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Umstrittene Bezeichnungen diverser Ethnien - diskriminierend oder rassistisch?

14.468 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Menschen, Nazi, Diskriminierung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Umstrittene Bezeichnungen diverser Ethnien - diskriminierend oder rassistisch?

28.05.2013 um 13:00
@Bernddasbrot
Zitat von BernddasbrotBernddasbrot schrieb: Was haltet ihr davon? Wenn wir uns von den Negeküssen trennen, dann doch auch vom Zigeunersalat.
Wollen wir eine Petition einreichen?
Ich hab mich von nichts getrennt ;)


Ich bin tolerant und lass auch den Zigeunersalat gelten


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Umstrittene Bezeichnungen diverser Ethnien - diskriminierend oder rassistisch?

28.05.2013 um 13:01
Sinti und Roma Blattmahlzeit, auch nicht schlecht...


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Umstrittene Bezeichnungen diverser Ethnien - diskriminierend oder rassistisch?

28.05.2013 um 13:01
@.lucy.

"Tolerant" kommt aber nicht von "toll" . . . auch, wenn es das tun sollte. /Klugscheißermodus ;)

@Puschelhasi

Naja, aber selbst damit würdest Du noch irgendjemandem Unrecht tun.


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Umstrittene Bezeichnungen diverser Ethnien - diskriminierend oder rassistisch?

28.05.2013 um 13:03
"Tolerant" kommt aber nicht von "toll" . . . auch, wenn es das tun sollte. /Klugscheißermodus ;)



@xionlloyd
Danke für die nette Belehrung
Habs verbessert


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Umstrittene Bezeichnungen diverser Ethnien - diskriminierend oder rassistisch?

28.05.2013 um 13:03
@xionlloyd

Ja vll Vegetariern. Veget Arier...oh mein Gott Leute...seht ihr das?


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Umstrittene Bezeichnungen diverser Ethnien - diskriminierend oder rassistisch?

28.05.2013 um 13:05
@.lucy.
Ich mag ja auch noch die Negerküsse, aber das mit dem Zigeunersalat, hat mich schon gewundert.

@Puschelhasi
Muß der Avartar sein?


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Umstrittene Bezeichnungen diverser Ethnien - diskriminierend oder rassistisch?

28.05.2013 um 13:07
Ist "Schwarzfahren" rassistisch?
Julia Lenders, 10.02.2012 07:00 Uhr

"Schwarzfahren": Ein Stadtrat der Linken findet den Begriff rassistisch

Der Münchner Linken-Stadtrat Orhan Akman wittert Diskriminierung und will den Begriff durch einen anderen ersetzen lassen. Was Sprachwissenschaftler zur Forderung sagen.

München - Dass man Cola-Weizen bestellt und keinen „Neger“, ist inzwischen Standard. Auch der Begriff „Schokoküsse“ hat sich für die früheren „Mohrenköpfe“ weitgehend durchgesetzt.

Jetzt startet der Linken-Stadtrat Orhan Akman einen weiteren Vorschlag zur Befreiung der Sprache von rassistischen Begriffen. Konkret stört er sich am Wort: „Schwarzfahrer“. Über die Ticketsünder war gerade viel geschrieben und geredet worden. Weil der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen härtere Strafen für sie fordert (AZ berichtete). Das hat Stadtrat Akman jetzt zum Anlass für einen Antrag genommen. Und darin fordert er unter anderem: Die Münchner Verkehrsgesellschaft soll dem Stadtrat darstellen, wie sie das Wort „Schwarzfahrer“ in den U-Bahnen, Trambahnen und Bussen „durch einen anderen Begriff, der nicht-rassistisch ist, ersetzen kann“.

Zur Begründung führt er an: Diese umgangssprachliche Bezeichnung für Menschen, die kein Ticket haben, sei rassistisch, „da sie die Hautfarbe bestimmter Menschen in einen negativen Kontext stellt“.

Schwarzbrenner, Schwarzgeld, Schwarzarbeiter, Schwarzmarkt – alles diskriminierende Begriffe? Muss, wer politisch korrekt sein will, andere Worte wählen?

Die AZ hat Linguisten und Sprachforschern gefragt. Die winken einhellig ab: „Rassistisch ist das überhaupt nicht“, sagt etwa Jürgen Kunze, der früher Professor am Institut für deutsche Sprache und Linguistik an der Humboldt-Universität an Berlin war.

Als Christiane Wanzeck, Linguistin an der Ludwig-Maximilians-Universität, von dem Vorstoß des Stadtrats hört, sagt sie: „Das ist jemand, der keinen Sprachverstand hat!“ Mit der Hautfarbe habe der Begriff Schwarzarbeiter rein gar nichts zu tun. So wie ein blinder Passagier nichts mit Blinden zu tun habe. Vielmehr stehe „schwarz“ in dem Fall für illegal. Für etwas, das im Dunkeln, im Verborgenen passiert. Schon vor Jahrhunderten seien solche Kombinationen aus Farbadjektiven und Hauptwörtern weit verbreitet gewesen. Dass „Schwarzfahrer“ ein rassistischer Ausdruck sein soll, hält sie für „sprachlich null haltbar und an den Haaren herbeigezogen“.

Eric Fuß von der Universität Leipzig erklärt, dass der Begriff nach weit verbreiteter Auffassung auf den jiddischen Ausdruck „shvarts“ für „Armut“ zurückgeht. „Schwarzfahrer sind demnach diejenigen, die sich kein Ticket leisten können.“

Um bei bunten Formulierungen zu bleiben: Die Sprachwissenschaftler geben grünes Licht, der Begriff sei unbedenklich. Die MVG hatten gestern ohnehin gelassen auf den Vorstoß reagiert: „Uns ist nicht bekannt, dass die Bezeichnung Schwarzfahrer, die im Übrigen weder von uns stammt noch ausschließlich von uns genutzt wird, einen rassistischen Hintergrund hätte.“

Mit seinem vorletzten Vorschlag zur Entdiskriminierung der Sprache hatte Akman übrigens Erfolg. Im November forderte er, dass rassistische Werbung auf der Wiesn verhindert werden solle. Konkret ging es um den „Eismohr“. Der soll – zumindest unter diesem Namen– künftig von der Festwiese verbannt werden.
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.diskriminierung-ist-schwarzfahren-rassistisch.aec794c2-fc1e-442f-bae1-d98461ccfe89.html


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Umstrittene Bezeichnungen diverser Ethnien - diskriminierend oder rassistisch?

28.05.2013 um 13:11
Zitat von xionlloydxionlloyd schrieb:Schwarzbrenner, Schwarzgeld, Schwarzarbeiter, Schwarzmarkt – alles diskriminierende Begriffe? Muss, wer politisch korrekt sein will, andere Worte wählen?
Ja nee is klar... Das hat doch so rein gar nichts mit schwarzen Leuten zu tun.
"Schwarz" bedeutet in diesen Kontexten einfach, daß etwas nicht zu erkennen ist, es einfach schwarz ist.

Haben diese depperten Linken nichts besseres zu tun als solch idiotische Wortklaubereien?


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Umstrittene Bezeichnungen diverser Ethnien - diskriminierend oder rassistisch?

28.05.2013 um 13:12
Die Antwort des Arbeitskreis Panafrikanismus München e.V.:
Stellungnahme zu dem rassistischen Begriff "Schwarzfahren"

Arbeitskreis Panafrikanismus München e.V.
Augsburger Straße 13
80337 München
Tel: 089-416159959
Tel: 0176 – 620 67 359
Fax: 089 - 76 22 36
sekretariat@panafrikanismusforum.net
www.panafrikanismusforum.net

München, 14. Februar 2012

Stellungnahme

zu dem rassistischen Begriff "Schwarzfahren" / Artikel vom 10. Februar 2012 in der AZ.

Der Arbeitskreis Panafrikanismus München e.V. hat den Antrag von Stadtrat Herrn Akman und den darauf Bezug nehmenden polemischen Artikel in der Abendzeitung vom 10.02.2012 zur Kenntnis genommen und fordert einen reflektierten Umgang mit dem Thema Rassismus.

Der Begriff "Schwarzfahrer" als Bezeichnung für unehrliche oder in finanziellen Nöten befindliche Fahrgäste hat keine neutrale Bedeutung, sondern wurzelt in einer über Jahrhunderte tradierten christlich-mythisch konnotierten europäischen Farbsymbolik, die diesen binär gesetzten Farben wiederum bestimmte binäre Eigenschaften zuschreibt und hat von daher - wie viele Begriffe und Konzepte der deutschen Sprache - einen rassistisch konnotierten, ideologischen Hintergrund.

„Schwarzsein“ bzw. „Weißsein“ als jeweils soziale/politische Positionierung (da es erwiesenermaßen keine „Rassen“ gibt, sondern diese eine Erfindung von europäischen „Rassentheoretikern“ ab dem 18.Jh waren) ist ein sehr komplexes Thema. (s. hierzu Studien aus der kritischen Weißseinsforschung)

Durch die rassifizierende Differenzierung und Kategorisierung der Menschheit im Rahmen der vermeintlich wissenschaftlichen „Rassentheorien“, wurden die menschenverachtenden Praktiken des Jahrhunderte währenden transatlantischen Versklavungshandels und die Gewalt des Kolonialismus legitimiert. Millionen von Afrikaner_innen fielen diesen Verbrechen zum Opfer.

„Schwarzsein“ bzw. „Schwarze_r zu sein“ ist und war keine Selbst-Bezeichnung der Afrikaner_innen, sondern stellen von außen aufoktroyierte Begrifflichkeiten in Abgrenzung zum eigenen konstruierten Weißsein dar.

Schwarz als Farbempfindung, die beim Fehlen eines Farbreizes entsteht, also als Abwesenheit von Licht jeglicher Wellenlänge, ist mit seinen zahlreichen negativen Bedeutungszusammenhängen wie z.B. "Schwarzfahren", Schwarzarbeit, schwarz sehen, schwarzer Peter, “ etc. assoziativ an das Bild von Afrikaner_innen und Menschen afrikanischer Abstammung gekoppelt.

Im Gegenteil dazu ist weiß positiv besetzt und steht für das Unschuldige, Wahre, Gute, Reine und Rationale. Weißsein als „unmarkierter Markierer“ setzt sowohl ästhetisch als auch weltanschaulich eine bestimmte Norm und verteidigt nach wie vor - wenngleich nach den Gräueln des Nationalsozialismus wiederum diskursiv verschleiert - den Anspruch einer weißen Deutungshoheit und Suprematie.

Begriffe und Konzepte wie auch ihre Bedeutung haben eine Geschichte und sollten nicht dehistorisiert und so naturalisiert werden.

„Dass die Forderung des Münchner Stadtratpoltikers, diese rassistische Bezeichnung umzubenennen, von der Münchner Abendzeitung als "hochgradig lächerlich" bezeichnet wird und sich auch noch einige weiße deutsche Sprachwissenschaftler bereit finden, dem Begriff grünes Licht zu geben und ihn als unbedenklich zu erklären, zeugt nur von der nach wie vor herrschenden dominierenden paternalistischen Haltung. Es gäbe übrigens genügend andere Sprachwissenschaftler_innen, die die rassistischen Konnotation dieses Begriffes bestätigen können“, so Hamado Dipama vom Arbeitskreis Panafrikanismus München.

Und fügt als Analogie noch hinzu: “Wenn eine Frau sich über sexistische Sprache beschwert, würden Sie dann im Gegenzug einen Mann zitieren, der ihr in ihrem Blatt erklärt, was Sexismus „wirklich“ ist? Oder wenn sich ein jüdischer Mitbürger über antisemitische Sprache oder Konzepte echauffiert, würden Sie dann ein weißen deutschen Linguist dazu interviewen, ob das gerechtfertigt ist und sein Statement so in Abrede stellen?“

Es ist hier wichtig, dass sowohl in Medien wie auch in der Wissenschaft und natürlich auch bei der Münchner Verkehrsgesellschaft und der Deutsche Bahn zur Kenntnis genommen wird, dass Sie mit dieser Sprachpolitik im europäischen Kontext recht alleine dastehen.

In keiner der anderen großen europäischen Sprachen wird ein Äquivalent der Bezeichnung „Schwarzfahren“ benutzt. So heißt es im Englischen: „fare dodging“, im Französischen „resquiller„ im Spanischen: „viajar sin billete“ oder im Italienischen: „ schivare tariffa “.

Wir begrüßen und unterstützen die Initiative, die Stadtrat Herr Akman eingebracht hat und appellieren an die Münchner Verkehrsgesellschaft und die Deutsche Bahn diesen Begriff z.B. in „Fahren ohne Fahrschein“ umzubenennen.

AKPM e.V.
http://www.panafrikanismusforum.net/rassistischen-begriff-schwarzfahren.html


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Umstrittene Bezeichnungen diverser Ethnien - diskriminierend oder rassistisch?

28.05.2013 um 13:14
Zitat von xionlloydxionlloyd schrieb:Der Münchner Linken-Stadtrat Orhan Akman wittert Diskriminierung
Ich will ja nix sagen, aber... ein Nichtdeutscher...
Ich sag ma, Leute die nix besseres zu tun haben.


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Umstrittene Bezeichnungen diverser Ethnien - diskriminierend oder rassistisch?

28.05.2013 um 13:14
"Schwarz" bedeutet einfach auch illegal. Auch wenn es nun keinen "weißen Markt" und dergleichen gibt, so gibt es doch Grauzonen für halblegales und so weiter.
Da ist es nur logisch, "schwarz" als eine Metapher für illegales zu verwenden, da in unserem, dem westlichen Kulturkreis die Farbe Schwarz eher mit negativen Dingen assoziiert wird.


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Umstrittene Bezeichnungen diverser Ethnien - diskriminierend oder rassistisch?

28.05.2013 um 13:22
@El_Gato

Naja, aber dass eben dies unseren betroffenen Mitbürgern gegenüber nicht ganz so ok ist, legt ja das Statement dar. Die Frage ist nur: Muss man so reagieren?

"Betroffene" finde ich übrigens auch nicht so knorke ( :X ). Das hört sich an, als rede man von einer Krankheit. Auch sehr negativ konnotiert. :X


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Umstrittene Bezeichnungen diverser Ethnien - diskriminierend oder rassistisch?

28.05.2013 um 13:26
@xionlloyd

Also heute lese ich zum allerersten Mal, daß die Bezeichnungen "Schwarzfahrer", "Schwarzbrenner" und so weiter angeblich rassistisch sein sollen.
Vorher wäre mir das im Traum nicht eingefallen.
Haben die werten Herrschaften vom panafrikanischen Verein auch Alternativen zu jenen als von ihnen für rassistisch empfundene und verunglimpfte Wörter zu bieten?

Und wer Dinge wie "Afrikaner_innen" schreibt, den kann ich sowieso nicht wirklich ernst nehmen. Diese Unterstrich-Pest ist ja kaum zu ertragen beim lesen.


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Umstrittene Bezeichnungen diverser Ethnien - diskriminierend oder rassistisch?

28.05.2013 um 13:29
@El_Gato

Aber sonst würden sich auch noch die Frauen aufregen . . . ^^

Ansonsten: Sie bringen immerhin für das "Schwarzfahren" eine Alternative. Für die anderen Worte aber nicht:
Zitat von xionlloydxionlloyd schrieb:Wir begrüßen und unterstützen die Initiative, die Stadtrat Herr Akman eingebracht hat und appellieren an die Münchner Verkehrsgesellschaft und die Deutsche Bahn diesen Begriff z.B. in „Fahren ohne Fahrschein“ umzubenennen.
Passend zum Thema:

Youtube: Schwarzfahrer
Schwarzfahrer
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Umstrittene Bezeichnungen diverser Ethnien - diskriminierend oder rassistisch?

28.05.2013 um 13:32
Zitat von xionlloydxionlloyd schrieb:Aber sonst würden sich auch noch die Frauen aufregen . . . ^^
Ich hab ja nicht gesagt, daß man die werten Damen im Sprachgebrauch nicht berücksichtigen sollte. Doch kann man ganz einfach "Afrikaner und Afrikanerinnen" schreiben anstatt diese Vergewaltigung des deutschen Schriftbildes.
Zitat von xionlloydxionlloyd schrieb:„Fahren ohne Fahrschein“
Das ist aber eine Bezeichnung für eine Tat, nicht für den Schwarzfahrer an sich.


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Umstrittene Bezeichnungen diverser Ethnien - diskriminierend oder rassistisch?

28.05.2013 um 13:40
@El_Gato

Man könnte sie ja auch "Blinder Passagier" nennen . . . aber wahrscheinlich wären dann die Blinden der Nation beleidigt . . . ein Dilemma, ich sag's ja. :X


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Umstrittene Bezeichnungen diverser Ethnien - diskriminierend oder rassistisch?

28.05.2013 um 14:00
@xionlloyd

Da mir das politisch korrekte Betroffenheitsgedöns recht egal ist, werde ich auch weiterhin "Schwarzfahrer", "Schwarzbrenner" und so weiter sagen.


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Umstrittene Bezeichnungen diverser Ethnien - diskriminierend oder rassistisch?

28.05.2013 um 14:09
Langsam wird es lächerlich.
Ich werde meinen Kaffee weiterhin schwarz trinken.


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Umstrittene Bezeichnungen diverser Ethnien - diskriminierend oder rassistisch?

28.05.2013 um 14:16
@Plan_B

Das ist es schon lange. Ich mag meinen Kaffee auch nur schwarz mit Zucker. :D


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Umstrittene Bezeichnungen diverser Ethnien - diskriminierend oder rassistisch?

28.05.2013 um 15:42
Gäbe es ein Zigeunerschnitzel von Nestle, sie hätten den Namen gewiss geändert.
Und das wäre auch ok so, also zumindest nicht weiter dramatisch, einen solchen Namen als Konzern nicht weiter im Sortiment zu haben.

Das Wort Zigeuner ist zwar negativ belastet, aber es gibt im Kontext auch schwer romantisierte Vorstellungen. Freiheit, der edele wilde Europas, die Musik, überhaupt die Kunst und das Handwerk.

Aus diesem Dunstkreis stammt vermutlich auch das Feuer, pardon Zigeunerschnitzel..

Das zumindest früher mal bekannte Lied von Alexandra haut ebenso in diese Kerbe.

Ich wüsste nicht, das Schwarze hier auch so romantisiert wurden, da gab es nur negativen und keinen positiven Rassismus. ^^

Ich war noch ein Kind,
da kamen Zigeuner,
Zigeuner in unsere Stadt.
- Tam ta ta ta ta tam tam ta tam tam ta tam -
kamen in uns're Stadt.

Die Wagen so bunt, die Pferdchen so zottig,
sie zogen die Wagen so schwer,
- Tam ta ta ta ta tam tam ta tam tam ta tam -
und ich lief hinterher,
immer nur hinterher.

Dann kam der Abend, es wurde ein Feuer entfacht - la la la -
und die Zigeuner, sie haben getanzt und gelacht - la la la.

Ein Zigeunerjunge, Zigeunerjunge,
er spielte am Feuer Gitarre,
- Tam ta ta ta ta tam tam ta tam tam ta tam -
und ich sah sein Gesicht,
aber er sah mich nicht.

Zigeunerjunge, Zigeunerjunge,
er spielte am Feuer Gitarre,
- Tam ta ta ta ta tam tam ta tam tam ta tam -
dann war das Feuer aus,
und ich lief schnell nach Haus.

Am anderen Tag konnt' ich nicht erwarten,
die fremden Zigeuner zu sehn.
- Tam ta ta ta ta tam tam ta tam tam ta tam -
aber ich dufrte nicht gehn.

Die Wagen so bunt, die Pferdchen so zottig,
es zog mich zurück an den Ort
- Tam ta ta ta ta tam tam ta tam tam ta tam -
und ich lief heimlich fort,
und ich lief heimlich fort.

Dann kam der Abend, ich fand die Zigeuner nicht mehr - la la la -
wo sie noch gestern gesungen, da war alles leer - la la la.

Zigeunerjunge, Zigeunerjunge,
wo bist du, wo sind eure Wagen?
- Tam ta ta ta ta tam tam ta tam tam ta tam -
doch es blieb alles leer,
und mein Herz wurde schwer.

Zigeunerjunge, Zigeunerjunge,
wo bist du, wer kann es mir sagen?
- Tam ta ta ta ta tam tam ta tam tam ta tam -
doch es blieb alles leer,
und ich weinte so sehr.

....


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