Ray. schrieb am 20.08.2026:Um das wirklich für Deutschland beurteilen zu können muss es erstmal Rahmenbedingungen geben. Nur von 1 Verhandlung und dann gleich sofort die spritze würde ich mal nicht ausgehen.
Da hast du Recht. Zum einen Ist D nicht mit den USA vergleichbar. Zum anderen würde sicher auch hier eine ggf Anwendung nicht gleich bei ersten Fall statuiert. Die Deutschen sich ja sehr sicherheitsorientiert, da übereilt man eh nie was.
redsherlock schrieb am 20.08.2026:Das hatten wir doch schon längst. Du kommst immer wieder mit dieser falschen Behauptung.
Welche? Ich sage man kann es nicht vergleichen. Wieso ist das eine falsche Behauptung?
redsherlock schrieb am 20.08.2026:Abgesehen davon, darf TS keine Frage des Geldes sein. Selbst wenn sie 10-mal billiger wäre!
Nein, Es soll eine Frage der gerechten Strafe sein. Die Kosten sind ein Nebenargument.
Tussinelda schrieb am 20.08.2026:nein, ist ernicht, ich habe Dich erwähnt, weil der user sich auf eine Aussage von Dir bezog und ich Dich dann natürlich nenne. Irgendwie verstehst Du die Forenkommunikation nicht wirklich.
lol. Warum wunderst du dich und regst dich auf, das ich obwohl ich erwähnt werde, dazu reagiere?
Tussinelda schrieb am 20.08.2026:MenschenWÜRDE. Warum antwortest Du mir Menschenrechten?
Warum? Weil die Menschen-Würde eine Grundlage der Menschenrechte ist, von daher im direkten und untrennbaren Zusammenhang steht. Warum willst du hier Wortklauberei betreiben?
Tussinelda schrieb am 20.08.2026:doch, zu 100%
Du gehst nichtmal richtig auf meine Antworten und Fragen ein, und kommst dann mit 3 Worten!? Naja, das Stichwort Forenkommunikation hattest du ja vorhin selbst eingeworfen. Immer nur Gegenfragen, damit man selbst nie antworten muss......
Tussinelda schrieb am 20.08.2026:wenn Du meinst, dass die Todesstrafe in Deutschland nicht teurer wäre, dann kannst Du auch keine Rechnungen heranziehen, was 25 Jahre uns kosten, um irgendwas zu belegen
Doch das kann ich, es gibt ja die Unterbringungskosten. Die habe ich aufgezeigt. Ebenso habe ich die durchschnittlichen Prozesskosten benannt.
Soll ich es wiederholen? Bis zu 84T€ je Jahr Unterbringung und ca 100T€ für einen Mordprozess. Also weit weg von einen US-Amerikanischen Mordprozess der im Schnitt bei Revisionsversuchen um die 20Mio Dollar liegt.
;) Es ist also nicht direkt vergleichbar, aber die Kostenunterschiede werden deutlich. Auch hatte ich hier auf die Kosten im Fall Pommerenke dann vorgerechnet, und man konnte feststellen, dass selbst die 49 Jahre billiger sind als die Prozesse in den US und dennoch uns mehrere Millionen Euro kosten.
Tussinelda schrieb am 20.08.2026:man muss nur kurz nachdenken, dann muss man in einem Rechtsstaat zu dem Schluss kommen, dass die Todesstrafe IMMER teurer sein wird.
Da bitte ich um eine Erklärung! Bitte.
:pony:
Tussinelda schrieb am 20.08.2026:das sagt keiner. Es wird aber belegt, dass die Todesstrafe teurer ist als lebenslänglich. In einem Rechtsstaat.
Wie errechnest du dir das? Auf welcher Basis? Ich habe Zahlen genannt, du hast bisher das ohne Zahlen behauptet. Ich würde deine Behauptung gern nachvollziehen.
PrivateEye schrieb am 21.08.2026:Ich gebe die Hoffnung nicht auf. :)
:chatter: Wo Kaffee ist, ist auch Hoffnung.
PrivateEye schrieb am 21.08.2026:Und wenn wir diese Summe nochmals halbieren könnten, wäre es das nicht wert?
Ja. Keine Frage. Wenn Taten halbiert oder noch weniger vorkommen, ist das super. Aber jede Tat die durchgeführt wird, müsste dennoch dahingehend überprüft werden, wie man mit Täter verfährt, und auch wie min Opfer unterstützt und schützt. Von daher bleibt der Punkt der Rückfälle ein wichtiges Thema, denn 100% Sicherheit gibt es nicht, bei Therapie nicht, bei Urteilen nicht. Wie damit wirklich perfekt umgehen wird nicht zu beantworten sein.