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Vierfach-Mord in Rupperswil

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Sauffenberg
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Vierfach-Mord in Rupperswil

18.04.2016 um 00:51
Mauberzaus schrieb:Deine aufgeführten Beispiele sind nicht vergleichbar, da die Täter jeweils vor der Geldabgabe die Falle Haus verließen und mit der Geisel flohen.....
Richtig - sie sind letzendlich nicht vergleichbar mit diesen Geiselnahmen: Weil die Tat in Rupperswil nie als Raubüberfall mit anschließender Freilassung der Geiseln geplant war! :(

Warum hat man den Kleinen nicht einfach gefesselt und in seinem Zimmer gelassen? Er wird sich nie gewehrt haben, er wird nicht zur angeblichen Eskalation beigetragen haben, er liefert kein Motiv, von ihm ist kein Geld zu erpressen. Wären die Täter maskiert oder gänzlich Unbekannte - man hätte es so drehen können, dass er auch als Augenzeuge keine Gefahr für die Täter ist.
Aber nein - man hat ihn barbarisch getötet - evtl. musst er sogar die Tötungen von anderen mit erleben und evtl. noch ganz andere schlimme Sachen.


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Vierfach-Mord in Rupperswil

18.04.2016 um 06:50
Sauffenberg schrieb:nicht einfach gefesselt und in seinem Zimmer gelassen
In welchem Zimmer genau?
Die Geiseln werden doch nicht auf verschiedene Zimmer verteilt damit sie (noch) schwer(er) unter Kontrolle
gehalten werden können.
Sauffenberg schrieb: nie als Raubüberfall mit anschließender Freilassung der Geiseln geplant war
Warum? Oder woran ist das zu erkennen?


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Vierfach-Mord in Rupperswil

18.04.2016 um 08:50
@Sauffenberg
Auf welchen Informationen beruhen Deine Schlussfolgerungen?
Du gerätst wieder zunehmend ins Spekulieren und interpretieren, und stellst es dann als Tatsache dar.


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Sauffenberg
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Vierfach-Mord in Rupperswil

18.04.2016 um 10:26
FF schrieb:Auf welchen Informationen beruhen Deine Schlussfolgerungen?
Wie du selbst schreibst, sind es meine Schlussfolgerungen. Die können richtig sein, die können falsch sein und die kann in einer offenen Diskussion jeder auch anders ansehen! ;)
FF schrieb:Du gerätst wieder zunehmend ins Spekulieren und interpretieren, und stellst es dann als Tatsache dar.
Wir alle spekulieren und interpretieren hier - was auch sonst? Hat ja keiner den lückenlosen Ablauf von A bis Z vor sich liegen und auch nicht die Gedanken der Betroffenen. Ergo füllt jeder die Lücken, wie sie seiner Meinung nach am plausibelsten sind.
(Wenn bei mir manchmal "Konjunktve" fehlen, dann liegt das nicht daran, dass ich die allwissende Tatsachen weiß - sondern dass ich oft Riesenschachtelsätze schreibe und dann nicht weiß, welchen Konjuktiv ich gebrauchen müsste :D).

@FF
@Tiho
Um eure Frage zu beantworten, wieso ich gerade bezüglich des Kleinen glaube, dass die Mordabsicht geplant war - eigentlich habe ich es ja schon geschreiben:

1. Ich sehe keinen Anhaltspunkt für eine Eskalation und für Zeitdruck im Haus:
Der LG (als Mann eher eine Bedrohung) ist weg.
Die Täter betreten ohne Probleme ungesehen das Haus.
Die Geiseln werden überwunden (ohne Hilfeschreie, die Nachbarn auffallen; ohne SOS-Nachricht via WhatsApp, SMS, Anruf) und von den Tätern mit Kabelbindern, Fessel und Knebelungsmaterial gefesselt.
Dann der Anruf der Freundin - Carla geht nicht ran. Gut, auch kein Grund Panik zu schieben - früh morgens hätte Carla auch duschen, auf Toilette sein können. Da wird die Freundin auch kein Drama vermutet haben.
Die Freundin kommt dann trotzdem vorbei und holt den Hund. Im Nachblick kam ihr Carla wortkarg und verstört war - aber letztendlich hatte sie zu dem Zeitpunkt auch keinen Hinweis, dass im Haus etwas Schlimmes passiert.
Carla wird danach zu den 2 Banken geschickt. Sie kommt in keine Polizeikontrolle, hat keinen Unfall, besorgt das Geld ohne Alarm zu schlagen und kommt wieder nach Hause.
Rechtzeitig bevor die Eltern kommen, haben die Täter das Haus verlassen. Die Täter wurden während des Einstiegs und Ausstiegs nie gesehen.
Das sind die Fakten! Wenn man das so liest ohne den Ausgang zu kennen. Was denkt man vermutlich?: "Gott sei Dank ging alles glatt für die Geiseln!" - bei allen anderen Geiselnahmen ähnlichen Musters (wie z.B. die von @Tiho und zig anderen, die man von XY kennt) war es auch so.
Doch hier haben wir auf einmal 4 Tote!
Jetzt kann man sich hier irgendwelche Eskaltionsgründe aus der Luft ziehen - Das wäre meineserachtens Spekulation! - davon auszugehen, dass nichts ekaliert, solange es dafür nicht den geringsten Hinweis gibt, ist ja wohl mehr als legitim. Muss man sich neuerdings dafür rechtfertigen, dass man sich keine haltlosen Eskalationsgründe herbeifantasiert? ;)

2. Spezialfall "13-jähriger Sohn"
Es gibt 13-jährige, die schon ins Fitnessstudio gehen und Muskelberge aufbauen, die außergewöhnlich groß/kräftig sind und die schon reifer/erwachsener wirken. Hier nicht, der Kleine war den Fotos nach zu urteilen ein ganz "normaler" 13-jähriger Junge.
Der Junge ist keine (physische) Bedrohung für die Täter. Man hätte ihn einfach mit Kabelbinder/Seil ans Bett/Stuhl/Boden in seinem Zimmer lassen können für die 2,5 Stunden - er hätte wahrscheinlich eingeschüchtert die ganze Zeit keinen Muckser gemacht (hätte er geknebelt und mit Kabelbindern gefesselt sowieso nicht machen können). Täter, die die Tötung des Jungen nicht von Anfang an mit eingeplant haben, hätten sie auch vermeiden können!

Solange es keine Belege für eine Eskalation gibt - muss ich auch nicht annehmen, dass es eine gab. Das wäre Spekulation. Daher glaube ich, dass die Morde aller im Haus Anwesenden geplant war, solange nicht gegenteilige Informationen veröffentlicht werden.
Natürlich könnte ich auch jetzt hier 100 Eskalationsgründe "durchspinnen" - aber die wären alle unbelegbar.

Just my 2 cents ^^. Jetzt bin ich auf eure Meinungen gespannt ;)


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Vierfach-Mord in Rupperswil

18.04.2016 um 10:38
Mich hat es gewundert, dass die Freundin gleich bei Carla vorbeiging, nur weil diese nicht das Telefon abnahm. Das würde ich ja eigentlich nur dann tun, wenn im Vorfeld etwas passiert wäre, bzw. Carla mir etwas erzählt hätte, was mich zur Sorge veranlasst.....

Ansonsten ginge ich davon aus, dass sie grad nicht da ist, bzw. beschäftigt ist. Ich würde auf ihren Rückruf warten oder selber später nochmals anrufen.


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Sauffenberg
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Vierfach-Mord in Rupperswil

18.04.2016 um 10:44
Blacklady113 schrieb:Mich hat es gewundert, dass die Freundin gleich bei Carla vorbeiging, nur weil diese nicht das Telefon abnahm.
Wir wissen nicht, ob sie wirklich vorbeiging, nur weil sie nicht abgenommen hat. Durchaus möglich, dass vorher etwas abgemacht wurde oder dass es eine übliche Zeit am Montag war 9.30 Uhr den Hund zu holen .. oder oder.
Die Nachbarin weiß das ;)

Jedenfalls hat sie den Hund ja abgeholt und damit war es dann auch gut für die Täter. Keine Eskalation.


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Vierfach-Mord in Rupperswil

18.04.2016 um 10:49
@Sauffenberg
Mir geht es nur darum, dass man seine Spekulationen auch als solche deutlich formuliert, und nicht als Fakten.

Ich bin sowieso nicht der Mensch, der sich einen exakten Tatablauf vorstellt, daher wirst Du von mir keine solche detaillierte Spekulation erhalten.
Andererseits würde ich aber auch nicht von meinen eigenen Gewohnheiten und Erfahrungen ausgehen, wie einige andere hier. "Ich hätte das anders gemacht/anders reagiert/würde niemals/... " zählt für mich nicht als Argument. Lebensumstände und Gewohnheiten sind zu verschieden, und manche sind gar keine Gewohnheitstiere.
Da ist für mich sogar so ein Foto eher Anhaltspunkt, das jedenfalls keine fröhliche, entspannte Frau zeigt, die eben noch warmherzige Grüsse an den Sohn schickte. Dazu die Szene an der Tür bei der Hundeübergabe und die Jalousien - daraus liesse sich schliessen, dass die Täter schon morgends ins Haus kamen, die Mutter unter Druck stand als sie das Geld abhob und dass sie bereits eine Bedrohung ernst nahm.

Aus dem Familienfoto lässt sich aber nicht schliessen, ob einer der drei total sympathischen Menschen oder ob die Freundin sich in den Augen der Täter "falsch" verhalten hat, ob sich jemand gewehrt hat, in welcher Reihenfolge die Morde ausgeführt wurden u.s.w..
Auch gibt es fast gar keine vergleichbaren Taten, die Rückschlüsse auf ein Täterprofil erlauben.

Da versagt mir auch angesichts dessen, dass es sich eben nicht um ein Spiel, sondern um reale Menschen und reale Morde handelte, der Sportsgeist, das im Detail auszudiskutieren und mir öffentlich auszumalen, wie besonders grausam es abgelaufen sein könnte. Das grenzt dann für mich schon zu sehr an Sensationslust.


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Vierfach-Mord in Rupperswil

18.04.2016 um 11:01
FF schrieb:Andererseits würde ich aber auch nicht von meinen eigenen Gewohnheiten und Erfahrungen ausgehen, wie einige andere hier. "Ich hätte das anders gemacht/anders reagiert/würde niemals/... " zählt für mich nicht als Argument. Lebensumstände und Gewohnheiten sind zu verschieden, und manche sind gar keine Gewohnheitstiere.
Da ist für mich sogar so ein Foto eher Anhaltspunkt, das jedenfalls keine fröhliche, entspannte Frau zeigt, die eben noch warmherzige Grüsse an den Sohn schickte. Dazu die Szene an der Tür bei der Hundeübergabe und die Jalousien - daraus liesse sich schliessen, dass die Täter schon morgends ins Haus kamen, die Mutter unter Druck stand als sie das Geld abhob und dass sie bereits eine Bedrohung ernst nahm.
Ganz genauso sehe ich das auch. Was wir persönlich in einer bestimmten Situation machen ist subjektiv - und muss daher
nicht heißen, dass alle Menschen ganz genauso handeln/denken...
Und ich persönlich finde, wir sollten da nicht hergehen und diese Eckpunkte derart verwursten und uns hinbiegen
bis sie uns persönlich passen :)


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Sauffenberg
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Vierfach-Mord in Rupperswil

18.04.2016 um 11:09
FF schrieb:Mir geht es nur darum, dass man seine Spekulationen auch als solche deutlich formuliert, und nicht als Fakten.
Gut, ich hoffe, ich konnte das deutlich machen:
Die These, dass die Morde von Anfang an geplant waren, ist meineserachtens die Annahme, mit den wenigsten/bis gar keiner Spekulation und bezieht sich auf Fakten und keiner Sensationspresse von Blick.

@FF
Deshalb fande ich es etwas unfair, diese Annahme in ein spekulatives Licht zu stellen, obwohl jeder andere Tatablauf mit herbeifantasierten Eskalationen meineserachtens reine Nebelstecherei ist. ;)

Kann natürlich sein, dass die nächste Information der Staatsanwaltschaft Eskalationsgründe liefert und meine Annahme dann wieder für die Tonne ist. Aber das ist nun mal so in diesem Fall, wo man wenig weiß und wo jedes kleine Häppchen den Fall wieder unter einem ganz anderen Licht erscheinen lässt.
fortylicks schrieb:Und ich persönlich finde, wir sollten da nicht hergehen und diese Eckpunkte derart verwursten und uns hinbiegen
bis sie uns persönlich passen :)
Da hast du recht. Die Eckpunkte sind wie sie sind und eine Eskalation kann man da (noch) nirgendswo "hineinwursten" :D


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Vierfach-Mord in Rupperswil

18.04.2016 um 11:26
@Sauffenberg
der Fall ist so sehr ohne Vergleiche, dass man da einiges spekulieren kann. Aber wie gesagt, man sollte
die kärglichen Infos, die man bekommen hat, so belassen, wie sie sind.
Und dass dann viele verschiedene Meinungen dabei herauskommen, ist auch klar. Nur sollte man nicht
immer nur auf seiner eigenen Meinung beharren und keine anderen Denkansätze zulassen -wobei ich
niemanden persönlich meine.


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Meerperlen
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Vierfach-Mord in Rupperswil

18.04.2016 um 13:00
@silbersee
Danke für deine guten Beiträge! Ich stimme Dir zu,hier ist es schwierig was zu schreiben ohne das es für einer noch reine Spekulation ist.
Auch Vergleiche sind nicht da in unserem Fall.
@Sauffenberg
Danke ,dass du so gut die Frauensektion verstehst😀Männerfraktion und Frauenfraktion haben halt manchmal andere Diskussionsstil. Was auch gut ist!


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Sauffenberg
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Vierfach-Mord in Rupperswil

18.04.2016 um 13:26
fortylicks schrieb:Und dass dann viele verschiedene Meinungen dabei herauskommen, ist auch klar. Nur sollte man nicht
immer nur auf seiner eigenen Meinung beharren und keine anderen Denkansätze zulassen -wobei ich
niemanden persönlich meine.
Das machen wir so! :D

Da ich davon ausgehe, dass "geplanter Mord" aufgrund der aktuellen Fakten am "unspekulativsten" ist, wie oben begründet, noch einmal ein paar Gedanken dazu:
Diese sind zugegebenermaßen dann schon weiter hergeholt und nicht als Tatsache anzusehen:
(den Konjunktiv denkt ihr euch dazu ;)):

Opfer:
- es gibt ein persönliches Motiv
- die Morde sind ein Hass/Rache/Eifersuchts-Akt gegen Carla oder ihre Eltern (Dion, Simona, LG, Carlas Ex-Mann, usw.)
- Carla ist die, die am meisten psychisch leiden musste während der Tat (2 Bankengänge, Übergabe Hund, Stuhlfesselung zum Finale - (wenn es denn so stimmt!))
- ihre Eltern sind die, die am meisten nach der Tat leiden (ohne die Trauer von den anderen Angehörigen klein reden zu wolllen, die natürlich auch unsagbar leiden! Aber für Eltern, die die Tochter und ihre Enkel auf solch brutale Weise verlieren, ist das mE nochmal ein ganz andere Qualität)
- ihre Eltern waren zusätzlich noch die ersten am brennenden Tatort und haben (Vater) auch noch das Zimmer gesehen: - inwiefern das Zufall war oder inszeniert, wissen wir nicht
- den leiblichen Vater der Kinder und seine Eltern darf man natürlich nicht vergessen - auch sie haben Kinder bzw. ihre Enkelkinder verloren!

Auftraggeber/Täter: (allgemeinere Einschätzung - trifft so wohl auf viele begangene Morde hin)
- die "Täter" spiel(t)en irgendeine Rolle in der Vergangenheit/Gegenwart mind. eines der Opfer
- ihnen ist klar, dass die Polizei das gesamte Umfeld umkrempeln wird und sie früher oder später auf Tatverdacht und mögliche Motive geprüft werden, Alibi nachweisen müssen und auch einem evtl. DNA-Vergleich standhalten müssen
---------> wahrscheinlich war der/die "Rachsüchtige/n" nicht am Tatort, sondern war nur Auftraggeber (das erklärt, warum es trotz DNA-Spuren - noch keine Tatverdächtigen gibt, denen man etwas nachweisen kann)
- der Auftragggeber wird für den Zeitpunkt ein todsicheres Alibi haben (wahrscheinlich war er ganz normal auf Arbeit - der LG ist an dieser Stelle in keinster Weise gemeint!!!). Das erklärt vllt. auch den Tatzeitpunkt. Nachts hätte man ja unter geringerem Risiko die Mordtat begehen können.
- die ausführenden Täter waren für die Opfer Fremde - vllt. auch Ausländer, die schon längst nicht mehr in der Schweiz sind
- die Polizei sollte sich die Passagierlisten der Flüge von Zürich am Tattag ganz genau angucken (und auch abgleichen mit Passagieren, die ein paar Tage zuvor nach Zürich kamen)
***spekulation*** an dieser Stelle für alle die, die noch zusätzlich einen Eskalationsgrund suchen, wenn die Tat nur ein normaler Raubüberfall werden sollte: Simona kannte die Täter vom Flughafen, als die Täter in Simonas Laden Wechselkleidung kauften und die Täter erkannten Simona. Bezahlt wurde mit Kreditkarte, so dass Simonas Wissen eine direkte Verbindung zu den Tätern herstellen könnte ***spekulation***
- es könnte möglich sein, dass der Auftraggeber schon längst im Visier der Polizei ist, aber man ihn bisher nichts nachweisen kann

Die schwierige Sache mit den 2 Bankengängen, tja:
- Zusatzbelohnung für die Auftragsmörder
- eine "symbolische" Summe für etwas, was in dem Tatmotiv in der Vergangenheit liegt
- reiner Sadismus/Zynismus zur psychischen Qual Carlas

... kann man drehen und wenden wie man will - die Summe und warum kein Alarm geschlagen wurde, ist für mich nach wie unverständlich aus den bisherigen Fakten.

So jetzt eure Meinungen dazu^^


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Sauffenberg
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Vierfach-Mord in Rupperswil

18.04.2016 um 13:30
Meerperlen schrieb:Danke ,dass du so gut die Frauensektion verstehst😀Männerfraktion und Frauenfraktion haben halt manchmal andere Diskussionsstil. Was auch gut ist!
Da haben wir es. Meine Fraktion ist hier vollkommen unterrepräsentiert! :D Ich muss hier die Laterne des "Männerdiskussions-Stil" hochhalten und bekomme dafür von den Frauen noch auf den Deckel ;)

Ich werde euch alle mal in einen Fußball- oder "Haare auf dem Rücken"-Thread einladen! Dann seht ihr mal, wie schwer das ist! Pffff ...


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Vierfach-Mord in Rupperswil

18.04.2016 um 13:38
Sauffenberg schrieb: ihre Eltern waren zusätzlich noch die ersten am brennenden Tatort und haben (Vater) auch noch das Zimmer gesehen:
also das stimmt nicht; im BLICK stand, dass der Vater "versuchte", in den ersten Stock zu gelangen, ihm aber der
dichte Rauch entgegenquoll und er umdrehte. Darüber bin ich persönlich sehr froh. Wenigstens das nicht....


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Sauffenberg
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Vierfach-Mord in Rupperswil

18.04.2016 um 13:43
fortylicks schrieb:also das stimmt nicht; im BLICK stand, dass der Vater "versuchte", in den ersten Stock zu gelangen, ihm aber der
dichte Rauch entgegenquoll und er umdrehte. Darüber bin ich persönlich sehr froh. Wenigstens das nicht....
Stimmt, da hast du recht! Er konnte nicht ins Zimmer sehen wegen des Rauches. Jo stimmt, wenigstens sind ihm diese Bilder erspart gebleiben, aber der Rest ist traumatisierend genug. :(


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Vierfach-Mord in Rupperswil

18.04.2016 um 13:48
@Sauffenberg

Du hast bei der Aufzählung der Opfer die Eltern und Verwandten der Freundin vergessen.

Du beziehst Dich auf Polizeiinformationen und nicht die Blick?
Aber Du hast doch gerade die letzten Tage Dich auf Informationen der Blick bezogen ... und die berichtete da nicht von polizeilichen Informationen, sondern von Dreharbeiten, die zudem nicht abgeschlossen sind und bei denen noch nicht klar ist, was von der Polizei dann auch als realistisch akzeptiert wird. ;)

Eine Eskalation kann ja schon durch einen kleinen Fehler hervorgerufen werden, z.B. durch eine (zufällige/ungewollte) Identifikation eines Täters oder auch nur seine Befürchtung, dass es eine gäbe. Oder ein Versuch, sich bemerkbar zu machen, zu telefonieren, zu befreien ... oder eben auch wieder nur, dass die Täter befürchten, dass es so passiert wäre.
Da braucht es keinen Muskelprotz, der á la Til Schweiger die Familie retten möchte.

Wenn deine Befürchtungen zutreffen würden und es von vornherein als Mord geplant war, zudem mit sadistischer Komponente, dann hätte man wohl kaum noch die Mutter Geld holen geschickt und damit eine Entdeckung riskiert.
Und wenn, dann würde so eine brutale Machtdemonstration doch am ehesten Sinn machen, wenn sie dem Vater der Freundin gegolten hätte ... "Schau her, gegen sowas kannst Du auch mit dem Einsatzkommando nichts ausrichten!" ... und dann würde ich mal sehr genau schauen, was für Einsätze es in den letzten 2 Jahren gab, oder ob jemand aufgrund eines solchen Einsatzes ins Gefängnis ging. Aber das hat die Kripo vermutlich schon getan.
Sauffenberg schrieb:- eine "symbolische" Summe für etwas, was in dem Tatmotiv in der Vergangenheit liegt
- Das Tatmotiv muss aber nichts mit den Opfern oder deren Angehörigen zu tun gehabt haben:
- Um eine symbolische Summe kann es auch bei einem Überfall auf Unbekannte handeln.
"Wir wollen nur das Geld für xyz, mehr nicht!" (wenn sie sowieso schon so crazy sind, so einen Überfall zu machen, dann ist ihnen auch das zuzutrauen).
Gerade wenn sie die Opfer nicht kannten, konnten die Täter nicht wissen, dass da viel mehr Geld zu holen egwesen wäre.
- Die Summe kann so niedrig gewesen sein, um die Mutter zu beruhigen ... eine Summe, die sie ganz sicher auftreiben kann.
- Verfolgt man den Gedanken weiter, könnte sie nur dazu gedient haben, die Mutter aus dem Haus zu haben. Darum vielleicht auch die merkwürdige Stückelung und Fahrt zum Geldautomaten und der Bank.


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Sauffenberg
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Vierfach-Mord in Rupperswil

18.04.2016 um 14:30
Neun Journalistinnen und Journalisten gehören dem XY-Redaktionsteam an. Für die Vorgespräche, wie sie jetzt im Fall Rupperswil laufen, ist Leiterin Reize-Wildemann zuständig. Sie dürfen erst über einen Fall berichten, wenn die Staatsanwaltschaft ihr definitives Einverständnis gegeben hat. Anschliessend rückt ein Reporter aus, um den Fall vor Ort zu recherchieren. Er führt Gespräche mit den Ermittlern, selten auch mit Angehörigen. Besichtigt in Begleitung von Polizisten den Tatort.
http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/so-planen-die-tv-leute-von-aktenzeichen-xy-die-verfilmung-von-ruppers...
Ich denke, wir werden vor der Ausstrahlung im Juni noch eine Menge Informationen bekommen! Aber schon krass, mit welchem Aufwand da jede zu veröffentlichende Information geprüft wird. Entweder nutzen die Informationen zur schnellen Täterüberführung nichts oder man geht nicht davon aus, dass die Täter so schnell wieder zuschlagen (Warum?).
FF schrieb:Du hast bei der Aufzählung der Opfer die Eltern und Verwandten der Freundin vergessen.
Hab ja "usw" gemacht. Simona als "Hauptopfer" und die 3 anderen, nicht verwandeten, als "Nebenopfer" ist mir persölich zu weit weg. Hätte man wahrscheinlich einfacher realisieren können. Aber ausschließen kann man es nicht.
FF schrieb:Und wenn, dann würde so eine brutale Machtdemonstration doch am ehesten Sinn machen, wenn sie dem Vater der Freundin gegolten hätte ... "Schau her, gegen sowas kannst Du auch mit dem Einsatzkommando nichts ausrichten!"
Den Gedanken habe ich auch schon so oft öffentlich und per PN geäußert ;). Aber ich wollte jetzt keine konkreten Motive für die Opfer nennen, sondern habe es extra allgemein gefasst:
"- die Morde sind ein Hass/Rache/Eifersuchts-Akt gegen Carla oder ihre Eltern (Dion, Simona, LG, Carlas Ex-Mann, usw.)"
Ansonsten könnte ich hier für jeden plausible Motive finden und auch TV habe ich reichlich auf Lager. Aber das soll ja nicht zur Märchenstunde entarten ;).

Hier meine früheren Gedanken zum Stiefvater im alten Thread:
Oder auch nicht. Das Simonas Vater nun gerade in einer Spezialeinheit für Geiselnahmen arbeitet, kann doch kein Zufall sein.

Vielleicht steht Simonas Vater mit den Tätern in irgendeiner Beziehung. (Hat vor Jahren eine Geiselnahme der Täter verhindert, einen Geiselnehmer erschossen (Bruder, Sohn, ... der Täter von Rupperswill). Und die Geiselnahme von Rupperswill war Rache.
Oder Simonas Vater hatte es eben nicht geschafft, früher eine Geiselnahme erfolgreich zu beenden und eine Geisel starb. Und ein psychisch-kranker Angehöriger der Geisel, der dem Stiefvater die Schuld am Tod gibt, rächt sich nun auf diese Art,
Diskussion: Morde von Rupperswil (Beitrag von Sauffenberg)
FF schrieb:Gerade wenn sie die Opfer nicht kannten, konnten die Täter nicht wissen, dass da viel mehr Geld zu holen egwesen wäre.
Doch, denn bevor sie losfuhr wurden ja die Kontodaten abgerufen - die Täter wussten definitiv wie viel zu holen war. Aber sie wollten nicht mehr (oder hatten Angst ab 10 000 CHF wird in der Bank nachgeforscht und Carla bricht zusammen!)
FF schrieb:- Verfolgt man den Gedanken weiter, könnte sie nur dazu gedient haben, die Mutter aus dem Haus zu haben.
Sadismus! Die Mutter kämpft um ihrer Kinder - absolute Höllenqualen, da sie nicht weiß, was diese Täter mit ihren Kindern anstellen. Und am Ende der Gipfel des Sadismus, wenn die Mutter im Haus erkennt, dass alles umsonst war (und ihr vllt. noch zynisch die Schuld gegegeben wird) :(
Du selbst hälst es doch für möglich, dass die Geldabhebungen nur den Zweck hatten, die Mutter auf ein Runde zu schicken und nicht der Beute wegen. Also kann es dann kein Raubmord gewesen sein.


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Meerperlen
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Vierfach-Mord in Rupperswil

18.04.2016 um 15:26
Das Quartier ,wo die Carla wohnte mal genauer begutachtet ,stellt man fest,sie hätte paar Schritte gebraucht für den einen Polizisten. Paar hundert Meter noch ein Polizist ,der in der Sondereinheit arbeitet. Noch paar hundert Meter wieder ein Polizist,der dort wohnt. Das genau dieses Haus gewählt wurde? Polizei arbeiten in Schichten . Und keiner hat was gesehen? Wie kann man das erklären?;)


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Vierfach-Mord in Rupperswil

18.04.2016 um 15:44
@Meerperlen
Dass beim direkten Nachbarn ein Einsatzwagen in der Einfahrt steht, ist mir auch schon aufgefallen. Ich kenne mich nur nicht aus, wie die Fahrzeuge in der Schweiz aussehen - ist das Polizei oder Rettungsdienst?


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18.04.2016 um 15:48
Sauffenberg schrieb: kann man drehen und wenden wie man will - die Summe und warum kein Alarm geschlagen wurde, ist für mich nach wie unverständlich aus den bisherigen Fakten.
kein Alarm geschlagen wurde - ist für mich plausibel, um die Geiseln zu schützen.

Die Summe, ist nicht hoch, war aber sehr schnell und relativ unauffällig zu beschaffen.

Hier kommt aber hinzu - wurde der Kontostand wirklich online abgefragt - waren die Täter dabei?

---------

BTW was mich an den Immobilienanzeigen der Schweiz wundert - grosser Unterschied zu DE - es wird
die komplette Adresse veröffentlicht. Und die Fotos v.a. Aussenansicht sind sehr detailreich, dafür fehlen oft die Grundrisse.


----
Sauffenberg schrieb:dass die Geldabhebungen nur den Zweck hatten, die Mutter auf ein Runde zu schicken und nicht der Beute wegen
Aber wozu - möchte man die Mutter quälen hätte man die Kinder vor Ihren Augen töten können.(Vielleicht aber auch so geschehen.)
Dazu schickt man sie nicht weg.
Das Risiko, dass sie Alarm schlägt, das hier mehrmals erwähnt wurde macht doch nur Sinn wenn dabei das Geld rausspringt.


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