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Theosophie nach Madame Blavatsky

2.655 Beiträge, Schlüsselwörter: Theosophie, Blavatsky

Theosophie nach Madame Blavatsky

13.12.2013 um 21:57
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:komisch ,dass ich da recht schnell gegenteiliges finde.
Glaubst Du, ist aber falsch. Ich musste Die Zitate noch nicht mal aufd Echtheit prüfen, weil Sie Dir gar nichts nützen für Deine Argumentation.
pere_ubu schrieb:n Geh.III, S. 19 u. 67 schreibt sie: `Man kann niemals zu oft wiederholen B die Magie ist so alt als die Menschheit. ... Die Magie ist eine doppelte Kraft: nichts ist leichter, als sie in Zauberei zu verwandeln; ein böser Gedanke genügt dazu. Während daher der theoretische Okkultismus harmlos ist und gut tun kann, ist die praktische Magie, oder die Früchte vom Baume des Lebens und der Erkenntnis, oder anders, die B Wissenschaft von Gut und Böse B, angefüllt mit Gefahren und Verantwortlichkeiten.A
Ja, Theorie ist harmlos, Praxis nicht, so siehts aus.
pere_ubu schrieb:Das folgende Zitat aus Geh.III, S. 255 beleuchtet sehr schön den Umfang der magischen Wissenschaft: `Magie, sagt Psellus, bildete den letzten Teil der priesterlichen Wissenschaft. Sie erforschte die Natur, Kraft und Eigenschaft von allem, das unter dem Monde; von den Elementen und ihren Teilen, von den Tieren, den verschiedenen Pflanzen und ihren Früchten, von Steinen und Kräutern. Kurz gesagt, sie untersuchte die Wesenheit und Kraft von allem. Daraus brachte sie folglich ihre Wirkungen hervor. Und sie formte Statuen, die Gesundheit verleihen und machte alle verschiedene Figuren und Dinge, die gleichermaßen die Werkzeuge der Krankheit sowie die der Gesundheit werden konnten. Oft läßt man auch himmlisches Feuer durch Magie erscheinen, und dann lachen die Statuen, und die Lampen entzünden sich von selbst. ....
Ja, alles Theorie...
pere_ubu schrieb:Die Esoterische Wissenschaft ist vor allem die Erkenntnis unserer Beziehungen zu der Göttlichen Magie, unserer Untrennbarkeit von unseren göttlichen Selbsten. .... Das ist die Wissenschaft der Raja-Yogis B die Magie. .... Nichtsdestoweniger ist der Weg sehr leicht, den Unterschied (zwischen weißer und schwarzer Magie) zu lernen; man hat sich nur daran zu erinnern, daß keine gänzlich enthüllten Esoterischen Wahrheiten jemals in Öffentlichem Druck ausgegeben
werden, in Buch oder Zeitschrift." (Geh.III, S. 465, 473, 491).
Ja und daraus wird doch eher klar, das keiner praktische Magie ausführen sollte.

Du stützt meine Aussage. Die Geheimlehre hält nichts von praktischer Magie in dem Sinne, sie auszuführen. Oder findet sich in Deinen Zitaten das Gegenteil? Ich kann nicht sehen wo zur praktischen Magie aufgerufen wird und ich kann nichts sehen, wo rituelle oder praktische Magie gelehrt wird.

Hast Du da swas konkreteres um Deine Aussage zu stützen, die Zitate tun es jedenfalls nicht.


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pere_ubu
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Theosophie nach Madame Blavatsky

13.12.2013 um 22:03
Theosoph schrieb:Ja, Theorie ist harmlos, Praxis nicht, so siehts aus.
denkst du.
denk ich nicht. ich sprach oben schon von geistiger brandstiftung.

insofern in der tat ein "magisches kunststückchen" erst die theorie einer auslöschung von rassen zu propagieren und zu rechtfertigen und das dann andere machen zu lassen.....


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pere_ubu
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Theosophie nach Madame Blavatsky

13.12.2013 um 22:14
@Theosoph




April 1875 heiratete Helena Blavatsky erneut, diesmal den Armenier Michael ... In Kairo trat sie im gleichen Jahr mit dem koptischen Magier und

Wikipedia: Helena_Petrovna_Blavatsky

und nebenbei gefragt: hälst du seancen nicht für eine form der praktischen magie?

Blavatsky hielt bereits in Kairo in den 1860er Jahren und 1872 mit Coulombs Frau spiritistische Sitzungen ab. Ab 1874 führte sie regelmäßig Seancen durch

sorry --heirate keinen ,sondern trat mit einem zusammen auf ...


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Theosophie nach Madame Blavatsky

13.12.2013 um 22:17
@pere_ubu

Ja, Sie hatte Ihre Gründe und Menschen ändern sich. Die Geheinmlehre gibt nicht Madame Blavatskys Meinung wieder, dass sollte Dir durch die Lektüre, die Du über die Links in meinem letzten Posting erreichen kannst, klar werden und insofern interessiert mich ihr Privatleben herzlich wenig.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

13.12.2013 um 22:28
VORWURF DER GEISTERBESCHWÖRUNG


Spiritismus spielte im Leben Madame Blavatskys zweifelsfrei eine Rolle. Spiritismus war eine relativ große Bewegung zu ihrer Zeit und zudem eine Bewegung, die an die Unsterblichkeit der menschlichen Seele glaubte, ein Glaube, den auch die Geheimlehre lehrt.

H.P. Blavatsky befasste sich eingehend damit und mit dieser Szene und wirkte dort aktiv vor allem als Publizistin aber auch Medium und das vor allem um aufzuklären und bestimmte Ziele zu verfolgen. Sie blieb Zeit ihres Lebens gegenüber diesen Praktiken sehr negativ eingestellt, wie folgendes Zitat belegt (Leben für die Meister, Aquamarin Verlag, 2009, 5. und 6. Brief an die Verwandten S. 43 ff.):
Außerdem befänden sich sowohl die Medien, jene Hohepriester dieser neuesten religiösen Erscheinung, als auch ihre Gläubigen, die Spiritisten, auf dem falschen Weg: (a) Ihre Geister sind keine Geister sondern Gespenster – es sind alte Klamotten, sind die von Toten im Astrallicht abgelegten Häute ihrer Personalität (…) Ich habe Dir bereits früher schon mal gesagt, dass diese Art von wahllos zusammengewürfelten Seancen mit einem Kreis von negativen Magnetismus ausartet, während die sogenannten Geister (ekelhafte Kikimora!) uns schädigen, unsere Lebenskraft wie Schwämme aufsaugen und uns auf ihre eigene Daseinsstufe hinabziehen.
Ich denke damit dürften alle etwaigen Zweifel ausgeräumt sein. Auch die Geheimlehre warnt vor solchen Praktiken (heute u.a. als Channeling bekannt).


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pere_ubu
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Theosophie nach Madame Blavatsky

13.12.2013 um 22:38
Theosoph schrieb: Ich habe Dir bereits früher schon mal gesagt, dass diese Art von wahllos zusammengewürfelten Seancen mit einem Kreis von negativen Magnetismus ausartet,
nein ,da hör ich etwas anderes raus. da kritisierte sie nur die art DIESER seancen , und hält damit andere wohl für wirkungsvoller....


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Theosophie nach Madame Blavatsky

13.12.2013 um 22:54
@pere_ubu

Du darfst gerne Deine Meinung haben, die ich für falsch halte, aufgrund des Gesamt-Zitats.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

13.12.2013 um 23:07
Ich nehme hier im Thread auch Stellung zu den vielen falschen Vorwürfen gegenüber der Theosophie nach Madame Blavatsky (Die Geheimlehre): Lügen und Plagiarismus, Rassismus und Nationalsozialismus, Karma und Geisterbeschwörung.

Und hier findet sich eine kurze Einführung in die Geheimlehre: Einleitung, Kosmos, Menschheit und Mensch. Darum sollte es ja eigentlich gehen :)


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emanon
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Theosophie nach Madame Blavatsky

14.12.2013 um 09:49
@Theosoph
Theosoph schrieb:Kannst Du beweisen, dass Deine Aussage "sie war eine Rassistin" eine allgemein anerkannte Einschätzung ist und nicht nur eine individuelle Meinung, die nicht nur m.E., sondern allgemein anerkannt, s. bspw. die Informationen zu Ihr und Ihrem Wirken bei Wikpiedia, eher eine sehr schlimme und unhaltbare Unterstellung ist.

Okay, da du mich extra darauf angesprochen hast will ich es dir gerne noch einmal erklären.
Eigentlich ist es doch so einfach.
Man behauptet die Sonne dreht sich um die Erde, man vertritt das geozentrische Weltbild --> man ist Geozentriker
Man behauptet es gäbe verschiedene Menschenrassen, man ist Anhänger kruder Rassentheorien --> man ist ein Rassist
Man behauptet der 1. FC Köln wird nächstes Jahr Meister in der Bundesliga --> man ist ein Phantast
Soweit sollte das eigentlich ganz schlüssig sein.
Dein "Argument", damals seinen auch viele andere Menschen Anhänger von Rassentheorien gewesen, zieht überhaupt nicht. Ich habe dir bereits aufgezeigt, dass es auch schon 100 Jahre vorher genug bekannte Menschen gab die völlig andere Auffassungen vertraten und lehrten.
Von einer "Religionsstifterin" hätte wohl nicht nur ich erwartet, dass sie eher, insbesondere da sie doch deinen Aussagen zufolge alle zwischenmenschlichen Schranken überwinden will, ein Zeichen gesetzt und die Gleichheit aller Menschen von Geburt an propagiert hätte. Die Möglichkeit hätte sie gehabt. Sie hätte auch hier noch nicht einmal eine Eigenleistung erbringen müssen, hätte sich schliesslich bei Lichtenberg, Forster, Herder, Boas und Weitz bedienen können (und diversen Anderen). Ausserdem war, ich hatte das übrigens aus einer dir genehmen Quelle verlinkt), bereits 1859 die Evolutionstheorie Charles Darwins publiziert worden, die zusätzlich den Rassenbegriff in neuem Licht erschienen liess.
Was ich ihr zum Vorwurf mache ist nicht, dass sie den Begriff "Rasse" oder Wurzelrasse ect. benutzt, das taten damals wirklich sehr viele, sondern dass sie ihn gezielt benutzt um Menschen unterschiedliche Wertigkeiten zuzuordnen.
Das macht sie zu einer üblen Rassistin.
Soviel ich weiss hat sie sich auch bis zu ihrem Tode nicht davon distanziert, man kann also davon ausgehen, dass sie auch als überzeugte Rassistin gestorben ist.

Damit nicht wieder gleich das Geheule losgeht. Ich habe nicht dich als Rassisten bezeichnet sondern lediglich Blavatsky. Ich habe auch nicht ihr gesamtes Werk als rassistisch bezeichnet sondern Teile davon.
Ich hoffe, ich konnte dir meinen Standpunkt damit etwas näherbringen.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

14.12.2013 um 10:52
emanon schrieb:Man behauptet es gäbe verschiedene Menschenrassen, man ist Anhänger kruder Rassentheorien --> man ist ein Rassist
Es geht in der Geheimlehre um die Geschichte der Menschheit und innerhalb dessen werden verschiedene Rassen postuliert.


Wie wir heut wissen gab es den Home Erectus, Neandertaler und andere, es hat tatsächlich verschiedene Menschenrassen gegeben und diese Festellung macht einen sicher nicht zum Rassisten.

Das ihr die Gleichheit am Herzen lag wird durch das oberste Ziel der Theosophie klar heraus gestellt:

"Einen Kern der allumfassenden Bruderschaft der Menschheit bilden, ohne Unterschied von Rasse, Religion, Geschlecht, Kaste oder Farbe;"

Es wurden Kontakte und zugeneigte Vertreter aus christlichem, jüdischen, islamischen, buddistischem und Hinduistischem aufgezeigt, also Menschen quer durch alle Nationen und Ethnien.



Eigentlich sehr klar und deutlich alles und man sollte das dringend zur Bewertung mit einbeziehen, wenn man einen exakten Standpunkt einnehmen möchte.

Bekannte Antifaschisten die der Geheimlehre zugeneigt sind wie Hermann Hesse, Einstein usw. wurden immer wieder ins Feld geführt - und ignoriert.

Ebenso wurden bekannte Vertreter wie Gandhi, der Dalai Lama usw. angeführt und auch noch einige andere Sachverhalte mehr.

Ich gehe hier bei der Mehrheit der Kritiker absolut nicht mehr davon aus, das sie an Objektivität interessiert sind, sondern es kommt mir hier eher alles vor wie eine blindwütige Meute mit Fackeln!


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emanon
ehemaliges Mitglied

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Theosophie nach Madame Blavatsky

14.12.2013 um 13:54
@jimmybondy
jimmybondy schrieb:Es geht in der Geheimlehre um die Geschichte der Menschheit und innerhalb dessen werden verschiedene Rassen postuliert.
Das hört sich ja auf den ersten Blick ganz nett an, hilft aber nicht weiter.
Mir ist nicht bekannt, dass bei der Geschichte der Menschheit, auch nicht gegen Ende des 19. Jahrhunderts, irgendwelche halbastralen Rassen eine signifikante Rolle gespielt haben.
Wäre es Blavatsky um eine sachliche Aufarbeitung der Geschichte der Menschwerdung gegangen, sie hätte wohl falscher nicht liegen können.
Wenn sie aber doch hingeht und eine neue Rassentheorie erfindet bzw. sich klar gegen das vorhandene Wissen um die Geschichte der Menschwerdung stellt, warum dann nicht gleich eine erfinden in der alle "Menschenrassen" gleichwertig sind?
Ich habe hier nicht gegen Blavatskys Werk in toto gewettert und auch keinen der hier Mitschreibenden persönlich des Rassismus bezichtigt (obwohl das ein User hineininterpretierte) aber Blavatsky vertritt rassistische Theorien und ist deshalb für mich eine Rassistin.
Mir ist jetzt auch keine Veröffentlichung von ihr bekannt in der sie sich von ihren Rassentheorien distanziert hat.
Ich finde übrigens Schleierbauers Standpunkt beispielhaft. Obwohl er der evangelischen Kirche nahesteht, ist er in der Lage Luther durchaus differenziert zu betrachten und seinen Antisemitismus vom Rest der Schriften getrennt zu bewerten.
Vielleicht wäre das ja auch eine gangbare Möglichkeit für Theosophen?


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Theosophie nach Madame Blavatsky

14.12.2013 um 14:10
@emanon
emanon schrieb:Mir ist nicht bekannt, dass bei der Geschichte der Menschheit, auch nicht gegen Ende des 19. Jahrhunderts, irgendwelche halbastralen Rassen eine signifikante Rolle gespielt haben.
Seltsam, da sind die Aborigines und ihre Traumzeit. Eine Kultur die seit 60.000 Jahren dort bestand hatte, die Steinzeit endete dort erst gegen Ende des 19 Jahrhunderts und du hast nie davon gehört?

Nur muss man klar sehen, ging es bei Blavatsky gar nicht um Biologie, sondern um eine mythologische Geschichte, es ging um Esoterik.

Die Gleichwertigkeit ist bei Blavatsky gegeben, das wurde hier mehrfach belegt.
Wo etwa das Wort "minderwertig" auftaucht, ist eine geistige Denkweise gemeint, welche den "modernern" Denkern unterlegen, schlichter scheint und wir wissen was ein Cortez und andere mit den Eingeborenen machten, obwohl diese zahlenmäßig bei weitem überlegen waren und gar nicht hätten verlieren können, wäre Cortez nicht so "clever" vorgegangen.

Eine karmische Notwendigkeit ist nichts weiter als der Umstand, das auf die Ursache eine Wirkung folgt, sogar folgen muss.

Das Kolonisation Gott gegeben seie, oder begrüßenswert, das widerspricht dieser Praxis hier:



Die Überwindung des Kolonialismus in Südasien und die darauf folgende Unabhängigkeit Indiens und Sri Lankas ist wesentlich auf das Wirken der Adyar-TG zurückzuführen. Die Wiederbelebung und Wertschätzung der buddhistischen und hinduistischen Kultur durch die Theosophen stärkte das Selbstbewusstsein der Südasiatischen Völker und machte den Wert der eigenen Tradition bewusst. Gandhi, Nehru und Tilak erhielten durch die Theosophie entscheidende Impulse und arbeiteten in ihrem Bemühen jahrzehntelang mit Theosophen zusammen.

Die Verbreitung östlichen Gedankengutes durch die Adyar-TG im Westen leistete Vermittlerdienste zwischen den Kulturen und trug Beispielsweise zur Verbreitung des Buddhismus oder Yoga im Westen bei. Ein Großteil der gesamten westlichen Esoterik ist direkt oder indirekt von der Theosophie beeinflusst. Ebenso erhielten die Reformpädagogik, Frauenbewegung und der Feminismus wichtige Anstöße seitens der Theosophie und waren Theosophen in diese Bewegungen involviert. Maria Montessori lebte mehrere Jahre in Adyar, wo George Arundale ihr während des Zweiten Weltkrieges Freistatt und Aufgabe bot.

Bedeutende Künstler wie Wassily Kandinsky, Piet Mondrian oder Alexander Scriabin waren von der Theosophie beeinflusst. Für Dichter und Schriftsteller wie William Butler Yeats, James Joyce, George William Russell, Henry Miller oder Lyman Frank Baum war die Theosophie Anregung. Albert Einstein fand Ermunterung und Antrieb in Blavatskys Geheimlehre.

.....



Zu den Ariern aus der Geheimlehre:

"""""Die ârischen Rassen zum Beispiel, die jetzt vom dunkelbraun, beinahe schwarz, rot-braun-gelb, bis hinab zur weißesten Milchfarbe variieren, sind nichtsdestoweniger alle von ein und demselben Stamm, der fünften Wurzelrasse, und entspringen von einem einzigen Vorfahren, der in der indischen Exoterik mit dem generischen Namen des Vaivasvata Manu benannt wird."
"""


Es ist unübersehbar, das das was Blavatsky als Arier darstellt, nämlich die komplette gegenwertige menschliche Rasse, die fünfte Wurzelrasse, oder nennen wir es auch Homo Sapiens, irgendwas mit den Ariern der Nazis gemein hätte.

Blavatsky hier zu einer Rassistin zu machen heisst, die tatsächlichen Rassisten zu verharmlosen!


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emanon
ehemaliges Mitglied

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Theosophie nach Madame Blavatsky

14.12.2013 um 21:23
@jimmybondy
jimmybondy schrieb:Blavatsky hier zu einer Rassistin zu machen heisst, die tatsächlichen Rassisten zu verharmlosen!
seh ich halt anders. Warum einen Rassisten nicht auch "Rassist" nennen? Weil es eventuell Vertreter noch kruderer Rassentheorien gibt?
Ich seh es genau umgekehrt. Hier wird krampfhaft versucht den Rassismus von Blavatsky zu verharmlosen.
jimmybondy schrieb:Nur muss man klar sehen, ging es bei Blavatsky gar nicht um Biologie, sondern um eine mythologische Geschichte, es ging um Esoterik.
Ah, Rassismus in der Esoterik ist keiner?
Sie war doch völlig frei etwas ganz Neues zu kreieren, sie hätte doch, da sie sich in ihrer Esoterik an keine wissenschaftlichen Erkenntnisse gebunden sah den Weg für etwas ganz Neues öffnen können.
Stattdessen walzt sie in aller Breite rassistische Vorstellungen aus.
In meinen Augen ist das rassistisch, aber in deinen mag das schon wieder ganz anders aussehen.
Haben wir halt verschiedene Meinungen.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

14.12.2013 um 22:13
@kurvenkrieger
kurvenkrieger schrieb:Wir haben hier mehrere detailierte Beiträge lesen dürfen, aus denen hervorgeht warum es auch gut begründete, und stark abweichende, Sichtweisen dazu gibt.
Stark abweichend ja, aber gut begründet? Mal soll Blavatsky keine Rassistin sein, weil sie ja auch die niederen Rassen gut leiden konnte, dann wieder soll ihr Rassismus keiner sein, weil zu ihrer Zeit auch viele andere Leute eine rassistische Ideologie vertraten, und zum Schluss ist ihre Lehre angeblich schon deshalb alles andere als rassistisch, weil laut ihr alle derzeit lebenden Menschen ohnehin derselben Rasse angehören würden. Letztere Behauptung war von Anfang an die beliebteste, daher habe ich sie als erste widerlegt, auch wenn es Wochen kostete, bis das endlich eingesehen wurde. Die anderen beiden widerlegen sich mMn von allein, wenn man über sie nur etwas genauer nachdenkt. Gibt es denn noch andere Begründungen, die gegen den Rassismus in Blavatskys Lehre sprechen sollen, die nicht bereits widerlegt wurden?
kurvenkrieger schrieb:Bislang wird der Rassismus an besagter Rassenlehre festgemacht. Ich könnte mir allerdings vorstellen, daß man diese Elemente auch an anderen Aspekten der Theosophie festmachen müßte, bevor der Vorwurf eines "inhärenten Rassismusses" glaubhaft vertreten werden kann.
Blavatskys Rassismus äußert sich in denjenigen ihrer Ansichten, die sich auf die Menschen beziehen. Ihre Lehre von der Entwicklung des Kosmos und ihre religionshistorischen Betrachtungen sind in diesem Zusammenhang wohl kaum relevant.
kurvenkrieger schrieb:Vielleicht hab ich ja auch was verpaßt, aber abseits dieser kruden Rassenlehre, die eventuell nur gehörig mißverstanden wurde (weil vielleicht nur schlecht aus den Veden abgekupfert), kann ich auch beim besten Willen keinen Rassismus innerhalb der Theosophie ausmachen.
Da hast du recht: auf die Aspekte ihrer Lehre, in denen Menschen keine Rolle spielen, haben naturgemäß auch ihre Vorstellungen über deren rassetypischen Unterschiede keine Auswirkungen. Ihr Rassismus wird logischerweise nur dort sichtbar, wo es um ihre Vorstellungen über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Menschen geht, also in ihrer "Anthropogenesis" - wo auch sonst?


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Theosophie nach Madame Blavatsky

15.12.2013 um 04:19
Ich bleibe dabei. Sie ist rassistisch und war auch nichts anderes.
Nazis lesen ihre Fibeln. Wohl nicht aus Jux.


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pere_ubu
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Theosophie nach Madame Blavatsky

15.12.2013 um 04:34
@erwartensenix
erwartensenix schrieb:Nazis lesen ihre Fibeln. Wohl nicht aus Jux.
"ideologisches" rüstzeug , gehört zur ausbildung rechter intellektueller ( hust) .
da kann man sich auch bestens sowohl hinter verstecken alsauch sich und seine unseelige meinung als nazi bestens wiederfinden und werbung mit betreiben in der achso unschuldigen esoterikszene , man ist dann ja erstmal nur "unschuldig" -esoterisch....


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pere_ubu
ehemaliges Mitglied

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Theosophie nach Madame Blavatsky

15.12.2013 um 04:41
jimmybondy schrieb:Bekannte Antifaschisten die der Geheimlehre zugeneigt sind wie Hermann Hesse, Einstein usw. wurden immer wieder ins Feld geführt - und ignoriert.
die kannst gern mit jedem post ins feld führen , ich bezweifle doch arg ,dass diese künstler und wissenschaftler sich da heute noch genauso zu bekennen würden , falls sie das überhaupt taten und ihre zitate nicht missverstanden und verrissen wurden.
aber auch wenn ncht ist es nichts neues, dass künstler und andere grössen sich auflehnend luciferischem gedankengut anschliessen , ohne den überblick zu behalten und frei nach dem motto agieren : der feind meines feindes ist mein freund und wenn blavatsky gegen die jüdisch-christliche ins felde zieht, sie mal mit auf den zug springen.

bei einstein wars wohl eher der "zerstreute professor" , der auf seinem gebiet wohl eine grösse war ,spirituell aber eher ein suchender und unentschlossener.
solche leute finden genauso in backbüchern von dr. oetker inspiration.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

15.12.2013 um 09:39
pere_ubu schrieb:die kannst gern mit jedem post ins feld führen , ich bezweifle doch arg ,dass diese künstler und wissenschaftler sich da heute noch genauso zu bekennen würden , falls sie das überhaupt taten und ihre zitate nicht missverstanden und verrissen wurden.
Ihr könnt ja gerne in jedem Posting Rassismus ins Feld führen, die erwähnten Menschen wie Gandhi und Co. wüssten aber sicher auch heute noch, das unser gängiger Rassebegriff und die Wurzelrasse in der Theosophie Blavatsky nunmal etwas Grundverschiedenes ist, während bei dem einen, bei der Rasse psychische Merkmale, Genetik usw. gemeint ist, geht es bei der Wurzelrasse um die Geschichte der Menschheit.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

15.12.2013 um 09:57
@jimmybondy
Seit wann stehen Menschen, die etwas gut finden, als Referenz dazu zur Verfügung wie dieses etwas zu interpetieren ist?


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Theosophie nach Madame Blavatsky

15.12.2013 um 10:30
@jimmybondy
jimmybondy schrieb:Ihr könnt ja gerne in jedem Posting Rassismus ins Feld führen
Solange ihr Rassismus immer wieder dreist geleugnet wird, gebietet es schon der Anstand, auf ihn hinzuweisen.
jimmybondy schrieb:das unser gängiger Rassebegriff und die Wurzelrasse in der Theosophie Blavatsky nunmal etwas Grundverschiedenes ist
... ist zwar eine unter Theosophen sehr beliebte Ausrede, aber wie hier bereits gezeigt wurde, ist sie falsch. Wie oft also willst du sie noch wiederholen? Blavatsky teilte auch die aktuell lebenden Menschen in verschiedene Rassen ein und wies ihnen ihrer Rasse entsprechend verschiedene Eigenschaften und Fähigkeiten zu. Das IST Rassismus, und daran ändert auch der Umstand nichts, daß sie die "niederen Rassen" nicht ausrotten wollte - das erledigt in ihrer Lehre die Zeit ganz allein.


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