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Sind wir mit allem verbunden?

162 Beiträge, Schlüsselwörter: Universum, Gedanken, Verknüpfungen

Sind wir mit allem verbunden?

23.03.2020 um 15:15
0 schrieb:Der Tod des Bewusstseins kann somit nur eine Vorstellung im Bewusstsein sein.
Das Gehirn konstruiert Bewusstsein als ein ungenaues, verzerrtes Bild der Realität.
Mein Gehirn bildet nicht die Umwelt detailgetreu ab, sondern nur das Allerwichtigste davon, und alles andere erinnert, interpretiert und plant es aus sich heraus, auf der Grundlage seiner individuellen Erfahrungen. Im Klartext: Wahrnehmung ist nicht Abbildung, sondern Interaktion. Die Welt, in der wir bewußt leben, ist nicht die Wiedergabe unserer realenUmwelt, sondern vor allem ein Produkt unseres Gedächtnisses und damit unserer Erfahrung. Die aktuellen Sinnesreize sind nur der Anlaß für unser Gehirn, bewährte Konstrukte aus dem Gedächtnis abzurufen.
https://www.wissenschaft.de/allgemein/das-gehirn-weiss-wenig-von-der-wirklichkeit-2/

Verbunden sind wir mit der Welt und auch mit uns selbst nur solange das Bewusstsein intakt ist. Und selbst dann kann das eine trügerische Angelegenheit sein.


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23.03.2020 um 18:46
@FlamingO

Schwester Bernadette war eine hochbegabte Frau und hatte zu Lebzeiten keinerlei Anzeichen von Demenz. Als man jedoch nach ihrem Tod ihr Gehirn untersuchte, war dieses mit Plaques übersät. Demnach war es eigentlich unmöglich, dass Schwester Bernadette bis zu ihrem Lebensende geistig anspruchsvolle Tätigkeiten ausüben konnte, wo doch die Gewebeproben ihres Gehirns, die man nach ihrem Tod untersucht hatte, für das Gegenteil standen: für eine schwer demente Frau – quasi ohne Gedächtnis, ohne Orientierung und beinahe sprachlos – ausgestattet mit einem Gehirn, regelrecht überwuchert von eiweißhaltigen Ablagerungen – das absolute Endstadium von Alzheimer. Wie konnte das bloß möglich sein?

Das Bewußtsein ist nicht lokal an das Gehirn gebunden. Schon mal eine außerkörperliche Erfahrung oder einen luzuiden Traum gehabt?

Dann wüßtest Du, das alles eine Simulation im Bewußtsein ist, auch die deines Körpers.

Aus was besteht denn das Gehirn, und Fleisch produziert Bewußtsein? Nein, es sind alles immaterielle manifestierte Schwingungen, die wir als solche im Bewußtsein wahrnehmen.


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23.03.2020 um 20:04
@0

Wie schon gesagt im Bewußtsein liegt auch das Unbewußte, man kann demnach das Leben bewußt erforschen bis sogar vor seiner Geburt.
Oder hälst Du das für unmöglich? Es gibt ja auch Rückführungen.

Dann kann man ja in Erfahrung bringen ob man überhaupt einen Körper braucht, um bewußt zu beobachten. Denn der Körper ist doch auch nur eine willentsmäßige Erschaffung eines Bewußtseins so wie wir Ihn nunmal wahrnehmen, aber nicht das reine Bewußtsein als solches. Vielleicht meinst Du das damit wenn Du sagst, daß Du nicht ein bestimmtes Bewußtsein bist, da man einen bestimmtem Körper braucht als Beobachter, der dann auch nur ein entsprechendes derterminiertes unterschiedliches Bewußtsein haben kann? Aber derjenige der dies weiß ist dann aber auch mehr oder weniger unbestimmt und absolut neutral. Wie im Budhhismus der neutrale Beobachter? Den Weg gehe ich auch, aber nicht um als höchstes Ziel das Nirwarna zu erreichen.

Meinst Du es ist nur dem Einen vorbehalten sich über seine ewige Existenz bewußt zu sein? Und wir sind nur vorübergehende Erscheinungen in seinem Bewußtsein? Nun kommt aber der Wille ins Spiel, und der erzählt mir aber was ganz anderes. Denn ich bin mitnichten eine vorübergehende Erscheinung. Dieser Wille ist gesetzt und daher Information, die von nichts ausgelöscht werden kann. Und will man jetzt der Eine sein oder ist man der Eine? Ein ganzheitlicher Gott ist eben nicht der Eine bei Ihm ist alles möglich, weil er auch Bewußtsein und Willen besitzt und nicht nur für sich selber als eher auch für uns. Er ist wie ein jeder von uns eine Persönlichkeit, und die sollte man nicht verleugnen, denn wie schrecklich muß es für den Einen sein sich selbst ewig zu beobachten, das kann nicht sein Wille sein. Ich hoffe Du verstehst was ich ausdrücken will.


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23.03.2020 um 22:45
Dakarnoir schrieb:Warum wissen wir im Traum nicht, daß wir träumen?
Bei einem von vier Träumen weiß ich das ich träume. Wenn es z.B. ein Alptraum ist, kann ich mich selbst aufwecken. Ich kann in bewussten Träumen auch Dinge abändern. Z.B. man träumt von einer Party und man wettet mit einem darum das man Schweben kann. Die Wette gewinne ich. Es sind aber auch noch viel krassere Dinge möglich - die Träume machen dann richtig Spaß. Beeinflusst man einen Traum zu stark wacht man aber auf.

Aber das das Bewusstsein den Körper erschaffen hat, da kann ich nicht mitgehen. Der Körper ist ja genetisch bedingt entstanden. Der Verstand ist daraus und aus Umwelteinflüsse entstanden. Es bleibt nicht viel, was den Menschen sonst noch steuert. Aber für den freien Willen braucht es noch ein Quäntchen Salz das darüber entscheidet, ob die Suppe schmeckt oder nicht.


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23.03.2020 um 23:17
FlamingO schrieb:Das Gehirn konstruiert Bewusstsein als ein ungenaues, verzerrtes Bild der Realität.
Bewusstsein ist nicht zwingend abhängig vom Gehirn.
Dies Sinne, das Nervensystem und der Gehirn filtern die Reize was die Realität reflektiert und dieser Prozess braucht dafür die Energie des Bewusstseins (Seelen-Energie), also eher andersherum.


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24.03.2020 um 09:25
FlamingO schrieb:Das Gehirn konstruiert Bewusstsein als ein ungenaues, verzerrtes Bild der Realität.
Das Gehirn wie wir es kennen, ist selbst Teil des Bewusstseins, Teil dieser ungenauen verzerrten Realität.
Daher ist es nicht das Hirn wie wir es kennen, was diese verzerrte Realität konstruiert, sondern das was das Hirn wäre, wenn kein Beobachter vorhanden wäre, der das Bild eines Hirns verzerren könnte. Ein Hirn außerhalb des Bewusstsein kann es aber nicht geben.
FlamingO schrieb:Verbunden sind wir mit der Welt und auch mit uns selbst nur solange das Bewusstsein intakt ist. Und selbst dann kann das eine trügerische Angelegenheit sein.
Wie darf man das verstehen? :)


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24.03.2020 um 11:07
Dakarnoir schrieb:Schwester Bernadette war eine hochbegabte Frau und hatte zu Lebzeiten keinerlei Anzeichen von Demenz. Als man jedoch nach ihrem Tod ihr Gehirn untersuchte, war dieses mit Plaques übersät. Demnach war es eigentlich unmöglich, dass Schwester Bernadette bis zu ihrem Lebensende geistig anspruchsvolle Tätigkeiten ausüben konnte, wo doch die Gewebeproben ihres Gehirns, die man nach ihrem Tod untersucht hatte, für das Gegenteil standen: für eine schwer demente Frau – quasi ohne Gedächtnis, ohne Orientierung und beinahe sprachlos – ausgestattet mit einem Gehirn, regelrecht überwuchert von eiweißhaltigen Ablagerungen – das absolute Endstadium von Alzheimer. Wie konnte das bloß möglich sein?
Da mir Schwester Bernadette nicht bekannt ist, habe ich sie eben mal gegoogelt.
Dabei stieß ich auf die Seite http://dzd.blog.uni-wh.de/index.html%3Fp=9977.html, auf der rein zufällig ein Artikel mit exakt demselben Wortlaut wie dein Post hier steht.
Donnerwetter! Haste da noch Töne?!^^
Insofern das nun doch nicht so ganz zufällig identische Texte sind, solltest du solche Sätze als Zitat kenntlich machen und auch die Quelle erwähnen.
Dakarnoir schrieb:Das Bewußtsein ist nicht lokal an das Gehirn gebunden. Schon mal eine außerkörperliche Erfahrung oder einen luzuiden Traum gehabt?
Nein. Und selbst wenn ich soetwas gehabt hätte, möchte ich mich da folgenden plausiblen Erklärungen anschließen:
Neurologisch wird das Phänomen als Dissoziation zwischen Ich und Körper beschrieben, welche aufgrund eines Integrationsmangels von propriozeptiven, taktilen und visuellen Informationen des Körpers in Zusammenhang mit einer zusätzlichen vestibulären Dysfunktion entsteht.[8] Die Bedeutung der multisensorischen Mechanismen für die Entstehung von AKE wurde in den vergangenen Jahren durch verschiedene neurobiologische und hirnphysiologische Studien belegt, die mit Hilfe künstlicher Stimulation zur Klärung der Abläufe und der dabei beteiligten Hirnstrukturen beigetragen haben.
  • Untersuchungen wiesen AKE bei der Stimulation des an der Großhirnrinde befindlichen Gyrus angularis nach.
  • Auch eine Stimulation des Schläfenlappens ruft Forschungen zufolge AKE hervor. Beteiligt an diesen Vorgängen sind einer Untersuchung nach auch andere mit dem Gedächtnisprozess beteiligte Strukturen im limbischen System, so der Mandelkern und der Hippocampus. Dieser These zufolge führt der Stress im Todesprozess zur Freisetzung von Neuropeptiden und Neurotransmittern, insbesondere von Endorphinen, die auch das oft im Nahtod-Zusammenhang zu beobachtende Glücksgefühl hervorrufen.
  • Auch das Anästhetikum Ketamin kann diese Erscheinungen in Gang setzen.
  • Während einer Gehirnoperation im Wachzustand verursachte eine gezielte Stimulation der weißen Substanz des linksseitigen temporoparietalen Übergangskortex wiederholt eine AKE. Der Patient erlebte dabei jedes Mal, wie er über dem Operationstisch schwebte und auf sich selbst herunter blickte
Außerkörperliche Erfahrung

Was setzt du diesen genannten Punkten entgegen?

Weiter heißt es im selben Artikel:
Wissenschaftlich werden außerkörperliche Erfahrungen als Illusionen, Flugträume, luzide Träume oder Halluzinationen erklärt. Diesem Erklärungsmuster zufolge wären die Erfahrungen Folge einer (wie auch immer gearteten) psychischen oder physiologischen Desorganisation des menschlichen Gehirns. Danach wäre die AKE eine Fehlinterpretation kognitiver Prozesse, die in Form einer Nervenreaktion auf reale Reize (bzw. Restreize im Sterbezustand) zu als real empfundenen Erlebnissen und wiedererlebten Erinnerungen führt.

Ich teile die Auffassung, dass Out-of-Body-Erfahrungen zu den dissoziativen Störungen gehören, hervorgerufen durch eine Reizflut, die die Sinnesverarbeitung irreleitet.


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24.03.2020 um 11:18
0 schrieb:FlamingO schrieb:
Verbunden sind wir mit der Welt und auch mit uns selbst nur solange das Bewusstsein intakt ist. Und selbst dann kann das eine trügerische Angelegenheit sein.
0 schrieb:Wie darf man das verstehen? :)
Dass Bewusstseinsinhalte schimärisch sein können; siehe optische Täuschungen wie z.B. Shepard-Tische, die uns trotz identischer Länge unterschiedlich groß erscheinen.

t3wibphudyvl Shepard-Tische

Unser Gehirn stellt Vermutungen über die durch die Sinnesorgane eingetroffenen Reize an und gleicht diese mit bereits abgespeicherten Eindrücken ab - so wird ein Bild konstruiert, das dann in unserem Bewusstsein auftaucht. Denn um uns in der Welt zurechtzufinden, genügen selektierte Schlüsselwahrnehmungen.
Zudem drohte auch ein system overload, wenn zu viele Informtionen gleichzeitig verarbeitet werden würden. Von daher gelangen zum Scannen unserer Umwelt durch Auswahlmechanismen des Gehirns nur die relevanten Eindrücke ins Bewusstsein. Insofern ist das bedingt
FlamingO schrieb:eine trügerische Angelegenheit


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24.03.2020 um 14:25
Dakarnoir schrieb:Wie schon gesagt im Bewußtsein liegt auch das Unbewußte, man kann demnach das Leben bewußt erforschen bis sogar vor seiner Geburt.
Oder hälst Du das für unmöglich? Es gibt ja auch Rückführungen.
Nein ich halte das nicht für unmöglich.
Dakarnoir schrieb:Dann kann man ja in Erfahrung bringen ob man überhaupt einen Körper braucht, um bewußt zu beobachten. Denn der Körper ist doch auch nur eine willentsmäßige Erschaffung eines Bewußtseins so wie wir Ihn nunmal wahrnehmen, aber nicht das reine Bewußtsein als solches. Vielleicht meinst Du das damit wenn Du sagst, daß Du nicht ein bestimmtes Bewußtsein bist, da man einen bestimmtem Körper braucht als Beobachter, der dann auch nur ein entsprechendes derterminiertes unterschiedliches Bewußtsein haben kann?
Das kann ich bestätigen.

Wenn ich mich an ein Festmahl meiner Großmutter erinnere, dann sehe ich mich als Kind, welches von den aromatischen Düften, der liebevoll zubereiteten Speisen, ganz verzaubert ist.
In dieser Erinnerung benutze ich einen anderen Körper, meinen Kinderkörper. Dieses Festmahl kann ich nur als Kind-Bewusstssein beobachten, denn es gibt kein erwachsenes Ich, welches jemals solch ein Festmahl betrachtet hätte.
Ich bin nicht das Bewusstsein, da das Bewusstsein ständigen Veränderungen unterliegt.

Wenn ich mich im traumlosen Tiefschlaf befinde, gibt es für mich kein Bewusstsein als solches und keinen dazugehörigen Beobachter. Würdest du währenddessen meinen Körper betrachten, würdest du sehen, dass ich nicht anwesend bin.

Wenn du sagst, das reine Bewusstsein ist unveränderlich ewig, dann würde ich den traumlosen Tiefschlaf so beschreiben, dass der kommunikative Ausdruck des Bewusstseins, Abwesenheit aller Anwesenheit ist.
Dakarnoir schrieb:Aber derjenige der dies weiß ist dann aber auch mehr oder weniger unbestimmt und absolut neutral. Wie im Budhhismus der neutrale Beobachter? Den Weg gehe ich auch, aber nicht um als höchstes Ziel das Nirwarna zu erreichen.
Nirwana ist ebenso ein bewusstseinsabhängiges Konzept und kann somit nicht real sein. Ich befinde mich vor allen Konzepten und Ideen. Ich brauche sie nicht um zu sein.
Dakarnoir schrieb:Meinst Du es ist nur dem Einen vorbehalten sich über seine ewige Existenz bewußt zu sein?
Wem könnte es denn sonst noch bewusst sein?
Dakarnoir schrieb:Nun kommt aber der Wille ins Spiel, und der erzählt mir aber was ganz anderes. Denn ich bin mitnichten eine vorübergehende Erscheinung.
Wie könntest du auch? :) Das vergängliche ist die Identifizierung und Bewertung.
Dakarnoir schrieb:Er ist wie ein jeder von uns eine Persönlichkeit, und die sollte man nicht verleugnen, denn wie schrecklich muß es für den Einen sein sich selbst ewig zu beobachten, das kann nicht sein Wille sein.
Dem kann ich nicht zustimmen, denn ich bin kein Dies oder Das, folglich kann ich auch nicht verleugnet werden. Ich bin kein Bewusstseinsinhalt und passe in keinen Verstand.


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24.03.2020 um 18:02
@FlamingO

Es gibt tausende Bücher und Millionen von Menschen die ein AKE erlebt haben und die Erklärungen, die Du angegeben hast decken sich nicht mit Ihren Erfahrungen. Ich selbst hatte auch schon eine, bin aber auch Skeptiker. Mußt Du einfach selber erfahren. Ein gutes Buch dazu ist von Robert Peterson die Praxis der außerkörperlichen Erfahrung.

Und das ist doch kein Hokuspokus oder sonstiges nur weil die Wissenschaft es sich nicht erklären kann. Du verläßt mit deinen Bewußtsein den Körper, was ist dabei? Das hat doch nichts mit irgendwelchen Dysfunktionen zu tun. Du kannst es Dir ja auch selbst beweisen, indem Du oder ein Bekannter etwas im Nebenzimmer plazierst was Du vorher nicht gesehen hast, Du gehst mit Deinem Bewußtsein dorhin und identifizierst es. Dann weißt Du auch ob es wahr und real ist und kein Traum oder sonstiges.


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24.03.2020 um 19:22
@0

Wenn Du doch weißt das Dein Bewußtsein mehr ist als Dein physischer Körper, dann kann das Bewußtsein den Körper doch nur als kommunikatives Mittel benutzen, ohne sich mit dem Körperbewußtsein identifizieren zu müssen.

Mit dem reinen Bewußtsein meinte ich natürlich das unveränderliche Selbstbewußtsein.

Für mich ist Bewußtsein eine Instanz, überleg mal was diese Instanz im Laufe deiner Existenz schon alles aufgonommen hat einschleßlich des Unbewußten. Das Bewußtsein nimmt alles auf es ist kein Ding an sich, was sich ändert, das geschieht durch Identifikation und Wahrnehmung und dem Wissen was wir erlangen als Ausdruck im Körperbewußtsein.

Ich gebe Dir Recht, wenn Du sagst, daß wir nicht nur Bewußtsein sein können. Aber das Bewußtsein kann uns dabei helfen höhere Enegien und Energiesysteme zu lernen, zu verstehen, zu beherrschen und zu nutzen wie es für mich und diejenigen, die um mich und mir nahe sind positiv und förderlich ist. Um dieses Bewußtsein zu erlangen, ist es nötig den Körper auf eine andere Schwingungebene zu bringen.

Und es ist ja so, daß nicht das Bewußtsein sich ändert, sondern Bewußtsein uns auch wissend macht, das wir zu dem werden was wir denken. Das deckt sich auch mit Deinen Ausführungen. Um eben auf diese Schwingungsebene zu kommen heißt es erstmal die Gedanken ruhen zu lassen, und das ist nicht einfach.

Ich würde mich freuen von Dir zu hören und ob Du Erfahrungswerte diesbezüglich gesammelt hast.


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24.03.2020 um 20:11
0 schrieb:Nirwana ist ebenso ein bewusstseinsabhängiges Konzept und kann somit nicht real sein. Ich befinde mich vor allen Konzepten und Ideen. Ich brauche sie nicht um zu sein.
Ist Nirvana nicht der Zustand des Konzeptlosen?
Die Auflösung der Identifizierung eines Egos und damit auch allen Illusionen.

Wenn du sie nicht brauchst im Kontext, dass du schon Konzeptlos bzw. Anhaftungsfrei bist, hast du die Buddha-Natur bzw. Erleuchtung ja schon :)


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24.03.2020 um 20:22
Dakarnoir schrieb:Es gibt tausende Bücher und Millionen von Menschen die ein AKE erlebt haben und die Erklärungen, die Du angegeben hast decken sich nicht mit Ihren Erfahrungen.
Ich möchte ja gar keinem, dem solch ein Erlebnis widerfahren ist, sein subjektives Fürwahrhalten absprechen; gewiss glaubt die betroffene Person daran, ihren Körper verlassen zu haben. Allerdings sollte man nicht ausschließen, dass hier u.a. auch Halluzinationen mit im Spiel waren, bedingt durch die Stresssituation und den daraufhin von den Hormondrüsen ausgeschütteten chemischen Stoffen.

Die Erfahrungen können Fehlinterpretationen geschuldet sein. Hast du dir die angeführten Punkte überhaupt durchgelesen? Geh doch mal bitte darauf ein.

Es gibt, wie oben erwähnt, Erklärungen für derartige Phänomene. Dass die Menschen diese Erfahrungen gemacht haben und sie diese für echt halten, stellt ja auch keiner in Abrede. Nur dass die damit einhergehenden Empfindungen von den Menschen, die sie machten, unbewusst fehlinterpretiert werden, sollte nicht unerwähnt bleiben.


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25.03.2020 um 09:03
Dakarnoir schrieb:Und es ist ja so, daß nicht das Bewußtsein sich ändert, sondern Bewußtsein uns auch wissend macht, das wir zu dem werden was wir denken. Das deckt sich auch mit Deinen Ausführungen. Um eben auf diese Schwingungsebene zu kommen heißt es erstmal die Gedanken ruhen zu lassen, und das ist nicht einfach.
Ich kenne kein statisches Bewusstsein.
Ich beschreibe mit dem Begriff Bewusstsein alles, dessen ich mir bewusst sein kann. Bewusstsein kann als Beobachtung verstanden werden. Es ist eine Idee, ein Hilfskonstrukt um mich einfacher zu verständigen.
Das Bewusstsein selbst ist aber keine unveränderliche Eigenständigkeit, denn tatsächlich ist Bewusstsein das Ausüben von Aufmerksamkeit, die durch verschiedene Intensitäten und Qualitäten, verschiedene Beobachtungen hervorbringt.

Für mich gilt, alles was ist, entsteht mit dem Akt der Beobachtung.
Dakarnoir schrieb:Wenn Du doch weißt das Dein Bewußtsein mehr ist als Dein physischer Körper, dann kann das Bewußtsein den Körper doch nur als kommunikatives Mittel benutzen, ohne sich mit dem Körperbewußtsein identifizieren zu müssen.
Ja der Körper dient lediglich als kommunikatives Mittel und eine Identifizierung mit dem Körper ist nicht notwendig. Worauf willst du hinaus? :)


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25.03.2020 um 09:28
Clainem schrieb:Aber das das Bewusstsein den Körper erschaffen hat, da kann ich nicht mitgehen. Der Körper ist ja genetisch bedingt entstanden. Der Verstand ist daraus und aus Umwelteinflüsse entstanden.
Wann hast du das erste mal erfahren, dass du einen Körper hast?
Was ist der Körper, wenn niemand da ist, der sich des Körpers bewusst sein könnte?
gutzuwissen schrieb:Ist Nirvana nicht der Zustand des Konzeptlosen?
Die Auflösung der Identifizierung eines Egos und damit auch allen Illusionen.

Wenn du sie nicht brauchst im Kontext, dass du schon Konzeptlos bzw. Anhaftungsfrei bist, hast du die Buddha-Natur bzw. Erleuchtung ja schon :)
Liest sich sehr schön, aber in einem Zustand des Konzeptlosen gibt es niemanden der sagen könnte: "Ja, das ist Nirwana. Jetzt habe ich alle Identifizierung aufgelöst."
Somit befindet sich Nirwana, in Form einer Vorstellung, ausschließlich im Bewusstsein.

Die Erleuchtung, wie der Erleuchtete befinden sich beide ebenfalls, in Form einer Idee, im Bewusstsein und sind nichts reales, im Sinne von ewig, unveränderlich.


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25.03.2020 um 12:23
0 schrieb:Die Erleuchtung, wie der Erleuchtete befinden sich beide ebenfalls, in Form einer Idee, im Bewusstsein und sind nichts reales, im Sinne von ewig, unveränderlich.
Das ist Abhängig vom Grad der Selbstverwirklichung.
Es gibt einen unterschied, zwischen jemanden, der verstanden hat das er nicht nicht Bewusstsein ist, und jemanden der die Verstrickung allen Karmas (Anhaftungen und Wünsche), aus allen Vorleben ausgelöscht hat, und somit sein Bewusstsein bzw. sein Selbst-Wissen viel höher ist als unser.

Nur weil "wir" nicht höheres-Wissen über uns selbst und die feineren Energien bzw. Körpern und Spähren realisiert haben, heißt es nicht das man für immer in diesem Zustand bleiben wird bzw. der Mensch mit seinem Intellekt und wissenschaftlichen Erfindungen auf Erden die höchste Energieform/ Intelligenz ist.

Es gibt Meister, die bewusst entscheiden können, wann sie nicht mehr leben wollen (Geist tritt bewusst aus dem Körper), nicht mehr atmen brauchen (aber am leben bleiben), sich bewusst auf die Erde wieder projizieren können (bewusste Reinkarnation), da sie nur noch "Licht" (nicht Ego + Seelen Verwirklichung) sind und deren Paradigma des universellen Wissens bzw. Intelligenzdimension der des Intellekts überstiegen ist.

Ein Buddha (Meister) ist nicht "gleich" erleuchtet, wie sein Schüler von ihm, der "jediglich" auf intelektueller Ebene verstanden hat, dass er schon konzeptlos ist (das ist aber die Grundlage der Erkenntis).
Man muss auf energetischer, feiner Ebene arbeiten, viel meditieren, Chakren aktivieren, Wissen über die Seele kultivieren und vieles mehr um ein Bewusstsein zu haben bzw. zu sein, dass dem eines Lichtwesen gleicht.

Das Potential dieses Lichtes ist in uns, aber je nach dem Erkenntnisgrad (Bewusstsein) verschieden etabliert.


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25.03.2020 um 13:31
gutzuwissen schrieb:Nur weil "wir" nicht höheres-Wissen über uns selbst und die feineren Energien bzw. Körpern und Spähren realisiert haben, heißt es nicht das man für immer in diesem Zustand bleiben wird bzw. der Mensch mit seinem Intellekt und wissenschaftlichen Erfindungen auf Erden die höchste Energieform/ Intelligenz ist.
Nein es heißt ganz und gar nicht dass man auf ewig in diesem Zustand bleibt. Denn wenn du heute nacht traumlos schläfst, werden alle Zustände und der im Zustand Befindliche verschwunden sein. Du wirst es nicht gleich bemerken, da es im traumlosen Tiefschlaf keine Beobachtung, kein Bewusstsein gibt. Sobald du aber wieder wach bist, wirst du feststellen, dass du traumlos geschlafen hast und dass du dabei absolut nichts bemerken konntest.

Da das Bewusstsein im traumlosen Tiefschlaf verschwindet, hat es nicht die selbe Qualität wie die einer Wahrheit, da Wahrheit nicht nur manchmal sondern immer wahr sein muss.

Das bedeutet, dass jegliches Wissen konzeptionell ist und nur deshalb konzipiert wurde, um Bewusstseinsinhalte zu beschreiben und um mit diesen Beschreibungen anschließend kommunzieren zu können.

Für mich gilt, ich muss keine höheren Sphären realisieren um zu sein. Ich befinde mich vor dieser höheren Sphäre. Ich bin es, der durch den Akt der Beobachtung, soetwas wie eine höhere Sphäre entstehen lässt. Ohne mich können sie nicht sein.


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25.03.2020 um 13:48
0 schrieb:Nein es heißt ganz und gar nicht dass man auf ewig in diesem Zustand bleibt. Denn wenn du heute nacht traumlos schläfst, werden alle Zustände und der im Zustand Befindliche verschwunden sein. Du wirst es nicht gleich bemerken, da es im traumlosen Tiefschlaf keine Beobachtung, kein Bewusstsein gibt. Sobald du aber wieder wach bist, wirst du feststellen, dass du traumlos geschlafen hast und dass du dabei absolut nichts bemerken konntest.

Da das Bewusstsein im traumlosen Tiefschlaf verschwindet, hat es nicht die selbe Qualität wie die einer Wahrheit, da Wahrheit nicht nur manchmal sondern immer wahr sein muss.

Das bedeutet, dass jegliches Wissen konzeptionell ist und nur deshalb konzipiert wurde, um Bewusstseinsinhalte zu beschreiben und um mit diesen Beschreibungen anschließend kommunzieren zu können.
Der Tiefschlaf ist aber ein Zustand des Verstandes und hat mit höherer Erkenntnis nichts zutun.
Sie gehört zum Ego, und Unwissenheit.
Ein erleuchteter geht über Tiefschlaf, Traumbewusstsein, Wachbewusstsein hinaus und ist dann im Tranzendenten/Nirvana da er die Verstrickung mit den 5 Sinnen und Illusionen besiegt hat.
Das Bewusstsein das im traumlosen Tiefschlaf verschwindet, ist also nicht für jeden das selbe Bewusstsein. Sondern eine konsequent von nicht Wissen, da man noch mit dem Körper und Verstand identifiziert ist.
0 schrieb:Für mich gilt, ich muss keine höheren Sphären realisieren um zu sein. Ich befinde mich vor dieser höheren Sphäre. Ich bin es, der durch den Akt der Beobachtung, soetwas wie eine höhere Sphäre entstehen lässt. Ohne mich können sie nicht sein.
Ja richtig, aber das würde bedeuten das du es entweder Intellektuell verstanden hast oder auch Verwirklicht hast, da gibt es einen Unterschied.
Denn beobachten und wissen ist eine Qualität und beobachten und wissen und sein eine andere.


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25.03.2020 um 14:23
Danke für deinen Beitrag :)
gutzuwissen schrieb:Ein erleuchteter geht über Tiefschlaf, Traumbewusstsein, Wachbewusstsein hinaus und ist dann im Tranzendenten/Nirvana da er die Verstrickung mit den 5 Sinnen und Illusionen besiegt hat.
Dann hätte ich eine Frage an dich.
Wo befindet sich der Erleuchtete?

Kannst du das so erklären, dass ich, als nicht Erleuchteter, weiß was du meinst? :)


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25.03.2020 um 15:27
Dakarnoir schrieb:Wie schon gesagt im Bewußtsein liegt auch das Unbewußte, man kann demnach das Leben bewußt erforschen bis sogar vor seiner Geburt.
Oder hälst Du das für unmöglich? Es gibt ja auch Rückführungen.
Also Bewußt und un Bewußt

ein Aspekt der Seele ist das sie voller Bewußtsein ist
das bedeutet alles was um einen herum existiert wahrzunehmen. Unser Gehirn tut das es nimmt alles auf und trennt die Dinge wie ein Filter. Es schiebt „brauchbares“ ins aktive Bewußtsein und „weniger brauchbar erscheinendes“ ins passive oder unter Bewußtsein. Darum kann bei einer Hypnose alles unterbewusste hervorgeholt werden.
Oder Autisten die ein Fotografisches Gedächnis haben. Es wird alles gespeichert. Es ist nur die Frage wvl Zugriff habe ich.

meiner Meinung nach

Wir leben in einer Zwischenwelt die den Anschein von Stillstand hat. Es gibt aber nur Bewegung. Diese Welt drückt sich durch einen gespiegelten Wirbelprozess aus der oben einsaugt und unten ausbläßt. Energie wird aus den höherschwingenden uns verborgernen Wirklichkeiten heruntermoduliert und Stoffe gehen in andere Stoffe über.
Insofern ist die Frage ob alles mit allem Verbunden ist, mit ja zu beantworten, da die außere Welt die innere voraussetzt weil sie aus ihr entstanden ist.


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