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Todesstrafe

24.457 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Deutschland, Menschenrechte ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Todesstrafe

25.08.2026 um 20:03
@sacredheart
@Ray.

Die Suizidrate in unseren Gefängnissen ist auch erschreckend hoch. Sicher lässt sich nicht jede Selbsttötung verhindern, aber mir scheint, hier wird zu wenig für die Prävention getan.


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25.08.2026 um 20:11
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Naja da geht es dann aber tief in den Bereich welches Leben lebenswert ist rein
Gibt es das?
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Eine Person ohne aktive oder passive Gewalterfahrungen dürfte von einer Haftstrafe mehr traumatisert werden als ein Schlägertyp, der schon Menschen zusammengedroschen hatte, bevor er das erste Sack am Haar hatte.
Ich denke es hängt stärker von der mentalen Stabilität ab. Aber ja. Jedes Strafmaß wirkt auf jeden Menschen unterschiedlich. Egal ob es 10€ Bußgeld oder Lebenslänglich mit anschließender Sicherheitsverwahrung ist. Wobei die mentalen Auswirkungen bei letzterem natürlich in Summe gravierender sind.
Aber klar, je größer das Verbrechen desto höher die Strafe desto stärker fallen auch die Auswirkungen für den Täter aus. Und mit den Resozialisierungsprogrammen versucht man so zu unterstützen das es möglichst wenig „Gestörte“ am Tag der Entlassung gibt. Aber auch da gibt es keine 100%ige Sicherheit.


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25.08.2026 um 20:23
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Gibt es das?
Das Zitat ist nicht von mir, sondern von @Ray.
Frag besser ihn, was er damit meint. Ich weiss nicht, was @Ray. damit sagen wollte, falsch zitiert.


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25.08.2026 um 20:23
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Die Suizidrate in unseren Gefängnissen ist auch erschreckend hoch. Sicher lässt sich nicht jede Selbsttötung verhindern, aber mir scheint, hier wird zu wenig für die Prävention getan.
In Sachen Haft stinkt der Fisch halt vom Kopf an. Aber ist ein anderes Thema.


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25.08.2026 um 20:25
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Das Zitat ist nicht von mir, sondern von @Ray.
Frag besser ihn, was er damit meint. Ich weiss nicht, was @Ray. damit sagen wollte, falsch zitiert.
Sry grade erst gesehen. Ich meinte damit die Überlegung wem eine Haft mehr ausmacht. Der Person die aus dem geregelten Umfeld kommt oder jemand der aus einem gewalttätigen Umfeld bzw mit dessen Hintergrund.


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25.08.2026 um 20:28
Zitat von Ray.Ray. schrieb:Sry grade erst gesehen.
@Ray.

Du hast nichts falsch gemacht. @Cachalot
Hat mir Dein Zitat als meins ausgegeben, sicherlich unabsichtlich. Nur konnte ich es nicht erklären


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25.08.2026 um 20:57
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Du hast nichts falsch gemacht. @Cachalot
Hat mir Dein Zitat als meins ausgegeben, sicherlich unabsichtlich.
Tatsächlich unbeabsichtigt. Es war nicht als Zitat ersichtlich. Bitte etwas sorgfältiger Zitieren ;)


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25.08.2026 um 22:58
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Aber nicht der Angehörige sondern der Staat straft.
Richtig. Und jede Strafe sollte im Sinne des Volkes sein.
Das bedeutet aber weder, dass es 'im Sinne' der Opferangehörigen sein muss, noch, dass der 'Volkswille' direkt umgesetzt wird. Dazu leben wir in einem demoktratischen Staat, der Urteile sachlich und unabhängig nach dem Gesetz vergibt.


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26.08.2026 um 06:39
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Manches ist für mich so abstoßend, das wünscht man sich die TS, aber andererseits hast du tatsächlich da einen Punkt. Warum sollten wir uns auf ein menschenverachtendes Niveau herunterziehen (lassen)
Natürlich darfst du angewidert sein, das ist in Ordnung, das ist auch menschlich. Aber wie es glaube ich @sacredheart bereits sagte, als Privatperson kannst du ja Emotionen haben und ausdrücken, aber der Staat muss emotionslos an die Sache heran gehen. Da darf es nur um Fakten gehen, nicht um Emotionen.

Selbiges gilt auhc für mich und ich denke auch für die anderen im Thread. Selbst wenn ich gegen die Todesstrafe bin, bedeutet das nicht das ich extremen Tätern um den Hals falle und FriedeFreudeEierkuchen zelebriere. Und wenn ich von Resozialisierung spreche, ist das kein Kleinreden der Tat die begangen wurde. Da stehe ich hinter dem Statt der sagt "X hat Mist gebaut, versuchen wir ihn mit Methode A wieder auf den richtigen Pfad zurück zu bringen". Aber ebenso stehe ich hinter dem Staat wenn er sagt "Bei X ist das nun das dritte Mal, Methode A, B und auch C haben nichts geholfen, dann bekommt er eben das volle Strafmaß, wenn er nicht will".


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26.08.2026 um 08:03
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Jup. Und kommen wir wieder zu den Menschenrechten. Eine Strafe wider den Menschenrechten ist nicht im Sinne des Volkes, der Menschen
Was im sinne des Volkes ist, ist nicht immer gleich mit den geltenden Gesetzen.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Da stehe ich hinter dem Statt der sagt "X hat Mist gebaut, versuchen wir ihn mit Methode A wieder auf den richtigen Pfad zurück zu bringen". Aber ebenso stehe ich hinter dem Staat wenn er sagt "Bei X ist das nun das dritte Mal, Methode A, B und auch C haben nichts geholfen, dann bekommt er eben das volle Strafmaß, wenn er nicht will".
Versuchen wir mal, naja, das kann man bei einem abgedrifteten Jugendlichen der Drogen verfallen ist, ja selbstverständlich tun. Aber bei einem Kinderschänder? Ich weiß zwar was du meinst, aber dein Argument ist wohl nicht "großflächig" anzuwenden.


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26.08.2026 um 08:17
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Was im sinne des Volkes ist, ist nicht immer gleich mit den geltenden Gesetzen.
Die Mehrheit des deutschen Volkes ist doch gegen die Todesstrafe, also passt das doch. Aber wenn wir die aktuellen Spritpreise nehmen, sieht es wohl wieder anders aus...
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Ich weiß zwar was du meinst, aber dein Argument ist wohl nicht "großflächig" anzuwenden.
Dazu fehlen sicherlich leider die Kapazitäten. Da besteht Nachholbedarf. :Y:
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Aber bei einem Kinderschänder?
Wenn du ihn so weit bringst, das er das Unrecht seiner Tat einsieht, (echte) Reue empfindet und vielleicht sogar mit Therapie und Medikation beginnt, wäre das dann kein Fortschritt? Und eine Möglichkeit der Minderung eines Rückfalls?

Auch hier sehe ich Prävention als noch wichtiger. Sogar als Pflicht des Staates zum Schutz seiner Bürger.

Es gibt viel mehr Menschen, die dieses verlangen, diese Triebe in sich haben. Allerdings haben viele davon ein intaktes Rechts- und Unrechtsbewusstsein und wissen, das dies nicht gut ist. Sie tun auch alles um zu verhindern das sie in solche Situationen kommen, finanzieren sich Therapien und psychologische Unterstützung teils selbst.

Ich habe Hochachtung vor diesen Menschen, die gegen das "Böse" in ihrem Inneren Tag für Tag ankämpfen, niemanden etwas angetan haben und dennoch bei Bekanntwerden für etwas büßen müssen, das sie sich nie ausgesucht haben und das sie nie getan haben.

Sollten diese Menschen nun einfach in die Ecke "BÖSE" abgeschoben und abgestempelt werden? Oder soll Ihnen geholfen werden, auf eine faire und ehrliche Weise?


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26.08.2026 um 08:47
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Die Mehrheit des deutschen Volkes ist doch gegen die Todesstrafe, also passt das doch. Aber wenn wir die aktuellen Spritpreise nehmen, sieht es wohl wieder anders aus...
Mehrheiten. Die Frage ist wer ist betroffen, wer beschäftigt sich damit, und wie werden die Mehrheiten statistisch erhoben? Ich mag damit garnicht sagen, dass wenn ein Zensus eines jeden Bürgers erhoben würde, die Befürwortung deutlich anders aussieht, aber Umfragen können schon abweichen.

Wer eine Omi fragt die den Krieg erlebt hat wird immer Ablehnung erfahren. Wer eine Omi befragt dessen Kind oder Enkel Opfer einer Straftat wurde, wird anders antworten. Wo fragt man die 100 oder 5000 Menschen? Zu welcher Zeit mit welcher Fragestellung?

"Bist du gegen die Todesstrafe?" oder "Bist du gegen die Todesstrafe für Schwerverbrecher?" da kommen ganz ganz sicher völlig unterschiedliche statistische Werte heraus.

Und im sinne des Volkes sind auch Gesetze nicht zwangläufig, Wäre der falsche Thread hier, aber das ist offensichtlich so.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Dazu fehlen sicherlich leider die Kapazitäten. Da besteht Nachholbedarf. :Y:
Ja. Aber nicht nur fachliche Kapazitäten, sondern auch Erfolgsaussichten. Bei einigen Tätern wird der Versuch eben zum scheitern verurteilt sein, da kann man nicht einfach herumversuchen. Die Frage wäre folgend wer ist auszuwählen und wer hat Aussicht auf Erfolg? Bei 2 Gruppen seh ich das nicht.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Wenn du ihn so weit bringst, das er das Unrecht seiner Tat einsieht, (echte) Reue empfindet und vielleicht sogar mit Therapie und Medikation beginnt, wäre das dann kein Fortschritt? Und eine Möglichkeit der Minderung eines Rückfalls?
Lust, Zwang, Verlangen kann man nicht therapieren. Hier geht es nicht um eine Droge die aus dem Körper geschwemmt werden kann. Hier geht es nicht um Einsicht. Ich bin der Meinung , das doch sogar viele Pädophile und Vergewaltiger um Ihre Taten wissen und um deren folgen, aber der Zwang bei Gelegenheit es erneut zu tun ist größer. Ich habe ja bereits den Podcast erwähnt der 17-Jährigen die pädophil war. Die hat das aus Ihrer Sicht erklärt und erzählte das man gegen den Drang nicht ankommt. Jede Therapie dreht sich da um Gelegenheitsvermeidung. Aber wie zur Hölle soll man als Pädophiler in seinem Leben nie mehr in die situation kommen, einem Kind zu begegnen? Also Abschottung und Flucht ins WWW? Oder Abschottung im Knast wenn man bereits dem Drang erlegen war.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Auch hier sehe ich Prävention als noch wichtiger. Sogar als Pflicht des Staates zum Schutz seiner Bürger.
Wie? Willst du jetzt jeden Bürger befragen ob er Morden oder Vergewaltigen würde, und dann vorher die Therapien ansetzen? Die Täter werden doch niemals vorher, wenn dann Einzelfälle, zugeben was für Zwänge, Dränge oder Lüste diese haben. Da spielt ja nicht nur eigene Falscheinschätzung eine Rolle sondern auch Scham.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Es gibt viel mehr Menschen, die dieses verlangen, diese Triebe in sich haben. Allerdings haben viele davon ein intaktes Rechts- und Unrechtsbewusstsein und wissen, das dies nicht gut ist. Sie tun auch alles um zu verhindern das sie in solche Situationen kommen, finanzieren sich Therapien und psychologische Unterstützung teils selbst.
Ich glaube wie du, das es da welche gibt. Aber ob das viele sind, oder der überwiegende Teil, wage ich stark zu bezweifeln.


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26.08.2026 um 08:54
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Wer eine Omi fragt die den Krieg erlebt hat wird immer Ablehnung erfahren.
1950 waren aber noch 55% dafür.....ich denke mal, das waren die, die den Krieg erlebt haben.....


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26.08.2026 um 09:02
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Ich mag damit garnicht sagen, dass wenn ein Zensus eines jeden Bürgers erhoben würde, die Befürwortung deutlich anders aussieht, aber Umfragen können schon abweichen.
Und?

Nicht mal bei den Wahlen gehen alle 100 % der Wahlberechtigten hin. Aber von denen, die ihre Stimme abgaben, waren die meisten eben gegen die Todesstrafe. Für mich ist das Thema damit dann auch erledigt. Die Leute haben abgestimmt und das war es.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Ja. Aber nicht nur fachliche Kapazitäten, sondern auch Erfolgsaussichten. Bei einigen Tätern wird der Versuch eben zum scheitern verurteilt sein, da kann man nicht einfach herumversuchen. Die Frage wäre folgend wer ist auszuwählen und wer hat Aussicht auf Erfolg? Bei 2 Gruppen seh ich das nicht.
Ich sehe das anders. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Lust, Zwang, Verlangen kann man nicht therapieren.
Doch, es gibt Medikamente die die Hormone, den Trieb unterdrücken oder abschwächen können. Es gab auch schon Täter, die freiwillig eine Kastration anstrebten um aus eben jenem Teufelskreis ausbrechen zu können. Bei einigen hat es funktioniert, bei anderen leider nicht. War wohl aber das ähnliche Problem wie bei einer Vasektomie.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Hier geht es nicht um Einsicht. Ich bin der Meinung , das doch sogar viele Pädophile und Vergewaltiger um Ihre Taten wissen und um deren folgen, aber der Zwang bei Gelegenheit es erneut zu tun ist größer.
Das sind ja auch die Kriminellen und ich will auch gar nicht leugnen, dass es sicherlich viele Kriminelle auch genießen. Doch auch diesen Menschen sollte die Chance gegeben werden, von ihrem bisherigen Denken & Handeln zurück treten zu können.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Ich habe ja bereits den Podcast erwähnt der 17-Jährigen die pädophil war. Die hat das aus Ihrer Sicht erklärt und erzählte das man gegen den Drang nicht ankommt. Jede Therapie dreht sich da um Gelegenheitsvermeidung. Aber wie zur Hölle soll man als Pädophiler in seinem Leben nie mehr in die situation kommen, einem Kind zu begegnen?
Es ist ihr hoch anzurechnen das sie so offen über ihr Problem spricht. Und sie braucht mehr Unterstützung, definitiv! Viele dieser Menschen leben sicherlich ein Leben in selbstgewählter Einsamkeit, damit sie eben nicht in Situationen kommen, wo sie die Kontrolle verlieren können. Aber das schränkt sie und ihr soziales Leben extrem ein wie ich vermute.


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26.08.2026 um 09:06
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Wie? Willst du jetzt jeden Bürger befragen ob er Morden oder Vergewaltigen würde, und dann vorher die Therapien ansetzen? Die Täter werden doch niemals vorher, wenn dann Einzelfälle, zugeben was für Zwänge, Dränge oder Lüste diese haben. Da spielt ja nicht nur eigene Falscheinschätzung eine Rolle sondern auch Scham.
Muss man nicht, es gibt ja bereits seit Jahrzehnten Erfahrungswerte was die Chancen kriminell zu werden erhöht. Man muss also dort ansetzen wo schon einiges verbaut wird... bei den eltern bzw werdenden eltern.


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26.08.2026 um 09:17
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Doch, es gibt Medikamente die die Hormone, den Trieb unterdrücken oder abschwächen können. Es gab auch schon Täter, die freiwillig eine Kastration anstrebten um aus eben jenem Teufelskreis ausbrechen zu können. Bei einigen hat es funktioniert, bei anderen leider nicht. War wohl aber das ähnliche Problem wie bei einer Vasektomie.
Freiwilligkeit ist das eine, doch seltene Beispiel. Und eine Vasektomie beseitigt ja nur die den Samentransport aber nicht die Erektion, ZB. Was da Hormone leisten können, müsste ich aber auch noch mal lesen.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Das sind ja auch die Kriminellen und ich will auch gar nicht leugnen, dass es sicherlich viele Kriminelle auch genießen. Doch auch diesen Menschen sollte die Chance gegeben werden, von ihrem bisherigen Denken & Handeln zurück treten zu können.
ok
Zitat von Ray.Ray. schrieb:Muss man nicht, es gibt ja bereits seit Jahrzehnten Erfahrungswerte was die Chancen kriminell zu werden erhöht. Man muss also dort ansetzen wo schon einiges verbaut wird... bei den eltern bzw werdenden eltern.
Bei Raub und diebstahl oder auch Gewalt seh ich das auch so. Bei Triebtaten, stell ich mir dann die Frage, wie man das präventieren will?


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26.08.2026 um 09:43
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Und eine Vasektomie beseitigt ja nur die den Samentransport aber nicht die Erektion, ZB.
Ich meinte damit, dass es sehr seltene Fälle bei einer Sterilisation gab, wo es zu einer Art Heilung kam, die den Eingriff quasi wieder rückgängig machte. Das sind aber wohl Einzelfälle.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Bei Raub und diebstahl oder auch Gewalt seh ich das auch so. Bei Triebtaten, stell ich mir dann die Frage, wie man das präventieren will?
Indem man zum Beispiel Pädophilie nicht nur als Sexualstörung klassifiziert, sondern es als eine richtige Erkrankung deklariert. Damit bessere Behandlungen ermöglicht und Betroffene, die eben keine Straftaten begangen, nicht automatisch stigmatisiert. Für viele wäre es sicherlich schon dadurch einfacher, dass sie eben kein Leben im Verborgenen führen müssten.

Könnte wie bei einem Trockenen Alkoholiker sein, alle wissen es, alle unterstützen Person X (hoffentlich).

Macht natürlich eine Menge Arbeit und ein liebgewonnenes Feindbild geht dabei flöten...


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26.08.2026 um 09:49
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Ich habe Hochachtung vor diesen Menschen, die gegen das "Böse" in ihrem Inneren Tag für Tag ankämpfen, niemanden etwas angetan haben und dennoch bei Bekanntwerden für etwas büßen müssen, das sie sich nie ausgesucht haben und das sie nie getan haben.
@PrivateEye

Diejenigen, die nie jemandem etwas Böses angetan haben können ja nicht Threadthema sein. Das sind schon eher die Anderen.

Und wer Kindern Schlimmstes angetan hat, sollte mE für immer aus dem Verkehr gezogen werden. Dazu braucht es aber keine Todesstrafe.


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Todesstrafe

26.08.2026 um 10:17
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Und wer Kindern Schlimmstes angetan hat, sollte mE für immer aus dem Verkehr gezogen werden.
Selbstverständlich sollen Straftäter entsprechend bestraft werden, gar keine Frage. Das sehe ich doch auch so.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Dazu braucht es aber keine Todesstrafe.
Richtig, dazu habe ich meine Meinung nun schon oft genug dargelegt. Also abgeschlossen. :Y:
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Diejenigen, die nie jemandem etwas Böses angetan haben können ja nicht Threadthema sein. Das sind schon eher die Anderen.
Ich wollte das schlichtweg transparent differenzieren. Meiner Meinung nach wird da wohl eher alles in einen Topf geworfen und fertig, egal ob straffällig oder nicht. Und ich würde die Vermutung wagen, dass viel mehr an einer solchen Neigung leiden/erkrankt sind, als es Verbrechen dazu gibt.

Die meisten Kriminellen in dieser Sache dürften eher organisiert sein, auch international und damit auch mehr kriminelle Energie als Triebhaftigkeit zur Verfügung haben, geht es dabei nicht nur um Missbrauch sondern auch um Gewinnerwirtschaftung.


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26.08.2026 um 10:34
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Bei Raub und diebstahl oder auch Gewalt seh ich das auch so. Bei Triebtaten, stell ich mir dann die Frage, wie man das präventieren will?
Auch da greifen die Therapien, man müsste hier eben nur viel mehr anbieten und die Hemmschwelle senken diese auch anzunehmen.


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