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Kontaktabbrüche

179 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gewalt, Eltern, Streit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kontaktabbrüche

18.01.2026 um 14:58
Zitat von YamaicaYamaica schrieb:Auch wenn es für einen glasklar vor Augen liegt, dass nur ein Kontaktabbruch irgendwann Heilung bringen wird, ist es ja auch die Illusion einer Wunschfamilie die man loslassen muss, auch wenn man das real nie erlebt hat. Man hat sich vermutlich Jahe und mitunter auch Jahrzehnte diese Wunschfamilie gewünscht - damit gibt man auch einen ganz großen Wunsch auf. Das ist wohl die größte Herausforderung für das "innere Kind".
Als Kind registriert man noch nicht unbedingt, dass in der eigenen Familie etwas nicht stimmt. Psychischer Missbrauch ist ja doch besser getarnt als körperliche Misshandlungen, da sie äußerlich nicht sichtbar sind.
Als Kind glaubt man dass das die Normalität ist und es in anderen Familien auch so zugeht.
Solche Kontaktabbrüche erfolgen meist im Erwachsenenalter, wenn der Verstand das besser begreift und man versucht die Familienverhältnisse zu klären, aber scheitert.

Was in Freundschaften als normal angesehen wird, dass Freundschaften aufgrund anderer Ansichten auseinandergehen oder sich (mangels Interesse) im Sande verläuft, ist es in der Familie immer noch verpönt, wenn man den Kontakt zu den Eltern/ eines Elternteils abbricht, da immer dieses besagte "Blut ist dicker als Wasser" in den Köpfen der Menschen verankert ist.
Die Parole meiner Mutter war auch immer, dass die Familie zusammenhalten muss. Das galt aerdings nur, wenn es um ihre Belange gegangen ist.


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18.01.2026 um 18:04
@NoSilence

Mit "innerem Kind" ist nicht "das Kind" gemeint. Das verletzte, innere Kind fühlt man erst als Erwachsener so richtig...
Der Begriff des Inneren Kindes ist eine Metapher für die Summe der in der Kindheit erworbenen Muster in Fühlen, Denken und Handeln. Der Begriff wird in vielfältigen Kontexten gebraucht und bezeichnet teils sehr verschiedene Konzepte. Sowohl in seriösen Therapieformen, als auch in populär- oder küchenpsychologischen oder sogar esoterischen Darstellungen beispielsweise in der Ratgeberliteratur wird der Begriff genutzt. In der empirischen wissenschaftlichen Psychologie spielt der Begriff quasi keine Rolle.[1]
Quelle: Wikipedia


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18.01.2026 um 18:07
Zitat von NoSilenceNoSilence schrieb:Was in Freundschaften als normal angesehen wird, dass Freundschaften aufgrund anderer Ansichten auseinandergehen oder sich (mangels Interesse) im Sande verläuft, ist es in der Familie immer noch verpönt, wenn man den Kontakt zu den Eltern/ eines Elternteils abbricht, da immer dieses besagte "Blut ist dicker als Wasser" in den Köpfen der Menschen verankert ist.
Wenn Blut nicht dicker als Wasser wäre, dann würden sich die meisten leichter damit tun, den Kontakt zu den Eltern abzubrechen.


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18.01.2026 um 20:34
@Yamaica
Zitat von YamaicaYamaica schrieb:Mit "innerem Kind" ist nicht "das Kind" gemeint. Das verletzte, innere Kind fühlt man erst als Erwachsener so richtig...
Was mit dem "Inneren Kind" gemeint ist weiß ich, allerdings war mir nicht klar das du ddamit den ganzen Abschnitt gemeint hast. War ein Verständnisproblem meinerseits ^^.
Zitat von YamaicaYamaica schrieb:Wenn Blut nicht dicker als Wasser wäre, dann würden sich die meisten leichter damit tun, den Kontakt zu den Eltern abzubrechen
Da gebe ich dir recht.


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18.01.2026 um 22:39
Ich habe den Kontakt zu meinen Eltern und meinem Bruder abgebrochen.
Bei meinen Eltern hat es viele Anläufe benötigt aber seit vielen Jahren endgültig. Sie sind schlechte Menschen und einer davon ein Straftäter.
Den Kontakt zu meinem Bruder habe ich ebenfalls abgebrochen, auch mehr als einmal aber auch hier dieses Mal endgültig, da er massive kriminelle Energie hat und etwas tat, was absolut widerwärtig ist.

Nun könnte man sagen, dass sie ja Familie sind aber das ist kein Freifahrtsschein.


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19.01.2026 um 07:25
@Mottenfresser


Mir tut es immer weh zusehen was manche vor ein kindheit haben. Ich selber bin so vertraut aufgewachsen. Das göhne ich jedes Kind.
Dachte auch lange so das dies so war. War immer in eine schöne geborgene Umgebung.

Dan las ich in Foren das viele dies nicht hatten. Schwer zu verstehen.


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19.01.2026 um 08:41
Würde zu manchen gern den Kontakt abbrechen, hab aber 'keinen' Grund
Naja, dann sitzt man es halt aus bis sich das Problem von selbst erledigt 🤷‍♂️


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22.01.2026 um 00:27
Zitat von YamaicaYamaica schrieb am 18.01.2026:Wenn Blut nicht dicker als Wasser wäre, dann würden sich die meisten leichter damit tun, den Kontakt zu den Eltern abzubrechen.
Lustigerweise bedeutet dieses Zitat genau das gegenteil, da dies nur ein Abschnitt des Zitates ist welches in voller länge halt genau anders herum geht.

"The blood of the covenant is thicker than the water of the womb" was soviel heisst wie ausgesuchte Familie ist Stärker als leibliche Familie.


Ich habe zu vielen Leuten im leben den Kontakt abgebrochen. Aus meiner Familie habe ich nur mit meinem Bruder kontakt, z.b. Auch mit einer ehemaligen besten Freundin habe ich den Kontakt abgebrochen da ihr verhalten einfach nicht mehr tragbar war.

Nach dem oben genannten Zitat lebe ich auch. Blut bedeutet für mich nicht viel, dafür haben meine Eltern gesorgt.


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22.01.2026 um 15:34
Zitat von VampirellaVampirella schrieb:Lustigerweise bedeutet dieses Zitat genau das gegenteil, da dies nur ein Abschnitt des Zitates ist welches in voller länge halt genau anders herum geht.
Die wenigsten werden die ursprüngliche Bedeutung kennen. Ich kannte sie jedenfalls nicht, und verwende diese Redensart dann scheinbar falsch, so wie mein gesamtes Umfeld... :-)


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24.01.2026 um 11:12
Familie ist ja eher so eine Art Zwangsgemeinschaft, wenn die Dynamik nicht stimmt. Meine Schwester ist z.B. so anders als ich, hat andere Hobbys, andere Tagesabläufe, andere Freunde und Werte - wir treffen uns im Alltag nie zufällig, auch wenn wir im gleichen Dorf leben - zu ihr hätte ich z.B. mit Sicherheit gar keinen Kontakt, wären wir nicht verwandt.


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24.01.2026 um 12:00
Hat man hier leider auch schon erlebt:
User, mit denen man geschrieben und sich gut verstanden hat, die vielleicht auch mal eine Zeit lang nicht online waren und dann plötzlich keine Reaktion mehr auf PNs. Der Profilzugang ist gesperrt, obwohl nie etwas vorgefallen ist und die letzte Unterhaltung völlig normal war.

Man darf dabei allerdings nicht vergessen, dass es hier auch einige instabile Menschen gibt.


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25.01.2026 um 00:48
Zitat von KangarooKangaroo schrieb am 17.01.2026:Meine Ex (Verlobte) hatte letztes Jahr im Dezember eine Situation im Training welche sie aus der Bahn geworfen hat.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb am 17.01.2026:Interessanterweise gab es fast 1 Jahr zuvor schon die gleiche Situation, dass es beim Training einen Vorfall gab.(Nicht körperlich sondern etwas soziales)
Was für Trainings, was für Situationen waren das? Ich frage, um alles besser verstehen zu können.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb am 17.01.2026:2 Tage später sagte sie mir dass sie nicht mehr will dass ich in die gemeinsame Wohnung einziehe. Sie will stattdessen eine WG mit einem gemeinsamen Bekannten.
Merkwürdig.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb am 17.01.2026:Seit der Trennung hält sie eine rigerose Kontaktsperre.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb am 17.01.2026:Mittlerweile haben wir seit 4-5 Wochen keinen Kontakt mehr.
Also wenn jemand in einer Einrichtung ist, eine Kur macht, ist er da quasi in einer Art Blase. Er kommt da auf ganz neue Ideen. Es ist manchmal auch bewusst so, dass kein Kontakt zu der Familie aufgenommen werden soll, damit der Kranke sich ganz auf sich selbst konzentrieren kann und nicht mit häuslichen Belangen belastet wird. Es ist ja auch kein Geheimnis, dass Menschen auf Grund ihrer häuslichen Umstände krank werden können. Sie können aber meist erst mit einigem Abstand zu diesen Erkenntnissen gelangen.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb am 17.01.2026:Ihre Mutter hat mir oft unterstellt mir wäre die Arbeit wichtiger aber hat nicht verstanden, dass ich meine Arbeit nicht so einfach reduzieren kann wenn die Firma wegen eines Großprojekt mit dem Rücken an der Wand steht.
Ich denke, dass sie nur ihre Tochter als wichtig ansieht und sich nicht in Deine berufliche Situation hineinversetzen kann und will. Wahrscheinlich arbeitet sie selbst nicht oder zumindest nicht mit viel Verantwortung?
Zitat von KangarooKangaroo schrieb am 17.01.2026:Sie wurde als Kind kurz nach der Geburt von der leiblichen Mutter verlassen.
Das ist natürlich ein Trauma. Wurde sie dann adoptiert?
Zitat von KangarooKangaroo schrieb am 17.01.2026:Sie hatte relativ lange bei den Eltern gewohnt.
Bei den Zieheltern?
Zitat von KangarooKangaroo schrieb am 17.01.2026:Deswegen habe ich auf der Arbeit mein möglichstes getan, um Zeit mit ihr zu verbringen.
Das war sicher auch nicht immer so leicht...
Zitat von KangarooKangaroo schrieb am 17.01.2026:Ich empfand es aber als sehr paradox, dass man mit einem anderen Mann zusammenziehen will um mir den Druck zunehmen.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb am 17.01.2026:Es ist schwer einzuschätzen ob es eine platonische "Rettungsanker" Sache ist oder sich da eine Romanze entwickelt weil er ja da ist und hilft während ich Schluss gemacht habe.
Ich schaue ihre Social Medias nicht an, deswegen weiß ich nicht wie sie in Kontakt stehen.
Das ist schwierig zu beurteilen, aber das sollte nicht Deine Sorge sein.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb am 17.01.2026:Vor unserer Beziehung war sie nie im Urlaub, wir waren innerhalb der 2,5 Jahre ganze 5 mal im Urlaub weil ich ihr die Welt zeigen wollte.
Sie hatte einen großen Wunsch ein bestimmtes Land zu sehen, ich hab es ihr über ihren Geburtstag für 7 Tage ermöglicht und wir hatten eine perfekte Zeit dort und wollten es dieses Jahr wiederholen.
Das ist zwar etwas Tolles, aber Urlaub ist nun mal eine Ausnahmesituation und nicht der Normalfall.
Zitat von VampirellaVampirella schrieb am 22.01.2026:Auch mit einer ehemaligen besten Freundin habe ich den Kontakt abgebrochen da ihr verhalten einfach nicht mehr tragbar war.
So war das bei mir auch, nach ca. 40 Jahren. Es ging von ihr aus, sie war viel erfahrener mit diesen Dingen. Es war eine große Erleichterung für mich, denn sie hat mich sehr viel Energie gekostet, da sie immer nur Probleme hatte und ich ihr zu helfen versuchte.
Zitat von VampirellaVampirella schrieb am 22.01.2026:"The blood of the covenant is thicker than the water of the womb" was soviel heisst wie ausgesuchte Familie ist Stärker als leibliche Familie.
Interessant, diesen Spruch kannte ich noch gar nicht in der Form.
Es ist aber schon so, dass durch Abstammung und Geburt einige Anlagen mitgegeben werden.
Letztendlich entsteht die Prägung aber m.M.n. durch das Aufwachsen und die Erziehung.
Und seine Freunde und sein Umfeld, covenant bedeutet ja Bündnis, Bund, Bindung, sucht man sich später meist selbst aus, während man die "bucklige Verwandtschaft" so nehmen muss, wie sie ist.


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25.01.2026 um 13:01
Zitat von nairobinairobi schrieb:Was für Trainings, was für Situationen waren das? Ich frage, um alles besser verstehen zu können.
Kung Fu.
Ihre Trainingspartnerin (Eine entfernte Freundin) hatte sie überfordert und etwas gesagt, was sie an sich zweifeln ließ.
Danach war ihr Selbstbewusstsein im Keller.
Und genau das gleiche war auch der Auslöser beim ersten Mal und da hatte sie mich ja dann blockiert und das Thema zusammenziehen war vom Tisch.

Jetzt frage ich mich: Was haben diese Vorfälle mit mir zu tun? Warum zieht sie diese Konsequenzen für Vorfälle, für die ich nichts kann?
Zitat von nairobinairobi schrieb:Also wenn jemand in einer Einrichtung ist, eine Kur macht, ist er da quasi in einer Art Blase.
Sie war nur relativ kurz in der Klinik. Seit Weihnachten ist sie wieder raus und seitdem bei ihren Eltern.

Ich kenne es auch so dass wenn man in solche Einrichtungen ist, die Kontakte ggf. von der Klinik forciert verringert werden. Sie hatte mich aber nach Einlieferung als ersten Kontaktiert und wollte auch dass ich sie Besuche.
Die Mutter hatte mich auch dazu gedrängt.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Wahrscheinlich arbeitet sie selbst nicht oder zumindest nicht mit viel Verantwortung?
Die Mutter meinst du? Die arbeitet als Reinigungsdame in Teilzeit.

Meine Ex arbeitet in der selben Firma wie ich, hat aber im Prinzip keine Verantwortung dort.
Es kam nicht selten vor, das ich sie während der Arbeitszeit trösten musste weil sie der Alltag dort überfordert hatte bzw. sie sich schlecht behandelt fühlte.
Bin dann immer mit ihr ins Archiv und sie konnte sich an meiner Schulter ausweinen.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Das ist natürlich ein Trauma. Wurde sie dann adoptiert?
Ja.
Wie gesagt, die Mutter ist in Wirklichkeit die Tante. Die sind also auch tatsächlich Verwandt.
Der Ziehvater ist der Lebensgefährte von ihr.

Meine Ex hatte mir mal den ganzen Papierkram von damals gezeigt. Es war alles nicht so einfach, dass sie dort bleiben durfte weil das Jugendamt starke bedenken hatte.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Bei den Zieheltern?
Ja genau, bis sie fast 26 Jahre alt war.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Das war sicher auch nicht immer so leicht...
Ganz und gar nicht.
Ich habe es sehr gerne getan aber das hatte mich teilweise Terminlich auch in Bedrängnis gebracht.
All die Zeit die ich mit ihr verbracht habe, musste ich dann wieder aufholen und dadurch kam ich dann auch erst um 18 Uhr aus dem Büro.

Ohne ihr die Schuld zu geben hatte sie aber auch nicht gesagt "hey, lass uns mal morgens nicht so viel Zeit verbringen dann kommst du auch früher aus dem Büro raus".
Wenn ich die morgendliche Zeit mal verkürzt und sie gebeten hatte in ihr Büro zu gehen war sie traurig oder geknickt.

Ich bin in meinem Beruf sehr ehrgeizig, das gebe ich zu. Aber ich hab das nicht nur für mich getan, ich hab alles gemacht mit Hinblick auf eine Familie und einem schönen gemeinsamen Leben.
Wir wollten ein Kind, wir wollten in naher Zukunft auch bauen. Das muss auch irgendwie Finanziert werden.

Ich habe aber Aktiv daran gearbeitet, meine Arbeit zu reduzieren.
In meiner Branche laufen Großprojekte aber über Jahre, ich kann nicht von heute auf morgen sagen: Ciao, ich mach nur noch meine 8 Stunden.
Besonders nicht, wenn die Firma mit dem Rücken zur Wand steht.

Rechtlich gesehen kein Thema. Aber ich hab dieser Firma verdammt viel zu verdanken bzgl. meiner Stellung und meines Gehaltes.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Das ist zwar etwas Tolles, aber Urlaub ist nun mal eine Ausnahmesituation und nicht der Normalfall.
Meine Sicht darauf ist natürlich nur subjektiv aber ich denke, die Beziehung war sehr harmonisch.

Genau deswegen kann ich es auch bis Heute nicht begreifen, wie es zu dieser Idee und der Kontaktsperre kam.
Wir haben uns gut verstanden, hatten viele Monate keinen Streit. Wir haben unsere Zukunft geplant wie Heiraten, Unternehmungen und der Einzug war auch geplant und forciert.
Die Idee uns zu verlobten wurde aktiv von ihr forciert und sie es öfter angesprochen. Ich wollte aber etwas besonderes machen, nichts 0815.

Wir haben uns im Oktober im Urlaub verlobt, ich habe meine Kontakte spielen lassen und örtliche Polizisten eingebunden welche eine Verhaftung und Befragung inszinieren. Am Ende bei der Verabschiedung von meiner Ex habe ich dann den Antrag gemacht.
War super schön.

2 Wochen vor der Trennung schrieb sie mir ja auch noch eine Liebesbekundung und bezeichnete mich als besten Partner den sie sich wünschen kann und hatte Schuldgefühle dass sie mich zu sehr mit ihren Mental Issues bombardiert. Alles klang maximal authentisch.
Wenige Tage vor der Trennung hatte sie noch nach Eheringe gesucht und mir Inspirationen geschickt.

Mittlerweile sind 6 Wochen vergangen. Sie hat nur sehr wenige Sachen aus der Wohnung mitgenommen, zwar Kartons hingestellt aber nicht gepackt.
Sie hat ein paar persönliche Dinge behalten (Wie das Plüschtier mit welchen ich sie Therapiert habe) und Geschenke aus der Weihnachtszeit mitgenommen. 2 persönliche Dinge hatte sie in der Wohnung zurückgelassen und in Szene gesetzt.

Über Umwege habe ich erfahren dass sie denkt ich wäre nach der Trennung sehr wechselhaft gewesen, mal hätte ich gesagt ich will es nochmal mit ihr versuchen und mal hätte ich gesagt ich übernehme die Wohnung alleine und sie soll raus.
Das entspricht aber nicht der Wahrheit, ich hätte es gerne nochmal versucht und ich hab der Mutter bei unserem letzten Telefonat gesagt dass ich die Wohnung alleine übernehmen werde weil sie meinte, ihre Tochter brauch Zeit, sie will kein Gespräch und sie wolle nicht immer nachgeben müssen.
Dieses nicht nachgeben wollen war aber kein Bestandteil unserer Beziehung sondern von den vorherigen.

Darauf habe ich gesagt, dass es für mich schwer ist zu warten weil ich auch mit der Situation zu kämpfen habe, nicht Schlafen und Essen könne.

Da wurde die Mutter Eiskalt und meinte dann "Ja dann müssen wir sehen dass wir die Wohnung auflösen. Dann werden die Sachen von ihr eingelagert, nach der Klinik kommt sie eh erstmal zu uns zum Wohnen".

Diese Eskalation hatte aus meiner Sicht keine Grundlage ich verstehe bis Heute nicht was ich verbrochen habe denn: Meine Ex sagte mir selbst ich soll keine Schuldgefühle haben dass sie in der Klinik ist, das hätte nichts mit mir zu tun und wäre überfällig gewesen.
Sie hatte mich als erstes Kontaktiert und nicht ihre Mutter.
Meine Ex hatte ein sehr schlechtes Gewissen dass die Mutter mich so angegriffen hatte und das auch noch Öffentlich in der Firma.


Ich fand das sehr Unfair denn wann immer es ihr Mental schlecht ging, war ich zur Stelle und habe mich um sie gekümmert. Als ihr Ziehvater schwer Krank war, habe ich immer und immer wieder beruhigt weil sie dachte er würde sterben.
Auf der Arbeit habe ich mich unzählige Male für sie eingesetzt und mich selbst unbeliebt gemacht, damit für sie die Situation besser wird.
Als sie keine Therapie fand habe ich mit ihr und einem Kuscheltier Therapiestunden gemacht was ihr sehr geholfen hatte sodass sie selber danach fragte.

Sie hatte z.b oft über ihre Vergangenheit und Kindheit / Jugend erzählt. Ich habe mit ihr dann eine "History Tour" gemacht in welcher wir alle Wohnorte von ihr besucht haben. Wir waren den ganzen Tag unterwegs und sie war verdammt Glücklich danach.

Ich war für sie da, bedingungslos. Ich habe intensiv darüber nachgedacht was ich falsch gemacht haben könnte aber ich kann wirklich behaupten, ich war ein guter Partner abgesehen von dem Einzug aufgrund meiner Ängste.
Und ich finde es traurig dass sie scheinbar "falsch" Beraten wird und ihr Sachen zugetragen werden, welche nicht so gesagt wurden.

Sie weiß z.b auch nicht, dass ich den Mietvertrag alleine übernommen habe. Faktisch muss die Familie es aber wissen weil die Kaution ihnen bereits zurückgeschickt wurde.
Da frage ich mich, wieso wird ihr das nicht mitgeteilt und sie in der Schwebe gelassen?

Ich finde gut, dass sie in der Situation nicht alleine ist, was mich aber verletzt ist dass diese Leute sich als Retter in der Not identifizieren. Als sie das erste mal mit mir ins Ausland, in eine völlig fremde Kultur flog hat niemand sich innerhalb von 16 Tagen gemeldet.
Keine SMS, keine Whatsapp, kein Anruf.
Ich habe gesehen wie sehr es sie innerlich traurig gemacht hat und habe mit viel Fürsorge versucht, sie aufzubauen und auf sie dort aufzupassen.

Das gleiche in Deutschland, seit sie nicht mehr Zusammenwohnen hatten sie maximal 1-2 mal die Woche Kontakt gehabt. Oft musste ich den Stein mal ins Rollen bringen und hab die Eltern zum Essen eingeladen damit meine Ex mal Kontakt mit ihnen hat.
Mit den Geschwistern besteht so gut wie war kein Kontakt.

Wie gesagt meine Meinung ist nur subjektiv aber ich habe den Eindruck, dass die Unzufriedenheit und der Frust auf mich projiziert wurde, weil ich die einzige Person in ihrem Leben war, die ihr nicht paar Takte erwidert hätten, weil ich sie liebe.

Bei der Mutter denke ich dass sie eigene Interessen verfolgt und ihr die Trennung daher gelegen kommt.

Ich für meinen Teil kann mich mit der Trennung langsam arrangieren weil schon 6 Wochen vergangen sind ohne Kontakt. Meine Liebe zu ihr ist natürlich noch da und ich bin auch stellenweise traurig aber ich treibe die Einrichtung der Wohnung voran.
Es ist nicht mein Problem und ich sollte nicht darüber nachdenken, ich habe das Gefühl meine Ex ist in einer "Blase" gefangen in der andere und sie auf mich projizieren.
Wenn diese Blase aber irgendwann platzt, steht sie zu den Dingen aber möglicherweise ganz anders.

Und ich habe maximale Angst davor, dass sie irgendwann "aufwacht" und in ein tiefes Loch fällt aus dem sie keiner mehr herausziehen kann.
Nicht weil ich so "toll" bin sondern weil diese junge Frau noch sehr viel andere Problematiken hat und auch schon vor unserer Beziehung hatte.

Sorry für den langen Text nairobi


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Kontaktabbrüche

25.01.2026 um 19:14
@Kangaroo

Nairobi hat ja schon einige positive Gedanken mit eingebracht. Ich schließe mich mal an.

Ein Mensch, der in seiner Kindheit keine stabilen Bindungen aufbauen konnte und emotional oft im Stich gelassen wurde, der hat es oft doppelt schwer, eine stabile Partnerschaft einzugehen. Unbewusste Ängste, erneut derart traumatischen Erfahrungen ausgesetzt zu sein, können auch im weiteren Leben partnerschaftliche Liebes- Beziehungen extrem belasten.
Möglicherweise sucht also deine Ex-Freundin (absichtslos) nach irgendwelchen Gründen, sich gemäß ihrer Kindheitserfahrungen, von dir abzusetzen, deshalb der schlagartige Kontaktabbruch. Das hat aber logischerweise absolut nichts mit dir persönlich zu tun! Ähnlich würde sie sich vmtl auch in anderen Partnerschaften verhalten.

Die Aufgabenteilung eurer Partnerschaft wirkt nach deiner Beschreibung auf mich so, dass größtenteils du dafür gesorgt hast, dass die Beziehung gut lief. Das wird auf Dauer jedoch kaum funktionieren. Zumal, wie es sich anhört, du ihr ständig Steine aus dem Weg geräumt hast und dabei genötigt warst, eigene Selbstgrenzen aufzugeben.

Irgendwann schwindet die Verliebtheit & Seligkeit und dann können sich nach und nach so viele Schwierigkeiten aufbauen, die einer allein niemals stemmen kann. Gegenseitige, unbewusste Erwartungshaltungen mutieren dann plötzlich zu krassen Enttäuschungen.

Bedenke auch, dass auch du mal, aus welchen Gründen auch immer, jemanden benötigen könntest, der dich stärkt, stützt und zuverlässig an deiner Seite steht! Traust du das deiner Ex-Freundin zu? Oder der gemeinsame Kinderwunsch, auch so ein Idealbild will realistisch bedacht werden. So wie ich es deinen Schilderungen entnehme, hat die junge Frau ja schon damit zu kämpfen, Verantwortung für sich allein zu übernehmen, selbständig ihren Arbeitsalltag zu bewältigen. Käme noch ein Kind hinzu, wie wollt ihr das schaffen?

Manchmal kommt im Leben ein harter Schnitt, der unendlich schmerzhaft sein kann. In der Rückschau erkennt man dann aber oft, wie notwendig und segensreich er war!

Ich an deiner Stelle würde diese Frau in Frieden ihren eigenen Weg gehen lassen. Befreie dich von ihr, auch im Herzen. Glaub mir, du kannst die ganze Welt nicht retten. Wichtig ist einfach, dass du in erster Linie Sorge für dich trägst! Und wer weiß, vielleicht findest du ja bald sogar eine neue Liebe, die weniger kompliziert ist und die zu einer :lv::lv: glücklichen, ausgewogenen Beziehung führt.


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25.01.2026 um 19:15
@Kangaroo

Ich glaube, andere haben das auch schon anklingen lassen, aber insgesamt wirkt deine Ex-Beziehung auf mich nicht harmonisch. Wäre sie das gewesen, dann wärt ihr auf einer Augenhöhe gewesen. Gleichzeitig berichtest du aber auch von "Therapiestunden" mit einem Kuscheltier, Weinattacken auf der Arbeit und dem Versuch, ihre Vergangenheit irgendwie aufzuarbeiten. Warteliste hin oder her: Das ist die Aufgabe einer professionell ausgebildeten Fachperson und nicht die eines Beziehungspartners. Deine Ex wirkt in deiner Schilderung stellenweise ziemlich verkindlicht.

Was ich mich auch frage: Hatten diese ständigen Unterbrechungen am Arbeitsplatz denn eigentlich keine Auswirkungen in beruflicher Hinsicht für euch? Wir haben z.B. bei uns auf der Arbeit auch mehrere Paare. Teilweise befinden die sich an unterschiedlichen Einsatzorten, teilweise arbeiten sie aber auch direkt miteinander. Was alle auszeichnet und auf was der AG auch (zu Recht) wert legt, ist, dass die Arbeit nicht wegen irgendwelcher privater Befindlichkeiten leidet.

Ich nehme an, deine Ex ist momentan noch krankgeschrieben? Würdet ihr euch ansonsten auf der Arbeit über den Weg laufen oder habt ihr die Möglichkeit, euch dort aus dem Weg zu gehen? Ich stelle mir das in der Gesamtheit, die du geschildert hast, wirklich schwierig, zu einem professionellen Umgang am Arbeitsplatz zurückzufinden. Gleichzeitig ist es aber sicherlich ebenso kompliziert, falls das nicht gelingt.


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25.01.2026 um 20:19
@two-cents
Danke dir vom Herzen für deinen Beitrag.

Ich denke dein Beitrag trifft genau ins Schwarze, deine Einschätzung ist glaube ich sehr dicht an der Realität.

An dem Tag an dem ich Schluss gemacht habe, hatte sie massive Angst dass ich Schluss machen wolle, nur weil ich ihr geschrieben habe ich müsse mit ihr alleine reden.
Hab darüber nachgedacht ob ihre Verlustangst vielleicht in dem Moment gesteuert hat und sich selbst sabotiert hat um nicht erleben zu müssen, dass ich aufgrund ihrer Mental Issues Schluss mache.
In ihrer Liebesbekundung hatte sie auch 2 Wochen zuvor reflektiert, dass sie mich damit bombardiert.
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:Das hat aber logischerweise absolut nichts mit dir persönlich zu tun!
Das muss ich mir zu Herzen nehmen. Meine Gedanken kreisen sehr um das Thema und ich versuche immer zu reflektieren, was ich falsch gemacht habe.

In unserer Beziehung war ich tatsächlich derjenige der die Sachen in die Hand genommen, geplant und ausgeführt hatte.
Ich war auch immer bemüht sie bei allem zu unterstützen. Sie wollte z.b irgendwann mal in nem Studio Pole Dance als Hobby beginnen. Sie hatte sich aber nicht zum Probetraining getraut.
Hab sie beim zweiten Mal begleitet aber sie traute sich immer noch nicht rein und musste vor der Tür weinen.

Also hab ich Kontakt mit der Betreiberin aufgenommen und eine Privatstunde organisiert, daran auch als Mann teilgenommen wodurch sie den Mut hatte sich im Anschluss bei dem Kurs anzumelden.
Das lag eigentlich vollkommen ausserhalb meiner Komfortzone aber ihr Glück war meine Priorität.

Ich wurde z.b auch kritisiert, dass die Einrichtung der Wohnung etwas zu schleppend lief. Das lag aber daran, dass ich einfach nicht aus dem Büro kam und meine Ex Partnerin teilweise sehr wählerisch war.
Die Mutter machte mich dafür verantwortlich, dass es nicht voran ging. Ich hab sie gefragt wieso meine Ex nicht mit ihr oder mal alleine los ist um eine auszusuchen.
Die hätten meine Karte mitnehmen und bezahlen können.
Aber alles war immer von mir abhängig.
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:Gegenseitige, unbewusste Erwartungshaltungen mutieren dann plötzlich zu krassen Enttäuschungen.
Ja leider, vorallem wenn man nicht miteinander redet.

Mich hat sehr enttäuscht dass sie z.b mit dieser WG Idee kam statt zu sagen "Hey mein Freund, entweder du ziehst jetzt innerhalb 1 Woche ein oder ich ziehe Konsequenzen".
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:Traust du das deiner Ex-Freundin zu?
Sie hatte mich mit Worten schon teilweise sehr unterstützt wenn ich vor lauter Stress und Wut auf der Arbeit eskaliert habe.
Das muss ich ihr zugestehen.

Bzgl. des Kind:
Ja das ist eine gute Frage.
Ich traue ihr zu eine gute Mutter zu sein aber ich hätte auch Bedenken gehabt, ob sie es von der Last und dem Stress gepackt hätte.

Das sagen auch Leute aus unserem Bekanntenkreis.
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:Ich an deiner Stelle würde diese Frau in Frieden ihren eigenen Weg gehen lassen.
Absolut. Ich lasse sie auch absolut in Ruhe, nehme keinen Kontakt auf und lege ihr auch keine Steine in den Weg.

Mein Kopf hat losgelassen, nur mein Herz muss es noch verstehen.

@Sterntänzerin
Danke auch an dich.
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Deine Ex wirkt in deiner Schilderung stellenweise ziemlich verkindlicht.
Damit liegst du denke ich nicht falsch.

Sie ist eine erwachsene Frau und verhält sich im Alltag meistens auch so, abgesehen von ihrer zurückhaltung.
Aber von Mindset ist sie nicht so eigenständig oder belastbar wie es in ihrem Alter eigentlich sein müsste.

Für mich war das aber nie ein Problem.
Nicht weil ich etwa solch eine Frau suche sondern weil mich diese Frau, ihre Geschichte und ihr liebevolles und kreative Wesen angesprochen hat.
Da habe ich es "in Kauf genommen", dass sie in manchen Aspekten nicht dem Alter entsprechend agiert.
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Hatten diese ständigen Unterbrechungen am Arbeitsplatz denn eigentlich keine Auswirkungen in beruflicher Hinsicht für euch?
Für Sie ja, da war auch im Gespräch dass man sich von ihr trennen möchte, weil man auch mit den Leistungen unzufrieden war.
Man hat es aber nicht durchgezogen.

Das Glück von "uns" war, dass ich im Unternehmen eine Schlüsselposition inne habe.
Ich habe freie Hand und arbeite autonom. Die Geschäftsführung hält viel von mir.

Kann verstehen, wenn das jetzt relativ unsympathisch wirken könnte.
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Ich nehme an, deine Ex ist momentan noch krankgeschrieben?
Nein, sie kam direkt am 5. Januar wieder zur Arbeit.

Wir können uns im Büro gut aus den Weg gehen und tun dies auch.
Sie befindet sich auf einer anderen Etage.

Vom Aufgabengebiet her müssen wir auch nicht zwangsläufig zusammenarbeiten, ich kann da auf ihre Kolleginnnen zurückgreifen.

Sie beabsichtigt aber einen Berufswechsel.
Ggf. fängt sie im Sommer eine neue Ausbildung an, das hatte sie schon mit meiner Hilfe vor unserer Trennung in Angriff genommen.

Zum Schluss noch:
Ich kann verstehen, dass es für die meisten befremdlich wirkt dass ich mich auf eine Kuscheltier Therapie und dem Pole Dance als Mann eingelassen habe.
Ich bin kein Ja-Sager und lasse mich auch sehr selten von meiner Komfortzone ziehen aber aufgrund ihrer Geschichte und meine Liebe zu ihr wollte ich sie Glücklich machen.
Gerade weil sie auch durch ihre Mutter unter sehr viel Selbstzweifel gelitten hat.


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25.01.2026 um 23:00
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Mein Kopf hat losgelassen, nur mein Herz muss es noch verstehen.
In solchen Phasen stehen sich Herz und Verstand förmlich diamentral gegenüber. Und diese Liebe im Herzen kann lange weiterbestehen. Vielleicht bleibt sie sogar für immer dort, jedoch ohne quälenden Schmerz und Sehnsucht. Andererseits ist es aber schön, überhaupt so tief empfinden zu können!

Ich war mal diejenige, die Schluss gemacht hat, obwohl ich diesen Menschen wahnsinnig geliebt habe. Ich war die Affäre, deshalb der Cut von meiner Seite.

:Y: Verstand über Herz.

Unter anderen Kleinigkeiten hatte ich eine winzige Figur geschenkt bekommen, zwei Elefanten die mit ihren Rüsseln gemeinsam ein Herz hoch hielten. Obwohl ich nicht auf Tüddelkram stehe, fand ich diese Figur wunderwunderschön. Um jedoch diesen Cut hinzukriegen, habe ich damals die Figur später irgendwo an einem Bachlauf vergraben, mit dem Gedanken, wenn sie im Erdreich zerfallen ist, werde ich diesen Menschen vergessen können. Ist jetzt schon hundert Jahre her. ;) Schätzungsweise hat die Scholle Erde aber nicht viel mehr als die Farbe abgelöst.

@Kangaroo :) Die Welt dreht sich weiter, bleibe einfach offen für eine neue Partnerschaft, ich wünsche dir viel Glück.


Sorry @LL :lv: dass ich im ersten Post einzig nairobi erwähnte, ich hatte mich während des Schreibens verstärkt auf das Gespräch zwischen den Beiden konzentriert.


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26.01.2026 um 05:30
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Ihre Trainingspartnerin (Eine entfernte Freundin) hatte sie überfordert und etwas gesagt, was sie an sich zweifeln ließ.
Ah, okay. Ein Muster, das bei der Ex-Freundin immer wieder in unterschiedlichen Kontexten auftritt.
Ein sehr geringes Selbstvertrauen, sie gibt sehr schnell auf und lässt sich entmutigen.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:weil sie der Alltag dort überfordert hatte bzw. sie sich schlecht behandelt fühlte.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:weil diese junge Frau noch sehr viel andere Problematiken hat und auch schon vor unserer Beziehung hatte.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Was haben diese Vorfälle mit mir zu tun? Warum zieht sie diese Konsequenzen für Vorfälle, für die ich nichts kann?
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:ich habe den Eindruck, dass die Unzufriedenheit und der Frust auf mich projiziert wurde, weil ich die einzige Person in ihrem Leben war, die ihr nicht paar Takte erwidert hätten,
Die Antwort hierauf könnte sein, dass Du die ihr am nächsten stehende Person warst und somit quasi ein "Blitzableiter". Du warst da. Zudem hattest Du ja immer alle ihre Eskapaden mitgemacht. Sie hatte quasi "Narrenfreiheit" bei Dir. So zumindest meinem Eindruck nach aufgrund Deiner Beschreibungen.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Die Mutter meinst du? Die arbeitet als Reinigungsdame in Teilzeit.
Ja, ich meinte die Mutter und Deine Antwort bestätigt meine Vermutung, dass sie es wohl eher nicht nachvollziehen kann, wie es ist, über Jahre in große Projekte eingebunden zu sein, da sie eine "einfache Tätigkeit" ausübt.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Familie und einem schönen gemeinsamen Leben.
Wir wollten ein Kind, wir wollten in naher Zukunft auch bauen. Das muss auch irgendwie Finanziert werden.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Wir haben unsere Zukunft geplant wie Heiraten, Unternehmungen und der Einzug war auch geplant und forciert.
Ich verstehe, dass es weh tut, dass diese schönen Pläne jetzt geändert werden mussten. Aber besser in einem frühen Stadium als wenn man schon größere finanzielle Verpflichtungen eingegangen wäre. Eine Mietwohnung ist etwas anderes; diese Kosten kannst Du alleine stemmen, aber bei einem größeren Hauskredit und einem entsprechenden Projekt könnte das schon wieder anders aussehen.
Ich habe es schon öfters mitbekommen, dass Paare gebaut haben und nicht lange danach kam es zur Trennung und die Häuser mussten verkauft oder, schlimmer noch, versteigert werden. So etwas kann ein Privatinsolvenz nach sich ziehen etc, selbst bei einem guten Einkommen.
Man muss sich so etwas wirklich sehr gut überlegen.
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:Kinderwunsch
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:hat die junge Frau ja schon damit zu kämpfen, Verantwortung für sich allein zu übernehmen, selbständig ihren Arbeitsalltag zu bewältigen. Käme noch ein Kind hinzu, wie wollt ihr das schaffen?
Ich habe da auch Bedenken. Man wird zwar reifer als Mutter, aber diese junge Frau ist mit ihrer Persönlichkeitsentwicklung noch nicht "durch" und für ein Kind ist sicherlich jetzt kein guter Zeitpunkt.
Zumal sie ja auch eine neue Ausbildung machen möchte, was ja auch viel Zeit, Lernen usw. erfordert.
Wie bitte soll da ein Kind noch hineinpassen??
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Ggf. fängt sie im Sommer eine neue Ausbildung an, das hatte sie schon mit meiner Hilfe vor unserer Trennung in Angriff genommen.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Als sie keine Therapie fand habe ich mit ihr und einem Kuscheltier Therapiestunden gemacht was ihr sehr geholfen hatte sodass sie selber danach fragte.
Das finde ich einerseits kreativ, andererseits auch irgendwie bizarr. Wie bist Du darauf gekommen, so etwas zu machen?
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Ich habe gesehen wie sehr es sie innerlich traurig gemacht hat und habe mit viel Fürsorge versucht, sie aufzubauen und auf sie dort aufzupassen.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Ich war für sie da, bedingungslos
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Auf der Arbeit habe ich mich unzählige Male für sie eingesetzt und mich selbst unbeliebt gemacht, damit für sie die Situation besser wird.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Sie hatte sich aber nicht zum Probetraining getraut.
Hab sie beim zweiten Mal begleitet aber sie traute sich immer noch nicht rein und musste vor der Tür weinen.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Also hab ich Kontakt mit der Betreiberin aufgenommen und eine Privatstunde organisiert, daran auch als Mann teilgenommen wodurch sie den Mut hatte sich im Anschluss bei dem Kurs anzumelden.
Du hast alles für sie getan, was Dir möglich war, hast eigene Interessen und Bedürfnisse hintenan gestellt und ihr versucht, alle Steine aus dem Weg zu räumen.

Ich habe den Eindruck, dass Eure Beziehung keine war, die auf gleicher "Ebene" ablief, sondern Du hast quasi eine Vaterrolle übernommen und sogar teilweise eine "Über-Vater-Rolle". Sie war in der Position eines kleinen Kindes.

Das kann für beide Seiten nicht gesund sein.
Und es mag zwar vielleicht kurzfristig helfen, jemandem einen Stein wegzurollen, aber der nächste Stein wird früher oder später auftauchen und eine erwachsene Person sollte selbst in der Lage sein, sich normalen Dingen in ihrem Leben zu stellen.
Sie kann nicht wachsen, wenn man ihr alles abnimmt.
Für sie ist das Überbehütende am Ende nicht gut.

Und wie sieht es mit Dir aus?
Was ist, wenn Du mal nicht der Starke sein kannst, der alles möglich macht und immer eine Lösung findet?
Was, wenn Du mal "bedürftig" und schwach bist?
Rennt sie dann gleich davon und sucht sich den nächsten "Ritter"?
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:Bedenke auch, dass auch du mal, aus welchen Gründen auch immer, jemanden benötigen könntest, der dich stärkt, stützt und zuverlässig an deiner Seite steht! Traust du das deiner Ex-Freundin zu?
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Bei der Mutter denke ich dass sie eigene Interessen verfolgt und ihr die Trennung daher gelegen kommt.
Was für Interessen denkst Du, sind das?
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Ich für meinen Teil kann mich mit der Trennung langsam arrangieren weil schon 6 Wochen vergangen sind ohne Kontakt.
Ich denke, Du bist auf einem guten Weg.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Mein Kopf hat losgelassen, nur mein Herz muss es noch verstehen.
Das kann dauern...
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:Manchmal kommt im Leben ein harter Schnitt, der unendlich schmerzhaft sein kann. In der Rückschau erkennt man dann aber oft, wie notwendig und segensreich er war!
So ist es. Gefühle können sehr stark sein, aber sich rein von Gefühlen leiten zu lassen ist selten gut gewesen.


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Kontaktabbrüche

27.01.2026 um 10:38
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:Vielleicht bleibt sie sogar für immer dort, jedoch ohne quälenden Schmerz und Sehnsucht. Andererseits ist es aber schön, überhaupt so tief empfinden zu können!
Hätte ich auch nicht gedacht. Bin durch meine persönliche Vergangenheit Emotional eher kühl gewesen.
Aber ja, es würde schon sehr viel bringen wenn die Sehnsucht nachlässt.

Aber da wird Zeit notwendig sein.
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:Obwohl ich nicht auf Tüddelkram stehe, fand ich diese Figur wunderwunderschön.
Klingt auch sehr süß. Umso stärker finde ich aber dein handeln, es zu vergraben.
Da steckt ja eine deutliche Symbolik für einem selbst dahinter.

Danke dir für deine Worte.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Ah, okay. Ein Muster, das bei der Ex-Freundin immer wieder in unterschiedlichen Kontexten auftritt.
Ja, leider ein deutliches Muster.
Mir ist das nach der Trennung erst gar nicht aufgefallen, hinterher habe ich es aber bemerkt weil ich es mir notiert hatte.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Die Antwort hierauf könnte sein, dass Du die ihr am nächsten stehende Person warst und somit quasi ein "Blitzableiter".
Hatte ich ihr auch gesagt, sie antworte daraufhin, dass sie jetzt nicht über Blitzableiter sprechen möchte.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Wie bist Du darauf gekommen, so etwas zu machen?
Ich hatte sowas ähnliches mal bei Kinder gesehen mit Sockenpuppen. Mich hat es sehr traurig gemacht, dass sie alle Praxen durchtelefoniert hatte und alle abgesagt haben weil sie voll waren.

Deswegen kam ich auf die Idee das Plüschtier einzubringen welches primär für "Therapie" da ist. Ohne das es natürlich eine professionelle Therapie ersetzen sollte.
Ich habe auch nicht gedacht, dass das so gut funktionierte aber sie hat mit mir über Ängste, Probleme und Sorgen gesprochen und dabei viel geweint.

Natürlich ist es bizarr und einige würden wohl den Vogel zeigen aber für mich war wichtig, dass sie sich öffnen konnte und irgendwie "geholfen" hatte.

Sie hat das Plüschtier auch nach der Trennung mitgenommen, sie verbindet scheinbar etwas.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Ich habe den Eindruck, dass Eure Beziehung keine war, die auf gleicher "Ebene" ablief, sondern Du hast quasi eine Vaterrolle übernommen und sogar teilweise eine "Über-Vater-Rolle". Sie war in der Position eines kleinen Kindes.
Sie hat auch Seiten die "Erwachsen" sind.
Also sie ist nicht in allen Angelegenheiten kindlich. Du wirst aber recht damit haben, dass wir nicht auf der gleichen Ebene waren.

Mir hat es jetzt auch nichts "ausgemacht", dass sie schüchtern war und dass ich viel Regeln musste, auch wenn es manchmal natürlich belastet hat.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Rennt sie dann gleich davon und sucht sich den nächsten "Ritter"?
Das wird sich herausstellen.
In den 2 1/2 Jahre hab ich Gas gegeben, hatte keine schwachen Momente.

Wie sie in Zukunft ihr Leben gestalten wird?
Keine Ahnung aber ich denke es ist besser so, dass es nun vorbei ist denn ich muss ja bei jeder Phase des ungleichgewicht immer damit rechnen dass sie wieder zu den Eltern abhaut.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Was für Interessen denkst Du, sind das?
Als meine Ex noch bei den Eltern gewohnt hat, musste sie Kost und Logie zahlen und das auch nicht zu knapp.

Da wir zusammenziehen wollten, mussten die Eltern sich verkleinern.
Wir haben die Wohnung der Eltern übernommen als sie eine kleinere Wohnung gefunden hatten.

Sie hatten aber trotzdem finanzielle Probleme.
Sie haben sich bei meiner Ex Geld geliehen (4stelliger Betrag) und zahlen es über Jahre in kleinen Raten zurück. Meine Ex sollte mir das eigentlich nicht sagen, hat sie aber.

Wenn die Tochter dauerhaft einzieht und wie zuvor Kost und Logie zahlt, haben sie finanziell viel mehr Spielraum und kommen klar.
Ist natürlich eine reine Vermutung aber aus meiner Sicht schlüssig.

Das deckt sich auch mit den Infos welche ich habe, dass meine Ex bzgl. des Status unserer gemeinsamen Wohnung nicht so richtig bescheid weiß.
Sie stellt es gegenüber einem Bekannten so dar, als hätte ich gesagt "Ich übernehme die Wohnung alleine, bitte zieh aus".
In Wahrheit hat die Mutter aber gesagt "Ok dann müssen wir die Wohnung auflösen und ihre Sachen einlagern" als ich ihr sagte dass ich nicht Monate in der Schwebe bleiben kann.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Ich denke, Du bist auf einem guten Weg.
Danke dir


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