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So widerlege ich den Atheismus

1.303 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Atheismus, Möglich

So widerlege ich den Atheismus

27.10.2013 um 07:45
Was genau wird unter Atheist verstanden?

Dann kann ein -ismus nicht widerlegt werden, selbst wenn Gott persönlich dem Atheisten die Hand schüttelt, kann der weiter glauben es wäre ein Trick und der Kerl nicht wirklich Gott.

Nichtexistenz ist nicht zu beweisen und die Atheisten die ich kenne sind in der Regel ehrlichere Charaktere als die verlogenen Frommen die Sünde sprechen und Kinder übel mit dem Bibelmist indoktrinieren. Was ich da neulich im TV gesehen habe war nur noch zum Kotzen. Da wird neun bis zwölfjährigen Kindern erklärt die Natur ist so komplex, da muss es einen Schöpfer für gegeben haben (Die Kurzform, ich habe mir das nicht lange gegeben...).

Schlimmer und nerviger als die Kirchenfuzzi sind die Esoteriker und Lichtbringer, da wird jeder Mist als Gold verkauft. Und je mehr so ein Heini über seine tollten Fähigkeiten faselt, desto weniger hat er drauf.


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So widerlege ich den Atheismus

27.10.2013 um 08:03
@Ahiru

So widerlege ich den Atheismus » Ahiru » hat Samstag, 26.10.2013, 22:58 geschrieben:
Ein Vergewaltigungsopfer das nicht an Gott glaubt, wird auch nach dem Tod nicht zu Gott kommen. Ein Täter der bereut und zu Gott möchte, wird zu Gott kommen. Da kommt die Barmherzigkeit ins Spiel.
Was für ein dummer Mist, wie kann wer nur so einen Unfug behaupten? Woher willst Du das denn wissen, hat Dir das Gott persönlich beim Tee am Wochenende gesteckt oder wie? Genau solche „Bibelfuzzis“ müssen mit solchen Behauptungen von Kindern ferngehalten werden. Da könnte auch wer auf die Idee kommen, er kann vergewaltigen, er muss es ja nur bereuen. Wie auch immer, so eine Behauptung ist ein reines Glaubensbekenntnis und hat keinen realen Bestand.


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So widerlege ich den Atheismus

27.10.2013 um 09:09
Die Diskussion um die Existenz Gottes ist vielschichtig. Sie kann, wenn man sich dieser Vielschichtigkeit nicht bewusst ist, sehr schnell zu fundamentalen Missverständnissen führen. Zum einen ist da die metaphysische Diskussion. Sie ist auch eng verbunden mit der Definition von "Gott". Kuhnee hat es schon angedeutet:

@kuhnee
kuhnee schrieb:0.Damit was passiert muss Energie freigesetzt werden sonst passiert auch nichts (Nach den Gesetzen In unserem Universum) .
1. Etwas muss also Energie freigesetzt haben und das was Energie freigesetzt hat muss auch von irgendwo gekommen sein und so weiter. (Eine Schleife von Anfängen/Ursachen)
2. Oder es wurde von etwas hergeleitet das unter anderen Gesetzen existiert(Ein anderes Universum/etwas uns nicht bekanntes, mit anderen Eigenschaften).
1a. Die Schleife von Ursachen ist ein Paradoxem und man weiß immer noch nicht woher.
2b. Dieses wirft zwar kein Paradoxem auf, aber man weiß auch nicht was es ist.
Dennoch könnte man fragen was für Eigenschaften es haben müsste und dann daraus schließen
was es ist oder was es in etwa zumindest sein müsste.
Nun könnte man dazu kommen, dass man aufgrund dieser Prämissen ein Gott als eine logische Schlussfolgerungen sehen könnte. Gott ist sozusagen diese "Energie". Aber damit ist noch keine andere Eigenschaft abgeleitet. Es kann sein das diese Energie nur eine Art Initialzündung für das Entstehung des Univerums war. Damit sind das Jenseits, die ethischen Gesetze oder gar religiöse Akte nicht mitinbegriffen und es wäre logisch schwer zu begründen, warum der Gott dieser Definition etwas mit den Gottesvorstellungen der Religionen zu tun hat. Man kann auch generell hinterfragen, warum man dann so etwas Gott nennen muss. Die Missverständnisse die aus den Begriff resultieren, sind zu groß. Psychologen kennen das Problem mit den Begriff "Seele", der auch nur ungern verwendet wird.
Indirekt ist Prämisse 2 übrigens wissenschaftlich und erkenntnistheoretisch stark. Die Physik und all ihren Konzepten basieren letztlich auf Naturgesetze, die aber vor den Big Bang gar nicht existiert haben. Die Physik kann daher gar nichts zu den Zustand davor sagen. Alles Aussagen zu dem Zustand vor dem Big Bang sind streng genommen Metaphysik (auch Aussagen vom großartigen Hawkings), da uns schlicht die Methode zur Verifikation bzw. Falsifikation fehlt. Es ist eine harte Erkenntnisgrenze, die sich nicht aus dem mangelnden physikalischen Verständnis ergibt, sondern per Definition gesetzt ist. Ausweg wäre hier alleine, dass der Big Bang möglicherweise doch nicht stattgefunden hat, worauf es zur Zeit keinerlei Hinweise gibt.

Zum anderen ist der Gottesbegriff eine Art "Hilfskonstrukt" um irdische Normen zu rechtfertigen. Daraus resultiert die typische Macht der Religion, denn Gott ist hiernach ultimativ. Während sich athetische ethische Theorien auf waghalsige logische Sätze zurückgreifen müssen (siehe Kant, wobei Kant ganz und gar nicht waghalsig ist, sondern schlicht stringent), kann man sich diese ganze "Mühe" sparen, wenn man einfach auf Gott verweist. Nach dieser Logik wäre dann alles erlaubt, gäbe es keinen Gott als SuperObserver. Theologen mussten durch die Auseinandersetzung mit Atheisten (z.B. Theodizee) immer ausgefeiltere Gotteskonzepte entwickeln, um Gott trotz aller Zweifel irgendwie in das 21. Jahrhundert hinüber zu retten. Gott ist übrigens aus dieser Sicht weniger wichtig, als man glauben mag. Denn der Religion und vor allem deren Oberhäupter geht es ja zu aller erst um Einflussnahme auf den Menschen (u.a. Aussagen wie Kondome sind böse!).

Und der dritte Gottesbegriff entspringt der Postmoderne. Gott ist dann einfach so, wie man sich es selbst mithilfe des Internets zusammengooglet. Je nach Geschmack gibt es dann in der Gesamtkonzeption des eigenen Glauben dann noch eine Hölle, oder auch nicht. Je nach Geschmack ist Gott dann straffend, oder auch nicht. Und wenn man dann doch in einem Forum sein Gottesbegriff rechtfertigen möchte, wird unter Zunahme verschiedener metaphysischen Konzepten (Vermischung des ersten und zweiten Gottesbegriff unter Zunahme halber wissenschaftlicher Erkenntnisse, gewürzt mit ostasiatischen Konzept und dekoriert mit Werten aus der Aufklärung) dies getan. So hat jedes Individuum eine eigenes "Gotteskonzept", womit sich diese Individuen sowohl von der Kirche entfernen, als auch von der Wissenschaft. Diesbezüglich habe ich den bösen Verdacht, dass dies die einfachste aller Varianten ist. Denn günstigerweise muss man sich nicht an den strengen Verhaltenskatalog der christlichen Lehre halten und man kann trotzdem wissenschaftliche Aussagen konsumieren, ohne wiederum hier auf das ebenso strenge Propädeutikum (Methodenlehre, Wissenschaftstheorie, Logik) zu halten. Man kann rotzfrech den anstrengen Teilen beider Welterklärungssystem ausweichen.


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So widerlege ich den Atheismus

27.10.2013 um 10:49
@Chomsky
Chomsky schrieb:Nun könnte man dazu kommen, dass man aufgrund dieser Prämissen ein Gott als eine logische Schlussfolgerungen sehen könnte. Gott ist sozusagen diese "Energie".
Was soll an einem Gott "logisch" sein? Damit versetzt man nur die Torpfosten. Woher kommt denn dieser Gott?
Chomsky schrieb:Die Physik und all ihren Konzepten basieren letztlich auf Naturgesetze, die aber vor den Big Bang gar nicht existiert haben. Die Physik kann daher gar nichts zu den Zustand davor sagen
Tut "die Physik" doch i.A. auch nicht.
Chomsky schrieb: Alles Aussagen zu dem Zustand vor dem Big Bang sind streng genommen Metaphysik (auch Aussagen vom großartigen Hawkings)
Meine Güte, ist es so schwer Hawking und Dawkins auseinander zu halten?
Chomsky schrieb:Theologen mussten durch die Auseinandersetzung mit Atheisten (z.B. Theodizee) immer ausgefeiltere Gotteskonzepte entwickeln, um Gott trotz aller Zweifel irgendwie in das 21. Jahrhundert hinüber zu retten.
Nicht nur durch Atheisten sondern durch wissenschaftliche Erkenntnisse allgemein. Heraus kam der "god of the gaps".
Chomsky schrieb:Je nach Geschmack ist Gott dann straffend, oder auch nicht
Jede ältere Frau würde das begrüßen! ;)
Chomsky schrieb:Denn günstigerweise muss man sich nicht an den strengen Verhaltenskatalog der christlichen Lehre halten und man kann trotzdem wissenschaftliche Aussagen konsumieren, ohne wiederum hier auf das ebenso strenge Propädeutikum (Methodenlehre, Wissenschaftstheorie, Logik) zu halten. Man kann rotzfrech den anstrengen Teilen beider Welterklärungssystem ausweichen
Richtig. Sieht man schön in diversen Diskussionen hier und anderswo. Viele Gläubige basteln sich ihren ganz persönlichen Wohlfühlglauben. Meist hat das nicht viel mit dem Gedruckten zu tun. Wenn's passt gut, wenn nicht wird es eben "interpretiert".


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greenkeeper
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So widerlege ich den Atheismus

27.10.2013 um 10:58
Chomsky schrieb: Nach dieser Logik wäre dann alles erlaubt, gäbe es keinen Gott als SuperObserver.
Nach dieser Logik wäre nicht alles erlaubt, sondern es würde das "Recht des Stärkeren/Cleveren" uneingeschränkt gelten, wie überall sonst in der Natur und im Finanzwesen.

Glauben an Gott is Hoffnung. Wer keine Hoffnung hat, braucht keinen Glauben.
Glauben an Gott is Liebe. Wer voller Hass is braucht keinen Glauben.
Glauben an Gott is Vergebung. Wer ohne Sünde is braucht keinen Glauben.
Glauben an Gott is aber auch Zweifel. Wer nich an sich selbst zweifelt, braucht auch keinen Glauben.

Gruß greenkeeper


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So widerlege ich den Atheismus

27.10.2013 um 11:06
greenkeeper schrieb:Nach dieser Logik wäre nicht alles erlaubt, sondern es würde das "Recht des Stärkeren/Cleveren" uneingeschränkt gelten, wie überall sonst in der Natur und im Finanzwesen.
Das ist Unsinn.
Altruismus ist uns, sozusagen, in die Wiege gelegt.
Wir kümmern uns auch ohne "göttliche" Gesetze um unsere Verwandten und Freunde.
Deine komischen "Sinnsprüche" ergeben überwiegend keinen solchen.


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Hans_Kaunitz
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So widerlege ich den Atheismus

27.10.2013 um 11:09
@tiktaalik
tiktaalik schrieb:Im Gegenteil. Ich bin aber nach eingehender Prüfung zu dem Schluß gekommen, dass es keine Götter gibt.
Sie sind höchstwahrscheinlich eine ,enschliche Erfindung.
Und wie sah diese Prüfung aus?Erzähl mal...


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So widerlege ich den Atheismus

27.10.2013 um 11:20
@Hans_Kaunitz

Ich habe in meiner Jugend die komplette Bibel gelesen, große Teile des Koran sowie die Baghavadgita. Weil ich auf der Sinnsuche war. Ich war also ein ehrlich Suchender, sonst hätte ich mir das nicht gegeben.
Nichts davon erschien mir mehr zu sein als nur Geschichten von Menschen mit irgendwelchen Erlebnissen.
In diesen Jahren habe ich auch mit psychedelischen Substanzen "experimentiert" und habe erlebt, was einem das eigene Gehirn vorgaukeln kann. Das hat mir vor Augen geführt, wie viele religiösen Erfahrungen erklärbar sind.
Dank des Internets, habe ich in den letzten Jahren zudem festgestellt, dass Menschen anscheinend an allen möglichen Quatsch glauben können. Sei es auch noch so abstrus. Gegen manche Sachen sind Religionen fast nachvollziehbar.

Das war die Kurzfassung. Genügt das?


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Hans_Kaunitz
Diskussionsleiter
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So widerlege ich den Atheismus

27.10.2013 um 11:22
@tiktaalik
tiktaalik schrieb:Ich habe in meiner Jugend die komplette Bibel gelesen, große Teile des Koran sowie die Baghavadgita.
Hast du den inhalt befolgt?
tiktaalik schrieb:Nichts davon erschien mir mehr zu sein als nur Geschichten von Menschen mit irgendwelchen Erlebnissen.
Und wie kamst du zu diesen schluß?


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So widerlege ich den Atheismus

27.10.2013 um 11:29
Hans_Kaunitz schrieb:Hast du den inhalt befolgt?
Nein. Wieso sollte ich?
Ich richte mein Leben auch nicht nach Grimms Märchen aus.
Hans_Kaunitz schrieb:Und wie kamst du zu diesen schluß?
Ich habe erfahren, wie leicht man sich täuschen kann und es deshalb keine gute Idee sein kann, sich den Ideen bronzezeitlicher Ziegenhirten zu unterwerfen.
Ich habe mal, im jugendlichen Unverstand, einen Sud aus Engelstrompeten getrunken. Nachdem ich mit nichtvorhanden Personen sprach, war mir hinterher klar, dass uns unser Gehirn alles vorgaukeln kann.


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greenkeeper
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So widerlege ich den Atheismus

27.10.2013 um 11:31
@tiktaalik
tiktaalik schrieb:Altruismus ist uns, sozusagen, in die Wiege gelegt.
Wir kümmern uns auch ohne "göttliche" Gesetze um unsere Verwandten und Freunde.
Na, grätschste wieder rein wie ehemals Schwarzenbeck? :D

Aber du hast recht, um unsere Verwandten und Freunde vielleicht, also wenn sie nich allzuviel nerven. Aber wie stehts um all die anderen auf dieser Welt? Alles deine Verwandten und Freunde? Und damit meine ich nich nur die Menschen.
tiktaalik schrieb:Deine komischen "Sinnsprüche" ergeben überwiegend keinen solchen.
Für Dich ergeben sie keinen Sinn. Habe ich bei Dir auch nich anders erwartet. Du hast mal wieder vergessen den Satz vollständig zu formulieren. :(

Oder bist Du auserwählt für alle (außer mir) hier zu schreiben? Dann solltest Du mir das vorher bitte mitteilen, damit ich mich darauf einstellen kann. ;)

Gruß greenkeeper


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Hans_Kaunitz
Diskussionsleiter
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So widerlege ich den Atheismus

27.10.2013 um 11:31
@tiktaalik
tiktaalik schrieb:Nein. Wieso sollte ich?
Ich richte mein Leben auch nicht nach Grimms Märchen aus.
Dan lies mal was ich vor paar seiten vorher geschrieben habe...


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Hans_Kaunitz
Diskussionsleiter
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27.10.2013 um 11:53
wer will kann auch diesen Thread besuchen und seine Meinung dazu sagen


Ist Gott die Gravitation?


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So widerlege ich den Atheismus

27.10.2013 um 12:01
Hans_Kaunitz schrieb:Dan lies mal was ich vor paar seiten vorher geschrieben habe...
Ein Link wäre ganz nett.
Hans_Kaunitz schrieb:Ist Gott die Gravitation?
Ist Gott Masse?

@greenkeeper
greenkeeper schrieb:Na, grätschste wieder rein wie ehemals Schwarzenbeck? :D
Na, vlt. schlenzt ja mal einer elegant mit dem Außenrißt.
Ich dachte du machst dir nichts aus Fussball?
greenkeeper schrieb:Aber du hast recht, um unsere Verwandten und Freunde vielleicht, also wenn sie nich allzuviel nerven.
Oh, das kenne ich...
greenkeeper schrieb:Aber wie stehts um all die anderen auf dieser Welt? Alles deine Verwandten und Freunde? Und damit meine ich nich nur die Menschen.
Ich sehe keinen Grund, mich großartig um all die anderen auf der Welt zu kümmern.
Ich halt's mit Kant. Mehr braucht's nicht.
greenkeeper schrieb:Oder bist Du auserwählt für alle (außer mir) hier zu schreiben? Dann solltest Du mir das vorher bitte mitteilen, damit ich mich darauf einstellen kann. ;)
Aber nicht doch! Ich spreche nur für mich.


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greenkeeper
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27.10.2013 um 12:07
@tiktaalik
tiktaalik schrieb:Ich dachte du machst dir nichts aus Fussball?
Wer erzählt denn sowas? Schau mal in den Fußball-Thread. :)
tiktaalik schrieb:Ich sehe keinen Grund, mich großartig um all die anderen auf der Welt zu kümmern.
Ich halt's mit Kant. Mehr braucht's nicht.
Und ich halts mit dem alten Fritz. Da braucht es auch nich mehr.

Trotzdem hat der Glaube an Gott, und jetzt kommts, FÜR MICH, seine absolute Berechtigung. Er gibt z.B. dem Gewissen im Menschen ein Gesicht. Finde ich jedenfalls. Ich spreche da natürlich auch nur für mich.

Gruß greenkeeper


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27.10.2013 um 12:21
greenkeeper schrieb:Wer erzählt denn sowas? Schau mal in den Fußball-Thread. :)
Dann habe ich es falsch in Erinnerung.
greenkeeper schrieb:Und ich halts mit dem alten Fritz. Da braucht es auch nich mehr.

Trotzdem hat der Glaube an Gott, und jetzt kommts, FÜR MICH, seine absolute Berechtigung
Der Ansatz des Alten Fritz war ja schon nicht schlecht. Reicht aber noch nicht für ein allgemein gültiges Gesetz.

Aber was heißt "Berechtigung". Von mir aus kann man glauben was man will. Aber dann bitte nicht so globale Behauptungen aufstellen, wie du es gemacht hast.
Beziehe deine Aussagen auch wirklich nur auf dich, dann werden die wenigsten widersprechen.
Religiösität wird nur dann zur Plage, wenn Leute meinen, Aussagen und Wertungen über andere Menschen treffen zu können. Diese selbstempfundene "höhere Moral" und das daraus abgeleitete Recht, sich ins öffentliche Leben einzumischen, stören mich.


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greenkeeper
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27.10.2013 um 12:40
@tiktaalik
tiktaalik schrieb:Religiösität wird nur dann zur Plage, wenn Leute meinen, Aussagen und Wertungen über andere Menschen treffen zu können.
Das stimmt natürlich und is in meinen Augen leider auch dem fundamentalen christlich/jüdisch/islamischen Zeitgeist geschuldet. Will sagen jeder nimmt für sich in Anspruch die einzig wahre Religion zu besitzen. Dabei sind diese Glaubensrichtungen meiner Meinung nach derzeit weiter von Gott entfernt als es die schamanischen Religionen irgendwelcher Naturvölker jemals waren. Brauch ich mir z.B. nur so' ne Knalltüten wie den Limburger Bischof mit seiner freistehender Badewanne anzusehen. Ich denke, Jesus hätte den da eigenhändig raus geprügelt.

Ich habe allerdings mit meinen "Sinnsprüchen" eine allgemeine Aussage getroffen und niemanden speziell angesprochen und dabei bleibe ich auch. Sie zu kritisieren is legitim, sie als Unsinn zu bezeichnen bedarf meiner Meinung nach allerdings der von mir beschriebenen Ergänzung.

Religion is meiner Meinung nach auch immer eine Verhaltensrichtschnur. Wer ohne Sünde is braucht diese nich, denn er lebt im Einklang mit der Schöpfung. Ob er nun an Gott glaubt oder nich.

Wer aber is ohne Sünde in dieser Welt? Hätte ich gerne mal ein Beispiel für.

Für mich is die geeigneste Richtschnur für mein persönliches Handeln eben das NT mit den überlieferten Gleichnissen des Jesus von Nazareth. Es ruft mich zur Ordnung, wenn mich mal wieder das gedankliche Chaos versucht zu überwältigen. Kann ich deshalb nur empfehlen. Mehr nich.

Gruß greenkeeper


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So widerlege ich den Atheismus

27.10.2013 um 12:57
greenkeeper schrieb:Wer aber is ohne Sünde in dieser Welt? Hätte ich gerne mal ein Beispiel für.
Wer definiert denn allgemeingültig, was "Sünde" ist?


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Hans_Kaunitz
Diskussionsleiter
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27.10.2013 um 13:04
@nocheinPoet
nocheinPoet schrieb:Dann kann ein -ismus nicht widerlegt werden, selbst wenn Gott persönlich dem Atheisten die Hand schüttelt, kann der weiter glauben es wäre ein Trick und der Kerl nicht wirklich Gott.
Ein Dogmatischer Gedanke.


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Hans_Kaunitz
Diskussionsleiter
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So widerlege ich den Atheismus

27.10.2013 um 13:05
@tiktaalik
tiktaalik schrieb:Wer definiert denn allgemeingültig, was "Sünde" ist?
Die Religion natürlich.


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