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Theosophie nach Madame Blavatsky

2.655 Beiträge, Schlüsselwörter: Theosophie, Blavatsky

Theosophie nach Madame Blavatsky

27.05.2014 um 10:50
@jimmybondy

Der User emanon kann Wissen nicht von Glauben und Antroposophie nicht von Theosophie aber auch Ideologie nicht von Glaubensystem unterscheiden.

Zudem projiziert er sein Verhalten gerne auch auf andere.

Das er die Theosophie nach Madame Blavatsky bzw. ihre Lehren und den Themenkreis ausreichend kennt, um hier eine fundierte Meinung abzugeben, darf ohnehin getrost bezweifelt werden.

Er kann ja auch eine Lehre der Menschenliebe, Versöhnung und Verbrüderung aller Völker und Religionen predigt, wie die von Mde. Blavatsky, nicht von Rassismus unterscheiden.

Man darf ihn mit seinen Rassimsus-Fantasien die er gerne als wissenschaftlich fundiert ausgibt nicht allzu ernst nehmen.


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emanon
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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.05.2014 um 11:04
@Theosoph
Theosoph schrieb:Man darf ihn mit seinen Rassimsus-Fantasien die er gerne als wissenschaftlich fundiert ausgibt nicht allzu ernst nehmen.
Beleg das doch bitte mal.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.05.2014 um 11:07
@emanon

Das ist schon mehrfach passiert, s. bspw. hier, stehle bitte anderen die Zeit und sprich nicht mehr von FAKTEN, wenn Du Deine Rassimsus-Fantasien verbreitest, sondern von einer Meinung, in Deinem Fall eine wissenschaftlich widerlegte Meinung, s. bspw. hier das fettgedruckte Zitat.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.05.2014 um 11:09
emanon schrieb:Mea culpa Jimmy, mea maxima culpa.
Ach wo Du es Gestern doch selber so genau genommen hattest, war mir der kleine Hinweis sogar ein Vergnügen!

Schön auch das Du da selber nun ein Beispiel hast wo Blavatsky sich auf die damalige Wissenschaft bezieht, auch wenn diese leider ja rassistisch war.

Ich hab da ergänzend noch mehr aus Ihren Buch, was auch Relevanz hat.

Zuerst dieses nochmal, das scheint mir da sogar sehr große Relevanz zu haben!!

""""Und doch finden wir sowohl im civilisierten Europa als
auch bei den tiefstehenden Wilden von Centralamerika denselben archäischen,
ursprünglichen Gedanken, wenn wir ihn nur suchen wollen, und nicht - in der
Anmaßung unserer eingebildeten geistigen und körperlichen Überlegenheit - die
ursprüngliche Idee des Symboles entstellen."""


"Der Ausdruck bedeutet hier weder die dolichokephalen noch die
brachyokephalen, noch Schädel von geringerem Volumen, sondern einfach
Gehirne, denen de Intellekt im allgemeinen mangelt. Die Theorie, welche die
intellektuelle Kapacität eines Menschen nach seiner Schädelkapacität
beurteilen möchte, erscheint einem, der den Gegenstand studiert hat,
unsinnig unlogisch. Die Schädel der Steinzeit, sowie jene der afrikanischen
Rassen (einschließlich der Buschmänner) zeigen, daß die ersteren vielmehr
über, als unter der durchschnittlichen Gehirnkapacität des heutigen Menschen
stehen, und die Schädel der letzteren sind im Ganzen (sowie auch im Falle
der Papuas und der Polynesier im allgemeinen) um einen Kubikzoll größer als
jene des durchschnittlichen Franzosen. Die Schädelkapacität des heutigen
Parisers repräsentiert wieder einen Mittelwert von 1437 Kubikcentimeter im
Vergleiche zu 1523 des Auvergnaten.""




"""Die Monaden der niedrigsten Arten der
Menschheit – des „schwachköpfigen“
[20]
wilden Südseeinsulaners, des
Afrikaners, des Australiers –
hatten kein Karma abzuarbeiten, als sie zum
erstenmale als Menschen geboren wurden, wie ihre an Intelligenz mehr
begünstigten Brüder hatten
. Die ersteren spinnen ihr Karma nur jetzt aus; die
letzteren sind belastet mit vergangenem, gegenwärtigem und zukünftigem
Karma. In dieser Beziehung ist der arme Wilde glücklicher als der größte Genius
zivilisierter Länder.
Halten wir inne, bevor wir irgendmehr solcher seltsamen Lehren geben.""



""Halten wir inne, bevor wir irgendmehr solcher seltsamen Lehren geben.""


Ich denke weiterhin das dies das Bild etwas abrunden sollte, weswegen das alles hier ja auch schon einige male besprochen wurde.


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emanon
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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.05.2014 um 11:13
@Theosoph
Na, das kannst du doch hoffentlich besser. :D
Theosoph schrieb:Fast in jedem Deiner Beiträge auf der Seite kommt Wissenschaft etc...
Ach, der Zusammenhang in dem "Wissenschaft" vorkommt spielt also keine Rolle? :D

Wo genau gebe ich die von dir benannten
Theosoph schrieb:Rassimsus-Fantasien
als
Theosoph schrieb:wissenschaftlich fundiert
aus?
Beleg doch einfach mal deine Behauptung.

@jimmybondy
jimmybondy schrieb:Ach wo Du es Gestern doch selber so genau genommen hattest, war mir der kleine Hinweis sogar ein Vergnügen!
Das glaube ich dir. :D


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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.05.2014 um 11:17
Hier mal noch zur Vollständigkeit zwei weitere Aussagen von Mde. Blavatsky zu den Rassentheorien, die damals im 19. Jh. in der Wissenschaft gelehrt wurden und auf die mitunter in der Geheimlehre, die ja im 19. Jh. entstand, eingegangen wird:

>> „Nehmen wir einen konkreten Fall“, sagte sie. „Nehmen wir die Engländer. Wie grausam sie sind! Wie schlecht sie meine armen Hindus behandeln!“ (...) „Aber was nützen die materiellen Errungenschaften (...) wenn man ihnen dauernd zu spüren gibt, dass sie eine mindere Rasse sind – eine niedrigere Kategorie von sterblichen - , Schweine nennen sie die Engländer, und glauben es auch. Nun genau das Gegenteil davon wäre universelle Brüderlichkeit. (...) Außerdem gibt es noch eine andere Seite auf die wir Theosophen immer hinweisen. In Wirklichkeit gibt es keine >minderen Rassen<, denn alle sind eins in einer gemeinsamen Menschheit. Und da wir alle (im Sinne der Monaden, Anm.) schon in jeder dieser Rassen inkarniert waren, sollten wir ihnen gegenüber brüderlicher sein. Sie sind uns als unsere Schützlinge anvertraut, und was machen wir? Wir fallen in ihre Länder ein, schießen sie vor ihren Häusern nieder, wie vergehen uns an ihren Frauen und rauben ihre Güter, und dann wenden wir uns mit kalter Scheinheiligkeit um und sagen, wir täten es nur zur ihrem Besten. <<

Quelle: H.P.B. Leben und Werk der Helena Blavatsky Begründerin der modernen Theosophie von Sylvia Cranston und Carey Williams, Edition Adyar, 2. Aufl. 1995, S. 400

und

>> Die Afrikaner haben ihr Festland durch verschiedene Hunderttausende von Jahren nicht verlassen. Wenn morgen der europäische Kontinent verschwinden sollte, und andere Länder an seiner Stelle auftauchen, und wenn die afrikanischen Stämme sich trennen und über die Erdoberfläche verstreuen sollten, dann wären sie es, die in von jetzt ab ungefähr hunderttausend Jahren die Hauptmasse der zivilisierten Nationen bilden würden. Und die Nachkommen von jenen unserer hochkultivierten Nationen, die auf irgend einer Insel überlebt hätten, ohne irgendwelche Mittel, die neuen Meere zu durchqueren, würden in einen Zustand verhältnismäßiger Wildheit zurückfallen. Auf diese Art wird der für die Einteilung der Menschheit in höhere und niedere Rassen gegebene Grund hinfällig und wird zum Trugschluß. <<

Quelle: Geheimlehre, Bd. 2, Strophe IX

Es ist wie ich und andere es hier schon oft gesagt und anhand von Fachliteratur bzw. der Geheimlehre gezeigt haben: Weder sie noch ihre theosophischen Lehren waren bzw. sind rassitisch.

Ganz im Gegenteil, war Mde. Blavatsky eine der humansten Menschen ihres Jahrhunderts. des 19. Jh., denn sie hat sich offen gegen die herrschende Meinung der Rassentheorien ausgesprochen, die damals in Gesellschaft und Wissenschaft noch usus waren.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.05.2014 um 11:19
@emanon

Du musst schon genau lesen, was ich Dir verlinke, s. hier und zudem: Kümmere Dich am besten auch mal etwas um eine bessere Allgemeinbildung, s. bspw. hier.


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emanon
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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.05.2014 um 11:23
@Theosoph
Es scheint sich da bei dir um ein Verständnisproblem zu handeln, wieder einmal.
Belegen ist so einfach. Du stellst einfach die Textstelle ein in der ich behaupte wissenschaftlich fundiert vorzugehen und schon wäre die Sache geritzt.
Deine albernen Ablenkungen hättest du dir also sparen können und das Thema wäre schon lange vom Tisch. (oder sammelst du Buchstaben)
Warum du nicht so verfährst ist für jeden Mitlesenden offensichtlich :D


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Kayla
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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.05.2014 um 11:35
@Theosoph
Theosoph schrieb:Fakt ist also vielmehr, dass Sie eine der humansten Menschen des 19. Jh. war.
Dagegen spricht Nachfolgendes:

Die Juden waren in ihrem Weltbild ein "abnormes und unnatürliches Bindeglied zwischen der vierten und fünften Wurzelrasse". Die jüdische Religion sei zu einer "Religion des Hasses und Übelwollens gegen jedermann" entartet. Für die meisten Naturvölker unserer Erde sah Blavatsky deren Ausrottung als eine "karmische Notwendigkeit" an.

http://www.psiram.com/ge/index.php/Helena_Blavatsky


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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.05.2014 um 11:41
Hier sagst Du folgendes:
emanon schrieb:Sie hat einfach rassistischen Schwachsinn veröffentlicht, soweit die Fakten.
Fakten sind lt. Wiki Tatsachen:

    Eine Tatsache (lat. factum, res facti; gr. πράγματα) ist je nach Auffassung ein wirklicher, nachweisbarer, bestehender, wahrer oder anerkannter Sachverhalt.

In diesem Sinne handelt es sich bei Fakten also ganz klar um konkretes Wissen. Wissen ist laut Wiki:

    Wissen wird in der Erkenntnistheorie traditionell als wahre und gerechtfertigte Meinung (englisch justified true belief) bestimmt.... Die Definition als wahre und gerechtfertigte Meinung ermöglicht die Unterscheidung zwischen dem Begriff des Wissens und verwandten Begriffen wie Überzeugung, Glauben und allgemeiner Meinung.

Wissen in abgrezung zu einer bloßen Behauptung oder Meinung. Nun ist die Wissenschaft lt. Wiki:

    Wissenschaft (Wissen schaffen) ist die Erweiterung von Wissen durch Forschung (nach neuen Erkenntnissen suchend)...

ERGO:

Die Wissenschaft schaft Wissen oder eben Tatsachen/Fakten in Abgrezung zu Glauben/Meinung/Überzeugung.

Wenn Du also sagst:
emanon schrieb:Sie hat einfach rassistischen Schwachsinn veröffentlicht, soweit die Fakten.
Dann sagst Du damit auch, es wäre gesichters Wissen. Ergo gibst Du Deine Meinung für socheres Wissen aus oder anders gesagt:

Du verbreitest Rassimsus-Fantasien und gibst sie gerne als wissenschaftlich fundiert aus, was sie aber nicht sind.

Das es Fantasien sind, wird wie folgt klar, was ich Dir auch schon mehrfach erklärt habe:

    Der international anerkannte Rassimsusexperte jüdischer Herkunft, Goerge L. Mosse machte zu der Problematik in seinem Standardwerk "Die Geschichte des Rassimsus in Europa" auf Seite 119 (Fischer, Frankfurt, 1990, Nachdruck 2006) folgende Bemerkung:
      "Die Theosophie selbst war nicht rassistisch."

Zudem sprechen die tatsächlichen Fakten, gegen diese Sichtweise, was hier auch schon oft besprochen wurde, s. bspw. hier oder hier.

Korrekt müsste Deine Aussage also wie folgt lauten:

>>Sie hat einfach rassistischen Schwachsinn veröffentlicht, soweit die Fakten meine bereits wissenschaftlich widerlegte Meinung.<<

Ich hoffe Du hast es jetzt, nachdem ich es Dir zum 3. mal erklärt habe, endlich verstanden, dass meine Aussage:

>>Du verreitest Rassimsus-Fantasien und gibst sie gerne als wissenschaftlich fundiert aus, was sie aber nicht sind.<<

Ein Fakt ist!


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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.05.2014 um 11:45
@Kayla

Schon vor Monaten haben wir besprochen, dass das Zitat:
Kayla schrieb:Die Juden waren in ihrem Weltbild ein "abnormes und unnatürliches Bindeglied zwischen der vierten und fünften Wurzelrasse". Die jüdische Religion sei zu einer "Religion des Hasses und Übelwollens gegen jedermann" entartet. Für die meisten Naturvölker unserer Erde sah Blavatsky deren Ausrottung als eine "karmische Notwendigkeit" an.
Eine Lüge ist, die so nicht in der Geheimlehre zu finden ist und die aus der Feder des Hr. Dr. Schweindlenka stammt. Eine genaue Analyse, die das beweist, findest Du hier, hier und hier.

Man darf nicht alles glauben was sich im Netz findet. Solche Aussagen Dritter über die Geheimlehre, die nicht auch anhand von der Geheimlehre bewiesen werden können, sind absolut nicht den Speicher wert, den sie belegen.


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emanon
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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.05.2014 um 11:52
@Theosoph
An den Haaren herbeigezogen, aber nicht überraschend. :D


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27.05.2014 um 11:52
@emanon

Für jeden halbwegs denken Menschen klar und logisch nachzuvollziehen: Du verbreitest Rassimsus-Fantasien und gibst sie gerne als wissenschaftlich fundiert aus, was sie aber nicht sind.

Und es bleibt dabei: Fakt ist, wie mehrfach bewiesen wurde (s. bspw. hier), dass Mde. Blavatsky eine der humansten Menschen des 19. Jh. war.

Sie lehrte Verbrüderung und Versöhnung aller Völker und Religionen.


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emanon
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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.05.2014 um 12:00
@Theosoph
Die von mir eingestellten Äusserungen Blavatskys sind rassistisch. Ob sie sie im Nachhinein irgendwie zu relativieren versucht hat oder einfach so Banane war, die sie gar nicht mehr wusste was sie zuvor schon geschrieben hatte ist doch belanglos.
Warum tätigt sie solche Aussagen?
Warum hat sie sie nicht rausgenommen falls sie irgendwann nicht mehr dahinterstand?


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Kayla
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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.05.2014 um 12:04
@Theosoph
Theosoph schrieb:Man darf nicht alles glauben was sich im Netz findet. Solche Aussagen Dritter über die Geheimlehre, die nicht auch anhand von der Geheimlehre bewiesen werden können, sind absolut nicht den Speicher wert, den sie belegen.
Dann muss man sich fragen woher solche Bewertungen kommen, wenn sie am Ende falsch sein sollen.


Wiki beschreibt das mit dem Übergang von der 4. zur 5. Wurzelrasse so...

Nachdem vor mehreren Millionen Jahren ihr Kontinent Atlantis untergegangen sei, hätten sich die Überlebenden auf die Inseln Ruta und Daitya geflüchtet, die in einer weiteren Katastrophe etwa 850.000 v. Chr untergegangen seien. Darauf bezögen sich viele Sintflutsagen und Platons Atlantis-Erzählung.[23] Die unentwickelten dunkelhäutigen Nachkommen der Atlantier seien tausende Jahre später von den höher entwickelten Ariern aus Europa und Asien vertrieben worden und in Afrika und auf abgelegenen Inseln „schrittweise in einen noch verworfeneren und unzivilisierteren Zustand abgeglitten“.[24]

Die fünfte Wurzelrasse

Die fünfte Wurzelrasse, die Arier, habe sich vor etwa einer Million Jahren in Nordasien gebildet. Nach dem Untergang von Atlantis seien sie nach Südwesten ausgewandert, wo sich ihr Kontinent Europa aus dem Meer erhoben habe. Mit dieser Wurzelrasse sei „der perfekte Meridianpunkt der perfekten Ausrichtung von Geist und Materie überschritten worden – oder das Gleichgewicht zwischen dem Hirn-Intellekt und der spirituellen Wahrnehmung“


und daraus folgt.......

Ob die Juden, die Blavatsky ebenfalls zu den Ariern rechnet, von Indern oder Ägyptern abstammen würden, lässt Blavatsky offen. Sie erklärt sie aber zu einem Hybridvolk, das sich mit jeder anderen Rasse, mit der es sie in Kontakt gekommen sei, vermischt hätte. Damit deutet Blavatsky an, dass das Judentum selbst zu keinen eigenen Kulturleistungen imstande sei. Der israelische Historiker Isaac Lubelsky erklärt diese Polemik mit Blavatskys Absicht, das Christentum zu delegitimieren, das auf dem Judentum basiert. Im Vergleich zu den antisemitischen Vorurteilen, die in dem russischen Milieu gang und gäbe waren, aus dem Blavatsky stammte, erscheine ihre Haltung eher zurückhaltend.

Sie hat sich bezüglich dessen nicht genau festgelegt, nennt das jüdische Vokk aber Hybridvolk und was ein Hybrid ist weist du hoffentlich ?

Eine Hybride (von lat. hybrida; auch der Hybride oder der Hybrid),[1] nichtfachsprachlich bzw. veraltet: Bastard, Mischling oder Blendling,[2] ist in der Biologie ein Individuum, das aus einer Kreuzung zwischen verschiedenen Gattungen, Arten, Unterarten, Rassen oder Zuchtlinien hervorgegangen ist. Insbesondere in der Zucht wird der Begriff für Nachkommen von Kreuzungen verschiedener Rassen oder Zuchtlinien verwendet.

Wikipedia: Wurzelrasse#Die_vierte_Wurzelrasse

veraltet: Bastard, Mischling oder Blendling

Diese Bezeichnungen werden heute nicht mehr verwendet zur Zeit Blavatskys waren sie aber durchaus noch aktuell. Und da muss man sich fragen, auf sie und ihre Zeit bezogen, was sie tatsächlich damit gemeint hat, auch wenn sie sich in ihren Lehren nicht näher darauf eingelassen hat.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.05.2014 um 12:21
@emanon
emanon schrieb:Die von mir eingestellten Äusserungen Blavatskys sind rassistisch. Ob sie sie im Nachhinein irgendwie zu relativieren versucht hat oder einfach so Banane war, die sie gar nicht mehr wusste was sie zuvor schon geschrieben hatte ist doch belanglos.
Warum tätigt sie solche Aussagen? Warum hat sie sie nicht rausgenommen falls sie irgendwann nicht mehr dahinterstand?
Sie bezog sich auf die damals im 19. Jh. herrschenden Rassentheorien. Sie lebte nunmal im 19. und nicht im 21. Jh. Damals waren Rassentheorien der aktuelle Stand der Wissenschaft und in diesem Sinne rezitierte sie sie!

In ihren Aussagen:

Außerdem gibt es noch eine andere Seite auf die wir Theosophen immer hinweisen. In Wirklichkeit gibt es keine >minderen Rassen<, denn alle sind eins in einer gemeinsamen Menschheit. (Cranston, H.P.B., s. 400)

und

Auf diese Art wird der für die Einteilung der Menschheit in höhere und niedere Rassen gegebene Grund hinfällig und wird zum Trugschluß. (Geheimlehre, Bd. 2, Strophe XI)

wird doch sehr deutlich, wie sie und die Theosophie dazu stand. Zudem setzte sie sich wie gesagt ihr ganzes Leben für eine Verbrüderung und Versöhnung aller Völker und Religionen ein.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.05.2014 um 12:26
@Kayla

Das ist ein Destilat mehrerer Sachverhalte und eine Interpretation ala psiram.

Da wir ein "rasches austerben" mal grade zu einem Ausrottung.

Das Wort "abnorm" ist bei Blavatsky nicht negativ belegt, sie benutzt es an vielen Stellen.

In betreffendem Kontext der sich nahe der oben zitierten "Wilden" befindet heisst es konkret:


""Auch ist es nicht Teil des Entwicklungsgesetzes, daß das Fünfte
Prinzip (Manas) seine vollständige Entwicklung vor der Fünften Runde erlangen
solle. Alle solchen vorzeitig entwickelten Intellekte (auf der geistigen Ebene) in
unserer Rasse sind abnormal; sie sind jene, die wir die „Fünftrunder“ genannt
haben."""



Abnorm meint also hier nicht absonderlich, sondern eine Art Frühreif.

Was nun den Part mit dem Hass usw. angeht, da reden wir nicht von Antisemitismus sondern von Kritik und einem Vergleich an und vom Hindusismus vs. jüdisch-christlichen Systemen.
Könnte man ja mal präzise durchlesen.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.05.2014 um 12:32
@Kayla

Man muss immer sehr skeptisch sein.

Es ist ganz einfach: Zeige mir anhand der Primäliteratur, also in diesem Fall der Geheimlehre, dass diese Aussagen, die Du hier von Dritten einkopierst korrekt sind - denn dieses Bsp. zeigt uns, dass Sekundärliteratur nicht immer korrekt sein muss - und wir reden weiter.

Ein weiteres Bsp, in dem was Du anführst steht:

>>Die unentwickelten dunkelhäutigen Nachkommen der Atlantier seien tausende Jahre später von den höher entwickelten Ariern aus Europa und Asien vertrieben worden und in Afrika und auf abgelegenen Inseln „schrittweise in einen noch verworfeneren und unzivilisierteren Zustand abgeglitten“.[24] <<

Es wirdzufällig vergessen, dass die dunkelhäutige vierte Wurzelrasse (Menschheit, hat nichts mit dem biologischen Begriff der Rasse zu tun) den höchsten Punkt der Zivilisation die bisher auf diesen Planeten herrschte erreicht hat und jede Menschheit macht den Zyklus von Entstehen, Werden und Vergehen, also von Reinheit über Höhepunkt zu Verfall und letztlich Tod durch.

Auch die fünfte Menschheit, alle jetzt lebenden Menschen, die sie in Anlehnugn an die damalige Sprachwissenschaft Arier nannte, wird einmal in eine solchen Verfall durchmachen.

Das Zitat suggeriert aber nur, da es eben nicht mehr als eine Halbwahreit ist, dass "schwarze ein niederes Volk" sind, was aber anhand der Lehren selbst absolut absurd und nicht zutreffend ist, ganz im Gegenteil.

>> Die Afrikaner haben ihr Festland durch verschiedene Hunderttausende von Jahren nicht verlassen. Wenn morgen der europäische Kontinent verschwinden sollte, und andere Länder an seiner Stelle auftauchen, und wenn die afrikanischen Stämme sich trennen und über die Erdoberfläche verstreuen sollten, dann wären sie es, die in von jetzt ab ungefähr hunderttausend Jahren die Hauptmasse der zivilisierten Nationen bilden würden.
Und die Nachkommen von jenen unserer hochkultivierten Nationen, die auf irgend einer Insel überlebt hätten, ohne irgendwelche Mittel, die neuen Meere zu durchqueren, würden in einen Zustand verhältnismäßiger Wildheit zurückfallen. Auf diese Art wird der für die Einteilung der Menschheit in höhere und niedere Rassen gegebene Grund hinfällig und wird zum Trugschluß. <<

Quelle: Geheimlehre, Bd. 2, Strophe IX


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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.05.2014 um 12:40
@Kayla
Sie hat sich bezüglich dessen nicht genau festgelegt, nennt das jüdische Vokk aber Hybridvolk und was ein Hybrid ist weist du hoffentlich ?

Eine Hybride (von lat. hybrida; auch der Hybride oder der Hybrid),[1] nichtfachsprachlich bzw. veraltet: Bastard, Mischling oder Blendling,[2] ist in der Biologie ein Individuum, das aus einer Kreuzung zwischen verschiedenen Gattungen
Blavatsky lebte im 19. Jh. und schrieb Hybrid und eben nicht Bastard!

Viele machen sich nicht klar, was damals der aktuelle Wissenschaftliche Stand war.

Herr de Quatrefages schrieb bspw. in seiner wissenschaftlichen Veröffentlichung "Das Menschegeschlecht" (Brockhaus, 1878) im siebten Buch, 23. Kapitel: "Bildung von Bastardrassen im Menschenreiche", S. 333:

>>Wenn ich übrigens denen entgegentrete, welche die Bastardrassen ganz und gar herbwürdigen wollen, so bin ich doch weit davon entfernt, anzunehmen, die Kreuzungen hätten überall einen befriedigenden Erfolg. Gehören die geschlechtlich sich vereinigenden Individuen den niedrigen Rassen an, dann erhebt sich das Product nicht über die Stufe, welche von den Aeltern eingenommen wird.<<

Das und ähnliches waren damals allgemeine herrschende wissenschaftliche Meinungen und Herr de Quatrefages war ein Anthropologe von hohem Rang, wie Wikipedia bestätigt und gilt auch heute nicht als Rassist Wikipedia: Jean_Louis_Armand_de_Quatrefages_de_Br
Das zitierte Buch wurde bspw. in der Brockhaus-Reihe "Internationale Wissenschfatliche Bibliothek" veröffentlicht.

Blavatsky aber sprach sich schon damals GEGEN diese Sichtweisen aus, wie doch hier Beitrag von Theosoph, Seite 122 deutlich geworden sein sollte.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.05.2014 um 12:45
Hier mal der komplette Text zitiert. Da sollte hervor gehen das es mitnichten um Antisemitismus
geht wenn es heisst: """und theologisch eine Religion des Hasses und Übelwollens gegen jedermann und alles außer ihr selbst""" "Entartet" steht da übrigens auch nicht.



Carlyle hat weise Worte für diese beiden Nationen. Bei den indischen Âriern -
dem metaphysischesten und geistigsten Volke auf Erden - ist, nach seinen
Worten, die Religion immer gewesen:
ein immerwährender Leitstern, der um so heller am Himmel strahlt, je dunkler
hier auf Erden die Nacht um ihn wird.
Die Religion des Hindu macht ihn los von dieser Erde; daher ist selbst jetzt noch
das Kuhsymbol eines der großartigsten und am meisten philosophischen unter
allen anderen in seiner inneren Bedeutung. Auf die „Meister“ und „Herren“ der
europäischen Mächte, die Israeliten, passen gewisse Worte von Carlyle noch
wunderbarer; für sie ist:
die Religion ein weisen kluges Gefühl, begründet auf bloßer Berechnung -
und so war sie von ihrem Anbeginn an. Nachdem sie sich damit belastet haben,
fühlen sich die christlichen Nationen verpflichtet, sie zu verteidigen und
dichterisch aufzufassen, auf Kosten aller anderen Religionen.
Aber nicht so war es bei den alten Nationen. Für sie bedeutete der gangförmige
Eingang und der Sarkophag in der Königskammer Wiedergeburt - nicht Zeugung.
Es war das erhabenste Symbol, ein Allerheiligstes in der That, in dem
unsterbliche Hierophanten und „Söhne Gottes“ geschaffen wurden - niemals
sterbliche Menschen und Söhne von Lust und Fleisch, wie jetzt in dem
verborgenen Sinne des semitischen Kabbalisten. Der Grund für die
Verschiedenheit in den Anschauungen der beiden Rassen ist leicht zu erklären.
Der ârische Hindû gehört zu den ältesten jetzt auf Erden vorhandenen Rassen;
der semitische Hebräer zu den spätesten. Der erstere ist nahezu eine Million
Jahre alt; der letztere ist eine kleine Unterrasse mit einem Alter von etwa 8000
Jahren und nicht mehr. [36]
Aber der Phallusdienst hat sich erst mit dem allmählichen Verluste der Schlüssel
zu der inneren Bedeutung der religiösen Symbole verloren, und es gab eine Zeit,
da die Israeliten ebenso reine Glauben hatten, wie sie die Ârier haben. Aber jetzt
ist der Judaismus, der einzig auf Phallusdienst aufgebaut ist, eines der spätesten
Glaubensbekenntnisse von Asien geworden, und theologisch eine Religion des
Hasses und Übelwollens gegen jedermann und alles außer ihr selbst. Philo
Judaeus zeigt, was der echte hebräische Glaube war. Die heiligen Schriften, sagt
er, schreiben vor, was wir thun sollten, indem sie uns Haß gegen die Heiden und
ihre Gesetze und Einrichtungen vorschreiben. Es ist wahr, sie haßten den Baalhttp://
212.88.187.41/FTP/theosophie/Geheimlehre_II/493.htm (1 of 4)20.06.2005 17:28:45
ABTEILUNG III
oder Bacchusdienst öffentlich, aber ließen seine schlechtesten Züge im
geheimen befolgen. Bei den talmudistischen Juden wurden die erhabenen
Symbole der Natur am meisten profaniert. Bei ihnen wurde, wie jetzt durch die
Entdeckung des Schlüssels zur richtigen Lösung der Bibel gezeigt ist, die
Geometrie, die fünfte göttliche Wissenschaft - „fünfte“ in der Reihe der sieben
Schlüssel zu der universalen esoterischen Sprache und Symbologie - entweiht,
und von ihnen zur Verhüllung der höchst irdischen und grob geschlechtlichen
Mysterien verwendet, worin Gottheit sowohl, als auch Religion erniedrigt wurden.
Es wird uns gesagt, daß genau dasselbe mit unserem Brahmâ – Prajâpati, mit
Osiris und allen anderen schöpferischen Göttern der Fall ist. Ganz so, wenn ihre
Riten exoterisch und äußerlich beurteilt werden; das Gegenteil, wenn ihre innere
Bedeutung entschleiert wird, wie wir sehen. Das indische Lingam ist
wesensgleich mit Jakobs „Pfeiler“ - ganz unleugbar. Aber der Unterschied
scheint, wie gesagt, in der Thatsache zu bestehen, daß die esoterische
Bedeutung des Lingam zu wahrhaft heilig und metaphysisch war, als daß sie den
Profanen und den Gemeinen hätte geoffenbart werden können; daher wurde ihr
oberflächlicher Schein den Spekulationen der Menge überlassen. Auch würden
der ârische Hierophant und Brâhmane in ihrer stolzen Abgeschlossenheit und
der Zufriedenheit ihres Wissens sich nicht der Mühe unterzogen haben, seine
ursprüngliche Nacktheit unter schlau ersonnenen Fabeln zu verbergen; während
der Rabbi, nachdem er das Symbol seinen eigenen Neigungen angemessen
erklärt hatte, die rohe Bedeutung verschleiern mußte; und dies diente einem
doppelten Zwecke - dem, sein Geheimnis für ihn selbst zu erhalten, und, sich in
seinem angeblichen Monotheismus über die Heiden zu erheben, die zu hassen
ihm sein Gesetz gebot [37] - ein Gebot, das jetzt auch von den Christen freudig
angenommen wird, trotz eines anderen und späteren Gebotes: „Liebet einander“.
Indien sowie Ägypten hatten und haben beide ihre heiligen Lotusse, die dasselbe
„Allerheiligste“ symbolisieren - den im Wasser wachsenden Lotus, ein doppeltes
weibliches Symbol - den Träger seines eigenen Samens und die Wurzel von
allem. Virâj und Horus sind beide männliche Symbole, die aus der androgynen
Natur emanieren, der eine aus Brahmâ und seinem weiblichen Gegenstück
Vâch, der andere aus Osiris und Isis - niemals aus dem Einen Unendlichen
Gotte. In den jüdisch-christlichen Systemen ist es anders. Während der Lotus,
welcher Brahmâ, das Weltall enthält, dargestellt wird als hervorwachsend aus
dem Nabel des Vishnu, dem centralen Punkte in den Wassern des Unendlichen
Raumes, und während Horus aus dem Lotus des himmlischen Nils entspringt -
werden alle diese abstrakten pantheistischen Ideen in der Bibel verkrüppelt und
irdisch konkret gemacht. Man ist beinahe geneigt zu sagen, daß sie in ihrer
http://212.88.187.41/FTP/theosophie/Geheimlehre_II/493.htm (2 of 4)20.06.2005 17:28:45
ABTEILUNG III
esoterischen Wiedergabe gröber und noch anthropomorphischer sind, als in ihrer
exoterischen. Man nehme als Beispiel dasselbe Symbol, selbst in seiner
christlichen Anwendung - die Lilien in der Hand des Erzengels Gabriel. [38] Im
Hindûismus ist das „Allerheiligste“ eine universale Abstraktion, dessen handelnde
Personen der Unendliche Geist und die Natur sind; im christlichen Judaismus ist
es ein persönlicher Gott, außerhalb jener Natur, und der menschliche Schoß -
Eva, Sahra u.s.w.; somit ein anthropomorphischer phallischer Gott, und sein Bild
- der Mensch.


Genau gesprochen sind die Juden eine künstliche ârische Rasse,
geboren in Indien, und zugehörig zu der kaukasischen Abteilung. Niemand,
der mit den Armeniern und Parsen bekannt ist, kann verfehlen, in den dreien
denselben ârischen, kaukasischen Typus zu erkennen. Von den sieben
ursprünglichen Typen der fünften Rasse sind jetzt auf der Erde nur drei noch
übrig. Wie Prof. W. H. Flower im Jahre 1885 zutreffend sagte: „Ich kann mich
der Schlußfolgerung nicht widersetzen, zu der verschiedene Anthropologen
so oft gelangt sind – daß der ursprüngliche Mensch, was immer er auch
gewesen sein möge, sich im Verlaufe der Zeitalter in drei äußerste Typen
geteilt habe, die repräsentiert sich durch den Kaukasier von Europa, den
Mongolen von Asien, und den Äthiopier von Afrika, und daß alle existierenden
Individuen der Spezies um diese Typen angeordnet werden
können.“ (Ansprache des Präsidenten an das Anthropologische Institut von
Großbitannien u.s.w.). Wie kann es anders sein in Anbetracht dessen, daß
unsere Rasse ihre fünfte Unterrasse erreicht hat?

So oft auf solche Analogien zwischen den Heiden und den Juden, und
später den Christen hingewiesen wurde, war es die unveränderliche
Gewohnheit der letzteren, zu sagen, daß es das Werk des Teufels war,
welcher die Heiden zwang, die Juden nachzuahmen, um der Religion des
einen, wahren lebendigen Gottes einen Schimpf anzuhängen. Dazu sagt
Faber sehr richtig: „Einige haben sich vorgestellt., daß die Heiden knechtische
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ABTEILUNG III
Nachahmer der Israeliten waren, und daß jeder Punkt der Ähnlichkeit aus den
mosaischen Einrichtungen entlehnt war. Aber diese Theorie wird durchaus
nicht das Problem lösen. Sowohl deshalb, weil wir eben dieselbe Ähnlichkeit
in den Ceremonien von Nationen finden, die weit von Palästina entfernt
waren, ebenso wie in den Riten jener, die in seiner unmittelbaren
Nachbarschaft sind, als auch, weil es unglaublich erscheint, daß alle von einer
entlehnt haben sollen, die allgemein mißliebig und verachtet war.“ (Pagan
Idolatry, I. 104.)
[38] Lukas, I. 28
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Somit wird behauptet, daß mit Rücksicht auf den Inhalt der Bibel eine von zwei
Hypothesen zugestanden werden muß. Entweder lag hinter dem symbolischen
Stellvertreter Jehovah die Unbekannte, Unerkennbare Gottheit, der
kabbalistische Ain Suph; oder die Juden sind von Anfang an nichts Besseres
gewesen als die buchstäblichen Lingamverehrer [39] des heutigen Indiens. Wir
sagen, daß das erstere der Fall war; und daß daher die geheime oder
esoterische Verehrung der Juden derselbe Pantheismus war, der den
Vedântaphilosophen heutzutage zum Vorwurfe gemacht wird; Jehovah war ein
Stellvertreter für Zwecke eines exoterischen nationalen Glaubens, und hatte
keine Wichtigkeit oder Wirklichkeit in den Augen der gebildeten Priester und
Philosophen - der Sadducäer, der verfeinertsten und gelehrtesten aller
israelitischen Sekten, die als ein lebendiger Beweis dafür dastehen, mit ihrer
verachtungsvollen Verwerfung eines jeden Glaubens, mit Ausnahme des
Gesetzes. Denn wie konnten jene, welche das erstaunliche System, das jetzt als
die Bibel bekannt ist, ersonnen hatten, oder ihre Nachfolger, welche wußten, so
wie es alle Kabbalisten wissen, daß es als eine volkstümliche „Maske“ ersonnen
war - wie konnten sie, fragen wir, Verehrung empfinden für ein solches
phallisches Symbol und für eine Zahl, als welche Jehovah ganz unleugbar in den
kabbalistischen Werken nachgewiesen ist? Wie konnte irgend einer, der des
Namens eines Philosophen würdig war und die wirklich geheime Bedeutung ihrer
„Pfeiler des Jakob“, ihrer Bethels, ihrer ölgesalbten Phalli, und ihrer „ehernen
Schlange“ kannte, ein so rohes Symbol verehren und ihm dienen, darinnen ihren
„Bund“ sehend - den Herrn Selbst! Möge sich der Leser der Gemara Sanhedrim
zuwenden und urteilen. Wie verschiedene Schriftsteller gezeigt haben, und wie in
Hargrave Jennings` Phallicism brutal festgestellt wird:
Wir wissen aus den jüdischen Aufzeichnungen, daß die Lade eine Steintafel
enthielt; und wenn gezeigt werden kann, daß dieser Stein phallisch war, und
doch identisch mit dem heiligen Namen Jehovah oder Yeboyah, welcher in
unpunktiertem Hebräisch mit vier Buchstaben geschriebenen J-E-V-E ist oder
J-H-V-H ist (das H ist bloß ein Hauchlaut und dasselbe wie E). Dieses
Verfahren lässt uns die beiden Buchstaben I und V (oder in einer anderen von
seinen Formen U) übrig; wenn wir dann das I in das U setzen, so haben wir
das „Allerheiligste“; wir haben auch die Linga und Yoni und Argha der Inder,
den Iswarra (îshvara) oder „höchsten Herrn“; und hier haben wir das ganze
Geheimnis seiner mystischen oder erzhimmlischen Bedeutung, in sich selbst
bestätigt durch seine Wesensgleichheit mit dem Linyoni (?) der Bundeslade.
[40]
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ABTEILUNG III
Die biblischen Juden des heutigen Tages datierten nicht von Moses, sondern von
David - selbst wenn man die Gleichheit der alten und echten mit den späteren
und umgestalteten mosaischen Rollen zugesteht. Vor jener Zeit ist ihre
Nationalität in den Nebeln vorgeschichtlicher Finsternis verloren, wovon nunmehr
der Schleier soweit weggezogen wird, als wir Raum dafür haben. Erst auf die Zeit
der babylonischen Gefangenschaft kann das alte Testament zurückgeführt
werden, von der mildesten Kritik, als die annähernd richtigen Anschauungen, die
über die Tage des Moses im Umlauf waren. Selbst so fanatische Christen und
Jehovahverehrer wie der Ehrw. Herr Horne, müssen die zahlreichen Wandlungen
und Veränderungen zugestehen, die von den späteren Kompilatoren des
„Buches Gottes“ vorgenommen wurden, nachdem es von Hilkiah gefunden
worden war [41] , und seit
Der Pentateuch aus den ursprünglichen oder älteren Urkunden entstand mit
Hilfe einer ergänzenden.
Die elohistischen Texte wurden 500 Jahre nach Moses wiedergeschrieben; die
jehovistischen 800, auf Grund der biblischen Zeitrechnung selbst. Daher wird
behauptet, daß die Gottheit, dargestellt als das Zeugungsorgan in ihrer
Pfeilerform, und als ein Symbol des doppeltgeschlechtigen Organes in dem
Zahlenwerte der Buchstaben ihres Namens - des Yod, [korrekter Abdruck siehe
Buch], oder „Phallus“, und des He, [korrekter Abdruck siehe Buch], der “Öffnung”
oder des “Schoßes” nach dem kabbalistischen Gewährsmanne - von viel
späterem Datum ist als die Elohimsymbole, und den heidnischen exoterischen
Riten entlehnt ist; und Jehovah steht somit auf einer Stufe mit den Lingam und
Yoni, die sich an jeder Straßenseite in Indien finden.

Gerade so, wie der Iao der Mysterien verschieden war von Jehovah, so war der
spätere Iao und Abraxas, oder Abrasax, einiger gnostischer Sekten wesensgleich
mit dem Gotte der Hebräer, welcher derselbe war wie der ägyptische Horus.
Dies ist unleugbar bewiesen auf „heidnischen“ sowie auf den gnostischen
„christlichen“ Gemmen. In Matter´s Sammlung solcher Gemmen befinden sich
ein „Horus“ -
auf dem Lotus sitzend, mit der Inschrift [korrekter Abdruck siehe Buch]
(Abrasax Iao) - einer Anrede, die genau entspricht dem so häufigen [korrekter
Abdruck siehe Buch] (Eis Zeus Sarapi) auf den gleichzeitigen heidnischen
Gemmen, und daher nur übersetzt werden kann mit: „Abraxas ist der Eine
Jehovah“. [42]
Aber wer war Abraxas? Wie derselbe Verfasser zeigt:
Der zahlenmäßige oder kabbalistische Wert des Namens Abraxas bezieht sich
unmittelbar auf den persischen Titel des Gottes „Mithras“, des Beherrschers
des Jahrs, der von der ältesten Zeit an unter der Benennung Iao verehrt
wurde. [43]
Somit war er die Sonne in einem Aspekt, der Mond oder der lunare Genius in
einem andern, jene Zeugungsgottheit, welche die Gnostiker begrüßten mit: „Du,
der du den Geheimnissen des Vaters und des Sohnes vorstehst, der du scheinst
zur Nachtzeit, und den zweiten Rang innehast, erster Herr des Todes“.
Nur in seiner Eigenschaft als Genius des Mondes - welch letzterer in der alten
Kosmogonie für den Vater unsere Erde gehalten wurde - konnte Jehovah jemals
als der Schöpfer unserer Kugel und ihres Himmels, nämlich des Firmamentes
betrachtet werden.
Die Kenntnis von alledem wird jedoch für den gewöhnlichen Frömmler kein
Beweis sein. Die Missionäre werden fortfahren in den heftigsten Angriffen auf die
Religionen von Indien, und die Christen werden mit demselben umnachteten
Lächeln der Befriedigung wie je diese albern ungerechten Worte des Coleridge
lesen:
Es ist im hohen Grade beachtenswert, daß die von den Christen empfangenen
inspirierten
Werke von allen andern Büchern, welche Inspiration vorgeben,
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ABTEILUNG III
unterscheidbar sind, von den Büchern der Brahminen und selbst vom Koran,
durch ihre nachdrückliche und häufige Empfehlung der Wahrheit (!!).


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