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Mym - Fantasy RPG

Mym - Fantasy RPG

09.01.2012 um 00:03
Hymir war entsetzt über die Vorgänge und ärgerte sich schwarz darüber, dass sie derart sorglos die Oberfläche betreten hatten ohne sich abzusichern, das Ergebnis war der Tod von Ra'Shiin, der soeben seinen letzten hauch von sich gab.Hymir blickte in sein Gesicht und stellte fest, dass Ra'Shiin lächelte, er sah sich nun neben Savoo wieder, schlussendlich hatten die beiden wieder zu sich gefunden und der Kreis schloss sich auf alle Zeiten für die Beiden.

Hymir kniete nieder und sprach:"Ruhe in Frieden Freund, beizeiten werden wir dir folgen, aber jetzt noch nicht." Dann schloss Hymir die Augen des Schneeleoparden.Er war ein wertvoller Gefährte gewesen, auch wenn es anfangs schwierig war mit ihm, war er doch zäher und ausdauernder als so manch anderer.

Hymir blickte auf und sah Elora in die Augen, dann blickte er Ashtar an.Ihr endlos gütiges Gesicht warf einige Falten der Besorgnis, einige Sekunden verstrichen, bis Hymir die richtigen Worte fand:"Ashtar, wo sollen wir bloß anfangen zu suchen?" Doch Ashtar antwortete nicht auf Hymirs Frage, sondern sprach:"Ihr habt Zuwachs bekommen, wie ich sehe, grade deshalb müsst ihr jetzt vorsichtiger sein denn je.Die Mächte des Ostens sind für einige Zeit verstummt nach eurer großen Tat in den Katakomben, ihr habt Zeit gewonnen und diese solltet ihr nutzen."

All das brachte nur wenig Klarheit in die Gesamtsituation.Elora schaute Ra'Shiin an und merkte dann an:"Hoffentlich ist es Thor'al nicht auch so ergangen.Hymir bemerkte, dass die kleine Wölfin äußerst augewühlt war ob der Ereignisse in den letzten Minuten.Sie war jung und hatte schon viel mehr erlebt als jeder andere Wolf in ihrem Alter.Hymir nahm sie in die Arme und setzte sie auf seine Schultern.Die Echse flüsterte ihr noch zu:"Jetzt bist du größer als alle anderen von uns."Elora lächelte Hymir an.

Dann sprach Ashtar weiter:"Ihr habt reichlich Zeit gewonnen, ihr solltet also das tun, was ihr nun als das Wichtigste erachtet."Thor'al" schoss es Hymir durch den Kopf.Da sie nun etwas Zeit gewonnen hatten, konnte die nächste Kugel, wo auch immer sie sich befand, etwas warten.

Die Gefährten waren jetzt eine recht bunte Truppe mit dem neuen Mitglied...Ashtar sprach noch ein letztes Wort.."Geht nach Norden, man hört in Bretona sind viele der geraubten Wolfsmenschen verkauft worden, doch mehr kann und darf ich euch nicht erzählen, es steht zuviel auf dem Spiel, nur eines noch...wenn ihr in Ondura seid, dann sucht den Druidenzirkel auf, ich werde euch dort wieder treffen, wenn die Zeit gekommen ist!"

Dann verschwand Ashtar wieder in gewohnter Weise und die gefährten machten sich daran, den verblichenen Leichnam Ra'Shiins zu beerdigen, jeder sagte noch ein paar Worte und Elora legte eine kleine Wüstenblume auf das Grab, dann wandten sich die Gefährten ab und sie brachen Richtung Osten auf um auf den Dactyls zu reisen, doch als den den entsprechenden Ort aufsuchten, waren die Dactyls fort."Verdammt...Hagel und Granaten!", entfuhr es Hymir.


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09.01.2012 um 12:27
"hmmm...." kam es nur von Zeoth'Llaran und pfiff. vielleicht waren die Dactyls in der nähe, er pfiff noch einmal, jedoch kam keines der Tiere. "Scheint so als wären wir zu lange weg gewesen." wandte er sich an Hymir und kümmerte sich dabei um das Junge, welches in seinen Armen lag und vor sich hin schlummerte.

Einen Augenblick lang dachte er darüber nach sich erneut zu verwandeln, dies war allerdings alles andere als eine gute Idee, womöglich würde er eine erneute Verwandlung in so kurzer Zeit nicht überleben.
"Sieht wohl so aus als hätten wir einen ziemlichen Marsch vor uns." von allen aus der Gruppe kam ein stöhnen, außer von Elora die sich über eine "kleine" Wanderung zu freuen schien.
So setzte sich die Gruppe in Bewegung in richtung Bretona, in der Hoffnung dort Thor'al zu finden sowie einen großen teil der restlichen Dorfbewohner.

Elora erzählte bei dieser Gelegenheit Zeo von ihrem Vater und was genau passiert war. "Ich bin sicher euer Vater tut alles um euch, deinen Bruder, dich und eure Freunde zu finden. Und wir helfen ihm dabei, ich bin sicher wir werden Thor'al bald treffen." erwiderte Zeo daraufhin, nach einigen Stunden bat Zeoth'Llaran um eine Pause, als das Junge anfing nach etwas zu essen zu schreien.

Hymir machte sich zusammen mit Gurnor daran etwas in der Wüste zu finden, während Zeo, Elora dabei half ein Feuer zu machen. Schließlich nach gut einer halben Stunde kamen Hymir und Gurnor zurück, mit 2 Wüstenfüchsen, die Hymir sogleich ausnahm.
Zeo bat Hymir um ein Stück rohes Fleisch und zerkleinerte es nocheinmal etwas um damit das Junge zu füttern. Dies wusste aber nicht wirklich etwas damit anzufangen und sah seine "Mutter" fragend an
woraufhin Zeo selbst etwas rohes Fleisch aß um zu zeigen das es dies essen sollte, schon aß es.

Elora hatte sich inzwischen an Hymir gelehnt und nickte immer wieder weg.


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09.01.2012 um 16:56
Die Nacht brach dann auch kohlenschwarz herein und einige Geier zogen am Himmel vorbei, als sie den Mond passierten, sahen ihre Silhouetten aus wie einige Gargoyles, die ausschließlich in alten Mythen existierten und starke Bewacher bestimmter gegenden waren und in Türmen und anderen hohen Behausungen lebten.

Hymir dachte an den Weg, den sie bereits zurückgelegt hatten, es war soviel passiert und Elora schnarchte vor sich hin.Später dann ging die Sonne wieder auf und tauchte das Land in der Ferne in ein tiefdunkles Rot, es sah friedlich aus, trügerisch friedlich.Bis zur Grenze Ven's war es nicht sehr weit, um genau zu sein lag das nächste Land gewissermaßen direkt vor ihnen, sie brauchten nur zuzugreifen.

Am frühen Morgen zogen sie dann weiter.Hymir beschloss aufzusteigen um die Gegend abzusichern, die Gefährten konnten sich jetzt keine weiteren Ausfälle mehr leisten.In der Ferne bemerkte er schon den scharfen Kontrast von Wüste und Jungel, etwas Moor lag dazwischen, zumindest machte es so den Eindruck, weil auf einer breitgestreuten Fläche eine Menge toter Bäume zu sehen war, es sah ein wenig so aus, als wenn die Wüste den Jungel auffraß.Ansonsten waren keine weiteren Gefahren auszumachen.In der Ferne blitzte etwas in der Sonne und Hymir beschloss sich das näher anzuschauen.Am boden befanden sich eine Grundstrukturen einer alten Feste, irgendwo hier schien die Quelle der Reflektion zu sein und dann sah Hymir es.

Ein Arm wie aus Eisen ragte aus den Trümmern heraus, Hymir zog an dem Arm und riss ihn so aus dem Boden."Ist das etwa ein...?", Hymir dachte den Rest zu Ende:"..ein Thrangolem?"Thrangolems waren Artefaktkreaturen, welche in Bretona entwickelt wurden und mit der Macht der Alchemie zum Leben erweckt wurden, es waren strapazierfähige Kämpfer ohne eine Seele, was sie zu furchtlosen Kreaturen machten, welche widerum starke Furcht vor ihren Feinden verursachten.Dies Exemplar war schon zum großen Teil verrostet, dennoch war Hymir neugierig und fing an etwas zu graben.Später, nachdem er den kompletten Golem ausgegraben hatte fand er einige Dinge von wertvoller und von wertloser Art:

- 1 Quecksilberamulett
- 1 Röhre voller Schwarzpulver
- 1 leere Druidentasche
- 1 Engelsfeder (erlaubt einer Person für 5 Minuten zu fliegen)
- 1 Ampulle mit dunkelgrüner Flüssigkeit unbekannter Herkunft und Wirkung

Dies steckte Hymir alles sorgsam ein und betrachtete dann noch etwas diesen Golem.Der Kopf dieser Kreatur ragte aus den Trümmern hervor und sah aus wie ein Totenschädel mit Rubinen als Augen, seltsam wie es so leblos aus dem Sand hervorstarrte, noch einige Augenblicke konnte Hymir seinen Blick nur schwer davon lösen, ob sie auf funktionierende golems treffen würden?In bretona würden sie sicher oft und zahlreich eingesetzt als Wachposten, die niemals müde wurden, niemals schlafen mussten und niemals etwas essen musste ausser einer stinkenden Flüssigkeit, die man aus der Erde gewann und von der Beschaffenheit wie Pech war.

Die Gefährten kamen dann auch allmählich nach und von der alten Feste war es nun nicht mehr weit bis in den tiefen Djungel.Einzig und allein das tiefschwarze Moor würde den gefährten noch zu schaffen machen.Tod und Teufel regierten dies Moor und hier und da zeigten sich kurz merkwürdige Gestalten und Fratzen, verschwanden aber gleich wieder.


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09.01.2012 um 19:17
Das Moor wirkte bedrohlich und das war es auch, hier und dort sah man Skelette, von Tieren oder Menschen die einen Falschen tritt gemacht hatten und dafür mit ihrem Leben bezahlten.
Nachdem die Gruppe das Moor vorsichtig durchquerte und dennoch ziemlich verdreckt auf der anderen Seite ankam sahen sie sich dem Dschungel gegenüber und neben Gurnor verlangte auch Elora nach einem Bad um den Dreck loszuwerden, da sie stellenweise steckengeblieben waren, jedoch geschafft hatten sich aus dem Moor zu ziehen.


Elora war froh wieder in einem Gebiet zu sein das voll mit Bäumen und anderen Pflanzen war, die Wüste war zwar auch sehr interessant gewesen, doch gefiel es ihr nicht ständig der Sonne ausgesetzt zu sein. Nach mehren Stunden Marsch die sie hinter sich hatten machte es sich Elora auf den Schulter von Hymir bequem und schaute sich den Dschungel an hier wuchen allerlei Blumen die sie noch nie gesehen hatte, einer schnappte sogar zu als sich ein Schmetterling auf sie niederließ.

Zeo werkelte derweil am Sklavenhalsband herum und versuchte es mit seiner Magie so zu verändern, das er es seinem Schützling anlegen konnte ohne dem Jungen schmerzen zuzufügen, sondern lediglich sicherstellen wollte das er ihn wiederfand. Schließlich schaffte er es, legte es dem Jungen um und setzte ihn auf dem Boden, mit einem sachten tritt auf die Hinterbeine gab er dem Drachen zu verstehen zu laufen. Dieser lief sofort nach vorne weg zu Elora und Hymir, offenbar hatte er gefallen an der jungen Wölfin gefunden, Zeo überlegte ob er sie womöglich für seine Schwester hielt.

Zeo streckte sich, das Junge so lange zu tragen, in dieser Form strengte an. gerade als er zum Rest der Gruppe wieder aufschloss vernahm er ein Geräusch hinter sich, im nächsten Augenblick sah er sich 2 Elfen gegenüber er sah zum rest der Gruppe, auch diese sahen sich 2 gegenüber. "Was wollt ihr hier Fremde?" sprach einer der Elfen zur Gruppe.


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09.01.2012 um 21:41
Als Hymir mit Elora auf den Schultern und im Schlepptau mit Zeo, Gurnor und dem Drachenbaby Richtung Dschungel wanderte, kramte er in seiner Tasche und holte die Druidentasche hervor, er warf sie Elora hoch mit den Worten:"Hier, das soll dir gehören, vielleicht kannst du einige der Gewächse darin lagern, die wir hier finden werden, soweit ich das beurteilen kann ist die Gegend voll von Heilpflanzen, giftigen Gewächsen und anderen giftigen Wesen."

Hymir täuschte sich nicht, denn überall bewegte sich etwas, sie waren von der leblosen Wüste gewissermaßen in ein Füllhorn von übermäßigen Leben gelangt und sie mussten sich gänzlich neu orientieren und aufpassen, wohin sie gingen und vor allem, auf was sie traten.

Hymir rief zu Zeo rüber:"Sag mal, wie willst du es eigentlich nennen..diesen kleinen Drachen da?"Der Drache, der kleine Schuppenfreund verfolgte in den letzten Stunden immer mal wieder Elora und schnappte nach ihr.Sie kommentierte das stets mit folgenden Worten:"Du bist ja nur halb so groß wie ich, aber wenn du so groß wie Hymir bist darfst du mein bruder sein." Immer als der kleine Drachen das vernahm sprang er auf und ab, für Aussenstehende musste dieser Anblick sehr amüsant anzusehen gewesen sein.

Dann blickten die Gefährten in vier abschussbereite Pfeile, Hymir seufzte laut, mal wieder waren sie überrascht worden, Hymir fühlte sich in diesem Überraschungsmoment wieder sehr sehr jung, unerfahren und naiv, allerdings nahm er weniger Gefahr wahr, als bei dem unfreiwilligen Treffen mit den Soldaten der Wüste, die nichts weiter im Sinn hatten, Mitglieder der gruppe gefangenzunehmen, zu töten oder zu versklaven und denen sie in letzter Sekunde durch Ashtar entkommen waren.

"Was wollt ihr hier Fremde?"

Hymir überlegte kurz und setzte dann sein Pokerface auf und kramte in seiner Tasche herum.Als er das Quecksilberamulett hervorkramte und es mit den Worten:"Wir sollen dies in eure Hauptstadt bringen, man erwartet uns in der Priestermesse!"

Der Bluff der Echse trug Früchte, denn die Elfen senkten nun die Bögen und der scheinbare Anführer entgegnete offenbar stark verblüfft:"Dieses Artefakt...aber wo habt ihr es her?" Hymir entgegnete:"Ein Elfe gab es uns in der Taverne "Zum schnarchenden Drachen" irgendwo in Ortana.Wir sind nicht feindlich gesonnen und befinden uns auf einer friedvollen Exkursion."

Hymir war weit gegangen, genausogut hätte das unscheinbare Quecksilberamulett eine Art feindliches Zeichen gewesen sein können, doch da es bei einem Golem lag, der hier aus der gegend stammte, ging er das Risiko ein.

Der Anführer der Elfenscouts stellte sich als 'Alfrier' vor, die gefährten nannten ihre Namen und wurden freundlich empfangen und in ein kleines Dorf geführt, endlich etwas friedliches, ein Platz um zu rasten ohne Gefahr.


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09.01.2012 um 22:24
Im Dorf angekommen ließ sogleich Elora ein "Wow!" heraus und starrte hoch in die Bäume, sie hatte noch nie gesehen das Häuser in Bäumen gebaut wurden, mit großen Augen schaute sie sich weiter um die Häuser waren allesamt um ein großes herum in einem Kreis angeordnet und ich einem bläuliches Licht getaucht.

Die Gruppe wurde zu einem Aufzuggeführt und nach oben gebracht, von dort aus ging es in Richtung des Hauptgebäudes, während des ganzen Weges sprachen die Elfen vom Spähtrupp so gut wie garnicht, die Elfen im Dorf jedoch hörte die Gruppe mehr als deutlich über Sie reden und vorallem das Junge das nun dicht an Zeoth'Llaran gedrängt her lief.
Die Gruppe stand an einem großen Stuhl, der verziert mit einigen Pflanzen war, bevor Hymir oder ein anderer etwas tun konnte, war Elora auch schon am Thron, begutachtete die Pflanzen und roch daran, in dem moment in dem das Dorfsoberhaupt auftauchte er und die kleine Wölfin tauschten einige Blicke aus, dann lächelte der alte Elf, ließ sich nieder und nickte Elora zu, die darauf eine der Blüten abriss und in ihrer neuen Tasche verstaute und wieder zurück zu Hymir rannte.

"Wir haben hier nicht oft Besuch....erst recht nicht so einen bunt....zusammgewürfelten haufen, weshalb könnt ihr euch sicher denken." begann der Elf und sah Hymir in die Augen, "Ihr habt da etwas...ein altes Artefakt sagte mir Alfrier?"


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09.01.2012 um 22:55
Hymir schwitzte innerlich etwas, versuchte aber souverän zu bleiben und seiner Gesichtsmiene auch weiterhin einen geschäftigen Eindruck zu verleien.Er entgegnete dem alten Spitzohr:"So ist es.Über dessen Funktion ist uns nichts bekannt, aber wir wurden angehalten von einem unbekannten Elfen es auf unserer Reise mit nach Ondura zu nehmen, um es dort den zuständigen Priestern in der Priestermesse zu überreichen, da wir eh dort hin wollen kam es uns grade recht", log Hymir.

Der Alte betrachtete Hymir äußerst skeptisch, als dieser seinen Ausführungen mit einem schneidigen Blick Nachdruck verlieh:"Soso..", murmelte er in seinen dichten Bart und fuhr dann fort:"..was ist mit DEM da?"..er schaute Zeo und den kleinen Drachen an.

Elora zupfte Hymir am Rocksaum und flüsterte ihm zu, dass sie ein wenig herumlaufen wolle, offenbar hatte sie in der Umgebung ein sicheres Gefühl und insgeheim war Hymir froh, dass sie ein Gefühl der Sicherheit verspürte, zu lang waren sie permanenter Gefahr ausgesetzt.

Dann erschien ein spindeldürrer Elfe, den Hymir als äußerst attraktiv einstufte, der Geselle flüsterte Hymir etwas zu und beide verschwanden dann in Richtung einer Hütte in den Wipfeln.Aus er Hütte trat dichter Rauch hervor, was dem ganzen einen etwas unheimlichen Eindruck verlieh.

Hymir staunte Bauklötze, als er ins Innere blickte.Drei bronzene Golems standen dort in der Mitte und gaben sonderbare Geräusche von sich."So einen habe ich in den trümmern der alten feste gefunden!" Der spindeldürre Elfe entgegnete:"Nun, das wissen wir." "aber woher...?" "Das Quecksilberamulett in eurem besitz da..." Hymir tastete danach, es befand sich noch in seiner Tasche. "..nun das ist kein Amulett, es ist ein Golemherz."

Hymir fühlte sich ertappt, doch offenbar war hier niemand sauer, auch wenn jetzt herauskam, dass er gelogen hatte.Der dürre Elf führte weiter aus:"Wir brauchen diese Golemherzen, sie versorgen unsere Golems mit Energie, so dass sie erst funktionieren, allerdings sind Golemherzen sehr, sehr selten.Unsere Alchemisten erschaffen sie, allerdings baruch es eine Vielzahl an Rohstoffen, um eines zu erschaffen und natürlich...Magie."

"Magie?", entgegnete Hymir."Ja", sagte der dürre Elf, "genauergesagt benötigen wir für deren Herstellung Dracheneier, weswegen wir über äußerst erfahrene Drachenjäger verfügen."

Hymir war beeindruckt von diesen Maschinen, dass diese Golems mit Dracheneiern funktionierten stieß ihm aber etwas bitter auf, jedoch ließ er sich es nicht anmerken.


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09.01.2012 um 23:42
Zeoth'Llaran entschied sich genauso wie Elora etwas spazieren zu gehen und behielt den jungen Drachen nahe bei sich, "Schön hier bleiben mein großer...." wandte sich Zeo an seinen Schützling und sah ihn ernst in die Augen, was der Drache nur mit einem freudigen krächzen erwiderte.

Ihm war nicht ganz wohl dabei wie viele Elfen ihn und den Drachen ansahen, versuchte die Blicke jedoch zu ignorieren und stattdessen den Spaziergang zu genießen, Gurnor lief etwas weiter vor ihm, und Elora rannte von einer Ecke des Dorfes zur anderen auf der Suche nach Pflanzen für ihre Tasche.
Schließlich fand er ein ruhiges Plätzchen wo kein Elf zu sehen war, er ließ sich an einem großen Baum nieder und der Drache legte sich auf seinen Schoß.

"Also...wie nenne ich dich denn?" Zeo versank in Gedanken und ging einige der Namen durch, dies dauerte mehrer Minuten und der junge Drache schien diese Stille die dadurch herrschte nicht gerade zu gefallen und versuchte auf sich aufmerksam zu machen. "Ich habs....", schoss es aus Zeoth'Llaran heraus, "Riloth, dein Name ist Riloth...." Riloth bedeutete grab übersetzt "Nacht" oder eher "Nachtschuppe" da der Drache komplett mit schwarzen Schuppen bedeckt war und die - noch - winzigen Hörner das einzig helle, von den roten Augen abgesehen, Zeoth's Meinung ein passender Name. Das junge ließ ein freudiges fauchen hören und hüpfte auf dem Schoß auf und ab, "Schön das er die gefällt." erwiderte Zeo lächelnd und genoss den Blick in den Dschungel, während er das junge streichelte.


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10.01.2012 um 16:34
Elora rannte derweil quer durch das Dorf und sammelte an allen möglichen Ecken Blumen und andere Pflanzen, die junge Wölfin schien ganz in ihrem Element. Innerhalb von 15 Minuten war die Druidentasche nahezu voll.

Elora schaute dann dabei zu wie einer der älteren Elfen im Dorf etwas mischte, ihr fielen viele andere kleine Fläschen mit allen möglichen Flüssigkeiten auf, eines gefiel ihr besonders, es hatte eine leicht pinke färbung und gab ein angenehmen Geruch von sich.

Dies fiel auch der Elfenfrau auf, sie zögerte, übergab Elora dann aber das Fläschen, welches sofort in der Tasche verschwand. "Sei aber vorsichtig, meine kleine, das ist nicht gerade etwas harmloses erst recht für ein Mädchen in deinem Alter, es ist ein Aphrodisiakum also sei vorsichtig."
Elora nickte bestätigend und schaute der Elfin weiter beim Trank mischen zu und fragte schließlich nach ein paar Minuten, was denn ein Aphrodisiakum sei.

Die Elfin seufzte, "Es....verstärkt gewisse...Gefühle...bitte versprich mir das du vorsichtig bist." bekam sie nur heraus, sie wollte nicht mehr ins Detail gehen. Schließlich verabschiedete sich die junge Schamanin von der Elfenfrau und machte sich auf die Suche nach Hymir.
________

Zeoth'Llaran war derweil ebenfalls wieder im Dorf unterwegs und war wieder den interessierten Blicken der Bewohner ausgeliefert. Schließlich begegnete er Hymir dem er dies erzählte und und von ihm den möglichen Grund erfuhr.

Zeo seufzte, "Ich hoffe die Elfen sind so vernünftig und versuchen nicht Riloth, oder mich für ihre Zwecke zu benutzen." dann sah er den anführer der Elfen auf sie zukommen, er hatte offenbar das gespräch mitgehört. "Ihr müsst verstehen das diese Golems der einzige Grund sind weshalb wir noch nicht komplett vom Erdboden verschwunden sind. Leider wurden in den letzten paar Jahrhunderten Drachen und damit auch Eier immer seltener...." Zeo nickte.

"Ich verstehe das ja...," er sah kurz zu Hymir dann zum Elf "und ich würde euch wirklich gerne helfen mit einem gewissen Vorrat...allerdings habe ich mich vor kurzem erst verwandelt und zweitens habe ich nicht gerade große Lust darauf Eier zu legen, das habe ich einmal getan und nie wieder....und Riloth hier," er zeigte auf den Drachen der irritiert zwischen seiner "Mutter" und dem Elf hin und her sah, "werde ich euch nicht überlassen....es tut mir wirklich leid."

Als Zeo "helfen mit einem gewissen Vorrat" sagte bemerkte er wie Hymir ihn mit weit aufgerissenen Augen ansah. Als der Elf wieder fort war um sich weiter wichtigeren Dingen zu widmen sprach Zeo ihn darauf an.

"Ich könnte das nunmal machen wenn ich wollte, aber erstens will ich nicht, zweitens dauert sowas mehrere Tage und drittens haben wir weit wichtigeres zu erledigen, wie zum beispiel Thor'al finden und nebenbei die Welt retten."


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10.01.2012 um 21:01
Der dürre Elf teilte Hymir beiläufig seinen Namen mit."Ich heiße Lassast und ich kümmere mich hier um die Golems." Hymir nannte seinen namen und erzählte etwas darüber, woher sie kamen, behielt die wichtigsten Infos aber für sich.Hymir meinte zu Lassat:"Nun, da ich nun weiß, worum es sich bei dem vermeintlichen Artefakt handelt, könnte ich es euch überlassen...doch eines wäre da noch..." Lassat schaute Hymir fragend an:"Was ist los?" Hymir blickte nach unten und sprach dann gedämpft weiter:"Ihr plant doch nicht...meinen Freund Zeo und den kleinen Drachen Riloth für eure Zwecke..." Lassast unterbrach Hymir mit einem sympathischen Lachen."Hehe keine Sorge, wir wissen, dass sie deine Freunde sind und es liegt nicht in unser Natur euch böses zu tun, nein, ihnen wird nichts passieren."

Hymir nickte und hielt Lassast das Golemherz hin.Der Elf nahm es entgegen und sprach dann freudig weiter:"Sehr gut!Mir fehlte noch ein solches Herz, jetzt werden alle drei Golems laufen..ist zu hoffen..hier!" Lassast gab Hymir 100 Goldstücke, 2 Heiltränke und ein Wargfell, welches sich Hymir gleich um die Schultern warf, was ihn durchaus verwegen aussehen ließ.Hymir bedankte sich und schaute dann zu, wie der Elf das herz einsetzte.Es machte 'klick' und das herz rastete ein, woraufhin der Golem tecnisch klingende Laute von sich gab, dann anfing hin und herzurucken und plötzlich unter lautem Knall und Gestank ansprang, sich dreimal um die eigene Achse drehte, um dann laut schnaufend in sich zusammen zu sacken.Lassast seufzte und drehte mit einer Art Stab hier und dort etwas innerhalb der Gelenke des golems herum, woraufhin sich dieser wieder erhob und stramm stand. "Eureka!", gab der Elf lautstark bekannt.

Hymir war fasziniert von diesen Maschinen, zu gerne hätte er eine mitgenommen, eine Art stählender Beschützer, mit denen sie die gefährlichsten Gegner in die Knie hätten zwingen können, andererseits konnten sie das auch so befand Hymir in Gedanken."Danke für die Demonstration, aber ich möchte jetzt zurück zu meinen Freunden", meinte Hymir.Der Elf nahm kaum Notiz von der Echse und winkte ab.

Hymir sah Zeo mit dem Oberhaupt der Elfen debattieren, Zeo sah beunruhigt aus.zeo berichtete, dass er zwar Eier legen könne, es aber aus gutem Grund nicht tun konnte.Hymir hatte jetzt geng davon und sprach mit bestimmten Worten:"Anführer, jetzt hör mir mal zu, wir haben nicht den ganzen Weg mit all seinen Strapazen auf uns genommen, damit ihr meine Freunde melken könnt wie die Viecher, solltet ihr derartiges planen werden wir EUCH zur Ader lassen!"

Der Häuptling winkte ab:"Nein nein, wir wollen nichts von euch.Ich hörte von der Sache mit dem Golemherz und das ihr es uns überlassen habt, wir schulden euch dank..SO siehts aus." Nachdem diese Sache geklärt war, ging es jetzt über zum gemütlichen Teil.Man teilte den Gefährten Behausungen zu und bat zur Tafel etwas später am Abend.Die Gefährten planten demnach, am nächsten tag in der Früh aufzubrechen.

Elora kam begeistert auf Hymir zugelaufen und zeigte ihm ihre neu erworbenen Schätze, die Pflanzen und den ominösen Trank.Hymir eminte zu Elora:"Es sind einige seltene Pflanzen dabei, ich erzähle dir später etwas darüber..doch was ist das für ein sonderbarer Trank?" Elora hielt stolz Hymir die Flasche samt pinkem Inhalt hin und meinte daraufhin:"Die Frau hat gesagt, es würde Gefühle verstärken!" Hymir roch dran und wurde dann rot im Gesicht.Er antwortete:"Ich kanns mir denken, DARÜBER erzähle ich aber erst sehr viel später etwas..SEHR viel später."

Der Abend brach dann auch herein und die große Tafel war gedeckt.Nach all den Insekten in den Katakomben und der dürren Ausbeute in der Wüste stand endlich mal wieder das volle Programm auf der Speisekarte.


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10.01.2012 um 22:32
So wie Zeo es einschätzte hatte sich das halbe Dorf an einem großen Tisch versammelt, der Tisch war äußerst reich gedeckt, allerdings fehlte eine kleinigkeit, als einer der Elfen, die den Tisch deckten an ihm vorbei kam fragte er nach ein bisschen rohes Fleisch für Riloth, der es sich unter dem Tisch zwischen Zeos Beinen gemütlich gemacht hatte.

Er zerkleinerte das Fleisch wieder etwas und stellte es unter den Tisch, während sich der Drache das Fleisch schmecken ließ langte Zeo ebenfalls zu, ebenso wie der rest der Gruppe. Vorallem die kleine Elora langte zu, verständlich, es war anzuzweifeln das sie während ihrer Gefangenschaft groß etwas zu essen bekommen hatte. Während des essen zeigte Elora auch Zeoth'Llaran was sie gesammelt hatte und auch das kleine Fläschen.

Kaum roch Zeo daran wurde ihm warm ums Herz und es viel ihm schwer sich zu konzentrieren, er bat die Wölfin es wieder wegzustecken und ermahnte sie ebenfalls vorsichtig damit umzugehen und - sollte der Behälter aus irgendeinem Grude kaputt gehen - das weite zu suchen, auf die Frage warum antwortete Zeo schlicht mit einem "das willst du nicht wissen."

Es verging einige Zeit und irgendwann war die Gruppe als einziges noch am Tisch um das weitere vorgehen zu besprechen was die Suche nach Thor'al und die anderen Wolfsmenschen betraf als
Riloth ein lautes gähnen hören ließ unter dem Tisch vor kam und auf ihn sprang, nur um sich dort wieder hinzulegen.

Elora schlummerte ebenfalls vor sich hin, wieder an Hymir gekuschelt.

"Sobald wir in Bretona sind sollten wir, meiner Meinung nach direkt zur Hauptstadt gehen, ich denke dort ist die Chance am größten die Bewohner zu finden, oder zumindest zu erfahren wo sie genau hingebracht wurden." schlug Zeo vor und schub sich den letzten Bissen in den Mund.


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10.01.2012 um 23:49
Hymir streichelte Elora über den kopf und erwiderte dann:"Ja das wäre das Naheliegenste, ich hoffe Thor'Al und den Anderen geht es gut, ich mag mir gar nicht vorstellen..." Den Rest behielt Hymir dann für sich um Elora nicht zu beunruhigen, sollte sie etwas von dem Gespräch mitbekommen.Dann kramte die Echse die alte versiffte Karte von Mym hervor und betrachtete sie unter leisem Grummeln.

Ven war recht groß, zumindest war es das auf dem Fußweg und andere Möglichkeiten waren wohl kaum eine Option, die Dactyls waren fort und die Golems..kurz überlegte Hymir, wie es wäre, wenn sie einen Golem stehlen würden, um diesen dann einen Karren ziehen zu lassen auf dem alle Platz hätten.Der Vorteil war, sie würden schnell vorankommen und unfassbar viel Energie sparen, der Nachteil war, dass die Elfen etwas merken würden, um die Gefährten dann zu verfolgen, was bedeuten würde, dass die Gefahr von hinten UND von vorne nahen würde.Nachdem Hymir sich umschaute und niemanden sah, teilte er Zeo und Gurnor seine Überlegungen mit, welche davon nicht begeistert waren.

Hymir fügte jedoch hinzu:"Wir könnten vielleicht einen Golem abkaufen oder kurz ausleihen, wenn niemand hinschaut..." Gurnor protestierte:"Das können wir nicht tun, es steht zuviel auf dem Spiel." Gurnor deutete auf Elora und den kleinen Drachen, der inzwischen vor sich hinschnarchte, genauso wie Elora.Gurnor hatte zwar recht und der Plan mit dem Golem tollkühn, aber Hymir dachte noch den ganzen Abend darüber nach, sich den Golem kurz "auszuleiehn", verwarf den gedanken jedoch erstmal.

Die Nacht brach dann herein und die Betten in den Behausungen hoch oben in den Bäumen waren warm und flauschig, für Hymir etwas zu weich, aber immerhin.


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11.01.2012 um 00:06
Zeoth'Llaran war nicht wirklich davon begeistert einen Golem zu stehlen, oder "auszuleihen" seiner ansicht nach war es zu riskant. Er lag och eine weile im Bett, Rilorh lag dicht an ihn gedrückt und genoss die Wärme die von seiner Ziehmutter ausging, selbiges galt für Zeo, zwar waren sie hier im Dschungel, trotzdem konnten die Nächte hier offenbar sehr kalt werden.

Schließlich schlief aber auch er ein und schlief bis zum nächsten morgen durch.

Elora wurde derweil mitten in der Nacht wach und schaute zu ihrem Ankel der ein leises schnarchen von sich gab, vorsichtig löste sie sich aus seiner umarmung und ging vor die Tür einzig die Dorfwachen zogen ihre runden, ansonsten waren sämtliche Leute in ihren Häusern.

Sie schaute sich um und klettertem neugierig wie sie war, eine Strickleiter weiter nach oben in den Baum nur um eine kleine Aussichtsplattform auf der Krone des Baumes anzukommen, von dort hatte man einen herrlichen Blick in der Ferne konnte man Xethos und den Feuerberg sehen, einen Teil der Wüste und Berge die die Grenze Bretonas markierten.

Doch am meisten gefiel ihr der Nachthimmel, sie legte sich auf den Boden schaute in die Sterne und sah Sternschnuppen dabei zu wie sich über den Nachthimmel huschten und dachte an Thor'al, ihren Vater und ihre Mutter und wie es ihrer Familie wohl ging, vorallem ihre Mutter, die von den Banditen verschleppt wurde aber nicht bei den anderen Gefangenen war.

Schlielich aber überkam sie wieder die Müdigkeit und schlief auf der Plattform ein.


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11.01.2012 um 02:51
Mitten in der Nacht wurde Hymir wach und ging nach draußen.Elora lag auf der Plattform und er ging hin um sie dann ins Bett zu tragen.Anschließend begab die Echse sich zurück auf die Plattform und blickte in die Finsternis.Zweifel keimten auf und starben dann wieder.Hymir begab sich Richtung Alchemistenraum und nach einer Weile stand er vor den drei Apparaten, die ihm um seine Nachtruhe brachten.Er zog von dem mittleren Golem die Plane herunter und blickte dann auf die Apparatur, die circa doppelt so groß war, wie die Echse selbst.Er strich über das glänzende Metall, es fühlte sich unglaublich kalt, jedoch auch sehr energetisch an, so als ob darin Blitze hausten.

Dann machte sich Hymir daran, den Golem zu studieren und zu erforschen, öffnete hier und dort eine Klappe und gelang dann zu dem 'Golemherz', welches im Dunkeln grün schimmerte, die Energie von Dracheneiern, Schnittstelle von Leben zu dieser leblosen Konstruktion bestehend aus Eisen und Bronze.Hymir legte seine Hand auf das Herz und versank tief in sich, wenig später durchströmte ihn eine heftige Energiewelle und fast lautlose Stimmen hauchten ihm etwas zu, was er nicht verstand, doch drang er immer tiefer und tiefer in das minimal vorhandene Bewusstsein ein, welches dank den Dracheneiern lebte und dann sah Hymir vor seinem inneren Auge klar seinen Gegenüber in Form eines Irrlichts.

Hymir flüsterte es zu:"Befreie dich von deinem Fluch und folge dem Ruf." Die Echse verspürte zusehens mehr und mehr körperlichen Schmerz, es durchfuhr ihn wie Blitze, als er diesen Satz immer wieder und wieder in dies Gebilde von Golem reindachte, bis plötzlich eine blaue Flamme aus dem Golem entwich und Hymir einige Meter durch den Raum schleuderte, woraufhin dieser an die Wand krachte und erstmal liegen blieb.

Als Hymir die Augen öffnete stand da der Golem, als wäre nichts gewesen und sofort warf Hymir dem Golem die Plane wieder über den metallischen Kopf und verließ im Dunkeln der Nacht als Schatten getarnt das Gebäude der Alchemie, zurück ins Bett und schlief sofort vor Erschöpfung ein, ein letztes Grinsen huschte über das Gesicht der Echse bevor er die Augen schloss und er dachte nur:"...befreie dich von deinem Fluch, folge dem Ruf...."

Der nächste Morgen war nasskalt, es hatte sich eine starke Schlechtwetterfront gebildet und dicke Tropfen prasselten auf die Gebäudekonstruktion, immer mal wieder gefolgt von Donnern und Blitzen.


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11.01.2012 um 16:31
Zeo wurde recht unsanft aus dem Schlaf gerissen, Riloth sprang auf ihm auf und ab und rief nach etwas zu essen, Zeoth'Llaran stöhnte, stieg langsam aus dem Bett und verließ seine Unterkunft um für den Drachen etwas zu essen zu besorgen, bevor er sich ein Bad gönnen würde.
Er fand schließlich die Küche der Dorfhalle und bat einen der Elfen um etwas rohes Fleisch, mit einem - einem Kaninchen ähnlichen Tier, verließ er schließlich wieder die Küche und kehrte zu Riloth zurück der als er das Fleisch sah freudig durch die Hütte rannte.

"Lass es dir schmecken." wandte sich Zeo an den kleinen Vielfraß und warf ihm die Stück hin, dann stieg er in die Wanne und genoss es sich nach so langer Zeit wieder waschen zu können.

Schließlich war es Zeit aufzubrechen, alle Gefährten packten ihre Sachen zusammen, verabschiedeten sich von den Elfen und marschierten weiter in Richtung Bretona.

Zeo viel das leicht selbstzufriedene grinsen Hymirs auf und diese erzählte was er letzte Nacht getan hatte. "Bist du Verrückt?!" schoss es aus Zeo heraus, "Wir waren uns doch einig dieses Risiko nicht einzugehen!"

Elora bekam davon nichts mit sie war vorgelaufen, mit Riloth im schlepptau und suchte noch nach weiteren Pflanzen, auch wenn die Tasche bereits platzte.


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11.01.2012 um 20:58
"Bist du Verrückt?!" schoss es aus Zeo heraus, "Wir waren uns doch einig dieses Risiko nicht einzugehen!"

"Es wird kein Risiko geben", erwiderte Hymir gelassen und nachdem er noch eine Weile mit zeo sprach um letzte Informationen auszutauschen führte man die gefährten in die Speisekammern, damit sie sich dort versorgen konnten.Schon bald waren die Taschen prall gefüllt mit allen erdenklichen Köstlichkeiten dieses Breitengrades, nur für den Jungdrachen mussten die gefährten hin und wieder frisches Fleisch besorgen und davon nicht grade wenig, das Junge hatte einen gesegneten Appetit und hatte offenbar vor, schnell groß zu werden.

Hymir warf noch einen Blick auf die Alchemistenbehausung und traf sich dann mit den anderen unterhalb des Dofes am Boden wieder.Die Gefährten und die Elfen tauschten noch einige Höflichkeiten aus.Seltsam dachte Hymir, denn es hieß im allgemeinen, Elfen wären mürrische Wesen, verschlossen vor Fremden und auch sonst nicht grade kooperativ, doch dachte die Echse, dass sie sicher nur Glück hatten und ein paar nette Exemplare getroffen hatten, die aufgeschlossen und freundlich waren.

Die Gefährten zogen dann morgens los, der Regen prasselte hernieder und sie wurden von tiefhängenden dunklen Wolken begleitet, was das Unternehmen nicht sehr spaßig machte.Hymir brummelte vor sich her, während Elora von einer Pfütze in die nächste Sprang.Riloth beobachte sie dabei und fing dann an es ihr nach zu tun.Das Wasser stob jedesmal aus der Pfütze hervor und traf Gurnor und Zeo, die jedesmal mit einem Grummeln ihren Unmut preisgaben, aber niemand konnte den beiden sauer sein.

Nach einer ganzen Weile der Wanderschaft rief Hymir auf, unter einem der zahlreichen Bäume innezuhalten, er müsse sich um etwas kümmern.Er drehte sich in Richtung des Elfenlagers, welches schon Stunden entfernt war und dachte:"Befreie dich vom Fluch, folge dem Ruf..."

Dann drehte er sich wieder zu seinen Freunden und sagte:"Los jetzt, weiter gehts." Der Dschungel wurde nun dichter und dichter und schon bald mussten die Gefährten ihre Klingen als Macheten einsetzen, um voranzukommen.Es war nun nicht mehr weit.

____________

Im Elfendorf...wärend es donnerte und blitzte fing plötzlich einer der drei Golems einige Geräusche von sich zu geben, offenbar sprang nun das Zahnradgetriebe an und Rauchwolken entstiegen dem Apparat, welche sich nun langsam in Bewegung setzte unter ächzenem Getöse..."Ruf...Fluch...Ruf" gab es mit metallischer Stimme von sich, tonlos und unmelodisch und dann rannte der Golem los, sprang von der Gebäudekonstruktion hinunter, ohne dass es jemand mitbekam und bewegte sich rasch und zügig in Richtung der Gefährten...unter lautem Stampfen drückte der Thrangolem tiefe Fußabdrücke in die Erde, die unter dem Druck spritzte und schrie.

____________

Nahe bei der Grenze zu Bretona beschlossen die Gefährten ein letztes Lager zu errichten, um auf die kommenden Strapazen vorbereitet zu sein und um alle Kräfte prat zu haben.Sie mussten Thor'al einfach finden und die anderen, sie mussten einfach.Der regen ließ jetzt etwas nach und die Gewitterwolken verzogen sich nach einiger Zeit.Doch grade, als der Himmel aufklarte ertönte in der Ferne ein erneutes Donnern und Rumpeln und Gurnor meinte daraufhin:"Verdammt, es zieht wohl noch ein Gewitter auf!" Hymir entgegnete:"Warte es ab, diesmal ist es bestimmt KEIN Gewitter." "Aber was..?" Und dann tuachte in der Ferne der Golem auf, der sich mit großen Sprüngen den Gefährten näherte.Es sah bedrohlich aus und hätte Hymir ihn in der Nacht nicht beschworen, ihm zu helfen, würde er jetzt sein Schwert ziehen um sich dem Koloss entgegenzustellen."Ah, da kommt unser neuer Begleiter", rief Hymir und der Apparat blieb vor den Gefährten stehen, um sich dampfend und brodelnd zum Dienst zu melden.Elora rannte aufgeregt um die Maschine herum und bewunderte sie."Heb mich hoch!", befahl sie dem Golem und dieser nahm sie und setzte sie auf seine Schultern, SO hoch saß sie noch nie auf den Schultern von anderen.


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11.01.2012 um 22:32
Elora hatte viel Spaß auf der Schulter des Golems getragen zu werden, neben dem Golem wirkten selbst Hymir und Zeoth'Llaran wie Zwerge.
Und befahl der Golem allerlei dinge die er ohne groß zu zögern befolgte, so befahl sie dem Golem beispielsweise ebenfalls in Pfützen zu treten oder für sie Pflanzen zu pflügen, wobei dies sich nicht gerade als erfolgreich heraus stellte, ein großteil der Pflanzen wurde zerquetscht.
______

Zeo hingegen war immernoch nicht groß davon begeistert das ihnen nun einer der Golems folgte, aber Hymir hatte ihn nun beschworen und es lies sich nicht mehr rückgängig machen.
Er sah kurz zur Riloth der weiter vorne lief und neugierig die Sträucher beschnupperte.
Plötzlich wurde der kleine Drach zu Boden gerissen, ein Panther, mit rot aufleuchtenden Augen hatte sich in seinem Hals fest gebissen.

Als Zeo dies sah, stieg die Wut in ihm ins unermessliche an, er starrte das Tier voller Wut entgegen, sprach eine Formel und das Tier löste sich vom Hals, der Panther schwebte in der Luft und versuchte wieder auf den Boden zu kommen, vergeblich, Zeo schlug seine Hände zusammen und im nächsten Augenblick schlagartig auseinander, im selben Augenblick wurde der Panther in Stücke gerissen und überall flog Blut.

Was derweil um ihn herum geschah bemerkte er nicht, denn sie waren von einer ganzen Gruppe Panther eingekreist wurden die sich über die Gefährten her machte. Zeo rannte zu Riloth hinüber dieser lag leise winselnd da, zum Glück schien die Wunde nicht tief zu sein, der junge Drache würde es schaffen.
Er stellte sich schützend vor seinen Jungen und bereitete weitere Zauber vor um gegen 2 angreifende Panther anzukommen.
_____

Elora schrie im ersten moment auf als sie Riloth sah, fand sich aber im nächsten Augenblick auf dem Boden wieder, ein Panther hatte es geschafft sie von der Schulter des Golems zu holen.
Dann wurde der Panther von einer aus dem Boden schießenden Ranke in die Luft geworfen. was Elora Zeit verschaffte wieder auf die Beine zu kommen.


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12.01.2012 um 00:03
Die Panther waren in der Überzahl und hatten einen gewissen Heimvorteil und anders als die Wölfe im östlichen Teil Myms waren diese Exemplare wesentlich gerissener, was die Planung der Angriffe anging.Hymir befahl dem Golem anzugreifen, dieser stellte sich aber äußerst ungheschickt an und wirkte gegenüber den agilen Bewegungen der Panther gradezu plump und ungelenkig.

Hymir zog sein Schwert und spießte den Panther, der grade durch die Ranke in die Luft geworfen wurde längsseitig auf, nur um im selben moment von einem weiteren Panther zu Boden geworfen zu werden.Der Angreifer zerfetzte die Brust Hymirs und riss das warfell in Stücke, nur mit letzter Mühe konnte die Echse seinen Dolch ziehen und ihn mit einem harschen Stoß in die Brust des über ihm liegenden Panthers zu stoßen, der daraufhin laut brüll und dann in sich zusammenfiel wie ein nasser Sack.

Der Golem indessen schlug mehrmals ins Leere und stolperte unter lautem Getöse über ein paar Ranken und fiel dann auch noch hin, um dann wie eine Schildkröte auf dem Rücken liegenzubleiben, Hymir dachte einen Bruchteil einer Sekunde, dass der metallenere Krieger hier so gut wie nutzlos war.

Immer wieder kamen neue Panther aus dem Unterholz und setzten den Gefährten zu, eine Schlacht war entbrannt, die äußerst blutig und brtal verlief und alle anwesenden in ein tiefes dunkelrot färbte.

Auf der anderen Seite sprang ein Panther grade Gurnor an, der schwer getroffen zu Boden ging und grade als eines der Untiere ihn den Hals zerfetzen wollte schlug der Golem stark zu und seine riesige Faust schlug den Panther in Stück, ein Schwall Blut ergoss sich auf Gurnor, der erst jetzt dazu kam, seine Axt zu ziehen.

Dann ertönte ein lautes Fauchen aus dem Unterholz und die Panther begannen damit, sich zurückzuziehen.Alles in einem hatten sie den Gefährten stark zugesetzt, besonders Gurnor und Riloth hatte es schwer erwischt und Hymir versuchte so gut es ging dem Jungdrachen zu helfen, der doch sichtlich erschrocken war, erst dann wandte sich Hymir Gurnor zu, der aus Poren blutete und dann ohnmächtig wurde.


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12.01.2012 um 14:12
Zeoth'Llaran war in einem Blutrausch und als der Kampf gegen die Panther vorbei war wollte er noch immer etwas in Stücke reißen. Er war von oben bis unten voll mit dem Blut der Panther, die ihm und Riloth zu nah gekommen waren.

Aus diesem Rausch wurde er erst durch Elora gerissen die ihm an der Hand zog. Er sah das alle schwer mitgenommen waren, vorallem Gurnor hatte schwer erwischt.
Er nahm Riloth auf den Arm, dieser hatte von Hymir, mit der Hilfe von Elora eine bandage um den Hals bekommen. Der junge Drache stand schwer unter schock und schaute mit weit aufgerissenen Augen Zeo an, dieser streichelte ihn und versuchte ihn so wieder zu beruhigen.
____

Elora suchte während des Kampfes hinter dem Golem Deckung und versuchte ihre Freunde so gut es ging mit ihren Zaubern zu unterstützen, doch hatte sie schon bald keine Kraft mehr und ging erschöpft in die Knie. Was einer Panther ausnutzte und die junge Wölfin mit seiner Pranke im Gesicht erwischte.
leicht benommen nahm sie war wie Hymir sich um den Panther kümmerte und dann plötzlich alle flüchteten.

Elora richtete sich wieder auf und überprüfte sofort ihre Tasche ob das Fläschen womöglich schaden genommen hatte, dies war nicht der Fall, dann sah sie zu Riloth. Sie erinnerte sich daran das Zeo nicht mit Magie geheilt werden konnte, also traf dies vermutlich auch auf den kleinen zu.
Sie wühlte wieder in ihrer tasche und holte einen Büschel Pflanzen mit lila Blüten hervor, der alten Elfin nach war dies eine Heilpflanze.

Kurzerhand begann sie die Pflanzen zu kauen und verzog angewidert das Gesicht - es schmeckte bitter - legte den Brei auf die Wunde und Hymir legte daraufhin eine Bandage herum.

Das sie selbst eine nicht gerade kleine, blutende Wunde im Gesicht hatte, merkte sie garnicht.
Ihr war es im moment wichtiger ihren Freunden zu helfen. Dann zog sie Zeo an der Hand, dieser Stand immer noch da und schien wie hypnotisiert.


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14.01.2012 um 20:56
Hymir kniete sich vor Elora hin und betrachtete ihre recht schwere Wunde.Er murmelte:"Du bist noch zu jung, der Tod darf nicht noch nicht greifen." Dann richtete er seine innere bitte an seine Ahnen, sie mögen Elora heilen und ihr gut zusprechen und dann geschah es.ihre Wunde schloss sich langsam unter subtilem Gemurmel Hymirs und alles, was ihr als Erinnerung blieb war eine große Narbe.Hymir fügte noch hinzu, dass sie eine Kriegerin wäre im Innersten.

Zeo war noch immer stark unter Dampf und seine Zeichen auf seiner Haut leuchteten hell auf, altes überliefertes Wissen verschlüsselt und unverständlich für alle Gefährten.Der Golem stand dort im bei ihnen und schnaufte vor sich her, auch er hatte einige Kartzer abbekommen, der Angriff hatte schwere folgen für alle Beteiligten, es war klar, dass sie fürs erste nicht weiterziehen konnten.

Nachdem sie ihr Idylle fürs erste verloren hatten, errichteten sie ein Lager.Hymir folgte noch eine Weile den Panthern, getrieben von dem Durst der Rache, aber je weiter er lief, desto weiter entfernten sich diese kleinen Monstren, die äußerst agil ihren Angriffspunkt verließen.

Als Hymir zurückkehrte waren alle bis auf Zeo eingeschlafen..Hymir erblickte den Blick Zeos und seine Augen erzählten mehr als jeder Redeschwall.Tiefe Besorgnis durchdrung die Gefährten und schwere Müdigkeit durchfloss alle Anwesenden.

"Das war knapp..zu knapp", sprach Hymir und Zeo nickte.

Die Nacht brach herein und alle schliefen, als Hymir geruft wurde von einigen Irrlichtern, die ihm eine Nachricht zukommen ließen.Sie sagten, sie müssen rechtzeitig aufbrechen in der Früh, starkes Unheil würde sich ihnen nähern.Als die Echse die Augen aufschlug fiel sein Blick auf eine Sternschnuppe am Himmel und dann bewegte sich plötzlich die Dunkelheit, irgendwas war in der Luft und es wäre besser, wenn die gefährten es nicht herausfinden würden.

Früh am morgen weckte Hymir seine Freunde und mahnte zum Aufbruch.Grade Gurnor, Riloth und Elora waren am Ende ihrer Kräfte, aber vergebens, sie MUSSTEN jetzt los.In der Ferne hörte man dunkles Schnaufen und Geschrei wie von Tieren.Hymir kommentierte:"Um nichts in der Welt würde ich hier hausen wollen, dagegen war die Wüste der reinste Kurort, Hagel und Granaten!"


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