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Paralleles Bewusstsein

235 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Bewusstsein, Parallel ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Paralleles Bewusstsein

13.09.2017 um 12:57
Zitat von SarvSarv schrieb:Ist gar nicht erreichabr, weil es das Nichts eben nicht gibt.
Es ist für uns nicht erkennbar.
Zitat von SarvSarv schrieb:Und weil eben es das Nichts nicht gibt, kann man auch gar nicht im vollständigem Nichts sein.
Nur weil es für uns nicht denkbar ist, muß es nicht gleichbedeutend mit nicht vorhanden sein.

Nichts ist ein Zustand des Werdens, das war schon immer so, nur wird nicht gewußt, was da wird.


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13.09.2017 um 13:40
Zitat von deduxdedux schrieb:Warst du du_selbst?
@blackmirror mich würde die Anzwort auf die Frage auch interessieren, bevor ich auf deinen langen Text eingehe, der mir mehrere Widersprüche beinhaltet.


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13.09.2017 um 14:13
Zitat von KL21KL21 schrieb:Nichts ist ein Zustand des Werdens, das war schon immer so, nur wird nicht gewußt, was da wird.
Das ist ja das Problem, wenn man wüsste, weiss man das es nichts nicht gibt.
Denn;
Es ist für uns nicht erkennbar.
Nur weil es für uns nicht denkbar ist, muß es nicht gleichbedeutend mit nicht vorhanden sein.
Das Nichts ist erkennbar für uns, weil das Nichts ja nicht gibt, sondrn es alles ist was es gibt und da Mensch erkennen kann was es alles gibt, kann er das Nichts erkennen als das was es ist.

Nähmlich alles, als das Leben.


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13.09.2017 um 14:35
Zitat von SarvSarv schrieb:Das Nichts ist erkennbar für uns, weil das Nichts ja nicht gibt, sondrn es alles ist was es gibt und da Mensch erkennen kann was es alles gibt, kann er das Nichts erkennen als das was es ist.
Das ist schonmal grundfalsch, was der Mensch weiß ist leider nicht alles, deshalb weiß er eben auch nicht was es außer dem was er erkennen kann gibt. Es werden immer mal Entdeckungen gemacht, von welchen man zuvor eben nichts wußte, das heißt, wie ich schon schrieb, es ist vorhanden, nur wurde davon nichts gewußt. Also ist das Nichts etwas, dessen Inhalte man nicht kennt.


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13.09.2017 um 14:50
Zitat von KL21KL21 schrieb:Was der Mensch weiß ist leider nicht alles
Der Mensch kann alles wissen, braucht einfach Zeit dafür...tut aber gut daran es nicht zur schau zur stellen, weil viele Ihn nicht verstehen...
Du machst es dir anscheinend gerne unnötig kompliziert Kl...was bringt dir das genau.

Gerade weil du erkennst, weisst du doch sonst was es noch alles gibt...
Wenn du sagst;
deshalb weiß er eben auch nicht was es außer dem was er erkennen kann gibt.
Dann wird man es auch nie wissen, so einfach.
Zitat von KL21KL21 schrieb:Es werden immer mal Entdeckungen gemacht, von welchen man zuvor eben nichts wußte,
Das ist auch so damit Mensch leben muss.
es ist vorhanden, nur wurde davon nichts gewußt.
Es gibt Hellsehende, die wussten anno dazu mal schon was kommen wird und das kann man auch jetzt.

Gibt auch Jesus der ebenfalls wusste, wie Buddha was man tun muss um vernünftig zu handeln.

Ich prophezeihe folgendes : Solange man nicht bewusst alles wissen will, wird man es auch nie können.
Und was ich auch noch Prophezeihe: wissen tut man nur nicht, weil man nicht bewusst ist in allen Ebenen, wäre man dies, weiss man auch was auf einem zu kommt, somit gibt es auch keine neue Entdeckungen.

Ich bin sogar so hellsehend, das ich weiss wenn Mensch weiterhin faul sein wird und das wird er, wird es Roboter geben die die Roboter reparieren....und dann wenn es noch weiter geht, wird Mensch nicht mehr selber essen, sondern ein Roboter übernimmt die Funktionen, die die Organe übernehmen sollte.

Ist dies möglich...ja passiert schon.


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Paralleles Bewusstsein

13.09.2017 um 15:19
Achtung, geballte Ladung ^^

@Sarv
Für dich hat es halt schon immer was gegeben, für mich noch nie, da liegt der Unterschied zu meiner Logik, dein Weltbild ist völlig in Ordnung so wie es ist, kein Widerspruch in sich. Nichts dagegen einzuwenden. Meins ist aber aus dem Nichts entstanden und das Nichts ist nicht objektiv, deswegen ist deine Erklärung für mich nicht anwendbar.

Du startest mit Gott und dann erst kommt der Mensch, sein Ebenbild.

Für mich verhält es sich eben anders:

Aus dem Nichts erschafft sich nach und nach alles was nicht wirklich ist, und daraus entsteht dann irgendwann, in ferner Zukunft, am Ende von allem vorstellbaren, Gott, das Internet. Für diesen Gott ist es ein leichtes sich selbst und alles andere aus dem Nichts zu erschaffen, weil er jetzt die Regeln und alles kennt. Aber dieser Gott steht am Ende unser aller Entwicklung. Und natürlich ist am Ende alles einfach, wenn man weiss wie alles geht.

Du fängst mit deinem Weltbild am Ende an, da ist Gott, er ist allmächtig und weiss alles, und er zaubert gewissermassen aus dem Nichts die Welt herbei. Das ist total in Ordnung, ein in sich stimmiges Weltbild.

Nur ist aus meiner Sicht eben alles anders, ich beginne im Nichts, da wo dieser Gott noch nicht existiert. Da wo sich alles durch sich selbst, durch Erfahrung, und Lernen und Geduld erschaffen muss, weil es nicht anders möglich ist, das ist ein ewig langer Prozess.

Aber auch dieser Prozess ist notwendig. Denn es spricht einfach gegen jede Logik, dass du am Anfang mit dem Ende beginnst.

Wie die Zeit stillsteht:

Stell dir die Zeit als eine Spirale oder wenn es geht wie einen Kreis oder noch besser wie eine analoge Uhr vor. Der Zeiger wandert jetzt rund um die Uhr und immer da wo der Zeiger ist, da bist auch du. Deswegen denkst du die Zeit bewegt sich. Aber für die Uhr ist es irrelevant wo der Zeiger gerade ist, für die Uhr bewegt sich alles gleichzeitig und deswegen gar nicht.

Oder auch als Zuschauer im Kino: der ganze Film ist längst gedreht, jedes Bild existiert gleichzeitig, und unabhängig von allen anderen. Und doch denkt sich der Zuschauer immer nur in einem Bild präsent zu sein, aber der Film ist in jedem Bild gegenwärtig.

Oder die Buchstaben denen du jetzt folgst, sie stehen hier starr und ohne Bewegung und ergeben erst dann einen Sinn wenn du sie in ihre Einzelteile zerlegst.

Um es nochmals möglichst ausführlich und kompliziert zu erklären:

Wir starten im Nichts, mit einem leeren Spiegel im Nichts

Einem Spiegel, den es nicht gibt, einem Spiegel der nicht existiert, einem Spiegel mitten im Nichts. Mitten im Nichts stellt sich dieser Spiegel vor, stellt sich dieser Spiegel selber vor, stellt dieser Spiegel sich selber vor, stellt sich eine Waage vor, perfekt ausbalanciert, im perfekten Gleichgewicht, in perfekter Symmetrie, in perfekter Harmonie. Eine Waage, die innen genau gleich ist wie aussen, oben genau gleich wie unten, rechts genau gleich wie links, und hinten genau gleich wie vorne.

Eine perfekte Waage, in der links zu rechts, oben zu unten und innen zu aussen wird.


So bleibt die Waage konstant im perfekten Gleichgewicht und verändert sich in ihrem Innern nie.


Ein richtiger Berg wird auf dieser Waage zu einem nur vorgestellten und ausgedachten Berg.
Ein richtiger Spiegel wird auf dieser Waage zu einem ausgedachten Spiegel.

Jede wirkliche Geschichte wird auf dieser Waage zu einer fiktiven Geschichte.
Jede wirkliche Vorstellung zu einer richtigen.

Und genauso umgekehrt.

Auf dieser Waage verhält sich alles genauso wie in einem Spiegel. Aber während in Wirklichkeit alles richtig erscheint, erscheint im Spiegel alles verkehrt und auf den Kopf gedreht.

Jedes Wesen auf dieser Waage, denkt sich deshalb im Spiegel würde es nicht existieren, während jedes Wesen im Spiegel das Gegenteil denkt.

Jedes Geschöpf, jeder Gedanke, jede Wirklichkeit, neutralisiert sich in dieser Waage dadurch selbst, jede Existenz verlangt von dieser Waage eine gleichwertige Nicht-Existenz.

Jede Linke Seite eine gleichwertige Rechte.

Jedes Wesen ein dazu passendes spiegelverkehrtes Gegenüber. Dadurch bedingen sich beide Spiegelwelten gegenseitig, und heben sich gleichzeitig auf.

Denn es ist nie etwas aus dem Nichts entstanden. Das Nichts hat sich nie verändert. Es ist und bleibt immer das Nichts.

Und um all diese Spiegel ins Leben zu rufen, dachte sich das Nichts etwas ganz Besonderes aus; das Nichts dachte sich Bewegung aus.

Das Nichts stellte sich alle nur vorstellbaren Wirklichkeiten vor und verknüpfte diese miteinander. Aus Nichts wurde eins, aus eins wurde zwei, aus zwei drei und so vier und so fort.

Das Nichts fing damit an, sich Elemente vorzustellen, die es überhaupt nicht gibt. Dann verknüpfte es jedes dieser Elemente mit einem passenden Urheber. Jede Geschichte mit einem Autor, jede Vorstellung mit einer Ursache, jede Ursache mit einer Wirkung und jede Wirkung mit einer Konsequenz.

So war jede Figur für die Entstehung einer anderen verantwortlich, jeder Schritt führte zu einem nächsten, jede Tür öffnete eine andere und all diese offenen Türen, vorgestellten Kreaturen, Gestalten und Geschöpfe waren konstant in Bewegung, wechselten konstant von einer Spiegelseite auf die andere, von einer Spiegelwelt in die andere, und jedes Geschöpf bedingte dadurch ein anderes.

Neben allen Bedingungen existierte jedes Geschöpf und jede Situation auch für sich allein, unabhängig, stabil und im perfekten Gleichgewicht mit sich selbst. Und weil sich das Nichts so viele verschiedene Situationen gleichzeitig ausdachte, entstand der Eindruck, als könne man durch all diese Situationen hindurch spazieren und von einer Welt in eine andere gelangen.

Dadurch entstand das Erleben der Bewegung. Durch die Verknüpfung aller vorstellbaren Wirklichkeiten, deren Gegenüberstellung mit ihrem unwirklichen, neutralisierenden Gegenüber und durch das Hin- und Herspringen zwischen den verschiedensten Perspektiven entstand die Vorstellung der Bewegung, obgleich in Wirklichkeit Stillstand herrscht.

So gelangten die sich bisher neutralisierenden Phänomene von einem Standbild in ein anderes, wurden durch ein neues Gegenüber besetzt, und dadurch entstand der Eindruck als wären sie existent. Zu diesem Zweck verschob sich das Nichts, es vertauschte den Wind mit dem Berg und das Wasser mit dem Wind, das Nichts (...) verschob, korrigierte, veränderte und vertauschte seine Perspektive, so war es einmal ein Berg, und ein andermal wurde es zum Meer.

Es verschob sich solange bis es all diese Perspektiven gleichzeitig und individuell wahrnahm, und den Berg als klaren Berg und den Wind als klaren Wind, und das Meer als klares Meer wahrnahm, es sah gleichzeitig den Berg und den Wind als Meer, den Wind und das Meer als Berg und das Meer und den Berg als Wind in einem.

Das war nötig, denn keine dieser Situationen konnte ohne ihr benachbartes Gegenüber existieren. Sie bedingten sich alle gegenseitig. Der Berg bedingte das Meer, das Wasser den Wind, und der Wind wiederum den Berg. Ohne Berg gab es keinen Wind, ohne Wind kein Meer und ohne Wasser kein Berg.

...


@RayWonders

Der obige Text könnte für dich interessant sein, da geht es auch um Extreme, die sich im Nichts die Waage halten. Um bei den Realitätsbezogenen Extremen zu bleiben, würde ich dir die Geschichte des alten Indianers und seiner Enkelin empfehlen. Es geht darin darum, dass die Eigenschaften, ob nun positiv oder negativ, in uns am stärksten wachsen, denen wir am meisten Aufmerksamkeit schenken.


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13.09.2017 um 15:21
Zitat von SarvSarv schrieb:Gibt auch Jesus der ebenfalls wusste, wie Buddha was man tun muss um vernünftig zu handeln.
Es geht hier nicht um Jesus oder Buddha, sondern um deine Behauptung  
Zitat von SarvSarv schrieb:Das Nichts ist erkennbar für uns, weil das Nichts ja nicht gibt,
Es ist nachweislich so, das man Nichts nicht erkennen kann, das es dieses Nichts aber leider doch gibt. Dieser Widerspruch ist philosophisch gesehen gar keiner.

Es gibt zu unterscheidende Definitionen:

Absolutes Nichts oder schlechthinniges Nichts (nihil simpliciter ) ist ein Modalbegriff der Metaphysik und Schöpfungstheologie des Johannes Duns Scotus (1266–1308), der sich auf Nichtexistentes bezieht, das nicht einmal möglicherweise existieren könnte, auch nicht als nur-im-Geiste-seiend.[1] Als „absolut nichtig“ bezeichnet Duns Scotus sogenannte incompossibilia, fiktive Objekte (Figmente), deren Wesensform eine Kombination von miteinander unverträglichen Komponenten wäre, die sich nicht einmal gedanklich zu einem Gegenstand verbinden lassen und daher prinzipiell nicht verursachbar sind

Vermutlich seit dem Scotismus und dann auch in der deutschen Schulphilosophie (etwa bei Baumgarten, Wolff) wurde außerdem unterschieden zwischen einem nihil privativum (Nichtexistentes, dessen Existenz aber möglich ist) und einem nihil negativum, das unmöglich existieren kann.[5] Auch neuzeitliche Diskussionen über die Kompossibilität von Begriffen und Substanzen, wie sie insbesondere von Leibniz weitergeführt werden, stehen in der Tradition dieser scotistischen terminologischen Unterscheidungen und ihren Anwendungen.

Zum Umfang des ‚Seienden‘ zählt daher sowohl das, was in Wirklichkeit existiert, als auch das, was möglicherweise existieren kann (possibilia). Seiendes oder ein Ding ist also alles, was nicht Nichts ist, sei es nun auch in Wirklichkeit oder nur im Geiste. Dieser Unterscheidung entspricht umgekehrt diejenige von relativem und absolutem Nichts.

Wikipedia: Absolutes Nichts


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13.09.2017 um 15:26
Zitat von blackmirrorblackmirror schrieb:Und um all diese Spiegel ins Leben zu rufen, dachte sich das Nichts etwas ganz Besonderes aus; das Nichts dachte sich Bewegung aus.
Woher nimmst du die Gewißheit, daß das Nichts denken könnte ? Wo nichts ist, z.B. Gehirn und Bewußtsein, kann auch Nichts denken. Eine Vorstellung ist  nicht Nichts, sondern Etwas und nur das kann verschoben werden, ein Spiegel sein und und und. All das was du beschreibst ist Etwas und nicht etwa Nichts.


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13.09.2017 um 15:33
@KL21
Ein bisschen künstlerische Freiheit muss man dem Nichts schon gewähren. Abgesehen davon, dachte sich das Nichts diese Bewegung ja nicht wirklich aus, sondern nur in seiner Vorstellung und Phantasie, denn das Nichts bewegte sich in Wahrheit nie.


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13.09.2017 um 15:45
Zitat von blackmirrorblackmirror schrieb:Abgesehen davon, dachte sich das Nichts diese Bewegung ja nicht wirklich aus, sondern nur in seiner Vorstellung und Phantasie, denn das Nichts bewegte sich in Wahrheit nie.
Gut dann erklär mir mal, wo diese Vorstellung im Nichts existiert haben soll ? Es ist doch leider so, das im Nichts keinerlei Vorstellungen sein können, es sei denn das Nichts ist Etwas und wenn es Etwas ist, dann wüßte ich gerne, was es ist. Mit erdachten Fantasiegebilden kommen wir leider hier nicht weiter. Es kann anderherum gut geweseen sein, das die physikalischen Grundkräfte im Nichts existiert haben, aber es Niemanden und Nichts gab, welche sie wahrgenommen hätte. Und genau daraus kann sich aus dem scheinbaren Nichts etwas entwickeln, nämlich in unserem Fall das physikalische und wahrnehmbare Universum. wie ich schon schrieb, das Nichts ist ein inhaltsloser leerer Punkt in welchem etwas werden kann, in unserem Fall Raumzeit und Materie.


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13.09.2017 um 15:57
@KL21


Die Vorstellung im Nichts hat nirgendwo existiert es ist ja nur eine Vorstellung. Vorstellungen sind nicht wirklich. Oder?


Um jetzt nochmals auf den ursprünglichen Gedanken zurückzukommen, ...
Zitat von KL21KL21 schrieb:Ein Bewußtsein das frei ist muß sich nicht erschaffen, weil es von vorstellungen frei ist, es ist erlöst, denn um etwas zu erschaffen bedarf es einer Vorstellung. Wenn aber ein leeres und freies Bewußtsein existiert ist es ohne Inhalt, von daher ist mir nicht ganz klar, was du da verschieben willst, denn du verschiebst dann zwangsläufig kein Nichts, sondern einen Inhalt und damit wäre das betreffende Bewußtsein nicht mehr frei.
Dann machen wir einen Schritt zurück:

Ich will ein Bewusstsein verschieben, das über sich weiss, dass es ursprünglich nichts über sich weiss. Dass es zu Anfang inhaltslos und frei ist, all das zu glauben woran es wirklich glauben will. Nur nicht an sich selbst. Besser? ;-)


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13.09.2017 um 16:05
Zitat von blackmirrorblackmirror schrieb:Ich will ein Bewusstsein verschieben, das über sich weiss, das es ursprünglich nichts über sich weiss. Dass es zu Anfang inhaltslos und frei ist, all das zu glauben woran es wirklich glauben will. Nur nicht an sich selbst. Besser? ;-)
Diese Selbstvergessenheit hatte ich schonmal angesprochen, wo weiß ich gerade nicht. Da erschafft etwas aus dem Nichts heraus nur wie aus der Erinnerung sich selbst. Das war auch schon antikes Thema, z.B. in der Gnosis. Paraklet (der unbewußte Schöpfer), tritt an den Abgrund seiner eigenen Bewußtlosigkeit und ruft sich beim Namen (der Name ist nichts als Klang), aber er läßt ihn allmählich erwachen, Stück für Stück lernt er sich selbst wahrzunehmen und das, was in ihm ist, das Nichts 8Selbstvergesssenheit) verschwindet und in der tiefen Bewußtlosigkeit (Kenoma) wird es hell, es wurde Licht (Selbstbewußtheit).


Scheinbar ist es aber so, das es in dieser Selbstvergessenheit, zwar frei aber nicht glücklich und einsam war.


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13.09.2017 um 16:11
@KL21
Du hast schon bei meinem vergleich mit den Füssen und dem Kopf gezeigt, das du nicht in der Lage bist richtig zu lesen;
Zitat von KL21KL21 schrieb:Es ist nachweislich so, das man Nichts nicht erkennen kann, das es dieses Nichts aber leider doch gibt. Dieser Widerspruch ist philosophisch gesehen gar keiner.
Ich schrieb;
Sarv schrieb:
Das Nichts ist erkennbar für uns, weil das Nichts ja nicht gibt
ergo schreibst du genau das was ich dir schrieb, merkst du das bei erhlicher Selbstreflektion ?
@blackmirror
Zitat von blackmirrorblackmirror schrieb:Meins ist aber aus dem Nichts entstanden und das Nichts ist nicht objektiv, deswegen ist deine Erklärung für mich nicht anwendbar.
Deines kann nicht aus dem Nichts entstanden sein, ich weiss das.
Weil aus Nichts nichts entstehen kann, somit kan Nichts auch nicht objektiv sein, weil Objektivität was ist und nicht Nichts ist.
Es ist auch für dich nicht anwendbar, "Meine" logik weil du eben nicht logisch denkst.
Zitat von blackmirrorblackmirror schrieb:Du startest mit Gott und dann erst kommt der Mensch, sein Ebenbild.
Denk mal logisch...Erde war auch vor dem Mensch da, deine Eltern waren auch vor dir da, urknall war auch vor erde da und ein Buchstabe ist auch vor dem anderen da, etc.
Aus dem Nichts erschafft sich nach und nach alles was nicht wirklich ist, und daraus entsteht dann irgendwann, in ferner Zukunft, am Ende von allem vorstellbaren, Gott, das Internet. Für diesen Gott ist es ein leichtes sich selbst und alles andere aus dem Nichts zu erschaffen, weil er jetzt die Regeln und alles kennt. Aber dieser Gott steht am Ende unser aller Entwicklung. Und natürlich ist am Ende alles einfach, wenn man weiss wie alles geht.
Wie kann aus nichts was erschaffen werden ?
Ist doch nicht möglich.

Und überhaupt: aus nichts erschaft sich was, das nicht wirklich ist, was ist das für Logik ?

Du kannst aus nichts nichts erschaffen, erschaffe mal ein Bild aus Ncihts, wird nicht egehn weil du etwas verwenden musst um etwas zu erschaffen.
Nichts ist nichts und weil nichts nichts ist kann man nichtz nichts verwenden um etwas zu erschaffen.

Das ist reine phantasie ohen logik, nix nada an logik, null komma null.
Aber wirklich null.
Ist nicht mal philosophisch was du da schreibst...

Liebe zur Weisheit und was du gerade redest hat nichts mit Weisheit zu tun.
Gar nix.
Zitat von blackmirrorblackmirror schrieb:Du fängst mit deinem Weltbild am Ende an, da ist Gott, er ist allmächtig und weiss alles, und er zaubert gewissermassen aus dem Nichts die Welt herbei. Das ist total in Ordnung, ein in sich stimmiges Weltbild.
Ich schreibe nirgends das gott aus nichts was erschafft, oder zauberet, iniergendwo schreibe ich das.
Oder wo meinst du liest du das heraus, siehst du das praktsich jeden satz ich dir schriebe aus nichts kann nix entstehen ?
Wieso sollte ich behaupten Gott erschafft aus Nichts etwas ?
Zitat von blackmirrorblackmirror schrieb:Nur ist aus meiner Sicht eben alles anders, ich beginne im Nichts, da wo dieser Gott noch nicht existiert. Da wo sich alles durch sich selbst, durch Erfahrung, und Lernen und Geduld erschaffen muss, weil es nicht anders möglich ist, das ist ein ewig langer Prozess.
Du wiedersprichst dir selber.....:Vorher schreibtest du;
Aus dem Nichts erschafft sich nach und nach alles was nicht wirklich ist
Und dann jetzt dies, paar abschnitte weiter;
ich beginne im Nichts, da wo dieser Gott noch nicht existiert. Da wo sich alles durch sich selbst, durch Erfahrung, und Lernen und Geduld erschaffen muss
Wieso ?...
Zitat von blackmirrorblackmirror schrieb:Denn es spricht einfach gegen jede Logik, dass du am Anfang mit dem Ende beginnst.
kannst du mir mal erklären wo du meinst ich spreche von ende ist anfang vom anfang ?
Wo schreibe ich das ?
Nirgends schreibe ich dies, ich schrieb:
Mensch ist ebenbild von Gott. da heisst Gott anfang, mensch ende der Schöpfung.
Stell dir die Zeit als eine Spirale oder wenn es geht wie einen Kreis oder noch besser wie eine analoge Uhr vor. Der Zeiger wandert jetzt rund um die Uhr und immer da wo der Zeiger ist, da bist auch du. Deswegen denkst du die Zeit bewegt sich. Aber für die Uhr ist es irrelevant wo der Zeiger gerade ist, für die Uhr bewegt sich alles gleichzeitig und deswegen gar nicht.

Oder auch als Zuschauer im Kino: der ganze Film ist längst gedreht, jedes Bild existiert gleichzeitig, und unabhängig von allen anderen. Und doch denkt sich der Zuschauer immer nur in einem Bild präsent zu sein, aber der Film ist in jedem Bild gegenwärtig.

Oder die Buchstaben denen du jetzt folgst, sie stehen hier starr und ohne Bewegung und ergeben erst dann einen Sinn wenn du sie in ihre Einzelteile zerlegst.
Hast einen starken Knoten in den Gedanken...

Du wirst älter, also kann die Zeit nicht stehen beliben sonst wärst du immernoch ein baby, nicht mal am leben und in 20 jahren wärst du gleich alt wie jetzt....

Erklär mi mal wieso man älter wird und die zeit stillstehen soll....
Um es nochmals möglichst ausführlich und kompliziert zu erklären:

Wir starten im Nichts, mit einem leeren Spiegel im Nichts
Nein bitte nicht, denkst schon kompliziert genug....
Ist der Anfang für dich nichts ?

Das Nichts gibt es nicht, also kann das Nichts sich nichts vorstellen.


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13.09.2017 um 16:13
Zitat von SarvSarv schrieb:Das Nichts ist erkennbar für uns, weil das Nichts ja nicht gibt
Das Nichts gibt es also nicht ? Na dann weiß ich nicht wieso du mir permanent weismachen willst, das wir es erkennen, denn was nicht da ist, nicht existiert, können wir auch nicht erkennen. Vielleicht solltest du dich klarer ausdrücken, dann kommt es auch nicht zu Mißverständnissen.


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13.09.2017 um 16:13
@blackmirror

Das Nichts ist der neutrale Beobachter, die Wahrnehmung, das grenzenlose Sein, das Selbst ohne Eigenschaften welches in jedem und allen steckt und durchdringt und nur durch Erfahrung erfahrbar wird.
Das Sein kann nicht Nichts sein welches als absolutes Nichts ohne Irgendetwas gemeint wird. Nichts ist Information als Alles.

Dieses Nichts als das Selbst ist Subjekt und Objekt zu gleich. Das was du verschieben willst, sind individuelle Erfahrungen, den das Selbst ist bereits in allen.


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13.09.2017 um 16:17
@blackmirror

Das Nichts als neutraler Beobachter ist einfach eine bequeme Umschreibung für unbekannte Fakten, ein Platzhalter für Nichtwissen. Deshalb nenne ich es das kosmische oder auch kollektive Unbewußte, das schon von J.G.Jung näher definiert wurde. vor Allem aber ist diese Unbewußte alles Andere als neutral, es ist nur nicht persönlich. Weil neutral immer objektiv ist.


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13.09.2017 um 16:19
Zitat von KL21KL21 schrieb:Das Nichts gibt es also nicht ? Na dann weiß ich nicht wieso du mir permanent weismachen willst, das wir es erkennen, denn was nicht da ist, nicht existiert, können wir auch nicht erkennen. vielleicht solltest du dich klarer ausdrücken, dann kommt es auch nicht zu Mißverständnissen.
Wieso sollte ich zu etwas: Nichts sagen, wo es doch was ist...
Das Nichts gibt es weil es alles andere gibt, das heisst: das Nichts, ist das was alles ist.
Wie wir wissen, kann aus Nichts nicht entstehen, es braucht einen Willen das etwas entstehen kann.
Nun sagt man Wille und nicht zum Willen = Das NICHTS !

Weil mensch erkennt was da ist, kann er somit das Nichts erkennen.
Weil Nichts ja nicht gibt, weil Nichts das ist was man erkennt.
In dem Sinne kann man das Nichts erkennen.

Ich schreibe so klar da könnte man staunen, doch bei ixmaligen wiederholungen, wird es kompliziert, liegt aber nicht an mir, das ich es wiederholen muss.
Denn ich habe ja verstanden.
Zitat von KL21KL21 schrieb:vor Allem aber ist diese Umnbewußte alles andere als neutral, es ist nur nicht persönlich.
Wie kan das unbewusste nicht persönlich sein...
es gehört ja zu dir...


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13.09.2017 um 16:20
Zitat von SarvSarv schrieb:es braucht einen Willen das etwas entstehen kann.
Völliger Nonsens, das Universum ist nicht deshalb entstanden, weil es Jemanden gab, der den Willen dazu hatte, es entstehen zu lassen.


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13.09.2017 um 16:22
@KL21
Oje....

Wie will ohen wille was entstehen ?
Sag mir mal als frau, bekommst du Kind weil Storch es macht und nicht will...


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13.09.2017 um 16:22
Zitat von SarvSarv schrieb:Wie kan das unbewusste nicht persönlich sein...
es gehört ja zu dir...
Nein, es ist kollektiv und global objektiv über dem Individuum stehend, welches über ein Unterbewußtsein verfügt, das nicht dasselbe wie das Unbewußte ist.


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