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Der Kosmos und die Schätze der Welt-Gibt es eine Verbindung?

7.027 Beiträge, Schlüsselwörter: Mensch, Erde, Weltall

Der Kosmos und die Schätze der Welt-Gibt es eine Verbindung?

04.11.2010 um 18:37
@KlausBärbel
ja das könnte gut möglich sein, doch ich denke die ägypter wußten was radioaktivität ist, denn die hatten auch so ein ähnliches zeichne wie wir heute dafür


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Der Kosmos und die Schätze der Welt-Gibt es eine Verbindung?

04.11.2010 um 18:37
@faghira
Da lag ich ja gar nicht so falsch. Nach einem Meteroiteneinschlag ist vielleicht das Meteoritengestein zum Bau verwendet worden.


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Der Kosmos und die Schätze der Welt-Gibt es eine Verbindung?

04.11.2010 um 18:37
gibt es eigentlich was neues in ägypten?


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Der Kosmos und die Schätze der Welt-Gibt es eine Verbindung?

04.11.2010 um 18:40
@faghira
Leider nicht viel, so wie ich weiß. Die halten sich immer bedeckt, bei ihren Ausgrabungen. Seit Hawass da regiert, dringt nicht mehr soviel durch. Schade eigentlich....


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Der Kosmos und die Schätze der Welt-Gibt es eine Verbindung?

04.11.2010 um 18:42
@faghira
Hier noch was interessantes:

Silicium ist ein radioaktives Isotop.

Siliciumhaltige Verbindungen, vor allem Gesteine, spielen in der Menschheitsgeschichte als Baumaterial traditionell eine wichtige Rolle. Typische Beispiele für frühe Bauwerke aus Stein sind Stonehenge oder die ägyptischen Pyramiden.


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Keysibuna
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Der Kosmos und die Schätze der Welt-Gibt es eine Verbindung?

04.11.2010 um 19:41
@KlausBärbel

Nabend :)

Der menschliche Körper enthält etwa 20 mg/kg Körpergewicht Silicium. Der Wert nimmt im Alter jedoch ab.

Also warum auch nicht in den Steinen der Pyramide?^^


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Der Kosmos und die Schätze der Welt-Gibt es eine Verbindung?

04.11.2010 um 19:45
@Keysibuna
Mahlzeit.
Habe gerade einen Textauszug gefunden, weißt du näheres?

Ägyptische Archeologen machten einen sensationellen Fund auf dem Gizeh-Plateau. Nachdem die hohen Sicherheitsstandarts weiter verschärft wurden und viele Areale des Gizeh-Plateaus nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich sind, erscheint nun diese Maßnahme als erfogreiche Verschleierungstaktik zu fruchten.

Man fand in einem unterirdischen Hohlraum einen sensationellen Gegenstand, den Insider als "das Gegenstück zu dem Inhalt der Budeslade" bezeichneten. Es handelt sich hierbei um ein rechteckiges Artefakt mit den Ausmaßen 120 cm x 70 cm.

Vor allem der israelische Geheimdienst "Mossad" hat größtes Interesse an diesem Artefakt. Jährliche Untersuchungen des Mossad in Rennes le Chateau haben zum Zweck, das Gegenstück zu dem jetzt in Gizeh gefundenen Artefakts zu bergen.

"Die Weltöffentlichkeit wird von diesem Fund nichts erfahren" hieß es aus Insiderkreisen. Wir halten Sie deshalb hier exklusiv über weitere Entwicklungen auf dem laufenden.


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Keysibuna
ehemaliges Mitglied

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Der Kosmos und die Schätze der Welt-Gibt es eine Verbindung?

04.11.2010 um 19:48
@KlausBärbel

Folgende ist geklaut^^

Eine Mauer um das Pyramiden-Gelände

von Armin Risi (Text) und Helmut Eicher (Bilder)

Fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit ist im Jahr 2002 eine weitläufige Betonmauer mit aufgesetztem Gitter um das Gizeh-Gelände errichtet worden. Armin Risi hat den Bau von Anfang an beobachtet, hier sein erster Lagebericht.

Im März 2002 hörte ich zum ersten Mal, dass in Gizeh eine Mauer um das Plateau mit den Pyramiden und das angrenzende Gelände gezogen werde. Bekannte von mir, die aus Ägypten zurückkehrten, hatten die Fundamente gesehen sowie die ersten Mauerteile. Als die kleine private Reisegruppe der Fundament-Linie folgen wollten, die bis hinaus in die umgebende Wüste führt, wurden sie von bewaffneten Wächtern davon abgehalten. Auch wurde ihnen verboten, weitere Fotografien zu machen. Das machte uns alle um so neugieriger. Was ging hier vor?

Rätselhafte Mauer, hohes Arbeitstempo

Zuerst war anscheinend nur das Fundament errichtet worden: etwa einen halben Meter im Boden, durchsetzt mit einer dichten Folge von doppelt geführten Reihen von Stahlstäben (alle 10 cm ein Paar gegenüberstehende Stäbe). Warum muss diese Betonmauer derart verstärkt werden? Warum wurde zuerst auf mehreren Kilometern Länge nur das Fundament gelegt? Und warum wurden die ersten Mauerteile an weit entfernten Ecken des Plateaus errichtet, dort wo keine Touristen und nicht mal die Einheimischen hingehen? Sollte möglichst lang verborgen bleiben, was hier tatsächlich gebaut wird?

Der nächste Besuch im Juli 2002 zeigte, dass die Mauer mit einem unheimlichen Tempo wuchs. Hier wurde 24 Stunden am Tag gearbeitet! Und oben auf der rund vier Meter hohen Mauer ragten drei Meter hohe Eisenstangen heraus.

Bei Besuchen im Dezember 2002 und Februar 2003 zeigte sich, worauf die Konstruktion hinauslief: Mittlerweile war die Mauer bis zum Pyramiden-Plateau herangezogen worden, und an den Eisenstangen
auf der Mauer waren Gitter angebracht worden.



Der Verlauf der Mauer

Die meisten Touristen, die im Jahr 2002 die Giseh-Pyramiden besuchten, sahen nichts von einer Mauer, denn diese beginnt erst in einem bestimmten Abstand von den Plateau-Zugängen und läuft zuerst mal von den Pyramiden weg, der Stadtgrenze entlang. Erst etwa 600 bis 800 Meter von den Pyramiden entfernt ändert sie ihre Richtung und führt am arabischen Friedhof vorbei und parallel zu den Pyramiden in Richtung Süden. Von den Pyramiden aus ist die Mauer somit nicht direkt zu sehen. Sowieso wirkt sie aus dieser Entfernung nur wie eine dünne Linie. Die Pyramiden sind also nicht unmittelbar von einer Mauer umgeben, befinden sich aber am Nordende innerhalb des ummauerten Gebietes.

Vor der Mauer im Osten, etwa zweihundert Meter südlich vom arabischen Friedhof, zweigt im rechten Winkel ein vier Meter hoher Zaun ab, der mit einem Betonfundament verankert ist. Er verläuft etwa ein Kilometer südlich der Pyramiden quer über das steinige Wüstengelände. Wie weit die große Mauer in den Süden führt und wohin sie genau verläuft, muss im Detail noch abgeklärt werden. Aus der Gesamtansicht drängt sich die Vermutung auf, dass die Mauer weiter unten ebenfalls nach Westen dreht und dann auf der anderen Seite des Plateaus wieder in Pyramidennähe kommt.

Im April 2002 informierte ich den bekannten Forscher und Paläo-Seti-Referenten Prof. Jim Hurtak über die Bautätigkeit. Er hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts über diese Mauer gehört, sandte aber
sogleich einen Mitarbeiter vor Ort, der den Bau bestätigte und mit vielen Fotos dokumentierte. Auf seiner Website veröffentlichte Prof. Hurtak die Schätzung, dass das eingemauerte Gelände „etwa acht Quadratkilometer“ umfasse. Weiter berichtete er: „Die Maueranlage ist so riesig, dass einige Dorfgebäude und Wohnungen dafür niedergerissen und entfernt werden mussten, so dass man annehmen muss, dass mehr als nur der Bereich des touristischen Interesses ins Auge gefasst wurde. Was wir hier vorliegen haben, ist ein viel größerer, wohl durchdachter Plan, der auch die benachbarten Fundstätten mit einschließt und möglicherweise unterirdische Gräber, Tunnel und Gänge sichern soll.“

Unabhängig davon hatte auch der Pyramiden-Autor Robert Bauval vom Mauerbau erfahren und im Juli 2002 auf seiner Website darüber berichtet: „Wenn die Mauer vollendet ist, wird sie 7 Meter hoch sein und um die ganze Giza-Nekropole herumführen (7 km). ... Bis jetzt sind ungefähr 2 km teilweise fertig gebaut. Sie verläuft der östlichen Grenze der Giza-Nekropole entlang der Westseite des Dorfes Nazlat al Salman ...“

Die Angaben über die wirkliche Länge de Mauer sind also noch widersprüchlich. Robert Bauvals 7 Kilometer ergeben keine Fläche, die Jim Hurtaks Schätzung von 8 Quadratkilometern entspricht. Auf jeden Fall ist das umschlossene Gelände weit größer als bloß das Pyramiden-Plateau.


Zweck der Mauer

Im September 2002 war der großen Pyramide von Gizeh weltweit Aufmerksamkeit zuteil geworden, als der Verschlussstein des sogenannten Gantenbrink-Schachtes (angeblich) zum ersten Mal und live durchbohrt wurde. Die Mauer um das Gizeh-Plateau wurde dabei aber nie erwähnt. Geht es hierbei wirklich nur darum, die archäologischen Stätten vor „Touristen und Terroristen“ zu schützen, wie die ausweichenden Antworten der Plateau-Guides lauten? Weitere Erkundigungen brachten zu Tage, dass das Geld für diese Mauer aus den USA komme. Die „Stanford University“ war einer der Namen, der genannt wurde (ohne Gewähr).

Was ist der Zweck dieser Mauer? Wenn sie tatsächlich einen Schutz gegen terroristische Anschläge bieten soll, hätte sie nicht derart weitläufig gezogen werden müssen. Und solange die Touristenzugänge zum Plateau offen sind, könnten bewaffnete Terroristen auch jetzt noch jederzeit eindringen.

Liegen andere Motive vor? Bekannt ist, dass in den vergangenen Jahren auf dem Gizeh-Gelände viele Forschungen vorgenommen wurden. So wurde der Boden zum Beispiel mit Echolot „durchleuchtet“, und die Pyramiden waren mehrmals für Monate geschlossen. Die kleinste der drei ist schon seit einigen Jahren für Touristen nicht mehr zugänglich – angeblich wegen Renovationsarbeiten. Im Februar 2003 waren alle drei Pyramiden für Touristen geschlossen! Wirklich wegen Renovationsarbeiten? Oder wird im Innern heimlich geforscht? Ist am Gerücht über Gewölbe und Räumlichkeiten unterhalb des Plateaus etwas Wahres dran? Sind Grabungen geplant, von denen die Öffentlichkeit nichts wissen soll?

Das sind alles Spekulationen. Aber auf jeden Fall lohnt es sich, dieses archäologisch brisante Gebiet auch in der nahen Zukunft unter Beobachtung zu halten, vor allem durch unabhängige Forscher.


Ergänzung:

Im Volkshaus Zürich fand am 2. Juli 2003 ein Symposium zum Thema „Neue Ägyptologie“ statt, mit fast 200 Anwesenden. Hauptreferenten waren Prof. James Hurtak und seine Gemahlin Desirée Hurtak. In einem weiteren Teil dieses Abends moderierte ich die Präsentation über die Gizeh-Mauer. Der Fotograf Helmut Eicher zeigte und kommentierte rund 50 Fotos der Mauer, und Prof. Hurtak zeigte ein Video mit einem 360°-Panorama der Mauer. Dieser Film war von einer Anhöhe südlich der Pyramiden, aber noch nördlich des Querzaunes aufgenommen worden (und zusätzlich noch „ab Kamelrücken“).

So ergab sich ein ungewöhlicher Rundblick, der zeigte, wie groß das einmauerte Gebiet wirklich ist. Weit im Süden am Horizont, also auch weit südlich des Querzaunes, konnte der Querverlauf der Mauer gesehen werden und dann auch im Westen und im Norden. Wie weit die Mauer lückenlos verläuft, konnte im etwas verschwommenen Zoom nicht festgestellt werden. Der ägyptische Touristenführer, der vor Video vom Kameramann nach der Länge der Mauer gefragt wurde, schätzte 40 Kilometer! Das ist wahrscheinlich eine orientalische Übertreibung, aber das Video gab zum ersten Mal einen optischen Eindruck von der immensen Fläche, die hier mehr oder weniger lückenlos eingemauert wurde. Interessant war auch der Hinweis, dass im Süden in Richtung Saqqara ein militärisches Gelände vorhanden ist. Vielseitig waren auch die Spekulationen hinsichtlich des Zwecks dieser Mauer.

In der nächsten Zeit werden mehrere Publizisten nach Gizeh reisen und dabei versuchen, den genauen Verlauf der Mauer und weitere Hintergründe zu ermitteln.


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Der Kosmos und die Schätze der Welt-Gibt es eine Verbindung?

04.11.2010 um 19:51
@Keysibuna
Ich klau mal eben mit ;)

Sodele habe gefunden, dass es nix mit Gizeh zu tun.

Tafel aus Keilschrift-Archiv von Ramses II. entdeckt

Seit 25 Jahren sucht der deutsche Archäologe Edgar Pusch im Nilschlamm Unterägyptens nach dem legendären Keilschriftarchiv von Pharao Ramses II (1290 bis 1224 v. Chr.). Jetzt wurde seine Geduld belohnt: 15 Zentimeter unter der Oberfläche fand sein Grabungsteam ein fünf mal fünf Zentimeter großes Stück einer Keilschrifttafel.


Teil des legendären Ramses-Archivs? Auf dieser Tafel ist diplomatische Korrespondenz festgehalten

Das mehr als 3200 Jahre alte Fragment könnte die archäologische Welt verändern. Es ist der erste Keilschriftfund in Ägypten seit 1888/89 und zugleich der erste Keilschriftfund in Ägypten aus der Periode der Herrschaft von Ramses II. Es handelt sich offenbar um eine diplomatische Korrespondenz aus der Zeit um 1200 v.Chr. zwischen den beiden Großmächten der Ägypter und der Hethiter. Puschs Vergleich: "Das wäre etwa so, als ob jemand in dreitausend Jahren die Korrespondenz zwischen John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow aus den Zeiten des Eisernen Vorhangs finden würde".

Zeilen deuten auf Friedensvertrag hin
Auf dem Täfelchen, dessen Satzbeginn und -ende fehlen, stehen elf Zeilen in babylonischer Keilschrift. Das war die damalige offizielle Sprache bei Korrespondenzen zwischen den Königshöfen. Acht Zeilen sind gut erhalten. Schlüsselwörter wie König oder Herrscher der beiden Ländern oder das Ende des Namens von Ramses weisen klar in Richtung des berühmten Pharaos.

Der Kontext der Tafel deutet nach den Worten von Pusch auf den Friedensvertrag zwischen Ramses II. und dem Hethiterkönig Hattusili III. hin. Dies ist der erste bekannte Friedensvertrag. Die Herrscher beider Reiche, die vom Schwarzen Meer bis in den Sudan reichten, versprachen sich damals wechselseitigen Beistand und die Auslieferung von politischen Flüchtlingen bei Zusicherung von Straffreiheit.

Hoffnung auf weitere Funde
Bis heute gilt das Keilschriftarchiv von Ramses II. als Phantom. Viele Experten glaubten, dass es entweder beim Umzug nach Memphis mitgenommen wurde oder im Nilschlamm der Jahrtausende verwitterte. "Ein Fragment macht noch kein Archiv", sagt Pusch. "Aber die Wahrscheinlichkeit, dass man noch mehr findet, ist gestiegen. Die Hoffnung, das Archiv zu finden, hat wieder eine gewisse Berechtigung".


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Keysibuna
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Der Kosmos und die Schätze der Welt-Gibt es eine Verbindung?

04.11.2010 um 19:56
@KlausBärbel

Nach monatelangen Verhandlungen gelang es schließlich am 21. November 1259 v. Chr., den Friedensvertrag zwischen Ramses II. und Hattusili III. zu unterzeichnen.

1246 v. Chr. schlug Hattusili III. zusätzlich die Heirat Ramses’ mit einer seiner Töchter, Maathorneferure, vor, um das Bündnis zwischen den beiden Ländern noch zu vertiefen. Zwei weitere Hochzeiten sollten folgen.

Der Frieden mit den Hethitern, der als ältester bekannter schriftlicher Friedensschluss gilt, hielt bis über den Tod Ramses’ II. hinaus!

Sogar sein Sohn und Nachfolger auf dem Pharaonenthron Merenptah lieferte Getreide an den hethitischen König Suppiluliuma II., als in dessen Reich eine Hungersnot ausbrach.

Doch gegen Feinde der Hethiter zog Merenptah nicht zu Felde, wie es der Friedensvertrag eigentlich vorsah. Kurz darauf ging das hethitische Reich unter.


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Der Kosmos und die Schätze der Welt-Gibt es eine Verbindung?

04.11.2010 um 19:59
@Keysibuna
Hattusili, der Großfürst von Hatti, soll niemals das Land Ägypten angreifen, um irgendetwas aus ihm wegzunehmen. User-maat-re Setepen-re (Ramses), der Großherrscher von Ägypten, soll niemals das Land Hatti angreifen, um irgendetwas aus ihm wegzunehmen...

Wenn ein anderer Feind gegen die Länder des User-maat-re Setepen-re, des Großherrschers von Ägypten, zieht, und der zum Großfürsten von Hatti schickt mit den Worten: "Komm mir zu Hilfe gegen ihn!", so soll der Großfürst von Hatti ihm zu Hilfe kommen, und der Großfürst von Hatti soll seinen Feind töten. Aber wenn der Großfürst von Hatti nicht (selbst) gehen will, so soll er sein Heer und seine Wagentruppe eilends kommen lassen und seinen Feind töten...


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Der Kosmos und die Schätze der Welt-Gibt es eine Verbindung?

04.11.2010 um 20:01
Wenn ein Mensch aus dem Lande Ägypten flieht, oder zwei oder drei, und sie zu dem Großfürsten von Hatti kommen, so soll sie der Großfürst von Hatti ergreifen und sie wieder zu User-maat-re Setepen-re, dem Großherrscher von Ägypten, zurückbringen lassen. Den Menschen aber, den man dem Ramses Meriamun, dem Großerrscher von Ägypten, zurückbringen soll, soll man keines Vergehens anklagen...

Aus dem 21. Jahr Ramses II.
Die Originalfassung auf zwei Silbertafeln ging verloren. Der Hieroglyphentext, der auf Stelen und dem Ramesseum in Karnak erhalten ist, ist die ägyptische Übersetzung der babylonischen Fassung.


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Keysibuna
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Der Kosmos und die Schätze der Welt-Gibt es eine Verbindung?

04.11.2010 um 20:04
@KlausBärbel

So viel ich weiß gilt dieser als älteste, schriftlich festgehaltene Friedensvertrag.


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04.11.2010 um 20:09
@Keysibuna
Ich glaube, da hast du recht. Das ist wohl der älteste, der bekannt ist.


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04.11.2010 um 20:19
@Keysibuna

Im Jahre 1922 wurde in Mexiko-City eine Pyramide ausgegraben, deren Erforschung oder genauer: deren Datierung ein unglaubliches Ergebnis erbrachte. Die Pyramide von Cuicuilco, wie man sie heute nennt, war von einer bis zu 8 m hohen Lavaschicht überdeckt. Wie Walter-Jörg Langbein schreibt, wurde die Lava vom Neuseeländer Geologen George E. Hyde auf ganze 7.000 Jahre geschätzt!

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Keysibuna
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04.11.2010 um 20:21
@KlausBärbel

Hier mal eine schöne Seite;

http://www.mesoamerica.de/mexiko-zentral/cuicuilco/cuicuilco.htm


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04.11.2010 um 20:23
@Keysibuna

Schöne Bilder, erstmal in Ruhe anschauen.


Die ursprüngliche Veröffentlichung dazu findet man im “National Geographic Magazine” aus dem Jahre 1923, Verfasser des Artikels mit dem reißerischen Titel “Ruinen von Cuicuilco könnten unser Bild des Alten Amerika revolutionieren” war Byron Cummings, zugleich Ausgräber der Rundpyramide. Doch Cummings ließ es nicht bei einem Alter von 7000 Jahren bewenden, sondern bezog eine weitere Schicht aus Sand, Lehm und Stein mit ein:

“Diese 15 – 17 Fuß [hohe Schicht, SB] von Sand, Lehm und Steinen, die sich über dem umgebenden Pflaster von Cuicuilco angesammelt hatten, bevor der Lavastrom kam, zeigen, dass seine [Cuicuilcos, SB] Erbauer Tausende von Jahren vor dem Pedregal [dem Lavastrom, SB] gelebt und gearbeitet hatten. Es ist also vernünftig anzunehmen, dass dieser Tempel von primitiven Amerikanern erbaut wurde, die vor 8000 oder mehr Jahren lebten.”

Auch in dem überaus berühmten Archäologie-Roman “Götter, Gräber und Gelehrte” von Ceram (eigentlich Kurt W. Marek) wird die Geschichte um die Pyramide von Cuicuilco geschildert:

“Und hier nun riefen die Archäologen ein paar Kollegen von einer anderen Fakultät zu Hilfe: die Geologen. Wie alt ist die Lava?, fragten sie. Und die Geologen, nicht ahnend, dass sie mit ihrer Antwort ein historisches Weltbild aus den Angeln hoben, antworteten schlicht: ‚Achttausend Jahre!’” Heut wissen wir, dass diese Antwort falsch war, weil die Datierungsmethoden der Geologen unzulänglich sind, wenn es sich um relativ ‚kurze’ Zeiträume handelt (Geologen rechnen mit Hunderttausenden oder Millionen von Jahren).”


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04.11.2010 um 20:24
Es nicht richtig, dass die Geologen sagten, die Pyramide sei 8.000 Jahre alt; das folgerte Cummings aus eigenen Beobachtungen. Einen anderen Kritikpunkt spricht Johannes Fiebag, seines Zeichens promovierter Geologe, an:

“Es ist grundsätzlich falsch und zeugt zudem vom schlechten Informationsstand Cerams, wenn er von ‚unzulänglichen’ Methoden hinsichtlich kurzer Zeiträume spricht.”

Leider erfährt der Leser bei Cummings nicht, wie die Lava vom Geologen Hyde zeitlich eingeordnet wurde. Daher kann man sich kein Urteil über die Kompetenzen der Geologen erlauben. Doch nun ist es ja nicht so, dass es bei diesen Datierungen blieb. Nach Hyde kamen andere Forscher, die sich mit dem Alter Cuicuilcos beschäftigten. Andere Geologen, darunter N. H. Darton vom U. S. Geological Survey, sagten, der Lavastrom sei etwa 2000 Jahre alt. Schon 1933 wurde also das Alter von 8.000 Jahren in Frage gestellt!

Inzwischen bediente man sich der sog. Radiokarbonmethode, mit der man organisches Material datieren kann. Durch die entnommenen Proben und dort gefundene Artefakte war man dazu imstande, eine Chronologie Cuicuilcos zu erstellen, beginnend von der späten vorklassischen Periode (ca. 600 – 200 v. Chr.) zur “Terminal Preclassic Period” (ca. 200 v. Chr. – 250 n. Chr.), wobei die frühesten Plattformen aus der “Midtlapacoya Periode” (ca. 1000 v. Chr. – 800 v. Chr.) stammen


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04.11.2010 um 20:27
Periode Alter

Cuicuilco I A/B: 600 v. Chr. – 500 v. Chr.
Cuicuilco II: 500 v. Chr. – 400 v. Chr.
Cuicuilco III: 400 v. Chr. – 200 v. Chr.
Cuicuilco IV: 200 v. Chr. – 100 v. Chr.
Cuicuilco V A/B: 100 v. Chr. – 150 n. Chr.

Wie alt nun die Lava ist, weiß man nicht genau. Die Schätzungen variieren recht stark. Heizer und Bennyhoff schlagen 400 n. Chr., Cordova et al. 415 n. Chr. und C. Siebe 245 – 315 n. Chr. vor. Zu diesen Daten kam man, indem man organische Proben unter der Lava entnahm. Das bedeutet, dass die Lava nicht älter sein kann, auch wenn die Interpretationen der Proben unterschiedlich ausfallen. Außerdem wurden Keramiken unter der Lava ausgegraben, die denen der Teotihuacan-Kultur (100 – 700 n. Chr.) ähneln. Die Fundstücke dürften also ungefähr so alt sein wie die jeweiligen Kunststile Teotihuacans. Somit ist die Annahme, die Lava sei 7.000 Jahre alt, überholt.


Allerdings schafft das Alter der Lava keine Klarheit über das Alter der Pyramide. Auch hier kann man nur die Radiokarbonmethode zu Rate ziehen und mit ihr assoziierte Fundstücke datieren, da die Pyramide selbst aus sterilem – nicht organischem – Material errichtet wurde. Die ältesten Radiokarbondaten stammen aus Cuicuilco B – nicht zu Verwechseln mit dem Zeitabschnitt Cuicuilco I B -, einer Gruppe von 11 mounds (pyramidalen Strukturen). Die eine Probe, UCLA 211, wurde auf 4765 +/- 90 v. Chr. datiert; sie bestand aus Holzkohle und könnte von einem natürlichen Waldbrand herrühren, also nichts mit menschlicher Aktivität zu tun haben, andererseits, spekulieren Heizer und Bennyhoff , könnte diese Probe nahe legen, dass Cuicuilco B kurz als Wohnstätte für Jäger und Sammler gedient hat.

Die andere Probe, UCLA 601, datiert auf 2160 +/- 120 v. Chr. Auch sie hat nichts mit der Cuicuilco-Pyramide zu tun, die uns hier eigentlich beschäftigt, kann also auch keine Hinweise auf ein höheres Alter des zu besprechenden Objektes geben. Außerdem ist ein Alter von knapp 4000 Jahre nicht ungewöhnlich, die Probe würde entweder der vorkeramischen oder der frühen vorklassischen Periode zugeordnet werden, da sie in die Übergangszeit der beiden Epochen gehört.

Insgesamt gesehen gibt es keinen Grund zur Annahme, die Pyramide sei 8000 Jahre alt. Weder die Radiokarbondaten noch das daraus geschätzte Alter der Lava lassen diesen Schluss zu. Die ältesten C-14-Proben gehören noch nicht einmal zur besagten Pyramide.


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Keysibuna
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04.11.2010 um 20:27
@KlausBärbel

Da war wieder mal zu voreilig mit der Datierung ^^


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