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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

4.122 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Glaube, Außerirdische, Bibel, ET, Andere Dimension
Kayla
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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.05.2013 um 21:29
@Optimist
So unterschiedlich finde ich die Interpretationen eigentlich gar nicht.
Ich meine, einmal sind es die gefallenen Engel, Nefilim, dann die Anakim, Riesen und dann wieder die Wächter und am Ende die Götter selbst.


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.05.2013 um 21:34
@Kayla
Kayla schrieb:Ich meine, einmal sind es die gefallenen Engel, Nefilim, dann die Anakim, Riesen und dann wieder die Wächter und am Ende die Götter selbst.
Ach so, gut.

Könnte mir dazu mal eine Theorie ausdenken ;)
Zum Beisp:

gefallene Engel, Nefilim, Anakim und Riesen = alles ein Aufwasch (nur andere Bezeichnungen)

Wächter = evtl. nicht gefallene Engel (sozusagen die "Guten")

"am Ende die Götter selbst" -> Engel wurden vielleicht auch gerne mal mit Göttern verwechselt.


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Kayla
ehemaliges Mitglied

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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.05.2013 um 21:36
@Optimist

gefallenen Engel, Nefilim, Anakim und Riesen = alles ein Aufwasch (nur andere Bezeichnungen)

Wächter = evtl. nicht gefallene Engel (sozusagen die "Guten")

am Ende die Götter selbst -> Engel wurden vielleicht auch gerne mal mit Göttern verwechselt.
Danke, klingt plausibel.:) War wohl ein ziemlich, "himmlisches Gewimmel" auf Erden damals.


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.05.2013 um 21:36
@Optimist
Optimist schrieb:Wie erklärst Du Dir Hesekil
Hesekiel, 1, 28: Gleich wie der Regenbogen sieht in den Woken , wenn es geregnet hat, alson glänzte es um und um. Dies war das Ansehen der Herlichkeit des Herrn
l und die ganzen Links von Kayla und Bilder von Theorion
Es wird immer Menschen geben die an Götter glauben werden. Nicht imsonst hat Jesus gesagt: " Der Weg der ins Himmelreich führt ist steinig und schwer".


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Kayla
ehemaliges Mitglied

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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.05.2013 um 21:38
@Etta
" Der Weg der ins Himmelreich führt ist steinig und schwer".
/ZITAT]

Da hat er recht, der zur Wahrheit und den Göttern halt auch.

Ich habe doch wohl ausreichend dargelegt, woher diese bibl. Texte ursprünglich stammen, worauf sie gründen.


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.05.2013 um 21:38
@Kayla
Kayla schrieb:War wohl ein ziemlich, himmlisches Gewimmel auf Erden damals.
Mit Sicherheit :)
Dann kamen ja auch noch die Aliens dazu ;)
Kayla schrieb:Danke, klingt plausibel.:)
War das echt oder ironisch?


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Kayla
ehemaliges Mitglied

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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.05.2013 um 21:39
@Optimist
Optimist schrieb:

War das echt oder ironisch?
Nein, ich halte das für eine Erklärung die man erst mal so stehen lassen kann, bis was Anderes dafür auftaucht.:)


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.05.2013 um 21:42
@Etta
Wie erklärst Du Dir Hesekil

-->
Hesekiel, 1, 28: Gleich wie der Regenbogen sieht in den Woken , wenn es geregnet hat, alson glänzte es um und um. Dies war das Ansehen der Herlichkeit des Herrn
Da hast Du nun aber nur einen ganz kleinen Teil rausgerissen, aber was ist mit den anderen Stellen, die auf ein Ufo zu deuten scheinen?
und die ganzen Links von Kayla und Bilder von Theorion

->
Es wird immer Menschen geben die an Götter glauben werden. Nicht imsonst hat Jesus gesagt: " Der Weg der ins Himmelreich führt ist steinig und schwer".
Ich glaube Du missverstehst hier was, kann das sein?
Auch ich glaube weiterhin an Götter. Aber könnte es nicht Außerirdische UND Götter geben?
Oder wie ich im Threadthema schon fragte, könnte es nicht sein, dass die Wesen die damals gesehen wurden, Aliens waren, die für Götter gehalten wurden?

Also noch mal: was ist für dich so abwägig, dass es Götter UND Aliens geben könnte?
Kayla schrieb:Nein, ich halte das für eine Erklärung die man erst mal so stehen lassen kann, bis was Anderes dafür auftaucht.:)
Schön, freut mich :)


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.05.2013 um 21:45
@Optimist
Doch dieser ursprüngliche Einfluss gehöre heute nicht mehr zum genetischen Erbe Westeuropas, so die Forscher. Stattdessen veränderte sich vor rund 4.500 Jahren das genetische Profil der Mittel- bis Westeuropäer radikal. Dieser Vorgang deute auf ein bis heute noch mysteriöses und einschneidendes Ereignis zu dieser Zeit hin, das die Population Europas nahezu vollständig umkrempelte.
Die Menschen mussten sich doch genetisch verändern. Da wir immer weiter entfernt von der Reinheit waren. Adam und Eva mit ihren Kindern standen noch sehr nahe mit Gott in Verbindung. Waren also noch viel näher an der Reinheit dran als tausende Jahre später die Menschen.


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.05.2013 um 21:48
@Etta
Etta schrieb:Die Menschen mussten sich doch genetisch verändern.
Ja sicher, aber doch nicht so sprunghaft, oder?
Aber in diesem Artikel geht es doch darum, dass dieser plötzlicher Sprung nicht erklärbar ist.

Lt. Bibel ging es zumindest NICHT sprunghaft


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pere_ubu
ehemaliges Mitglied

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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.05.2013 um 21:53
hab im hesekiel-buch der zeugen jehovas was zu dem gefährt in hesekiel gelesen mit "erklärungen"zu der symbolik ,denn ein profanes ufo war es sicherlich nicht,könnt ich bei intresse hier posten ist aber etwas länger ;)


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Kayla
ehemaliges Mitglied

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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.05.2013 um 21:55
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:hab im hesekiel-buch der zeugen jehovas
Das die Zeugen dazu ihre ganz besondere Ansicht haben, dürfte Niemanden verwundern. Aber poste mal, wird sicher interessant.


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pere_ubu
ehemaliges Mitglied

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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.05.2013 um 21:56
ich machs einfach ,aber die seite ist dann voll :D

*** kj Kap. 3 S. 35-53 Gottes Wagen ist in Bewegung! ***
Kapitel 3
Gottes Wagen ist in Bewegung!
ZWEITAUSENDFÜNFHUNDERTSIEBEN Jahre bevor man (im Jahre 1895 u. Z.) das Benzinautomobil gewerblich herzustellen begann, wurde ein Wagen mit Selbstantrieb, also ein Wagen, der sich von selbst fortbewegte, in Südwestasien gesehen. Es war nicht die Erfindung eines Menschen, und er existierte nicht bloß in der Vorstellung. Für den Beobachter war er scheueinflößend. Nichts dergleichen hat man seither auf der Erde gesehen. Auch kann der Mensch ihn nicht nachbilden, obwohl für uns eine eingehende Beschreibung davon während der Jahrhunderte aufbewahrt worden ist. Es ist ein Wagen ohne Pferde, den ein Mann sah, dessen Name in die Geschichte eingegangen ist, Hesekiel, der Sohn Busis, der Priester, und er schrieb eine lebhafte Schilderung davon für alle nachfolgenden Generationen, die heutige inbegriffen, nieder. Was er sah, war der Wagen Gottes, und er war von Norden her in Bewegung. Nach welcher Richtung hin? — Nach einem Punkt im Weltraum oder nach einem irdischen Ziel? Wohin fuhr er von dort? Besteht er noch oder etwas gleich ihm? Ist er jetzt in Bewegung? Das sind gute Fragen für unser lokomotorisches zwanzigstes Jahrhundert.
2 Hesekiel, unser Berichterstatter, schrieb nieder, wo er diesen übernatürlichen Wagen Gottes zum erstenmal sah, ferner die Zeit und die Umstände. Er befand sich an einem der Kanäle des alten Babylon, das am Strom Euphrat lag; der Kanal hieß Kebar. Hesekiel war ein Priester, nicht ein Priester Marduks, des Hauptgottes des heidnischen Babylon, sondern des Gottes, dessen Wagen er in der Vision sah. Was tat denn Hesekiel dort, statt seinen Priesterpflichten im fernen Westen, im Tempel zu Jerusalem, der Hauptstadt des Königreiches Juda, nachzukommen? Hesekiel befand sich dort in Babylon im Exil zusammen mit dem früheren König von Jerusalem, mit Jojachin, dem Sohn des verstorbenen Königs Jojakim, und mit Fürsten und Mächtigen, tapferen Männern und Handwerkern. König Jojachin hatte sich Nebukadnezar, dem König von Babylon, ergeben, der Jerusalem als Rebellenstadt belagert hatte. Der König von Babylon hatte König Jojachin am Leben gelassen und ihn und alle anderen, Hesekiel inbegriffen, ins Exil nach Babylon mitgenommen. Gemäß der heutigen Zeitberechnung war dies im Jahre 617 v. u. Z. gewesen.
3 Somit war das Jahr 613 v. u. Z. das Jahr, in welchem Hesekiel erstmals die Vision von Gottes Wagen hatte, nämlich das ‘fünfte Jahr des Exils König Jojachins’. Hesekiel selbst stand im dreißigsten Lebensjahr. Alles, was geschah, war nicht etwas Eingebildetes oder Sagenhaftes, sondern etwas geschichtlich Tatsächliches und verhielt sich so, wie der Geschichtsschreiber Hesekiel die Dinge in den einleitenden Worten seines prophetischen Buches genau datierte, indem er schrieb: „Nun begab es sich im dreißigsten Jahr, im vierten Monat [im Mondmonat Tammuz], am fünften Tag des Monats, als ich inmitten der ins Exil Weggeführten am Strom Kebar war, daß die Himmel aufgetan wurden und ich Visionen Gottes zu sehen begann. Am fünften Tag des Monats [5. Tammuz], das heißt im fünften Jahr des Exils König Jojachins, erging ausdrücklich das Wort Jehovas an Hesekiel, den Sohn Busis, den Priester, im Lande der Chaldäer, am Strom Kebar, und über ihn kam an jenem Ort die Hand Jehovas.“ (Hesekiel 1:1-3) Dies war gegen Ende des Frühjahrs 613 v. u. Z.
4 Was Hesekiel nun sah, war keine Sinnestäuschung, die dadurch verursacht worden wäre, daß er eine Droge zu sich genommen hätte, z. B. LSD, sondern es wurde ihm in der Vision durch die „Hand“ Jehovas, das heißt seine angewandte Macht, gezeigt, die hier über ihm wirksam wurde. Offenbar schaute Hesekiel zu dieser Zeit nordwärts, und was er sah, war etwas, was er eingehend beschreiben konnte. Das, was zu sehen war, zeigte an, daß sich ein Sturm gegen jemand oder gegen etwas zusammenbraute. Was nun auf den Schauplatz trat, kam angesichts all der Herrlichkeit und der feurigen Kundgebungen, aus denen es hervorkam, unmißverständlich von einer göttlichen Quelle. Vor allem lenkt Hesekiel unsere Aufmerksamkeit auf diejenigen, die den Wagen Gottes bedienen, wenn er folgende Beschreibung gibt:
5 „Und ich begann zu sehen, und siehe! da war ein stürmischer Wind, der vom Norden kam, eine große Wolkenmasse und zuckendes Feuer, und ein Glanz war daran ringsum, und mitten aus ihm hervor, da war etwas wie der Anblick von Goldsilber, mitten aus dem Feuer. Und mitten aus ihm hervor war etwas, was vier lebenden Geschöpfen glich, und so sahen sie aus: Sie waren das Gleichnis des Erdenmenschen. Und ein jedes hatte vier Angesichter und ein jedes von ihnen vier Flügel. Und ihre Füße waren gerade Füße, und die Sohle ihrer Füße war wie die Sohle des Fußes eines Kalbes; und sie funkelten wie mit der Glut von geglättetem Kupfer. Und Menschenhände waren unter ihren Flügeln an ihren vier Seiten, und alle vier hatten ihre Angesichter und ihre Flügel. Ihre Flügel waren aneinandergefügt. Sie pflegten sich nicht umzuwenden, wenn sie gingen; sie pflegten ein jedes geradeaus zu gehen.“ — Hesekiel 1:4-9.
6 Später beschreibt Hesekiel seine zweite Vision des Wagens Gottes an einem neuen Ort, und er benennt jene „vier lebenden Geschöpfe“ in Hesekiel 10:1-20, 11:22 mit dem Namen „Cherube“.
7 Cherube erschienen dem Menschen zum erstenmal im Osten des Gartens Eden, wo sie den Eingang zu jenem Paradies der Wonne zu bewahren hatten, nachdem die Sünder Adam und Eva auf den mit Dornen und Disteln bewachsenen Erdboden hinausgetrieben worden waren. (1. Mose 3:17-24) Als Priester mag sich Hesekiel hier daran erinnert haben, daß die in getriebener Arbeit gemachten goldenen Cherube, die einen Teil des Deckels der heiligen Bundeslade im Allerheiligsten des Tempels in Jerusalem bildeten, nur zwei Flügel hatten, die sie nach oben und nach vorn ausbreiteten, um den goldenen Deckel der Lade zu überschatten. (2. Mose 25:18-22; 37:7-9) Da jener goldene Deckel, überragt von diesen Cheruben, den Thron Gottes darstellte, waren die in Psalm 80:1 an Gott gerichteten Worte passend: „O Hirte Israels, schenke doch Gehör, . . . o der du auf den Cheruben sitzt, strahle doch hervor.“ Es war daher in genauer Übereinstimmung mit ihrer Stellung und ihrem Amt, daß die vier lebenden Geschöpfe oder Cherube als Bediener des Wagens Gottes handeln sollten.
8 Außer ihrem oberen Paar Flügel und ihrem unteren Paar Flügel und ihren geraden Füßen, die denen eines Kalbes glichen und wie geglättetes Kupfer funkelten, gab es noch andere auffallende Merkmale, die die Cherube der Vision Hesekiels kennzeichneten. Was ist von ihrem Haupt zu sagen? Hesekiel schreibt: „Und was das Gleichnis ihrer Angesichter betrifft, sie hatten alle vier ein Menschenangesicht mit einem Löwenangesicht zur Rechten, und alle vier hatten ein Stierangesicht zur Linken; alle vier hatten auch ein Adlerangesicht. So waren ihre Angesichter. Und ihre Flügel breiteten sich nach oben hin aus. Ein jedes hatte zwei, die sich aneinanderfügten, und zwei bedeckten ihren Leib.“ — Hesekiel 1:10, 11.
9 Die Tatsache, daß diese Cherube nach vorn das Angesicht eines Menschen hatten, paßt gut zu dem Umstand, daß sich Menschenhände unter ihren Flügeln befanden, ferner daß die Cherube im allgemeinen „das Gleichnis des Erdenmenschen“ waren. Die himmlischen Cherube besitzen auch, ebenso wie der Erdenmensch, das ihnen von Gott verliehene Merkmal oder die Eigenschaft der Liebe, da der erste Mensch, Adam, im Bild und Gleichnis Gottes erschaffen wurde. (1. Mose 1:26-28) Das Angesicht eines Löwen, das sich an der rechten Seite des Hauptes jedes Cherubs befand, hob die Eigenschaft der Rechtlichkeit hervor, der Gerechtigkeit. Diese Gerechtigkeit wird durch die Macht gestützt, die gut dadurch dargestellt wird, daß sich gegenüber dem Löwenangesicht, zur Linken, ein Stierangesicht befand. Dieses Angesicht paßt treffend zu der Tatsache, daß die Cherube gerade Füße (oder Glieder) hatten, und die Sohle jedes Fußes war „wie die Sohle des Fußes eines Kalbes“, und sie funkelten wie mit der ‘Glut des Kupfers’. Hesekiel bezeichnet in seiner späteren Beschreibung der Cherube das Stierangesicht als das „Angesicht des Cherubs“. (Hesekiel 10:14) Zweifellos sind Cherube Geschöpfe von großer Kraft gleich der des Stieres.
10 Da Gott in Hiob 39:27-29 die Aufmerksamkeit auf die Weitsichtigkeit des Adlers lenkt, weist das Adlerangesicht, das sich hinten am Haupt des Cherubs befand, auf Weisheit hin, auf die himmlische Weisheit, die den Himmeln entspricht, zu denen sich der hochfliegende Adler emporschwingt. Dieses Angesicht paßt treffend zu der Tatsache, daß jeder der Cherube vier Flügel hatte, was sie befähigte, gleich dem Adler zu fliegen. Das Adlerangesicht wie auch das Menschenangesicht, das Löwenangesicht und das Stierangesicht, sie alle finden sich auch unter den Angesichtern der vier lebenden Geschöpfe, der Cherube, die etwa siebenhundert Jahre später vom christlichen Apostel Johannes in der Vision gesehen wurden. Diese letzteren Cherube standen rings um den feststehenden Thron Gottes im Himmel. — Offenbarung 4:6-9.
11 Somit ist durch die Jahrhunderte hindurch folgerichtig an den Sinnbildern zur Darstellung göttlicher Weisheit (der Adler), Macht (der Stier), Gerechtigkeit (der Löwe) und Liebe (der Mensch) festgehalten worden. Diese vier Eigenschaften, die sich miteinander in vollkommenem Gleichgewicht befinden, unterscheiden Jehova von allen Göttern der Mythologie und falschen Religionen. Er hat seinen himmlischen Geschöpfen und seinen irdischen Menschengeschöpfen ein angemessenes Maß dieser vier Eigenschaften verliehen.
12 Da die Cherube an ihrem Haupt vier Angesichter hatten mußten, sie sich nicht umwenden, wenn sie die Richtung ihrer Bewegung vom direkten Vorwärtsgang zur Rechten oder zur Linken hin wechseln oder wenn sie umkehren und rückwärts gehen wollten. Da sie ein Angesicht hatten, das in jede Richtung, in die vier Hauptrichtungen, blickt, konnten sie die Richtung augenblicklich ändern und dem Angesicht folgen, das in die gewünschte Richtung wies, wo die Eigenschaft, die durch das besondere Angesicht symbolisiert wurde, ausgeübt und angewandt werden sollte. Sie konnten sich mit der Schnelligkeit des Blitzes fortbewegen. Ihre Gestalten waren scharf umrissen oder umsäumt mit einer feurigen Helligkeit, die das von Menschen damals entzündete Feuer übertraf, ja die so hell war, daß sie Blitze erzeugen konnte. Mit Hilfe des göttlichen Geistes der Inspiration beschreibt Hesekiel diese Aspekte der vier lebenden Cherubgeschöpfe wie folgt:
13 „Und sie pflegten ein jedes geradeaus zu gehen. Wohin immer der Geist zu gehen geneigt war, dahin pflegten sie zu gehen. Sie wandten sich nicht, während sie gingen. Und was das Gleichnis der lebenden Geschöpfe betrifft, ihr Aussehen war wie brennende Feuerkohlen. Etwas wie das Aussehen von Fackeln bewegte sich zwischen den lebenden Geschöpfen hin und her und das Feuer war von hellem Schein, und Blitze gingen aus dem Feuer hervor. Und von seiten der lebenden Geschöpfe gab es ein Ausgehen und ein Zurückkehren wie bei dem Aussehen des Blitzes.“ — Hesekiel 1:12-14.
DIE WAGENRÄDER
14 Könnte das Sichfortbewegen irgendeines Fahrzeuges oder Wagens dem Sichfortbewegen jener vier lebenden Cherubgeschöpfe entsprechen? So unmöglich es für die heutigen Automobilhersteller ist, dasselbe zu tun, sah doch der Prophet Hesekiel, wie der Wagen Gottes so gelenkt wurde, und zwar ohne Lenkrad und ohne daß in einen anderen Gang umgeschaltet wurde. Beachtet, wie Hesekiel es uns erklärt:
15 „Während ich die lebenden Geschöpfe weiterhin sah, nun siehe! da war e i n Rad auf der Erde neben den lebenden Geschöpfen, bei den vier Angesichtern eines jeden. Was das Aussehen der Räder und ihren Bau betrifft, es war wie das Glühen von Chrysolith; und alle vier waren von e i n e m Gleichnis. Und ihr Aussehen und ihr Bau waren so, wie wenn sich ein Rad inmitten eines Rades befände. Wenn sie gingen, pflegten sie nach ihren vier entsprechenden Seiten hin zu gehen. Sie wandten sich nicht in eine andere Richtung, wenn sie gingen. Und was ihre Felgen betrifft, sie hatten eine solche Höhe, daß sie Furcht erweckten, und ihre Felgen waren voll Augen ringsum, alle vier. Und wenn die lebenden Geschöpfe gingen, pflegten die Räder neben ihnen zu gehen, und wenn die lebenden Geschöpfe von der Erde emporgehoben wurden, wurden die Räder jeweils emporgehoben. Wohin immer der Geist zu gehen geneigt war, pflegten sie zu gehen, da der Geist geneigt war, dahin zu gehen; und die Räder selbst pflegten dicht neben ihnen emporgehoben zu werden, denn der Geist des lebenden Geschöpfes war in den Rädern. Wenn sie gingen, pflegten diese zu gehen; und wenn sie stehenblieben, pflegten diese stehenzubleiben; und wenn sie von der Erde emporgehoben wurden, pflegten die Räder dicht neben ihnen emporgehoben zu werden, denn der Geist des lebenden Geschöpfes war in den Rädern.“ — Hesekiel 1:15-21.
16 Da neben jedem lebenden Geschöpf ein Rad war, waren es vier Räder, doch waren sie nicht nebeneinander noch in einer langen Reihe, sondern an vier bezüglichen Stellen wie die vier Angesichter der Cherube. Somit befanden sie sich an den vier Ecken eines Rechtecks. Alle Räder glichen sich, was ihre Erscheinung und ihren Bau betrifft. Sie glühten beim Widerstrahlen des Lichts wie Chrysolith. Ihre Felgen waren voll Augen ringsum, als ob die Räder sehen könnten, wohin sie gingen. Sie schlugen nicht blindlings irgendeine Richtung ein. Und wie hoch die Räder waren! Ihre Höhe flößte Hesekiel Furcht ein. Da sie einen so großen Durchmesser und einen entsprechend großen Umfang hatten, konnten die Räder mit einer einzigen Umdrehung um ihre Achse eine große Strecke zurücklegen. Somit konnten sie sich wie die vier Cherube gleich Blitzen fortbewegen.
17 Was den Bau dieser Räder betrifft, so hatten sie etwas Eigentümliches an sich. In jedem Rad befand sich ein anderes Rad, nicht etwa ein kleineres Rad im größeren Rad, das sich auf derselben Ebene um dieselbe Nabe oder um dieselbe Achse gleichzeitig mit ihm gedreht hätte. Nein, sondern ein Rad mit gleichem Durchmesser, quer in das Basisrad eingefügt, wobei eine Felge die andere im rechten Winkel berührte. Nur auf diese Weise konnte von den Rädern gesagt werden, daß sie „nach ihren vier entsprechenden Seiten hin“ fuhren, eine Seite nach vorn gebogen, eine andere rückwärts, eine andere nach rechts und eine andere nach links. Kein Wunder, daß diese Räder sich nicht umwenden mußten, wenn sie um eine Ecke fuhren, um eine andere Richtung einzuschlagen. Augenblicklich konnten sie die Richtung ändern, weil in jede Richtung eine Seite des Rades wies. So konnten die Räder die Richtung ihrer Fortbewegung derjenigen der vier lebenden Geschöpfe anpassen, die vier Angesichter hatten und sich daher nicht umwenden mußten, um die Richtung zu ändern. Auf vier Rädern von dieser Bauart konnte der Oberteil des Wagens Gottes durch unsichtbare Unterstützung genauso fahren wie ein Luftkissenfahrzeug, das rasch über Wasser oder Land gleitet und von einem dünnen Luftkissen getragen wird.
18 Jene vier Räder hatten nicht Flügel wie die vier lebenden Geschöpfe, und doch konnten sie vom Erdboden aufsteigen und sich in den Weltraum schwingen wie jene lebenden Geschöpfe. Die Räder waren nicht an irgendein Gespann von Wagenpferden gespannt noch an andere Zugtiere, noch an eine Zugmaschine. Woher nahmen sie diese Kraft, all den Fortbewegungen der lebenden Geschöpfe zu entsprechen? Was für eine Kraft war hinter ihrer Fortbewegung? Ah, es war der Geist Gottes, des Allmächtigen. Dieselbe unsichtbare wirksame Kraft Gottes war in jenen Rädern, wie sie in den lebenden Geschöpfen war, und sie brauchten weder einen Benzinmotor noch einen elektrischen Motor, um sie anzutreiben. Einfacher ausgedrückt: „Der Geist des lebenden Geschöpfes war in den Rädern.“
19 Laßt uns nun mit Hesekiel hinaufblicken und sehen, was sich oberhalb jener vier furchterregend hohen Räder befindet. Dort ist sozusagen die Plattform des Wagens, denn Hesekiel sagt weiter: „Und über den Häuptern der lebenden Geschöpfe war das Gleichnis einer Ausdehnung wie das Glitzern von scheueinflößendem Eis, ausgespannt oben über ihren Häuptern. Und unter der Ausdehnung waren ihre Flügel gerade, einer an dem anderen. Ein jedes hatte zwei Flügel, die an dieser Seite bedeckten, und ein jedes hatte zwei, die an jener Seite ihren Leib bedeckten. Und ich hörte in der Folge das Rauschen ihrer Flügel, ein Rauschen wie das von ausgedehnten Wassern, wie die Stimme des Allmächtigen, wenn sie gingen, das Rauschen eines Tumultes wie das Rauschen eines Lagers. Wenn sie stehenblieben, pflegten sie ihre Flügel zu senken.“ — Hesekiel 1:22-24.
20 Die vier lebenden Geschöpfe waren nicht so riesengroß wie jene vier Räder. Somit war das Firmament oder die „Ausdehnung wie das Glitzern von scheueinflößendem Eis“, die auf einer unsichtbaren Stütze über den vier Rädern dahinfuhr, hoch über den Häuptern der vier lebenden Geschöpfe. Dementsprechend war die „Ausdehnung“, obwohl fest, doch lichtdurchlässig. Sie war in der Tat scheueinflößend, eine Tatsache, die völlig im Einklang war mit der Würde des Einen, der darauf einherfuhr.
21 Es gibt Insekten auf der Erde, die, wenn sie ihre Flügel aneinanderreiben, ein klangvolles oder widerhallendes Geräusch erzeugen. Nicht anders als die geräuscherzeugende Kraft der Insektenflügel erzeugten die Flügel der vier lebenden Cherubgeschöpfe ein eindrucksvolles Geräusch. Wir kennen das Rauschen vieler oder ausgedehnter Wasser, wenn sie in Wallung sind. Das Geräusch der Flügel der lebenden Geschöpfe war diesem gleich. Ihr Flug ging nicht lautlos vor sich. Das Rauschen könnte sogar mit dem Rauschen verglichen werden, das der Allmächtige in seiner natürlichen Schöpfung hervorrufen und das jemand aufschrecken kann. Es war kein friedliches Geräusch. Es war das Geräusch eines Tumultes oder einer lärmenden Menge. Das Rauschen war weit davon entfernt zu beruhigen, da Hesekiel sagt, es sei wie das Rauschen eines bewaffneten Lagers, eines Heerlagers, gewesen. Dies deutete auf einen bevorstehenden Krieg, auf eine Schlacht, hin. Statt daß also die vier gewaltigen Räder lärmend ratterten, waren es die Flügel der vier lebenden Geschöpfe, die die Aufmerksamkeit auf den nahenden Wagen Gottes lenkten, der nicht in einer friedlichen Mission daherkam. Er kam als Kriegswagen! Warum? Wir müssen abwarten, um den Grund herauszufinden.
DER LENKER DES HIMMLISCHEN WAGENS
22 Unsere Ohren werden nun von dem starken Rauschen der Flügel der vier lebenden Geschöpfe weggewandt und auf eine Stimme gelenkt, die von oberhalb der Plattform des himmlischen Wagens kommt und unsere Aufmerksamkeit auf denjenigen lenkt, der auf dem Wagen einherfährt. Offenbar hält der Wagen, da die lebenden Geschöpfe stehenbleiben, damit sein Lenker zu diesem Priester im Exil, zu Hesekiel, reden kann. Darüber schreibt Hesekiel:
23 „Und es erscholl eine Stimme oberhalb der Ausdehnung, die über ihrem Haupte war. (Wenn sie stehenblieben, pflegten sie ihre Flügel zu senken.) Und oberhalb der Ausdehnung, die über ihrem Haupt war, da war etwas, was aussah wie Saphirstein, das Gleichnis eines Thrones. Und auf dem Gleichnis des Thrones war das Gleichnis jemandes, der wie ein Erdenmensch aussah, oben darauf. Und ich sah in der Folge etwas gleich dem Glühen von Goldsilber, gleich dem Aussehen von Feuer innerhalb desselben ringsum, vom Aussehen seiner Hüften an und aufwärts; und vom Aussehen seiner Hüften an und abwärts sah ich etwas wie das Aussehen von Feuer, und ein Glanz war um ihn ringsum. Da war etwas wie das Aussehen des Bogens, der in einer Wolkenmasse am Tage eines Regengusses entsteht. So war das Aussehen des Glanzes ringsum. Es war das Aussehen des Gleichnisses der Herrlichkeit Jehovas.“ — Hesekiel 1:25-28.
24 Wegen seiner Farbe erschien der Thron dessen, der auf dem Wagen fuhr, so kostbar wie ein Saphirstein. Seine Farbe paßte gut zum Azurblau der Himmel, aus denen der Wagenlenker kam. So, wie der Thron einem irdischen Thron glich, war auch der Eine, der darauf saß, in seiner Erscheinung wie ein Erdenmensch. Da Hesekiel selbst nur ein Mensch war, war die Menschengestalt die beste Gestalt, die er bei dieser göttlichen Kundgebung richtig begreifen konnte. Jene Menschengestalt aber, in Herrlichkeit gehüllt, glühte wie Goldsilber, als ob es von Feuer in einem Schmelzofen bearbeitet worden wäre. Von der Taille dieser menschenähnlichen Gestalt an erstreckte sich diese vornehme Herrlichkeit sowohl aufwärts als auch abwärts, wodurch die ganze Gestalt von Herrlichkeit eingeschlossen war. Das war nur eine Darstellung Gottes, des Allmächtigen, doch zeigte es an, daß er in Wirklichkeit im unsichtbaren Reich unbeschreiblich herrlich ist.
25 Ungeachtet der Mission Gottes, des Wagenlenkers, bewahrte dieser seine Ruhe und Fassung. Wie schön wird dies dadurch veranschaulicht, daß er begleitet wird von dem lieblichen Regenbogen, dem Bogen, „der in einer Wolkenmasse am Tage eines Regengusses entsteht“! In dieser Stellung der Ruhe kann er seine Eigenschaften der Weisheit, Gerechtigkeit, Macht und Liebe in vollkommenem Gleichgewicht bewahren. Er kann nie angeklagt werden, unweise, ungerecht, machtlos und lieblos zu sein. Seine herrliche Erscheinung wird niemals durch das Begehen irgendeines Unrechts getrübt.
26 Welchen Eindruck nun macht diese Beschreibung des bloßen ‘Gleichnisses der Herrlichkeit Jehovas’ auf uns? Welchen Eindruck machte sie auf Hesekiel, der diese Dinge in der Vision tatsächlich sah? Er schreibt uns darüber: „Als ich es in der Folge sah, da fiel ich auf mein Angesicht, und ich begann die Stimme eines Redenden zu hören.“ — Hesekiel 1:28.
27 Die schriftliche Beschreibung der Vision allein kann auf uns niemals eine ebenso überwältigende Wirkung ausüben, wie der Anblick der Vision selbst in all ihrer Großartigkeit auf den Priester Hesekiel wirkte. Er konnte nicht anders, als sich vor diesem „Gleichnis der Herrlichkeit Jehovas“ niederzuwerfen. Hesekiels inspirierte Beschreibung steigert jedoch unsere Würdigung gewisser Merkmale des Einen, der wünscht, daß wir erkennen, daß er Jehova ist. Doch macht es auf uns einen noch tieferen Eindruck und rüttelt uns noch mehr auf, wenn wir im Lichte der Bibel die Bedeutung dieses göttlichen Wagens erkennen.
28 Gewiß fährt Jehova nicht auf einem solchen Wagen einher, wie er in der dem Hesekiel gegebenen Vision gesehen wurde. In alter Zeit wurde der Psalmist zu den Worten inspiriert: „Segne Jehova o meine Seele. O Jehova, mein Gott, du hast dich als sehr groß erwiesen. Mit Würde und Pracht hast du dich bekleidet, indem du dich mit Licht umhüllst wie mit einem Gewand, die Himmel ausbreitest gleich einem Zelttuch, der Eine, der seine Obergemächer in den Wassern mit Balken selbst baut, der die Wolken zu seinem Wagen macht, auf den Flügeln des Windes schreitet, der seine Engel zu Geistern macht, seine Diener zu einem verzehrenden Feuer.“ (Psalm 104:1-4) Natürlich macht Jehova nicht die buchstäblichen Wolken der Erde zu seinem Wagen, aber er kann sie als sein Mittel benutzen, um für die Menschen auf Erden gewisse Dinge zu tun oder sie ihnen anzutun. Das, was Hesekiel in der Vision sah, glich eher einem vierrädrigen Wagen als Wolken. Jehova inspirierte Hesekiel nicht zu der Vision jenes himmlischen Wagens, nur um ihn mit etwas zu unterhalten, was phantastisch anzusehen war. Er zeigte Hesekiel jenen ungewöhnlichen Wagen mit Selbstantrieb als ein Bild von etwas noch Größerem. Zu erkennen, was er bedeutet, ist uns von Nutzen.
29 Ebenso wie die verschiedenen Ausstattungsgegenstände in Jehovas Tempel in Jerusalem von ihm entworfen und gemäß seinem Muster gemacht wurden, um geistige Dinge von größerer Wichtigkeit zu symbolisieren, so symbolisierte auch der himmlische Wagen, der in einer wunderbaren Vision Hesekiel entgegenrollte, etwas weit Größeres. Was denn? Die himmlische Organisation Jehovas, bestehend aus all seinen heiligen Geistgeschöpfen in jenem unsichtbaren Reich. Durch das Erscheinen der vier lebenden Cherubgeschöpfe, deren Merkmale symbolisch waren und die gleich Wagenläufern die vier Räder begleiteten, werden wir an das erinnert, was der Psalmist David in Psalm 18:6-10 schrieb:
30 „In meiner Bedrängnis rief ich immer wieder Jehova an, und zu meinem Gott rief ich ständig um Hilfe. Aus seinem Tempel hörte er dann meine Stimme, und mein eigener Hilferuf vor ihm kam nun in seine Ohren. . . . Und er ging daran, die Himmel zu neigen und herabzufahren. Und dichtes Dunkel war unter seinen Füßen. Und er fuhr dann auf einem Cherub und flog dahin, und er schoß auf den Flügeln eines Geistes daher.“ — Psalm 18:6-10; 2. Samuel 22:7-11.
31 Jehova beschränkt sich nicht darauf, nur auf dem einen, vom Psalmisten erwähnten Cherub einherzufahren noch auf vier Cheruben, wie sie in seiner dem Hesekiel gegebenen Vision zu sehen sind, noch auf allen Cheruben jener Klasse von Geistgeschöpfen im Himmel. Er fährt auf allen seinen Geistgeschöpfen einher, seien es Cherube, Seraphe, seien es ganz allgemein Engel. Er ist der höchste Gott, das höchste Wesen. Sie sind ihm alle untertan, und so fährt er in dem Sinne auf ihnen einher, daß er sie beherrscht und sie gemäß seinem Vorhaben gebraucht. Statt persönlich und direkt selbst an irgendeinen Ort zu gehen, kann er einen Cherub oder Seraph oder Engel dorthin senden, und indem er diesen Boten von seinem Geist (seiner unsichtbaren wirksamen Kraft) begleiten läßt, um durch diesen zu wirken, fährt Jehova sozusagen auf jenem Geistgeschöpf einher. Alle Cherube, Seraphe und Engel zusammen bilden seine vereint zusammenwirkende, harmonische und gehorsame himmlische Organisation. Diese übermenschliche Organisation von Geistgeschöpfen gleicht dem himmlischen Wagen, der in Hesekiels Vision zu sehen ist und durch sie dargestellt wird. Wie auf einem Wagen fährt er auf dieser Organisation einher, indem er sie dorthin lenkt, wohin immer sein Geist sie treibt.
32 Viele Jahre nachdem Hesekiel seine Vision vom himmlischen Wagen gehabt hatte, hatte der Prophet Daniel, der mit Hesekiel ins Exil weggeführt worden war, eine wunderbare Vision, nämlich „im ersten Jahr Belsazars, des Königs von Babylon“. In der Vision sah Daniel den vierrädrigen Thron Jehovas in einer Gerichtsszene im Himmel. In der folgenden Beschreibung läßt Daniel hier deutlich die zahlreiche Dienerschaft erkennen, die Jehova im Himmel untertan ist: „Ich schaute weiter, bis Throne aufgestellt wurden und der Alte an Tagen sich setzte. Seine Kleidung war so weiß wie Schnee, und das Haar seines Hauptes war wie reine Wolle. Sein Thron waren Feuerflammen, dessen Räder waren brennendes Feuer. Da war ein Feuerstrom, der floß und von der Stelle vor ihm ausging. Da waren tausend Tausende, die ihm ständig Dienst leisteten, und zehntausend mal zehntausend, die fortwährend direkt vor ihm standen. Das ‚Gericht‘ setzte sich, und Bücher wurden geöffnet.“ — Daniel 7:1-10.
33 In den letzten Visionen Gottes, die einem Bibelschreiber gegeben wurden, hatte der christliche Apostel Johannes eine Vision von Gottes Thron in den Himmeln, um den vier lebende Cherubgeschöpfe standen. In seiner Beschreibung dessen, was dort oben vor sich ging, lenkt Johannes die Aufmerksamkeit auch auf die großen Scharen von Geistgeschöpfen, die alle zusammen Gottes Gerechtigkeit anerkennen, wenn er seinem Sohn, der wie ein Opferlamm hier auf der Erde für die ganze Menschheit geschlachtet wurde, Lohn zukommen läßt. Johannes schreibt: „Und ich sah, und ich hörte eine Stimme vieler Engel rings um den Thron und die lebenden Geschöpfe und die älteren Personen [die Ältesten, EB], und ihre Zahl war Myriaden mal Myriaden [Zehntausende mal Zehntausende] und Tausende mal Tausende, die mit lauter Stimme sprachen: ,Das Lamm, das geschlachtet wurde, ist würdig, die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Segen zu empfangen.‘ “ — Offenbarung 5:1-12.
34 Jehova, der das ganze für unsere Augen sichtbare Universum erschuf und anordnete, hat alle diese heiligen himmlischen Geistgeschöpfe zu einer einzigen großen, universellen Organisation zusammengefügt, über die er der universelle Souverän ist. Jedes von ihnen hat seinen eigenen Platz in der Organisation und hat seine ihm von Gott aufgetragenen Pflichten zu erfüllen. Gott fährt auf ihnen allen als auf seinem Wagen einher. Er setzt sich über ihnen in Bewegung, indem er sie beherrscht, während er sie, einzeln oder vereint, mit irgendeinem Auftrag in irgendeinen Teil des sichtbaren oder unsichtbaren Universums sendet. Zwischen den Teilen seiner Organisation gibt es keine Reibung. Alle Teile funktionieren reibungslos und wirksam in Vollkommenheit zusammen, da sie von seinem heiligen Geist durchdrungen sind, der ein vollkommenes Band der Einheit ist. Die wunderbare Schönheit der himmlischen Organisation Jehovas läßt sie uns immer lieber werden, je länger wir darüber nachsinnen.
DIE HIMMLISCHE ORGANISATION IN DER NEUZEIT ERKENNEN
35 Jehovas christliche Zeugen des zwanzigsten Jahrhunderts sind zu der Erkenntnis gelangt, daß er eine solch wunderbare Organisation hat. Früh im dritten Jahrzehnt unseres Jahrhunderts wurde ihnen durch seinen Geist geholfen, diese scheueinflößende Tatsache wahrzunehmen. Vor dem Jahre 1922 wurde ihre Aufmerksamkeit auf dies gelenkt. Danach wurde in den religiösen Publikationen, die sie zur Verbreitung biblischer Unterweisung benutzten, verschiedentlich auf die himmlische Organisation hingewiesen. Zum Beispiel lesen wir in der Ausgabe des Wachtturms vom 15. Dezember 1924 auf Seite 371 unter dem Untertitel „Gottes Organisation“ folgendes:
Je besser wir den Plan Jehovas verstehen, um so größer wird unsere Wertschätzung und Würdigung der Tatsache, daß er die wunderbarste aller Organisationen hat. Seine Majestät und Würde läßt nicht zu, daß er direkte Aufmerksamkeit auf die Einzelheiten und Ausführung seiner Aufträge verwendet. Von seinem ewigen Thron in dem höchsten Himmel übt er seine Macht aus gemäß seinem Willen. In den Stufen der Verwaltung seiner himmlischen Höfe gibt es verschiedene Schöpfungen, wie durch ihre Namen angedeutet ist: einige werden Cherubim genannt, einige Seraphim und einige Engel. Es mag mit Recht gesagt werden, daß die Engel Boten und Vollstrecker des Willens des großen Gottes, Jehovas, sind (Abschnitt 3 des Leitartikels, betitelt „Das Entzücken der Engel“).
36 Im Jahre 1929 veröffentlichte die Watch Tower Bible & Tract Society das Buch, betitelt „Prophezeiung“, dessen fünftes Kapitel den Titel „Gottes Organisation“ trug. Hesekiels Vision, wie sie in dem ersten Kapitel seines prophetischen Buches beschrieben wird, wurde auf Gottes himmlische Organisation seiner Geistgeschöpfe angewandt. Auf Seite 126, Zeile 9 bis 14 heißt es: „Die lebendigen Wesen und die unbelebten Dinge oder Werkzeuge, die in der Vision erscheinen, machen zusammen den Eindruck einer gewaltig großen, lebendigen, wagenähnlichen Organisation, die bis in die Himmel hinaufragt, über denen Jehova Gott thront.“
37 Später, im Jahre 1931, veröffentlichte die Watch Tower Bible & Tract Society Band 1 des Buches Rechtfertigung. Dieser enthielt einen Kommentar über die ersten vierundzwanzig Kapitel der Prophezeiung Hesekiels, und in diesem Buch wurde Hesekiels Vision vom himmlischen Wagen ebenfalls auf Jehovas Organisation angewandt. Als Jehovas christliche Zeugen das sahen, wurden sie mit solcher Wertschätzung erfüllt, daß von der englischen Ausgabe des Wachtturms vom 15. Oktober 1931 (deutsch 1. November) an das Titelblatt des Wachtturms in seiner rechten oberen Ecke ein Bild von Hesekiels Vision des himmlischen Wagens gemäß der Vorstellung eines Künstlers trug.
38 Hesekiel sah die Vision der himmlischen Organisation Gottes des Höchsten, 645 Jahre bevor die christliche Kirche oder Versammlung zu Pfingsten des Frühjahres 33 u. Z. in Jerusalem organisiert wurde. Jehovas himmlische Organisation existierte zur Zeit Hesekiels und war in jenem Jahr, 613 v. u. Z., in Tätigkeit, als dem Hesekiel die Gunst zuteil wurde, die wunderbare symbolische Vision zu sehen. Bei den ihm gegebenen Visionen war Hesekiel ein Zeuge der symbolischen Organisation Jehovas, doch sah er in Wirklichkeit, wie diese himmlische Organisation funktionierte, bis Hesekiel seine Prophezeiung im Jahre 591 v. u. Z. vollends niedergeschrieben hatte. Er war in hervorragender Weise einer von jener großen „Wolke von Zeugen“ Jehovas, die der christliche Apostel Paulus in Hebräer 11:1 bis 12:1 beschreibt. Von den 6 961 Malen, da der göttliche Name Jehova in den inspirierten Hebräischen Schriften vom 1. Buch Mose bis Maleachi (New World Translation, 1971) erscheint, findet er sich 439mal im prophetischen Buch Hesekiel, und zweiundsechzigmal zitiert Hesekiel Gottes Erklärung seines unveränderlichen Vorhabens, daß Nationen, Völker und Einzelpersonen ‘erkennen sollen, daß ich Jehova bin’.
39 Was unser zwanzigstes Jahrhundert betrifft, so stellt der Prophet Hesekiel treffend den gesalbten Überrest der christlichen Zeugen seit dem Jahre 1919 u. Z. dar, dem kritischen Jahr, in dem es eine Wiederbelebung der öffentlichen Tätigkeit des Überrestes gab, wie dies in Offenbarung 11:3-12 vorausgesagt worden war. Es stimmt wohl, daß im Jahre 1919 diese geistigen Überrestglieder Jehovas Organisation nicht so verstanden, wie sie sie heute verstehen. Auch stimmt es, daß sie erst im Jahre 1929 erkannten, daß Jehovas Organisation prophetisch durch den symbolischen Wagen der Vision Hesekiels veranschaulicht wurde. Dennoch war selbstverständlich Jehovas himmlische Organisation im Jahre 1919 vorhanden, und sie nahm mit dem gesalbten Überrest in jenem Jahr geistige Verbindung auf, um ihn wiederzubeleben, damit dessen Glieder vor aller Welt Jehovas öffentliche Zeugen seien. Jene wagenähnliche Organisation war damals, im Jahre 1919, in Bewegung; sie ist heute in Bewegung, und offenbar drehen sich ihre Räder des Fortschritts schneller denn je. Jehova fährt wieder einher!
40 Bei dem „Gleichnis der Herrlichkeit Jehovas“ in der Vision fühlte sich der Priester Hesekiel unwiderstehlich getrieben, sich niederzuwerfen, indem er auf sein Angesicht fiel. Er wünschte zu wissen, warum dieser himmlische Wagen bei ihm vorgefahren war und angehalten hatte. Er stellte fest, daß eine Stimme von dem Einen an ihn erging, der auf dem Wagen über dem „Gleichnis einer Ausdehnung“ thronte, die „wie das Glitzern von scheueinflößendem Eis“ war. (Hesekiel 1:22, 26-28) Ebenso wurde der gesalbte Überrest der christlichen Zeugen Jehovas dieses Jahrhunderts bei der Wahrnehmung der himmlischen Organisation Jehovas mit Ehrfurcht erfüllt. Noch mehr fühlten sie sich verpflichtet, Jehova anzubeten und Zeugen seines herrlichen, historischen Namens Jehova zu werden. Nachdem der Erste Weltkrieg am 11. November 1918 geendet und die Nachkriegszeit begonnen hatte, lauschten sie im Jahre 1919, nach ihrer Wiederbelebung, aufmerksam, um zu hören, was Jehova ihnen durch seine wagenähnliche Organisation zu sagen hatte.


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AnGSt
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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.05.2013 um 21:57
@Kayla
@-Therion-

Ich verstehe die astronomische und daher kultische und mythologische Bedeutung der Plejaden, sind sie doch ein auffälliges Himmelsgebilde. Auch andere Konstellationen dienten diesen Zwecken. Hinweise oder Spuren auf Außerirdische sehe ich darin nicht. Wo sind sie?


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pere_ubu
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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.05.2013 um 21:57
wer von den kirchen stellt da überhaupt den versuch an das zu verstehen .hab da noch nicht wirkliche erklärungsversuche gefunden.@Kayla


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.05.2013 um 21:58
@pere_ubu
Wollte gerade das hier schreiben:

Interesse habe ich daran, wäre aber schön, wenn Du vielleicht die relevanten Stellen fett drucken könntest? (wenn es nicht zu viel Mühe wäre)

... aber nun sehe ich, ich kam zu spät ;)


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pere_ubu
ehemaliges Mitglied

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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.05.2013 um 22:03
@Optimist


jetzt auch zuviel arbeit grad, zumal ich nicht weiss was wem relevant erscheint. musst dir selbst suchen ,bissl gegliedert ist es ja : angesicht,räder und flügel etc.


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Kayla
ehemaliges Mitglied

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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.05.2013 um 22:13
@AnGSt
AnGSt schrieb:Hinweise oder Spuren auf Außerirdische sehe ich darin nicht. Wo sind sie?
http://www.foren4all.de/ufos/ufo-kontakte-3/plan-fuer-die-erde.php


Meier nennt die Ausserirdischen Pleiadier, Plejaren oder Erraner. Ihre Herkunft liege vorwiegend auf einem Planeten namens Erra, der sich als einer von vier bewohnten Planeten im plejarischen Sonnensystem genannt Tayget befinde. Billy Eduard Albert Meier beschreibt die Plejaren als Humanoide, die dem Aussehen der Erdenmenschen sehr ähnlich seien, ausgenommen jene, die als Mitglieder der plejarischen Föderation von andersartigen Planeten und Welten stammten und sich auch im Äusseren sehr voneinander unterschieden. Die Besucher kommen angeblich aus einem Sternsystem zwischen den Pleiaden.
Talmud Jmmanuel

Ein weiterer Aspekt von Meiers Fall ist der sehr kontroverse Talmud Jmmanuel, ursprünglich veröffentlicht 1975 (Neuübersetzung der Originalschrift 2010/2011).


Wikipedia: Eduard_Albert_Meier

Das Siebengestirn wurde erstmals in Sumer schriftlich als Sternbild erwähnt (mul.mul)[5] und als Siebengottheit der großen Götter (DIMIN.BI.DINGIRmesGALmes) bezeichnet. Sie galten als Sterne des Enki oder Sterne, die dort stehen, woher der Ostwind kommt. Im Astrolab B, das aus dem 12. Jahrhundert v. Chr. stammt, repräsentieren die Plejaden das zweite Tierkreiszeichen Stier.

Die Plejaden waren bei den Sumerern z.B. der Sitz der Götter.

Wikipedia: Plejaden#Geschichte


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Kayla
ehemaliges Mitglied

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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.05.2013 um 22:15
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:wer von den kirchen stellt da überhaupt den versuch an das zu verstehen
Das können sie auch nicht, weil sonst ihr ganzes transzendentes Gedankengebäude einstürzen würde.


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AnGSt
ehemaliges Mitglied

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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

21.05.2013 um 22:19
@Kayla

Wie sind die Phantasien dieses Herrn Meier Hinweise auf Außerirdische? Übrigens sehe ich da mehr als sieben Sterne.


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