Tussinelda schrieb:ja, weil dieses mögliche Sicherheitsrisiko pauschal nicht dazu führen kann, Menschen zu töten.
Es ist nichts pauschal. Kein Gericht wird jemand pauschal zu irgendwas verurteilen, das ist und bleibt immer eine Einzelfallbetrachtung.
Ich habe nie irgendwas von pauschaler Verurteilung oder Tötung geschrieben, wo du das herhast entzieht sich meiner Kenntnis.
Tussinelda schrieb:Welches Risiko hast Du denn genau - in Zahlen - von Mördern, die nach ihrer Freilassung wieder mordeten?
Also nur bei uns in D
Thomas Rung
Hans Joachim B. „Der Würger von Schöneberg“
Herbert M. „Wendemorde“
Alexander K. „Maschseemörder“
Wir haben hier bei Allmy ja eine sehr umfangreichen Kriminal-Anteil die können dir sicher allein die dazugehörigen Opferzahlen nennen, oder du googlest selbst, ich habe für die Namen, und das sich nur die bekanntesten Fälle, 3 Sekunden gebraucht.
Tussinelda schrieb:Willkür ist in den USA nachgewiesen
Die USA geht mit eine feuchten Käse an. Das Justizsystem/Rechtsystem ist nicht vergleichbar mit unserer, warum man sicher wieder an den USA abarbeiten will...... Das ist doch ein Witz diese Vergleich immer zu bemühen.
Tussinelda schrieb:es ist belegt, dass die TS teurer ist
Ja, beleg mal was die TS in Deutschland kostet im Vergleich zur einer Lebenslangen Strafe? Oder kommst du wieder mit den USA die eigentlich rein gar nicht vergleichbar sind? Bitte ein Beleg. Es ist bisher nur belegt was auf anderen Kontinenten mit anderen Rechtsystemen die Ts kostet, also Äpfel mit Birnen. Aber diese Kritik an diesem Beleg hatten wir wirklich schon und dies wird dann ignoriert weil man keine brauchbaren Beleg hier für Europa und einem passenden Rechtsystem hat.
SomertonMan schrieb:Wie in Texas?
Ich weiß gar nicht woher diese Obsession herkommt alles aus den USA als Vergleich zu nehmen?! Aber um dein absurdes Beispiel zu nehmen, würde in Deutschland der Fahrer nicht die selbe Strafe wie der Mörder erhalten. Wenn du glaubst bei uns ist die Justiz und der Rechtsstaat so wie in den USA gestrickt erübrigt sowieso jeder Austausch, weil es dann weit ab von Fakten und Vergleichbarkeit geht.
Cachalot schrieb:Sorry, das entbehrt jeder Grundlage. Wenn die Tatsache TS einen Einfluss/Abschreckung hat gilt das in beide Richtungen
TS wird eingeführt- potenzieller Mörder sagt sich, oh Gott, TS, ich morde nicht.
TS wird abgeschafft - gleicher potenzieller Mörder sagt sich - geil, let‘s go
Entbehrt das wirklich jeder Grundlage? Es kommt wohl drauf an welche Art von Mord geplant oder ausgeführt wird. Dem Auftragsmörder wird sicher alles egal sein. Dem Raubmörder der nur ne teure Kette will, der wird wohl nicht alles in Kauf nehmen für 5.000,-€, schon gar nicht sein Leben und der Vergewaltiger zieht sich wohl lieber irgend einen Porno rein, anstatt auf Frauenjagd zu gehen. Es ist schon etwas seltsam wie pauschal jedes Argument abgebogen wird. Obwohl unser Rechtsystem weit weg von pauschalen Urteilen ist.
Ich kann halt mit dem Argument rein gar nichts anfangen, das bei einer Abschaffung der TS die Morde hochgehen, nur weil man behauptet die Ts hätte keine Auswirkung/Abschreckung....
Cachalot schrieb:Jup. Kein Einfluss.
ok.
Cachalot schrieb:Und der Richter macht was? Gutachten werden erstellt, übrigens nicht von den Verteidigern. Und wenn das Gutachten aufzeigt das nach wie vor Gefahr besteht, Sicherheitsverwahrung
Da kommen wir ja zu dem Thema Fehleinschätzung, was ja so gern von den Gegner der TS genutzt wird. Was ist denn wenn das Gutachten eine Fehleinschätzung ist? Der Täter kommt frei und alles widerholt sich?
Tussinelda schrieb:@gagitsch
Kosten:
USA, toll, danke! Ich hoffe inständig, du kommst mir bei meinen Vergleichen nicht mehr mit pampiger Ablehnung. Ich habe auf die Kostenargumentation schon mehrfach geantwortet, ggf sollte das mal gelesen werden, denn ich habe begründet (mit Zahlen) warum in den USA die Prozess- und Verwarungskosten um
ein Vielfaches höher sind als in Europa.
Cachalot schrieb:Nur wenn ein geplanter Mord das Ziel ist.
Da hast du Recht, Planung und Wissen um das Ziel der Tötung würden beim Prozess beurteilt werden.