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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

3.810 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Bibel, Jesus, Wahrheit, Christ, Interpretation, Inspiration, Blasphemie
pere_ubu
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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

11.01.2016 um 09:24
-Therion- schrieb:..... du willst nur stänkern um vom eigentlichen thema abzulenken anstatt gegenargumente zu bringen und das nervt gewaltig !
wenn man dich schon ( zum wiederholten male ) darauf hinweist ,dass quellenangabe zu zitate zu liefern sind , dann brauchst das ganze hier nicht verkehren.

selten so einen uneinsichtigen strunz gehört.

du bist leider der lebende beweis.
statt das einzusehen ,dass du die quelle weggelassen hast jetzt hier auch noch dein theater...

von mir aus kannst gerne gehen... reisende soll man nicht aufhalten.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

11.01.2016 um 10:12
pere_ubu schrieb:wenn man dich schon ( zum wiederholten male ) darauf hinweist ,dass quellenangabe zu zitate zu liefern sind , dann brauchst das ganze hier nicht verkehren.
hallo....... , wer bist du denn das ich mir von dir etwas sagen lassen müsste - sorry aber du legst hier ein verhalten an den tag das an egoismus nicht zu übertreffen ist und ein respektvoller umgangston ist wohl auch ein fremdwort für dich ......
pere_ubu schrieb:du bist leider der lebende beweis.
statt das einzusehen ,dass du die quelle weggelassen hast jetzt hier auch noch dein theater...
du bist doch der jenige der ein theater macht und sich hier und in anderen threads als moralapostel aufspielt !

- du hättest auch einfach in einem normalen wortlaut dannach fragen oder mich RUHIG darauf hinweisen können oder auch selbst nach den quellen suchen was du ja sowieso getan hast und trotzdem greifst du mich an ..... das alleine zeigt doch deutlich deine wahre absicht .....

- brauchst dich also nicht zu wundern über meine reaktion denn wie man in den wald hineinruft so schallt es zurück !

..... was hast du dir denn erwartet, wenn du mir blöd kommst dann wirst du natürlich eine entsprechende reaktion erhalten!


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

11.01.2016 um 13:40
@-Therion-
@pere_ubu
@Tommy57


Habe Eure letzten Posts noch nicht lesen können, werde es später nachholen.

Möchte mal zwischenrein was einschieben, weil von jemanden eine Frage aufgeworfen worden war und zwar zitiere ich mal:
In der Bibel finde ich aber tiefe Ungerechtigkeit. Damit meine ich die Tagelöhner im Weinberg des Herrn.
Ich verstehe nicht, warum die, welche nur 1 Stunde im Weinberg gearbeitet haben, auch einen Silbertaler erhalten haben, wie die Arbeiter, die 8 Stunden dort geschuftet hatten. In meinen Augen ist das eine große Ungerechtigkeit.
Ich weiß dass es NICHT ungerecht ist, dass es ein Gleichnis ist was etwas bestimmtes aussagen soll. Ich weiß auch WAS. Jedoch weiß ich es nicht so richtig in Worte zu fassen.
Könnte mir mal bitte jemand von Euch helfen? (Und somit auch dem Fragesteller) :)


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pere_ubu
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11.01.2016 um 13:51
@Optimist


wieso sollte das ungerecht sein , die ersteren ,die länger gearbeitet hatten bekamen doch genau das ,was abgesprochen war -- ein denar.
und den letzteren darf er geben , was er will , oder sollte man gott nur aus neid sogar noch vorwürfe machen ? darf er denn nicht grosszügig sein und mit seinem "vermögen" schalten und walten wie er will ?

(Matthäus 20:1-16) 20 Denn das Königreich der Himmel ist gleich einem Menschen, einem Hausherrn, der frühmorgens ausging, um Arbeiter für seinen Weingarten einzustellen. 2 Als er mit den Arbeitern um einen Denạr für den Tag übereingekommen war, sandte er sie aus in seinen Weingarten. 3 Als er auch um die dritte Stunde ausging, sah er andere unbeschäftigt auf dem Marktplatz stehen; 4 und zu diesen sagte er: ‚Geht auch ihr in den Weingarten, und ich will euch geben, was immer recht ist.‘ 5 Da gingen sie hin. Wieder ging er um die sechste und die neunte Stunde aus und tat ebenso. 6 Schließlich ging er um die elfte Stunde aus und fand andere, die dastanden, und er sprach zu ihnen: ‚Warum steht ihr den ganzen Tag unbeschäftigt da?‘ 7 Sie sprachen zu ihm: ‚Weil uns niemand eingestellt hat.‘ Er sagte zu ihnen: ‚Geht auch ihr in den Weingarten.‘ 8 Als es Abend wurde, sagte der Herr des Weingartens zu seinem Beauftragten: ‚Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen ihren Lohn, angefangen bei den letzten bis hin zu den ersten.‘ 9 Als die von der elften Stunde kamen, empfingen sie jeder einen Denạr. 10 Als nun die ersten kamen, folgerten sie, daß sie mehr empfangen würden; doch auch sie erhielten je einen Denạr ausbezahlt. 11 Als sie ihn empfingen, begannen sie gegen den Hausherrn zu murren 12 und sprachen: ‚Diese letzten leisteten eine Stunde Arbeit; dennoch hast du sie uns gleichgestellt, [uns,] die wir die Bürde des Tages und die sengende Hitze getragen haben!‘ 13 Doch e i n e m von ihnen antwortete er und sprach: ‚Freund, ich tue dir nicht unrecht. Bist du nicht um einen Denạr mit mir übereingekommen? 14 Nimm, was dein ist, und geh. Ich will diesem letzten dasselbe geben wie dir. 15 Ist es mir nicht erlaubt, mit meinen eigenen Dingen zu tun, was ich will? Oder blickt dein Auge böse, weil ich gut bin?‘ 16 Auf diese Weise werden die Letzten Erste sein und die Ersten Letzte.“


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11.01.2016 um 14:23
@pere_ubu
@-Therion-
-Therion- schrieb:@Optimist schmeiss mich bitte aus dem thread raus damit ich nicht in versuchung komme hier nochmal etwas zu posten und mich pere wieder angreifen kann --------------> denn ich habe weder lust noch die zeit mich ständig rechtfertigen zu müssen oder mir mit solchen kindischen angriffen jegliche VERNÜNFTIGE diskussion versauen zu lassen .......
Nein, ich möchte nicht dass du gehst, nur weil es hier ein user nicht schafft, sachlich zu bleiben.

bitte gib pere noch eine Chance.
Wenn er abermals dich in irgendeiner Form respektlos und angreifend behandelt, werde ich IHN austragen, einverstanden?

Allerdings - nur als kleiner Hinweise - ganz allgemein, Therion: Es steht wirklich in den Forenregeln, dass man die Quelle immer mit angeben soll.
Aber wie gesagt wenn pere Dich für Deine Quelle das nächste Mal anmotzt oder wegen etwas anderem, ist dann Schicht für ihn. :)


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pere_ubu
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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

11.01.2016 um 14:26
@Optimist

ich hätts einfach melden sollen , ist ja völlig sinnlos hier darauf hinzuweisen , da wird der hinweis dann wieder zur motzerei .

zu deinem erwähnten gleichnis :


ja , sicherlich ist das ein gleichnis , ich hab dazu den artikel gefunden:

wachturm-artikel vom 15.8.1989 :


Jesu Leben und Wirken
Arbeiter im Weingarten
„VIELE . . ., die Erste sind“, hat Jesus eben gesagt, „werden Letzte sein und die Letzten Erste.“ Nun veranschaulicht er dies anhand einer Geschichte. „Das Königreich der Himmel“, beginnt er, „ist gleich einem Menschen, einem Hausherrn, der frühmorgens ausging, um Arbeiter für seinen Weingarten einzustellen.“
Jesus fährt mit den Worten fort: „Als er [der Hausherr] mit den Arbeitern um einen Denar für den Tag übereingekommen war, sandte er sie aus in seinen Weingarten. Als er auch um die dritte Stunde ausging, sah er andere unbeschäftigt auf dem Marktplatz stehen; und zu diesen sagte er: ‚Geht auch ihr in den Weingarten, und ich will euch geben, was immer recht ist.‘ Da gingen sie hin. Wieder ging er um die sechste und die neunte Stunde aus und tat ebenso. Schließlich ging er um die elfte Stunde aus und fand andere, die dastanden, und er sprach zu ihnen: ‚Warum steht ihr den ganzen Tag unbeschäftigt da?‘ Sie sprachen zu ihm: ‚Weil uns niemand eingestellt hat.‘ Er sagte zu ihnen: ‚Geht auch ihr in den Weingarten.‘ “
Der Hausherr, der Besitzer des Weingartens, ist Jehova Gott, und der Weingarten ist die Nation Israel. Die Arbeiter im Weingarten sind Personen, die in den Gesetzesbund aufgenommen worden sind, vor allem die Juden, die in den Tagen der Apostel leben. Nur mit den Ganztagsarbeitern wird eine feste Lohnvereinbarung getroffen. Die Tagesarbeit wird mit einem Denar entlohnt. Da „die dritte Stunde“ um 9 Uhr vormittags ist, arbeiten diejenigen, die zur 3., 6., 9. und 11. Stunde gerufen wurden, nur 9 beziehungsweise 6, 3 oder 1 Stunde.
Die 12-Stunden- oder Ganztagsarbeiter stellen die Führer der Juden dar, die ständig im Dienste der Religion gestanden haben, nicht wie die Jünger Jesu, die den größten Teil ihres Lebens dem Fischen oder anderen weltlichen Beschäftigungen nachgegangen sind. Erst im Herbst 29 u. Z. sandte der „Hausherr“ Jesus Christus aus, um diese als seine Jünger zusammenzubringen. Sie wurden daher die „letzten“ oder die Arbeiter der 11. Stunde.
Schließlich endet der sinnbildliche Arbeitstag mit dem Tod Jesu, und nun kommt die Zeit für die Auszahlung der Arbeiter. Sie erfolgt nach der ungewöhnlichen Regel, daß die letzten zuerst ausbezahlt werden. Das geht aus den Worten hervor: „Als es Abend wurde, sagte der Herr des Weingartens zu seinem Beauftragten: ‚Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen ihren Lohn, angefangen bei den letzten bis hin zu den ersten.‘ Als die von der elften Stunde kamen, empfingen sie jeder einen Denar. Als nun die ersten kamen, folgerten sie, daß sie mehr empfangen würden; doch auch sie erhielten je einen Denar ausbezahlt. Als sie ihn empfingen, begannen sie gegen den Hausherrn zu murren und sprachen: ‚Diese letzten leisteten eine Stunde Arbeit; dennoch hast du sie uns gleichgestellt, uns, die wir die Bürde des Tages und die sengende Hitze getragen haben!‘ Doch e i n e m von ihnen antwortete er und sprach: ‚Freund, ich tue dir nicht unrecht. Bist du nicht um einen Denar mit mir übereingekommen? Nimm, was dein ist, und geh. Ich will diesem letzten dasselbe geben wie dir. Ist es mir nicht erlaubt, mit meinen eigenen Dingen zu tun, was ich will? Oder blickt dein Auge böse, weil ich gut bin?‘ “ Abschließend wiederholte Jesus die Worte: „Auf diese Weise werden die Letzten Erste sein und die Ersten Letzte.“
Der Denar wurde nicht beim Tod Jesu ausbezahlt, sondern zu Pfingsten des Jahres 33 u. Z., als Christus, der „Beauftragte“, heiligen Geist auf seine Jünger ausgoß. Die Jünger Jesu sind mit den „letzten“ oder den Arbeitern der 11. Stunde vergleichbar. Der Denar versinnbildlichte nicht die Gabe des heiligen Geistes an sich. Er stellte etwas dar, was die Jünger hier auf der Erde gebrauchen sollten, etwas, wovon ihr Lebensunterhalt abhing, ihr ewiges Leben. Der Denar war das Vorrecht, zum geistigen Israel zu gehören und zum Predigen des Königreiches Gottes gesalbt zu sein.
Schon bald merkten diejenigen, die zuerst eingestellt worden waren, daß die Jünger Jesu den Lohn erhalten hatten, und sie sahen, wie diese den sinnbildlichen Denar gebrauchten. Sie wollten jedoch mehr als den heiligen Geist und die damit verbundenen Königreichsvorrechte. Ihr Murren und ihre Einwände kamen in der Verfolgung der Jünger Christi, der „letzten“ Arbeiter im Weingarten, zum Ausdruck.
Erfüllte sich dieses Gleichnis Jesu nur im ersten Jahrhundert? Nein, die Geistlichen der Christenheit des 20. Jahrhunderts wären aufgrund ihrer Stellung und ihrer Verantwortung die „ersten“ gewesen, die für die Arbeit in Gottes sinnbildlichem Weingarten hätten eingestellt werden sollen. In ihren Augen waren die mit der Watch Tower Bible and Tract Society verbundenen, gottergebenen Prediger die „letzten“, die ein Recht hatten, im Dienste Gottes zu stehen. Aber gerade diese von der Geistlichkeit Verachteten haben den Denar — die Ehre, als gesalbte Gesandte des himmlischen Königreiches Gottes zu dienen — empfangen. Matthäus 19:30 bis 20:16.

studienfragen:
◆ Was stellt der Weingarten dar? Wer wird durch den Besitzer des Weingartens dargestellt und wer durch die Arbeiter, die 12 Stunden beziehungsweise 1 Stunde gearbeitet haben?
◆ Wann endete der sinnbildliche Arbeitstag, und wann erfolgte die Auszahlung?
◆ Was wird durch die Auszahlung des Denars dargestellt?


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pere_ubu
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11.01.2016 um 14:27
Optimist schrieb:Aber wie gesagt wenn pere Dich für Deine Quelle das nächste Mal anmotzt oder wegen etwas anderem, ist dann Schicht für ihn. :)
nö.
das war nicht FÜR oder wegen der quelle , sondern ,dass sie verschwiegen wurde.
schon klar ,dass das katholiken etwas anders sehen.


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11.01.2016 um 14:30
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:ich hätts einfach melden sollen , ist ja völlig sinnlos hier darauf hinzuweisen , da wird der hinweis dann wieder zur motzerei .
Nein, wie wäre es einfach mal mit einem ordentlichen Ton? So in der Art wie ich es z.B. an Therion schrieb (nämlich dass es die Forenregeln so vorsehen...)?


So und nun zur Sache :)

@-Therion-
Deine angeführten Kriege, waren das alles welche, wo der ganze Erdball involviert war?


@pere_ubu
pere_ubu schrieb:wieso sollte das ungerecht sein , die ersteren ,die länger gearbeitet hatten bekamen doch genau das ,was abgesprochen war -- ein denar.
und den letzteren darf er geben , was er will , oder sollte man gott nur aus neid sogar noch vorwürfe machen ? darf er denn nicht grosszügig sein und mit seinem "vermögen" schalten und walten wie er will ?
Alles richtig. Aber es geht da glaube ich noch um was Anderes, was mit dem Gleichnis ausgesagt wird.
Es geht nicht nur um MATERIELLES Vermögen, sondern um was Geistiges/Geistlliches.


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11.01.2016 um 14:33
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:Jesu Leben und Wirken
Arbeiter im Weingarten
„VIELE . . ., die Erste sind“, hat Jesus eben gesagt, „werden Letzte sein und die Letzten Erste.“ Nun veranschaulicht er dies anhand einer Geschichte. „Das Königreich der Himmel“, beginnt er, „ist gleich einem Menschen, einem Hausherrn, der frühmorgens ausging, um Arbeiter für seinen Weingarten einzustellen.“
Jesus fährt mit den Worten fort: „Als er [der Hausherr] mit den Arbeitern um einen Denar für den Tag übereingekommen war, sandte er sie aus in seinen Weingarten. Als er auch um die dritte Stunde ausging, sah er andere unbeschäftigt auf dem Marktplatz stehen; und zu diesen sagte er: ‚Geht auch ihr in den Weingarten, und ich will euch geben, was immer recht ist.‘ Da gingen sie hin. Wieder ging er um die sechste und die neunte Stunde aus und tat ebenso. Schließlich ging er um die elfte Stunde aus und fand andere, die dastanden, und er sprach zu ihnen: ‚Warum steht ihr den ganzen Tag unbeschäftigt da?‘ Sie sprachen zu ihm: ‚Weil uns niemand eingestellt hat.‘ Er sagte zu ihnen: ‚Geht auch ihr in den Weingarten.‘ “
Der Hausherr, der Besitzer des Weingartens, ist Jehova Gott, und der Weingarten ist die Nation Israel. Die Arbeiter im Weingarten sind Personen, die in den Gesetzesbund aufgenommen worden sind, vor allem die Juden, die in den Tagen der Apostel leben. Nur mit den Ganztagsarbeitern wird eine feste Lohnvereinbarung getroffen. Die Tagesarbeit wird mit einem Denar entlohnt. Da „die dritte Stunde“ um 9 Uhr vormittags ist, arbeiten diejenigen, die zur 3., 6., 9. und 11. Stunde gerufen wurden, nur 9 beziehungsweise 6, 3 oder 1 Stunde.
Die 12-Stunden- oder Ganztagsarbeiter stellen die Führer der Juden dar, die ständig im Dienste der Religion gestanden haben, nicht wie die Jünger Jesu, die den größten Teil ihres Lebens dem Fischen oder anderen weltlichen Beschäftigungen nachgegangen sind. Erst im Herbst 29 u. Z. sandte der „Hausherr“ Jesus Christus aus, um diese als seine Jünger zusammenzubringen. Sie wurden daher die „letzten“ oder die Arbeiter der 11. Stunde.
Schließlich endet der sinnbildliche Arbeitstag mit dem Tod Jesu, und nun kommt die Zeit für die Auszahlung der Arbeiter. Sie erfolgt nach der ungewöhnlichen Regel, daß die letzten zuerst ausbezahlt werden. Das geht aus den Worten hervor: „Als es Abend wurde, sagte der Herr des Weingartens zu seinem Beauftragten: ‚Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen ihren Lohn, angefangen bei den letzten bis hin zu den ersten.‘ Als die von der elften Stunde kamen, empfingen sie jeder einen Denar. Als nun die ersten kamen, folgerten sie, daß sie mehr empfangen würden; doch auch sie erhielten je einen Denar ausbezahlt. Als sie ihn empfingen, begannen sie gegen den Hausherrn zu murren und sprachen: ‚Diese letzten leisteten eine Stunde Arbeit; dennoch hast du sie uns gleichgestellt, uns, die wir die Bürde des Tages und die sengende Hitze getragen haben!‘ Doch e i n e m von ihnen antwortete er und sprach: ‚Freund, ich tue dir nicht unrecht. Bist du nicht um einen Denar mit mir übereingekommen? Nimm, was dein ist, und geh. Ich will diesem letzten dasselbe geben wie dir. Ist es mir nicht erlaubt, mit meinen eigenen Dingen zu tun, was ich will? Oder blickt dein Auge böse, weil ich gut bin?‘ “ Abschließend wiederholte Jesus die Worte: „Auf diese Weise werden die Letzten Erste sein und die Ersten Letzte.“
Der Denar wurde nicht beim Tod Jesu ausbezahlt, sondern zu Pfingsten des Jahres 33 u. Z., als Christus, der „Beauftragte“, heiligen Geist auf seine Jünger ausgoß. Die Jünger Jesu sind mit den „letzten“ oder den Arbeitern der 11. Stunde vergleichbar. Der Denar versinnbildlichte nicht die Gabe des heiligen Geistes an sich. Er stellte etwas dar, was die Jünger hier auf der Erde gebrauchen sollten, etwas, wovon ihr Lebensunterhalt abhing, ihr ewiges Leben. Der Denar war das Vorrecht, zum geistigen Israel zu gehören und zum Predigen des Königreiches Gottes gesalbt zu sein.
Schon bald merkten diejenigen, die zuerst eingestellt worden waren, daß die Jünger Jesu den Lohn erhalten hatten, und sie sahen, wie diese den sinnbildlichen Denar gebrauchten. Sie wollten jedoch mehr als den heiligen Geist und die damit verbundenen Königreichsvorrechte. Ihr Murren und ihre Einwände kamen in der Verfolgung der Jünger Christi, der „letzten“ Arbeiter im Weingarten, zum Ausdruck.
Erfüllte sich dieses Gleichnis Jesu nur im ersten Jahrhundert? Nein, die Geistlichen der Christenheit des 20. Jahrhunderts wären aufgrund ihrer Stellung und ihrer Verantwortung die „ersten“ gewesen, die für die Arbeit in Gottes sinnbildlichem Weingarten hätten eingestellt werden sollen. In ihren Augen waren die mit der Watch Tower Bible and Tract Society verbundenen, gottergebenen Prediger die „letzten“, die ein Recht hatten, im Dienste Gottes zu stehen. Aber gerade diese von der Geistlichkeit Verachteten haben den Denar — die Ehre, als gesalbte Gesandte des himmlischen Königreiches Gottes zu dienen — empfangen. Matthäus 19:30 bis 20:16.
Ja, das ist im Grunde die richtige Erklärung, leider sehr lang.

ich wede demnächst mal versuchen, es auf einen kürzeren Nenner zu bringen, oder vielleicht kannst du das auch? ;)


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pere_ubu
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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

11.01.2016 um 14:33
@Optimist


der denar -oder silberling in anderen übersetzungen steht ja gleichnishaft eben für etwas ganz und gar nicht materielles.
nämlich für die berechtigte hoffnung zu ewigem leben zu kommen.

weil man "mitgearbeitet" hat .
und die arbeit im garten des herrn kann im grunde nur das jüngermachen sein und das verkünden der guten botschaft vom königreich gottes.


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11.01.2016 um 14:42
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:der denar -oder silberling in anderen übersetzungen steht ja gleichnishaft eben für etwas ganz und gar nicht materielles.
nämlich für die berechtigte hoffnung zu ewigem leben zu kommen.

weil man "mitgearbeitet" hat .
und die arbeit im garten des herrn kann im grunde nur das jüngermachen sein und das verkünden der guten botschaft vom königreich gottes.
Genau. Jetzt hast du es gut auf den Punkt gebracht, danke. :)

In anderen Übersetzungen steht übrigens anstatt Denar "Talente" -> DAS trifft es meiner Meinung nach sogar noch viel besser, weil der Begriff "Talent" doppeldeutig ist und eine Gabe welche man hat oder nicht hat, beschreibt.
pere_ubu schrieb:weil man "mitgearbeitet" hat .
Genau darum geht es.
Da spielt es keine Rolle, vieviel jeder an Kraft und Zeit eingesetzt hat und auch nicht WANN (es kann auch erst zum Lebensende hin sein), sondern nur OB....

---> ... ob er nämlich zur Buße und Einsicht gekommen ist, OB er Jesus nachfolgen WILL, OB er "das Licht und Salz dieser Erde" sein WILL und OB er sich dafür einsetzt, dass auch Andere diese Chance bekommen....
... Dabei gehts aber NICHT darum, wieviel er überzeugen konnte, sondern eben nur um seinen guten Willen, es überhaupt irgendwann und irgendwo bei PASSENDER Gelegenheit zu versuchen - denn aufzwingen sollte man ja seinen Glauben niemanden....
(meine Meinung).


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pere_ubu
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11.01.2016 um 14:44
@Optimist


bei der kommenden ernte wird jede hand gebraucht , und die letzten können/werden sogar zu ersten werden.

„Die Ernte ist wirklich groß, aber der Arbeiter sind wenige. Bittet daher den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte aussende“ (LUKAS 10:2).


( die überströmende erkenntnis aus daniel ,die ja grad in den letzten tagen überströmt )

und die arbeiter der letzen stunde können damit sehr wohl gruppen von christen sein ( die bräute) , die wesentlich später auftraten als z. b. die viel länger bestehende KK . die hat dadurch halt kein vorrecht.


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pere_ubu
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11.01.2016 um 14:47
Optimist schrieb:denn aufzwingen sollte man ja seinen Glauben niemanden....
(meine Meinung).
es gibt aber die aufgabe des verkündens , bekanntmachens.
selbstverständlich darf das kein aufzwingen darstellen.


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11.01.2016 um 14:50
@pere_ubu
bei der kommenden ernte wird jede hand gebraucht , und die letzten können/werden sogar zu ersten werden....

und die arbeiter der letzen stunde können damit sehr wohl gruppen von christen sein ( die bräute) , die wesentlich später auftraten als z. b. die viel länger bestehende KK . die hat dadurch halt kein vorrecht.
Ja, es wird wohl hauptsächlich wirklich um diese "Ernte" gehen. Und ich denke auch um den Aufbau des "Leibes Christi" (seine gemeinde....).

Und wie du richtig schreibst haben frühere Gemeinden/Gruppen/Kirchen usw.. keine Vorrechte:
... gruppen von christen ... , die wesentlich später auftraten als z. b. die viel länger bestehende KK . die hat dadurch halt kein vorrecht
Dies gilt dann aber mMn gleichermaßen auch z.B. für die Zeugen.
Ergo könnten in der Zukunft sogar noch christliche Gemeinden entstehen, welche genauso und gleichberechtigt zur "Ernte" beitragen.
(nur, weil Manche der Zeugen meinen, sie wären die einzige Gruppe, welche an diesem Werk beteiligt ist und somit auch die Einzigen welche dafür ihren "Lohn" bekommen.... :) ).


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pere_ubu
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11.01.2016 um 14:52
darf ja jeder versuchen unter beweis zu stellen. @Optimist

aber irgendwann ist die arbeit auch vollbracht , dann kommt man wohl zu spät ,wenn man das "rad nochmal neuerfinden" will . und gute früchte zu überbieten ist auch immer recht schwierig .


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pere_ubu
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11.01.2016 um 14:55
Optimist schrieb:Dies gilt dann aber mMn gleichermaßen auch z.B. für die Zeugen.
Ergo könnten in der Zukunft sogar noch christliche Gemeinden entstehen, welche genauso und gleichberechtigt zur "Ernte" beitragen.
die ZJs haben aber schon "feuerproben" überstanden , wo andere (bräute) kläglich versagten.
ich erinnere an den geschlossenen widerstand im 3. reich.


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11.01.2016 um 15:01
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:darf ja jeder versuchen unter beweis zu stellen. @Optimist

aber irgendwann ist die arbeit auch vollbracht , dann kommt man wohl zu spät ,wenn man das "rad nochmal neuerfinden" will . und gute früchte zu überbieten ist auch immer recht schwierig .
um ein Überbieten oder neues Rad gehts auch gar nicht.
Du hast selbst geschrieben "es wird jede Hand gebraucht". Da hattest du zwar jeden einzelnen Menschen gemeint. Ich münze das aber mal auf die verschiedenen Gruppen um, so auch z.B. auf die Zeugen. Die werden und wurden auch gebraucht - z.B. um mich von Gott zu überzeugen. :)
Und selbst die KK wurde gebraucht, um wieder Andere zu überzeugen. Ich kenne Einige welche katholisch waren, aber dann sind sie letzten endes in eine andere Gemeinschaft gegangen, weil sie mit den Dogmen der KK nicht klar kamen.
Auch wenn es dann sozusagen ein Umweg war, sind sie noch dahin gekommen, wo sie hinkommen sollten oder wollten....
Und dennoch war deren Werk bei jedem Einzelnen nicht umsonst. Ich denke für mich persönlich - ich hätte niemals an Gott und/oder das Evangelium glauben können, wenn die Zeugen nicht gewesen wären :)

Die gleichen Lebenswege wie bei der KK gibt es eben auch hinsichtlich der Zeugen z.B., oder anderer Glaubensgemeinschaften.
Oder Andere kommen auch ganz und gar ohne Glaubensgemeinschaften zu der Auffassung, dass es Gott gibt und nachfolgend dazu, dass die Bibel inspiriert ist usw...
Wieder Andere gehen natürlich auch den umgedrehten Weg - vom Glauben zum Atheismus.

Wollte wie gesagt damit nur sagen: die "Ernte" kann auf vielerlei Wegen erfolgen und in manchen Fällen wurde die Saat halt auf keinen fruchtbaren Boden gestreut, das gibts ja auch.


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pere_ubu
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11.01.2016 um 15:03
ich find das immer amüsant , dass sich niemand ( von diesen bräuten ) mehr wagt sich als auserwählt zu betrachten.

irgendwer muss es doch sein ,der als" treuer und verständiger verwalter" eingesetzt wurde , nach matthäus :

(Matthäus 24:45-47) 45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? 46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.


da wird am ende auch die HABE ( der denar-das talent) erwähnt...

aber das es da sogut wie niemand wagt ,sich da als jenen t. u. v. sklaven zu bezeichnen gibt mir schon zu denken.
stattdessen vernehm ich immer die auffassung ,dass der der es von sich behauptet ,es schonmal nicht sein könne.
aber es ist nunmal ein amt , das von gott vergeben wurde.
ich finde es also eher bedenklich ,wenn nicht gar bezeichnend , wenn sich da niemand als jenen verwalter identifizieren kann , mit den entsprechenden aufgaben.


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11.01.2016 um 15:13
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:ich find das immer amüsant , dass sich niemand ( von diesen bräuten ) mehr wagt sich als auserwählt zu betrachten.
ich finde sowas vermessen. Wenn mir Gott höchstpersönlich sagen würde: He, Deine Glaubensgemeinschaft ist die Auserwählte, dann würde ich das glauben und auch so sagen.
Aber da dies keine Glaubensgemeinschaft von sich behaupten kann und die Bibel sehr interpretierbar ist, finde ich sowas einfach nur vermessen, von seiner eigenen Gemeinschaft bzw. deren Dachverband als dem "verständigen Verwalter" zu sprechen.
irgendwer muss es doch sein ,der als" treuer und verständiger verwalter" eingesetzt wurde , nach matthäus :

(Matthäus 24:45-47) 45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? 46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.
Diesen Vers kann man nämlich m.M.n ganz anders auslegen als Ihr das tut. Zumindest nicht zwingend in der Richtung dass der "verständige Verwalter" die WTG ist.
pere_ubu schrieb:aber das es da sogut wie niemand wagt ,sich da als jenen t. u. v. sklaven zu bezeichnen gibt mir schon zu denken.
Mir gibt viel mehr zu denken, dass das jemand von sich behaupten will - ohne die ausdrückliche Autorität dafür zu haben seitens Gottes. Nämlich nur aufgrund von Bibelinterpretation.
pere_ubu schrieb:stattdessen vernehm ich immer die auffassung ,dass der der es von sich behauptet ,es schonmal nicht sein könne.
aber es ist nunmal ein amt , das von gott vergeben wurde.
Ja, damals wurden Ämter vergeben. Dies aber nicht explizit an die WTG ;)
pere_ubu schrieb:ich finde es also eher bedenklich ,wenn nicht gar bezeichnend , wenn sich da niemand als jenen verwalter identifizieren kann , mit den entsprechenden aufgaben.
Aufgaben kann man auch ohne Bezeichnugn und Identifizierung wahrnehmen. In meiner Gemeinde gibt es z.B. auch Älteste. Und diese leiten auch die anderen an. Halt alles nur OHNE ein Dogma. Und das finde ich so gut.
Trotz dieser Dogmalosikeit ziehen dennoch Alle an einem Strang bzw. sind sich Alle in den wichtigsten Glaubensfragen einig.
Das sind in meinen Augen gute Früchte und SO fühlt es sich für mich gut an. :)


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pere_ubu
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11.01.2016 um 15:18
Optimist schrieb: bzw. sind sich Alle in den wichtigsten Glaubensfragen einig.
keineswegs.


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