@redsherlock Ich glaube nicht, dass eine Kontaktaufnahme von vornherein verboten wäre. Dazu habe ich einfach schon zu viele Prozesse mitverfolgt, wo den Tätern, genau das nicht untersagt werden konnte. Die Richter haben da wenig Spielraum, selbst wenn Opferangehörige sich gestalkt fühlen. Briefe dürfen sie schreiben, so viel wie sie möchten, nur ob der Empfänger sie liest, steht auf einem anderen Blatt. Es gibt da wohl nur wenige Ausnahmen, die allerdings von Opferangehörigen erst mal eingeklagt werden müssen, vor Gericht.
Ich bringe nur mal ein paar soggn prominente Beispiele.
Man konnte ja nicht mal verhindern oder unterbinden, dass zb Chris Watts seine Zelle mit Fotos seiner ( von ihm erdrosselten Kindern) tapeziert.
Diane downs schreibt bis heute Briefe über Briefe und sogar Bücher für ihre zwei überlebenden Kinder, ( eines hat sie ermordet) die sich das verbieten und längst erwachsen sind. Man kann es ihr nicht verbieten, solange der Inhalt keinerlei strafbewährte Inhalte darstellt.
Manche Opferangehörige müssen das Stalking erstmal beweisen bevor überhaupt was passiert.
Khouri Richins ( LWOP) die hat in ihrem Abschluss Statements vor dem Richter sogar angedroht, sie wird nicht aufhören, an ihre Kinder ( deren Vater sie ermordet hat) zu schreiben, sie in Interviews zu erwähnen, sie sogar vor Gericht direkt anzusprechen, obwohl die Kinder sich das bereits verbeten haben. Sie ruft von ihrer Facility permanent bei den Opferangehörigen an, selbst wenn die sie am Ende blocken, fällt ihr was neues ein. Sorry f meinen langatmigen Ausflug dazu… aber nein, das bezweifle ich sehr stark, dass Frau Pike die Mutter des Opfers nicht kontaktieren durfte. Sie hatte Rechtsbeistände, die so etwas uG ermöglicht hätten, als Geste des guten Willens. Zb durch vorherige Anfrage bei der Mutter, ob man ihr ein Schreiben übermitteln könnte. Manche Täter bekommen es sogar hin, Opferangehörige Face to Face zu sehen, um eine Art Gespräch mit Begleitung zu realisieren.