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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

3.810 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Bibel, Jesus, Wahrheit, Christ, Interpretation, Inspiration, Blasphemie

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

13.01.2016 um 03:23
@Optimist


Hallo!
Optimist schrieb:Fazit für mich, wie es alles gemeint sein könnte:

Jesus ist gestorben und nachdem er auferstanden war, wurde ihm von Gott alle Macht gegeben (ihm wurde das Reich Gottes übergeben). Somit war also das Reich Gottes (Himmelreich) für die Menschen welche sich erretten lassen wollen hergerichtet/eingerichtet worden.
Genau, das sehe ich auch so als biblisch korrekt!
Optimist schrieb:Das Reich Gottes EXISTIERT also in der geistigen Ebene SCHON längst und Jeder welcher es möchte, kann sich - mittels Buße, Glaube an Jesus bzw. Nachfolge Jesu, Taufe usw - einen Platz in diesem Reich "reservieren" lassen :)
Alles korrekt, es gilt nur zu bedenken, dass die himmlische Auferstehung, also das Eingehen in das himmlische Reich erst während der Parusie Jesu Christi stattfinden würde! ( Muss heute bereits erfolgt sein und zwar für die gesalbten Christen, die seit dem 1. Jahrhundert bis Heute bereits verstorben waren! )
Zu Pfingsten (oder war es schon eher?) ließ sich Jesus noch mal vor seinen Jüngern blicken. Damit könnte man vielleicht das hier in Verbindung bringen:
Desweiteren sagte Jesus, dass seine Jünger mit dem Missionieren noch nicht fertig werden würden bis der Menschensohn kommt. ---> "Ihr werdet (mit eurer Mission) mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis der Menschensohn kommt."
Jesus fuhr 10 Tage vor Pfingsten in den Himmel auf!

GENAU, der TEXT legt offensichtlich seinen FOKUS auf das noch NICHT BEENDETE MISSIONSWERK, bis der MENSCHENSOHN kommt, offensichtlich wegen der Verfolgung!

Der Text soll gar NICHT aussagen, WANN die PARUSIE zu erwarten wäre!

Ansonsten beachte bitte meine Erklärungen in meinem Post an Therion!

Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

13.01.2016 um 08:33

-Therion- schrieb:
für die damaligen menschen/zeit war es sicherlich ein weltkrieg - so viele menschen gab es ja noch nicht wie heute und auch dachte man ja noch in der antike das die welt eine scheibe wäre also da gab es noch kein globales denken/verständnis


Versuche doch bitte nicht immer alles zu zerreden, denn selbst wenn es auch in früheren Jahrhunderten grosse Kriege gab.......davon sprach Jesus ja auch, war doch zu diesen Zeiten noch nicht seine errechenbare Parusie ( Daniel K. 4 ) angebrochen, denn die prophetischen "sieben Zeiten" endeten erst im Jahr 1914!
na dann wollen wir doch mal recherchieren wer/wie man auf diese jahreszahl gekommen ist :


Im 19. Jahrhundert erregte vor allem die Voraussage der Wiederkunft Jesu Christi für das Jahr 1844 durch William Miller großes Aufsehen (>Adventisten). Vor Miller, der diese "Entdeckung" lange Zeit für sich behielt und erst 1831 damit an die Öffentlichkeit ging, hatte allerdings der Engländer John Aquila Brown diese Jahreszahl öffentlich vertreten, und zwar in einer bereits 1823 publizierten Schrift. Brown (und nicht Miller, auch nicht Charles Taze Russell) dürfte als der wahre Urheber der Deutung der sieben Zeiten in Daniel 4 auf 2520 Jahre gelten. Die 2300 Tage aus Daniel 12 sollten laut Brown 1844 enden, die 2520 Jahre oder sieben Zeiten aus Daniel 4 im Jahre 1917 (ausgehend von der fälschlich auf das Jahr 604 v. Chr. datierten Zerstörung Jerusalems). John Nelson Barbour verschob diesen Termin (ebenso unzutreffend) auf 606 v. Chr. und gelangte dadurch auf (ungefähr) 1914. Diese Berechnung hat schließlich Russell übernommen (s.u.) . Heute geht die Wachtturm-Gesellschaft vom Jahr 607 v. Chr. aus, weil Russell fälschlich ein Jahr 0 gezählt hatte.

Als Beispiel für Endzeit-Berechnungen wählen wir das Jahr 1914 und seine Berechnung durch Russell und die Wachtturm-Gesellschaft. Wie gelangt die Wachtturm-Gesellschaft zum Datum "1914"? Sie geht davon aus, dass 607/606 v. Chr. mit der Zerstörung Jerusalems durch den babylonischen Herrscher Nebukadnezar die theokratische Vorbildherrschaft Israels endete und die "Zeiten der Nationen" begannen. 607/606 v. Chr. ist also der Ausgangspunkt, mit dem man zu zählen beginnt. Dann wird gefragt, wie lange die "Zeiten der Nationen" dauern. Die Antwort findet man in Dan 4, wo Daniel einen Traum Nebukadnezars deutet. Darin heisst es: "Man wird dich (Nebukadnezar) aus der Gemeinschaft der Menschen verstoßen, und du musst bei den Tieren des Feldes bleiben, und man wird dich Gras fressen lassen wie die Rinder, und du wirst unter dem Tau des Himmels liegen und nass werden, und sieben Zeiten werden über dich hergehen, bis du erkennst, dass der Höchste Gewalt hat über die Königreiche der Menschen und sie gibt, wem er will" (Dan 4,22).

Die "sieben Zeiten" werden als die Dauer der "Zeiten der Nationen" interpretiert. Wie aber sind diese "sieben Zeiten" mit Jahreszahlen zu füllen? Zur Beantwortung "springt" man in die Johannesoffenbarung, wo von "dreieinhalb Zeiten" die Rede ist. Die weitere Vorgehensweise wird durch das folgende Zitat aus der Wachtturm-Schrift "Frieden und Sicherheit – wie wirklich zu finden?" erhellt:

"In Offenbarung 11:2,3 wird gezeigt, dass 1 260 Tage 42 Monate oder dreineinhalb Jahre sind. In Offenbarung 12:6,14 ist von derselben Anzahl Tage (1 260) die Rede, doch werden sie dort als ´eine Zeit [1] und Zeiten [2] und eine halbe Zeit` oder dreieinhalb ´Zeiten` bezeichnet. Jede dieser ´Zeiten` umfasst 360 Tage (3 1/2 x 360 = 1 260). Jeder Tag dieser prophetischen ´Zeiten` steht für ein ganzes Jahr gemäss dem Grundsatz ´Ein Tag für ein Jahr` (4. Mose 14:34; Hesekiel 4:6). Die ´sieben Zeiten` entsprechen daher 2 520 Jahren (7 x 360). Zählen wir vom Herbst des Jahres 607 v.u.Z. an, als das Vorbildkönigreich Gottes in Juda von Babylon gestürzt wurde, so bringen uns die 2 520 Jahre zum Herbst des Jahres 1914 u.Z. (606 1/4 + 1913 3/4 = 2 520). Das ist das Jahr, in dem Jesus Christus mit dem ´Königreich der Welt` betraut werden sollte" (S. 72 f.).

So geschlossen dieses Rechenkunststück auf den ersten Blick erscheinen mag, so gewichtig sind die Einwände, die sich dagegen erheben. Ich beschränke mich auf die vier wesentlichsten:

wen die einwände interessieren der kann hier weiterlesen:
http://www.bible-only.org/german/handbuch/Endzeit-Berechnungen.html
Tommy57 schrieb:"Was die Worte zu seiner Parusie betrifft, ist eine ferne Zukunft anzusetzen, was andere Aussagen und Prophezeiungen der Schrift eindeutig belegen!

"Dieses Geschlecht", dass nicht vergehen sollte, bezieht sich:

1.) auf die Zeit der PARUSIE Jesu ab 1914

2.) NICHT auf die Menschen im allgemeinen, sondern auf "GESALBTE CHRISTEN", die Jesu prophetische Worte zum vorhergesagten ZEICHEN verstehen und anwenden!
alles "deine" (oder besser gesagt der ZJ) Interpretationen denn EINDEUTIG belegt ist überhaupt nichts es handelt sich hierbei um eine willkürliche herumdeutung und rechnerei ....... denn das ist jetzt schon das 5. datum das die ZJ bestimmten :

1.Der Beginn der "letzten Tage" war 1799, 1874, 1910, 1915, 1914.
2.Das Ende der "letzen Tage" war 1914, 1925, 1975.
3.Die Zeit für Christi "Parusie" oder Gegenwart war 1874, 1914, 1925.
4.Der Wachtturm stellte es als "unstrittige Tatsache" dar, das "Jesus unzweifelhaft 1874 erschien" und 1878 als König zu herrschen begann.

entnommen von: http://www.sektenausstieg.net/sekten/19-zeugen-jehovas/briefe/2329-eine-zeugin-pruefte-die-lehren-und-war-entsetzt

- außerdem ------> parusie bezeichnet die LEIBHAFTIGE ! gegenwart/anwesenheit von gottheiten und herrschern ......
was hedeuten würde, dass jesus seit 1914 wieder LEBENDIG und SICHTBAR unter uns menschen verweilen müsste ......
hmmmm ....... also ich denke wenn dem so wäre hätte er jemanden auffallen müssen .......

----------> erzähl mir jetzt nichts von einer nicht beweisbaren, unsichtbaren wiederkunft --------> christus soll wenn wer wiederkommt, von aller welt gesehen werden - so steht es geschrieben !

Offenbarung 1, 7: „Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde.“
Tommy57 schrieb:NEIN, dieses Problem gibt es nicht, wenn man die Texte und ihre Bedeutung richtig versteht!

Des weiteren scheint der Theologe NICHT daran zu glauben, dass Jesus wirklich der Sohn Gottes war, denn sonst würde er nicht annehmen, dass Jesus selbst in Verbindung mit seiner Parusie einem IRRTUM erlegen sei!

Das sind eindeutig die Worte eines Theologen, der nicht an die göttliche Inspiration Jesu und der Bibel glaubt!
nein das ist ein theologe der die sachlage neutral und objektiv beurteilt und sich nicht etwas zurechtbastelt und zu eigenen gunsten herumberechnet wie es die ZJ getan haben .



also, ich verstehe echt nicht wie du als intelligenter mensch mit persönlichkeit bei den ZJ landen konntest ........ sie nicht
durchschaust ...... das ist mir wirklich ein rätsel !


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13.01.2016 um 09:12
@-Therion-
@Tommy57

Bei der Berechnung der Jahreszahl 1914 habe auch ich so meine Zweifel.
Bitte lasst dieses Thema hier raus, sonst verzetteln wir uns zu sehr.
Tommy, wir könnten doch ganz ALLGEMEIN davon sprechen, dass Jesus seine Herrschaft im Himmel SCHON angetreten HAT - WANN genau ist doch jetzt erst mal unerheblich - einverstanden?

@-Therion-
-Therion- schrieb:also, ich verstehe echt nicht wie du als intelligenter mensch mit persönlichkeit bei den ZJ landen konntest ........ sie nicht
durchschaust ...... das ist mir wirklich ein rätsel !
Bitte nichts Persönliches mit einfließen lassen :)



Wie ist Deine Meinung dazu? (für mich ist diese Auslegung der fraglichen Verse sehr plausibel):
Optimist schrieb:
Fazit für mich, wie es alles gemeint sein könnte:

Jesus ist gestorben und nachdem er auferstanden war, wurde ihm von Gott alle Macht gegeben (ihm wurde das Reich Gottes übergeben). Somit war also das Reich Gottes (Himmelreich) für die Menschen welche sich erretten lassen wollen hergerichtet/eingerichtet worden.
---------------------------------------------

Optimist schrieb:
Das Reich Gottes EXISTIERT also in der geistigen Ebene SCHON längst und Jeder welcher es möchte, kann sich - mittels Buße, Glaube an Jesus bzw. Nachfolge Jesu, Taufe usw - einen Platz in diesem Reich "reservieren" lassen :)
Auch das hier finde ich sehr wahrscheinlich:
Therion zitiert:Nach Mk 9,1 rechnete Jesus mit diesem Ereignis noch in der gegenwärtigen Generation:
„Und er sagte zu ihnen: Amen, ich sage euch, es gibt einige unter den hier Stehenden, die den Tod nicht kosten werden, bis sie das Reich Gottes in Macht gekommen sehen.“ (Mk 9,1)41"

--->To:
Diese Aussage wird falsch gedeutet und beim genauen hinsehen kann man durch den Kontext leicht verstehen, was Jesus damit meinte!

Markus 9 :1 ( Elberfelder )

"Und er sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es sind EINIGE von denen, die hier stehen, die den Tod nicht schmecken werden, bis sie das Reich Gottes in Kraft haben kommen sehen."

Etwa eine Woche später nimmt Jesus "EINIGE" der Jünger auf einen hohen Berg!

Markus 9:2, 7 ( Elberfelder )
"Und nach sechs Tagen nimmt Jesus Petrus und Jakobus und Johannes mit und führt sie für sich allein auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen umgestaltet; 3 und seine Kleider wurden glänzend, sehr weiß, so wie kein Walker2 auf der Erde weiß machen kann.

Und es kam eine Wolke, die sie überschattete; und eine Stimme kam aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn hört! "

Die UMGESTALTUNGSSZENE war eine Vision in der sich Jesus EINIGEN seiner Jünger bereits in Herrlichkeit als künftigen himmlischen König vorstellte!

Durch diese VISION ist die Aussage Jesu aus Markus 9:1 bereits in Erfüllung gegangen!
Therion, das sehe ich genauso, diese Vision war die Erfüllung der Vorhersage. Den Jüngern wurde das Reich gezeigt, sie SAHEN es -> Prophezeiung erfüllt.

Desweiteren:
In Verbindung damit, dass das Reich Gottes schon längst existent ist (so lese ich es aus der Bibel raus - sh. weiter oben), sehe ich alles in allem immer noch diese Prophezeiung als Naherwartung UND gleichzeitig auch als Zukunftsmusik an.

-> Naherwartung wurde wie gesagt durch die Vision erfüllt. Und in der Zukunft werden gesalbte Nachfolger Jesu GEISTIG (schon zu ihren Lebzeiten) und später dann auch PHYSISCH ins Reich versetzt (ERST nach dem sichtbaren Wiederkommen Jesu bzw. beim "Endgericht").
----------------------------------

Tommy ich bitte Dich bei dieser Diskussion jetzt auch rauslassen, WER von den Christen nun in den Himmel versetzt wird, bzw. ob und wer auf der Erde bleibt nach dem Endgericht.
Diese Diskussion hatten wir an anderen Stellen schon und da kommen wir auf keinen gemeinsamen Zweig.
Vielleicht können wir uns ganz allgemein einfach darauf einigen, DASS eben überhaupt ein PAAR Gesalbte später mal nicht auf der Erde sondern im Himmelreich leben werden? (also mal bitte außen vor lassen, ob es auch eine Hoffnung auf irdisches Leben gibt oder nicht).


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

13.01.2016 um 11:26
Optimist schrieb:Therion, das sehe ich genauso, diese Vision war die Erfüllung der Vorhersage. Den Jüngern wurde das Reich gezeigt, sie SAHEN es -> Prophezeiung erfüllt.

Desweiteren:
In Verbindung damit, dass das Reich Gottes schon längst existent ist (so lese ich es aus der Bibel raus - sh. weiter oben), sehe ich alles in allem immer noch diese Prophezeiung als Naherwartung UND gleichzeitig auch als Zukunftsmusik an.

-> Naherwartung wurde wie gesagt durch die Vision erfüllt. Und in der Zukunft werden gesalbte Nachfolger Jesu GEISTIG (schon zu ihren Lebzeiten) und später dann auch PHYSISCH ins Reich versetzt (ERST nach dem sichtbaren Wiederkommen Jesu bzw. beim "Endgericht").
----------------------------------
meine meinung kennst du und mehr kann ich dazu auch nicht mehr sagen ..... wir drehen uns sonst wieder im greis


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

13.01.2016 um 12:02
@-Therion-
-Therion- schrieb:meine meinung kennst du
Die kannte ich jedoch nur unter der Vorraussetzung, dass obiges Argument (Vision) n o c h NICHT zur Sprache gebracht worden war.
Es hat sich also was verändert gehabt und zu den NEUEN Argumenten wollte ich nun Deine Meinung.
Aber gut, wenn du nichts mehr zu den "NEUEN Einlassungen" sagen möchtest, muss ich das akzeptieren.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

13.01.2016 um 13:02
Optimist schrieb:Die kannte ich jedoch nur unter der Vorraussetzung, dass obiges Argument (Vision) n o c h NICHT zur Sprache gebracht worden war.
Es hat sich also was verändert gehabt und zu den NEUEN Argumenten wollte ich nun Deine Meinung.
Aber gut, wenn du nichts mehr zu den "NEUEN Einlassungen" sagen möchtest, muss ich das akzeptieren.
ich wollte mich dazu lieber nicht äußern weil ich (wie du eigentlich wissen solltest - hinweis: meine mutter) nichts von sogenannten visionen jeglicher art oder inspiration, traumvisionen usw. auf grund meiner erfahrungen halte.

Wikipedia drückt das so aus: Skeptiker und Gegner der religiösen Weltbilder halten die Visionen für krankhafte Sinnestäuschungen (Schizophrenie), Wahnbilder oder Erfindungen zum Zweck vorsätzlicher Täuschung.
Wikipedia: Vision_(Religion)

- was eine vision noch auslösen könnte sind - drogen jeglicher art .... im falle der visionen der bibel denke ich aber das vorsätzliche täuschung das naheliegenste ist .... eine vision ist nämlich nicht beweisbar weil sie auf geistiger ebene stattfinden soll daher wird meiner meinung nach vieles auf die geistige ebene verlagert wenn etwas ein "einheitliches/rundes bild" ergeben soll ......

- falls es dir noch nicht aufgefallen ist: visionen kommen jedes mal dann in der bibel zum einsatz wenn etwas rational nicht erklärbar oder beweisbar ist und/oder wenn eine "brücke gelegt" werden muss UM etwas zu erklären - daher ist es meiner meinung nach vorsätzliche Täuschung.

..... wenn heute jeamand von visionen spricht dann wird er therapiert ..... ich hatte dazu einmal einen thread eröffnet:
Diskussion: Religion/Spiritualität - Wahnvorstellung oder Gottesbewusstsein?

- sorry, das ist meine ansicht dazu - du wolltest sie ja wissen :)


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13.01.2016 um 13:08
@Tommy57
@Optimist
-Therion- schrieb:
also, ich verstehe echt nicht wie du als intelligenter mensch mit persönlichkeit bei den ZJ landen konntest ........ sie nicht
durchschaust ...... das ist mir wirklich ein rätsel !
Bitte nichts Persönliches mit einfließen lassen :)
wollte nur anmerken das diese aussage nicht böse gemeint war sondern meinen respekt aber auch verwunderung ausdrücken soll ...... vielleicht erfahren wir ja mal wie tommy57 zu den ZJ gekommen ist ? :)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

13.01.2016 um 13:25
@-Therion-
-Therion- schrieb:ich wollte mich dazu lieber nicht äußern weil ich (wie du eigentlich wissen solltest - hinweis: meine mutter) nichts von sogenannten visionen jeglicher art oder inspiration, traumvisionen usw. auf grund meiner erfahrungen halte.
Entschuldige, das hatte ich in dem Moment nicht auf dem Schirm.

Da sind wir nun halt wieder bei dem Thema: glaubt man daran dass die Bibel und somit auch deren Schreiber von Gott inspiriert sind oder nicht usw...
Mir giing es bei allem jetzt auch gar nicht darum, was nun wirklich an den Visionen dran sein könnte, sondern nur um den Umstand, DASS es SO in der Bibel steht und DEMgemäß um die entsprechende Auslegung der Verse. Wie gesagt, der Wahrheitsgehalt der Bibel mal ganz außen vor. :)

Ich sehe es - rein vom biblischen Inhalt her (also unabhängig vom Wahrheitsgehalt) - als Naherwartung.
UND gleichzeitig AUCH als eine Prophezeiung für die Zukunft wobei die Naherwartung eingetroffen ist. ...
... und Du siehst das anders, also belassen wir es dabei. :)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

13.01.2016 um 17:47
Optimist schrieb:Mir giing es bei allem jetzt auch gar nicht darum, was nun wirklich an den Visionen dran sein könnte, sondern nur um den Umstand, DASS es SO in der Bibel steht und DEMgemäß um die entsprechende Auslegung der Verse. Wie gesagt, der Wahrheitsgehalt der Bibel mal ganz außen vor. :)
...... genau deshalb glaubst du auch an einen personifizierten gott und ich nicht :)
Optimist schrieb:... und Du siehst das anders, also belassen wir es dabei. :)
..... dann sind wir uns ja wieder mal einig :)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

14.01.2016 um 07:52
@-Therion-
@Optimist



Hallo liebe Therion und Optimist!
-Therion- schrieb:----------> erzähl mir jetzt nichts von einer nicht beweisbaren, unsichtbaren wiederkunft --------> christus soll wenn wer wiederkommt, von aller welt gesehen werden - so steht es geschrieben !

Offenbarung 1, 7: „Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde.“
Habt ihr euch eventuell einmal Gedanken gemacht, warum die Jünger Jesu in 3 Evangelien ( Matthäus 24; Lukas 21; Markus 13 ) Jesus nach einem ZEICHEN für seine PARUSIE fragten und Jesus daraufhin viele dramatische Weltereignisse erwähnte, die offensichtlich nur über eine längere Zeitperiode in Erfüllung gehen können?

Jesu PARUSIE beginnt offenbar UNSICHTBAR im Himmel wenn er seine Machtbefugnisse vom Vater übertragen bekommt.

SICHTBAR wird seine PARUSIE offenbar erst am Ende dieser Zeitperiode, wenn es zum Gericht kommt!

Das gilt es offenbar zu unterscheiden und biblische prophetische Äusserungen zu Jesu PARUSIE gilt es jetzt in diese Zeitperiode richtig einzuordnen!

Zu den anderen Gedanken morgen noch etwas mehr!

Gruss, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

14.01.2016 um 09:50
Tommy57 schrieb:Habt ihr euch eventuell einmal Gedanken gemacht, warum die Jünger Jesu in 3 Evangelien ( Matthäus 24; Lukas 21; Markus 13 ) Jesus nach einem ZEICHEN für seine PARUSIE fragten und Jesus daraufhin viele dramatische Weltereignisse erwähnte, die offensichtlich nur über eine längere Zeitperiode in Erfüllung gehen können?
also in den evangelien ( ich habe sie gerade alle 3 gelesen) kann ich keine ereignisse finden die sich angeblich so offensichtlich nur über längere perioden von über 2000 jahren erfüllen können bzw. ausschließlich auf die gegenwärtige zeit zu deuten sind ..... sorry .... im Gegenteil sogar ich lese da eindeutig eine naherwartung heraus speziell wenn ich dies lese:


Vom Anfang der Not

Mk 13,3 Und als er auf dem Ölberg saß, dem Tempel gegenüber, fragten ihn Petrus, Jakobus, Johannes und Andreas, die mit ihm allein waren:

Mk 13,4 Sag uns, wann wird das geschehen, und an welchem Zeichen wird man erkennen, dass das Ende von all dem bevorsteht?
Mk 13,5 Jesus sagte zu ihnen: Gebt Acht, dass euch niemand irreführt!
Mk 13,6 Viele werden unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin es! Und sie werden viele irreführen.
Mk 13,7 Wenn ihr dann von Kriegen hört und Nachrichten über Kriege euch beunruhigen, lasst euch nicht erschrecken! Das muss geschehen. Es ist aber noch nicht das Ende.
Mk 13,8 Denn ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Reich gegen das andere. Und an vielen Orten wird es Erdbeben und Hungersnöte geben. Doch das ist erst der Anfang der Wehen.
Mk 13,9 Ihr aber, macht euch darauf gefasst: Man wird euch um meinetwillen vor die Gerichte bringen, in den Synagogen misshandeln und vor Statthalter und Könige stellen, damit ihr vor ihnen Zeugnis ablegt.
Mk 13,10 Vor dem Ende aber muss allen Völkern das Evangelium verkündet werden.
Mk 13,11 Und wenn man euch abführt und vor Gericht stellt, dann macht euch nicht im voraus Sorgen, was ihr sagen sollt; sondern was euch in jener Stunde eingegeben wird, das sagt! Denn nicht ihr werdet dann reden, sondern der Heilige Geist.
Mk 13,12 Brüder werden einander dem Tod ausliefern und Väter ihre Kinder, und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken.
Mk 13,13 Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.

jsus spricht eindeutig zu seinen aposteln denn SIE stellen ihm ja die frage ...... SAG, UNS .... wann wird das geschehen ....... und Jesus antortet IHNEN .... gebt acht, dass EUCH ...... usw. ....... und größtenteils ist es ja ach so eingetroffen ......

Mk 13,10 Vor dem Ende aber muss allen Völkern das Evangelium verkündet werden.

selbst dies ist erfüllt denn die aposteln zogen nach jesus tod aus um genau das zu tun ..... und seit es den buchdruck gibt weiss jeder wer Jesus/Gott ist/war ....... also auftrag schon lange erfüllt !

und gerade das;

Vom Höhepunkt der Not

Mk 13,14 Wenn ihr aber den unheilvollen Gräuel an dem Ort seht, wo er nicht stehen darf - der Leser begreife -, dann sollen die Bewohner von Judäa in die Berge fliehen;

zeigt doch deutlich, ebenfalls die naherwartung zumal man dies nicht ausser acht lassen solle :


Im Jahre 41 ernannte Kaiser Claudius Herodes Agrippa I. zum König. Sein Gebiet umfasste die Regionen Judäa (diesseits des Jordans), Samaria, Peräa, Galiläa und Judäa jenseits des Jordan. Agrippa I. starb 44 und sein Reich wurde wieder der römischen Kontrolle unterstellt. Zwischen 48 und 54 wurde die Provinz dem Sohn Agrippas Marcus Julius Agrippa teilweise wieder unterstellt. Dessen Reich umfasste das östliche Galiläa, Judäa jenseits des Jordans und Teile der Peräa. Der große Jüdische Krieg gegen die Römer dauerte von 66 bis 70 n. Chr. und endete mit der Zerstörung des Jerusalemer Tempels. Gamla auf den Golanhöhen fiel schon im Jahre 67 n. Chr.

Römische Provinzen unter Trajan (117 n. Chr.)
Die Provinz Arabia Petraea wurde 106 gebildet und umfasste auch Teile von Judäa. Im Jahre 135, nach dem Bar-Kochba-Aufstand, wurde die Provinz Judäa mit der Provinz Syria vereinigt und in Syria Palaestina, die Hauptstadt Jerusalem in Aelia Capitolina umbenannt
Wikipedia: Judäa

auch das mit den kriegen passt ausgezeichnet zu den evangelien .....
und das aller wichtigste es gibt heute gar kein judäa mehr - es ist ein wüstengebiet -----------------> Auflösung: 135 n. Chr.


also ich kann wirklich nichts so deuten das es in unser zeit passen würde ...... sorry


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

14.01.2016 um 10:11
@-Therion-
-Therion- schrieb:also in den evangelien ( ich habe sie gerade alle 3 gelesen) kann ich keine ereignisse finden die sich angeblich so offensichtlich nur über längere perioden von über 2000 jahren erfüllen können bzw. ausschließlich auf die gegenwärtige zeit zu deuten sind ..... sorry .... im Gegenteil sogar ich lese da eindeutig eine naherwartung heraus speziell wenn ich dies lese:
Ich lese daraus, dass Jesus von einer großen Zeitspanne redet, welche schon zu LEBZEITEN der Jünger und Apostel BEGINNT (das ist die Naherwartung) ....
... aber dann erst v i e l SPÄTER endet (diese Zeitspanne meine ich).

Das spätere Ende schließe ich z.B. aus diesem Vers:
-Therion- schrieb:Mk 13,10 Vor dem Ende aber muss allen Völkern das Evangelium verkündet werden.
Zu Zeiten der Jünger/Apostel kann also das Ende noch nicht in Sicht gewesen sein, da das Evangelium noch nicht allen Völkern verkündet worden war.
Das fing erst in der heutigen Zeit so richtig massiv an - u.a. durch die vielen Übersetzungen und Auflagen der Bibel.
-Therion- schrieb:Mk 13,10 Vor dem Ende aber muss allen Völkern das Evangelium verkündet werden.

--->
selbst dies ist erfüllt denn die aposteln zogen nach jesus tod aus um genau das zu tun ..... und seit es den buchdruck gibt weiss jeder wer Jesus/Gott ist/war ....... also auftrag schon lange erfüllt !
sehe ich nicht so, dass dies zu Zeiten der Jünger/Apostel erfüllt worden war. Die Übersetzungen in viele Sprachen kamen doch erst viel später. Und sogar jetzt ist - glaube ich - noch nicht in wirklich allen Sprachen übersetzt worden.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

14.01.2016 um 11:46
Optimist schrieb: Die Übersetzungen in viele Sprachen kamen doch erst viel später. Und sogar jetzt ist - glaube ich - noch nicht in wirklich allen Sprachen übersetzt worden.
das ist auch nicht wirklich notwendig weil sich jede sprache aus einer bestimmten grundsprache entwickelt hat ..... es gibt 12 Weltsprachen wer die beherrscht könnte sich überall auf der welt verständigen !

theoretisch bräuchte man sogar lediglich nur 5 nämlich:
Englisch, Spanisch, Französisch, Arabisch und Portugiesisch = diese sind AMTSSPRACHEN

Weltsprache

1. Englisch 375 Mio. 1500 Mio.
2. Chinesisch 982 Mio. 1100 Mio.
3. Hindi 460 Mio. 650 Mio.
4. Spanisch 330 Mio. 420 Mio.
5. Französisch 79 Mio. 370 Mio.
6. Arabisch 206 Mio. 300
7. Russisch 165 Mio. 275 Mio.
8. Portugiesisch 216 Mio. 235 Mio.
9. Bengalisch 215 Mio. 233 Mio.
10. Deutsch 105 Mio 185 Mio.
11. Japanisch 127 Mio. 128 Mio.
12. Koreanisch 78 Mio. 78 Mio.

http://www.weltsprachen.net/

zu den Übersetzungen:

Den Angaben zufolge stieg die Zahl der Übersetzungen gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 19. Die komplette Bibel liegt nun in 469 Sprachen vor. Das sind zehn mehr als im Vorjahr. Das Neue Testament gibt es jetzt in 1231 Sprachen. Einzelne biblische Bücher erschienen in 827 Sprachen. Die Zahl der Sprachen für einzelne Bücher sinkt, da viele Sprachen inzwischen eine komplette Bibel oder ein Neues Testament besitzen. Weltweit gibt es nach Angaben von UBS-Übersetzungsexperten rund 6.500 lebende Sprachen.

https://www.dbg.de/navi/presse/detailansicht/article/bibel-weltweit-in-2527-sprachen-uebersetzt.html

wie man von den weltsprachen ableiten kann sind soviele übersetzungen absolut nicht notwendig und somit schon lange alle völker erreicht worden denn das funktioniert natürlich nicht nur mit büchern sondern auch mittels mündlicher weitergabe !
Optimist schrieb:Ich lese daraus, dass Jesus von einer großen Zeitspanne redet, welche schon zu LEBZEITEN der Jünger und Apostel BEGINNT (das ist die Naherwartung) ....
... aber dann erst v i e l SPÄTER endet (diese Zeitspanne meine ich).
...... aus welchen worten liest du denn das heraus ?
Mk 13,10 Vor dem Ende aber muss allen Völkern das Evangelium verkündet werden.
Zu Zeiten der Jünger/Apostel kann also das Ende noch nicht in Sicht gewesen sein, da das Evangelium noch nicht allen Völkern verkündet worden war.
Das fing erst in der heutigen Zeit so richtig massiv an - u.a. durch die vielen Übersetzungen und Auflagen der Bibel.
so viele völker gab es damals gar nicht und auch kein globales denken ...... zudem muss jeder selbst entscheiden ob er von diese religion überhaupt etwas wissen möchte und in weiterer folge annehmen will oder nicht .....

- was heutzutage passiert ist das sich die religionen gegenseitig voneinander überzeugen bzw. einer den anderen von/für seine religion an/abwerben will !

----------> die evangelien kennt wohl jeder durch schriftliche oder mündlich weitergabe denn sonst wäre es gar nicht möglich sich für die eine oder andere religion zu entscheiden oder aber auch zu sagen man will gar keiner religion anghören

- also dem liegt ja eine recherche und entscheidungsfindung zugrunde die früher oder später, zuvor oder nach annahme einer religionsform IMMER hinterfragt werden wird !

- heutzutage werden die menschen ja schon in eine religion "hineingeboren" und hinterfragen dann im laufe ihres lebens ob sie wechseln sollen oder überhaupt an einen gott glauben sollen oder nicht.


- von daher ist wie ich oben schon schrieb schon seit laaaaaanger zeit Mk 13,10 erfüllt !

----------> wer etwas über jesus und den evangelien wissen möchte der hat IMMER zig möglichkeiten zugang darauf zu bekommen !


Am 27. Februar 380 unterzeichnete der oströmische Kaiser Theodosius I. (347 – 395) in Thessaloniki in Gegenwart des weströmischen Kaisers Valentinian II. (371 – 392) und dessen mitregierenden Halbbruder Gratian (359 – 383) ein Dekret, mit dem das Christentum zur Staatsreligion erklärt und die Ausübung heidnischer Kulte unter Strafe gestellt wurden. Aber der Wortlaut des Dekrets "Cunctos populos" beinhaltete nicht nur die Sonderstellung des Christentums, sondern auch die Verfolgung der Andersgläubigen

........ von da weg war der siegszug des christentums nicht mehr aufzuhalten und verbreitete sich langsam aber sich rund um den globus !

http://www.dw.com/de/christentum-wird-zur-staatsreligion-im-römischen-reich-27-februar-380/a-3840155


aus einer anderen quelle:

Geschichte

Das Christentum entstand vor etwa 2000 Jahren in Judäa, das im heutigen Staat Israel liegt. Zu dieser Zeit war Judäa ein Königreich, das von den Römern regiert wurde. Die Menschen, die dort leben mussten, waren sehr traurig und fühlten sich von den Herrschern unterdrückt. Paulus tat mit der Gründung von christlichen Gemeinden einen wichtigen Schritt um das Christentum weiter zu verbreiten. Außerdem wies er auf dem Apostelkonzil die übrigen Apostel darauf hin, dass es nicht notwendig sei jüdische Traditionen und Gesetze zu erfüllen um ein Christ zu sein. Dieser einzige winzig erscheinende Schritt machte aus der einst "jüdischen Sekte", wie das Christentum zu dieser Zeit auch bezeichnet wurde, Schritt für Schritt eine der größten Religionen der Welt.

Im römischen Reich galt das Christentum zunächst als unerlaubt, doch schon 313 duldete Konstantin der Große im Edikt von Mailand diese neue Religion, die immer mehr Anerkennung, besonders unter den Armen und Schwachen, fand und finden sollte. Es war dann also nur noch eine Frage der Zeit bis diese neue aufstrebende Religion offiziell anerkannt wurde. Dies geschah schon 391 unter Kaiser Theodosius l. Diese zwei Schritte beendeten auch die zahlreichen Christenverfolgungen unter den früheren Kaisern, wie Nero.

Nach dieser Anerkennung lag das Schwergewicht zuerst im Osten. Mit dem "Untergang" des Römischen Reiches und der damit verbundenen Teilung in das Weströmische Reich (Hauptstadt: Rom) und das Oströmische Reich (Hauptstadt: Konstantinopel) begann eine neue Phase in der Geschichte des Christentums.

Diese zweite Phase der Ausbreitung des Christentums begann mit der Christianisierung der germanischen, romanischen und slawischen Völkern. Allerdings war dies nur das Ergebnis der Spaltung des Imperium Romanum im Jahre 476, der Staatenbildung der Westgermanen, aber auch ihre Eingliederung in die katholische Kirche. Der römische Katholizismus konnte sich in Ländern Ost- und Nordwesteuropas durchsetzen.
Auch das Auftreten der geschichtsbestimmenden Religion, dem Islam, war für die weitere Entwicklung des Christentums sehr wichtig. Der Unterschied zwischen den Kirchen des Abendlandes und denen des Ostens vergrößerte sich zunehmend: Es kam zur Kirchenspaltung.

Nach dieser Kirchenspaltung im Jahre 1054 bildete sich eine griechischsprachige christliche Kultur im Osten Europas und eine lateinischsprachige christliche Kultur in Westeuropa.

Dass das Christentum zur alleinigen Weltanschauung im Mittelalter wurde ist wohl das deutlichste Zeichen für den rasanten Aufstieg der einst "jüdischen Sekte".

http://www.ga.og.bw.schule.de/hp/unterricht/faecher/religion/scheufele/weltreligionen/christentum/geschichtedeschristent...


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

14.01.2016 um 23:24
@-Therion-
@Optimist


Hallo ihr Lieben!
Therion:jesus spricht eindeutig zu seinen aposteln denn SIE stellen ihm ja die frage ...... SAG, UNS .... wann wird das geschehen ....... und Jesus antortet IHNEN .... gebt acht, dass EUCH ...... usw. ....... und größtenteils ist es ja ach so eingetroffen ......
Optimist schrieb:Ich lese daraus, dass Jesus von einer großen Zeitspanne redet, welche schon zu LEBZEITEN der Jünger und Apostel BEGINNT (das ist die Naherwartung) ....
... aber dann erst v i e l SPÄTER endet (diese Zeitspanne meine ich).
Die Lösung zu diesem scheinbaren Problem liefert der KONTEXT, DANN kann man verstehen, wie Jesu prophetische Worte tatsächlich gemeint sind und auf
welche Zeit(en ) sie zutreffen:

Ich beginne einmal mit dem Matthäusevangelium Kapitel 24:

Matthäus 24:1,2 ( Elberfelder Bibel )

"Und Jesus trat hinaus und ging von dem Tempel weg; und seine Jünger traten zu ihm, um ihn auf die Gebäude des Tempels aufmerksam zu machen. 2 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht ihr nicht dies alles? Wahrlich, ich sage euch: Hier wird nicht ein Stein auf dem anderen gelassen werden, der nicht abgebrochen werden wird."

Der TEMPEL GOTTES in Jerusalem war für das damalige jüdische System das ZENTRUM der Anbetung. Die Tempelanlage war herrlich!
Als Jesu Jünger Jesus auf diese herrlichen Bauten aufmerksam machten, kündigte Jesus prophetisch deren ZERSTÖRUNG an.
Die ZERSTÖRUNG des Tempels und der Stadt Jerusalem, was Jesus in anderen Versen bereits ebenfalls ankündigte, würde das ENDE DES GESAMTEN JÜDISCHEN SYSTEMS DER ANBETUNG bedeuten und das Ende der NATION!

Aufgrund desssen fragten einige der Jünger Jesu kurze Zeit später Jesus noch einmal zu ALLEM was Jesus vorauussagte im DETAIL aus!

Die FRAGE der JÜNGER WAR VIELSCHICHTIG und genauso verhält es sich dann mit JESU prophetischer Antwort!

Die Frage lautete:

Matthäus 24:3 ( Schlachter 2000 )

"Als er aber auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird dies geschehen, und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein? "

Wenn man die Frage der Jünger Jesu gründlich liest, beinhaltet sie DREI herausragende Ereignisse, die Jesus dann daraufhin beantwortet!

1. ) WANN wird dies geschehen? ( Was er zuvor gerade erwähnte, die Zerstörung des Tempels! )?

2. ) Das ZEICHEN seiner WIEDERKUNFT ( PARUSIE= eigentlich GEGENWART! ) ?

3. ) Das ZEICHEN des Endes der WELTZEIT?

Die Antwort Jesu:

Die nachfolgenden prophetischen Verse die Jesus äusserte und das prophetische ZEICHEN, bezogen sich somit entweder auf das Ende des jüdischen Systems ODER auf das ZEICHEN seiner PARUSIE oder auf das ZEICHEN des Endes der WELTZEIT!

Manche der prophetischen Äusserungen Jesu zu den Weltereignissen können sich somit auf beide Zeitperioden beziehen!

Warum nur ZEICHEN für ZWEIZeitperioden?

Weil parallelle biblische Prophezeiungen zu Jesu PARUSIE deutlich zeigen, dass Jesu beginnende unsichtbare PARUSIE ( Gegenwart ) als ernannter himmlischer König einem Höhepunkt seiner Parusie zustrebt, dem GERICHT an den Nationen....oder wie es die Schlachter Übersetzung ausdrückt..." dem "ENDE DER WELTZEIT"!


Fazit:

Jesu prophetische Äusserungen in Matthäus K. 24; Lukas K.21 und Markus K. 13 betreffen ZWEI Mal das Ende von SYSTEMEN:

1.) Das Ende des jüdischen Systems! ( entgültig erfüllt im Jahre 70 u. Z.! )

2. Das Ende des gesamten Weltsystems ( Beginn: 1914 ( Inthronisierung Jesu ) bis zum Höhepunkt ( Offenbarung Jesu Christi und Gericht an den Nationen! )

Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

14.01.2016 um 23:53
@Tommy57
Fazit:

Jesu prophetische Äußerungen in Matthäus K. 24; Lukas K.21 und Markus K. 13 betreffen ZWEI Mal das Ende von SYSTEMEN:

1.) Das Ende des jüdischen Systems! ( endgültig erfüllt im Jahre 70 u. Z.! )

2. Das Ende des gesamten Weltsystems bis zum Höhepunkt ( Offenbarung Jesu Christi und Gericht an den Nationen! )
Das sehe ich genauso.
Ich habe jedoch bewusst das mit 1914 raus gelassen, weil ja dieses Datum strittig ist. :)

Jesu Antwort hat also demnach eine Doppeldeutung.
-----------------------------------

@-Therion-
Optimist schrieb:
Die Übersetzungen in viele Sprachen kamen doch erst viel später. Und sogar jetzt ist - glaube ich - noch nicht in wirklich allen Sprachen übersetzt worden.

das ist auch nicht wirklich notwendig weil sich jede sprache aus einer bestimmten grundsprache entwickelt hat ..... es gibt 12 Weltsprachen wer die beherrscht könnte sich überall auf der welt verständigen !

theoretisch bräuchte man sogar lediglich nur 5 nämlich:
Englisch, Spanisch, Französisch, Arabisch und Portugiesisch = diese sind AMTSSPRACHEN

Weltsprache

1. Englisch 375 Mio. 1500 Mio.
2. Chinesisch 982 Mio. 1100 Mio.
3. Hindi 460 Mio. 650 Mio.
4. Spanisch 330 Mio. 420 Mio.
5. Französisch 79 Mio. 370 Mio.
6. Arabisch 206 Mio. 300
7. Russisch 165 Mio. 275 Mio.
8. Portugiesisch 216 Mio. 235 Mio.
9. Bengalisch 215 Mio. 233 Mio.
10. Deutsch 105 Mio 185 Mio.
11. Japanisch 127 Mio. 128 Mio.
12. Koreanisch 78 Mio. 78 Mio.
Das kann ich mir nicht vorstellen, dass man sich wirklich überall verständigen könnte. Wenn man in eine Provinz von z.B. Afrika, Indien oder Asien gehen würde, glaube ich nicht, dass man mit einer der obigen Sprachen was anfangen könnte.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

15.01.2016 um 07:43
Tommy57 schrieb:Matthäus 24:1,2 ( Elberfelder Bibel )

"Und Jesus trat hinaus und ging von dem Tempel weg; und seine Jünger traten zu ihm, um ihn auf die Gebäude des Tempels aufmerksam zu machen. 2 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht ihr nicht dies alles? Wahrlich, ich sage euch: Hier wird nicht ein Stein auf dem anderen gelassen werden, der nicht abgebrochen werden wird."

Der TEMPEL GOTTES in Jerusalem war für das damalige jüdische System das ZENTRUM der Anbetung. Die Tempelanlage war herrlich!
Als Jesu Jünger Jesus auf diese herrlichen Bauten aufmerksam machten, kündigte Jesus prophetisch deren ZERSTÖRUNG an.
Die ZERSTÖRUNG des Tempels und der Stadt Jerusalem, was Jesus in anderen Versen bereits ebenfalls ankündigte, würde das ENDE DES GESAMTEN JÜDISCHEN SYSTEMS DER ANBETUNG bedeuten und das Ende der NATION!
der tempel und Jerusalem wurde doch schon vor langer zeit zerstört !
Dieser Tempel wurde wie die gesamte Stadt Jerusalem bei der Eroberung durch die Babylonier unter Nebukadnezar II. 586 v. Chr.[2][3] zerstört.


Unter dem Jerusalemer Tempel (hebr. בֵּית־הַמִּקְדָּשׁ, Bet HaMikdasch) versteht man zum einen den Tempel Salomos, welcher Anfang des 6. Jh. v. Chr. durch die Babylonier zerstört wurde, zum anderen den sogenannten Zweiten Tempel (vollendet 515 v. Chr.) bis zu seiner Zerstörung 70 n. Chr. durch die Römer.

Der erste Jerusalemer Tempel ist nach biblischer Darstellung von Salomo auf dem Zion gebaut worden. Archäologen nehmen allerdings an, dass dieser Tempel genauso wie die „salomonischen“ Paläste erst etwa zweihundert Jahre nach der Herrschaft Salomos errichtet wurde.[1] Dieser Tempel wurde wie die gesamte Stadt Jerusalem bei der Eroberung durch die Babylonier unter Nebukadnezar II. 586 v. Chr.[2][3] zerstört.

Nach dem babylonischen Exil wurde in Jerusalem ein zweiter Tempel erbaut, nach biblischer Darstellung während der Herrschaft des persischen Königs Dareios I. Dieser Tempel diente um 170 v. Chr. zeitweilig als Zeusheiligtum und wurde ab 21 v. Chr. unter Herodes dem Großen grundlegend umgebaut und erweitert und schließlich bei der Niederschlagung des Jüdischen Krieges durch die Römer im Jahr 70 n. Chr. zerstört. Die Westmauer dieses zweiten Tempels, auch als Klagemauer bekannt, ist bis heute erhalten. Auf dem Tempelberg selbst stehen der Felsendom und die al-Aqsa-Moschee, die nach den heiligen Stätten in Mekka und Medina bedeutendsten Heiligtümer für Muslime.
Wikipedia: Jerusalemer_Tempel
Optimist schrieb:Jesu Antwort hat also demnach eine Doppeldeutung.
die doppeldeutung existiert offensichtlich nur deshalb weil IHR es so sehen wollt !
sorry aber nicht mal mit viel fantasie und augenzudrücken kann ich die aussagen jesus auf die zukunft beziehen ....
Optimist schrieb:Das kann ich mir nicht vorstellen, dass man sich wirklich überall verständigen könnte. Wenn man in eine Provinz von z.B. Afrika, Indien oder Asien gehen würde, glaube ich nicht, dass man mit einer der obigen Sprachen was anfangen könnte.
In Asien werden viele hundert einzelne Sprachen gesprochen. Zu den bedeutenden Sprachfamilien und Sprachgruppen gehören (Auswahl):

ASIEN

Slawische Sprachen
Kaukasische Sprachen
Semitische Sprachen
Iranische Sprachen
Oghusische Sprachen
Kiptschakische Sprachen
Uighurische Sprachen
Sibirische Turksprachen
Sinitische Sprachen
Indoarische Sprachen
Dravidische Sprachen
Tibetobirmanische Sprachen
Tai-Kadai-Sprachen
Austroasiatische Sprachen
Koreanische Sprache
Japanisch-Ryūkyū
Malayo-polynesische Sprachen
Wikipedia: Asien

AFRIKA


Insgesamt gibt es über 2000 eigenständige afrikanische Sprachen, von denen rund 50 als größere Sprachen gelten, die jeweils von über einer Million Menschen gesprochen werden. Einige der wichtigsten afrikanischen Sprachen sind Swahili, Igbo, Hausa und Fulfulde. Die ehemaligen europäischen Kolonialsprachen werden vielerorts noch gesprochen.

Zu den afroasiatischen Sprachen gehören Arabisch, Hausa, Amharisch und Oromisch zu den Niger-Kongo-Sprachen zählen Bambara, Swahili, Wolof, Yoruba und Zulu. Die Khoisansprachen werden von den gleichnamigen Völkern im Südlichen Afrika gesprochen; charakteristisch für sie sind Klicklaute. Auf Madagaskar werden Austronesische Sprachen wie Malagasy, Howa (Dialekt des Merina) und andere Merina-Dialekte gesprochen.
Wikipedia: Afrika#Sprachen

INDIEN
In Indien werden weit über 100 verschiedene Sprachen gesprochen, die vier verschiedenen Sprachfamilien angehören. Neben den beiden überregionalen Amtssprachen Hindi und Englisch erkennt die indische Verfassung die folgenden 21 Sprachen an: Asamiya, Bengalisch, Bodo, Dogri, Gujarati, Kannada, Kashmiri, Konkani, Maithili, Malayalam, Marathi, Meitei, Nepali, Oriya, Panjabi, Santali, Sanskrit, Sindhi, Tamil, Telugu und Urdu. Die meisten dieser Sprachen dienen in den Bundesstaaten, in denen sie von einer Bevölkerungsmehrheit gesprochen werden, auch als Amtssprachen. Englisch ist Verwaltungs-, Unterrichts- und Wirtschaftssprache. Von den Verfassungssprachen gehören 15 der indoarischen, vier der dravidischen (Telugu, Tamilisch, Kannada und Malayalam), zwei der tibetobirmanischen bzw. sinotibetischen Sprachfamilie (Bodo, Meitei) und jeweils eine der austroasiatischen (Santali) und der germanischen (Englisch) an.

Wikipedia: Indien#Sprachen_und_Schriften


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

15.01.2016 um 10:03
@-Therion-
Du hast nun so viele Sprachen aufgeführt, welche - besonders eben auch in den Provinzen - gesprochen werden
Und klar, glaube ich auch das hier:
-Therion- schrieb:nglisch ist Verwaltungs-, Unterrichts- und Wirtschaftssprache.
. Dem gegenüber wird jedoch auch ausgesagt:
-Therion- schrieb:Neben den beiden überregionalen Amtssprachen Hindi und Englisch erkennt die indische Verfassung die folgenden 21 Sprachen an: Asamiya, Bengalisch, Bodo, Dogri, Gujarati, Kannada, Kashmiri, Konkani, Maithili, Malayalam, Marathi, Meitei, Nepali, Oriya, Panjabi, Santali, Sanskrit, Sindhi, Tamil, Telugu und Urdu. Die meisten dieser Sprachen dienen in den Bundesstaaten, in denen sie von einer Bevölkerungsmehrheit gesprochen werden, auch als Amtssprachen.
--> also die vielen oben gen. Sprachen sind AMTSSPRACHEN und die Bevölkerungsmehrheit spricht diese (und eben NICHT englisch).

Alles in allem verstehe ich nicht, womit durch Deine Zitate diese Äußerung von mir widerlegt ist?
Optimist schrieb:Das kann ich mir nicht vorstellen, dass man sich wirklich überall verständigen könnte. Wenn man in eine Provinz von z.B. Afrika, Indien oder Asien gehen würde, glaube ich nicht, dass man mit einer der obigen Sprachen was anfangen könnte.
Ursprünglich ging es mir darum, dass sich das Evangelium auch in der heutigen Zeit noch nicht vollständig verbreitet hat bzw. sicherlich noch nicht in ALLEN relevanten Sprachen übersetzt worden ist.
Denn wie gesagt, ich glaube nicht, dass nun die Meisten in z.B. Indien englisch können. Sondern wie das obige Zitat zeigt, spricht die Mehrheit andere Sprachen.
Als Jesu Jünger Jesus auf diese herrlichen Bauten aufmerksam machten, kündigte Jesus prophetisch deren ZERSTÖRUNG an.
Die ZERSTÖRUNG des Tempels und der Stadt Jerusalem, was Jesus in anderen Versen bereits ebenfalls ankündigte, würde das ENDE DES GESAMTEN JÜDISCHEN SYSTEMS DER ANBETUNG bedeuten und das Ende der NATION!

--->Theorin:
der tempel und Jerusalem wurde doch schon vor langer zeit zerstört !
Dieser Tempel wurde wie die gesamte Stadt Jerusalem bei der Eroberung durch die Babylonier unter Nebukadnezar II. 586 v. Chr.[2][3] zerstört.
Es gibt also einen 1. Tempel, welcher vor Jesus zerstört worden war. Dann gibt es einen 2. Tempel, der aufgebaut worden war und bis in die Lebzeiten Jesu existierte. Jesus selbst war ja als Jugendlicher in diesem Tempel und hatte dort zu seinem Vater gebetet....

Da ist es für mich naheliegend, dass Jesus diesen zweiten Tempel mit seiner Prophezeiung gemeint hatte. Der Erste ist somit für die Verse um die es geht gar nicht relevant.
Oder was wolltest Du damit aussagen, dass der ERSTE Tempel zerstört worden war?


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

15.01.2016 um 10:32
--> also die vielen oben gen. Sprachen sind AMTSSPRACHEN und die Bevölkerungsmehrheit spricht diese (und eben NICHT englisch).

Ursprünglich ging es mir darum, dass sich das Evangelium auch in der heutigen Zeit noch nicht vollständig verbreitet hat bzw. sicherlich noch nicht in ALLEN relevanten Sprachen übersetzt worden ist.
Denn wie gesagt, ich glaube nicht, dass nun die Meisten in z.B. Indien englisch können. Sondern wie das obige Zitat zeigt, spricht die Mehrheit andere Sprachen.
was schreibst du da ..... ?

-------> In Indien werden weit über 100 verschiedene Sprachen gesprochen, die vier verschiedenen Sprachfamilien angehören. Neben den beiden überregionalen Amtssprachen Hindi und E N G L I S C H !!!
Optimist schrieb:Es gibt also einen 1. Tempel, welcher vor Jesus zerstört worden war. Dann gibt es einen 2. Tempel, der aufgebaut worden war und bis in die Lebzeiten Jesu existierte. Jesus selbst war ja als Jugendlicher in diesem Tempel und hatte dort zu seinem Vater gebetet....

Da ist es für mich naheliegend, dass Jesus diesen zweiten Tempel mit seiner Prophezeiung gemeint hatte. Der Erste ist somit für die Verse um die es geht gar nicht relevant.
Oder was wolltest Du damit aussagen, dass der ERSTE Tempel zerstört worden war?
------> was ist heute los mit dir irgendwie scheinst du nicht wirklich bei der sache zu sein ....

Nach dem babylonischen Exil wurde in Jerusalem ein zweiter Tempel erbaut, nach biblischer Darstellung während der Herrschaft des persischen Königs Dareios I. Dieser Tempel diente um 170 v. Chr. zeitweilig als Zeusheiligtum und wurde ab 21 v. Chr. unter Herodes dem Großen grundlegend umgebaut und erweitert ------------------------> und schließlich bei der Niederschlagung des Jüdischen Krieges durch die Römer im Jahr 70 n. Chr. zerstört !!!!!


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

15.01.2016 um 12:21
@-Therion-


keine Ahnung ob ich auf der Leitung stehe :)
...
aber ich weiß immer noch nicht, was du mir damit z.B. sagen willst (bezüglich der Relevanz von Jesu Prophezeiung)? :
-Therion- schrieb:Nach dem babylonischen Exil wurde in Jerusalem ein zweiter Tempel erbaut, nach biblischer Darstellung während der Herrschaft des persischen Königs Dareios I. Dieser Tempel diente um 170 v. Chr. zeitweilig als Zeusheiligtum und wurde ab 21 v. Chr. unter Herodes dem Großen grundlegend umgebaut und erweitert ------------------------> und schließlich bei der Niederschlagung des Jüdischen Krieges durch die Römer im Jahr 70 n. Chr. zerstört !!!!!
Hier steht, dass der Tempel VOR Christus einem heidnischen Zweck diente und dann wurde er - immer noch VOR Christus umgebaut.
Jedoch lt. Bibel war es doch dann zu Zeiten Jesu trotzdem ein Ort der Anbetung für die Juden....


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

15.01.2016 um 16:22
Optimist schrieb:Hier steht, dass der Tempel VOR Christus einem heidnischen Zweck diente und dann wurde er - immer noch VOR Christus umgebaut.
Jedoch lt. Bibel war es doch dann zu Zeiten Jesu trotzdem ein Ort der Anbetung für die Juden....
warum sollte das eine das andere ausschließen bzw. warum sollte zu jesus zeiten der tempel dann nicht ein ort der anbetung gewesen sein .......

Er begann mit dem Tempelbau um 19 v. Chr. und beendete das Heiligtum 12 v. Chr. Der Gesamtbau wurde erst 64 n. Chr. fertiggestellt.
An der Ostseite des Tempels gab es eine Reihe von Vorhöfen für verschiedene Aufgaben. Der Tempel selbst war von einer 1,5 Meter hohen Mauer umgeben. Außer Juden durften bei Androhung der Todesstrafe niemand diese Mauer passieren. Einen entsprechenden Hinweis fand man 1871 in Jerusalem in einem Kalkstein eingeritzt, es lautet:
Kein Fremder darf den Bereich innerhalb der Brüstung um den Tempel betreten. Wer erfasst wird, ist für seinen Tod selbst verantwortlich.
Innerhalb der Trennmauer führten 12 Stufen zu einer 3 Meter höher gelegenen Fläche, wo das Frauentor und das Tor der Reinen und Gerechten den Zugang zum gepflasterten Hof des Gebetes bildeten.
Am Ende dieses Vorhofs wurden auf einem halbrunden Podest Opfer und Gaben abgelegt, die Gott dargebracht werden sollten. Dahinter lag der Hof der Priester mit seinem großen Altar und dem Bronzebecken für die rituelle Waschungen.





Als Jesus im Jerusalemer Tempel (gemeint ist der auch den Heiden zugängliche Vorhof) die Händler und die Geldwechsler sitzen sah, trieb er sie der Überlieferung des Johannesevangeliums zufolge mit einer Geißel aus Stricken aus dem Tempel, stieß Tische um und verschüttete das Geld der Wechsler mit den Worten: „Macht meines Vaters Haus nicht zum Kaufhaus!“ (Joh 2,16 EU). Im Markusevangelium begründet er seine Handlung mit den Worten: „Steht nicht geschrieben: ‚Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker‘? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht“ (Mk 11,17 EU). Alle Evangelien vermitteln dem Leser das Bild eines in dieser Situation zornigen und aggressiven Jesus; allerdings ist die Szene im Johannesevangelium deutlich turbulenter und rauer geschildert als in der synoptischen Überlieferung. Anders als im Markusevangelium (Mk 11,15 EU) richtet sich die Aktion Jesu nach Johannes ausschließlich gegen Tempelbedienstete (Verkäufer und Wechsler), nicht aber gegen die Käufer der angebotenen Opferware




„13[…] weil das Osterfest der Juden nahe bevorstand, zog Jesus nach Jerusalem hinauf. 14Er fand dort im Tempel die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler sitzen. 15Da flocht er sich eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle samt ihren Schafen und Rindern aus dem Tempel hinaus, verschüttete den Wechslern das Geld und stieß ihre Tische um 16und rief den Taubenhändlern zu: ‚Schafft das weg von hier! Macht das Haus meines Vaters nicht zu einem Kaufhause!‘“

– ‚Die Heilsbotschaft nach Johannes‘ 2,13-16.[1]

Die Tempelaristokratie dürfte die Aktion Jesu vermutlich als offenen Angriff auf ihre Autorität und Profitquelle verstanden haben, was auch als ein Grund für den in den christlichen Evangelien berichteten Beschluss der religiösen Führer Jerusalems gewertet wird, Jesus zu töten. Obgleich die Perikope von der Tempelreinigung bibelwissenschaftlich nicht zum Kernbestand der Passionserzählung gerechnet wird, gilt sie deshalb vielfach als der eigentliche Anlass und Auftakt der Passionsgeschichte.
Wikipedia: Tempelreinigung




Klagemauer


Die Westmauer dieses zweiten Tempels, auch als Klagemauer bekannt, ist bis heute erhalten. Auf dem Tempelberg selbst stehen der Felsendom und die al-Aqsa-Moschee, die nach den heiligen Stätten in Mekka und Medina bedeutendsten Heiligtümer für Muslime.
Wikipedia: Jerusalemer_Tempel


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