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Todesstrafe

24.143 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Deutschland, Menschenrechte ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Todesstrafe

01.08.2026 um 17:19
@redsherlock
Denke auch dass eine Diskussion mit dir keinen Sinn mehr hat.
Deine liberale blinde Einstellung steht dem entgegen.

Auch dass du alle Fälle gegen deine Ansichten als "Einzelfälle" oder die Täter in Schubladen steckst, welche deiner Argumentation dienlich sind stört auf Dauer.


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01.08.2026 um 17:29
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Deine liberale blinde Einstellung steht dem entgegen.

Auch dass du alle Fälle gegen deine Ansichten als "Einzelfälle" oder die Täter in Schubladen steckst, welche deiner Argumentation dienlich sind stört auf Dauer.
Ja, dann kannst du jetzt ja frei weiter deine inhumane Hardliner-Meinung auf Dauer-Repeat kundtun, ganz ungestört darin schwelgen...


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01.08.2026 um 18:00
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Deine liberale blinde Einstellung steht dem entgegen.
Und das ist natürlich nicht despektierlich, was?
Warum forderst du von Anderen im Umgang etwas ein, was du selber offensichtlich verweigerst?


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01.08.2026 um 22:31
Oh du mein Schreck. Ist noch immer hier die Rechtfertigung der Todesstrafe Rache und die Haftbedingungen in den USA?

@Kangaroo versteht es halt nicht das Haftbedingungen weder ein Argument für noch gegen die Todesstrafe sind. Zumal er auch nicht begreift das es außer den USA noch andere Länder gibt.
Bleibt für ihn halt noch die Rache. Das ist verständlich aus Sicht der Angehörigen. Aus Sicht des Staates ist Rache ein schlechter Ratgeber. Wird ne endlose Kettenreaktion.

Worüber man tatsächlich diskutieren kann, wie kann ich Wiederholungstaten/Wiederholungstäter reduzieren. Auf Null wird man das übrigens nie bekommen.

Aber es wird weiter Seite um Seite nur um die Zustände in den USA gehen. Und das in einem D Forum.


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02.08.2026 um 02:43
Tatsächlich frage ich mich, ob die Todesstrafe wirklich so eine Strafe ist, weil viele sich eh selbst umbringen im Gefängnis.
Und ich glaube, die höchste Strafe ist, dass man ein Leben lang mit seinem schlechten Gewissen leben muss und damit würde man einem diese Strafe ja nehmen...


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02.08.2026 um 08:03
Zitat von MeYinMeYin schrieb:Tatsächlich frage ich mich, ob die Todesstrafe wirklich so eine Strafe ist, weil viele sich eh selbst umbringen im Gefängnis.
Und wie viele bringen sich nicht um? Deutlich mehr. Scheint dann doch wohl eher nicht das bevorzugte Ende zu sein.
Zumal auch nicht bekannt ist wie viele der Selbstmorde/Selbstmordversuche (es schlagen auch welche fehl) tatsächlich eine „freiwillige“ Entscheidung sind oder in die Leuts, wodurch auch immer, in sie getrieben wurden.


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02.08.2026 um 11:52
Hier wurde auch hie und da der Rachegedanke angesprochen. Das ist aber überhaupt nicht zielführend, sinnvoll, auch für einen selbst, ist es, dem Täter/der Täterin zu vergeben.

Natürlich kann ich verstehen, dass zunächst mal Hass und Rache vorherrschen, wenn das schlimme Geschehen noch frisch ist und einen ständig beschäftigt. Das ging mir früher genauso, ich hab mir die scheußlichsten Strafen ausgedacht, aber letztendlich nix davon in die Tat umgesetzt, weil ich mir schon damals, als ein älterer Teenager, gedacht habe, ich will nicht auf deren Stufe herabsinken.
Bei der ersten Übergriffigkeit war ich im Kindergartenalter und der Täter, ein naher Verwandter, noch nicht ganz volljährig. Beim zweiten Mal war ich um die 15, der Täter (mein Vater) hat mir Zähne ausgetreten und einen Arm gebrochen, weil ich ihm nicht nachgeben wollte bei irgendeiner Kleinigkeit. Er hat mir gedroht, er bringt mich um, wenn ich im Krankenhaus was sage. Er hat mich auch missbraucht.
Inzwischen sind beide Täter tot.
Mir hat damals ein katholischer Priester geholfen, der oft und lange mit mir gesprochen hat. Von ihm habe ich auch gelernt, zu vergeben/zu verzeihen, weil man die Taten ja nicht ungeschehen machen kann, aber die Last für einen selbst lässt sich deutlich verringern. Ich wollte diese Taten aus dem Kopf haben, damit sie mir nicht mein ganzes Leben vergiften. Das ist mir gelungen, ich denke nur noch sehr selten daran.


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02.08.2026 um 12:02
Zitat von MerirukaMeriruka schrieb:Von ihm habe ich auch gelernt, zu vergeben/zu verzeihen, weil man die Taten ja nicht ungeschehen machen kann, aber die Last für einen selbst lässt sich deutlich verringern.
Da sprichst du was an...

In meinem Bekanntenkreis gibt's Leute, die selbst nach Jahren noch auf andere stinkig sind, weil mal irgendwelcher Mist vorgefallen ist. Bockig nachtragend, wo ich mich frage, wie bescheuert das ist.

Da geht man sich halt mal paar Wochen aus dem Weg und dann hat sich das auch erledigt. Zumindest seh ich das so.


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02.08.2026 um 19:23
Zitat von MeYinMeYin schrieb:Und ich glaube, die höchste Strafe ist, dass man ein Leben lang mit seinem schlechten Gewissen leben muss und damit würde man einem diese Strafe ja nehmen...
Das schlechte Gewissen verfliegt irgendwann oder es wird sich damit arrangiert. Dafür müssen künftige Generationen die vor 30-40 Jahren zu lebenslanger Haft Verurteilten auf Staatskosten durchfüttern. Ich denke, den Tag der eigenen Hinrichtung nicht zu kennen bzw. jede Sekunde damit rechnen zu müssen, dass die Zelle aufgesperrt und man herausbeordert wird, entfaltet durchaus ausreichenden Strafcharakter.


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02.08.2026 um 21:12
Zitat von ReinekeReineke schrieb:Dafür müssen künftige Generationen die vor 30-40 Jahren zu lebenslanger Haft Verurteilten auf Staatskosten durchfüttern. Ich denke, den Tag der eigenen Hinrichtung nicht zu kennen bzw. jede Sekunde damit rechnen zu müssen, dass die Zelle aufgesperrt und man herausbeordert wird, entfaltet durchaus ausreichenden Strafcharakter.
auch die, die zum Tode verurteilt wurden, werden Jahrzehnte "durchgefüttert". Die Todesstrafe ist teurer, als jede andere Strafe. Ich denke, es ist grausam zu wissen, dass man getötet wird. In den USA gibt es, sobald alle appeals beendet sind, in der Regel eine 30 bis 90 Tage vorherige Ankündigung des Datums der Hinrichtung. Da wird nicht einfach "rausbeordert". In Japan nur 1 bis 2 Stunden vorher. Es ist also unterschiedlich, so oder so ist die Todesstrafe einfach jedem Rechtsstaat unwürdig.


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02.08.2026 um 21:33
Eine interessante Seite von Human Rights Watch, die auf über 140 freigelassenen LWOP-Häftlingen in Kalifornien zurückgreift. Kalifornien hat immerhin eine signifikante Anzahl von Freilassungen, durch Gesetzesänderung, durch Begnadigung durch den Gouverneur. Allerdings gibt es auch über 5000 Inhaftierte in Kalifornien mit LWOP. Es wird auch auf die (falschen) Argumente eingeganen, LWOP sei gut für die Abschreckung und mache die Gesellschaft sicherer (Stichwort: Rückfallquote). Man kann das ganze auch als PDF downloaden, dann sieht man am Ende auch die Quellen.

https://www.hrw.org/report/2023/06/28/i-just-want-to-give-back/reintegration-of-people-sentenced-to-life-without-parole


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02.08.2026 um 21:48
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:auch die, die zum Tode verurteilt wurden, werden Jahrzehnte "durchgefüttert". Die Todesstrafe ist teurer, als jede andere Strafe.
Die Todesstrafe ist deutlich teurer. Ich habe die Google-KI mit folgendem Prompt befragt:
Im US-Justizsystem. Zu den Kosten im Vergleich. Ein 20-Jähriger wird wegen Mordes verurteilt. Zwei Szenarien: (A) Er wird zum Tode verurteilt. Nachdem alle legalen Mittel ausgeschöpft sind, wird er nach 25 oder 30 Jahren hingerichtet. (B) Er bekommt LWOP. Ein erster Appeal. Stirbt dann mit 70 im Gefängnis, nachdem er die letzten zwei Jahre ein voller Pflegefall war. Was sind die Kosten in beiden Fällen?
Die Antwort hier nur als Endergebnis in Zahlen:
Szenario A: Todesurteil mit Hinrichtung nach 25–30 Jahren. Geschätzte Gesamtkosten: ca. 3,5 bis 5 Millionen US-Dollar.
Szenario B: LWOP (Lebenslänglich) mit Tod durch Krankheit mit 70 Jahren. Geschätzte Gesamtkosten: ca. 2,2 bis 3,0 Millionen US-Dollar.
Szenario B aber mit Plea Deal statt Jury-Prozess: ca. 1,8 bis 2,3 Millionen US-Dollar.
Quelle: Google-KI

Die Kostenpunkte werden natürlich genau aufgelistet. Man könnte auch noch ergänzen, dass eine Großteil der Menschen mit LWOP keine 70 Jahre erreicht.


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Todesstrafe

02.08.2026 um 22:03
Zitat von redsherlockredsherlock schrieb:Die Todesstrafe ist deutlich teurer.
ja, wurde hier schon mehrfach von mir verlinkt, die Quellen kann man über SuFu finden.
Zitat von redsherlockredsherlock schrieb:Eine interessante Seite von Human Rights Watch, die auf über 140 freigelassenen LWOP-Häftlingen in Kalifornien zurückgreift.
Zitat von redsherlockredsherlock schrieb:Eine interessante Seite von Human Rights Watch, die auf über 140 freigelassenen LWOP-Häftlingen in Kalifornien zurückgreift.
Ich finde immer noch, dass LWOP einen eigenen thread bräuchte, denn mit dem Thema hier hat das ja im Grunde nix zu tun. Hier geht es um die Todesstrafe, das verzerrt alles nur, genau so, wie das Thema Haftbedingungen.


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02.08.2026 um 23:40
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Ich finde immer noch, dass LWOP einen eigenen thread bräuchte, denn mit dem Thema hier hat das ja im Grunde nix zu tun. Hier geht es um die Todesstrafe, das verzerrt alles nur, genau so, wie das Thema Haftbedingungen.
Ich stimme zu, dass LWOP einen eigenen Thread verdient, weil LWOP im Gegensatz zur Todesstrafe meist unter dem Radar läuft. Die meisten kennen die Problematik dahinter nicht.

Warum die speziellen Aussagen dazu hier aber dennoch hinpassen. Beiden Strafen ist gemeinsam, dass der Verurteilte im Gefängnis stirbt. Letztlich unterscheiden sich nur die Todesursachen. Beiden ist gemeinsam, dass man dem Verurteilten von Beginn an eine mögliche Besserung/Rehabilitation per se abspricht. Das sind zwei Alleinstellungsmerkmale von LWOP und der Todesstrafe. In der Allgemeinheit wird LWOP als die weniger schlimme Strafe angesehen, was dazu führt, dass sich erstens keine große Öffentlichkeit dagegen einsetzt, zweitens keine automatischen Prüfprozesse angestoßen werden, und drittens LWOP nun zigmal häufiger vergeben wird als die TS, und das auch oft bei nur geringem Schuldanteil.

Aber warum gewisse Argumente im Kontext von LWOP auch für die Todesstrafe gelten: zwei wesentliche Begründungen dafür sind in beiden Fällen Abschreckung und Schutz der Gesellschaft (durch Incapacity). Weil nämlich beiden Strafen die größte Härte gemeinsam ist sowie die Tatsache, dass der Verurteile das Gefängnis nicht mehr lebend verlässt. Diese Argumente sind in beiden Fällen identisch. Und es gibt halt genügend viele Gegenargumente dagegen. Man liest sie halt fast nur im Kontext von LWOP, weil ein Freigelassener zum Tode Verurteilter kaum für Statistiken dienen kann, schon allein weil es von ihnen viel weniger gibt als mit LWOP. (Zahlen: es gibt in den USA zur Zeit etwa 2000 in Todeszellen und 56000 mit LWOP. Bei Frauen ist der Unterschied noch krasser: 45 in Todeszelle, ca. 2000 mit LWOP.) Wenn man also über den Sinn der Todesstrafe diskutiert, mit den Argumenten, die dafür ins Feld geführt werden, dann kann man da LWOP kaum rausnehmen, weil diese Argumente dort zum Großteil dieselben sind, aber anhand von LWOP viel besser widerlegt werden können.

Das einzige 'richtige' Argument ist, auch bei beiden, Vergeltung (Rache).


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Todesstrafe

03.08.2026 um 03:44
Genauso pervers ist es doch, zig mal lebenslänglich zu verhängen. Das suggeriert irgendwo, dass wenn man bspw. 10× lebenslänglich bekommt und 70 Jahre alt wird, das Gerippe dann noch 700 Jahre in der Zelle liegt.


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Todesstrafe

03.08.2026 um 07:04
Zitat von redsherlockredsherlock schrieb:Ich stimme zu, dass LWOP einen eigenen Thread verdient, weil LWOP im Gegensatz zur Todesstrafe meist unter dem Radar läuft. Die meisten kennen die Problematik dahinter nicht.
Und, LWOP ist ein reines USA Thema. Die Todesstrafe eben Länderübergreifend.
Zitat von redsherlockredsherlock schrieb:Warum die speziellen Aussagen dazu hier aber dennoch hinpassen. Beiden Strafen ist gemeinsam, dass der Verurteilte im Gefängnis stirbt.
Spricht man über Alternativen zur Todesstrafe ist LWOP ein Thema.


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Todesstrafe

03.08.2026 um 07:10
@SomertonMan
@redsherlock
also ein thread zum Thema Strafsystem in den USA. Ich persönlich finde es besser, wenn Todesstrafenbefürworter und -gegner hier nicht anhand irgendeines Landes und dessen Strafsystem diskutierten, sondern schlicht darüber, ob und warum sie die Todesstrafe rechtfertigen oder eben nicht. Es geht ja mehr um die eigene Meinung dazu.


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03.08.2026 um 08:00
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Genauso pervers ist es doch, zig mal lebenslänglich zu verhängen. Das suggeriert irgendwo, dass wenn man bspw. 10× lebenslänglich bekommt und 70 Jahre alt wird, das Gerippe dann noch 700 Jahre in der Zelle liegt.
Für Jemanden der keine Ahnung hat, wird dies suggeriert ja ..

Dass mehrfach Lebenslänglich verhängt wird, liegt nicht daran dass man besonders grausam sein möchte oder das Gerippe 700 Jahre inhaftieren will.
Das liegt daran, dass der Straftäter mehrere Taten begangen hat, welche für sich als einzelne schon Lebenslänglich vorsehen.

Nun kann es aber sein, dass die Strafe für eine dieser Taten aufgehoben wird.
Damit die Verurteilung zur Lebenslangen Haftstrafen in den anderen Taten nicht auch aufgehoben wird, wird eben mehrfach Lebenslänglich verhängt.

Als Beispiel:
Der Täter begeht eine Tat, entführt ein Kind und missbraucht es, anschließend tötet er es.

Entführung kann schon allein Lebenslänglich geben, Kindesmissbrauch kann schon Lebenslänglich geben und der Mord ersten Grades auch.
Er wird zu 3x Lebenslänglich verurteilt .. Dann stellt sich vielleicht später raus, er hat das Kind nicht missbraucht.
Lebenslänglich wird in dem Fall aufgehoben, aber nur für Kindesmissbrauch.
Damit es für die anderen Tateinheiten eben nicht ebenfalls aufgehoben wird, wurde halt mehrfaches Lebenslänglich verhängt ..
Zitat von redsherlockredsherlock schrieb:Die Todesstrafe ist deutlich teurer. Ich habe die Google-KI mit folgendem Prompt befragt:
Wen Interessierts?
Die Sicherheit der Bevölkerung hat kein Preisschild und die Kosten alleine rechtfertigen nicht, die Todesstrafe auszusetzen ..


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03.08.2026 um 08:02
@Tussinelda

Das Ding ist ja, dass das (Todes-)Strafsystem der USA am besten dokumentiert wird. Von China bspw. brauchen wir gar nicht anfangen. Dann wäre noch Japan. Aber dann wars das schon mit der TS in demokratischen Staaten.


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03.08.2026 um 08:06
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Dass mehrfach Lebenslänglich verhängt wird, liegt nicht daran dass man besonders grausam sein möchte oder das Gerippe 700 Jahre inhaftieren will.
Das liegt daran, dass der Straftäter mehrere Taten begangen hat, welche für sich als einzelne schon Lebenslänglich vorsehen.
Ach nee, gucke an...

Es geht um die Symbolwirkung. Quasi nochmal beim Urteilsspruch mit dem Hammer draufhauen, "Du bist im Arsch! Aber sowas von im Arsch!"

Und deine ständig wiederkehrenden Beispiele sollte nun auch der letzte gefressen haben. TS-Gegner sind ja nun nicht dumm.


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