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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

4.122 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Glaube, Außerirdische, Bibel, ET, Andere Dimension

Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

04.08.2014 um 16:15
Optimist schrieb:Die Metaphern sollen quasi - an praktischen Beispielen belegen, dass die Aussagen der Bibel durchaus schlüssig sind (zumindest für mich sind sie es) - aber gerade DAS (die Schlüssigkeit) zweifelst Du doch an.
nein - irgendiwe scheinst du nicht zu verstehen worum es grundätzlich geht

versuchen wir mal folgendes um es dir zu verdeutlichen:

Dunkel war’s, der Mond schien helle,
Eis lag auf der grünen Flur,
Als ein Wagen mit Blitzesschnelle
Langsam um die Ecke fuhr.

Darin sass ein blonder Jüngling.
Dessen rabenschwarzes Haar,
Von der Fülle seiner Jahre
Schon ganz weiss geworden war

dieses gedicht von dem es 16 strophen gibt ist absolut irrsinng aber dennoch in sich schlüssig weil es melodisch klingt und von den widersprüchen lebt. man könnte hier nicht sagen, dass ein satz nicht zum anderen passt oder würde man die widersprüche im gedicht auflösen dann würden es nur noch belanglose sätze sein. - die wirkung würde ausbleiben.

so ähnlich kannst du dir das mit den aussagen der bibel vorstellen - sie sind allesamt natürlich in sich schlüssig aber eine schlüssigkeit beweisst nicht dessen wahrheitsgehalt wie man anhand des gedichtes sehen kann !

daher ist es unsinnig per zirkelschluss eine metapher zu bilden um eine aussage herum weil das ergebnis immer nur die aussage zulässt die der text schon vorgibt ! ausserdem dient eine metapher die man sich macht auch nur dazu um einen text für sich selbst verständlicher zu machen aber nicht dazu um damit zu beweisen dass die darin enthaltene aussage auch stimmig ist!
Optimist schrieb:Oder soll ich ganz ALLGEMEIN (und unbeeinflusst von irgendwelchen Schriften) bezüglich Gott argumentieren - also mir eine ganz unabhänige Meinung über Gott bilden?
ja genau so ist es du wirst gott nämlich nicht in einem buch finden indem du wortwörtlich an den buchstaben klebst sondern in deinem inneren. und egal wie dieser glaube dann aussieht es wird DEINER sein ..... es werden deine überzeugungen sein die von keiner interpretation abhängig ist oder wo du nachfragen musst was andere dazu für eine meinung haben -----> wie steht es schon in der bibel "gott ist unbeschreiblich ..... ". also wieso lässt du nicht zu deine eigene ganz persönliche auffassung von gott zu haben.
Optimist schrieb:Das könnte ich natürlich auch, dann würde mein Standpunkt vielleicht genauso aussehen wie Deiner. Dann wäre ich aber auch KEIN Christ mehr. Und vor allem hätten wir dann Konsenz und bräuchten gar nicht mehr diskutieren. ;)
und was wäre so schlimm daran wenn du kein christ mehr wärst, was würdest du verlieren den glauben an gott kann man dir sowieso nicht nehmen also was würdest du verlieren ? ich denke du könntest damit nur gewinnen denn jeder würde deinen persönlichen glauben mehr respektieren als wenn du stur anhand der bibel argumentierst und so keine eigene meinung zu haben scheinst.
Optimist schrieb:Was war nun im Vordergrund - die Rettungsaktion oder das Rettungsmittel (Jesus -> der Mittler/ der Weg) - nämlich die Leiter/Sprungtuch? Kann man vermutlich so oder auch anders sehen. :)
das kannst du drehen wie du willst es ist immer und ausschließlich die errettung einer person im vordergrund und nichts anderes. polizei und feuerwehr ectr rücken doch nicht aus um menschen ihre rettungwerkzeuge vor die nase zu schmeissen sondern um den menschen ansich zu retten indem sie am unfallort das geeignete werkzeug einsetzen.

was dannach folgt ist nebensächlich denn fakt ist das die grundmotivation die errettung eines menschen ist aufgrund der notlage in der er sich befindet. das werkzeug steht also nicht im vordergrund sondern die errettung und nichts anderes.
Optimist schrieb:Richtig. Und deshalb habe ich jetzt ein anderes praktisches Beispiel zurecht gebastelt - was in sich doch sehr schlüssig ist, oder?
Ja und ich habe das aus dem Grund gemacht, um Dir damit zu zeigen, warum der Bibelinhalt - insbesondere dass "Jesus (Feuerleiter/ Sprungtuch) rettet" - für MICH sehr schlüssig ist (das ist meine eigene Meinug, kein Kirchendogma oder sonst was. ;).
das mag für dich schlüssig sein aber für mich nicht siehe obrigen text.
Das ist die entscheidende Aussage gewesen:

... hatten ... Viele NICHT glauben können, dass die Erde .... KEINE Scheibe ... ist ... SONDERN eine KUGEL
-> Du hattest sicher das KEINE bei "Scheibe" oder zuvor das NICHT oder das "SONDERN eine Kugel" überlesen? :) ...
also für mich liest sich diese zeile immer noch als hätten die menschen angenommen die erde wäre eine kugel und auch dieser satz hier liest sich so :

Ganz am Anfang, als die ERSTEN Zweifel aufkamen, dass die Erde angeblich eine Scheibe sei, wollte es die MEHRHEIT n o c h NICHT glauben.

erst beim zehnten mal drüberlesen habe ich verstanden was du tatsächlich meinst :)

oh mann, deutsche sprache - schwere sprache - schreibe das nächste mal für dummis bitte damit ich es auch gleich kapier :)


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

04.08.2014 um 17:02
@-Therion-
Die Metaphern sollen quasi - an praktischen Beispielen belegen, dass die Aussagen der Bibel durchaus schlüssig sind (zumindest für mich sind sie es) - aber gerade DAS (die Schlüssigkeit) zweifelst Du doch an.

-->
nein - irgendiwe scheinst du nicht zu verstehen worum es grundätzlich geht

versuchen wir mal folgendes um es dir zu verdeutlichen:

Dunkel war’s, der Mond schien helle,
Eis lag auf der grünen Flur,
Als ein Wagen mit Blitzesschnelle
Langsam um die Ecke fuhr....
Kenne ich - schön dieses Gedicht. :D
-Therion- schrieb:dieses gedicht von dem es 16 strophen gibt ist absolut irrsinng aber dennoch in sich schlüssig
Nein, es kann doch nicht schlüssig sein, wenn es NUR aus Widersprüchen besteht?
Und diese Widersprüche sind sehr objektiv betrachtet. Dagegen sind die (vermeintlichen) Widersprüche in der Bibel sehr subjektiv, oft nur im Auge des Betrachters. :)
-Therion- schrieb:weil es melodisch klingt und von den widersprüchen lebt.
Nur weil es melodisch klingt und von den witzigen Widersprüchen lebt, ist es doch nicht schlüssig?
-Therion- schrieb:man könnte hier nicht sagen, dass ein satz nicht zum anderen passt
Wieso sollte es zusammenpassen, wenn Einer erst blonde Haare und im nächsten Augenblick schon rabenschwarze Haare hat? Das Einzige was zusammenpasst ist der kleinste Nenner dieser Aussagen und zwar dass er überhaupt offensichtlich Haare hat.
-Therion- schrieb:oder würde man die widersprüche im gedicht auflösen dann würden es nur noch belanglose sätze sein. - die wirkung würde ausbleiben.
Das ist richtig.
Wenn man dagegen die scheinbaren Widersprüche der Bibel auflöst, bleiben dennoch bedeutungsvolle Sätze.
-Therion- schrieb:so ähnlich kannst du dir das mit den aussagen der bibel vorstellen - sie sind allesamt natürlich in sich schlüssig aber eine schlüssigkeit beweisst nicht dessen wahrheitsgehalt wie man anhand des gedichtes sehen kann !
Die Bibel ist tatsächlich schlüssig (für mich) ;)
Und ich hatte nie gesagt, dass sie - für einen Außenstehenden - deswegen wahr sein muss (das ist sie auch wieder nur für MICH).
-Therion- schrieb:daher ist es unsinnig per zirkelschluss eine metapher zu bilden
Muss ich doch aber machen, wenn ich Dir nicht auf andere Weise erklären kann, weshalb die Bibel für MICH schlüssig ist?
-Therion- schrieb:um eine aussage herum weil das ergebnis immer nur die aussage zulässt
Nein, in der Bibel könnte z.B. stehen, dass ALLE - wirklich alle - ohne wenn und Aber und ohne Bedingungen gerettet werden.
Nun lass Dir bitte mal eine geeignete Metapher des praktischen Lebens (so wie mit der Feuerwehr) einfallen ;) (zur Feuerwehr hab ich übrigens meine Meinung geändert, Dir Recht gegeben, sh. weiter unten :) ).

Mir fällt da nichts mehr ein (keine passende Metapher). Wenn Dir da was einfällt, dann lasse ich mich evtl. umstimmen bzw. kann DAS dann wohl doch nicht mehr sagen :) :
Die Bibel ist tatsächlich schlüssig (für mich) ;)
... weil Du dann damit Recht hättest:
daher ist es unsinnig per zirkelschluss eine metapher zu bilden die der text schon vorgibt !
-Therion- schrieb:ausserdem dient eine metapher die man sich macht auch nur dazu um einen text für sich selbst verständlicher zu machen
Das stimmt. Jedoch nicht NUR für siche, sondern manchmal auch für Andere :)
-Therion- schrieb:aber nicht dazu um damit zu beweisen dass die darin enthaltene aussage auch stimmig ist!
DAS war auch niemals mein Ansinnen. Da hast Du mich offensichtlich missverstanden.
Ich wollte Dir - wie ich schon weiter oben schrieb - Dir mit meinen Metaphern nur erklären, weshalb die Bibel - für MICH (ganz allein für mich) - schlüssig ist. Das bedeutet nicht, dass ich Dir was beweisen will oder sie dann auch für DICH schlüssig sein muss. :)
Optimist schrieb:
Oder soll ich ganz ALLGEMEIN (und unbeeinflusst von irgendwelchen Schriften) bezüglich Gott argumentieren - also mir eine ganz unabhänige Meinung über Gott bilden?

-->
ja genau so ist es
Ja, ich weiß, dass das Dein Apell schon immer war. Aber ich schrieb ja dann auch, weshalb das nicht geht. Sh auch jetzt wieder paar Zeilen weiter oben. :)
-Therion- schrieb:du wirst gott nämlich nicht in einem buch finden indem du wortwörtlich an den buchstaben klebst sondern in deinem inneren. und egal wie dieser glaube dann aussieht es wird DEINER sein ..... es werden deine überzeugungen sein die von keiner interpretation abhängig ist oder wo du nachfragen musst was andere dazu für eine meinung haben -----> wie steht es schon in der bibel "gott ist unbeschreiblich ..... ". also wieso lässt du nicht zu deine eigene ganz persönliche auffassung von gott zu haben.
Ich weiß was Du meinst.
Aber selbst wenn ich - wie Du es ausdrückst - "an den Buchstaben klebe", ist das Fazit was ich aus den Buchstaben ziehe, dennoch MEIN eigenes und somit meine Meinung über das was ich gelesen habe.
Das bedeutet doch aber nicht, dass man sich nicht mal mit Anderen austauschen könnte, wie sie das eine oder andere sehen?

Habe schon oft mit Gläubigen Diskussionen über Bibelstellen gehabt, wo ich absolut nicht mit deren Auslegungen mitgehen kann -> dann bleibe ich eben einfach bei meiner Meinung, bei meinem Gefühl dazu.

Es gibt jedoch auch Fälle, da kann ich mich einer anderen Meinung durchaus anschließen, weil mir aufgezeigt wurde, dass ich da und dort etwas wichiges übersehen hatte. Wenn es mir also einleuchtend ist, was Andere meinen, kann ich auch mal eine Meinung übernehmen. Das hat für mich nichts mit "Blatt im Winde" zu tun, sondern einfach nur mit einer Korrektur meiner Sichtweise.
Optimist schrieb:
Das könnte ich natürlich auch, dann würde mein Standpunkt vielleicht genauso aussehen wie Deiner. Dann wäre ich aber auch KEIN Christ mehr. Und vor allem hätten wir dann Konsenz und bräuchten gar nicht mehr diskutieren. ;)

-->
und was wäre so schlimm daran wenn du kein christ mehr wärst
Hier geht es nicht um schlimm oder nicht schlimm (DAS steht dann wieder auf einem ganz anderen Blatt, darüber hab ich noch gar nicht nachgedacht :) ), sondern es geht um meine Überzeugung.
Genauso wie mich Gläubige bei manchen Bibelstellen nicht von ihrer Meinung überzeugen können, kann mich auch kein Atheist überzeugen, kein Christ mehr zu sein. :)
-Therion- schrieb:was würdest du verlieren den glauben an gott kann man dir sowieso nicht nehmen also was würdest du verlieren ? ich denke du könntest damit nur gewinnen denn jeder würde deinen persönlichen glauben mehr respektieren als wenn du stur anhand der bibel argumentierst und so keine eigene meinung zu haben scheinst.
Das siehst Du alles so, dass ich keine eigene Meinung habe usw..
Wie ich dir eben versucht hatte aufzuzeigen, hab ich durchaus meine Meinung.
Und wenn Du so fragst, was ich verlieren würde, dann sage ich: Jesus.
Denn weil ich diesen nicht verlieren will, weil ich ihm "folgen" will, bin Christ geworden. Ich habe eben die feste Meinung und Überzeugung, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist und dass er retten kann...
... auch wenn es Anderen sehr unwahrscheinlich vorkommt und sie mich deswegen nicht respektieren können. Du sagst doch auch immer, es kann einem egal sein, was Andere von einem denken, oder? Ja wie gesagt, ich brauche nicht den Respekt von außen und deshalb bleibe ich bei meiner Einstellung zu Jesus. :)
-------------------------------------------------------------------
Optimist schrieb:
Was war nun im Vordergrund - die Rettungsaktion oder das Rettungsmittel (Jesus -> der Mittler/ der Weg) - nämlich die Leiter/Sprungtuch? Kann man vermutlich so oder auch anders sehen. :)

-->
das kannst du drehen wie du willst es ist immer und ausschließlich die errettung einer person im vordergrund und nichts anderes. polizei und feuerwehr ectr rücken doch nicht aus um menschen ihre rettungwerkzeuge vor die nase zu schmeissen sondern um den menschen ansich zu retten indem sie am unfallort das geeignete werkzeug einsetzen.
Okay, so kann man es sicher auch sagen. :)
Merke anhand Deiner Argumente gerade, dass meine Metapher wohl tatsächlich etwas falsch war.

Ich übersetz jetzt mal das reale Leben der Feuerwehr in die Aussagen der Bibel ;) :
Bei Gott ist auch immer die Errettung einer Person(nen) im Vordergrund.
Gott rückt allerdings nicht selbst aus, sondern schickt Jesus. Und Jesus schmeißt den Menschen mittels SEIN WORT das Rettungswerkzeug hin.
->
Übertragen auf meine Metapher bedeutet das - NUN richtigerweise:
Jesus ist die Feuerwehr inclusive Mannschaft und/oder die Rettungsaktion an sich.
Und das was Jesus sagt bzw. predigt ist das RettungsWerkzeug. Wer sich dies zu Herzen nimmt (Jesu Worte mit allem drum und dran annimmt) wird gerettet.

Da Du nun selbst sagst, die Rettung steht im Vordergrund (wobei ich Dir also inswischen zustimmen kann) ist also Jesus die Nr. 1 bei der ganzen Aktion, weil ER die Rettung IST (so steht es auch in der Bibel ;) ). So nun passt es wieder.

Kein Wunder wenn Du meine Metapher nicht gut finden konntest, wenn sie doch fehlerhaft war und somit gar nicht so richtig zum Bibelinhalt gepasst hatte.
Bin froh, dass Du mich darauf aufmerksam gemacht hattest. :)
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-Therion- schrieb:erst beim zehnten mal drüberlesen habe ich verstanden was du tatsächlich meinst :)

oh mann, deutsche sprache - schwere sprache - schreibe das nächste mal für dummis bitte damit ich es auch gleich kapier :)
Nein, DU bist nicht der Dummi, sondern ich hab nur nicht immer Ahnung, mich gescheit auszudrücken. :)


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

04.08.2014 um 17:45
@-Therion-

Mir fällt übrigens zu Jesus (in Bezug auf Gott und Annehmen von Jesus usw.) gerade noch eine Metapher ein :) , fürchte jedoch, die wirst Du auch in der Luft zerreißen , ich schreibe es trotzdem mal ;) ) :

Stell Dir mal 2 große Felsen vor, dazwischen ein sehr tiefes Tal.

Auf dem einen Felsen (ich nenne diesen „Alpha“) steht der Mensch(en). Auf dem anderen Felsen („Omega“) steht Gott.
Es kann kein Mensch zu dem anderen Felsen gelangen, weil dazwischen dieses tiefe Tal ist (biblisch gesehen: "Trennung von Gott").

Möglicherweise (?) gibt es die eine oder andere Ausnahme, weil z.B. jemand gut klettern kann (es sind aber wirklich seehr hohe und steile Felsen). Aber das sei jetzt mal dahingestellt, es geht um die Masse der Menschen, welche nicht einfach so klettern kann und auch gar keine Ausrüstung hat.

Wie könnte man nun von Felsen „Alpha“ zu Felsen „Omega“ (also zu Gott) kommen? Die einfachste und beste Möglichkeit wäre, es gäbe eine Brücke oder Drahtseilbahn oder ähnliches.
Nun nehmen wir an, sowas gibt es auch – ich bleibe mal bei der Brücke.

Wer die Brücke (entspricht Jesus) in Anspruch nimmt (ganz aktiv und aus freier Entscheidung) und auf diesem WEG zu Omega (Gott) gelangen will, wird es schaffen.

Wer nun meint von Alpha zu Omega springen zu können (die Felsen sind zwar ziemlich dicht beisammen, aber mit einem Schritt ist es nicht getan) kann es versuchen, riskiert jedoch eine Bruchlandung.

Wer gar nicht von Alpha nach Omega gelangen will, der bleibt da wo er ist und was mit diesem geschieht, lassen wir mal offen, darüber möchte ich nicht spekulieren. :)
----------------------------------------------------------------

Und nun stell Dir mal vor, in der Bibel stünde, dass ALLE gerettet werden, ganz bedingunslos und ohne einen Mittler usw... Alle könnten einfach so von dem einen zum anderen Felsen spazieren.
Das würde dann von der Metapher her bedeuten, dass die Felsen gar nicht getrennt wären, sondern dass es EIN einziger Felsen ist.

-> Dann jedoch würde sich die Frage nach Gott völlig erübrigen (ob mit oder ohne Bibel), weil dann jeder Mensch schon von Haus aus göttlich wäre ("göttlich" in DEM Sinne: auf dem göttlichen Felsen - also auf GLEICHER Stufe mit Gott). Er müsste gar nicht mehr vollkommen werden, weil er es SCHON ist.
Wenn der Mensch schon vollkommen WÄRE, müsste die Welt in der wir leben schon das Paradies sein, das ist es jedoch nicht.

Der Mensch muss sich also nach wie vor entwickeln, versuchen, sich Gott zu nähern, seinem Wesen ähnlicher zu werden...

Aber wie gesagt – zwischen Mensch und Gott gibt es eben diese tiefe Kluft (weil der Mensch eben NICHT vollkommen ist) - und somit sind wir wieder beim Ausgangspunkt, nämlich bei den beiden getrennten Felsen. ;)


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

04.08.2014 um 18:01
Mir fällt noch was ein:
Eigentlich hatte Jesus selbst schon die beste Metapher gebracht:

GOTT ist als Schöpfer (universale Energie) der Winzer.
Da der Winzer keine einzelnen Trauben züchtet, sondern Reben, ist Jesus die Rebe und in IHM (in Gottes Wort) ist alles vereint – die einzelen Glieder, welcher zur Rebe gehören WOLLEN.

Dies nun wieder umgelegt auf eine mögliche Bibelaussage, wonach ALLE Menschen gerettet werden, also demnach ALLE zu der Rebe gehören WOLLEN:
Mit dieser Prämiss funzt es nicht, WEIL ja eben nicht jeder dazu gehören WILL.

So nun bist Du wieder dran. :)


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04.08.2014 um 18:30
Optimist schrieb:Nein, es kann doch nicht schlüssig sein, wenn es NUR aus Widersprüchen besteht?
Und diese Widersprüche sind sehr objektiv betrachtet. Dagegen sind die (vermeintlichen) Widersprüche in der Bibel sehr subjektiv, oft nur im Auge des Betrachters. :)
oh mann ....
es geht um das grundprinzip des aufbaus der nunmal der widerspruch ist und der wurde optimal umgesetzt also ist es ein in sich schlüssiger aufbau - wenn in einer zeile mal kein widerspruch enthalten wäre dann wäre es nicht mehr schlüssig
Nur weil es melodisch klingt und von den witzigen Widersprüchen lebt, ist es doch nicht schlüssig?
Wieso sollte es zusammenpassen, wenn Einer erst blonde Haare und im nächsten Augenblick schon rabenschwarze Haare hat? Das Einzige was zusammenpasst ist der kleinste Nenner dieser Aussagen und zwar dass er überhaupt offensichtlich Haare hat.
um den AUFBAU geht es der durch den widerspruch der konsequent beibehalten wird das gedicht schlüssig macht nicht den inhalt !!!!!
Optimist schrieb:Muss ich doch aber machen, wenn ich Dir nicht auf andere Weise erklären kann, weshalb die Bibel für MICH schlüssig ist?
ich weiss ja dass du im zirkeschluss arbeitest :) ..... da ist für mich auch jede aussage schlüssig aber sie ist es nicht mehr wenn ich den inhalt anderen bibelstellen/aussagen gegenüberstelle und um das geht es und nichts anderes.
Optimist schrieb:Aber selbst wenn ich - wie Du es ausdrückst - "an den Buchstaben klebe", ist das Fazit was ich aus den Buchstaben ziehe, dennoch MEIN eigenes und somit meine Meinung über das was ich gelesen habe.
das glaubst du nur - durch die inspiration der bibel bist du nämlich von anfang an nicht in der lage texte anders auszulegen als sie dort stehen daher kann es niemals deiner meinung entsprechen sondern immer nun die meinung der bibel sein ! ---> du passt dich der bibel an !
Optimist schrieb:Genauso wie mich Gläubige bei manchen Bibelstellen nicht von ihrer Meinung überzeugen können, kann mich auch kein Atheist überzeugen, kein Christ mehr zu sein. :)
das liegt auch garnicht in meinem sinn .... ich frage mich nur was so fürchterlich daran sein würde einfach nur an gott zu glauben wie man sich ihn selbst vorstellt und was so besonderes daran sein soll sagen zu können das man christ ist ...... also warum will man christ sein, kommt da doch wider zu tragen das man befürchtet sonst kein leben nach dem tod zu haben ist es also doch nicht so unwichtig wie viele christen behaupten ..... scheint nämlich so ....
Optimist schrieb:Denn weil ich diesen nicht verlieren will, weil ich ihm "folgen" will, bin Christ geworden. Ich habe eben die feste Meinung und Überzeugung, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist und dass er retten kann...
ah hier schreibst du es selbst, also habe ich doch recht dass es hauptsächlich um die auferstehung geht als motivation für den christlichen glauben .....
Optimist schrieb:Kein Wunder wenn Du meine Metapher nicht gut finden konntest, wenn sie doch fehlerhaft war und somit gar nicht so richtig zum Bibelinhalt gepasst hatte.
Bin froh, dass Du mich darauf aufmerksam gemacht hattest.
sarkasmus pur :)
Optimist schrieb:Wer gar nicht von Alpha nach Omega gelangen will, der bleibt da wo er ist und was mit diesem geschieht, lassen wir mal offen, darüber möchte ich nicht spekulieren. :)
----------------------------------------------------------------
ich sehe keine veranlassung dazu von A nach O zu kommen und fühle mich sehr wohl auf meinem O irgendwie hast du das motiv vergessen in deinem beispiel :)


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

04.08.2014 um 18:36
Optimist schrieb:Dies nun wieder umgelegt auf eine mögliche Bibelaussage, wonach ALLE Menschen gerettet werden, also demnach ALLE zu der Rebe gehören WOLLEN:
Mit dieser Prämiss funzt es nicht, WEIL ja eben nicht jeder dazu gehören WILL.

So nun bist Du wieder dran. :)
richtig, genauso wie in deinem beispiel fehlt auch hier wieder das motiv - das aber nicht das ewige leben sein darf

wenn man nämlich garkein ewiges leben haben möchte, warum sollte man dann an den gott der bibel glauben - gib mir einen grund warum ich an den gott der bibel glauben sollte.


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

04.08.2014 um 20:56
sorry, muss noch was ändern.


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

04.08.2014 um 20:58
@-Therion-
Muss ich doch aber machen, wenn ich Dir nicht auf andere Weise erklären kann, weshalb die Bibel für MICH schlüssig ist?

-->
ich weiss ja dass du im zirkeschluss arbeitest :) ..... da ist für mich auch jede aussage schlüssig aber sie ist es nicht mehr wenn ich den inhalt anderen bibelstellen/aussagen gegenüberstelle und um das geht es und nichts anderes.
Das scheint wohl unser Knackpunkt zu sein:
"sie ist es nicht mehr wenn ich den inhalt anderen bibelstellen/aussagen gegenüberstelle" -> womit stellst Du es gegenüber (bzw. WAS)?

Bibelaussage gegen Bibelaussage?
Oder meintest Du hier Bibelaussage gegen geschichtliche "Beweise"?
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Zu dem Gedicht:
es geht um das grundprinzip des aufbaus der nunmal der widerspruch ist und der wurde optimal umgesetzt also ist es ein in sich schlüssiger aufbau - wenn in einer zeile mal kein widerspruch enthalten wäre dann wäre es nicht mehr schlüssig

um den AUFBAU geht es der durch den widerspruch der konsequent beibehalten wird das gedicht schlüssig macht nicht den inhalt !!!!!
Okay, "der Groschen ist jetzt gefallen" :)

Ich kann nur trotzdem noch nicht erkennen, was das mit der Bibel zu tun haben soll? Die Bibel lebt doch - im Gegensatz zu diesem Gedicht - NICHT von Widersprüchen (auch wenn das Viele so sehen). für MICH zumindest ist die Bibel (bis auf wenige Ausnahmen) eigentlich OHNE gravierende Widersprüche bzw. in sich schlüssig.
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Aber selbst wenn ich - wie Du es ausdrückst - "an den Buchstaben klebe", ist das Fazit was ich aus den Buchstaben ziehe, dennoch MEIN eigenes und somit meine Meinung über das was ich gelesen habe.

-->
das glaubst du nur - durch die inspiration der bibel bist du nämlich von anfang an nicht in der lage texte anders auszulegen als sie dort stehen
Ja klar.
Warum sollte ich denn aber auch Manches anders auslegen? ...
Warum sollte ich z.B. eine Aussage wie "Jesus ist die Rettung" anders auslegen als es dort steht?
... vorrausgesetzt ich glaube daran, dass Jesus tatsächlich so war wie es in der Bibel beschrieben ist - mitsamt der Auferstehung.

Es ist und bleibt immer wieder die Frage: glaubt man es oder nicht. Ich hab mich halt dafür entschieden, es zu glauben.
Und WENN ich es also glaube, kann ich doch nicht sagen: Diese oder jene Aussage der Bibel gefällt mir nicht, die streiche ich einfach und sage mir: kann nur gefälscht sein.
Was anderes wäre es, wenn mir irgendwas nicht schlüssig oder zu VIEL widersprüchlich erscheinen würde, DANN würde selbst ich ins Zweifeln kommen.

Es kann da für mich nur ein "Alles oder Nichts" geben - ein "Dazwischen" wäre inkonsequent gedacht.
Denn wenn ich dem Bibelinhalt GLAUBE, dann IST die Bibel inspiriert, dann kann ich folglich auch alles Andere glauben.
Wenn ich der Bibel NICHT glaube, dann ist es auch Quatsch zu glauben, dass sie inspirert ist und wenn das 10 Mal so drin steht. Dann würde ich es jedoch so machen wie Du oder Andere - nämlich die Bibel nur als kleinen psychologischen Ratgeber sehen, der keinen Anspruch auf Glaubwürdigkeit oder Wahrheit hat.

Warum ich nun zu der Überzeugung gelangt bin, der Bibel glauben zu können (mit der oben aufgezeigten Konsequenz -> "alles oder nichts") ist nun wieder ein ganz anderes Thema. Es IST nun mal so.
-Therion- schrieb:daher kann es niemals deiner meinung entsprechen sondern immer nun die meinung der bibel sein ! ---> du passt dich der bibel an !
Das ist insofern richtig, dass ich mich NUR DANN der "Bibel-Meinung" anschließe, wenn sie mir im Großen und Ganzen schlüssig erscheint (wie gesagt, außer ein paar kleinen Ausnahmen - das muss ich immer wieder der Vollständigkeit halber erwähnen).
Und da dies der Fall ist, sehe ich keinen Grund, von meiner Überzeugung abzugehen, bzw. davon abzugehen, dass die Bibel-Meinung schlüssig ist und Sinn macht.
======================================
Genauso wie mich Gläubige bei manchen Bibelstellen nicht von ihrer Meinung überzeugen können, kann mich auch kein Atheist überzeugen, kein Christ mehr zu sein. :)

-->
das liegt auch garnicht in meinem sinn .... ich frage mich nur was so fürchterlich daran sein würde einfach nur an gott zu glauben wie man sich ihn selbst vorstellt
Das wäre an sich natürlich nicht furchtbar. Nur habe ich - für mich persönlich - keine bessere Alternative gefunden, Gott so zu sehen, wie es in der Bibel beschrieben wird.
Ich weiß ja, dass DIESE Persönlichkeit nicht jedermanns "Geschmack" ist und das kann ich ja sogar auch verstehen. Aber diesbezüglich haben wir ja schon unsere Standpunkte ausgetauscht. :)
-Therion- schrieb:und was so besonderes daran sein soll sagen zu können das man christ ist
Ich hab nie gesagt, dass man sich als Christ als etwas Besonderes fühlen sollte. Im Gegenteil - entsinnst Du Dich, als ich gestern zum Ausdruck brachte (als ich das mit dem Pfarrer beschrieb), dass ich gegen solches Elitedenken bin?
-Therion- schrieb:...... also warum will man christ sein, kommt da doch wider zu tragen das man befürchtet sonst kein leben nach dem tod zu haben ist es also doch nicht so unwichtig wie viele christen behaupten ..... scheint nämlich so ....
Nein, das spielt für MICH zumindest keine Rolle, kannst Du mir ruhig glauben.
Obwohl es sogar lt. Bibel eine Rolle spielen SOLLTE.
Aber soweit denke ich immer gar nicht. Ich habe nur Angst vor dem Sterben an sich, jedoch nicht, was danach kommt oder ob überhaupt was kommt.
Und in dieser Hinsicht denke/empfinde ich absolut nicht biblisch ;) ... aber ich kann es nun mal nicht erzwingen, das ewige (geistige) Leben als alleiniges Ziel zu sehen und sonst gar nichts mehr. Bin wohl noch viel zu sehr materiell verhaftet. ;)
Optimist schrieb:
Denn weil ich diesen nicht verlieren will, weil ich ihm "folgen" will, bin ich Christ geworden. Ich habe eben die feste Meinung und Überzeugung, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist und dass er retten kann...

-->
ah hier schreibst du es selbst, also habe ich doch recht dass es hauptsächlich um die auferstehung geht als motivation für den christlichen glauben .....
Nein, da irrst Du Dich auch. Denn das hatte ich nur aus meinem Verstand heraus geschrieben. Mein Gefühl geht da leider noch nicht so richtig mit. Ich habe vermutlich Jesus noch nicht so richtig angenommen.
Wie gesagt, ich glaube vom Verstand her, dass Jesus rettet, jedoch kann ich mir das gar nicht so richtig vorstellen, weil ich mir vieles nicht vorstellen kann (mir fehlt ganz einfach Fantasie und Vorstellungsvermögen - generell in jeder Hinsicht).

Ich kann mir z.B. auch folgendes NICHT vorstellen:
Angenommen es gäbe die AI und die würden sagen, so, in einer Woche kommen wir mit Rettungsschiffen und fliegen Euch zu einem anderen Planeten....

Ich würde mir das anhören, auch glauben, aber ehe es soweit ist und ich wirklich im Schiff sitzen würde, könnte ich es mir nicht vorstellen, dass das wirklich passieren könnte.
Verstand und Gefühl triftet eben bei mir etwas zu weit auseinander. :)

Und wenn ich zwar glaube, jedoch mir nicht vorstellen kann, im Endeffekt tatsächlich gerettet zu werden, dann kann es bei mir gar nicht darum gehen, dass ich Angst vor einer NICHT-Rettung habe.
Diese Angst habe ich wirklich nicht, weil ich SO eingestellt bin:
Es kommt wie es kommen soll und so muss es genommen werden. Kannst mir ruhig glauben, warum soll ich Dir was vormachen? Nur um vielleicht Recht zu behalten? Ich denke, soweit kennst Du mich doch sicher, dass ich das nicht brauche, oder? :) )
Optimist schrieb:
Kein Wunder wenn Du meine Metapher nicht gut finden konntest, wenn sie doch fehlerhaft war und somit gar nicht so richtig zum Bibelinhalt gepasst hatte.
Bin froh, dass Du mich darauf aufmerksam gemacht hattest.

-->
sarkasmus pur :)
Wie meinst Du das? Von meiner Seite sollte es auf alle Fälle KEIN Sarkasmus sein. Du hattest mir echt die Augen geöffnet, dass ich da einen Gedankenfehler hatte.

Oder hattest Du den Sarkasmus darauf bezogen? :
Optimist schrieb:
Wer gar nicht von Alpha nach Omega gelangen will, der bleibt da wo er ist und was mit diesem geschieht, lassen wir mal offen, darüber möchte ich nicht spekulieren. :)

-->
ich sehe keine veranlassung dazu von A nach O zu kommen und fühle mich sehr wohl auf meinem O irgendwie hast du das motiv vergessen in deinem beispiel :)
Das war auch überhaupt nicht sarkastisch gemeint. Soll ich mir etwa erdreisten oder anmaßen, darüber zu spekulieren, was geschieht?
DAS wäre sarkastisch oder was weiß ich wie man das bezeichnen könnte. Aber ich musste doch zumindest diese Möglichkeit (dass jemand das NICHT will) erwähnen, weil es doch diese Möglichkeit GIBT.
-Therion- schrieb: ich sehe keine veranlassung dazu von A nach O zu kommen und fühle mich sehr wohl auf meinem O irgendwie hast du das motiv vergessen in deinem beispiel :)
Ja, das meinte ich doch, DIESE Möglichkeit gibt es eben AUCH.
Nein, das Motiv hatte ich nicht vergessen, sondern ich wollte nur die 3 Möglichkeiten einkalkulieren und aufzeigen - so ganz ohne Motiv und vor allem OHNE Wertung.

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass Du meine Zeilen als persönlichen Angriff gewertet hast oder irgendwie zu emotional rangehst (z.B. auch wegen der Sarkasmus-Unterstellung) - könnte das sein?
Zumindest hab ich auch den Eindruck, dass Deinerseits (in DEINEN Augen) irgenwie ein "rotes Tuch" zu sehen ist, was ich jedoch gar nicht hingehängt hatte, was also gar nicht wirklich da ist, sondern das entspringt nur DEINER Wahrnehmung. Könnte es vielleicht auch SO sein?
===================================
Dies nun wieder umgelegt auf eine mögliche Bibelaussage, wonach ALLE Menschen gerettet werden, also demnach ALLE zu der Rebe gehören WOLLEN:
Mit dieser Prämiss funzt es nicht, WEIL ja eben nicht jeder dazu gehören WILL.

-->
richtig, genauso wie in deinem beispiel fehlt auch hier wieder das motiv - das aber nicht das ewige leben sein darf

wenn man nämlich gar kein ewiges leben haben möchte, warum sollte man dann an den gott der bibel glauben - gib mir einen grund warum ich an den gott der bibel glauben sollte.
Vollkommen richtig Dein Fazit.
Aber sogar Du glaubst doch zumindest an Reinkarnation, was doch auch ein ewiges Leben bedeutet, oder nicht?
-Therion- schrieb:wenn man nämlich gar kein ewiges leben haben möchte, warum sollte man dann an den gott der bibel glauben
Im Umkehrschluss würde es bedeuten:
Wenn man kein ewiges Leben haben möchte, sollte man entweder an gar keinen Gott oder an alle anderen Götter (Religionen) glauben, nur NICHT an DEN in der Bibel? (hab ich das so richtig verstanden)?


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

05.08.2014 um 00:27
Na Ihr Metapher-Süchtigen ;)
Optimist schrieb:
Was ist, wenn das EINE Medikament wirklich das einzige ist was hilft und die anderen vielleicht nur Placebos sind (im besten Fall), gar nicht wirken oder sogar schaden (im schlechtesten Fall)?

-Therion- schrieb:
ein placebo medikament kann niemals schaden da sie keinerlei wirkstoffe beinhalten.
Natürlich kann ein Placebo-Effekt ganz erheblich schaden - und zwar dann, wenn man auf den richtigen Wirkstoff angewiesen ist ( hier sind u.a. in Folge des Plagiat-Handels erhebliche Todesfälle zu verzeichnen).

Sind Religionen nur spiritueller Zeitvertreib - dann kann vieles passen und legitim sein.

Ist eine Religion als Kontakt zu Gott gedacht, dann stellt sich schon die Frage, ob die Werte und Praxis mit Gottes Wesen/ oder universeller Gesetzmäßigkeit überhaupt übereinstimmen - Denn nicht jede Telefon-Nr führt zu einer gewünschten Person ( wieder ein Euro ins Metapher-Schweinchen ).

Gerade wo wir hier quasi schon festgestellt haben, das Außerirdische mit den Menschen experimentieren sollen oder zumindest Einfluss üben, und sich u.U. als Götter präsentieren, werden auch entsprechende Religionsmodelle darauf zurückzuführen sein. Da wir hier im E.T.-Thread diesen Mächten auch schon eher schlechte Beweggründe attestiert haben, sind diese religiösen Strömungen sicher von einer geistigen Wohlfahrt zu differenzieren??!!

( hier gibt es eine ganze Reihe Kulturen dennen man in der Ufo-Szene einen Eingriff von Außerirdischen nachsagt - allen voran Ägypten - was sich dann auch massiv im Religionswesen niedergeschlagen hat.)

Das würde ich dann schon mal unterschieden wissen ( selbst auch wenn's die Bibel trifft ).

Aber allein das zeigt – Spirit all you can eat – kann so nicht funktionieren. Zumal es doch zwei Polaritäten gibt – so werden die Religionen auch unterschiedliche Pole bedienen.

( Stichwort: ) Gandhi ist offenbar nicht über die "einseitige Polarität" oder den Alleinanspruch der Bibel gestolpert – sondern hat die praktische Anwendung der Bergpredigt selber empfohlen – und es heißt, das Aussagen aus der Bergpredigt sein Leben und Handeln sehr geprägt haben. Er hat also Jesu Rat in seinem Leben angewandt. Der praktische Wert der Bibel steht in der Angelegenheit doch außer Frage - wie viel Jesus notwendig ist, darüber hat doch im Endeffekt kein Mensch zu richten.

Wir diskutieren hier doch auch nur den augenscheinlichen IST-Zustand – wie sich das im Endeffekt darstellt, können wir doch kaum beurteilen – selbst die Bibel skizziert das so, wenn sie zeigt, das Paulus ein Christen-Verfolger und Mörder am Ende “besser“ da stand, als das christliche Paar Ananias und Sapphịra, obwohl diese den christlichen Glauben formal bedienten und viel Geld spendeten.

Natürlich stehen Beweggründe und gute Taten ganz klar vor dem religiösen Formalismus (doch wer dies instrumentalisiert, um formale Rechtsgrundlagen aus zu hebeln, hat aber auch schon wieder ganz bestimmte Beweggründe ).


Der Größte Teil der Menschen lebte doch vor der kompletten Bibel oder außerhalb des Zugriffes bzw. des konkreten Glaubensbildes – und dennoch teilt die Bibel all diesen Menschen eine potentielle Anerkennung und Hoffnung zu - Und man kann sich ja mal Fragen, wie das möglich ist ??!!

@-Therion-
( ...mehr dazu in der folgenden Antwort auf Deine letzte Frage....)


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

05.08.2014 um 00:49
@Optimist
Optimist schrieb:
Ich gebe hier immer nur das wieder was ich der Bibel entnehme und da steht nun mal dass Jesus rettet. Sowas sage ich jedoch ganz ohne Wertung und ohne andere Glaubenseinstellungen damit mies zu machen oder als falsch hinstellen zu wollen.
Ich glaube was ich für richtig erachte und Andere was sie für richtig erachten. Wer nun von beiden Recht hat oder falsch liegt interessiert mich gar nicht.
...zu Noah's Zeiten hättest Du mit anderen in der Arche zumindest Probe-gesessen ?! ;)
(ob der Plan aufgeht interessiert wirklich nicht ? )
Optimist schrieb:
Im Gegenteil, die KK verfälscht ja einige wichtige Lehren bezüglich Jesus und lässt z.B. auch Maria anbeten usw... (sie degradiert ja quasi indirekt Jesus ..).
Und wenn es nicht die Auferstehungsgeschichte geben würde, hätte die KK mit Sicherheit die gleiche Macht. Der Papst hat sich doch sowieso schon halb zu Gott gemacht ("Stellvertreter Gottes"). Wozu braucht er da noch Jesus und dessen Auferstehung?
( ich kann's mir nicht verkneifen: )
...als Du das geschrieben hattest, ist bei mir rechts von Almy, folgende Anzeige aufgepoppt: ;)

Bildschirmfoto 2014-07-30 um 23.39.02


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

05.08.2014 um 01:50
@Sideshow-Bob
Na Ihr Metapher-Süchtigen ;) ....
... wieder ein Euro ins Metapher-Schweinchen
:D Das trifft wohl eher nur auf mich zu. ;)
Sideshow-Bob schrieb:Natürlich kann ein Placebo-Effekt ganz erheblich schaden - und zwar dann, wenn man auf den richtigen Wirkstoff angewiesen ist ( hier sind u.a. in Folge des Plagiat-Handels erhebliche Todesfälle zu verzeichnen).
Richtig, daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Wenn jemand anstelle eines Betablockers ein Placebo bekäme, dann könnte die Pumpe schnell erledigt sein. Oder anstelle eines Asthmasprays... (falls das Asthma NICHT psychisch bedingt ist...).

Wenn man nicht ab und zu doch mal paar Wirkstoffe bräuchte, könnte es eigentlich nur Placebos geben und man hätte keine Nebenwirkungen zu befürchten. Natürlich dürfte es sich nicht rumsprechen, dass auf die Wirkstoffe generell verzichtet wird. ;)
Sideshow-Bob schrieb: ...als Du das geschrieben hattest, ist bei mir rechts von Almy, folgende Anzeige aufgepoppt: ;)
Ha ha ha, passt wie die Faust aufs Auge :)
der KK schwimmen anscheinend die Felle weg. ;)

@Sideshow-Bob
Optimist schrieb:
Ich gebe hier immer nur das wieder was ich der Bibel entnehme und da steht nun mal dass Jesus rettet. Sowas sage ich jedoch ganz ohne Wertung und ohne andere Glaubenseinstellungen damit mies zu machen oder als falsch hinstellen zu wollen.
Ich glaube was ich für richtig erachte und Andere was sie für richtig erachten. Wer nun von beiden Recht hat oder falsch liegt interessiert mich gar nicht.

-->
...zu Noah's Zeiten hättest Du mit anderen in der Arche zumindest Probe-gesessen ?! ;)
(ob der Plan aufgeht interessiert wirklich nicht ? )
Glaube da hast Du was missverstanden. :)

Während zu Noahs Zeiten noch galt "Zahn um Zahn" und AUCH eine Intoleranz gegenüber Andersdenkenden angesagt war, lehrte doch Jesus das blanke Gegenteil.
Nämlich z.B. dass wir nicht über Andere urteilen oder richten sollen :)

Zu Noahs Zeiten wäre es mir evtl. nicht egal gewesen was Andere glauben, ich hätte sie versucht zu überzeugen und möglicherweise sogar genervt.

Aber für die Christen heißt es doch (auch wieder im Gegensatz zum AT), man soll seine Glaubensansichten niemanden aufdrängen... :)
In DIESEM Sinne meinte ich diesen Satz:
Optimist schrieb:Wer nun von beiden Recht hat oder falsch liegt interessiert mich gar nicht.

Zudem war das "wer von beiden Recht hat... interessiert mich gar nicht." nur auf ANDERE bezogen (wie eine Art Respektbekundung vor anderen Ansichten) - es war NICHT auf MICH bezogen
-> also nichts mit Probesitzen ;) , denn meine eigene überzeugung steht fest. :)
========================================
Sideshow-Bob schrieb:( hier gibt es eine ganze Reihe Kulturen dennen man in der Ufo-Szene einen Eingriff von Außerirdischen nachsagt - allen voran Ägypten - was sich dann auch massiv im Religionswesen niedergeschlagen hat.)
Von wessen Seite meinst Du? Seitens der damaligen oder heutigen Menschen? (ist schon spät bzw sehr zeitig, stehe evtl. etwas auf der Leitung :) ).
Sideshow-Bob schrieb:Das würde ich dann schon mal unterschieden wissen ( selbst auch wenn's die Bibel trifft ).
Hier weiß ich auch nicht, wie Du das "selbst auch wenn's die Bibel trifft " meinst?
Könntest Du das alles bitte noch mal andes formulieren?
( Stichwort: ) Gandhi ist offenbar nicht über die "einseitige Polarität" oder den Alleinanspruch der Bibel gestolpert – sondern hat die praktische Anwendung der Bergpredigt selber empfohlen – und es heißt, das Aussagen aus der Bergpredigt sein Leben und Handeln sehr geprägt haben. Er hat also Jesu Rat in seinem Leben angewandt.
Das macht Therion auch, somit kann das leider nicht als Argument bestehen. :)
Aber allein das zeigt – Spirit all you can eat – kann so nicht funktionieren. Zumal es doch zwei Polaritäten gibt – so werden die Religionen auch unterschiedliche Pole bedienen.....
Sehr guter Gedanke, finde ich.
Sideshow-Bob schrieb:Der Größte Teil der Menschen lebte doch vor der kompletten Bibel oder außerhalb des Zugriffes bzw. des konkreten Glaubensbildes – und dennoch teilt die Bibel all diesen Menschen eine potentielle Anerkennung und Hoffnung zu - Und man kann sich ja mal Fragen, wie das möglich ist ??!!
Da könnte man sich aber dann wirklich fragen, wozu wird Jesus gebraucht? (möchte wetten, Ähnliches wird auch Therion dazu sagen, oder? ;) )

Wie "kommen wir nun aus dieser Nummer raus" @Sideshow-Bob ? ;)

Übrigens, ich weiß schon auf welche Bibelstellen Du Dich da beziehst, jedoch kann ich diese Ansicht/Auslegung nicht vollständig teilen.
Aber NICHT, weil es "Wasser auf die Mühle" von Therion ist, sondern das hatte ich auch vorher schon anders gesehen (hatte mich diesbezüglich auch mal mit Tommy unterhalten).


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

05.08.2014 um 03:49
@Optimist, schön das Du noch am Start bist ;)
--> Sideshow-Bob schrieb:
...zu Noah's Zeiten hättest Du mit anderen in der Arche zumindest Probe-gesessen ?! ;)
(ob der Plan aufgeht interessiert wirklich nicht ? )

Optimist schrieb:
Zu Noahs Zeiten wäre es mir evtl. nicht egal gewesen was Andere glauben, ich hätte sie versucht zu überzeugen und möglicherweise sogar genervt.
Sehr interessant ;) ...auch als Partner von Jona, oder bei Lot mitgenervt? Aber dann im NT hättest Du mit Markus 13:15, 16 genervt oder wärest Du aus "Respekt vor anderen Ansichten", einfach so vor dem Angriff der Römer in die Berge geflohen? ( Stichwort nerven: Bedeutung von Off 9:2-6 Frag mal Tommy - aber denk Dir vorher eine gute Alternative aus). In Apo. 4:19;20 findest Du die Obernervensägen ;)
Optimist schrieb:
Wer nun von beiden Recht hat oder falsch liegt interessiert mich gar nicht.

Aber für die Christen heißt es doch (auch wieder im Gegensatz zum AT), man soll seine Glaubensansichten niemanden aufdrängen... :)
In DIESEM Sinne meinte ich diesen Satz:
DU meinst hoffentlich nicht Matt 7:6 - ansonsten ist das biblische Weltbild, doch eher ein Evangelisierungs-Weltbild.
Optimist schrieb:
Wer nun von beiden Recht hat oder falsch liegt interessiert mich gar nicht.


Zudem war das "wer von beiden Recht hat" nur auf ANDERE bezogen (wie eine Art Respektbekundung vor anderen Ansichten) - es war NICHT auf MICH bezogen
-> also nichts mit Probesitzen ;) , denn meine eigene überzeugung steht fest. :)
========================================
Achsooooooo dann ist ja gut ;)
Sideshow-Bob schrieb:
( hier gibt es eine ganze Reihe Kulturen dennen man in der Ufo-Szene einen Eingriff von Außerirdischen nachsagt - allen voran Ägypten - was sich dann auch massiv im Religionswesen niedergeschlagen hat.)

Optimist schrieb:
Von wessen Seite meinst Du? Seitens der damaligen oder heutigen Menschen? (ist schon spät bzw sehr zeitig, stehe evtl. etwas auf der Leitung :) )
Heutige Sicht von Ufo Spezi's über das alte Ägypten ( ist ein Klassiker )
Sideshow-Bob schrieb:
Das würde ich dann schon mal unterschieden wissen ( selbst auch wenn's die Bibel trifft ).

Optimist schrieb:
Hier weiß ich auch nicht, wie Du das "selbst auch wenn's die Bibel trifft " meinst?
Könntest Du das alles bitte noch mal andes formulieren?
Naja, ganz im Sinne des Thread-Themas und meiner voran gesetzten Schlussfolgerung könnte die Bibel auch von Außerirdischen stammen - wenn ich den Einfluss anderen Religionen unterstelle, dann auch der Bibel. Hier ging's um die Verursacher und deren Interessen/ Polaritäten.
Sideshow-Bob schrieb:
Der Größte Teil der Menschen lebte doch vor der kompletten Bibel oder außerhalb des Zugriffes bzw. des konkreten Glaubensbildes – und dennoch teilt die Bibel all diesen Menschen eine potentielle Anerkennung und Hoffnung zu - Und man kann sich ja mal Fragen, wie das möglich ist ??!!

Optimist schrieb:
Da könnte man sich aber dann wirklich fragen, wozu wird Jesus gebraucht? (möchte wetten, Ähnliches wird auch Therion dazu sagen, oder? ;) )
Was hat Jesus mit mir zu tun? und der Satz von Oben sind auch Gedanken von mir - ich habe die Bibel auch lange erfolgreich abgewehrt! Daher kann ich eine kritische Meinung auch sehr gut verstehen.
Optimist schrieb:Wie "kommen wir nun aus dieser Nummer raus" @Sideshow-Bob ? ;)
Die Allgemeinverträglichkeit vom Christlichen Weltbild wird nicht frei Haus geliefert - da muss man schon genauer hinsehen:

Die Bibel auf den Prüfstand:

Was qualifiziert sie für alle Menschen?

Was beweist eine übermenschliche Spiritualität?

Wie hoch ist der Grad der Deckung mit dem Tatsächlichen?

Wie stimmig ist das Weltbild?

Unterscheidet sich der Anwendungseffekt in der Praxis gravierend von anderen Wegen?

Und was zeichnet sie als Quelle eines guten göttlichen Geistes aus? ( oder nur ein Alien-Clou? )


Und wenn da Nichts aus der Tüte springt, dann ist die eigene Überzeugung auch nur ein frommer Wunsch.............


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

05.08.2014 um 04:29
@Optimist
Optimist schrieb: Übrigens, ich weiß schon auf welche Bibelstellen Du Dich da beziehst, jedoch kann ich diese Ansicht/Auslegung nicht vollständig teilen.
Aber NICHT, weil es "Wasser auf die Mühle" von Therion ist, sondern das hatte ich auch vorher schon anders gesehen (hatte mich diesbezüglich auch mal mit Tommy unterhalten).
Ich hatte gar kein Bibeltext im Sinn - ich bin nur davon ausgegangen, das ein göttliches Buch, das anbeginnend von Adam und Eva, eine Lösung und Hoffnung für alle Menschen formuliert, dem dann auch gerecht wird ( ob in der Auferstehung, im Himmel, Erde oder sonst wie, ist dann erstmal zweitrangig).


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

05.08.2014 um 06:41
@-Therion-
-Therion- schrieb:kann darf es überhaupt soetwas wie eine falsche religion geben in hinblick auf die lehren ?
Bibel und Jesus mal dahin gestellt – natürlich können nicht alle Religionen/ Lehren richtig sein bzw. funktionieren. Dafür sind sie viel zu grundgegensätzlich ( oder sollen die Menschenopfer, denen das Herz für den Sonnengott im Azteken-Tempel, rausgerissen wurde, das Ambivalent zu “Liebe Deinen Nächsten“ sein?! ).

Auch können nicht alle Weltbilder und Hoffnungen gleichzeitig funktionieren. Ob die Bibel nun ausgerechnet das “richtige“ Weltbild liefert ist natürlich genauso fraglich ( es gibt ca. 37000 ( ! ) verschiedene “christliche“ Richtungen, mit z.t. erheblichen Wiedersprüchen ).

Naturgesetze sind z.t. wie die universellen Gesetzmäßigkeiten angelegt, die wir hier verhandeln. Allein zum Gesetz der Schwerkraft gab es schon aberwitzige Ideen, einiges deckt sich mit den Ansprüchen der Naturgesetze, anderes nicht.

Und in vielen Punkten gibt es nur einen einzigen Wert – und alle anderen Alternativen sind automatisch nicht funktionell ( z. B. der Grad ° in dem die Erde zur Sonne geneigt ist – ein Grad mehr sind alle Menschen auf der Erde verglüht – ein Grad weniger alle erfroren ). Diesen Wert festzustellen und ggf. zu akzeptieren, hat dann nichts mit dem Aufgeben einer eigenen Meinung zu tun.

“Eigene Meinung“ hört sich immer so verführerisch toll an – oftmals geht es da auch nur um “Ego“ - d.h. ich möchte machen was ich will – und die Konsequenzen für mich und andere verpacke ich dann in ein entsprechend kaschierendes Weltbild.

Die Beeinflussung von Politik, Religion und Wirtschaftswelt ist besonders in unseren Tagen, so gewaltig, das “Eigene Meinung“ oftmals fast auch nur bedeutet, welche fremdgesteuerte Mogelpackung ich auswählen darf. Wenn von dort an die vermeintliche “Eigene Meinung“ und Wünsche appelliert wird, ist diese Freiheit auch nur ein fauler Handel gegen andere Interessen. Im Grunde besteht unsere Freiheit darin, welchen Wertesystem ich mich unterwerfen möchte.

Und da es gar nicht so viele Parteien bzw. Polaritäten gibt, kann ich mir dazwischen eigentlich auch keine persönliche Grauzone schaffen!

Ich habe auf der Suche nach meiner Meinung schon auf vielen Hochzeiten getanzt – im evolutionären Atheismus ist die “Eigene Meinung“ , die heilige Kuh – tue was Du willst, nimm Dir was Du willst - und weil das natürlich so viele anspricht, ist dies auch der Herzschlag dieser Welt.

Der Verkehr war eigentlich ein gutes Beispiel – gebe ich meine eigene Meinung auf, weil ich bei rot stehen bleibe und andere Verkehrsregeln akzeptiere – oder habe ich nicht vielmehr meine eigene Meinung dafür verwendet, ein Verkehrssystem anzuerkennen, das in dieser Eindeutigkeit allen Beteiligten dient?!

Jeder hat natürlich ganz unterschiedliche Erwartungen und Ansprüche an Religion:

Wenn ich spirituelles Erleben oder inneren Frieden suche, werden das eine ganze Reihe von Religionen bedienen können – Wenn es um die Heilung der ganzen Welt geht, geht es um einen ganz anderen Anspruch, der ja alle Menschen betrifft: also muss es sich auch um eine Gesetzmäßigkeit für alle handeln, weil nicht jeder auf seinen Ego-Planeten alleine und rechtlich unabhängig existiert, sondern alles in einer zusammenhängen Wechselwirkung steht.

Deshalb gibt es nur einen Mechanismus – durch den wir – mit der universellen Gesetzmäßigkeit funktionell in Verbindung stehen. Und auf der Basis wählen bald 8 Milliarden Menschen in Ihrem Leben schlicht die Polarität. Allein wegen diesem Prozess und freien Willen, kann und muss es “falsche“ Religionen geben.
-Therion-schrieb:
ich denke nicht, dass ein wahrer, weiser gott eine solche vorraussetzung wie "nur der glaube an jesus rettet" stellen würde und sehe es als konstrukt des menschlichen egos an wo man die bibel dahingehen manipuliert hat um einen grund zu schaffen warum die christliche religion die einzig wahre sein soll.
Die einzig wahre Religion wollen auch viele andere Religion ohne Jesus sein, das bedingt sich schon durch die jeweilige Eigenwilligkeit der verschiedenen Weltbilder, die in der Regel nicht in einer widersprüchlichen multirealen Koexistenz stehen. Die Anerkennung und Besonderheit um Jesus war eher ein Problem, deshalb ist er ja auch nicht besonders alt geworden.

Warum sollte ein Gott die Vorraussetzung nicht in der gleichen Gesetzmäßigkeit stellen, wie wir alle ins Dasein gekommen sind, nämlich auch durch einen Typen – macht doch Sinn ( Adam & Eva?! War für Dich nur eine Metapher? - ich fürchte nur, das Du Deinen Metapher-Joker einfach zu oft anwendest, und alles was nicht ins Bild passt zur Metapher erklärst).
Sideshow-Bob schrieb:
Und in dieser Angelegenheit würde ich aus taktischen Gründen das christliche Modell gegenüber dem buddhistischen ganz klar vorziehen, denn wenn sich die unendlichen inkarnierten Leben zur geistigen Rehabilitation, als Trugschluss erweisen, DANN hat man das EINE Leben mit
der Bürgschaft Christi richtig eingesetzt ( und wenn's nicht so war, kann man dann immer noch 1000 mal inkarnieren ;)

-Therion- schrieb:
damit würde ich aber gegen meine innere überzeugungen handeln wenn ich auf grund eines motives, einer hoffnung oder einer strategie mir meinen glauben auswähle. es wäre weder richtig noch würde es sich gut anfühlen daher kann ich garnicht anders als meinem inneren gefühl zu folgen.


Natürlich war das mit einem Augenzwinkern geschrieben, um die Dramatik, zwischen grundverschiedenen religiösen Mechanismen zu wählen, zu verdeutlichen.

Seinen Glauben auch mit Verstand auszuwählen oder zu hinterfragen ( wie auch Du geschrieben hast) kann sicher eine Notwendigkeit sein, da unser Herz uns auch schnell täuschen kann – denke Bitte nur an den Selbst-Schuldfaktor den misshandelte Kinder empfinden, und sich diese Rechts-Verzerrung u.a. mit viel Verstand wieder abringen müssen. Deswegen ist das innere Gefühl nicht unbedingt immer der beste Pilot.


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

05.08.2014 um 06:59
Optimist schrieb:Bibelaussage gegen Bibelaussage?
Oder meintest Du hier Bibelaussage gegen geschichtliche "Beweise"?
beides
um den AUFBAU geht es der durch den widerspruch der konsequent beibehalten wird das gedicht schlüssig macht nicht den inhalt !!!!!
Okay, "der Groschen ist jetzt gefallen" :)

Ich kann nur trotzdem noch nicht erkennen, was das mit der Bibel zu tun haben soll? Die Bibel lebt doch - im Gegensatz zu diesem Gedicht - NICHT von Widersprüchen (auch wenn das Viele so sehen). für MICH zumindest ist die Bibel (bis auf wenige Ausnahmen) eigentlich OHNE gravierende Widersprüche bzw. in sich schlüssig.
genau wie bei dem gedicht ist eine schlüssigkeit kein garant für wahrheit - das wollte ich dir damit vermitteln.
Optimist schrieb:Ja klar.
Warum sollte ich denn aber auch Manches anders auslegen? ...
Warum sollte ich z.B. eine Aussage wie "Jesus ist die Rettung" anders auslegen als es dort steht?
.
weil es nicht vereinbar ist mit den gesamten lehren/aussagen der bibel und auch keine logik aufweist wenn man es auf die anderen religionen bezieht - wir drehen uns schon wieder im kreis .....
Optimist schrieb:Und WENN ich es also glaube, kann ich doch nicht sagen: Diese oder jene Aussage der Bibel gefällt mir nicht, die streiche ich einfach und sage mir: kann nur gefälscht sein.
sicher könntest du das, ich habe es ja auch gekonnt .... da mir nichts daran liegt an auferstehung, ewiges leben und ich auch nichts von sündenvergebung halte ectr. konnte ich die bibel mit anderen augen betrachten - ich denke das ist der knackpunkt das motiv warum man glauben möchte, die wünsche und hoffnung die man mit dem glauben verbindet.

wer die bibel frei von diesen erwartungen liest wird sie in einem anderen licht sehen.
Optimist schrieb:Nein, da irrst Du Dich auch. Denn das hatte ich nur aus meinem Verstand heraus geschrieben. Mein Gefühl geht da leider noch nicht so richtig mit. Ich habe vermutlich Jesus noch nicht so richtig angenommen.
Wie gesagt, ich glaube vom Verstand her, dass Jesus rettet, jedoch kann ich mir das gar nicht so richtig vorstellen, weil ich mir vieles nicht vorstellen kann (mir fehlt ganz einfach Fantasie und Vorstellungsvermögen - generell in jeder Hinsicht).
vielleicht solltes du den verstand mal auschalten und auf dein gefühl hören .....
mir geht es nicht anders als dir mit der vorstellungskraft nur im gegensatz zu dir vertraue ich auf mein gefühl weil es sich bewiesen hat, dass mir meine gefühle immer ein weiser ratgeber waren - hätte ich schon viel früher darauf gehört wäre mir vermutlich viel leid erspart gegblieben.

es ist wichtig vertrauen in sich selbst zu haben, auf die inneren signale zu achten und nicht zu zweifeln --------> nur so als tipp
sarkasmus pur :)
Wie meinst Du das? Von meiner Seite sollte es auf alle Fälle KEIN Sarkasmus sein. Du hattest mir echt die Augen geöffnet, dass ich da einen Gedankenfehler hatte.
nein, für mich klang es wirklich wie sarkasmus und es war nicht das A + O gemeint sondern bezogen auf deinen gedankenfehler.
Optimist schrieb:Vollkommen richtig Dein Fazit.
Aber sogar Du glaubst doch zumindest an Reinkarnation, was doch auch ein ewiges Leben bedeutet, oder nicht?
naja nicht so wirklich jedenfalls ist es nicht vergleichbar mit ewigen leben das bei den christen die erlösung sein soll sowie die sündenvergebung oder die belohnung im paradis.

in der reinkarnation ist das leben arbeit an sich selbst - die widergeburten sind dann ebenfalls wieder arbeit an der persönichkeit und durch das karma der vorangegangenen reinkarnationen genau das gegenteil von sündenvergebung/ausruhen im paradis - man muss sich sein seelenheil ständig erarbeiten indem ein leben auf das andere aufbaut bis man als seelenwesen vollkommenheit erreicht hat. - da gibt es also keine erlösung/paradis nur arbeit an sich selbst bis zur vollkommenheit.
wenn man nämlich gar kein ewiges leben haben möchte, warum sollte man dann an den gott der bibel glauben
Im Umkehrschluss würde es bedeuten:
Wenn man kein ewiges Leben haben möchte, sollte man entweder an gar keinen Gott oder an alle anderen Götter (Religionen) glauben, nur NICHT an DEN in der Bibel? (hab ich das so richtig verstanden)?
nein, man sollte auf seine innere stimme hören um herauszufinden mit welchen gedanken man sich am wohlsten fühlt, was am vernünftigsten erscheint und wovon man selbst überzeugt ist.
das kann mit oder ohne gott/götter sein - von vorgefertigten religionen halte ich prinzipiell nichts weil es meiner meinung nach von menschen gefertigte glaubensinhalte sind und nicht dem entsprechen was mir meine innere stimme sagt.

gegen die bibel und den koran habe ich am meisten etwas weil beide generell gott als autorität darstellen und man sich dieser unterordnen muss. sie winken beide mit belohnungen und versprechungen womit die menschen quasi an die bücher gebunden werden und ihnen kaum freiraum gibt eine eigene meinung haben zu dürfen.

was anderes zu dem thema :

hast du gestern zufällig die doku gesehen von der fundamental christlichen sekte "die zwölf stämme" ?


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05.08.2014 um 07:11
Optimist schrieb:Während zu Noahs Zeiten noch galt "Zahn um Zahn" und AUCH eine Intoleranz gegenüber Andersdenkenden angesagt war, lehrte doch Jesus das blanke Gegenteil.
Nämlich z.B. dass wir nicht über Andere urteilen oder richten sollen :)
richtig, aber ist es denn nicht schon ein solches urteil/richten wenn man sagt, dass nur der glaube an jesus rettet .... man verurteil damit die anderen religionen und erheb die christliche religion zur einzigen ultimativen wahrheit, man stellt sie damit über alle anderen religionen. - für mich ist das eindeutig ein "richten".


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

05.08.2014 um 07:21
Sideshow-Bob schrieb:
Der Größte Teil der Menschen lebte doch vor der kompletten Bibel oder außerhalb des Zugriffes bzw. des konkreten Glaubensbildes – und dennoch teilt die Bibel all diesen Menschen eine potentielle Anerkennung und Hoffnung zu - Und man kann sich ja mal Fragen, wie das möglich ist ??!!
Da könnte man sich aber dann wirklich fragen, wozu wird Jesus gebraucht? (möchte wetten, Ähnliches wird auch Therion dazu sagen, oder? ;) )
naja, wenn es eine anspielung auf jesus tod war wie ich vermute frage ich mich eher wie es funktionieren soll dass durch seinem tod alle alten und auch kommende vergehen gesühnt sein sollen - da macht man es sich zu einfach und mutet eher nach einem gedankenspiel/ego von menschen an und nicht von dem eines gottes :)


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

05.08.2014 um 07:48
Sideshow-Bob schrieb:Die Bibel auf den Prüfstand:

Was qualifiziert sie für alle Menschen?

Was beweist eine übermenschliche Spiritualität?

Wie hoch ist der Grad der Deckung mit dem Tatsächlichen?

Wie stimmig ist das Weltbild?

Unterscheidet sich der Anwendungseffekt in der Praxis gravierend von anderen Wegen?

Und was zeichnet sie als Quelle eines guten göttlichen Geistes aus? ( oder nur ein Alien-Clou? )
------> qualifikation sind für mich die lehrinhalte und weisheiten
------> beweise einer überm. spiritualität ? indizien sind keine beweise
------> historisch gesehen gibt es viele widersprüche - die existenz so mancher person oder
erzählung konnte konnte historisch nicht belegt werden
------> das weltbild ist von mensch zu mensch verschieden - soviele menschen es gibt soviele
realitäten gibt es
------> das grundgerüst nicht aber wenn man geanauer hinsieht - ja - da gott/jesus im
vordergrund steht zum motiv und zur erlösung wird - das egene "ich" wird somit
vernachlässigt.
------> nur die worte "inspiration" und einzige wahrheit

meines erachtens kann es nur eine quelle eines göttlichen geistes geben und die sitzt in uns - unser überzeugungen, intuition das inner ich zeigt uns den weg auf - es ist alles in uns wir müssen nur lernen es zu beachten, ein bewusstsein dafür entwickeln.
Sideshow-Bob schrieb:Und wenn da Nichts aus der Tüte springt, dann ist die eigene Überzeugung auch nur ein frommer Wunsch.............
überzeugungen sind das was uns menschen ausmacht - wer keine eigenen überzeugungen hat ist wie eine marionette die sich von anderen überzeugungen führen/beeinflussen lässt.


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

05.08.2014 um 09:07
Sideshow-Bob schrieb:Ich hatte gar kein Bibeltext im Sinn - ich bin nur davon ausgegangen, das ein göttliches Buch, das anbeginnend von Adam und Eva, eine Lösung und Hoffnung für alle Menschen formuliert, dem dann auch gerecht wird ( ob in der Auferstehung, im Himmel, Erde oder sonst wie, ist dann erstmal zweitrangig).
lösung und hoffnung als motivation für den glauben - ist es nicht selbsttäuschung sich hoffnungen überhaupt hinzugeben ?

sollte man nicht eher im hier und jetzt versuchen lösungen zu finden hoffnungen zu stillen oder erst garkeine aufkommen lassen. ein wunschdenken zu entwickeln und nur desshalb an einen gott zu glauben aus einer reinen motivation heraus kann das wirklich der richtige weg sein ?

- hoffnung ist die abwesenheit von etwas dass man sich wünscht zu haben, das einem fehlt .....

wenn es zb. der wunsch nach ewigen leben ist sollte man dann nicht eher daran arbeiten loslassen zu lernen, nicht an materiellen dingen festhalten, das hier und jetzt wertschätzen und die realität akzeptieren als in dieser hoffnung zu leben die vermutlich nie erfüllung finden wird - denn wie realistisch ist es ewig zu leben ?

Ich habe auf der Suche nach meiner Meinung schon auf vielen Hochzeiten getanzt – im evolutionären Atheismus ist die “Eigene Meinung“ , die heilige Kuh – tue was Du willst, nimm Dir was Du willst - und weil das natürlich so viele anspricht, ist dies auch der Herzschlag dieser Welt.
ich würde das nicht pauschalisieren wollen denn schließlich steht der charakter/persönlicheit und dessen erkentnisse im vordergrund einer jeden person welche meinungen gebildet werden.
und wie gesagt ich halte es für wichtig eigene meinungen zu haben und sie auch zu vertreten denn hat man diese nicht macht man sich von den meinungen anderer abhängig. wann wird so auch zum spielball anderer menschen die einem ihre meinungen aufdrängen wollen ectr.
Sideshow-Bob schrieb:Der Verkehr war eigentlich ein gutes Beispiel – gebe ich meine eigene Meinung auf, weil ich bei rot stehen bleibe und andere Verkehrsregeln akzeptiere – oder habe ich nicht vielmehr meine eigene Meinung dafür verwendet, ein Verkehrssystem anzuerkennen, das in dieser Eindeutigkeit allen Beteiligten dient?!
es steht dir frei dich darüber hinwegzusetzen wenn du die möglichen konsequenzen auch annehmen kannst. "no risk no fun" :)

natürlich gibt es gwisse gesellschaftliche regelungen die vielleicht nicht unserer meinung entsprechen aber die sich bewehrt haben wenn es zb. dem schutz unseres lebens dient.

wenn ich von eigener meinung oder überzeugungen spreche die man haben sollte dann betrifft das dinge deren entscheidung nur die person selbst betrifft bezogen auf lösungen eines problems, der wahl einer glaubensrichtung oder des vertretens eines standpunktes also eher um dinge die geistlicher natur sind und auf die wir einfluß haben und somit auch die persönlichkeit /charakter bezeichnet.
Sideshow-Bob schrieb:Warum sollte ein Gott die Vorraussetzung nicht in der gleichen Gesetzmäßigkeit stellen, wie wir alle ins Dasein gekommen sind, nämlich auch durch einen Typen – macht doch Sinn ( Adam & Eva?! War für Dich nur eine Metapher? - ich fürchte nur, das Du Deinen Metapher-Joker einfach zu oft anwendest, und alles was nicht ins Bild passt zur Metapher erklärst).
weil ich mir nicht vorstellen kann dass durch zwei menschen die ganze menschheit durch inzest hervorgegangen sein soll - für mich ist das rein rechnerisch schon nicht möglich denn bis die kinder und kindeskinder im gebährfähigen alter sind vergeht einige zeit wo die ersten bereits wieder sterben und dann kommt noch hinzu dass ein ausgleich zwischen männlich und weiblich gegeben sein muss denn wenn nur mädchen oder jungs ein paar generationen lang geboren werden was dann ?

dann muss sich vielleicht auch jemand mit 14 jahren sich vereinigen mit seiner urgroßmutter/vater und es schaudert mich vor den gedanken des inzest. und wie gesagt sobald die neue generation heranwächst stirbt ja schon wieder eine andere generation also wie soll das rein rechnersch funktionieren - unvorstellbar für mich.

Sideshow-Bob schrieb:denke Bitte nur an den Selbst-Schuldfaktor den misshandelte Kinder empfinden, und sich diese Rechts-Verzerrung u.a. mit viel Verstand wieder abringen müssen. Deswegen ist das innere Gefühl nicht unbedingt immer der beste Pilot.
den selbst - schuldfaktor habe ich längst überwunden und hätte ich früher auf meine innere stimme gehört dann hätte ich mir wohl viel leid ersparen können.

also meiner meinung nach und nicht nur dieser sondern auch aus meinen späteren erkentnissen schlussfolgend war mir meine innere stimme immer schon ein weiser ratgeber man muss nur ein vertrauen zu sich selbst entwickeln und ein bewusstsein dafür haben um diese innere stimme auch wahrnehmen zu können.


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

05.08.2014 um 12:25
@-Therion-
lösung und hoffnung als motivation für den glauben - ist es nicht selbsttäuschung sich hoffnungen überhaupt hinzugeben ?

sollte man nicht eher im hier und jetzt versuchen lösungen zu finden hoffnungen zu stillen oder erst garkeine aufkommen lassen. ein wunschdenken zu entwickeln und nur desshalb an einen gott zu glauben aus einer reinen motivation heraus kann das wirklich der richtige weg sein ?

- hoffnung ist die abwesenheit von etwas dass man sich wünscht zu haben, das einem fehlt .....
Nein, gerade dieser Gedanke ist eigentlich die absolute Inkarnation des “Ego“ und heißt “nach uns die Sinnflut“ oder “lieber den Spatz in der Hand, als die Taube vom Dach“ und sind die Schlachtrufe, von denen die fortwähren im JETZT leben.

Hoffnung ist einfach Leben – wenn ich morgens aufstehe, das sich alles was mir etwas bedeutet auch so verhält und oder so entwickelt – Alles ist Hoffnung – ob meine Intensionen tatsächlich gelingen, und auch all die anderen Umstände, auf die ich keinen Einfluss habe, sich überhaupt einstellen. Wie oft denken wir in unseren gebeutelten Leben “hoffentlich“ passiert nichts – und wissen das genau dies Umstände sind, die nicht in unserer Hand liegen.

Es ist nur natürlich, das wir unseren Blick auf die Macht richten, die diese Prozesse initiiert bzw. über diesen Gesetzmäßigkeiten steht.

Unsere alltäglichen und auch künftigen Hoffnungen finden auf der Basis und Abhängigkeit von Gesetzmäßigkeiten statt, die in göttlichen und universellen Gesetzmäßigkeiten stehen. Daher ist die Hoffnung, die sich an Gott richtet eigentlich logisch und natürlich.

( Aber eigentlich ging es in dem Satz und in der Frage vor dem Satz gar nicht darum, sondern wie man auf das schmale Brett kommt, das die Bibel für alle Menschen maßgeblich ist. )

..ansonsten kann ich, wenn mir mein Leben nicht gefällt mich einfach erschießen, und reinkarniere in ein anderes Leben - und auch das ist wieder eine Hoffnung – die in den wagen Wissen um diesen universellen Mechanismus auch ein Inbegriff von Wunschdenken sein könnte – weil es tatsächlich darum gehen könnte, unserer Leben im hier und jetzt in Einklang zu bringen!

Mit der Idee der unendlichen Continuous schüttelt man doch in Wirklichkeit die Verantwortung für das hier und jetzt ab. Im Grunde kann man hier und jetzt und Ego dosieren wie man lustig ist, weil es konkret in der unendlichen Wiederkehr nur eine sehr relative Bedeutung hat.

Ist es nicht ein Gesetz, das anfällig für viele Absurditäten ist?
-Therion- schrieb:
wenn es zb. der wunsch nach ewigen leben ist sollte man dann nicht eher daran arbeiten loslassen zu lernen, nicht an materiellen dingen festhalten, das hier und jetzt wertschätzen und die realität akzeptieren als in dieser hoffnung zu leben die vermutlich nie erfüllung finden wird - denn wie realistisch ist es ewig zu leben ?


Zunächst geht es um den Wunsch seinen Geist in Einklang zubringen und Rechtschaffend zu handeln. Wenn das in Verbindung mit künftigen positiven Folgen steht, ist da gegen nichts einzuwenden. Auch nicht wenn man dies so versteht, oder gar darauf hofft – ewig zu Leben ist in jeden Fall realistischer als zu Inkarnieren – eigentlich ist das ewige Leben gar keine Sensation, denn der Mensch ist im Grunde schon dafür ausgelegt, der Sterbebefehl in unseren Zellen, ist eher ein Rätsel, dem die Gen-Forscher schon seit geraumer Zeit, wegen des realen Potenzials ( ! ), auf der Spur sind. ( könnte damit Zusammenhängen, das die Menschen ( und wieder Adam & Eva ) ursprünglich mal dafür ausgelegt waren ;) )

Eigentlich geht es wie bei allen Prozessen, um den Grad der Deckung mit dem Tatsächlichen?
( bisher haben wir ja hier meist nur Sachen in den Raum gestellt und derren Potenzial vorausgesetzt, und mit einer Vielfältigkeit an Möglichkeiten aufgeweicht – aber eine Kollisionsabfrage mit der Wirklichkeit ist hier ja auch kaum passiert – aber genau das ist der Unterschied zu einem blinden Glauben – der hier unterstellt wird – und zwar ungeachtet dessen.

( sind Gedanken, die sich lediglich auf menschliche Weisheit stützen, eigentlich auch Zirkelschlüsse ? ;) )


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