Kangaroo schrieb:Nein .. ich zitiere mich selbst:
Danke!
Wenn ein Mord in Affekt passiert bzw. der Mord auf eine Art stattfindet, die schnell durchgeführt wurde ohne dass das Opfer viel leiden musste bzw. Ängste durchgestanden hat dann bin ich nicht für die Todesstrafe.
Aber was ist hier die Messlatte... Man kann wenig intensiv leiden dafür sehr lange, oder extrem viel dafür sehr kurz. Was ist die Messlatte für "viel"?
Ein Kind welches von hinten erschossen wird direkt in den Kopf leidet wahrscheinlich extrem kurz, falls es überhaupt was mitbekommt. Sollte man diese Art der Tötung mit einer TS-Gutschrift versehen weil der Täter besonders Leidschonend agiert hat?
Wenn wir aber von Tätern reden die bspw. Kinder vergewaltigt und getötet haben um die Tat zu verdecken, dann bin ich prinzipiell für die Todesstrafe.
Also der Tatbestand "Verdeckung" als TS-Erfordernis?
Derzeit wird ein Tötung zur Verdeckung einer Straftat als Mord gewertet:
https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__211.htmlEbenso für Mörder, die ihre Opfer sehr brutal und hinterhältig getötet haben. Taten bei denen die Opfer über einen längeren Zeitraum geschändet und verängstigt wurden.
Aber auch hier, was ist die Messlatte?
Also wie könnte eine allgemein gültige Formulierung eines Gesetzes hierzu aussehen?
Derzeit wird eine besondere Schwere der Schuld auch daran gemessen, wie hoch der Anteil von Schuld an der Tat ist:
Besondere Schuldschwere ist zu bejahen, wenn gegenüber vergleichbaren Taten ein deutlich höheres Maß an Schuld vorliegt – aufgrund der Tat (mehrfacher Mord, erbarmungslose Brutalität, höchst grausame bzw. qualvolle Behandlung des Opfers), der Motive (besondere Verwerflichkeit) oder der Täterpersönlichkeit (abartige sexuelle oder gewalttätige Neigungen).
Quelle:
Wikipedia: Lebenslange Freiheitsstrafe#Gesetzliche Regelung der vorzeitigen FreilassungDie von dir gekennzeichneten Merkmale:
Wenn wir aber von Tätern reden die bspw. Kinder vergewaltigt und getötet haben um die Tat zu verdecken, dann bin ich prinzipiell für die Todesstrafe.
Ebenso für Mörder, die ihre Opfer sehr brutal und hinterhältig getötet haben. Taten bei denen die Opfer über einen längeren Zeitraum geschändet und verängstigt wurden.
Berücksichtigen dies nicht, du müsstest also jeden töten ungeachtet der Schuldfrage.
Ich denke jeder von uns, könnte zu einem Mörder werdendurch Umstände, welche wir aktuell nie für Möglich halten.
Deswegen ist es auch wichtig zu unterscheiden.
Ja, nur den Unterschied muss man formulieren, da reicht es nicht zu sagen "das war besonders brutal".