Todesstrafe
gestern um 16:54@redsherlock
So geht ordentlicher Austausch von Gedanken zum Thema. Man muss sich nicht gegenseitig herabwürdigen, weil einem die Meinung des gegenüber nicht passt. Deshalb zb empfinde ich jeden Austausch mit Dir, als wirklich wertvoll. Zb Deine Ansichten zum LWOP. Ich habe ja selbst schon Prozesse von a bis z mitverfolgt, wo es um Todesstrafe, oder LWOP ging. Oder Fälle wo der Richter nur life without Parole oder eben 25 to life oÄ zur Auswahl hatte. Ich höre dann immer ganz genau hin, wie zb der Richter das Strafmaß begründet. Manche Richter ( innen) machen das überragend gut. So dass es sogar Laien gut nachvollziehen können. Es werden oftmals Gründe aufgeführt die pro LWOP oder eben dagegen sprechen.
Ich bin oft selbst als nur Zuschauer hin und her gerissen. Weil es doch so ist, bei einem Strafmaß mit Parole , bedeutet es ja nicht, dass der Verurteilte bei der ersten/ zweiten / dritten Parole Anhörung rauskommt. Es bietet lediglich die Aussicht für den Täter, mal irgendwann noch Glück zu haben und evtl irgendwann mal würdevoll
auf freien Fuße eines natürlichen Todes sterben zu können. Die Garantie darauf hat der Verurteilte mit dem Strafmaß allerdings auch nicht. Es geht wohl darum, einem Menschen überhaupt noch eine kleine Hoffnung in Aussicht zu stellen, oder wie siehst Du das.
Wogegen das knallharte, life ohne Parole, wenig oder gar nichts an Hoffnung bietet. Außer dem ersten Appeal oder anderen ( oft aussichtslosen) legalen Möglichkeiten, das Urteil umzuändern, abzumildern.
Was ich mich bei dieser Thematik aber Frage, wenn Du zb sagst, LWOP sollte es nicht geben? Ist es das?
Wie bitte soll denn dann zukünftig der Straftat angemessen bestraft werden. Wenn zb ( nur so ein Gedanke) zwei völlig unterschiedliche Straftaten ( was die Schwere der Taten betrifft) jeder Verurteilte etwa Parole dazu bekommt. Also zb ( sorry f meine laienhaften Beispiele), ein Mörder bekommt 25 to life und der Serienkiller o Massenmörder ( gilgo Beach oder Kohberger) bekommt das gleiche. Wo wäre dann noch eine Nuance sichtbar bzgl Bewertung der Schwere der Tat?
Ich hoffe Du kannst meinem Geschwätz folgen?
So geht ordentlicher Austausch von Gedanken zum Thema. Man muss sich nicht gegenseitig herabwürdigen, weil einem die Meinung des gegenüber nicht passt. Deshalb zb empfinde ich jeden Austausch mit Dir, als wirklich wertvoll. Zb Deine Ansichten zum LWOP. Ich habe ja selbst schon Prozesse von a bis z mitverfolgt, wo es um Todesstrafe, oder LWOP ging. Oder Fälle wo der Richter nur life without Parole oder eben 25 to life oÄ zur Auswahl hatte. Ich höre dann immer ganz genau hin, wie zb der Richter das Strafmaß begründet. Manche Richter ( innen) machen das überragend gut. So dass es sogar Laien gut nachvollziehen können. Es werden oftmals Gründe aufgeführt die pro LWOP oder eben dagegen sprechen.
Ich bin oft selbst als nur Zuschauer hin und her gerissen. Weil es doch so ist, bei einem Strafmaß mit Parole , bedeutet es ja nicht, dass der Verurteilte bei der ersten/ zweiten / dritten Parole Anhörung rauskommt. Es bietet lediglich die Aussicht für den Täter, mal irgendwann noch Glück zu haben und evtl irgendwann mal würdevoll
auf freien Fuße eines natürlichen Todes sterben zu können. Die Garantie darauf hat der Verurteilte mit dem Strafmaß allerdings auch nicht. Es geht wohl darum, einem Menschen überhaupt noch eine kleine Hoffnung in Aussicht zu stellen, oder wie siehst Du das.
Wogegen das knallharte, life ohne Parole, wenig oder gar nichts an Hoffnung bietet. Außer dem ersten Appeal oder anderen ( oft aussichtslosen) legalen Möglichkeiten, das Urteil umzuändern, abzumildern.
Was ich mich bei dieser Thematik aber Frage, wenn Du zb sagst, LWOP sollte es nicht geben? Ist es das?
Wie bitte soll denn dann zukünftig der Straftat angemessen bestraft werden. Wenn zb ( nur so ein Gedanke) zwei völlig unterschiedliche Straftaten ( was die Schwere der Taten betrifft) jeder Verurteilte etwa Parole dazu bekommt. Also zb ( sorry f meine laienhaften Beispiele), ein Mörder bekommt 25 to life und der Serienkiller o Massenmörder ( gilgo Beach oder Kohberger) bekommt das gleiche. Wo wäre dann noch eine Nuance sichtbar bzgl Bewertung der Schwere der Tat?
Ich hoffe Du kannst meinem Geschwätz folgen?



