PrivateEye schrieb:Indem man zum Beispiel Pädophilie nicht nur als Sexualstörung klassifiziert, sondern es als eine richtige Erkrankung deklariert.
Hmm, dann stell ich mal die Frage ob diese Neigung dann anders als andere Neigungen zu betrachten wäre und warum.
Was man anziehend findet kann nicht verändert werden, egal ob dies kleine Kinder, Tiere, Tote oder eben gleichalte Menschen des selben oder anderen Geschlechtes sind. Die Neigung bzw Präferenz wird ja nur als sogenannte Störung genannt, weil es unseren Normen und moralischen Werten nicht mehr entspricht, zum Glück. Neigung bleibt aber Neigung.
Eine Neigung als Krankheit zu bezeichnen würde sofort die Frage stellen, ob alle Neigungen krankhaft wären......das wird keinesfalls so sein.
Sexualmediziner gehen heutzutage überwiegend davon aus, dass die Entwicklung der Sexualität im Wesentlichen mit dem Ende der Pubertät abgeschlossen ist und eine grundsätzliche Änderung der pädophilen Sexualpräferenz nicht möglich ist.[37]
Das primäre Ziel einer Therapie besteht deshalb meist darin, sexuelle Handlungen an Kindern zu verhindern.
Quelle:
Wikipedia: PädophilieSelbiges gilt wohl für die Hozidaliät(könnte man auch todestrieb nennen) was im Strafrecht dann als Mordlust gilt.
Also Wenn ich mir Wiki und die ganzen Verweis so ansehe, ist das Thema Trieb immer unumlenkbar, sondern nur die Situationsvermeidung eine Art Prävention.
PrivateEye schrieb:Für viele wäre es sicherlich schon dadurch einfacher, dass sie eben kein Leben im Verborgenen führen müssten.
möglich.
PrivateEye schrieb:Könnte wie bei einem Trockenen Alkoholiker sein, alle wissen es, alle unterstützen Person X (hoffentlich).
Auch wenn ich weiß was du meinst ist es Äpfel mit Birnen. Der Alkoholiker schadet sich erstmal selbst und keinen Anderen.
Ray. schrieb:Auch da greifen die Therapien, man müsste hier eben nur viel mehr anbieten und die Hemmschwelle senken diese auch anzunehmen.
Ist belegt, das bei Triebtätern die Neigung per Therapie reduziert werden? Ich meine nein.
Stirnsänger schrieb:Wenn's sonst nicht klappt mit den Argumenten, stellst du mal eben die Umfrageergebnisse in Frage, gar die Methodik der Erhebung.
Das ist einfach ganz schwach.
Hast du was zum Thema beizutragen oder geht es dir nur im meine Sichtweise die deiner nicht entspricht?
Stirnsänger schrieb:Das ist völlig absurde, unlogische Behauptung.
Nein, Die Fragestellung und der Detailgrad einer jeden Frage beeinflusst die Antwort.
Somit könnte ich fragen ob du allgemein gebildet bist?
Oder ich könnte fragen ob du bei dem Thema Molekulartechnik eine gewisse Grundkenntnis besitzt?
Aber da für dich die Fragestellung wohl egal ist, nehme ich an, wir kennen uns beide nicht Molekulartechnik aus.
;)Ansonsten gehe wich gern zum Thema auf deine Meinung und Argumentation ein, aber nicht auf deine OT-Spitzen.
Origines schrieb:Meinungen sind schön und gut. Wenn wir - wie hier - um eine "gerechte" Bestrafung streiten, sollten objektive Erkenntnisse der Maßstab sein. Die Tatsache, dass es Wiederholungstäter gibt, ist halt noch kein Beleg dafür, dass das existierende Sanktionensystem nicht ausreicht.
Das würde ich mal als Killerphrase bezeichnen.
Origines schrieb:Nun, wir haben Volkssouveränität. "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus". Gesetze sind demokratisch legitimiert.
Darum geht es mir gar nicht. Von daher würde ich dir nicht wiedersprechen.