@calligraphie

Pike hat aber eine Gefäßkrankheit, oder etwas ähnliches. Müsste nachgucken. Die Giftspritze hat sich sowieso schon länger als nicht so "human" herausgestellt, wie sie scheint. Auch je nach Cocktail. Und bei der Zusammensetzung gibt es ein Problem für die Henker, nämlich dass Hersteller nicht mehr bereit sind, ihre Medikamente (!) für eine Hinrichtung freizugeben. Jedenfalls kann der Tod mit der Giftspritze sehr qualvoll sein, ohne dass man das von außen sieht, weil der (fast wollte ich sagen 'Patient') Deliquent durch muskellähmende Mittel nicht in der Lage ist, seine Qualen zu äußern. Solche Hinrichtungen gab es in letzter Zeit des öfteren. Bei Pike ist angeblich das Risiko für sowas besonders hoch, wegen ihrer Krankheit. Glauben wir das mal (und ich habe keinen Grund, daran zu zweifeln), dann ist es sicherlich "natürlich", lieber eine (vermeintlich) weniger qualvolle Methode zu wählen. Ich glaube, sie wählte den Strang (der allerdings auch nur bei "perfekter" Durchführung wahrscheinlich weniger qualvoll ist), wurde ihr aber nicht genehmigt. Den elektrischen Stuhl hätte sie wohl wählen können (?). Aber da ist völlig unklar, ob der ohne Qualen ist. Ich würde mich darauf nicht verlassen. Aber ich stimme zu: es ist letztlich pervers, die Kandidatin wählen zu lassen, und dann nicht einmal zuzustimmen. Jetzt könnte man natürlich darüber philosophieren, ob es soo schlimm ist, wenn man die letzten zwei Minuten oder so sich quält. Geht ja auch vorbei. Ich möchte mich aber nicht an der Diskussion beteiligen...