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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

3.810 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Bibel, Jesus, Wahrheit, Christ, Interpretation, Inspiration, Blasphemie
Optimist
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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

11.01.2016 um 15:24
@pere_ubu
bzw. sind sich Alle in den wichtigsten Glaubensfragen einig.

--->
keineswegs.
Woher willst du das wissen? Kennst du die Leute meiner Gemeinde?


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pere_ubu
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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

11.01.2016 um 15:27
@Optimist


ich mach das doch nicht an einzelnen fest.
das solltest mittlerweile schon bemerkt haben.

ich mach das , wenn schon ,dann an den lehren der einzelnen gemeinschaften ( bräuten) fest , mit dem dazugehörigen verhalten.


gute absichten möcht ich niemand einzelnen abstreiten.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

11.01.2016 um 15:37
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:ich mach das , wenn schon ,dann an den lehren der einzelnen gemeinschaften
( bräuten) fest
WELCHE meinst du denn?
es ging vorhin ganz speziell nur um MEINE Glaubensgemeinschaft wo ich sagte, die hat KEIN Dogma und dennoch ziehen Alle (auch in anderen Städten) an einem Strang bzw. sind sich Alle in den wichtigsten Glaubensfragen einig.

DU entgegnetest darauf:
pere_ubu schrieb:keineswegs.
Und nun frage ich noch mal: Woher willst du das wissen?


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pere_ubu
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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

11.01.2016 um 15:55
@Optimist


achso.
ich dachte da meintest damit gesagt zu haben ,dass sich alle gemeinschaften ( nicht nur eure unter sich ) in den wichtigsten fragen einig wären.

ich weiss nicht was du als dogma bezeichnest.
aber ohne werdet ihr kaum auskommen , ich kenn zwar eure gemeinde nicht so genau , hab aber schon "grundsätze und lehren" anhand eurer publikationen vernommen ,wie damals z. b. zum thema" unsterbliche seele" .
das sind dann primäre dogmen , die so kommuniziert werden , und von daher dann auch einheitlich vertreten sind bei euch.

dogma:
aus wiki:

Unter einem Dogma (altgr. δόγμα, dógma, „Meinung, Lehrsatz; Beschluss, Verordnung“[1]) versteht man eine feststehende Definition oder eine grundlegende, normative Lehraussage, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich festgestellt wird.
Wikipedia: Dogma

da werdet , solltet und müsst ihr auch welche haben.
als so frei jeder dogmatik kann sich da gar keiner betrachten.

die frage , die zu unterscheiden ist , ist mmn nach ob dogmatik sich auf die bibel beruft , oder aber ob sie von ferner abgeleitet sind oder gar nur noch kirchlichen traditionen entsprechen.

aber dogma heist in der grundbedeutung nur : lehrsatz. und da sollte jede christl. gemeinde , die sich anschickt als bräutigam ihrem brautherren wohlgefällig zu sein ,etliche haben.

dogmatik ist also erstmal gar nichts negatives.


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11.01.2016 um 17:24
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:ich weiss nicht was du als dogma bezeichnest.
aber ohne werdet ihr kaum auskommen , ich kenn zwar eure gemeinde nicht so genau ,
hab aber schon "grundsätze und lehren" anhand eurer publikationen vernommen ,
wie damals z. b. zum thema" unsterbliche seele" .
das sind dann primäre dogmen , die so kommuniziert werden , und von daher dann auch
einheitlich vertreten sind bei euch.
das wird so kommuniziert, ja, aber deswegen ist das noch lange kein Dogma, was für alle Gemeinden gleichermaßen zu gelten hat.
Ein Dogma kennzeichnet doch, dass es Glaubensgrundsätze sind, die jeder so annehmen sollte oder sogar muss.
bei uns gibt es diesen Zwang eben NICHT.
Wir glauben aber das was "kommuniziert" wird, einfach weil es uns SO biblisch gesehen einleuchtet.
Wenn es uns nicht einleuchten würde, würden wir es eben auch nicht glauben, ganz egal was dann Andere dazu kommunizieren.
dogma:
aus wiki:

Unter einem Dogma (altgr. δόγμα, dógma, „Meinung, Lehrsatz; Beschluss, Verordnung“[1]) versteht man eine feststehende Definition oder eine grundlegende, normative Lehraussage, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich festgestellt wird.
Wikipedia: Dogma
Ja siehst du und genau sowas widerstrebt mir und auch meinen Glaubensgeschwistern zutiefst und deshalb mögen wir keine Dogmen.
pere_ubu schrieb:da werdet , solltet und müsst ihr auch welche haben.
als so frei jeder dogmatik kann sich da gar keiner betrachten.
Wie du siehst gibts das eben doch. Und ich denke auch die ersten Christen hatten kein Dogma. Sie glaubten dem was Jesus und später dann die Apostel (welche ja von Jesus autorisiert waren) oder eben NICHT. Es bestand eben NICHT dieser Zwang:
pere_ubu schrieb:normative Lehraussage, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich festgestellt wird.
Das einzige Dogma, wenn du so willst, war allenfalls Jesus bzw. SEINE Aussagen SELBST - bzw. die Aussagen der Bibel.
Jedoch kann ich mitnichten die INTERPRETATIONEN der Bibel als Dogmen anerkennen.
Aber genau DAS - nämlich die Interpretationen (der Bibel) als Dogmen herausgeben - das machen z.B. die KK und auch die WTG.
pere_ubu schrieb:aber dogma heist in der grundbedeutung nur : lehrsatz. und da sollte jede christl. gemeinde , die sich anschickt als bräutigam ihrem brautherren wohlgefällig zu sein ,etliche haben.
Wenn schon, dann aber nur Lehrsätze aus Bibelzitaten heraus, NICHT jedoch deren Interpretationen. Darin sehe ich einen großen Unterschied.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

11.01.2016 um 18:01
In der Bibel finde ich aber tiefe Ungerechtigkeit. Damit meine ich die Tagelöhner im Weinberg des Herrn.
Ich verstehe nicht, warum die, welche nur 1 Stunde im Weinberg gearbeitet haben, auch einen Silbertaler erhalten haben, wie die Arbeiter, die 8 Stunden dort geschuftet hatten. In meinen Augen ist das eine große Ungerechtigkeit.
Ich weiß dass es NICHT ungerecht ist, dass es ein Gleichnis ist was etwas bestimmtes aussagen soll. Ich weiß auch WAS. Jedoch weiß ich es nicht so richtig in Worte zu fassen.
Könnte mir mal bitte jemand von Euch helfen? (Und somit auch dem Fragesteller) :)
es handelt sich wie du schon sagtest natürlich NICHT um eine ungerechtigkeit ..... wie so oft kommt es einfach nur darauf an welche sichtweise /einstellung man hat bzw. worauf man den focus legt .....

es gibt wie immer verschiedene deutungen des gleichnisses:

- zum einen haben ALLE den selben lohn erhalten also handelt es sich aus GOTTESSICHT NICHT um ungerechtigkeit
--------------> denn güte verletzt gerechtigkeit nicht

auch geht es in dem gleichnis um die beziehung zwischen gott und mensch und soll aussagen, dass der mensch nicht aus der sichtweise gottes urteilen kann/sollte

auf den punktgebracht heisst es richtig:
(Mk. 10,31). „Viele aber werden die Letzten sein, die die Ersten sind, und die Ersten sein, die die Letzten sind.

dies sagt auch aus: ------> der erste kann schnell der letzte werden wenn er gottes handeln nicht gutheißt/anzweifelt
dies sagt auch aus:------> man kann sich immer zu gott zuwenden auch in der letzten minute noch
dies sagt auch aus: ------> nicht die arbeitszeit (die länge seit wann man gläubig ist) ist wichtig sondern das man überhaupt angeworben wurde/ zum glauben gefunden hat
dies sagt auch aus: ------> gott behandelt die menschen nicht unterschiedlich - den einen auf der basis der güte und den anderen auf der basis des verdienstes sondern alle gleich auf basis der gnade ! ( also es zählt dabei nicht die leistung sondern die beseitung des mangels )


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

11.01.2016 um 19:02
@-Therion-

Auch Dir danke für Deine Erklärungen.

Zu dem Gedanken der "Ernte" - was weiter oben angesprochen worden war, halte ich diese Gedanken zusätzlich auch noch sehr für möglich, zumindest finde ich sie sehr plausibel:
-Therion- schrieb:dies sagt auch aus:------> man kann sich immer zu gott zuwenden auch in der letzten minute noch

dies sagt auch aus: ------> nicht die arbeitszeit (die länge seit wann man gläubig ist) ist wichtig sondern das man überhaupt angeworben wurde/ zum glauben gefunden hat

dies sagt auch aus: ------> gott behandelt die menschen nicht unterschiedlich - den einen auf der basis der güte und den anderen auf der basis des verdienstes sondern alle gleich auf basis der gnade ! ( also es zählt dabei nicht die leistung sondern die beseitung des mangels )
Vielleicht ist ja auch alles richtig was du geschrieben hast. Ich könnte mir nämlich gut vorstellen, dass dieses Gleichnis alles Mögliche GLEICHZEITIG ausdrücken will.
-Therion- schrieb:alle gleich auf basis der gnade !
Genau, um die Gnade geht es auch sehr vordergründig. Dieser Gedanke der Gnade zieht sich durch das gesamte NT.
----------------------------------------------------------

Jetzt mal wieder zu dem anderen Thema, hattest Du meine Frage diesbezüglich übersehen? :)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

11.01.2016 um 19:24
Optimist schrieb:Deine angeführten Kriege, waren das alles welche, wo der ganze Erdball involviert war?
definition weltkrieg:

Als Weltkrieg wird ein Krieg bezeichnet, der durch sein geographisches Ausmaß über mehrere Kontinente und durch den unbegrenzten Einsatz aller verfügbaren strategischen Ressourcen weltweite Bedeutung erlangt oder der im Ergebnis eine grundsätzliche Neuordnung der weltweiten internationalen Beziehungen mit sich bringt.[1] Der älteste Beleg für die Verwendung des Begriffs, den das Grimmsche Wörterbuch zitiert, stammt von 1599.[2] Besonders während der napoleonischen Zeit wurde „Weltkrieg“ häufiger verwendet, vermutlich hat ihn Friedrich Ludwig Jahn in Bezug auf die Befreiungskriege benutzt.[3] In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Begriff „Zeit des Weltkrieges“ als Bezeichnung der Epoche der napoleonischen Kriege weithin verwendet.[4] Im Rechtschreibduden stand das Wort erstmals im Jahr 1929.[5]
Wikipedia: Weltkrieg


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

11.01.2016 um 19:37
@-Therion-
-Therion- schrieb:Besonders während der napoleonischen Zeit wurde „Weltkrieg“ häufiger verwendet,
Ja gut, es wurde SO verwendet. Das war also das subjektive Empfinden dass es ein Weltkrieg war. Aber war es denn tatsächlich einer?

DARAUF zielte meine Frage ab und nicht, ob die das nur so genannt oder empfunden hatten :)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

12.01.2016 um 05:08
@-Therion-

Hallo liebe Therion!
-Therion- schrieb:schmeiss mich bitte aus dem thread raus damit ich nicht in versuchung komme hier nochmal etwas zu posten und mich pere wieder angreifen kann --------------> denn ich habe weder lust noch die zeit mich ständig rechtfertigen zu müssen oder mir mit solchen kindischen angriffen jegliche VERNÜNFTIGE diskussion versauen zu lassen .......
Das würde ich ganz ehrlich sehr schade finden liebe Therion, denn ich diskutiere sehr gerne mit dir!

Ich denke pere meint es letztlich auch nur gut, er hat vielleicht manchmal eine etwas sehr direkte Art, die leicht verletzen kann!
Doch betrachte dies doch einfach als dein Übungsfeld an deinen guten Eigenschaften weiter zu arbeiten!

Und pere wird sich bestimmt auch weiter Mühe geben, noch liebevoller zu werden! :-)

Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

12.01.2016 um 07:11
-Therion- schrieb:
Besonders während der napoleonischen Zeit wurde „Weltkrieg“ häufiger verwendet,
Ja gut, es wurde SO verwendet. Das war also das subjektive Empfinden dass es ein Weltkrieg war. Aber war es denn tatsächlich einer?

DARAUF zielte meine Frage ab und nicht, ob die das nur so genannt oder empfunden hatten :)
für die damaligen menschen/zeit war es sicherlich ein weltkrieg - so viele menschen gab es ja noch nicht wie heute und auch dachte man ja noch in der antike das die welt eine scheibe wäre also da gab es noch kein globales denken/verständnis

image-620x329


Den besten Überblick hatte vor 2.000 Jahren vermutlich der römische Geograf Strabon, schreibt Atlas Obscura. Er wurde etwa 64 Jahre vor Jesus Christus geboren und zeichnete unter anderem die obige Karte. Die Daten dafür sammelte er auf seinen Reisen: nach Ägypten, Äthiopien, Italien und bis nach Armenien. Damit war er, eigenen Angaben nach, der meistgereiste Geograf seiner Zeit. Um ein noch genaueres Bild zu bekommen, befragte er Seefahrer, die die Küsten entlang um die Welt segelten oder zumindest um das, was sie dafür hielten. Denn den ganzen Erdball hatten die Menschen zu dieser Zeit noch lange nicht auf dem Schirm.

http://blog.zeit.de/teilchen/2015/12/22/weltkarte-2000-jahre-jesus-strabon/


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

12.01.2016 um 07:18
@-Therion-


Hallo!
Tommy:Aus prophetischer Sicht der Bibel begann der "TAG DES HERRN" mit der himmlischen Inthronisierung Jesu Christi als König und das war nach der biblischen Zeitprophezeiung aus Daniel K. 4 im Jahr 1914!


das haben die ZJ so berechnet aber wir wissen aus der bibel:


Auch die Apostel lehren, dass uns der Zeitpunkt der Parusie unbekannt ist. Paulus schreibt an die Thessalonicher: „Was aber die Zeiten und Fristen betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, dass man euch darüber schreibe. Denn ihr wisst selbst sehr wohl, dass der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht“ (1 Thess 5, 1-2).
Das haben nicht die JZ berechnet sondern das ist aus der biblischen Prophetie ganz deutlich errechenbar und zwar:

Das 1. Kommen Jesu als Messias in Daniel K. 9

und dann

2. die "Parusie Jesu Christi", die mit der Übertragung des Herrscherrechts des Königshauses Davids zusammenhängt, gemäß dem Bund, den der wahre Gott mit David geschlossen hatte und den Prophezeiungen, die der wahre Gott in Verbindung mit Juda und dem Königshauses Davids und in Verbindung mit dem Messias geäussert hatte.
( 1. Mose 49:10; 2. Sam. 7:16; Psalm 110:1,2 )

Diese Übertragung der "HERRSCHERRECHTE" ist durch die Prophezeiung in Daniel K. 4 errechenbar und damit beginnt der "TAG DES HERRN", ( 1914 ) eine Zeitspanne die mittlerweile bereits über 100 Jahre andauert!
( Ab diesem Zeitpunkt wurde die Einsammlung zum Himmel berufener Könige verstärkt und ein in der Bibel vorausgesagtes weltumspannendes Verkündigungswerk gestartet! )

Des weiteren ist es von Bedeutung, liebe Therion, von welchem --genauen Zeitpunkt-- der "Parusie Jesu" tatsächlich gesprochen wird.


Der Begriff "Tag des Herrn" der wie ein Dieb kommt, findet z. B. noch einmal eine parallele Aussage in 2. Petrus 3:10.
In diesem Vers bezieht Petrus den Begriff "Tag des Herrn" auf einen Zeitpunkt des Gerichts, und auf diesen NICHT zu berechnenden Zeitpunkt folgt gemäß den prophetischen Worten des Apostels Petrus dann eine Vernichtung!

Interessanterweise finden wir aber z. B. im Matthäusevangelium im K. 24 nach der Frage der Jünger in Vers 3 eine von Jesu genannte Folge von prophetischen Einzelheiten, die das ZEICHEN seiner PARUSIE ausmachen sollten!

( Matthäus 24: 3 Schlachter 2000 )

"Als er aber auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird dies geschehen, und was wird das "Zeichen deiner Wiederkunft ( PARUSIE )" und des Endes der Weltzeit sein?"

Auf diese Frage antworte Jesus Christus also mit einer Anzahl bedeutender Ereignisse, die sich während dieser Zeitperiode ereignen würden einschließlich des weltweiten Predigtwerkes, wo das REICH GOTTES Menschen aller Nationen zu einem ZEUGNIS verkündet werden sollte.

Allein aus der Tatsache, dass Jesu Jünger nach einem "ZEICHEN der PARUSIE JESU" fragten und aus der Antwort Jesu, die weltweite bedeutende Ereignisse, die geschehen müssten und als ein Zeichen zu sehen wären, wird ersichtlich, dass die PARUSIE JESU CHRISTI oder der TAG DES HERRN einer längere Zeitperiode beinhalten musste und offensichtlich mehr einschließt als wie nur den HÖHEPUNKT der PARUSIE JESU, nämlich der GERICHTSTAG an den GOTTLOSEN NATIONEN, welches DER TAG ist der NICHTBERECHNET werden kann.
Tommy:Deine NAHERWARTUNGSTHESE, liebe Therion, ist, wie bereits oben von mir erklärt, NICHT haltbar!

Therion:........ doch ist sie ! :)


Trotz der Ungewissheit des Zeitpunktes der Parusie rechnete die urchristliche Zeit doch stark mit der Wahrscheinlichkeit ihres baldigen Eintritts. Vgl. Phil 4, 5; Hebr 10, 37; Jak 5, 8; 1 Petr 4, 7; 1 Jo 2, 18. Ein Zeugnis des sehnlichen Verlangens nach der Parusie ist der aramäische Gebetsruf Marana tha = Unser Herr, komm! (1 Kor 16,22; Didach 10, 6.) Vgl. Apk 22, 20: „Komm, Herr Jesus!“
Natürlich sehnten sich die ersten Christen danach, dass sich ihre Hoffnung in Verbindung mit Christus Jesus bald erfüllen sollte!

Im vorigen Post zeigte ich dir allerdings, dass der Apostel Paulus unter Inspiration der christlichen Gemeinde mitteilte, dass aus prophetischer Sicht ZUERST noch der vorausgesagte ABFALL VOM WAHREN CHRISTENTUM EREIGNEN müsse, bevor des HERRN PARUSIE stattfinden könnte.

Des weiteren schrieb der sehr betagte Apostel Johannes sein Evangelium und die Offenbarung erst gegen Ende des 1. Jahrhunderts als noch letzter lebender Apostel.

Der vorausgesagte Abfall vom wahren Christentum kam erst im 4. Jahrhundert in seine Blütezeit und so beweist die Erfüllung des prophetischen Wortes, dass die vorausgesagte PARUSIE Jesu Christi erst in fernerer Zukunft zu erwarten wäre.

Des weiteren zeigt ein Verständnis der Zeitprophezeiung zur Wiederaufrichtung der Herrschaft des Hauses Davids ( eine Herrschaft die eigentlich Gottes Herrschaft auf Erden vertrat ) aus Daniel K. 4, die SIEBEN ZEITEN, dass die PARUSIE Jesu Christi tatsächlich vom Standpunkt der ersten Christen noch in fernerer Zukunft lag!

HEUTE allerdings haben wir diesen bedeutenden Zeitpunkt bereits erreicht ( 1914 ) und der baldige Höhepunkt der Parusie Jesu Christi ist in greifbare Nähe gerückt!

Lukas 21:28 ( Schlachter 2000 )

"Wenn aber dies anfängt zu geschehen, so richtet euch auf und erhebt eure Häupter, weil eure Erlösung naht."




Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

12.01.2016 um 09:14
Tommy57 schrieb:Allein aus der Tatsache, dass Jesu Jünger nach einem "ZEICHEN der PARUSIE JESU" fragten und aus der Antwort Jesu, die weltweite bedeutende Ereignisse, die geschehen müssten und als ein Zeichen zu sehen wären, wird ersichtlich, dass die PARUSIE JESU CHRISTI oder der TAG DES HERRN einer längere Zeitperiode beinhalten musste und offensichtlich mehr einschließt als wie nur den HÖHEPUNKT der PARUSIE JESU, nämlich der GERICHTSTAG an den GOTTLOSEN NATIONEN, welches DER TAG ist der NICHTBERECHNET werden kann.
bedeutende ereignisse gab es doch schon immer ....
Tommy57 schrieb:- ZUERST noch der vorausgesagte ABFALL VOM WAHREN CHRISTENTUM EREIGNEN müsse, bevor des HERRN PARUSIE stattfinden könnte.
aber den abfall hat es doch gegeben ..... erst ca. 30 -60 jahre nach jesus tod erlebte das christentum wieder einen aufschwung ....
Tommy57 schrieb:HEUTE allerdings haben wir diesen bedeutenden Zeitpunkt bereits erreicht ( 1914 ) und der baldige Höhepunkt der Parusie Jesu Christi ist in greifbare Nähe gerückt!
folgenden sehr interessanten und ausführlichen artikel/seite habe ich gefunden bezüglich parusie:



3. Parusie: Grenzfall einer universalen Reichweite der Königsherrschaft Gottes

3.1 Jesu „Erhöhung“ als Zielpunkt seiner Naherwartung

80

Mehrere Evangelientexte bezeugen eine ausgeprägte Naherwartung Jesu und seiner Jünger, die sich auf die Parusie des Menschensohns bezieht, in Verbindung mit dem hereinbrechenden Ende der Welt.40 Nach Mk 9,1 rechnete Jesus mit diesem Ereignis noch in der gegenwärtigen Generation:

81

„Und er sagte zu ihnen: Amen, ich sage euch, es gibt einige unter den hier Stehenden, die den Tod nicht kosten werden, bis sie das Reich Gottes in Macht gekommen sehen.“ (Mk 9,1)41

82

Hat Jesus sich damit geirrt, oder gibt der Text gar nicht seine Worte wider, sondern ist Niederschlag einer apokalyptischen Endzeitstimmung, welche die Redaktoren auf Jesu Botschaft projiziert haben? Oder ist Jesu Naherwartung auf eine Weise zu verstehen, dass sie durch das Ausbleiben des erwarteten Weltendes gar nicht widerlegt wurde? In die zuletzt genannte Richtung hat Hans Urs von Balthasar einen überzeugenden Vorschlag entwickelt, indem er Jesu Naherwartung mit seinem Sendungsbewusstsein in Beziehung brachte:42 Jesus erfuhr sich als gesandt, durch sein Wirken die Welt zur Vollendung zu bringen. Die unmittelbar bevorstehende Vollendung dieses Wirkens hat er durch die Rede von Parusie und Weltende zum Ausdruck gebracht.

Mit seinem Kreuzestod wurde nicht nur seine Sendung zu einem zeitlichen Ende, sondern – in Verbindung mit der Auferstehung – auch zur Vollendung geführt: durch eine neue Qualität der von Jesus vermittelten Gottesgegenwart – im Herzen von Mensch und kirchlicher Gemeinschaft durch den Heiligen Geist. Damit war durch das (bei Johannes als „Erhöhung“ zusammengeschaute) Doppelereignis von Tod und Auferweckung die Ankunft Gottes (vermittels der Ankunft Christi) in der Welt zu einem Abschluss gebracht. So erscheint es nicht nur nachvollziehbar, sondern auch berechtigt, wenn Jesus die zeitgenössische eschatologisch-apokalyptische Naherwartung auf das Ereignis seines Todes und seiner Auferstehung bezog.
http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/texte/1018.html#ch1




Jesus war in seinem Sendungsbewusstsein fest davon überzeugt, das Himmelreich käme noch zu Lebzeiten seiner Jünger.

siehe den Link: "Wann kommt Jesus wieder?"

Die ganze Sprache der Evangelien deutet zweifellos auf diese Naherwartung des "Reich Gottes" hin (Mt 10,7): "Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen." Jesus versprach seinen Jüngern (Mt 10,23): "Wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet (mit eurer Mission) mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis der Menschensohn kommt."

Er wurde nicht müde, auf seine baldige Wiederkehr hinzuweisen (Mt 16,28 und Lk 9,27): "Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn kommen sehen in seinem Reich."

Auch Markus zitierte Jesus' Versprechen (Mk 13,30): "Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht."

Kein Evangelium lässt die Frage offen, wann das Himmelreich auf Erden anbrechen wird (Joh 1,51): "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf- und herabfahren über dem Menschensohn." Nichts ist passiert!

Das Alte Testament war noch viel deutlicher gewesen. Dort sollten die gläubigen Menschen gleich zusammen mit dem Messias aus ihren Gräbern steigen und mit ihm gemeinsam im neuen Gottesreich leben (Hos 6,2): "Nach zwei Tagen wird er uns heilen, am dritten Tag werden wir auferstehen und vor ihm leben."

Johannes der Täufer frohlockte vor seinen Glaubensgenossen (Mt 3,2) "Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!" und der heilige Apostel Paulus weiß um das Jahr 100 angeblich, wann die letzten Tage anbrechen (Hebr 1,1-2): "Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn."

Die Kirche weiß um dieses Problem und Karl Rahner, ein katholischer Theologe, gibt zu, dass wir "unbefangen, ehrlich, nüchtern und deutlich zugeben müssen, dass es bei Jesus wirklich eine zeitliche Naherwartung gegeben hat, die so, wie er sie sich ‚vorstellte' und in seinen Worten formulierte, sich nicht erfüllt hat."

http://www.bibelkritik.ch/bibel/g26.htm


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12.01.2016 um 11:18
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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

12.01.2016 um 11:32
@-Therion-
-Therion- schrieb:
Besonders während der napoleonischen Zeit wurde „Weltkrieg“ häufiger verwendet,
Ja gut, es wurde SO verwendet. Das war also das subjektive Empfinden dass es ein Weltkrieg war. Aber war es denn tatsächlich einer?

DARAUF zielte meine Frage ab und nicht, ob die das nur so genannt oder empfunden hatten :)

---->
für die damaligen menschen/zeit war es sicherlich ein weltkrieg - so viele menschen gab es ja noch nicht wie heute und auch dachte man ja noch in der antike das die welt eine scheibe wäre also da gab es noch kein globales denken/verständnis
Ja, das sehe ich alles genauso.
Nur - ich hab mich vielleicht nicht deutlich genug ausgedrückt - ich meinte das alles so:
UNABHÄNGIG davon, wie die damaligen Menschen solch einen Krieg EMPFANDEN (und ja, sie empfanden es aus deinen o.gen. Gründen als Weltkrieg...) muss es deswegen OBJEKTIV gesehen noch lange kein Weltkrieg gewesen sein.

Dagegen war es 1914 TATSÄCHGLICH ein Weltkrieg, weil sehr viele Länder - rund um den Erdball ganz REAL (und nicht nur EMPFUNDEN) daran beteiligt waren.

Weißt jetzt wie ich es meine?

---------------------------------------------------

Bei den folgenden Zitaten bitte ich mal das Fette besonders zu beachten:
Jesus war in seinem Sendungsbewusstsein fest davon überzeugt, das Himmelreich käme noch zu Lebzeiten seiner Jünger.
....
Die ganze Sprache der Evangelien deutet zweifellos auf diese Naherwartung des "Reich Gottes" hin (Mt 10,7): "Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen." Jesus versprach seinen Jüngern (Mt 10,23): "Wahrlich, ich sage euch:
Ihr werdet (mit eurer Mission) mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis der Menschensohn kommt."


Er wurde nicht müde, auf seine baldige Wiederkehr hinzuweisen (Mt 16,28 und Lk 9,27): "Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn kommen sehen in seinem Reich."

Auch Markus zitierte Jesus' Versprechen (Mk 13,30): "Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht."

Kein Evangelium lässt die Frage offen, wann das Himmelreich auf Erden anbrechen wird (Joh 1,51): "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf- und herabfahren über dem Menschensohn." Nichts ist passiert!

Das Alte Testament war noch viel deutlicher gewesen. Dort sollten die gläubigen Menschen gleich zusammen mit dem Messias aus ihren Gräbern steigen und mit ihm gemeinsam im neuen Gottesreich leben
(Hos 6,2): "Nach zwei Tagen wird er uns heilen, am dritten Tag werden wir auferstehen und vor ihm leben."

Johannes der Täufer frohlockte vor seinen Glaubensgenossen (Mt 3,2) "Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!" und der heilige Apostel Paulus weiß um das Jahr 100 angeblich, wann die letzten Tage anbrechen (Hebr 1,1-2): "Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn."

Die Kirche weiß um dieses Problem und Karl Rahner, ein katholischer Theologe, gibt zu, dass wir "unbefangen, ehrlich, nüchtern und deutlich zugeben müssen, dass es bei Jesus wirklich eine zeitliche Naherwartung gegeben hat, die so, wie er sie sich ‚vorstellte' und in seinen Worten formulierte, sich nicht erfüllt hat."
--------------------

Tommy:

2. die "Parusie Jesu Christi", die mit der Übertragung des Herrscherrechts des Königshauses Davids zusammenhängt, gemäß dem Bund, den der wahre Gott mit David geschlossen hatte und den Prophezeiungen, die der wahre Gott in Verbindung mit Juda und dem Königshauses Davids und in Verbindung mit dem Messias geäussert hatte.
( 1. Mose 49:10; 2. Sam. 7:16; Psalm 110:1,2 )

Diese Übertragung der "HERRSCHERRECHTE" ist durch die Prophezeiung in Daniel K. 4 errechenbar und damit beginnt der "TAG DES HERRN", ( 1914 ) eine Zeitspanne die mittlerweile bereits über 100 Jahre andauert!
( Ab diesem Zeitpunkt wurde die Einsammlung zum Himmel berufener Könige verstärkt und ein in der Bibel vorausgesagtes weltumspannendes Verkündigungswerk gestartet! )

( Matthäus 24: 3 Schlachter 2000 )
"Als er aber auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird dies geschehen, und was wird das "Zeichen deiner Wiederkunft ( PARUSIE )" und des Endes der Weltzeit sein?"

Auf diese Frage antworte Jesus Christus also mit einer Anzahl bedeutender Ereignisse, die sich während dieser Zeitperiode ereignen würden einschließlich des weltweiten Predigtwerkes, wo das REICH GOTTES Menschen aller Nationen zu einem ZEUGNIS verkündet werden sollte.

Allein aus der Tatsache, dass Jesu Jünger nach einem "ZEICHEN der PARUSIE JESU" fragten und aus der Antwort Jesu, die weltweite bedeutende Ereignisse, die geschehen müssten und als ein Zeichen zu sehen wären, wird ersichtlich, dass die PARUSIE JESU CHRISTI oder der TAG DES HERRN einer längere Zeitperiode beinhalten musste und offensichtlich mehr einschließt als wie nur den HÖHEPUNKT der PARUSIE JESU, nämlich der GERICHTSTAG an den GOTTLOSEN NATIONEN, welches DER TAG ist der NICHTBERECHNET werden kann.
------------------------------------------


Für mich die wichtigsten Aussagen aus den Zitaten:

Noch zu Lebzeiten der Jünger sollte das Reich Gottes (Himmelreich) errichtet werden.

Desweiteren sagte Jesus, dass seine Jünger mit dem Missionieren noch nicht fertig werden würden bis der Menschensohn kommt. --->
-Therion- schrieb:Ihr werdet (mit eurer Mission) mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis der Menschensohn kommt."
In den "letzten Tagen" (letzte Tage vor welchem Ereignis? -> seinem Tod oder seiner Auferstehung? oder seiner Wiederkunft? - naja, jetzt erst mal dahingestellt) hatte Gott durch seinen Sohn geredet:
-Therion- schrieb:(Hebr 1,1-2): "Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn."
Jesus bekam Herrscherrechte übertragen (NACH seinem Tod). Ab diesem Zeitpunkt (wann der auch immer sein mag) beginnt die geistige Einsammlung von Menschen ins Himmelreich (sie bekommen die Aussicht aufs Himmelreich, sind jedoch physisch noch NICHT dort drin, sondern werden lediglich GEISTIG in dieses versetzt) und gleichzeitig wird ab diesem Zeitpunkt das Evangelium gepredigt - wo den Menschen von der Existenz des Reiches Gottes (Himmelreich) erzählt wird (gute Botschaft usw...) - und zwar weltumspannend:
Tommy57 schrieb:Diese Übertragung der "HERRSCHERRECHTE" ist durch die Prophezeiung in Daniel K. 4 errechenbar und damit beginnt der "TAG DES HERRN", ( 1914 ) eine Zeitspanne die mittlerweile bereits über 100 Jahre andauert!
( Ab diesem Zeitpunkt wurde die Einsammlung zum Himmel berufener Könige verstärkt und ein in der Bibel vorausgesagtes weltumspannendes Verkündigungswerk gestartet! )
--------------------------------------

Fazit für mich, wie es alles gemeint sein könnte:

Jesus ist gestorben und nachdem er auferstanden war, wurde ihm von Gott alle Macht gegeben (ihm wurde das Reich Gottes übergeben). Somit war also das Reich Gottes (Himmelreich) für die Menschen welche sich erretten lassen wollen hergerichtet/eingerichtet worden.
Das Reich Gottes EXISTIERT also in der geistigen Ebene SCHON längst und Jeder welcher es möchte, kann sich - mittels Buße, Glaube an Jesus bzw. Nachfolge Jesu, Taufe usw - einen Platz in diesem Reich "reservieren" lassen :)

Zu Pfingsten (oder war es schon eher?) ließ sich Jesus noch mal vor seinen Jüngern blicken. Damit könnte man vielleicht das hier in Verbindung bringen:
Desweiteren sagte Jesus, dass seine Jünger mit dem Missionieren noch nicht fertig werden würden bis der Menschensohn kommt. ---> "Ihr werdet (mit eurer Mission) mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis der Menschensohn kommt."
Der Menschensohn bzw. Jesus wird lt. Offenbarung dann aber auch noch mal zum "Endgericht" kommen.
Dieses Zitat könnte also eine doppelte Bedeutung haben und zwar für die damalige Zeit und auch für die jetzige Zeit.

Also selbst wenn man die weiter oben aufgeführten Verse alle als Naherwartung interpretiert, kann man es durchaus so sehen, dass es tatsächlich eingetroffen IST.
Aber wie gesagt, ich gehe soweit zu denken, dass die entsprechenden Verse eine tatsächliche Naherwartung, jedoch GLEICHZEITIG a u c h eine Zukunftserwartung (in weiterer Ferne) beinhalten.
In der Bibel hat man ja öfters mal Doppeldeutigkeiten.

Nun was haltet Ihr von meiner Spekulation/Interpretation?


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

12.01.2016 um 13:48
---->
für die damaligen menschen/zeit war es sicherlich ein weltkrieg - so viele menschen gab es ja noch nicht wie heute und auch dachte man ja noch in der antike das die welt eine scheibe wäre also da gab es noch kein globales denken/verständnis
Nur - ich hab mich vielleicht nicht deutlich genug ausgedrückt - ich meinte das alles so:
UNABHÄNGIG davon, wie die damaligen Menschen solch einen Krieg EMPFANDEN (und ja, sie empfanden es aus deinen o.gen. Gründen als Weltkrieg...) muss es deswegen OBJEKTIV gesehen noch lange kein Weltkrieg gewesen sein.

Dagegen war es 1914 TATSÄCHGLICH ein Weltkrieg, weil sehr viele Länder - rund um den Erdball ganz REAL (und nicht nur EMPFUNDEN) daran beteiligt waren.


Weißt jetzt wie ich es meine?
ich weiss wie du das meinst aber du musst dich schon auch in die zeit von damals hineindenken wenn du ein zeitgeschehen aus der vergangenheit beurteilen und mit heute vergleichen möchtest und darfst dinge die vor über 2000 jahre und mehr passiert sind nicht ALLEINE aus den blickwinkel der gegenwart betrachten .....

- zukünftige generationen werden unser Zeitgeschehen vermutlich auch anders beurteilen als wir das heute tun weil jede zeit seinen individuellen zeitgeist hat und daher sollte man sich schon in die zeit hineindenken wo das jeweilige ereignis eingetreten ist .....

---------> zur veranschaulichung : die erfindung des otto motors/autos war in der vergangenheit sicherlich eine spektakuläre sache - aus heutiger sicht würde die erfindung eines noch größeren motors/autos allerdings nicht sonderlich für aufsehen sorgen ....

du sagtest :
Optimist schrieb:UNABHÄNGIG davon, wie die damaligen Menschen solch einen Krieg EMPFANDEN (und ja, sie empfanden es aus deinen o.gen. Gründen als Weltkrieg...) muss es deswegen OBJEKTIV gesehen noch lange kein Weltkrieg gewesen sein. Dagegen war es 1914 TATSÄCHGLICH ein Weltkrieg, weil sehr viele Länder - rund um den Erdball ganz REAL (und nicht nur EMPFUNDEN) daran beteiligt waren.
versinnbildlicht bzw. auf dieses auto beispiel umgelegt bedeutet deine aussage : die menschen damals EMPFANDEN die erfindung des motors/autos nur als spektakuläres ereignis aber objektiv gesehen muss es deshalb noch lange nicht so gewesen sein ........... daher ist die gegenwärtige erfindung des noch größeren motors/autos tatsächlich spektakulär weil es heutzutage viel mehr länder/menschen gibt die davon profitieren können .....

---------->sorry, aber ein solche betrachtungsweise ist nicht nur unsinnig sondern auch respektlos gegenüber den menschen der vergangenheit ! man muss die diversen ereignisse immer im verhältnis zueinander erfassen also sämtliche bedinungen berücksichtigen und man kann nicht einfach hergehen und die gegenwart über die vergangenheit stülpen sondern man MUSS IMMER auch dein *ZEITGEIST berücksichtigen/einfangen!

*Der Zeitgeist ist die Denk- und Fühlweise (Mentalität) eines Zeitalters.[1] Der Begriff bezeichnet die Eigenart einer bestimmten Epoche beziehungsweise den Versuch, uns diese zu vergegenwärtigen
Wikipedia: Zeitgeist


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

12.01.2016 um 21:30
@-Therion-

okay, weiß jetzt wie du es meinst. :)

Was hältst du von dem anderen Thema bzw. mein Fazit dazu?


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

12.01.2016 um 22:16
@Optimist
Optimist schrieb:Ich weiß dass es NICHT ungerecht ist, dass es ein Gleichnis ist was etwas bestimmtes aussagen soll. Ich weiß auch WAS. Jedoch weiß ich es nicht so richtig in Worte zu fassen.
Könnte mir mal bitte jemand von Euch helfen? (Und somit auch dem Fragesteller)
Es steht ein Mensch sein ganzes Leben treu zu Gott. Ein anderer Mensch lebte so wie er wollte und war nie gläubig , sondern verhöhnte und verspottete Gott. Nun bekehrt sich dieser Mensch in letzter Sekunde( wie der Schächer am Kreuz) zu Gott und wird gottesfürchtig, tut Buße für seine Sünden usw. Dann kommt plötzlich Jesus wieder um die Außerwählten zu sich zu holen. Dann bekommt der Mensch, welcher sein ganzes Leben das volle Paket gelebt hat, den gleichen Lohn wie derjenige, der in letzter Minute zzu Gott gefunden hat. Das ist Gottes Gerechtigkeit.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

12.01.2016 um 22:35
@Etta

Auch dir Danke für deine Erklärung.
Genauso sehe ich das auch.

Kannst du dir aber vorstellen, dass diese Geschichte/Gleichnis auch eine doppelte oder vielleicht sogar Mehrfach-Bedeutung haben könnte? (wie weiter oben beschrieben)


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13.01.2016 um 02:54
@-Therion-
@Optimist



Hallo liebe Therion!
-Therion- schrieb:bedeutende ereignisse gab es doch schon immer ....
Ja das schon, allerdings erwähnte Jesus prophetisch Ereignisse die durch ihre Intensität und Kombination zu einem "kombinierten Zeichen" dienen würden um seine unsichtbare PARUSIE im Himmel erkennen zu können.

Ein Beispiel wie Jesus das hervorhob:

Zuerst sagte er in Matthäus 24: 6 ( Luther 1984 )

"Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da."

Jesus erwähnte hier allgemein Kriege und Kriegsgeschrei........doch offensichtlich wäre diese Kriege nicht Teil des Zeichens seiner Parusie!

Daraufhin sagte er dann allerdings:

Matthäus 24:7 ( Luther 1984 )

"Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere;"

Aha, auch im Matthäusevangelium unterscheidet Jesus in seiner prophetischen Aussage von "normalen" Kriegen, die offenbar NICHT Teil des kombinierten Zeichens wäre..... von einem Krieg, in dem sich "ein Volk gegen das andere erheben würde und ein Königreich gegen das andere"!

Diese Prophezeiung deckt sich mit dem 2. symbolischen feuerroten Reiter aus Offenbarung K. 6:4 ( eine Parallelprophezeiung, die Ereignisse auf Erden schildert, nachdem Christus im Himmel seine Machtbefugnisse als künftiger König erhielt ), diesem Reiter wurde " die Macht gegeben ...., den Frieden von der Erde zu nehmen, dass sie sich untereinander umbrächten, und ihm wurde ein GROSSES SCHWERT gegeben"!
-Therion- schrieb:für die damaligen menschen/zeit war es sicherlich ein weltkrieg - so viele menschen gab es ja noch nicht wie heute und auch dachte man ja noch in der antike das die welt eine scheibe wäre also da gab es noch kein globales denken/verständnis
Versuche doch bitte nicht immer alles zu zerreden, denn selbst wenn es auch in früheren Jahrhunderten grosse Kriege gab.......davon sprach Jesus ja auch, war doch zu diesen Zeiten noch nicht seine errechenbare Parusie ( Daniel K. 4 ) angebrochen, denn die prophetischen "sieben Zeiten" endeten erst im Jahr 1914!

Und was für ein Krieg brach 1914 aus?
Nun, man nannte ihn zuerst den "grossen Krieg" und später den 1. Weltkrieg!

Historiker nennen diesen Krieg von 1914 den 1. WELTKRIEG! Was gibt es da dann noch zu debattieren, wie andere frühere Kriege von den Menschen damals angesehen wurden!?
Therion:aber den abfall hat es doch gegeben ..... erst ca. 30 -60 jahre nach jesus tod erlebte das christentum wieder einen aufschwung ....
Nein, der vorausgesagte Abfall vom wahren Christentum trat erst in Erscheinung, als alle Apostel Jesu gestorben waren. Johannes, der letzte lebende Apostel starb etwa um
100 u. Z.

Nein, das Christentum erlebte keinen Aufschwung, sondern der Abfall von wahren christlichen Lehren machte sich breit und erlebte seine Blütezeit als der Katholizismus durch seine Konzile Glaubensdogmen festlegte, die mit den ursprünglichen Lehren Jesu nichts mehr zu tun hatten.
Therion zitiert:Nach Mk 9,1 rechnete Jesus mit diesem Ereignis noch in der gegenwärtigen Generation:


„Und er sagte zu ihnen: Amen, ich sage euch, es gibt einige unter den hier Stehenden, die den Tod nicht kosten werden, bis sie das Reich Gottes in Macht gekommen sehen.“ (Mk 9,1)41"
Diese Aussage wird falsch gedeutet und beim genauen hinsehen kann man durch den Kontext leicht verstehen, was Jesus damit meinte!

Markus 9 :1 ( Elberfelder )

"Und er sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es sind EINIGE von denen, die hier stehen, die den Tod nicht schmecken werden, bis sie das Reich Gottes in Kraft haben kommen sehen."

Etwa eine Woche später nimmt Jesus "EINIGE" der Jünger auf einen hohen Berg!

Markus 9:2, 7 ( Elberfelder )

"Und nach sechs Tagen nimmt Jesus Petrus und Jakobus und Johannes mit und führt sie für sich allein auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen umgestaltet; 3 und seine Kleider wurden glänzend, sehr weiß, so wie kein Walker2 auf der Erde weiß machen kann.

Und es kam eine Wolke, die sie überschattete; und eine Stimme kam aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn hört! "

Die UMGESTALTUNGSSZENE war eine Vision in der sich Jesus EINIGEN seiner Jünger bereits in Herrlichkeit als künftigen himmlischen König vorstellte!

Durch diese VISION ist die Aussage Jesu aus Markus 9:1 bereits in Erfüllung gegangen!
-Therion- schrieb:Die ganze Sprache der Evangelien deutet zweifellos auf diese Naherwartung des "Reich Gottes" hin (Mt 10,7): "Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen."
Ja, die "Hoffnung auf das himmlische Erbe" ist damals tatsächlich NAHE gewesen, denn der ---Weg in den Himmel--- wurde zu Pfingsten ( 33 ) durch die Ausgießung des heiligen Geistes eingeweiht, das war 2 Jahre nach obigem Ausspruch Jesu.

Gläubige Christen wurden ab Pfingsten 33 mit heiligem Geist gesalbt, der ein Unterpfand ihres himmlischen Erbes als König-Priester mit Christus ist!
-Therion- schrieb:Jesus versprach seinen Jüngern (Mt 10,23): "Wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet (mit eurer Mission) mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis der Menschensohn kommt."
Dieser Text wird hier eindeutig falsch ausgelegt, denn diese Aussage Jesu war KEIN VERSPRECHEN auf ein baldiges Kommen sondern ein Hinweis, dass seine Jünger mit dem von Jesus --aufgetragenen Verkündigungswerk-- KEINESFALLS zum Ende gekommen wären, bis er als der verheissene Menschensohn wiederkäme!
Ein Hauptgrund dafür wäre offensichtlich auch die schwere Verfolgung, der sie ausgesetzt werden würden, wie der KONTEXT eindeutig zeigt!

Matthäus 10: 16 - 25 ( Elberfelder )

"Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben. 17 Hütet euch aber vor den Menschen; denn sie werden euch den Gerichten überantworten und werden euch geißeln in ihren Synagogen. 18 Und man wird euch vor Statthalter und Könige führen um meinetwillen, ihnen und den Heiden zum Zeugnis. 19 Wenn sie euch nun überantworten werden, so sorgt nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es soll euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt. 20 Denn nicht ihr seid es, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet. 21 Es wird aber ein Bruder den andern dem Tod preisgeben und der Vater den Sohn, und die Kinder werden sich empören gegen ihre Eltern und werden sie töten helfen. 22 Und ihr werdet gehasst werden von jedermann um meines Namens willen. Wer aber bis an das Ende beharrt, der wird selig werden. 23 Wenn sie euch aber in einer Stadt verfolgen, so flieht in eine andere. Wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis der Menschensohn kommt. 24 Der Jünger steht nicht über dem Meister und der Knecht nicht über seinem Herrn. 25 Es ist für den Jünger genug, dass er ist wie sein Meister und der Knecht wie sein Herr. Haben sie den Hausherrn Beelzebul genannt, wie viel mehr werden sie seine Hausgenossen so nennen!"

---------

Interessanterweise berichtet die Bibel KEINE VERFOLGUNGSZEIT während Jesus noch am Leben war, sondern erst nach Jesu Tod und Himmelfahrt kam es zu dieser schweren Verfolgung, was ja der oben zitierte Kontext zu Matthäus 10:23 eindeutig beschreibt!

Als Jesus die ZWÖLF in den ersten Versen des 10. Kapitels von Matthäus zum Predigen aussandte, sollten sie nur den Israeliten in ihren Städten predigen! Das war deshalb der Fall, weil zu diesem Zeitpunkt noch der "abrahamische Bund" in Kraft war, der erst nach Ablauf der über das jüdische Volk festgelegten 70 prophetischen Jahrwochen
( Daniel K. 9 ) außer Kraft treten würde.

( Die 70 Jahrwochen beinhalten bedeutende Prophezeiungen über die heilige Stadt und den Tempel, das Aufttreten, Wirken und der Tod des Messias mit dessen Folgen für die jüdische Nation und das Ende des abrahamischen Bundes. )

Ab 36 u. Z ( 70 Jahrwochen sind beendet! ) konnten auch Menschen unter den Heidennationen zu Gottes neuer "geistiger Nation", dem "Israel Gottes" bekehrt werden, Dazu gibt es übrigens einen interessanten Bericht in Apg. 10 und der erste bekehrte Heide war Kornelius und seine Angehörigen.

Die Aussage Jesu aus Matthäus 10:23 bezieht sich somit unter Berücksichtigung der Gesamtaussage der Bibel zumThema, ausdrücklich auf die Zeit nach seinem Tod und seiner Himmelfahrt!
Zu diesem Zeitpunkt hatte Jesus ausserdem den PREDIGTAUFTRAG bereits auf MENSCHEN aller NATIONEN ausgeweitet. Dieses ausgedehnte Werk kündigte Jesus bei seiner Himmelfahrt bereits mit folgenden Worten an:

Matthäus 28:19,20 ( Elberfelder )

"Geht nun hin und macht ALLE NATIONEN zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20 und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters."

LETZTENDLICH sollte es also um ein globales VERKÜNDIGUNGSWERK gehen und mit diesem WERK würden seine Jünger u. a. wegen der VERFOLGUNG nicht zum Ende kommen, bis Jesus als der verherrlichte Menschensohn wiederkommen würde.

Fazit: Der oben angeführte Text belegt KEINE Naherwartung der Parusie Jesu Christi!
-Therion- schrieb:Er wurde nicht müde, auf seine baldige Wiederkehr hinzuweisen (Mt 16,28 und Lk 9,27): "Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn kommen sehen in seinem Reich."
Diese beiden Texte sind Paralleltexte zu dem bereits weiter oben erklärten Text aus Markus 9:1.
Die Erfüllung ereignete sich 6 Tage später durch die Vision der "Umgestaltung Jesu", eine Vorschau seiner himmlischen Herrlicheit als König!
-Therion- schrieb:Auch Markus zitierte Jesus' Versprechen (Mk 13,30): "Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht."
Auch diese Aussage Jesu wird aus dem Zusammenhang gerissen falsch angewandt!

Denn der Kontext von Markus K. 13 zeigt deutlich, dass Jesus auf die Frage seiner Jünger u. a. zum Zeichen seiner PARUSIE mit prophetischen Worten antwortete, die das ganze Kapitel behandelt!
Was die Worte zu seiner Parusie betrifft, ist eine ferne Zukunft anzusetzen, was andere Aussagen und Prophezeiungen der Schrift eindeutig belegen!

"Dieses Geschlecht", dass nicht vergehen sollte, bezieht sich:

1.) auf die Zeit der PARUSIE Jesu ab 1914

2.) NICHT auf die Menschen im allgemeinen, sondern auf "GESALBTE CHRISTEN", die Jesu prophetische Worte zum vorhergesagten ZEICHEN verstehen und anwenden!
-Therion- schrieb:Das Alte Testament war noch viel deutlicher gewesen. Dort sollten die gläubigen Menschen gleich zusammen mit dem Messias aus ihren Gräbern steigen und mit ihm gemeinsam im neuen Gottesreich leben (Hos 6,2): "Nach zwei Tagen wird er uns heilen, am dritten Tag werden wir auferstehen und vor ihm leben."
Auch diese Auslegung ist völlig daneben! Denn weder spricht der Prophet vom Messias noch von buchstäblich Toten noch von einer Auferstehung!

In Wirklichkeit geht es ( wie der Kontext zeigt! ) um reuelose Sünder (reuelosen Israeliten in den Tagen Hoseas im 7./ 8. Jahrhundert vor Christus) , die vor Gott geistig Tod sind und nur durch aufrichtige Reue und Umkehr wieder in Gottes Gunst gelangen können.

Hosea 6:1,2 ( Elberfelder )

""Kommt und lasst uns zum HERRN umkehren! Denn er hat zerrissen, er wird uns auch heilen; er hat geschlagen, er wird uns auch verbinden. 2 Er wird uns nach zwei Tagen neu beleben, am dritten Tag uns aufrichten, dass wir vor seinem Angesicht leben."
-Therion- schrieb:Die Kirche weiß um dieses Problem und Karl Rahner, ein katholischer Theologe, gibt zu, dass wir "unbefangen, ehrlich, nüchtern und deutlich zugeben müssen, dass es bei Jesus wirklich eine zeitliche Naherwartung gegeben hat, die so, wie er sie sich ‚vorstellte' und in seinen Worten formulierte, sich nicht erfüllt hat."
NEIN, dieses Problem gibt es nicht, wenn man die Texte und ihre Bedeutung richtig versteht!

Des weiteren scheint der Theologe NICHT daran zu glauben, dass Jesus wirklich der Sohn Gottes war, denn sonst würde er nicht annehmen, dass Jesus selbst in Verbindung mit seiner Parusie einem IRRTUM erlegen sei!

Das sind eindeutig die Worte eines Theologen, der nicht an die göttliche Inspiration Jesu und der Bibel glaubt!


Gruß, Tommy


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