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Das eigen Glück, auf dem Unglück des anderen errichten - moralisch ok?

188 Beiträge, Schlüsselwörter: Liebe, Gesellschaft, Glück, Moral, Ethik, Unglück, Leid, Soziologie, Verzicht

Das eigen Glück, auf dem Unglück des anderen errichten - moralisch ok?

30.03.2012 um 13:45
@Shirimasen

Es ist die Gegenfrage zu dem, was @Dr.Precht gefargt hat!
Dr.Precht schrieb:Ist es moralisch gerechtfertigt, wenn das eigene Glück, bewusst, auf den Kosten anderer Personen ausgetragen wird?
Ok, zugegeben, es war ein schlechtes Beispiel. Aber was versteht der Threaderstelle rgenau darunter?

Ist es ok, dass ich meinen Konkurenten im Beruf absichtlich aussteche, um seinen begehrten Platz im Firmensitz zu bekommen?

Wäre vielleicht ein besseres Beisiel. Ist das moralisch ok? Ich denke wohl eher nicht! Und trotzdem geschieht es allein in Deutschland bestimmt hunderte mal in einem Jahr!


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30.03.2012 um 13:47
Mindslaver schrieb:Ist es ok, dass ich meinen Konkurenten im Beruf absichtlich aussteche, um seinen begehrten Platz im Firmensitz zu bekommen?
Kommt drauf an wie Du es tust wuerd ich mal sagen! Wenn Du es durch Leistung und harte Arbeit schaffst, ist es durchaus ok. Wenn Du ihm irgendwas unterschiebst, was er nicht getan hat, ist es nicht okay.


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Das eigen Glück, auf dem Unglück des anderen errichten - moralisch ok?

30.03.2012 um 13:50
@Mindslaver
Warum das Ausrufezeichen?
Ich habe doch überhaupt nichts gegen deine Frage gesagt sondern lediglich darauf geantwortet, dass ich finde, dass es normal ist, sich nicht zu trennen, nur weil ein Bewunderer auftaucht, wenn schon eine Beziehung und vor allem eine Familie besteht.

Also wäre es moralisch verwerflich...verwerflich nicht...ich würde es dumm nennen.

Wenn er es aufgrund seines Beispiels haben möchte, würde ich eben das sagen, was ich oben aufgefüht habe. Es kommt auf viele weitere Faktoren an.

@Alari
Sehe ich wie du. Solange es aufgrund meiner Leistung geschieht, ist es völlig in Ordnung. Steht ja jedem frei, inwieweit ...(kommt das nicht auseinander? :D )er sich einsetzt und daran zu gelangen, was einem wichtig ist.


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Dr.Precht
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Das eigen Glück, auf dem Unglück des anderen errichten - moralisch ok?

30.03.2012 um 14:24
@Mindslaver
Mindslaver schrieb:"Ist es moralisch ok, dass ich meine glückliche Beziehung, eventuell sogar meine kleine Familie, aufgeben muss, nur weil jemand anderes sich in mein Mädchen verliebt hat?"
Du schilderst eine völlig andere Situation. Eine bereits bestehende glückliche Beziehung, ist in dem Sinne das bereits angenommene Glück - wenn eine weitere Person darunter leidet, dann ist das Paar nicht in der moralischen Pflicht die Beziehung zu beenden.

Es besteht auch keine Pflicht auf die Beziehung zu verzichten, wenn diese noch gar nicht zu Stande gekommen ist - jedoch besteht in meinen Augen hier die moralische Pflicht den eigenen, potenziellen Gewinn mit dem Unglück abzuwiegen, welches die Annahme des eigenen Gewinnes bei einer anderen Person veursachen würde.


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Dr.Precht
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30.03.2012 um 14:30
@sodawasser
sodawasser schrieb:Naja, mir persönlich ging es darum, dass die Frage, die sich durch den Threadtitel ergibt durchaus interessant und diskussionswürdig ist, sich aber in dem Beispiel meiner Meinung nach nicht findet. Was ja so gesehen dann schade ist.
Ein anderes Beispiel kann ich insofern nicht nennen, als dass mir die nachträgliche Bearbeitung meines Eröffnungsbeitrags nicht möglich ist. Wenn ich inmitten des Themas ein neues Beispiel nennen würde, würde sich dieses verlieren und die Diskussion zusätzlich verspinnen, da die einen vom zuerst genannten Beispiel sprechen, die anderen vom neuen, zuletzt genannten. Dass das Beispiel nicht optimal gewählt wurde, mag sein.


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30.03.2012 um 14:36
Dr.Precht schrieb:Es besteht auch keine Pflicht auf die Beziehung zu verzichten, wenn diese noch gar nicht zu Stande gekommen ist - jedoch besteht in meinen Augen hier die moralische Pflicht den eigenen, potenziellen Gewinn mit dem Unglück abzuwiegen,
Also, du meinst, ichmuss mir, wenn ich mich verliebe, Gedanken machen, wer darunter leiden könnte?

Shirimasen schrieb:Warum das Ausrufezeichen?
Haha, der Wahnsinn zu was für einen Missverständnis ein Ausrufezeichen führen kann! :D


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Das eigen Glück, auf dem Unglück des anderen errichten - moralisch ok?

30.03.2012 um 14:38
Persönliches Glück ist eine vollkommen individuelle Angelegenheit . Was mich glücklich macht, muß für keinen anderen auch Glück bedeuten - Unglück schon garnicht.
Schon deswegen würde ich nie im Leben auf mein persönliches Glück zugunsten irgendeines anderen verzichten - egal auf welchem Gebiet.


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Dr.Precht
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30.03.2012 um 14:38
@kleinundgrün
kleinundgrün schrieb:Wie gesagt, ich denke auch, dass es @Dr.Precht hauptsächlich um Bestätigung geht, dass ihm Unrecht geschah.
Aber vielleicht äußert er sich doch noch und belehrt uns eine Besseren.
Entzieht es dich deiner Logik, dass solche Fragen aufgeworfen werden, ohne dass man diese mit persönlichen, inbesondere mit aktuellen persönlichen Erfahrungen verbindet?


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30.03.2012 um 14:38
@Mindslaver
:D

Ich fühl mich dann immer so angebrüllt :)
Ein Herzchen oder ein Engelssmiley hätte mich milde gestimmt ;)


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30.03.2012 um 14:40
@Mindslaver
Mindslaver schrieb:Also, du meinst, ichmuss mir, wenn ich mich verliebe, Gedanken machen, wer darunter leiden könnte?
Nein. Ich meine, dass es wünschenswert wäre, wenn jeder sich Gedanken machen würde, ob jemand unter der Annahme des eigenen Glücks leiden könnte. Du versteifst dich zu sehr auf mein Beispiel, welches du unpassend findest - das finde ich ein wenig merkwürdig.


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Das eigen Glück, auf dem Unglück des anderen errichten - moralisch ok?

30.03.2012 um 14:44
@Dr.Precht

Joa, darüber mache ich mir oft Gedanken. Die liebesbeziehung war ja nur ein Beispiel.

Für soetwas habe ich aber auch ein aneres Beispiel!


Wieviele Kinder auf dieser Welt leben auf unseren Kosten im Müll, haben keine anständige Bildung, kein zugng zu sauerem Trinkwasser oder esse.

Wieviele Menschen dieser Welt müssen Leid ertragen, damit ein anderen Teil der Menschheit in absoluten Überfluss lebt, und nur weil der Teller nicht aufgegessen wurde, dass Essen wegschmeisst!

Vielleicht sollten wir uns alle fragen, welches Leid unser hoher Lebensstandart für andere Menschen bedeutet! Wir können uns darüber Gedanken machen, aber wer will es schon ändern, frage ich mich?

@Shirimasen

<3

:D


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30.03.2012 um 14:44
Dr.Precht schrieb:jedoch besteht in meinen Augen hier die moralische Pflicht den eigenen, potenziellen Gewinn mit dem Unglück abzuwiegen, welches die Annahme des eigenen Gewinnes bei einer anderen Person veursachen würde.
Die direkte Folge Deiner moralischen Forderung waere doch dann aber, dass die Person, in die die andere Person verliebt ist, mit gar niemandem ausser der verliebten Person eine Beziehung eingehen duerfte, oder sehe ich das falsch?


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30.03.2012 um 14:45
@Thalassa
Thalassa schrieb:Persönliches Glück ist eine vollkommen individuelle Angelegenheit . Was mich glücklich macht, muß für keinen anderen auch Glück bedeuten - Unglück schon garnicht.
Schon deswegen würde ich nie im Leben auf mein persönliches Glück zugunsten irgendeines anderen verzichten - egal auf welchem Gebiet.
Womit verdienst du dir eigentlich dein Anrecht auf eigenes Glück?
Ich weiß, die Menschen glauben dass dieses Recht ihnen in die Wiege gelegt wurde, doch ich sehe das anders. Mein individuelles und persönliches Glück ist erst dann etwas wert, wenn es nicht auf dem Unglück anderer errichtet wurde bzw. das Unglück anderer zur Folge hat. Außerdem möchte ich mir glücksbringende Dinge verdienen, wie glücklich kann man über etwas sein, dass nicht verdient ist? Aber ja, wie gesagt, allein das Menschsein schafft das Recht als solcher glücklich zu sein.


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30.03.2012 um 14:47
@Mindslaver
:note: fehlte nur noch der Engel ...na ja....ich bin eben nicht leicht glücklich zu machen ;)


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30.03.2012 um 14:48
@Mindslaver
Mindslaver schrieb:Vielleicht sollten wir uns alle fragen, welches Leid unser hoher Lebensstandart für andere Menschen bedeutet! Wir können uns darüber Gedanken machen, aber wer will es schon ändern, frage ich mich?
Schön dass du dir darüber Gedanken machst. Ändern, wollen es zu wenige. Und meine Ansicht, dass nur etwas verändert werden könnte, wenn alle an einem Strang ziehen - ist vielleicht sogar mein Mittel mich dieser Frage aufgrund ihrer scheinbaren Unlösbarkeit zu entziehen.


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30.03.2012 um 14:49
kann man sich überhaupt Glück aneignen, ohne das es auf Unglück anderer beruht. das ist unmöglich..immer leidet irgendwer unter irgendwas..


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30.03.2012 um 14:51
@Dr.Precht
Dr.Precht schrieb:Womit verdienst du dir eigentlich dein Anrecht auf eigenes Glück?
Ganz einfach: Weil jedes Lebewesen auf dieser Welt ein Anrecht darauf hat, glücklich zu sein ... sogar meine Grünpflanzen haben das Recht darauf, glücklich zu sein, wenn ich sie gut pflege und haben es nicht verdient, unglücklich zu sein, weil ich sie vernachlässige!
Irgendwie kann ich dir nicht recht folgen ... Glück kann man sich nicht "verdienen", dann wäre es nämlich kein Glück mehr, sondern "Verdienst" - und das ist wieder etwas ganz anderes.


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Dr.Precht
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30.03.2012 um 14:51
@Alari
Alari schrieb:Die direkte Folge Deiner moralischen Forderung waere doch dann aber, dass die Person, in die die andere Person verliebt ist, mit gar niemandem ausser der verliebten Person eine Beziehung eingehen duerfte, oder sehe ich das falsch?
Solang die Liebe des unglücklich verliebten währt, ja.
Damit ist die Sache ja nicht abgehandelt. Der unglücklich verliebte ist seinerseits in der Pflicht sich von seinen Gefühlen zu lösen, sofern die erwiderte Liebe seiner angebeteten Person nicht in Aussicht steht. Sollte er dieser Pflicht nicht nachkommen verwirkt er auf Dauer sein Recht auf Rücksichtssnahme von bzw. durch andere Personen, ihn betreffend.


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30.03.2012 um 14:52
@anguz
Seh ich gar nicht so....Glück für jeden Einzelnen ist doch individuell....Den Einen macht es glücklich sich den Himmel anzusehen, den Anderen reicht Geld auf dem Konto nicht aus, obwohl er sich alles leisten könnte. Demnach ist es auch nicht so, dass zwangsläufig jemand leiden muss. Es sei denn, du meinst jetzt wirklich nur die unglückliche Liebe.


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30.03.2012 um 14:53
@Dr.Precht
Du redest von Gefuehlen wie von einer Vertragssache. Schon klar, dass das nicht realistisch ist, oder?


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