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Wissen ist immer besser als Unwissenheit

26 Beiträge, Schlüsselwörter: Wissen, Unwissenheit
rockandroll
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Wissen ist immer besser als Unwissenheit

11.07.2011 um 10:35
@ramisha
das kommt wohl auf den menschen selbst an. ist man einer, der sich ob negativer nachrichten leicht aus der fassung bringen lässt, und womöglich hyserisch drauf reagiert, dann ist das wissen darum wohl nicht so der bringer. ist man eher gefasst, und steckt auch diese neuigkeiten halbwegs gut weg, kann man evtl. entgegen arbeiten, das wieder in ordnung zu bringen.

manchmal haben bad news dazu beigetragen, die weichsten weicheier zu mobilisieren, andererseits gabs auch schon fälle, wo die härtesten typen ob "kleinigkeiten" zusammengebrochen sind, weil es der berühmte tropfen gewesen ist der das fass zum überlaufen bringt.. wer kann das schon einschätzen^^


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ramisha
ehemaliges Mitglied

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Wissen ist immer besser als Unwissenheit

11.07.2011 um 10:38
@rockandroll
Im idealsten Fall "wächst der Mensch mit seiner Aufgabe".


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rockandroll
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Wissen ist immer besser als Unwissenheit

11.07.2011 um 10:40
@ramisha
das würde ich auch so sehen, richtig


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ramisha
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Wissen ist immer besser als Unwissenheit

11.07.2011 um 10:58
@rockandroll
Da hat es ein Unwissender (Dummer) bei negativen Nachrichten eigentlich leichter,
weil er auf Grund seiner Unwissenheit die Tragweite eines Geschehnisses garnicht
erfassen kann. Er könnte in einem solchen Fall spontaner und vielleicht sogar
richtig und tatkräftig agieren, weil ihn das momentane Geschehen tätig werden
lässt, ihn Folgeereignisse aber kalt lassen, weil sie sich seiner Kenntnis entziehen.

Ein Beispiel ist ein Erdbeben mit einem folgenden Tsunami.

Schon beim Beben könnte man einen Tsunami in Betracht sehen. Der Unwissende
hat davon keine Ahnung, freut sich über das zurückgehende Wasser und die Dinge,
die dadurch auf dem Meeresboden freigelegt werden und die er sonst nicht sieht,
nicht ahnend, dass das Wasser ja irgendwann mit Wucht zurück kommt.

Möglicherweise hat der "Unwissende" nach dem Beben noch kräftig in der
Uferregion Verunfallten geholfen, während die "Wissenden" sich schon längst
auf den Weg in höhere Regionen gemacht haben.

Was wer für klüger hält, bleibt jedem selbst überlassen.


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rockandroll
ehemaliges Mitglied

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Wissen ist immer besser als Unwissenheit

11.07.2011 um 12:33
@ramisha
ja, sicher.. unbestreitbar. bloss -und hier spreche ich nur über mein eigenes empfinden der dinge in dem zusammenhang- helfen einem solche was wäre wenn überlegungen nicht immer wirklich weiter. entweder man weiss was, und handelt entsprechend, oder weiss nichts und handelt intuitiv. was dabei schliesslich rum kommt, muss man danach sehen.

mein wissen hat mir schon vielfach geholfen, und vieles im leben erleichtert. meine unwissenheit hat mich schon an mancheinen interessanten ort gebracht, den ich möglicherweise nicht besucht hätte, wenn ich darüber bescheid gewusst hätte. letzlich hab ich von beiden profitiert, und die lebenserfahrung wuchs, was mir unterm strich ein recht erfülltes und entspanntes leben ermöglicht, ohne grosse panikattaken oder vergleichbares. das war in meiner jugend nicht immer so :)


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rockandroll
ehemaliges Mitglied

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Wissen ist immer besser als Unwissenheit

11.07.2011 um 12:56
Immanuel Kant auf die Frage: Was ist Aufklärung?


AUFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.

Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen [A482] (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt usw., so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen.

Berlinische Monatsschrift. Dezember-Heft 1784. S. 481-494


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