PrivateEye schrieb:Ein Schritt in die richtige Richtung, wie ich finde.
Wobei ich ja keine andere Richtung je hatte. Ich war nie Absolut für die TS sondern nur bei 2-3 Tatbeständen. Aber ich nehme mir es an, falls ich das ungenau formuliert haben sollte.
PrivateEye schrieb:Ich weiß, das manche Taten durchaus sehr entsetzlich sind, aber das Wissen um das Warum es geschah ist auch sehr wichtig,
100%, diese Differenzierung ist ja auch nötig um Lust, von Krankheit oder Notwehr und geplante Taten zu unterscheiden.
PrivateEye schrieb:Hinblick auf mögliche Prävention zukünftiger Taten. Wenn man das warum kennt, kann man dem ganzen teils eben den Nährboden entziehen.
Dem kann ich dann mMn nur teilwiese zustimmen, da ich glaube/vermute dass Prävention und Behandlung oder welcher Weg nötig ist, nicht bei jedem funktionieren kann. Wer kranke Sachen macht ist nicht immer krank, sondern einfach massiv gestört oder eben verdorben/unmenschlich oder wie man auch immer man es sagen will.
Die Rückfallquote bei verurteilten Sexualstraftätern liegt laut kriminologischen Studien langfristig bei etwa 20 Prozent für erneute Sexualdelikte.
Quelle: KI Google-Suche
Mir fällt da konkret ein Podcast ein, wo eine Pädophile über Ihren Drang gesprochen hat. Ja eine Frau, sogar bei auftreten Ihres Dranges selbst noch Minderjährig. Die sagte selbst, der Drang ist da und blieb trotz Erkenntnis und Therapie. Der Drang wird auch nicht therapiert, sondern nur wie man sich der Situation entziehen kann. Auf Gut Deutsch, "Gelegenheit macht Diebe", und wenn der Drang und die Gelegenheit zusammenkommen, dann ist es meist zu spät.
Das ist ne Weile her das ich den hörte, aber das hat mich beeindruckt, wie selbstverständlich diese Erkenntnis war, und auch wie selbstverständlich die Einsicht war, dass dieser Drang da ist und bleibt, und das die Therapie rein garnichts bringt bezugnehmend auf den Drang.
Jetzt kann man das mal auf Mordlust implizieren, was soll die Therapie da anrichten, ich stell mir das noch schwieriger vor, hier Gelegenheitsverhütung zu schulen. Einen Spielplatz oder eine Schule kann man meiden, Menschen im täglichen Leben aber wohl schwer.