Ray. schrieb:Genauso wie es nicht die Regel ist, dass Mörder erneut morden.
Müssen sie ja nicht, ein Mord ist schon zu viel und jegliche weitere Tat von diesen Menschen ist eine zu viel. Egal ob Mord oder nicht.
Keine Person sollte Schaden nehmen.
Bone02943 schrieb:Und genau so gibt es beim Staat und dessen Bediensteten nicht immer nur "die Guten". Da gibt es eben auch welche, die mit aller Macht versuchen jemanden zu überführen, egal ob Täter oder nicht. Justizskandale gibt es ja nun leider mehr als genug.
Das ist korrekt aber das bedeutet ja nicht, dass alle Ermittler schlecht sind, welche nicht die Wahrheit rausfinden.
Es gibt sicher auch Fälle, die sind sehr undurchsichtig bei denen Zeugen auch kollektiv lügen und die Schuld an einen unschuldiges Bauernopfer schieben um selbst straffrei davon zu kommen.
Ein Ermittler ist immerhin kein Hellseher deswegen störe ich mich etwas daran wenn man perse die Ermittler als unfähig darstellt wenn etwas falsch läuft .. Das sind auch nur Menschen am Ende des Tages.
Bone02943 schrieb:Und bei dir steht am Ende dann sogar der Galgen, die Giftspritze, das Gewehr oder wie auch immer hingerichtet werden soll.
Ja und ich wiederhole: Das gilt es in Zukunft mit allen Mitteln zu verhindern durch Prävention, unabhängige NGOs welche ihre Augen darauf legen und genug Finanzen haben (Subventionen).
Ziel kann es nicht sein, die Todesstrafe aus diesem Grund abzuschaffen weil die TS für die schuldigen Täter angemessen ist.
SomertonMan schrieb:Dass vom Staat gestellte Anwälte wenig Bock haben einen rauszuhauen, sollte bekannt sein.
Dafür kann der Staat ja nichts wenn die Anwälte welche als Pflichtverteidiger arbeiten wenig Bock haben ..
Ich finde es irgendwie erstaunlich was für Vorstellungen manche haben.
Wenn der Straftäter eine Tat begeht und sich keinen Top Anwalt mit Motivation leisten kann, ist das die Schuld des Staates?
Ihr macht es euch irgendwie ziemlich einfach.
Ein Straftäter mordet -> Er hatte ne schwere Kindheit -> Staat ist schuld.
Ein Straftäter wurde zum Mörder -> Seine Armut und Rassenungleichheit hat ihn dazu gebracht -> Staat ist schuld
Straftäter hat in seinem Leben vor dem Mord zu wenig Geld gemacht -> Staat ist schuld
Straftäter kann sich keinen Top Anwalt leisten der Motiviert an den Fall herangeht -> Staat ist schuld.
Der Staat kommt durch ein rechtstaatliches Verfahren zum Entschluss jemand ist schuldig und wird zum Tode verurteilt -> Staat ist schuld.
Irgendwie nimmt ihr immer die Verantwortung und schiebt sie zum Staat rüber.
Ihr verlangt, der Staat muss Hellsehen können weil sonst ja immer das Risiko besteht den falschen hinzurichten.
Der Staat wird laut eurer Argumentation zum Mörder.
Der wahre Täter der Tat hat die Pflicht, die Verantwortung für seine Tat zu übernehmen und den unschuldig verurteilten aus seiner Lage zu befreien durch sein Geständnis.
Tut er dies nicht hat nicht der Staat die Verantwortung für den Tot des unschuldigen sondern der wahre Täter der geschwiegen hat.
Euer Verantwortungsgefühl ist irgendwie sehr merkwürdig denn manche User stellen sich hier und sagen "Ne .. Der wahre Täter ist eben nicht schuldig".
Doch ist er denn er alleine hätte durch ein Geständnis den unschuldigen vor dem Tot bewahren können.
Aber da wird es sich schön einfach gemacht. Der Staat ist schuld.
Denke, da spielt aber viel mit rein dass der Staat bei manchen Menschen allgemein ein Feindbild ist auf dem einfach alles projiziert wird.
@Stirnsänger Ich hoffe du konntest
@Tussinelda Ausführungen bzgl. Vorsatz und Mordmerkmale folgen.