redsherlock
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Todesstrafe
19.07.2026 um 01:56Rehabilitiert zum Beispiel, weil die Person jahrelang als Mentor, als Certiefied Peer Specialist gearbeitet hat, sich anderweitig im Gefängnis nützlich gemacht hat. Aber Entlassung setzt auch einen genauen Plan voraus. Man muss schon aufzeigen können, wie es weitergeht. Meisten sowieso erst in einem 'Halfhouse'. Zudem bedeutet Parole ja auch weiterhin, evtl. lebenslang, dass man draußen strenge Bewährungsauflagen erfüllen muss, regelmäßige Treffen mit dem Bewährungshelfer hat. Sowas gibt es. Auch ein Mörder oder eine Mörderin, die 30 oder 35 Jahre gesessen hat und dort herausragende Arbeit geleistet hat, und nun um die 50 ist, hat nahezu eine Nullgefährlichkeit. Kriminalität wächst sich auch mit dem Alter aus, insbesondere bei jungen Ersttätetn. Und Häftlinge, die über Jahrzehnte im Gefängnis therapeutische Arbeit geleistet haben, sind auch nicht die Psychopathen oder Narzissten... Aber du hast recht: wichtig ist, dass die Person draußen eine stabile Unterstützung hat. Das haben nach so langer Zeit natürlich die wenigsten. Aber es gibt auch soziale NGOs, Kirchen, ...SomertonMan schrieb:Was heißt "rehabilitiert"? In den USA gehst aus dem Knast und stehst mit nichts da. Deswegen gibt's dort diese Knastkarrieren. Ist nicht wie bei uns, wo man auf ein Leben danach vorbereitet wird, Wohnung vermittelt bekommt, etc.



