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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

3.810 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Bibel, Jesus, Wahrheit, Christ, Interpretation, Inspiration, Blasphemie

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

18.03.2016 um 23:32
@Etta


Hallo!
Etta schrieb:Nö, siehe ich mache alles neu, steht in der Offenbarung. Es wird eine neue Erde geben, weil die alte Erde nicht mehr bewohnbar sein wird.
Natürlich ist für Gott alles möglich!

In der Offenbarung steht allerdings auch:

Offenbarung 11:18 ( Elberfelder )

"Und die Nationen sind zornig gewesen, und dein Zorn ist gekommen und die Zeit der Toten, dass sie gerichtet werden und dass du den Lohn gibst deinen Knechten7, den Propheten, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen8 und den Großen, und die du verdirbst, welche die Erde verderben."

ALSO: Offensichtlich wird nach dem Gedanken des letzten Satzes aus Offenbarung 11:18 GOTT rechtzeitig eingreifen, bevor der Mensch den gesamten Planeten zerstören würde!


Offenbarung 21:1 ( Elberfelder )

"Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr."

Frage: Wir wissen ja, das der wahre Gott immer wahrhaftig ist und sich sein Wort niemals selbst widerspricht! Da die gesamte Bibel von Gott inspiriert ist, darf sich also eine Aussage Gottes nicht mit einer anderen widersprechen, oder?

Da der wahre Gott in Psalm 104:5 ( Elberfelder ) deutlich zum Ausdruck bringt, was Gott mit dem Planeten Erde im Sinn hat, MUSS sich eine Aussage wie z. B. in Offenbarung 21: 1 auf eine andere Erde als wie die buchstäbliche beziehen!

Psalm 104:5 ( Elberfelder )

"Er hat die Erde gegründet auf ihre Grundfesten. Sie wird nicht wanken immer und ewig."

Gibt es biblische Beweise, dass sich die Ausdrücke "neue Himmel" und "neue Erde" auch auf etwas symbolisches beziehen können?

Ja, die gibt es! Das erste Mal wo Gott diese Aussage machte und worauf sich alle prophetischen Äußerungen dann auch beziehen ist der Ausspruch aus Jes. 65:17!

Jesaja 65:17 ( Elberfelder )

"Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Und an das Frühere wird man nicht mehr denken, und es wird nicht mehr in den Sinn kommen."

Dieser Text hatte eine 1. Erfüllung als Gott sein Volk aus der Gefangenschaft Babylons befreite und in ihr Heimatland zurückbrachte!
Dort wurde der Tempel wieder aufgebaut und die wahre Anbetung wieder hergestellt!

DAMALS bezog sich die Erfüllung auf:

Jesaja 65:18,19 ( Elberfelder )

"Denn siehe, ich schaffe Jerusalem zum Frohlocken und sein Volk zur Freude. 19 Und ich werde über Jerusalem jubeln und über mein Volk mich freuen."

Als das Volk aus Babylon befreit wurde, gab es damals eine bedingt wiederhergestellte Regierung und ein reumütiges Volk, das zurückkehrte!

DAS WAREN DIE NEUEN HIMMEL UND DIE NEUE ERDE.....denn der buchstäbliche Himmel und die buchstäbliche Erde wurden damals nicht erneuert!

Das aber die Prophezeiung Jesajas noch eine größere Erfüllung haben sollte, bestätigt der Apostel Petrus, als er sich unter Inspiration auf die Prophezeiung Jesajas bezog und diese in seinem Brief zitierte!

2. Petrus 3:13 ( Elberfelder )

"Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt."

Frage: Sind mit diesen Worten nun der buchstäbliche Himmel und der Planet Erde gemeint?

Offensichtlich nicht! Warum nicht?

Weil Petrus unter Inspiration schrieb: "....IN DENEN GERECHTIGKEIT WOHNT!"

Aufmerksamen Bibellesern fällt hier auf, dass "GERECHTIGKEIT in den NEUEN HIMMELN und IN DER NEUEN ERDE wohnen" wird!

Allerdings wohnt GERECHTIGKEIT nur in vernunftbegabten Geschöpfen und NICHT in den buchstäblichen Himmeln oder der buchstäblichen Erde!


In der Bibel werden die Begriffe HIMMEL und ERDE oft in symbolischer Art und Weise gebraucht!

So steht der Begriff HIMMEL hin und wieder für Regierungen, die wie der buchstäbliche Himmel über der Bevölkerung stehen und der Begriff ERDE steht für die menschliche Gesellschaft, die von den Himmeln regiert wird!

Beispiel für den symbolischen Gebrauch dieser Begriffe in der Bibel:

symbolische HIMMEL:Jes. 34:4,5 ( Elberfelder )

"Und alles Heer des Himmels zergeht1. Und der Himmel wird zusammengerollt wie eine Buchrolle. Und sein gesamtes Heer verwelkt, wie das Laub am Weinstock verwelkt und wie Welkes am Feigenbaum. 5 Denn trunken ist im Himmel mein Schwert. Siehe, auf Edom fährt es herab und auf das Volk meines Bannes zum Gericht."

Erklärung: Das hier beschriebene Gericht an den Edomitern, die in einer erhöhten Berggegend lebten und dominierten, wird mit dem Begriff "Himmel" umschrieben!
Der Begriff HIMMEL steht also in der biblischen Symbolik für etwas ERHÖHTES und der jeweilige Kontext muss deshalb bei der jeweiligen Deutung des Begriffes HIMMEL immer berücksichtigt werden!

Das gleiche gilt für den Begriff ERDE!

symbolische ERDE: 1. Mose 11:1 ( Elberfelder )

"Und die ganze Erde hatte ein und dieselbe Sprache1 und ein und dieselben Wörter."

Bei diesem Beispiel wird deutlich, dass der biblische Begriff für ERDE in diesem Kontext NICHT den Planeten Erde nennt, sondern die menschliche Gesellschaft oder Bevölkerung, denn schließlich kann der Planet Erde selbst nicht sprechen!

Frage: Was muss man tun, wenn der direkte Kontext einer biblischen Aussage nicht erkennen lässt, ob ein Begriff buchstäblich oder symbolisch anzuwenden ist?

DANN muss man den biblischen GESAMTKONTEXT zu einem Thema berücksichtigen um zur richtigen inspirierten Deutung zu kommen!


So verhält es sich dann auch mit dem Text aus Offenbarung 21:1, wo Johannes in der Vision einen NEUEN HIMMEL und EINE NEUE ERDE sieht!

Was Johannes da sieht, ist also die endgültige ERFÜLLUNG der göttlichen Verheissung aus Jes. 65:17 woauf auch der Apostel Petrus in 2. Petrus 3:13 bezug nahm!

Somit bedeuten die NEUE HIMMEL und die NEUE ERDE die in der VISION gesehen werden und in denen gemäß den Worten des Apostel Petrus GERECHTIGKEIT WOHNEN wird, auf:

NEUE HIMMEL: die gerechte Regierung Gottes, das himmlische Jerusalem

NEUE ERDE: eine Gott wohlgefällige gläubige menschliche Gesellschaft, die sich von den neuen Himmeln, dem Königreich Gottes, regieren läßt!


Gruß, Tommy


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22.03.2016 um 00:00
aus einem anderen Thread:
O:
Wenn ich das jetzt also alles richtig verstehe, wird man gar n i c h t MIT Wasser getauft (sondern lediglich IM Wasser)?

-->O an @BibleIsTruth:
diesen Unterschied machte ich deshalb, weil es doch heißt, dass man MIT Feuer und Geist getauft wird.
Man wird doch aber IM (oder MIT?) Wasser getauft...
Weißt wie ich es meine, womit ich nicht so richtig klar komme?

Im Endeffekt, wenn man KEINEN Unterschied macht, ob im oder mit Wasser, müsste oder könnte man doch dann sagen, wir werden MIT Wasser, Feuer und Geist getauft. So heißt es aber nicht.

Weißt jetzt wie ich es meine?
-------------------------------------

@BibleIsTruth:
Grundsätzlich würde ich Dir hier zustimmen, wir beide haben an diesem Punkt das gleiche Verständnis. Bis auf den letzten Satz, den Heiligen Geist empfangen wir nicht bei der Wassertaufe nach meiner Erkenntnis, sondern am Tag unserer Bekehrung; bei den ersten Schritten unseres Glaubenslebens.

"In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eurer Errettung, gehört habt — in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung" Epheser 1,13 (vgl. auch Apostelgeschichte 19,2)

-->O:
"als ihr gläubig wurdet..." -> unter diesem "gläubig werden" verstehe ich, dass DIES die Taufe bzw sich taufen lassen beinhaltet.
Denn dadurch dass man glaubt (was Jesus geboten hatte), lässt man sich ja dann auch taufen. Wenn man das nicht täte würde man ja gar nicht richtig GLAUBEN (was Jesus geboten hatte, u.a. eben auch die Taufe...)

Es gibt dann eben auch die anderen Verse, wo draus hervor geht, dass man den HG bei der Taufe bekommt. Was machst du damit bzw. wie verstehst du das?
---------------------------------


BibleIsTruth schrieb:

Und der Heilige Geist ist viel mehr als nur ein Geber von Kraft und Durchhaltevermögen, das zwar auch aber Er leitet uns und befähigt uns zu einem gottgefälligen Leben, wir brauchen Ihn weil wir aus eigener Bemühungen Gott nicht gefallen können.

--->O:
Ja, dem stimme ich zu.

-------------------------------------


Optimist schrieb:
"als ihr gläubig wurdet..." -> unter diesem "gläubig werden" verstehe ich, dass DIES die Taufe bzw sich taufen lassen beinhaltet.

---> sin7:
ja, die Taufe im heiligen Geist
-------------------------------------


Optimist schrieb:
Denn dadurch dass man glaubt (was Jesus geboten hatte), lässt man sich ja dann auch taufen.

--->sin7:
das wäre die Wassertaufe des Johannes, welche meiner Erkenntnis nach aber nicht notwendig ist zur Errettung. Sie symbolisiert nur äußerlich sozusagen den Glauben und die Annahme Jesu

Vielleicht meinst du mit Wasser auch die Stelle mit Nikodemus? Da heißt es ja dass man aus Wasser und Geist neu geboren sein muss. Das "Wasser" dort steht, soweit ich weiß, für das Wasserbad im Wort (wie in Epheser 5:26).
Mit der Taufe im Feuer habe ich auch kein Plan
@sin7
Denn dadurch dass man glaubt (was Jesus geboten hatte), lässt man sich ja dann auch taufen.

--->sin7:
das wäre die Wassertaufe des Johannes,
Das sehe ich nicht so. Wenn es um die Taufe geht, welche DANACH kam (nachdem auch Jesus getauft worden war und seinen Nachfolgern geboten hatte, sich taufen zu lassen), wird doch AUCH in Wasser untergetaucht, oder nicht?
Vielleicht meinst du mit Wasser auch die Stelle mit Nikodemus? Da heißt es ja dass man aus Wasser und Geist neu geboren sein muss. Das "Wasser" dort steht, soweit ich weiß, für das Wasserbad im Wort
Der Nikodemus tauchte doch aber buchstäblich im Jordan unter? (durch das Untertauchen bekommt man doch auch symbolisch die Sünden abgewaschen....)


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22.03.2016 um 00:09
Optimist schrieb:Das sehe ich nicht so. Wenn es um die Taufe geht, welche DANACH kam (nachdem auch Jesus getauft worden war und seinen Nachfolgern geboten hatte, sich taufen zu lassen), wird doch AUCH in Wasser untergetaucht, oder nicht?
ehm ja :D wo ist gerade das Problem?^^
Dieses "Untertauchen" gab es vor Jesus und auch heute noch, hat aber mit dem heiligen Geist nichts zu tun
Optimist schrieb:Denn dadurch dass man glaubt (was Jesus geboten hatte), lässt man sich ja dann auch taufen.
ich hab den Part jetzt so verstanden, dass man sich zur Bestätigung an den Glauben Jesu eben taufen lässt, und zwar mit Wasser, das Untertauchen. Das alles aber nachdem man bereits den heiligen Geist hat, also nach seiner Bekehrung. So ist mir das bekannt. Lasse mich gerne eines Besseren belehren :)


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22.03.2016 um 00:15
@sin7
sin7 schrieb:Dieses "Untertauchen" gab es vor Jesus und auch heute noch, hat aber mit dem heiligen Geist nichts zu tun
Das ist richtig, das Untertauchen im Wasser NICHT.
Jedoch lt. Bibel bekommt man dann im Zuge der Taufe den HG.
Denn dadurch dass man glaubt (was Jesus geboten hatte), lässt man sich ja dann auch taufen.

--->
ich hab den Part jetzt so verstanden, dass man sich zur Bestätigung an den Glauben Jesu eben taufen lässt, und zwar mit Wasser, das Untertauchen. Das alles aber nachdem man bereits den heiligen Geist hat, also nach seiner Bekehrung. So ist mir das bekannt. Lasse mich gerne eines Besseren belehren
Lt. Bibel interpretiere ich es so (Bibelstellen müsste ich später mal raussuchen :) ) :

zuerst die Belehrung über die gute Botschaft (Evangelium) -> dann Glaube daran (oder auch nicht, je nach dem) -> und wenn man dem Evangelium und somit auch Jesus glaubt, lässt man sich - WEIL man ja glaubt - taufen.
Und wie gesagt , im Zuge der Taufe bekommt man den HG.


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22.03.2016 um 00:36
Optimist schrieb:Lt. Bibel interpretiere ich es so(Bibelstellen müsste ich später mal raussuchen :)
warum nicht gleich?

als "baptist" müsstest die doch aus dem ff zitieren können.

:ask:


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22.03.2016 um 00:38
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:als "baptist"
hast du wieder mal zu tief ins Glas geschaut :D ? Ich bin kein Babtist.


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pere_ubu
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22.03.2016 um 00:39
hast duu wieder mal zu tief ins Glas geschaut :D
was soll denn "wieder" heissen ?

klar bist du im grunde ein baptist , nur ist es dir nicht mal bewusst.


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22.03.2016 um 00:43
@pere_ubu
hast duu wieder mal zu tief ins Glas geschaut :D

-->
was soll denn "wieder" heissen ?
hast du deine lustigen Einlagen von vor paar Wochen oder Monaten hier vergessen? - war wirklich sehr erheiternd (für alle die es lasen) und das meine ich ganz und gar nicht böse, war echt mal eine kleine Abwechslung in sonst so ernsthaften Threads ;)
pere_ubu schrieb:klar bist du im grunde ein baptist , nur ist es dir nicht mal bewusst.
von mir aus, wie du meinst. :)


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22.03.2016 um 00:51
Optimist schrieb:hast du deine lustigen Einlagen von vor paar Wochen oder Monaten hier vergessen? - war wirklich sehr erheiternd (für alle die es lasen) und das meine ich ganz und gar nicht böse, war echt mal eine kleine Abwechslung in sonst so ernsthaften Threads ;)
immer wieder erstaunlich deine art zu denken.
von einem vorfall eine grundsätzlichkeit abzuleiten.

was würdest denken ,wenn ich dich als rechtsextrem bezeichne noch deinen letzten sperren ?
merkst was ?
ich kann dir versichern , mit alkohol hab ich keine probleme .
Optimist schrieb:von mir aus, wie du meinst. :)
damit wärst ja auch nur ein christ einer christlichen strömung ,derer es zahlreiche gibt.
ich hoffe du weisst wenigstens was baptisten sind.

hast denn die wichtigen bibelstellen nun ,die dir sagen man "bekäme" den heiligen geist bei der taufe ?


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22.03.2016 um 01:01
@pere_ubu
Optimist schrieb:
hast du deine lustigen Einlagen von vor paar Wochen oder Monaten hier vergessen? - war wirklich sehr erheiternd (für alle die es lasen) und das meine ich ganz und gar nicht böse, war echt mal eine kleine Abwechslung in sonst so ernsthaften Threads ;)

--->
immer wieder erstaunlich deine art zu denken.
von einem vorfall eine grundsätzlichkeit abzuleiten.
Die Grundsätzlichkeit hast du mir jetzt in den Mund gelegt. Ich hatte nur gefragt ob es "wieder" passiert ist. :) ... hätte ja sein können.
pere_ubu schrieb:was würdest denken ,wenn ich dich als rechtsextrem bezeichne noch deinen letzten sperren ?
kannst du gerne behaupten. Hätte nu nichts mit der Wahrheit zu tun.
Dass du hingegen etwas angeheitert warst, das war nicht zu übersehen.

Verstehe gar nicht, dass du das jetzt so auswalzt. Ist doch gar keine Schande, kann doch jedem mal passieren. Und es war ja wirklich echt lustig.
pere_ubu schrieb:ch kann dir versichern , mit alkohol hab ich keine probleme .
Hatte ich dir auch nicht unterstellt. Weshalb verteidigst du dich für was, was ich gar nicht unterstellt hatte?
pere_ubu schrieb:hast denn die wichtigen bibelstellen nun ,die dir sagen man "bekäme" den heiligen geist bei der taufe ?
ich hoffe, du erlaubst es dass ich das auf später verschiebe, es ist schon sehr spät - oder zeitig - je nach dem :)


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pere_ubu
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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

22.03.2016 um 01:10
Optimist schrieb:Hatte ich dir auch nicht unterstellt. Weshalb verteidigst du dich für was, was ich gar nicht unterstellt hatte?
irgendwie merkst gar nicht was worte beeinhalten,
wenn du von "wieder" sprichst.
Optimist schrieb:kannst du gerne behaupten. Hätte nu nichts mit der Wahrheit zu tun.
Dass du hingegen etwas angeheitert warst, das war nicht zu übersehen.
hingegen?
also wenn du das weiter vertiefen möchstest , ob ich nun eher ein alkohol-problem habe oder du ein problem mit rechts-extremen politischen positionen , dann wirst dabei wohl den kürzeren ziehen--lassen wir lieber hier.
oder möchtest das vertiefen ?

wir könnten das ja unter dem thema abhandeln , inwieweit sich ein christ in weltliche politik einmischen darf/ kann ,oder gar soll .

alternativ könntest natürlich auch mal endlich mit deinen biblischen belegstellen aus dem ei kommen.
pere_ubu schrieb:hast denn die wichtigen bibelstellen nun ,die dir sagen man "bekäme" den heiligen geist bei der taufe ?


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

22.03.2016 um 01:29
@Optimist


Hallo !

Hier nun die Abhandlungen zur Taufe, was wir per PN abgesprochen hatten

Es gibt zur Taufe verschiedene Aspekte und verschiedene Arten von Taufen!

Ich werde sie dir nun Mal in verschiedenen Posts zukommen lassen:

TAUFE:

"Das griechische Wort báptisma bezeichnet den Vorgang des Untertauchens, der das Eintauchen und Wiederemporkommen einschließt; es wird von dem Verb báptō abgeleitet, das ‘eintauchen’ bedeutet (Joh 13:26). In der Bibel ist „taufen“ dasselbe wie „untertauchen“.

Wenn man im Wasser untergetaucht wird, ist man vorübergehend „begraben“ und nicht zu sehen und wird dann herausgehoben."

KOMMEN WIR NUN ZU DEN VERSCHIEDENEN TAUFEN; DIE IN DEN INSPIRIERTEN SCHRIFTEN ERWÄHNT WURDEN.

1.) Die Taufe des Johannes.

Der erste Mensch, den Gott dazu ermächtigte, die Wassertaufe durchzuführen, war Johannes, der Sohn Sacharjas und Elisabeths (Luk 1:5-7, 57).

Schon allein die Tatsache, daß er als „Johannes der Täufer“ oder als jemand, „der taufte“, bekannt war (Mat 3:1; Mar 1:4), deutet darauf hin, daß das Volk besonders durch Johannes auf die Taufe oder das Untertauchen im Wasser aufmerksam wurde, und die Bibel zeigt, daß sein Dienst und seine Taufe von Gott stammten, nicht von Johannes selbst. Daß sein Wirken von Gott her sein würde, hatte der Engel Gabriel vorausgesagt (Luk 1:13-17), und Sacharja hatte durch heiligen Geist prophezeit, Johannes werde ein Prophet des Höchsten sein, um Jehovas Wege zu bereiten (Luk 1:68-79).
Jesus bestätigte, daß der Dienst und die Taufe des Johannes von Gott stammten (Luk 7:26-28).
Der Jünger Lukas berichtet: „Gottes Ausspruch [erging] an Johannes, den Sohn Sacharjas, in der Wildnis. Da kam er . . . und predigte die Taufe“ (Luk 3:2, 3). Von ihm sagt der Apostel Johannes: „Es trat ein Mensch auf, der als ein Vertreter Gottes ausgesandt war; sein Name war Johannes“ (Joh 1:6).

Ein Vergleich verschiedener Übersetzungen von Lukas 3:3 hilft uns, die Bedeutung der Taufe des Johannes noch besser zu verstehen. Johannes „predigte die Taufe als Symbol der Reue zur Vergebung von Sünden“ (NW); „eine Taufe, die von Sinnesänderung begleitet sein müsse, damit man Vergebung der Sünden empfangen könne“ (Alb); „eine Taufe (als Zeichen) der Umkehr zur Vergebung der Sünden“ (Br). „Laßt euch taufen und fangt ein neues Leben an, dann wird Gott euch eure Schuld vergeben!“ (GN).
Diese Wiedergaben zeigen deutlich, daß die Sünden nicht durch die Taufe abgewaschen wurden, wohl aber durch Reue und Umkehr, wovon diese Taufe ein Symbol war.

Die von Johannes vollzogene Taufe war daher nicht eine besondere Art der Reinigung, die Gott durch seinen Diener Johannes gewährte, sondern ein öffentliches Bekunden und ein Symbol der Reue des einzelnen über seine Sünden gegen das Gesetz, das ihn zu Christus führen sollte (Gal 3:24).
Auf diese Weise bereitete Johannes ein Volk darauf vor, „Gottes Mittel zur Rettung“ zu sehen (Luk 3:6). Seine Tätigkeit diente dazu, „ein zubereitetes Volk für Jehova bereitzumachen“ (Luk 1:16, 17). Ein solches Werk war von Jesaja und Maleachi vorhergesagt worden (Jes 40:3-5; Mal 4:5, 6).

Einige Gelehrte verstehen die Reinigungszeremonien unter dem Gesetz (2Mo 29:4; 3Mo 8:6; 14:8, 31, 32; Heb 9:10, Fn.) und bestimmte Handlungen (1Mo 35:2; 2Mo 19:10) als Vorausdeutung der Taufe des Johannes und der christlichen Taufe.
Doch diese Fälle entsprechen nicht der wahren Bedeutung der Taufe. Es handelte sich dabei um Waschungen, die vorgenommen wurden, um rituell rein zu werden.

Nur in einem Fall kann man von einem annähernd vollständigen Eintauchen in Wasser sprechen, und zwar im Falle Naamans, des Aussätzigen, der siebenmal ins Wasser tauchte (2Kö 5:14). Dadurch gelangte er nicht in ein besonderes Verhältnis zu Gott, sondern wurde lediglich vom Aussatz geheilt.

Außerdem geht aus der Bibel hervor, daß Proselyten nicht getauft, sondern beschnitten wurden. Um am Passah oder an der Anbetung im Heiligtum teilnehmen zu können, mußte man beschnitten sein (2Mo 12:43-49).

Die Behauptung, die Taufe des Johannes sei wahrscheinlich von der jüdischen Sekte der Essener oder von den Pharisäern entlehnt, entbehrt ebenfalls jeder Grundlage. Für beide Sekten waren häufige Waschungen obligatorisch. Aber Jesus zeigte, daß dies lediglich Gebote von Menschen seien, die um ihrer Überlieferungen willen Gottes Gebote überträten (Mar 7:1-9; Luk 11:38-42).

Johannes taufte im Wasser, denn gemäß seinen Worten war er von Gott dazu gesandt worden (Joh 1:33).
Er war weder von den Essenern noch von den Pharisäern gesandt worden. Sein Auftrag bestand nicht darin, jüdische Proselyten zu machen, sondern diejenigen zu taufen, die bereits Glieder der jüdischen Versammlung waren (Luk 1:16).

Johannes wußte, daß sein Wirken lediglich für Gottes Sohn, den Messias, den Weg bereitete und von dessen gewichtigerem Dienst abgelöst werden würde. Johannes taufte, damit der Messias Israel offenbar gemacht werde (Joh 1:31).

Gemäß Johannes 3:26-30 würde der Dienst des Messias zunehmen, der Dienst des Johannes aber sollte abnehmen. Diejenigen, die von Jesu Jüngern während seines irdischen Dienstes getauft wurden und somit ebenfalls Jünger Jesu wurden, wurden nach der Art der Taufe des Johannes zum Zeichen der Reue getauft (Joh 3:25, 26; 4:1, 2).

( Zitat: it-2 S. 1092, 1093 )

Gruß, Tommy


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22.03.2016 um 01:33
@Optimist

Hallo!

Fortsetzung zum Thema Taufe:

2. Jesu Taufe im Wasser:

"Die Taufe, der sich Jesus selbst durch Johannes unterzog, mußte sich notwendigerweise in ihrer Bedeutung und in ihrem Zweck erheblich von der Taufe des Johannes unterscheiden; denn Jesus „beging keine Sünde, noch wurde Trug in seinem Mund gefunden“ (1Pe 2:22).

Folglich konnte er nicht etwas tun, was Reue symbolisierte. Das war zweifellos der Grund, weshalb Johannes Jesus nicht taufen wollte. Aber Jesus sagte: „Laß es diesmal so sein, denn auf diese Weise ziemt es sich für uns, alles auszuführen, was gerecht ist“ (Mat 3:13-15).

Lukas erwähnt, daß Jesus bei seiner Taufe betete (Luk 3:21). Und der Schreiber des Hebräerbriefes berichtet, daß Jesus Christus bei seinem Eintritt „in die Welt“ (d. h., nicht als er geboren wurde und diese Worte nicht hätte lesen und äußern können, sondern als er sich zur Taufe darstellte und seinen Dienst aufnahm) in Übereinstimmung mit Psalm 40:6-8 (LXX) sagte: „Schlachtopfer und Opfergabe hast du nicht gewollt, aber einen Leib hast du mir bereitet. . . . Siehe! Ich bin gekommen (in der Rolle des Buches steht über mich geschrieben), um deinen Willen, o Gott, zu tun“ (Heb 10:5-9).

Jesus gehörte von Geburt an zur jüdischen Nation, die mit Gott in einem nationalen Bund, dem Gesetzesbund, stand (2Mo 19:5-8; Gal 4:4).

Deswegen stand Jesus, als er sich so Johannes zur Taufe darstellte, bereits in einem Bundesverhältnis mit Jehova Gott. Jesus tat damals etwas mehr, als das Gesetz von ihm verlangte. Er stellte sich seinem Vater, Jehova, dar, um den „Willen“ seines Vaters zu tun im Hinblick auf die Opferung seines eigenen Leibes, der ihm „bereitet“ worden war, und im Hinblick auf die Beseitigung der Tieropfer, die gemäß dem Gesetz dargebracht wurden.

Der Apostel Paulus erklärt: „Durch den besagten ‚Willen‘ sind wir durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt worden“ (Heb 10:10). Zu dem Willen des Vaters gehörte auch, daß Jesus eine Tätigkeit ausübte, die mit dem Königreich zu tun hatte, und für diesen Dienst stellte sich Jesus ebenfalls dar (Luk 4:43; 17:20, 21). Jehova nahm diese Darstellung seines Sohnes an und zeigte seine Anerkennung dadurch, daß er ihn mit heiligem Geist salbte und sagte: „Du bist mein Sohn, der geliebte; an dir habe ich Wohlgefallen gefunden“ (Mar 1:9-11; Luk 3:21-23; Mat 3:13-17)."

( Zitat: it-2 Taufe S.1093,1094 )


Gruß, Tommy


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22.03.2016 um 01:34
@pere_ubu

pere_ubu schrieb:also wenn du das weiter vertiefen möchstest , ob ich nun eher ein alkohol-problem habe oder du ein problem mit rechts-extremen politischen positionen , dann wirst dabei wohl den kürzeren ziehen-
erstens gehören deine ewigen Unterstellungen von wegen Rechts (und sogar noch extrem) NICHT in diesen Faden, sondern wenn schon dann in einen politischen.

2. möchte ich dir ans Herz legen: Wenn jemand bei bestimmten Themen eine andere Meinung vertritt als du, muss derjenige noch lange nicht rechts sein und extrem schon gar nicht.
Aber wenn du mich als rechtsgesinnt ansiehst ist das dein gutes Recht und mir egal (ich weiß dass ich es nicht bin und wer mich kennt und meine Posts aufmerkam liest, kann dies auch erkennen und das reicht mir).

Wenn ich nicht wüsste, dass dieser "Beschuss" jetzt von dir nur deshalb erfolgte, weil du dich angegriffen fühlst, weil du meinst ich hätte dir ein Alkoholproblem unterstellst, würde ich mich jetzt sehr wundern, weshalb du solche "Geschütze" auffährst. Aber so sehe ich dir das nach.

Nun könnten wir wirklich mal mit diesem Kindergarten aufhören und bedenke bitte:
Du bist ständig derjenige der gerne mit Stänkereien (Babtist, obwohl ich keiner bin) anfängt, nicht nur mir gegenüber.
Aber dann verträgst halt immer auch schlecht das Echo, gell?
Wenn du kein Alkohlproblem hast (was ich dir auch gar NICHT unterstellt hatte (bitte immer richtig lesen und nicht zu viel reininterpretieren!), brauchst das doch alles auch gar nicht so ernst nehmen und nun meinen, du müsstest mich als Gegenwehr verunglimpfen.

Wenn ich gewusst hätte, was das für eine Welle gibt, meine (aus meiner Sicht) harmlose Frage, dann hätte ich mir das natürlich verkniffen, diesen kleinen Spaß.
Verstehe echt nicht weshalb dich das offensichtlich so verärgert hat, weil doch nun wirklich nichts dabei wäre, wenn man mal etwas gefeiert hat, wo ist dann da ein Problem....).

Also wir halten fest: Ich hab dir jetzt zu unrecht unterstellt, dass du gefeiert hast (ich hatte es halt einfach nicht verstanden, wie du auf Babtist kommst und deshalb kam mir dieser Gedanke, diese Möglichkeit).

Und nun schlage ich vor: Friede.

-----------------------------------

@Tommy57

ich antworte dir morgen, ist schon so spät. Aber erst mal danke :)


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22.03.2016 um 01:41
@Optimist


Fortsetzung zum Thema Taufe:

Die Taufe der Nachfolger Jesu.

Die Taufe des Johannes sollte von der Taufe abgelöst werden, die Jesus mit folgenden Worten gebot: „Macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes“ (Mat 28:19).

Von Pfingsten 33 u. Z. an war das die einzige Wassertaufe, die Gott anerkannte. Einige Jahre nach 33 u. Z. lehrte Apollos, ein eifriger Mann, die Wahrheit über Jesus auf richtige Weise, doch kannte er nur die Taufe des Johannes. Diesbezüglich mußten sowohl er als auch die Jünger, die Paulus in Ephesus antraf, berichtigt werden. Diese Männer in Ephesus hatten sich der Taufe des Johannes unterzogen, doch offensichtlich erst, als diese Taufe nicht mehr rechtsgültig war, denn als Paulus Ephesus besuchte, waren seit dem Ende des Gesetzesbundes schon etwa 20 Jahre vergangen. Sie wurden dann der Vorschrift entsprechend im Namen Jesu getauft und empfingen heiligen Geist (Apg 18:24-26; 19:1-7).

Die christliche Taufe setzte ein Verständnis des Wortes Gottes voraus. Sie erforderte die bewußte Entscheidung, sich darzustellen, um den geoffenbarten Willen Gottes zu tun. Das zeigte sich, als die zu Pfingsten des Jahres 33 u. Z. versammelten Juden und Proselyten, denen die Hebräischen Schriften bereits bekannt waren, Petrus über Jesus, den Messias, reden hörten, was dazu führte, daß dreitausend Personen „sein Wort von Herzen annahmen“ und ‘getauft wurden’ (Apg 2:41; 3:19 bis 4:4; 10:34-38).

Als Philippus die gute Botschaft den Bewohnern von Samaria predigte, glaubten sie und ließen sich dann taufen (Apg 8:12). Der äthiopische Eunuch — ein gottergebener jüdischer Proselyt, der als ein solcher ebenfalls Jehova und die Hebräischen Schriften kannte — hörte zunächst eine Erklärung darüber, wie diese Schriften sich an Christus erfüllt hatten, nahm die Erklärung an und wollte dann getauft werden (Apg 8:34-36).

Petrus erklärte Kornelius, daß für Gott „der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist“ (Apg 10:35) und daß jeder, der an Jesus Christus glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden erlangt (Apg 10:43; 11:18). All das geschah in Übereinstimmung mit dem Gebot Jesu: „Macht Jünger . . ., und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe.“ Für Menschen, die die Lehre annehmen und Jünger werden, ist es daher angebracht, sich taufen zu lassen (Mat 28:19, 20; Apg 1:8).


Zu Pfingsten ging es Juden, die Gemeinschaftsverantwortung für Jesu Tod trugen und die zweifellos von der Taufe des Johannes wußten, „wie ein Stich durchs Herz“, als Petrus ihnen predigte, und sie fragten: „Brüder, was sollen wir tun?“ Petrus antwortete: „Bereut, und jeder von euch lasse sich im Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden taufen, und ihr werdet als freie Gabe den heiligen Geist empfangen“ (Apg 2:37, 38).

Man beachte, daß Petrus sie auf etwas Neues hinwies, nämlich darauf, daß zur Vergebung der Sünden Reue und die Taufe im Namen Jesu Christi erforderlich waren (nicht Reue und die Taufe in die Taufe des Johannes). Er sagte nicht, die Taufe selbst wasche Sünden ab. Petrus wußte, daß ‘das Blut Jesu, des Sohnes Gottes, uns von aller Sünde reinigt’ (1Jo 1:7).

Nachdem Petrus später von Jesus als dem „Hauptvermittler des Lebens“ gesprochen hatte, sagte er zu Juden im Tempel: „Bereut daher und kehrt um, damit eure Sünden ausgelöscht werden, so daß Zeiten der Erquickung von der Person Jehovas kommen mögen“ (Apg 3:15, 19).

Mit diesen Worten erklärte er ihnen, daß sie Vergebung der Sünden erlangen konnten, indem sie ihre schlechte Tat gegenüber Christus bereuten und ‘umkehrten’, d. h. ihn anerkannten; die Taufe erwähnte er hier nicht.

Was die Juden anbelangte, so wurde der Gesetzesbund auf der Grundlage des Todes Christi am Marterpfahl aufgehoben (Kol 2:14), und der neue Bund trat zu Pfingsten 33 u. Z. in Kraft. (Vgl. Apg 2:4; Heb 2:3, 4.)

Dennoch schenkte Gott den Juden danach noch dreieinhalb Jahre seine besondere Gunst. Während dieser Zeit predigten Jesu Jünger nur Juden, jüdischen Proselyten und Samaritern. Aber um das Jahr 36 u. Z. beauftragte Gott Petrus, zum Haus des Nichtjuden Kornelius, eines römischen Offiziers, zu gehen, und indem er seinen heiligen Geist auf Kornelius und seine Hausgenossen ausgoß, zeigte er Petrus, daß nun auch Menschen von den Nationen zur Wassertaufe zugelassen werden konnten (Apg 10:34, 35, 44-48).

Da Gott den Gesetzesbund, dem die beschnittenen Juden unterstanden, jetzt nicht mehr anerkannte, sondern nur seinen neuen Bund, dessen Mittler Jesus Christus war, betrachtete er natürliche Juden, ob beschnitten oder unbeschnitten, nicht als Personen, die in einem besonderen Verhältnis zu ihm standen. Sie konnten weder durch das Halten des Gesetzes, das nicht mehr rechtsgültig war, noch durch die Taufe des Johannes, die mit dem Gesetz zusammenhing, einen anerkannten Stand vor Gott erlangen, sondern mußten sich Jehova, um seine Gunst und Anerkennung zu finden, durch Glauben an seinen Sohn nahen und sich im Namen Jesu Christi im Wasser taufen lassen.

Folglich nahmen seit dem Jahre 36 u. Z. ( Ende der 70 Jahrwochen Daniel K. 9 ) alle, sowohl Juden als auch Nichtjuden, in den Augen Gottes dieselbe Stellung ein (Rö 11:30-32; 14:12).

Die Menschen von den heidnischen Nationen — außer solchen, die beschnittene jüdische Proselyten gewesen waren — hatten nicht unter dem Gesetzesbund gestanden und waren nie ein Volk mit einem besonderen Verhältnis zu Gott, dem Vater, gewesen. Nun erhielten sie als einzelne die Gelegenheit, zum Volk Gottes zu gehören. Bevor sie im Wasser getauft werden konnten, mußten sie daher zu Gott kommen, indem sie Glauben an seinen Sohn Jesus Christus bekundeten. Danach unterzogen sie sich im Einklang mit Christi Beispiel und Gebot passenderweise der Wassertaufe (Mat 3:13-15; 28:18-20).

Eine solche christliche Taufe beeinflußte entscheidend das Ansehen, das sie bei Gott genossen. Nachdem Petrus auf den Bau der Arche Bezug genommen hatte, in der Noah mit seiner Familie die Sintflut überlebte, schrieb er: „Das, was diesem entspricht, rettet jetzt auch euch, nämlich [die] Taufe (nicht das Ablegen der Unsauberkeit des Fleisches, sondern die an Gott gestellte Bitte um ein gutes Gewissen), durch die Auferstehung Jesu Christi“ (1Pe 3:20, 21).

Die Arche war der sichtbare Beweis dafür, daß Noah sich Gott hingegeben hatte, um seinen Willen zu tun, und dann führte er gewissenhaft das ihm von Gott aufgetragene Werk aus. Dadurch erwirkte er seine Rettung.
Genauso werden diejenigen aus der gegenwärtigen bösen Welt gerettet werden, die sich, gestützt auf den Glauben an den auferstandenen Christus, Jehova hingeben, sich zum Zeichen dafür taufen lassen und das tun, was Gott von seinen Dienern verlangt (Gal 1:3, 4). Sie steuern dann nicht mehr wie die übrige Welt auf die Vernichtung zu. Sie werden der Vernichtung entgehen, und Gott gibt ihnen ein gutes Gewissen."

( Zitat it-2 S. 1094,1095 )

Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

22.03.2016 um 01:47
@Optimist


Hallo!

JETZT wird es nochmal interessant:

Die Taufe in Christus Jesus, in seinen Tod:

"Als Jesus sich im Jordan taufen ließ, war er sich bewußt, daß er einen Opferweg einschlug. Er wußte, daß sein Leib, der ihm „bereitet“ worden war, getötet werden mußte und er unschuldig als ein vollkommenes menschliches Opfer sterben mußte, dessen Wert als Lösegeld für die Menschheit dienen sollte (Mat 20:28).

Es war Jesus bekannt, daß er in den Tod eingetaucht werden mußte, aber am dritten Tag daraus emporgehoben oder auferweckt werden würde (Mat 16:21).

Daher verglich er seine Erfahrung mit einer Taufe in den Tod (Luk 12:50). Er erklärte seinen Jüngern, daß sich diese Taufe bereits während seines Dienstes an ihm vollzog (Mar 10:38, 39).

Völlig in den Tod getauft wurde er, als man ihn am 14. Nisan 33 u. Z. an den Marterpfahl brachte und ihn so in den Tod „hineinversenkte“. Da die Taufe ein Emporheben mit einschließt, wurde diese Taufe vollendet, indem ihn sein Vater, Jehova Gott, am dritten Tag auferweckte.

Zwischen Jesu Taufe in den Tod und seiner Wassertaufe besteht ein deutlicher Unterschied, denn seine Wassertaufe wurde zu Beginn seines Dienstes vollzogen und abgeschlossen, während seine Taufe in den Tod damals erst begann.

Die treuen Apostel Jesu Christi wurden im Wasser getauft, und zwar in die Taufe des Johannes (Joh 1:35-37; 4:1). Sie waren jedoch noch nicht mit heiligem Geist getauft worden, als Jesus darauf hinwies, daß sie sich außerdem, so wie er selbst, einer SYMBOLISCHEN TAUFE unterziehen mußten, einer Taufe in den Tod (Mar 10:39).

Die Taufe in seinen Tod ist somit etwas anderes als die Wassertaufe!!!!

Paulus drückte sich in seinem Brief an die Christenversammlung in Rom wie folgt aus: „Wißt ihr nicht, daß wir alle, die wir in Christus Jesus getauft wurden, in seinen Tod getauft wurden?“ (Rö 6:3).

Jehova ist für die Durchführung einer solchen Taufe in Christus Jesus sowie für die Taufe in den Tod Jesu verantwortlich. Er salbte Jesus und machte ihn zum Christus oder Gesalbten (Apg 10:38).

Somit taufte Gott Jesus mit heiligem Geist, damit Jesu Nachfolger danach durch Jesus mit heiligem Geist getauft werden konnten. Daher müssen diejenigen, die Miterben mit ihm werden und eine himmlische Hoffnung haben, „in Christus Jesus getauft“ werden, d. h. in Jesus, den Gesalbten, der zur Zeit seiner Salbung auch als Geistsohn Gottes gezeugt wurde.

Jesu Nachfolger werden dadurch mit ihm, ihrem Haupt, vereint, und sie werden Glieder der Versammlung, d. h. des Leibes Christi (1Ko 12:12, 13, 27; Kol 1:18).

Die Nachfolger Christi, die in Christus Jesus getauft worden sind, müssen vom Zeitpunkt dieser Taufe an auch unter Prüfung ihre Lauterkeit bewahren; sie sehen täglich dem Tod ins Auge und müssen schließlich in Lauterkeit sterben. Der Apostel Paulus gab den Christen in Rom diesbezüglich folgende Erklärung: „Somit wurden wir durch unsere Taufe in seinen Tod mit ihm begraben, damit so, wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, ebenso auch wir in Neuheit des Lebens wandeln sollten. Denn wenn wir in der Gleichheit seines Todes mit ihm vereint worden sind, werden wir gewiß auch in der Gleichheit seiner Auferstehung mit ihm vereint sein“ (Rö 6:4, 5; 1Ko 15:31-49).

Paulus gab noch weiteren Aufschluß über dieses Thema, als er in seinem Brief an die Versammlung in Philippi seinen Wandel als die „Teilhaberschaft an seinen [Christi] Leiden“ beschrieb, ‘indem er sich einem Tod gleich dem seinigen unterzog, um zu sehen, ob er auf irgendeine Weise zu der Früh-Auferstehung von den Toten gelangen könnte’ (Php 3:10, 11).

Nur der allmächtige Gott, der himmlische Vater, kann als der Täufer derjenigen, die in Einheit mit Jesus Christus und in seinen Tod getauft sind, diese Taufe vollenden. Gott tut dies durch Christus, indem er sie vom Tod auferweckt, um sie mit Jesus Christus in der Gleichheit seiner Auferstehung zu vereinen, einer Auferstehung zu unvergänglichem Leben im Himmel (1Ko 15:53, 54).

Daß eine Versammlung von Menschen sozusagen in einen Befreier und Führer getauft oder untergetaucht werden kann, veranschaulichte der Apostel Paulus, als er von der Versammlung Israels sagte, sie seien „alle in Moses getauft [worden] . . . durch die Wolke und das Meer“.

Da sich damals über ihnen eine schützende Wolke und zu beiden Seiten Wasserwände befanden, wurden sie, sinnbildlich gesprochen, untergetaucht. Moses sagte voraus, daß Gott einen Propheten gleich ihm erwecken werde; Petrus wandte diese Prophezeiung auf Jesus Christus an (1Ko 10:1, 2; 5Mo 18:15-19; Apg 3:19-23)."

( Zitat it-2 S. 1096,1097 )


Gruß, Tommy


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pere_ubu
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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

22.03.2016 um 01:54
Optimist schrieb:Du bist ständig derjenige der gerne mit Stänkereien (Babtist, obwohl ich keiner bin) anfängt
das empfindest als stänkerei ,wenn man dir sagt ,dass du im grunde die gleiche einstellung zur taufe hast wie" die baptisten" .
kennst die denn überhaupt und ihre glaubensansichten , um das von dir zu weisen ?
vielleicht findest dort ja die gleiche einstellung zur taufe , hast da denn überhaupt nachgeforscht?
Optimist schrieb:Aber dann verträgst halt immer auch schlecht das Echo, gell?
über ein echo ,oder vielmehr eine vernünftige antwort freu ich mich sogar , nur kommt da ja leider nichts.

hier etwas ,was du eigentlich vor deinem mimimi mal hättest lesen sollen:

Wikipedia: Baptisten

vielleicht entdeckst dann ja noch ,wie weit du damit konform gehst.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

22.03.2016 um 03:23
@Optimist


Hallo!

Zuguterletzt die FEUERTAUFE:

Als viele Pharisäer und Sadduzäer zu Johannes dem Täufer kamen, nannte er sie „Otternbrut“. ( Samen der Schlange! )

Er sprach von dem, der kommen würde, und sagte: „Dieser wird euch mit heiligem Geist und mit Feuer taufen“ (Mat 3:7, 11; Luk 3:16).

Die Taufe mit Feuer ist nicht dasselbe wie die Taufe mit heiligem Geist.

Mit der Feuertaufe konnten nicht, wie manche sagen, die Zungen von Feuer gemeint sein, die zu Pfingsten sichtbar wurden, denn die Jünger wurden dabei nicht in Feuer untergetaucht, was das Wort Taufe eigentlich beeutet (Apg 2:3).

Johannes erklärte seinen Zuhörern, daß eine Trennung stattfinden würde: Der Weizen würde eingesammelt und danach die Spreu mit unauslöschlichem Feuer verbrannt werden (Mat 3:12).

Er zeigte deutlich, daß das Feuer nicht ein Segen oder eine Belohnung sein würde, sondern deshalb käme, weil ‘der Baum keine vortreffliche Frucht hervorbrachte’ (Mat 3:10; Luk 3:9).

Jesus gebrauchte den Ausdruck „Feuer“ als ein Sinnbild der Vernichtung, als er die Hinrichtung der Bösen während seiner Gegenwart vorhersagte: „An dem Tag aber, als Lot aus Sodom herauskam, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vernichtete sie alle. Ebenso wird es an dem Tag sein, an dem der Menschensohn geoffenbart wird“ (Luk 17:29, 30; Mat 13:49, 50)."

"Diese "Taufe mit Feuer" ( sozusagen im Feuer begraben! ) für die abgefallenen Juden erfolgte im Jahre 70 n. Chr., als Jerusalem durch die Römer zerstört wurde, wobei über eine Million Juden ihr Leben verloren und 97 000 gefangengenommen wurden. Von den Christen kam bei jenem fürchterlichen Blutbad niemand um, weil sie Jesu Wort beachtet hatten und aus Jerusalem geflohen waren, als sie es von Heeren umlagert sahen. — Matth. 3:12; Luk. 21:20, 21, NW."

( Zitat teilw. auch w.60 01.02. S. 70 )
( Zitat teilw. it - 2 Taufe S. 1098,1099 )

Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

22.03.2016 um 15:14
@Tommy57

Vielen Dank für Deine Erklärungen. :)

Das mit der Feuertaufe finde ich sehr schlüssig und jetzt weiß ich endlich wie das gemeint ist.

Anhand der 1. Zeilen
Tommy57 schrieb:Als viele Pharisäer und Sadduzäer zu Johannes dem Täufer kamen, nannte er sie „Otternbrut“. ( Samen der Schlange! )
Er sprach von dem, der kommen würde, und sagte: „Dieser wird euch mit heiligem Geist und mit Feuer taufen“ (Mat 3:7, 11; Luk 3:16).
hätte man eigentlich drauf kommen können, dass die "Feuertaufe" nichts Gutes zu bedeuten hat.

Was mich jedoch immer irritiert hatte bzw. dann von dem Gedanken abgehalten hatte, , "mit Feuer taufen" könnte etwas Negatives bedeuten, waren die unterschiedlichen Aspekte in dieser Aussage: ".... nannte er sie „Otternbrut“.... und sagte: „Dieser wird euch mit heiligem Geist und mit Feuer taufen“

--> mit "heiligem Geist taufen" ist ja nun eher was Positives.
Es stecken also in einem einzigen Vers 2 unterschiedlich gepolte Dinge für die "Bösen": Das Negative (Feuer) und etwas Positives (HG).
Mit diesem Widerspruch komme ich nicht klar. Deine Erklärung konnte mir das auch noch nicht auflösen.
------------------------------------------


Hierzu muss ich auch mal nachhaken:
Tommy57 schrieb: Es war Jesus bekannt, daß er in den Tod eingetaucht werden mußte, aber am dritten Tag daraus emporgehoben oder auferweckt werden würde (Mat 16:21).

Daher verglich er seine Erfahrung mit einer Taufe in den Tod (Luk 12:50). Er erklärte seinen Jüngern, daß sich diese Taufe bereits während seines Dienstes an ihm vollzog (Mar 10:38, 39).

Völlig in den Tod getauft wurde er, als man ihn am 14. Nisan 33 u. Z. an den Marterpfahl brachte und ihn so in den Tod „hineinversenkte“. Da die Taufe ein Emporheben mit einschließt, wurde diese Taufe vollendet, indem ihn sein Vater, Jehova Gott, am dritten Tag auferweckte.

Zwischen Jesu Taufe in den Tod und seiner Wassertaufe besteht ein deutlicher Unterschied, denn seine Wassertaufe wurde zu Beginn seines Dienstes vollzogen und abgeschlossen, während seine Taufe in den Tod damals erst begann.

Die treuen Apostel Jesu Christi wurden im Wasser getauft, und zwar in die Taufe des Johannes (Joh 1:35-37; 4:1). Sie waren jedoch noch nicht mit heiligem Geist getauft worden, als Jesus darauf hinwies, daß sie sich außerdem, so wie er selbst, einer SYMBOLISCHEN TAUFE unterziehen mußten, einer Taufe in den Tod (Mar 10:39).

Die Taufe in seinen Tod ist somit etwas anderes als die Wassertaufe!!!!

Paulus drückte sich in seinem Brief an die Christenversammlung in Rom wie folgt aus: „Wißt ihr nicht, daß wir alle, die wir in Christus Jesus getauft wurden, in seinen Tod getauft wurden?“ (Rö 6:3).

Jehova ist für die Durchführung einer solchen Taufe in Christus Jesus sowie für die Taufe in den Tod Jesu verantwortlich. Er salbte Jesus und machte ihn zum Christus oder Gesalbten (Apg 10:38).
--->
Völlig in den Tod getauft wurde er, als man ihn.... an den Marterpfahl brachte und ihn so in den Tod „hineinversenkte“. ...
Außer in Lukas 12, 50 und Markus 10 wird doch sicher bezüglich seines physischen Todes nirgends der Hinweis gegeben, dass sich sein Tod eine Art TAUFE (in den Tod)" ist, oder?

Ich muss zugeben, diesen Satz in Lukas 8,50 hatte ich bis jetzt noch nie beachtet: "Ich habe aber eine Taufe, womit ich getauft werden muß, und wie bin ich beengt, bis sie vollbracht ist! " -> ja damit ist offensichtlich sein Tod gemeint.

Aber ich weiß nicht ob man aufgrund dieses einen Satzes und dann in Markus noch, den physischen Tod Jesu als WEITER Art (3. Art) einer Taufe ansehen kann/sollte?

Wenn ich mir die weitere Stelle ansehe, die du benannt hattest (Markus 10,38), geht es für mich nicht eindeutig hervor, dass Jesus hier seinen Tod gemeint hatte mit "Taufe".

Er hat in meinen Augen die Taufe (mit Wasser) allenfalls mit seinem Tod (Begraben werden im Wasser...) VERGLICHEN bzw. BEZUG DARAUF genommen.
Jedoch der weitere Kontext zeigt mir, dass es eben nicht nur um seinen physischen Tod geht, sondern auch um die Taufe für Christen (welche ja bei der Taufe NICHT p h y s i s c h sterben werden, halt nur symbolisch mit Jesus begraben werden).

Und aus diesem Grund sehe ich auch Lukas 12 in dem gleichen Kontext und Bezug wie Markus 10 (also nur der Bezug zu Jesu Tod sollte mit dem Begriff "Taufe" dargestellt werden). Ich sehe es also nicht so, dass der Tod von Jesus als eine WEITERE Art einer Taufe zu sehen ist.

Die christliche Taufe im Namen Jesu sehe ich also nur in Bezug zu Jesu Tod im Sinne des Spruches "mit Jesus begraben").
Und im weitesten Sinne kann man sicher sagen: Jesus ist bei seiner Hinrichtung "in den Tod getauft worden".
Jedoch ist DAS eben in meinen Augen KEINE andere Art von Taufe, welche für Christen irgendeine RELEVANZ haben könnte.
Sondern einzig und alleine die christliche Taufe im Namen Jesu ist die RELEVANTE für Christen und da ist sie auch für jeden Christen gleich.

Weiß nicht ob ich verständlich rüber bringen konnte, wie ich das jetzt alles meinte?
Tommy57 schrieb:Völlig in den Tod getauft wurde er, als man ihn am 14. Nisan 33 u. Z. an den Marterpfahl brachte und ihn so in den Tod „hineinversenkte“. Da die Taufe ein Emporheben mit einschließt, wurde diese Taufe vollendet, indem ihn sein Vater, Jehova Gott, am dritten Tag auferweckte.
Und so wie dann auch jeder Christ irgendwann physisch sterben wird und (wenn er Glück hat :) ) dann auch wieder auferstehen wird - alles phsyisch - so war das auch bei Jesus: physisch gestorben und auch wieder auferstanden.

Aber wie gesagt, Jesu physischen Tod sehe ich nicht als eine andere Art Taufe, die - ALS Taufe - FÜR Christen RELEVANT ist, sondern lediglich als einen VERGLEICH hinsichtlich "mit Jesus begraben ....".

Ein Christ bekommt also mit der christlichen Taufe schon zu seinen Lebenszeiten ein Anrecht für die SPÄTERE Auferstehung und vorher muss er - genau wie Jesus - erst mal sterben. Dies aber zu seinen Lebzeiten natürlich erst mal nur symbolisch (Jesus starb natürlich nicht symbolisch, sondern tatsächlich).
So sehe ich das mit den Tauf-Arten.
Tommy57 schrieb:Zwischen Jesu Taufe in den Tod und seiner Wassertaufe besteht ein deutlicher Unterschied, denn seine Wassertaufe wurde zu Beginn seines Dienstes vollzogen und abgeschlossen, während seine Taufe in den Tod damals erst begann.
Klar, wenn man seinen Tod als weitere Art Taufe ansehen willl, stimmt das schon.
Jedoch hat eben sein Tod - als Tauf-Art - für die Christen in meinen Augen keine Relevanz, sondern eben nur die normale "christliche Taufe" ist für einen Christen maßgeblich.
Jesu "Taufe in den Tod" - also sein buchstäblicher Tod (oder Eintauchen in den Tod) dient in meinen Augen nur als Bezugspunkt/ Vergleich/ Hinweis FÜR die christliche Taufe (-> "mit Jesus begraben"), aber eben NICHT als WEITERE Taufart.
Tommy57 schrieb:Die treuen Apostel Jesu Christi wurden im Wasser getauft, und zwar in die Taufe des Johannes (Joh 1:35-37; 4:1). Sie waren jedoch noch nicht mit heiligem Geist getauft worden, als Jesus darauf hinwies, daß sie sich außerdem, so wie er selbst, einer SYMBOLISCHEN TAUFE unterziehen mußten, einer Taufe in den Tod (Mar 10:39).
--> ja, sie mussten sich eben auch "christlich taufen lassen" (mit Jesus begraben...).
Das war aber trotzdem die normale christliche Taufe und KEINE WEITERE (oder 3. Taufart).

In meinen Augen gibts wirklich nur die Taufe des Johannes (oder Wassertaufe?) und die christliche Taufe im Namen Jesu (oder ist DAS die Wassertaufe)?
MEHR Taufen kann ich - FÜR Christen (also was für Christen relevant wäre) nicht sehen - lt. Bibel. Also nur diese ZWEI Tauf-Arten sehe ich und keine Dritte.
Tommy57 schrieb:Die Taufe in seinen Tod ist somit etwas anderes als die Wassertaufe!!!!

Paulus drückte sich in seinem Brief an die Christenversammlung in Rom wie folgt aus: „Wißt ihr nicht, daß wir alle, die wir in Christus Jesus getauft wurden, in seinen Tod getauft wurden?“ (Rö 6:3).
ja - die normale christliche Taufe, aber das ist eben keine 3. Tauf-Art.


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sin7
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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

22.03.2016 um 15:53
Optimist schrieb:Jedoch lt. Bibel bekommt man dann im Zuge der Taufe den HG.
Falls du mit der hier gemeinten Taufe das Untertauchen meinst, nein
Aber du schreibst: laut Bibel. Wo steht das?^^
Optimist schrieb:zuerst die Belehrung über die gute Botschaft (Evangelium) -> dann Glaube daran (oder auch nicht, je nach dem) -> und wenn man dem Evangelium und somit auch Jesus glaubt, lässt man sich - WEIL man ja glaubt - taufen.
"und wenn man dem Evangelium und somit auch Jesus glaubt, lässt man sich - WEIL man ja glaubt - taufen."

Also ich kann das mal hier aus meiner persönlichen Erfahrung erzählen, gar nicht so lange her. Mein christlicher Freund, durch den ich letztendlich zu Jesus gefunden habe, sagte mir: "Du musst an Jesus glauben." Da dachte ich mir nur: "ahjo...Wie soll ich denn an was glauben was vor über 2000 Jahren passiert ist?" Somit war der Zug des Christentums für mich schon fast abgefahren. Irgendwann jedoch sprachen wir wieder miteinander, und ich erklärte ihm meine Situation. Und da meinte er zu mir, dass dieses "an Jesus glauben" nichts ist, was man von sich selber aus erzeugen kann. Für mich war das erstmal unverständlich, und ich lebte weiter vor mich hin. Allerdings hatte ich währenddessen immer wieder mitgehört, wenn er mal über Jesus oder die Bibel gesprochen hatte, und ich hatte auch selber ab und zu in der Bibel gelesen. Das vertiefte sich langsam aber sicher, und es hat mich dann nicht mehr losgelassen. Irgendwann in der Zeit (weiß nichtmehr genau obs davor oder danach war) habe ich auch Jesus meine Sünden gestanden und ihn in mein Leben eingeladen; das habe ich mehrmals getan, nur um auf Nummer sicher zu gehen (ich wusste ja nicht mal, ob an der ganzen Gottessache überhaupt was dran ist). Aber schon davor hats angefangen dass sich alles nur noch um Gott dreht, ich dachte den ganzen Tag daran. Am Anfang habe ich mich sogar damit gequält, so schlimm war das, aber es ging nicht weg. Mit der Zeit habe ich es dann einfach zugelassen. Und dann ist noch sehr viel mehr passiert...u.a. unvergessliche Ereignisse und diese Last, die mir einfach genommen wurde; aber das ist erstmal egal.

Ich will nur, dass du vielleicht verstehst, wie das bei mir abging. Diese Art von Glaube war irgendwann einfach da, das habe ich mir nicht ausgesucht. Es war schon fast wie aufgesetzt^^ Erst dadurch habe ich gemerkt, was mein Freund meinte mit dem: "du kannst diesen Glauben an Jesus nicht selbst produzieren." Unter der Bezeichnung "vom neuen geboren" konnte ich mir erstmals was konkretes vorstellen. Aber das Wort Gottes (Wasser@nikodemus) war echt notwendig

Aber ich denke das verläuft immer unterschiedlich.

Trotzdem begleiten mich immer noch Zweifel, weil ich mir das alles einfach nicht vorstellen kann, bzw. es unglaublich ist.




Und jetzt könnte ich mich natürlich auch noch mit Wasser taufen lassen. Allerdings zieht es mich noch nicht wirklich da hin. Und so wie Tommy geschrieben hat, kenne ich es auch bzw. wurde mir so gelehrt. Also dass die Wassertaufe einfach ein Symbol ist, ein Symbol des Glaubens an Jesus.


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