Todesstrafe
03.09.2026 um 14:16Du scheinst viel über Gefängnisse und Drogen zu wissen, sonst macht deine Belehrung keinen Sinn.Stirnsänger schrieb:Du weisst nicht viel über Gefängnisse, wie mir scheint.
Im Gefängnis kommst du an jede Droge.
Du scheinst viel über Gefängnisse und Drogen zu wissen, sonst macht deine Belehrung keinen Sinn.Stirnsänger schrieb:Du weisst nicht viel über Gefängnisse, wie mir scheint.
Im Gefängnis kommst du an jede Droge.
Was du ja gut heißt?TePe schrieb:Es geht nicht um die Zeit zwischen Urteil und Vollstreckung, sondern von dem Verkünden das das Gnadengesuch abgelehnt wurde und dem Fall des Beiles.
Findest du das gut? Ich finde es nicht gut. Hast du Geschwister? Wenn ja, würdest du die einfach so an den Henker ausliefern?TePe schrieb:Übrigens wurde Sophie Scholl ein Deal angeboten und sie wäre der Todesstrafe entkommen wenn sie ihren Bruder belastet hätte.
Okay. weiß ich Bescheid. Danke dir!gagitsch schrieb:Nach Google-Suche sind aktuell 2200 Todeskandidaten in en USA einsitzend. Man wollte wohl nicht 2200 TS-Kandidaten statistisch vergleichen mit der Bevölkerungszahl bezogen auf Suizide.
Dafür sind ihm bestimmt viele dankbar und er hat ja auch nur Befehle befolgt, nicht wahr?TePe schrieb:Johann Reichhart war schon lange vor Hitler in Deutschland Henker und "verbesserte" das Fallbeil um die Qual der Kandidaten zu mindern.
Die Giftspritze hilft den Opferfamilien, dem Täter und den Beamten vor Ort auch nicht.gagitsch schrieb:Dann vor dem setzen der Giftspritze zu sagen, sorry, hilft da eigentlich auch niemanden mehr, weder dem Opferfamilien, noch dem Täter, noch den Beamten vor Ort.
Mal wieder so eine Aussage wie aus der Kalaschnikow. Dabei kommt es immer darauf an: Welche Tat, welcher Täter, welcher Schuldspruch, welche Haftbedingungen, Freigang, offener Vollzug, Strafaussetzung zur Bewährung nach 15, 20 oder 30 Jahren.gagitsch schrieb:Wer aus Absicht tötet verdient keine Milde.
Nein. Die 120 bis 130 pro 100.000 Gefangene beziehen sich natürlich auf alle Gefangenen, nicht nur Todeskandidaten. Die diversen Dokumentationen aus den Death Rows der USA zeigen eine lückenlose Überwachung der Todeskandidaten. Es soll unbedingt verhindert werden, dass sie dem Henker die Arbeit ersparen und sich dem Strafanspruch des Staates entziehen. Deshalb haußen sie dort wie in Tierkäfigen, ohne jede Intimsphäre.PrivateEye schrieb:Kennt eigentlich jemand zuverlässige Daten über Suizide bei Menschen, die auf die Todesstrafe warten?
Da muss man nicht selbst an der Nadel hängen und im Knast einsitzen: Das ist Gegenstand allgemeiner Berichterstattung, z.B. wenn JVA-Beamte angeklagt werden, die Drogen in die Anstalt geschmuggelt haben.gagitsch schrieb:Du scheinst viel über Gefängnisse und Drogen zu wissen, sonst macht deine Belehrung keinen Sinn.
Dir ist klar, dass wir quasi von Allgemeinwissen reden, ja?gagitsch schrieb:Du scheinst viel über Gefängnisse und Drogen zu wissen, sonst macht deine Belehrung keinen Sinn.
Da hast du Recht. Die Umsetzung des Todesurteils, ist und bleibt dann nur ein Emotionaler Schluss und Startpunkt.Origines schrieb:Die Giftspritze hilft den Opferfamilien, dem Täter und den Beamten vor Ort auch nicht.
Ich habe ja Bewusst "Absicht" geschrieben. Und Milde ist bei Absicht für mich nicht möglich. Anderen Taten ohne Absicht sieht es ganz anders aus.Origines schrieb:Mal wieder so eine Aussage wie aus der Kalaschnikow. Dabei kommt es immer darauf an: Welche Tat, welcher Täter, welcher Schuldspruch, welche Haftbedingungen, Freigang, offener Vollzug, Strafaussetzung zur Bewährung nach 15, 20 oder 30 Jahren.
Mir ist und war völlig klar, dass in die JVAs Drogen uns anderes verbracht werden. Von daher fand ich diese Aussage völlig überflüssig und diente nur Herabsetzung meiner Meinung durch den User.Origines schrieb:Da muss man nicht selbst an der Nadel hängen und im Knast einsitzen: Das ist Gegenstand allgemeiner Berichterstattung, z.B. wenn JVA-Beamte angeklagt werden, die Drogen in die Anstalt geschmuggelt haben.
Ich weiß nicht ob du das Ernst meinst oder mich verarschen willst. Wohlmöglich beides zu selben Teilen. Lese bitte nochmal meinen Text.Stirnsänger schrieb:Dir ist klar, dass wir quasi von Allgemeinwissen reden, ja?
"Drogensucht ausleben" oder ab und an, wenn auch ggf regelmäßig an Drogen zu gelangen, ist doch ein gewaltiger Unterschied. Von daher halte ich deine Belehrung weiterhin für überflüssig.gagitsch schrieb:Ja klar, weil im Gefängnis eine Drogensucht nicht mehr ausgelebt werden kann, selbiges vermute ich mal sehr stark von Prostitution. Ändert sich deswegen ein Mensch?
Sicher?gagitsch schrieb:Ja klar, weil im Gefängnis eine Drogensucht nicht mehr ausgelebt werden kann, selbiges vermute ich mal sehr stark von Prostitution
Meinst du diesen komplizierten Text:gagitsch schrieb:Lese bitte nochmal meinen Text.
?gagitsch schrieb:Du scheinst viel über Gefängnisse und Drogen zu wissen, sonst macht deine Belehrung keinen Sinn.
Nein, gemeint ist wirklich nur der Todestrakt. Es ist üblich, solche (demografischen) Zahlen pro 100.000 "Einwohner" (Gesamtgruppe) anzugeben, werden also entsprechend hoch- bzw. runtergerechnet. Außerdem zu beachten: die Rate ist auch pro Jahr. Das heisst, wenn aktuell ca. 2000 in der Todeszelle sitzen, bringen sich im Schnitt dieses Jahr 2 bis 3 um. Die Rate soll deutlich höher sein als in der allgemeinen Gefängnisbevölkerung, und um die 10-mal so hoch wie in der US-Bevölkerung.Origines schrieb:Nein. Die 120 bis 130 pro 100.000 Gefangene beziehen sich natürlich auf alle Gefangenen, nicht nur Todeskandidaten. Die diversen Dokumentationen aus den Death Rows der USA zeigen eine lückenlose Überwachung der Todeskandidaten. Es soll unbedingt verhindert werden, dass sie dem Henker die Arbeit ersparen und sich dem Strafanspruch des Staates entziehen. Deshalb haußen sie dort wie in Tierkäfigen, ohne jede Intimsphäre.
Was reitest Du immer wieder darauf herum ? Mir ging es nicht um die Gründe die zur Todesstrafe geführt haben.PrivateEye schrieb:Und noch einmal, diese Tribunale vor dem Volksgerichtshof der Nazis waren ein Farce. Oder willst du das als fairen Prozess bezeichnen? Denn darum geht es. Und nicht um Optimierung im Sinne des Humanismus.
ja. Konsum ist noch möglich, aber nicht mehr exzessiv wie es ein Süchtiger nötig hat.SomertonMan schrieb:Sicher?
Ich sage ja, du scheinst es zu wissen, bei deiner sicheren Überzeugung. Du scheinst auch nicht differenzieren zu können zwischen Drogensucht ausleben und ab und zu an Drogen zu kommen.Stirnsänger schrieb:Jeder und sein Onkel wissen, dass es im Knast ein Leichtes ist, an Drogen jeder Art zu kommen.
Wie es aus Sicht des Todeskandidaten ist, lässt sich kaum allgemeingültig beantworten. Das Leid, die Angst, das verzweifelte Hängen am letzten Fetzen Hoffnung und am Leben - wer kann das schon ermessen?redsherlock schrieb:Ist das "besser" als das jahrzehnte-lange Warten in den USA? Ich meine, aus subjektiver Sicht des Todeskandidaten.
ich denke die, die nach Jahrzehnten frei kommen, ihre Unschuld bewiesen wird usw. sehen das ggf. anders.Origines schrieb:Ich halte es im Ergebnis für "humaner", zwischen Urteil und Vollstreckung keine lange Zeit vergehen zu lassen.
Sicher. Das hatte ich bewusst bei Seite gelassen.Tussinelda schrieb:Man muss bedenken, wenn sie nicht in Berufung gingen, nicht neue Beweise gesucht und gefunden würden usw, dann würde es auch nicht so lange dauern.
InnocenceQuelle: s.o.
The death penalty carries the inherent risk of executing an innocent person. Since 1973, at least 203 people who were wrongly convicted and sentenced to death in the U.S. have been exonerated.
Danke für die Richtigstellung, @gagitsch hatte auch schon dazu geschrieben. Ich hatte das wohl falsch interpretiert und aufgefasst.Origines schrieb:Die 120 bis 130 pro 100.000 Gefangene beziehen sich natürlich auf alle Gefangenen, nicht nur Todeskandidaten.
Nach unseren Maßstäben ja.Origines schrieb:Bereits der Aufenthalt in der Todeszelle und das Wissen um den angekündigten Tod ist nach unseren Maßstäben ein Menschenwürdeverstoß.
Sich dafür ein Beispiel aus der NS-Zeit herauszusuchen zeugt aber nicht sonderlich von Originalität. Mit einem Fritz Haarmann oder einem Erwin Hagedorn als Beispiel hätte ich jetzt kein Problem gehabt, aber eine Sophie Scholl geht gar nicht. Das solltest auch du erkennen können. Denn das war nichts anderes als ein politischer Mord an Andersdenkenden, der so gezielt konstruiert und aufgebaut wurde, das es gar nichts anderes als die Todesstrafe geben konnte. Auch aus solchen Gründen ist in unserer Demokratie die Todesstrafe abgeschafft worden, damit solche Willkür und nichts anderes war dieser Prozess, nicht mehr, nie mehr stattfinden kann und darf.TePe schrieb:Was reitest Du immer wieder darauf herum ? Mir ging es nicht um die Gründe die zur Todesstrafe geführt haben.
ähm...PrivateEye schrieb:Danke für die Richtigstellung
redsherlock schrieb:Nein, gemeint ist wirklich nur der Todestrakt. Es ist üblich, solche (demografischen) Zahlen pro 100.000 "Einwohner" (Gesamtgruppe) anzugeben, werden also entsprechend hoch- bzw. runtergerechnet.
es ist so, wie ich schon schriebOrigines schrieb:Stimmt.
Tussinelda schrieb:da geht es doch ums Verhältnis.......natürlich sind es nicht so viele zum Tode verurteilte Menschen, das ist quasi prozentual gesehen, hochgerechnet oder wie man das nennt
Ich meinte das die Zahl sich eben die Gesamtgefangenen bezog. Original hatte ich nach einer Statistik unter den zum Tode Verurteilten gefragt, aber da scheint es ja wohl keine separaten Zahlen zu geben.Tussinelda schrieb:ähm...
nee, nur auf die im Todestrakt bezieht sich die Zahl.PrivateEye schrieb:Ich meinte das die Zahl sich eben die Gesamtgefangenen bezog