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Die 3 Silbernen Glocken von Mörlenbach

13 Beiträge, Schlüsselwörter: Legende, Stadt, Sage, Glocken, Silberne, Mörlenbach
Seite 1 von 1

Die 3 Silbernen Glocken von Mörlenbach

17.12.2010 um 10:51
Also zu aller erst: ich komme aus einem Nachbardorf von Mörlenbach. Vor kurzem hatte mein Opa mir eine Geschichte erzählt die ich bis dahin in meinen 19 Lebensjahren noch nie gehört hatte. Hab hier mal die Aufzeichnung der Sage rein kopiert:

Mörlenbach, jetzt nur ein kleiner Flecken, war vor Zeiten ein Stadt, mit
Mauern, Gräben und Wällen umgeben und über alle Maße reich. Es
hatte ein prächtiges Schloß. Die Glocken auf dem Kirchturm waren eitel
von Silber. Als nun der Feind im 30 jährigen Krieg plündernd, sengend
und brennend heranzog, versenkten die Einwohner ihre kostbaren
Silberglocken in einem nahen Teich unfern der Kirche, um sie vor der
Raubgier der Feinde zu verbergen. Aber die Leute, die um die Stelle wuß-
ten, kamen in der folgenden Pestzeit alle um. Nur die Kunde, daß die
Glocken im Wasser lägen, erhielt sich. Niemand wußte nun, wo dieser
Gemeindeschatz zu finden sei.

Da war vor nicht langer Zeit ein Mann zu Waldmichelbach, der hatte einen Erdspiegel, den ließen sie sich holen, daß er im Spiegel die Stelle sehens ollte, wo sie nach den Glocken graben sollten. Es wurde gegraben und aufgeräumt, allein die Weschnitz brach ein und überschwemmte einen Teil des Dorfes. So mußte man aufhören zu graben. Auch noch weitere Schatzsucher haben ihr Glück versucht, aber die Erde gab ihr kostbares Geheimnis nicht preis.

August Nothnagel- Sage von den silbernen Glocken von Mörlenbach

Jetzt zu meiner Meinung...
Also als erstes musste ich lachen... Mörlenbach sollte mal eine große, reiche Stadt gewesen sein?
Konnte ich mir nicht vorstellen.
Doch dann habe ich mich etwas erkundigt/umgesehen in der Gegend und mir ist folgendes aufgefallen:
1. Mörlenbach und 3 weitere Dörfer liegen eng beieinander außenherum ist erst mal einige Kilometer nichts weiter. Könnte also sein, dass die Dörfer aus dem alten Mörlenbach entstanden.
2. Überall in dem Wald aussen herum findet man Ruinen und eine eingefallene Kirche auf dem Hügel.
3. Das komische ist das diese Ruinen+ die 3 weiteren Dörfer zusammen doch eine relativ große Fläsche abdecken...

Naja wahrscheinlich nichts dran... aber bin mal auf eure Meinung gespannt: Ich poste gleich mal das heutige Wappen(das 3 silberne Glocken erhält) und die Ruine wo früher die Kirche gestanden haben soll...

Grüße

Simon


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Die 3 Silbernen Glocken von Mörlenbach

17.12.2010 um 10:52
Ich hab ein Problem^^

Wie kann ich die Bilder denn anhängen? hab die aufm PC... kann ich die nicht einfach hier uploaden?

Gruß

Simon


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Die 3 Silbernen Glocken von Mörlenbach

17.12.2010 um 11:05
Ganz unten einen Haken bei Dateianhang machen ;)


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Die 3 Silbernen Glocken von Mörlenbach

17.12.2010 um 11:07
So hier jetzt das Bild... hoffe es klappt^^


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Die 3 Silbernen Glocken von Mörlenbach

18.12.2010 um 12:16
Klingt interessant, nur gabs das früher sicher bei vielen Städten. Sicher, es kann sein, dass irgendwo im wald was vergraben ist, nur wer hat soviel Zeit und Geld alles umzugraben?


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Die 3 Silbernen Glocken von Mörlenbach

20.12.2010 um 15:00
@biancaneve
Ach, wenn die Glocken noch einigermaßen erhalten sind, wirds sich schon lohnen, wenn se aus silber sind.


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Die 3 Silbernen Glocken von Mörlenbach

20.12.2010 um 15:13
hihi macht sich nur doof sone schweren dinger wegzuschleppen :)


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Die 3 Silbernen Glocken von Mörlenbach

20.12.2010 um 16:57
Solche Sagen sind immer interessant.

Es wäre zwar extrem aufwendig, aber manche Institute haben bestimmt Geräte, die den Boden durchleuchten.

Zu sehen bei Mythbusters:


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Die 3 Silbernen Glocken von Mörlenbach

21.12.2010 um 16:00
Find ich klingt alles sehr interessant, eine sehr schöne sage, und unglaublich geschrieben dieser altertümliche Dichterstile ist faszinierend.

Aber naja zum eigentlichen Thema kann ja n8icht jeder so bessesen von dem gedruckten Wort sein.

Ich denke das es definitiv nicht unmöglich ist, allerdings stellen sich verschiedene Fragen.
1. es ist heutzutage schon eine schwere Aufgabe Kirchenglocken in den Kirchturm rein oder raus zu bekommen und das mit Moderner Technik, da stellt sich doch die Frage wie die Stadtbewohner das bewältigt haben wollen und das zu so früher Zeit wo es noch keine Schwerlastkräne und ähnliches gab, das muss ein Riesen Aufwand gewesen sein der sicherlich auch von den Plünderern nicht unbemerkt geblieben wäre.
2. Wo soll denn der See hin sein in dem die Glocken liegen sollen, Klar natürliche Seen kommen und gehen aber der muss ja schon extrem groß gewesen sein wenn man es schafft da drei echtsilberne Kirchenglocken drin zu verstecken und es überschreitet meine Biologische Vorstellungskraft das so ein Riesen Teil von See einfach verschwindet.


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Die 3 Silbernen Glocken von Mörlenbach

21.12.2010 um 16:10
3. Frage ich mich, ob man aus Silber überhaupt Kirchenglocken gießen kann.


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Die 3 Silbernen Glocken von Mörlenbach

21.12.2010 um 16:28
Wären sie aus reinem Silber, müsste man sie doch praktisch biegen können. :D

Ich denke auch, dass kann so keine Nacht und Nebelaktion gewesen sein.


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Die 3 Silbernen Glocken von Mörlenbach

21.12.2010 um 16:30
willow-winter schrieb:Wären sie aus reinem Silber, müsste man sie doch praktisch biegen können.
Sie würden sich beim Läuten selbst verbiegen, ausserdem würde kein nennenswerter Ton entstehen (und um den Ton geht es ja beim Läuten von Glocken).


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Die 3 Silbernen Glocken von Mörlenbach

21.12.2010 um 16:33
@konstanz

Eben drum, das meinte ich.
Ich les grad bei Wiki nach, es gibt größtenteils wirklich nur Bronzeglocken.
Und ich denke nicht, dass - schon alleine weil es unsinnig ist - jemand Geld für hübsch hängende Glocken ausgegeben hat, ohne dass sie einen Zweck hatten.

Edit:

"Eisenhartgussglocken


Durch Korrosion zerstörte Eisenglocke
Die bekanntesten Glockengießereien, die Eisenhartgussglocken herstellten, waren Schilling & Lattermann in Apolda und Morgenröthe-Rautenkranz sowie J. F. Weule aus Bockenem, beziehungsweise die mit der Glockengießerei Ulrich aus Apolda gegründete Firma Ulrich & Weule. Beide stellten ab 1918 Eisenhartgussglocken her, die preisgünstiger waren als Bronzeglocken. Aufgrund des sehr spröden Materials und der hohen Anfälligkeit für Rostansatz (mit 4 % hoher Kohlenstoffanteil[5]) sind diese Glocken von nur kurzer Lebensdauer (maximal 100 Jahre[6]). Eisenhartgussglocken rosten von innen nach außen; der Zerfallsprozess ist nicht durch eventuelles Lackieren der Glocke aufzuhalten. Vergleicht man Eisenhartgussglocken mit den Proportionen einer tongleichen Bronzeglocke, so fallen Durchmesser und Gewicht relativ hoch aus. Eisenhartgussglocken haben keine Krone. Während Ulrich & Weule-Glocken überwiegend an geraden Jochen schwingen, läuten Glocken von Schilling & Lattermann fast immer an gekröpften Jochen. Dies führt jedoch zu enormen Klangeinbußen bei den ohnehin klangschwächeren Eisenhartgussglocken. Aufgrund der unsicheren Lebensdauer werden derzeit viele dieser Glocken, vor allem in den neuen Bundesländern, gegen neue aus Bronze ausgetauscht. Die größte noch läutende Eisenglocke der Firma Schilling & Lattermann ist die Lutherglocke der Lutherkirche in Erfurt von 1927 (as0, 5.470 kg)[7], die der Firma Ulrich & Weule ist die Christ-König-Glocke (b0, 4.500 kg)[8] in St. Bonifatius zu Frankfurt-Sachsenhausen."

Das waren die beliebtesten Glocken.


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