@Dr.Shrimp "during the early stage of death"
Ja, wann der klinische Tod definiert wird, hängt von dem ab, was die Geräte messen.
Die Restaktivität von Neuronen sieht man so nicht.
Darum auch "Early Stage".
Ich hab den gleichen Artikel gelesen wie du. Und du interpretierst da einfach etwas rein, was da nicht steht.
Er spricht in der Tat vom klinischen Tod und nicht vom "Hirntod", wie ich fälschlicherweise gesagt habe. Insofern der Hirntod per Definitionem die Irreversibiliät beinhaltet, wie Statman richtig feststellt, kann es in diesem Zusammenhang gar nicht nicht um Hirntod gehen, da der ganze "Witz" der AWARE-Studie ja gerade darin besteht, mit wiederbelebten Patienten zu arbeiten ("AWARE" steht für "AWAreness during REsuscitation")
Also Parnia meint den klinischen Tod und definiert ihn mit dem Aufhören von Herzschlag, Atmung und jeglicher messbarer Hirnaktivität. (Siehe den unten angegebenen Link.)
Mein eigentlicher Punkt war aber, dass Parnia betont, dass das
Bewusstsein (und nicht nur einzelne noch restaktive Neuronen) auch dann weiter existiert, wenn es keine messbaren Hirnaktivitäten mehr gibt. Was ja an sich schon interessant ist, dass nicht mehr messbare "Restaktivitäten" von Neuronen offenbar immer noch sehr komplexe Bewusstseinsvorgänge ermöglichen. Und insofern interpretiere ich auch nichts herein, wenn ich darauf aufmerksam gemacht habe, das Parnia von "consciousness" und "human mind" auch nach dem Eintreten - nein, nicht des Hirntods - aber des klinischen Todes spricht:
“The remarkable point about these experiences,” according to Dr. Parnia, “is that while studies of the brain during cardiac arrest have consistently shown that there is no measurable brain activity, these subjects have reported detailed perceptions that indicate the contrary—namely, a high level of consciousness in the absence of detectable brain activity. If we can objectively verify these claims, the results would bear profound implications not only for the scientific community, but for the way in which we understand and relate to life and death as a society.”
http://www.horizonresearch.org/main_page.php?cat_id=38