Würde gerne mehr wissen wollen - definitiv nicht vom Typ "was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß".
ayashi schrieb:Wenn ich mir die explodierenden Zahl psychischer Erkrankungen so ansehe, ist es glaube ich besser, wir wechseln wieder zu Print und drei TV Sendern mit Sendeschluss um 0.
Kenn' ich noch - war damals Dauergast in der Bücherei/ Bibliothek, x Zeitschriftenabos und immer wieder in der Situation, irgendetwas gerne nachschlagen zu wollen aber es nicht zu finden. In einer Sendung (bevorzugte Dokumentarfilme), einem Buch, wurde etwas kurz angeschnitten, hätte gerne noch mehr darüber gewusst...
Mag obiges immer noch, nebst freue mich darüber Informationen im Internet zu finden. Wie vor wenigen Tagen etwa die Bestimmung eines Insekts, entdeckt bei einer geführten Wanderung in einer Region die mir nicht vertraut ist, der Tourguide kannte das Insekt auch nicht - bisschen Recherche im Internet, jetzt weiß ich mehr darüber. Sowas bezieht sich bei mir oft auf Interessen, Hobbies etc.
Für anderes:
Weiß auch lieber bzgl. Notfällen wie man am besten reagiert, anstatt komplett planlos zu sein. (Was mich auch nicht bedrückt.)
Gehe lieber zum Arzt um etwas, das mir suspekt ist, untersuchen zu lassen, und nehme Vorsorgeuntersuchungen wahr, anstatt mir zu sagen "will ich lieber nicht wissen" (kein Hypochondertum; bin nur selten beim Arzt, im Schnitt ein Arztbesuch pro Jahr).
Dass die bessere Verfügbarkeit von Wissen psychische Erkrankungen hervorruft/ häufiger macht bezweifle ich.
Eher: Häufiger diagnostiziert (anstatt wie früher oft: verschwiegen, noch stärker schambehaftet als heutzutage, Tabuthema... kennt ggf. manch einer noch von Verwandten). Ggf. leichter Zusammenhang mit "social media" kann ich mir noch vorstellen, gerade wenn es darum geht sich deshalb als nicht gut genug zu empfinden.