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Sind wir mit allem verbunden?

162 Beiträge, Schlüsselwörter: Universum, Gedanken, Verknüpfungen

Sind wir mit allem verbunden?

11.03.2020 um 11:00
0 schrieb:Wie also erfährt die Seele eine Seele zu sein? Kann sie aus sich, in ein Außerhalb der Seele, heraustreten sich selbst betrachten und sagen, "Ja, das bin ich. Ich bin eine Seele."?
@0

Genau in dem Prozess sind wir jetzt drinnen. Über den Spiegel oder den Spiegelraum der Dualität erfahren wir die Auswirkungen unserer Handlungen. Oder über Zurückspiegelung, der Personen mit denen wir in Kontakt treten.
Höheres feinstoffliches Bewusstsein oder der Quelle näher stehend, wird in eine materielle Verdichtung, Schwingungsverringerung, heruntermoduliert.

In unserer Galaxie ist in der Mitte die Zentralsonne. Dort ist die Lichtenergie am dichtesten und die Schwingung höher als im Außenbereich des Wirbels. Dort ist unser Sonnensystem angesiedelt. Im äußeren niedrigeren Schwingungsbereich.
0 schrieb:Wenn du mir das anhand deiner persönlichen Erfahrungen schildern kannst, dann kann ich sagen ob ich bereits ähnliches erfahren habe. Ich bin jedoch nicht an geglaubtem Wissen aus zweiter Hand interessiert.
Eine Mutter ist zum Beispiel im zweiten Bereich angesiedelt, der elterlichen Emotion. Sie liebt ihr Kind eben wie eine Mutter wo an dem Punkt die Liebe in die Führsorge umschwenkt. Umso älter das Kind nun wird umso eher wird es sich aus dieser Führsorge lösen wollen, die Angst der Mutter das Kind zu verlieren spielt in dem Bereich eine zentrale Rolle. Über einen Spannungsaufbau spiegelt das Kind die Führsorge oder an dem Punkt über Führsorge der Mutter wieder zurück und begibt sich in bedrohliche bei der Mutter auch Angst auslösende Situationen.
Der Vater hingegen ist, sagen wir im freundschaftlichen dritten Bereich. Er möchte mit dem Kind Gefahren bestehen, wie Bergsteigen gehen. Im freundschaftlchen Bereich werden Dinge unternommen, die die Freundschaft auf die Probe stellen und prüfen. Die Mutter wird an dem Bereich Angst empfinden, dass etwas schlimmes wie ein Unfall beim Bergsteigen passiert und kann überhaupt nicht verstehen wie man sich solchen Gefahren aussetzen kann.
Es ist auch so, dass in Beziehungsstrukturen inrichtung des ersten Bereiches der göttlichen Liebe der kindlichen Emotion die Monogamie vorherrscht und inrichtung des fünften Pols der Friedensenergie oder des Ausgleiches die Poligamie vorherrscht. Nicht für jeden Menschen ist eine Monogame Beziehung, dass Richtige darum wird im Hintergrund auch alles mögliche gelebt.
Der Erste Bereich die Allumfassende Göttliche Liebe integriert die Ganzheit. Es eine Intime Beziehung zu Gott. Erst wenn die intimität nach der Pubertät geteilt wird, entsteht das spirituelle Familiengefüge.

Je nachdem mit welchem Punkt man an diesen 5 emotinalen Zuständen mehr oder weniger verknüpft ist, sind Beziehungsstrukturen mehr oder weniger kompatibel.
Die Frage nach der Sinnhaftigkeit, der Qualitätskontrolle ist dabei eine Zentrale. In diesem Prozess werden ständig neue Strukturen gebunden und instabiele oder nicht harmonische Beziehungsstrukturen fallen weg.

Die fünf emotionalen Zustände sind auch mit den 5 chemischen Zuständen verknüpft

Die Süße Emotion
Die Saure Emotion
Die Salzige Emotion
Die Brennende Scharfe Emotion
Die Bittere Astringierende Emotion


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11.03.2020 um 16:33
Abovetheclouds schrieb:Die Seele sitzt in der äußersten Ebene hinter den 4 "Christussiegeln"
Woher nimmst du dein Wissen? Gibt es neben Christussiegeln auch Mohammedsiegel?


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12.03.2020 um 16:03
@FlamingO
christus oder mohammed oder buddah oder .....

Man nennt sie göttliche Avatare. Es gibt verschiedene Avatare die zu verschiedenen Epochen bestimmte „Energien“ einleiten. Sie stellen die Hintergrundenergie im Universum dar.
Ein Avatar muss mindestens über 6 Füllen oder Eigenschaften verfügen.

Reinheit unbegrenzte Schönheit
unbegrenzter Reichtum
Ruhm oder Berühmtheit
unbegrenzte Macht
unberenzte Entsagungsfähigkeit
unbegrenztes Wissen

ein Avatar muss zu jederzeit auch komplett losgelöst sein von diesen Dinge. Dies stellt eine essenzielle Qualität der spirituellen Wirklichkeit dar.
Ein Avartar stellt die Quelle allen Wissens dar.
Oder niemand kann sich seiner Reinheit oder Schönheit entziehn.
Der alles anziehende Gott im Sanskrit Krishna der Kr laut der aus dem kehlkopf kommt und zu dem alles wieder zurück fließt, wie die schwarzen Löcher im All in die alles wieder zurückgespiegelt wird was vorher ausgetreten ist.

der Schwarze Gott. krishna
der weiße Gott. brahma
die Avatare


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12.03.2020 um 16:51
Abovetheclouds schrieb:Man nennt sie göttliche Avatare. Es gibt verschiedene Avatare die zu verschiedenen Epochen bestimmte „Energien“ einleiten. Sie stellen die Hintergrundenergie im Universum dar.
Ein Avatar muss mindestens über 6 Füllen oder Eigenschaften verfügen.
Du sprichst von all dem in der Form des Indikativs, so, als ob es die Wirklichkeit darstellte - es wäre jedoch angemessener, seine Auffassung im Konjunktiv zu formulieren, da es sich nicht um gesichtertes Wissen, sondern um ein persönliches Dafürhalten handelt.

Verbundenheit ... Die den menschlichen Körper bildenden Atome sind dieselben wie jene, aus denen Galaxien bestehen. Deshalb fühle ich mich aber nicht mit einer Bratwurst verbunden, nur weil sie und ich Bausteine gemein haben.

Aber sei's drum. Wenn du dich in dem Glauben daran geborgen fühlst, dann erfüllt diese deine Überzeugung auch ihren Zweck.


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12.03.2020 um 17:01
@FlamingO
Im Ende ist es egal was ich sage oder du oder was wir glauben zu wissen
die Dinge sind wie sie sind und jeder steht an einem eigenen Punkt der Entwicklung.
Sowieso sind wir in der „Illusion“ zu glauben die Wirklichkeit zu sehn wenn wir uns umschauen. Aber die Dinge sind halt oft anders als sie zu sein scheinen


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12.03.2020 um 17:08
0 schrieb:Wie also erfährt die Seele eine Seele zu sein? Kann sie aus sich, in ein Außerhalb der Seele, heraustreten sich selbst betrachten und sagen, "Ja, das bin ich. Ich bin eine Seele."?
Abovetheclouds schrieb:Genau in dem Prozess sind wir jetzt drinnen. Über den Spiegel oder den Spiegelraum der Dualität erfahren wir die Auswirkungen unserer Handlungen. Oder über Zurückspiegelung, der Personen mit denen wir in Kontakt treten.
Höheres feinstoffliches Bewusstsein oder der Quelle näher stehend, wird in eine materielle Verdichtung, Schwingungsverringerung, heruntermoduliert.
Da wir verschiedene Definitionen des selben verwenden, fällt es mir schwer zu verstehen was du meinen könntest.

Das was du "Spiegelraum der Dualität" nennst, nenne ich "erfahrbare Welt". Sie ist beobachtergebunden und existiert nur solange wie Aufmerksamkeit auf diese ausgeübt wird.

Was ein höheres feinstoffliches Bewusstsein sein soll kann ich nicht sagen.
Für mich gibt es Bewusstsein nur am Stück. Es ist eine zeitlich begrenzte Erscheinung und entsteht jeden morgen, gemeinsam mit dem Beobachter und dem Beobachteten, bei dem Ereignis welches wir "aufwachen" nennen und verschwindet wieder, gemeinsam mit dem Beobachter und dem Beobachteten, bei dem Ereignis welches wir "einschlafen" nennen. Vorrausgesetzt dass es ein traumloser Schlaf ist. Wenn ich träume, ist Bewusstsein, sowie der Beobachter und das Beobachtete vorhanden. Für mich gilt, wenn ich träume dann schlafe ich nicht.
Abovetheclouds schrieb:Über die Aufbrechung, die Rückkehr in die Inneren Welten hat unsere Seele zum Ziel.
Das kann ich nicht bestätigen.
Ich weiß nicht was du mit Seele meinst, da du mir noch nicht verraten hast was deine persönliche Erfahrung dazu ist.

Für mich gilt, es gibt keinen anderen Ort als hier. Ich muss nirgendwo hin zurück, da ich nie weg war.
Nur jemand der glaubt etwas zu sein, dass sich von etwas anderem distanziert hat, braucht so ein Ziel. Ich brauche soetwas nicht um zu sein. Ich bin. Das genügt um zu sein.


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12.03.2020 um 18:39
Seele
Wir haben keine Seele wir sind die Seele
Wir sind fragmentarische Splitter eines größeren Bewusstseins und erfahren eine Abspaltung davon in einer Ausgelagerten Zwischenwelt die den Anschein hat als würde es Stillstand geben.

Es gibt aber nur Bewegung im Wirbel.

Für die seele gibt es zu keiner zeit den tod weil sie auch nie geboren wurde
Nur der Körper stirbt und wie wir unsere kleider an und ausziehn so kleidet sich die seele auch immer in neue körper

Ursache und Wirkung liegen in den Inneren Ebenen näher zusammen.
Nur jemand der glaubt etwas zu sein, dass sich von etwas anderem distanziert hat, braucht so ein Ziel
Jeder Mensch kommt suchend auf die Welt. Wir suchen in erster Linie nach unserem Partner um Intim zu werden. In die Intimität der göttlichkeit zurückzukehren. Eins zu werden was man dann im Sprachgebrauch auch so verwendet.
Mit dem Kind ist dann die nächste Ebene im Familiengefüge erreicht.
Spirituell gesehn besteht ein Zusammenhang zwischen der Familienstruktur in der Physis im äußeren und der inneren Wirklichkeit.

Wir nehmen das meiste was um uns passiert garnicht wahr.
0 schrieb:Nur jemand der glaubt etwas zu sein, dass sich von etwas anderem distanziert hat, braucht so ein Ziel. Ich brauche soetwas nicht um zu sein. I
Jeder hat seine eigenen Ziele und Strukturen die für ihn wichtig sind und man fügt sich bewusst oder unbewusst ein. sachen die einem gut tun werden behalten Sachen die „schlecht“ sind, werden abgelegt. Wie bei einem Wirbel. Im Zentrum ist die Schwingung am höchsten Dinge werden eingebunden, Im Außenbereich ist die Schwingung niedrig und Dinge werden ausgesondert. Ein Blatt im Außenbereich eines Wasserwirbels kann sich links drehen oder rechts es ist nicht an die Flussrichtung des Gesamtsystems gebunden.


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12.03.2020 um 19:24
@0
0 schrieb:Für mich gilt, wenn ich träume dann schlafe ich nicht.
wenn man also wirklich schläft also nicht träumt und der Beobachter nicht beobachtet ist das ja so als würde alles stll stehen und erst auf den beobachter warten bis er wieder beobachtet ?

oder?


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12.03.2020 um 19:36
Abovetheclouds schrieb:Im Ende ist es egal was ich sage oder du oder was wir glauben zu wissen
die Dinge sind wie sie sind und jeder steht an einem eigenen Punkt der Entwicklung.
An dem Satz ist viel Wahres dran.


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12.03.2020 um 20:34
@Abovetheclouds
@0
@Mot

Auch wenn es hier wohl, wie es aussieht, vergebliche Müh' sein wird beim Stand der aktuell Beiteiligten dieses Threads (wieso ist der eigentlich in der Rubrik "Philosophie" und nicht in "Spiritualität"?), mal Folgendes: Verständigen kann man sich grundlegend darauf, dass als Universalsprache des Universums die Quantenphysik fungiert. Das Einsteinsche Verschränkungsprinzip (zwei Teilchen können auch in großem Abstand voneinander in ihren Zuständen identisch sein, so als stünden sie ununterbrochen in Verbindung - und wenn ein Teilchen seinen Zustand ändert, so geschieht dies sofort auch beim anderen) konnte vom Physiker Nicolas Gisin bewiesen werden. Im Experiment fand ein simultaner Informationsaustausch von zwei miteinander verschränkten Teilchen statt. Quantenverschränkung.

Verbundenheit, Gleichzeitigkeit auf Teilchenebene, ja. Teilchen als physikalische Objekte mit elektrischer Ladung sind aber nicht gleichzusetzen mit der Komplexität eines Menschen und seines Bewusstseins.
Eine spirituelle Verbundenheit mit allem davon ableiten zu wollen entspringt dann eher doch anthroposophischen oder gnostischen Wunschvorstellungen.


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12.03.2020 um 21:51
FlamingO schrieb:Verständigen kann man sich grundlegend darauf, dass als Universalsprache des Universums die Quantenphysik fungiert.
Die Sprache des „Universums“ ist Mathematik Geometrie
Die Frage in welchem Verhältnis was zueinander steht. Resonanzgesetzte. Die Einsteinischen Formeln beschreiben lückenhaft bzw fehlerhaft das beobachtete.
Zeit ist nicht linear. Sie ist eine verwobene Matrix die sich an bestimmten Punkten kreuzt.
Einfach gesagt Vergangenheit Gegenwart und Zukunft ist jetzt. Das eine bedingt das andere.
Energie ist nicht in einem Körper vorhanden, sonder der Körper moduliert die Energie aus den höheren Schwingungsebenen herunter. Immer so viel wie gebraucht wird, dass lässt sich auch physikalisch nachweisen.

Ein versuch

3 kugeln die auf 3 paralelen Bahnen nebeneinander ans Ziehl rollen. Alle Kugeln sind gleich schnell. In der mittleren Bahn senken wir die Strecke jetzt und heben sie wieder auf das gleiche Niveau an und lassen die Kugeln wieder Rollen so wird die Mittlere jetzt als erster das Ziel erreichen. Das bedeutet Gravitation hat also ein Potential aufgebaut.


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12.03.2020 um 22:08
FlamingO schrieb:Teilchen als physikalische Objekte mit elektrischer Ladung sind aber nicht gleichzusetzen mit der Komplexität eines Menschen
Irgendwie schon. Es geht um die Information oder Energie dahinter.
Das eine Teilchen holt quasi die Information des anderen Teilchens aus dem Hintergrund und verhält sich dann genauso. Auch wenn sie nicht physisch Verbunden sind. Dies bedeutet das Energie oder Information zu jeder Zeit vorhanden ist und sie nur Frequenz mäßig angepasst wird.
Also ja nicht gleichzusetzen aber nach dem selben Prinzip aufgebaut. Den selben Gesetzmäßigkeiten unterlegen.


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13.03.2020 um 07:59
Abovetheclouds schrieb:Wir haben keine Seele wir sind die Seele
Wir sind fragmentarische Splitter eines größeren Bewusstseins und erfahren eine Abspaltung davon in einer Ausgelagerten Zwischenwelt die den Anschein hat als würde es Stillstand geben.
Wenn wir Seelen sind, welche Splitter eines größeren Bewusstseins sind, was ist dann dieses größere Bewusstsein?
Abovetheclouds schrieb:wenn man also wirklich schläft also nicht träumt und der Beobachter nicht beobachtet ist das ja so als würde alles stll stehen und erst auf den beobachter warten bis er wieder beobachtet ?

oder?
Um Stillstand feststellen zu können benötigt es einen Beobachter.

Es ist nicht etwa so, dass im traumlosen Schlaf der Beobachter aufhört zu beobachten, er ist schlichtweg nicht vorhanden, ebensowenig wie das Beobachtete. Beide bedingen einander. Es gibt keinen Ort an dem etwa ein Beobachter wäre, aber nichts was er beobachten kann. Ebensowenig wirst du einen Ort finden an dem man etwas Beobachtbares ist, aber niemand der es beobachtet.

Im traumlosen Schlaf gibt es keine Beobachtung da es keine Trennung zwischen Beobachter und Beobachtetem gibt.
FlamingO schrieb:Verbundenheit, Gleichzeitigkeit auf Teilchenebene, ja. Teilchen als physikalische Objekte mit elektrischer Ladung sind aber nicht gleichzusetzen mit der Komplexität eines Menschen und seines Bewusstseins.
Was du hier präsentierst wird doch bestimmt keine Vorstellung sein. So kannst du mir doch bestimmt auch sagen warum diese nicht gleichzusetzen sind. Ich bin aber nicht an geglaubtem Wissen aus zweiter Hand interessiert. Deshalb hätte ich gerne deine eigene persönliche Erfahrung zu dem was du gepostet hast um zu Vergleichen ob ich bereits ähnliches erfahren habe.
Danke :)


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13.03.2020 um 10:59
@0

Gemeint ist der Unterschied zwischen Physik und Biologie.
Der Mensch setzt sich zwar auch aus Teichen zusammen, reagiert aber m.E. nicht auf einer "höheren" ätherischen Ebene mit anderen aus Teilchen zusammengesetzten Daseinsformen wie bspw. einem Borkenkäfer oder einer Fußmatte.

Die "Verbundenheit" ist auf rein materieller Ebene dergestalt gegeben, als, wie erwähnt, alles zwar aus denselben Bausteinen besteht; doch darum knüpft sich da - vom Atomaren mal ab - kein Bewusstseinband der Verbundenheit auf spiritueller Ebene im Sinne eines bezugslosen Einfühlens in "etwas" anderes, "etwas" irgendwo.
Ein Empfinden entsteht und verbleibt im Körper der Lebensform, in der es entsteht; da springt keine elektrische Ladung auf Lichtjahre entfernte angenommene Lebens- oder Geistformen weit draußen im Universum über.
Man kann sich seinem Partner oder nahestehenden Menschen verbunden fühlen, nicht aber Molekülwolken in der Andromedagalaxie.

Eine materiell betrachtetete Verbundenheit: Ja. Eine gefühlsmäßige mit allem: Nein.

Hast du andere Erfahrungen gemacht?


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13.03.2020 um 12:41
FlamingO schrieb:Gemeint ist der Unterschied zwischen Physik und Biologie.
Der Unterschied zwischen Physik und Biologie besteht lediglich darin, dass eine erfahrbare Gesamtheit in zwei voneinander getrennte Konzepte geteilt wurde. Beide voneinander getrennte Konzepte befinden sich ausnahmslos im Bewusstsein und haben nur so lange bestand, solang ein Beobachter vorhanden ist, welcher diese erfahrbare Gesamtheit als getrennte Konzepte versteht.
FlamingO schrieb:Ein Empfinden entsteht und verbleibt im Körper der Lebensform, in der es entsteht; da springt keine elektrische Ladung auf Lichtjahre entfernte angenommene Lebens- oder Geistformen weit draußen im Universum über.
Ich gebe dir recht wenn du meinst dass es uns nicht möglich ist sich als Molekülwolke zu erfahren. Ist es das was du mit der Empfindung im Körper meinst?
Wo aber ist dein Empfinden wenn du träumst? Wo ist dein Körper wenn du träumst? Unterscheidet sich dein Empfinden im Traum qualitativ vom Empfinden im sogenannten Wachzustand?

Elektrische Ladung, Lebens- oder Geistformen sind ebenfalls beobachtergebunden und befinden sich ebenfalls ausschließlich im Bewusstsein.
Damit eine elektrische Ladung auf eine Lebensform überspringen kann, ist es zwingend notwendig dass ich vorhanden bin um dies zu bemerken.
Es gibt keinen Ort wo sich etwas Beobachtbares befindet, aber niemand der es beobachtet.
FlamingO schrieb:Eine materiell betrachtetete Verbundenheit: Ja. Eine gefühlsmäßige mit allem: Nein.
Soetwas wie eine materielle Betrachtung kann es nicht geben, da für jede Betrachtung ein Bewusstsein mit Betrachter benötigt wird.
Bei der gefühlsmäßigen Verbundenheit stimme ich dir zu.

Verbundenheit kann deshalb nicht gefühlsmäßig sein, da eine Einheit keinen Fühlenden kennt und es kennt nichts was als Verbundenheit gefühlt werden könnte. Ebensowenig kennt es ein Außerhalb dieser Einheit, wo sich dieser Beobachter befinden müsste um diese gefühlte Verbundenheit zu beobachten. Selbst wenn es ein Außerhalb gäbe und dieser Beobachter aus dieser Einheit aussteigt, so beobachtet der Beobachter nur noch eine geglaubte Einheit.


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13.03.2020 um 14:31
0 schrieb:Wo aber ist dein Empfinden wenn du träumst?
Wo sollte es dann sein? Wie gehabt, in mir.
0 schrieb:Wo ist dein Körper wenn du träumst?
?
0 schrieb:Unterscheidet sich dein Empfinden im Traum qualitativ vom Empfinden im sogenannten Wachzustand?
Das kann ich nicht beurteilen, da ich selten klar mitbekomme, was ich träume, und wenn, dann nur Schnipsel kurzfristig in Erinnerung behalte.
0 schrieb:Es gibt keinen Ort wo sich etwas Beobachtbares befindet, aber niemand der es beobachtet.
Binsenweisheit. :D
Homologe Begriffe wie "Beobachtbares" führen einen Tanz mit sich selbst.
0 schrieb:Soetwas wie eine materielle Betrachtung kann es nicht geben, da für jede Betrachtung ein Bewusstsein mit Betrachter benötigt wird.
Doch. Ich mag es bloß missverständlich ausgedrückt haben. Deshalb formuliere ich es noch einmal um: Man kann bspw. einen Menschen unter materiellen Gesichtspunkten betrachten als ein anatomisches Etwas, das aus Blut, Knochen, Muskeln, Fleisch etc. besteht. Oder man kann ihn auch als fühlendes Wesen definieren, oder als Sozialwesen, als Vernunftwesen, als Gläubigen uvm.


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13.03.2020 um 18:48
FlamingO schrieb:Ein Empfinden entsteht und verbleibt im Körper
0 schrieb:Wo aber ist dein Empfinden wenn du träumst?
FlamingO schrieb:Wie gehabt, in mir.
Wenn du traumlos schläfst, ist alles für dich verschwunden.
Wenn du nun dein Körper wärst und jemand flüstert dir im Schlaf etwas ins Ohr, dann würdest du es hören, tust du aber nicht.
Weder der Körper noch seine Sinne sind im Schlaf inaktiv. Die Schallwellen des Geflüsterten treffen wie immer auf die Haarsinneszellen, welche wie immer Signale über den Hörnerv ins Hirn leiten, wo sie anschließend verarbeitet werden, aber du hörst nichts, weil niemand da ist der etwas hören könnte.
FlamingO schrieb:Binsenweisheit. :D
Freut mich gür dich wenn du das so siehst :)
FlamingO schrieb:Homologe Begriffe wie "Beobachtbares" führen einen Tanz mit sich selbst.
"Beobachtbares" steht stellvertretend für alles was wir uns bewusst sein können.
FlamingO schrieb:Man kann bspw. einen Menschen unter materiellen Gesichtspunkten betrachten als ein anatomisches Etwas, das aus Blut, Knochen, Muskeln, Fleisch etc. besteht.
Was du beschreibst nennt man Kadaver. Ein Mensch ohne Beobachter. Soetwas bin ich nicht und du auch nicht.


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14.03.2020 um 10:49
Vor dem Urknall war alles in einer absoluten Ordnung miteinander verbunden. Das gesamte Universum war, so habe ich es mal gelesen auf Stecknadelgröße zusammen gefügt. Wie ein gigantisches geschrumpftes Puzzle. Seit dem Urknall bewegt sich alles auseinander. Und obwohl sich alles auseinander bewegt, sind die Puzzlebeziehungen noch vorhanden. Denn es passt eben nur, was zusammen gehört. Sich in Richtung eines Chaos zu bewegen und gleichzeitig sich nach Ordnung zu sehnen verbindet viele. Findet man ein Puzzlestück im Chaos das seinem ursprünglich Nächsten ähnelt geschieht, was man manchmal nicht beschreiben kann. Verliert sich das wieder geht die Suche von neuem los. So suchen wir ständig nach dem, was uns am nächsten kommen kann. Wir arbeiten dem Chaos entgegen.


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14.03.2020 um 12:29
0 schrieb:Wenn du nun dein Körper wärst und jemand flüstert dir im Schlaf etwas ins Ohr, dann würdest du es hören, tust du aber nicht.
0 schrieb:aber du hörst nichts, weil niemand da ist der etwas hören könnte.
Aber selbstverständlich bin ich da, wenn ich schlafe. Ich höre bloß im Tiefschlaf nicht, ob und was mir jemand ins Ohr flüstert, da im Oberstübchen keine Außenreiz-Verarbeitung ohne Wachbewusstsein stattfindet. Wenn im Schlaf einige neuronalen Züge im Gehirn entkoppelt werden, verlieren wir das Bewusstsein, eingehende Sinnes-Signale werden nicht weiter transportiert. Wäre es aber statt eines Flüsterns ein klingelnder Wecker oder Feuermelder, würde das Gehirn das durchaus registrieren und wir dadurch erwachen.
0 schrieb:Freut mich gür dich wenn du das so siehst :)
Na siehst du, nun freust du dich sogar. Das ist doch begrüßenswert. :)
0 schrieb:Was du beschreibst nennt man Kadaver.
Nennen wir es lieber Anatomie. Ich für meinen Teil bin kein Leichnam.


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14.03.2020 um 19:45
FlamingO schrieb:Aber selbstverständlich bin ich da, wenn ich schlafe.
Das ist nichts weiter als eine Vorstellung, welche nur im Wachzustand zustandekommen kann, da sie sich ausschließlich im Bewusstsein befindet.

Wie hast du festgestellt, dass du im traumlosen Schlaf anwesend bist? Ist es nicht so, dass du erst im Wachzustand erkennen kannst, dass du traumlos geschlafen hast?
Wie also kommst du darauf, dass du im Schlaf anwesend bist?

Natürlich bist du im traumlosen Schlaf da, aber weder in Form eines Körpers, noch in Form eines Beobachters der sich für einen Körper halten könnte. Sondern als unbeobachtbare ungetrennte "Abwesenheit aller Anwesenheit".
Meinst du das damit wenn du sagst, dass du im Schlaf anwesend bist?
FlamingO schrieb:Nennen wir es lieber Anatomie. Ich für meinen Teil bin kein Leichnam.
Einverstanden :)
FlamingO schrieb:Man kann bspw. einen Menschen unter materiellen Gesichtspunkten betrachten als ein anatomisches Etwas, das aus Blut, Knochen, Muskeln, Fleisch etc. besteht.
Ok, dann sehen wir uns den Mensch als rein anatomisches Etwas an.

Als erstes sollten wir klären wann der Körper, welcher hier nun mit dem Menschen gleichzusetzen ist, seinen Anfang hat.
Ist es der Moment der Geburt, wo der Körper zu einem Körper wird, oder ist der Körper vorher schon vohanden? Gehen wir weiter zurück.
Ist es der Zeitpunkt, an dem sich die Samenzelle mit der Eizelle verbindet um anschließend ein Fötus zu werden, oder ist der Körper vorher schon vorhanden? Gehen wir weiter zurück.
Ist es der Zeitpunkt an dem die Samenzelle und die Eizelle, durch Umwandlung von Nahrung entsteht oder ist der Körper vorher schon vorhanden?

Ist es nicht so, dass die Essenz unseres Körper bereits in der Nahrung, der Nahrung, der Nahrung vorhanden war, welche unsere Eltern zu sich nahmen?

Aus dieser anatomischen Sicht ergibt sich, dass der Körper eine zeitlich begrenzte Erscheinung ist. Eine Illusion. Nichts Wahres im Sinne von stabil, immer gültig. Wer bist du dann?

Nun wirst du, als Ergebnis dieser Reihenfolge von Ereignissen, geboren, wann machst du die erste Erfahrung dass du bist? Erst wenn Bewusstsein vorhanden ist, in dem sich dein Körper anschließend befindet. Einen Körper außerhalb des Bewusstseins kann es nicht geben, Stichwort Binsenweisheit :) Was kann es also anderes sein als eine Vorstellung, zu behaupten, dass man im traumlosen Schlaf vorhanden wäre?


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