-Dandelion- schrieb:Meine ganz persönliche Einstellung ist:
Wenn jemand etwas falsch macht, dann ist dies für mich niemals Grund / Rechtfertigung es ebenso falsch zu machen.
Niemand hat Pike absichtlich Qualen zugefügt, davon gehe ich aus.
Es ist bedauerlich, dass es Komplikationen gab aber man kann diese nicht zu 100% ausschließen.
Bedeutet dies, dass man die TS abschaffen muss? Nein.
Auch bei Operationen, selbst bei Routineeingriffe kann es Komplikationen geben. Werden die deswegen abgeschafft? Nein denn sie haben einen Sinn. Genauso wie die Todesstrafe auch wenn Gegner diesen nicht anerkennen.
Die Bäume neben Landstraßen sind auch nicht selten ein Grund dafür, warum Unfälle tödlich enden.
Werden wegen dieser Komplikation die Bäume abgeholzt?
Photographer73 schrieb:Wahrscheinlich. Aber das kann keine Rechtfertigung, kein Freibrief für extreme Qualen bei einer staatlichen Exekution sein, ansonsten könnten wir auch Tötungsarten wie vierteilen, ausweiden, köpfen oä wieder einführen.
Todesstrafe bei bestimmten Verbrechen und sicher festgestellter Schuld - ja. Folter vor/bei der Tötung - nein.
Absolut.
Aber bei Pike hat doch Niemand eine Qual oder Folter forciert.
Es ist aus dem Ruder gelaufen aber ich bin überzeugt, dass Niemand es so wollte.
Ich denke die Beteiligten hätten sich auch gewünscht dass alles glatt läuft und es nacher keine Nachfragen gibt oder der Staat in solch eine Situation gerät.
Es ist scheiße gelaufen und man muss in Zukunft diese Erfahrung aus dem Fall Pike nutzen, damit es zukünftig nicht wieder so aus dem Ruder läuft.
Ich finde diese brutale Tat und ihre grausamkeit wird Momentan zu sehr ausgeblendet und das Leid des Opfers ist plötzlich vom Tisch weil sie ist ja schon lange tot, Pike lebt und ist jetzt das "Opfer".
Die Nichte Seeley sagte, und ich stimme ihr zu:
Denkt an Colleen und nicht an Christa Pike. Am Ende des Tages geht es um Gerechtigkeit für Colleen.
Quelle:
https://www.wvlt.tv/2026/10/01/slemmer-family-former-police-chief-describe-anger-grief-after-failed-execution-christa-pike/