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Warum kann ich nicht Nicht-denken?

185 Beiträge, Schlüsselwörter: Psychologie, Gedanken, Philosophie, Schlaf, Hirn, Hirnforschung

Warum kann ich nicht Nicht-denken?

18.01.2013 um 23:20
@.lucy.
Es geht einfacher als man "denkt", du musst deine Gedanken auf etwas bestimmtes konzentrieren wie @zukunftsdenker schon richtig erfasst hat. Am besten ist es wenn du dich dabei von monotonen Klängen begleiten lässt die einen leichter in Trance bringt, vielleicht etwas Ambientmusik oder etwas sanft rhythmisches. Konzentriere dich auf deine Atmung, ein leichtes absichtliches "Hyperventilieren" kann auch hilfreich sein.

Hier ein kleines Beispiel als Einstieg:

Youtube: Breathing Technique | Releases DMT in the Light Headed Sensation of the Breath *Hyper Speed


@TheLolosophian
Schönes Video und du hast recht im Prinzip ist es auch ähnlich bei manchen "Substanzen" z.B. DMT, nur das man während dieses Trips klar denken kann und diese Gedanken nicht "ablenkend" wirken. Ein Schlaganfall trennt Verbindungen für kurze Zeit oder gar für immer und ich glaube für den Moment ist man wirklich "disconnected". Btw. Heil Eris! :D


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Warum kann ich nicht Nicht-denken?

19.01.2013 um 00:42
Btw. mit guten Köpfhörern, einem abgedunkelten Raum und geschlossenen Augen, können auch solche Videos dabei helfen, Gedanken zu konzentrieren und sie durch Monotonie auf "stumm" zu schalten, anschließend geht man in einen gedankenlosen Trance über.

Youtube: [Ultra DeepMeditation] - Binaural Beats

Youtube: 1hr Theta Binaural Beat Session (7hz) ~ Pure

Doch diese Töne Funktionieren am besten wenn man sie analog abspielen kann, also auch die dementsprechende Technik hat, analog bedeutet eine wesentlich größere bandbreite an akustischen Frequenzmodulationen. Gedanken verstummen zu lassen funktioniert nur in einem Trancezustand. Aus dem Grund haben viele Naturvölker Rituale mit Tanz und Meditation. Der Tanz bis zur Ekstase auf der einen Seite und auf der anderen Seite der absolute Reizentzug. Neben der Meditation helfen auch manch psychoaktive Substanzen diesen Zustand zu erreichen, aber nur unter geeigneten Bedingungen (Set und Setting müssen stimmen).

Wenn man seine Gedanken verstummen lassen kann, kann man sein Unterbewusstsein erforschen, natürlich beginnt man zu analysieren und das meist mit Gedanken, nur ist die Natur dieser Gedanken anders, es sind keine Gedankenworte mehr, es sind mehr Muster und "Bilder". Es erfordert einfach etwas Geduld und Übung. Am Ende konnte man in die Nähe des "nicht Nicht-denkens" kommen und etwas mehr über sich selbst erfahren, eine Erfahrung die keiner Worte bedarf, nicht mal gedachter Worte ;)


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19.01.2013 um 09:05
@Gabriel_
Gabriel_ schrieb am 13.01.2013:"nicht denken" ... lässt sich durchaus erlernen.
Gewohnheitsmässiges denken ist der westliche Normalzustand ... "nicht denken" die Ausnahme, scheint sogar für manche unmöglich.
"nicht denken" ist wirklich ein Segen ... für Körper, Geist und Seele.
Solange ich egoidentifiziert bin, bin ich mit dem gewöhnlichen diskursiven Denken identifiziert. Wer ist es nun, der versucht n i c h t zu denken? Das Ego! Und das Ego kann das Ego nicht dazu bringen, sich selbst den Todesstoss zu geben!
Einzig die Übung der Achtsamkeit ist es, die dir nach einiger Übungszeit mehr und mehr Distanz zum Ego "verschafft", in der man auch erkennt, wie und auf welche Weise man mit seinem diskursiven (einseitig Linkshirndenken) identfiziert ist. Die Erkenntnis dieser Identifizierung bringt zeitgleich das Loslassen von der Identifizierung. Dann hast du zwar immer noch Gedanken, aber du bist mit ihnen nicht mehr identifiziert. Wie Wolken ziehen sie am Bewusstseinsfirmament vorüber...


Sich das Denken abzugewöhnen, ist Bullshit. Du musst das Denken erstmal befreien! Das heisst, du muss a l l e GEdanken ( u n d Gefühle; Denken und Fühlen bedingen einander) zulassen. Denn es gibt bei jedem Menschen tabuisierte verdrängte Bereiche des Denkens, die im Schatten des Unbewusst versteckt sind. z.B. hast du in der Kindheit gelernt, deine Eltern um jeden Preis zu lieben - un d e n k bar war es, dir jemals einzugestehen, dass du deine Eltern evtl. gar hasst. Eltern vermitteln ja häufig ihren Kindern, egal, was sie, die Eltern auch den Kindern antun, sie täten dies alles aus Liebe... Kinder glauben das....
Der Beispiele gibt es eine Menge...

In meiner persönlichen Entwicklung kam ich mit dem Gedankenunterdrücken immer an einen Punkt, an dem sich alles in mir aufgebäumt hatte (das sog. Innere Kind) , mich hat es regelrecht verrückt gemacht und ich bin ins andere Extrem: Ich habe alles zugelassen, alles Denken, alle damit verbundenen Gefühle und kam damit in einen Prozess der permanenten Selbsterfahrung.
@cRAwler23
Gleichfalls Hail Eris :D - aber Vorsicht - Identifikation!

Alles Hail dem Tesseract
der alle Zellen glücklich macht... he he he :D
:bier: -->


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oneisenough
ehemaliges Mitglied

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19.01.2013 um 17:31
@Gabriel_
Gabriel_ schrieb am 13.01.2013:"nicht denken" ... lässt sich durchaus erlernen.
Wenn ich schlafe, denke ich nicht. Musstest du erst lernen zu schlafen? Ich habe die Fähigkeit zu Schlafen, welche durch das Nicht-Denken charakterisiert ist, bereits mitgebracht. Niemand hat sie mir beigebracht. Ist das bei dir anders?


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19.01.2013 um 19:18
ich kann schon einfach an nichts denken ^^ meis wenn ich müde bin :D und einfach nen punkt anstarre oder ausm fenster schau


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Sidhe
ehemaliges Mitglied

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Warum kann ich nicht Nicht-denken?

19.01.2013 um 21:55
Es ist möglich, nicht zu denken.
Zum Beispiel kann man diesen Zustand in der Meditation erfahren: man bemerkt nach einiger Zeit, daß man zwar Gedanken hat, aber daß man kein Gedanke ist.
So kommt man seinem wahren Wesen näher, welches geistiger und nicht mentaler Natur ist.
Eine tiefe Ruhe, gleichzeitig gepaart mit einer großen aber keinesfalls anstrengenden Wachsamkeit tritt ein, und man scheint in einen Raum der Stille zu gelangen. Dort erst kommt man wirklich zur Ruhe, zu sich, zu seinem potentiellen Möglichkeiten.
Im Lärm der Gedankenwelt findet man diese nur sehr schwerlich.
Der Mensch ist fast ausnahmslos in einem großen, permanentem Gedankenstrudel gefangen, so daß die Meisten sich nicht einmal vorstellen können, daß es etwas jenseits dieser Strukturen geben könnte.
Doch erst jenseits des ständigen Grübelns kann Inspiratives gedeihen, kann der Mensch empfangen lernen und Kraft schöpfen.
Niemand ist seinen Gedanken einfach ausgeliefert, auch wenn es manchmal so erscheinen mag.
Doch die Art der Gedanken folgt immer der Empfindung, so daß wir uns bei einer Reinhaltung selbiger auch reine Gedanken erschaffen können, die nicht mehr ziellos, sondern sozusagen vorbereitet in die Welt entschwinden - in dieser Möglichkeit liegt sehr viel Potential verborgen, denn wer es schafft, diese Quelle der Gedanken rein zu erhalten, der wird daraus auch Frieden und Glück empfangen können.


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20.01.2013 um 03:07
Wenn ich so an mich denke, merke ich im Schlaf was ich denkeaber ich kann sie nicht steuern und sehe es dann bildlich (Traum) D.h. das Unterbewusstsein übernimmt das Steuer im Kopf. Das Unterbewusstsein ist ein einziges Mysterium meine Meinung.


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The_Shade
ehemaliges Mitglied

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20.01.2013 um 12:45
@Dr.Precht

Es ist wie immer: NICHT - geht nicht
Wenn du verstehst, was du ANSTELLE des Denkens tun sollst, dann geht das andere auch

Shade


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Warum kann ich nicht Nicht-denken?

20.01.2013 um 17:42
@all
also ich kann euch hiermit sagen das es mir möglich ist nicht zu denken . wie sagen wir so übung .


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20.01.2013 um 17:43
was aber nicht leicht ist den ich musste erstmal lernen zi meditieren und das war auch nicht einfach war den ich musste erst einmal zur ruhe kommen in jeder hinsicht .


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oneisenough
ehemaliges Mitglied

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20.01.2013 um 20:08
@Sidhe
Sidhe schrieb:Es ist möglich, nicht zu denken.
Du irrst dich. So etwas ist nicht möglich. Und du gibst selbst ein schönes Beispiel dafür ...
Zum Beispiel kann man diesen Zustand in der Meditation erfahren: man bemerkt nach einiger Zeit, daß man zwar Gedanken hat, aber daß man kein Gedanke ist.
Etwas zu bemerken, etwas zu erfahren, ist immer ein Denkprozess.

Was du beim Meditieren tatsächlich tust ist, dir einen Gedanken zu erschaffen, der zum Ausdruck bringt "Ich denke nichts". Und genau auf diesen Gedanken richtest du dann deine Aufmerksamkeit, nennst es Meditieren, und hast demzufolge auch etwas, was du bemerken kannst.

Wenn du nicht denken willst, musst du auch das Meditieren sein lassen.


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Sidhe
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Warum kann ich nicht Nicht-denken?

20.01.2013 um 22:08
@oneisenough
oneisenough schrieb:Etwas zu bemerken, etwas zu erfahren, ist immer ein Denkprozess.
Keineswegs, die unmittelbare Erfahrung und Wahrnehmung erfolgt mit dem Geist.
Er ist von einer Schnelligkeit, von der das Gehirn nur träumen kann.
oneisenough schrieb:Was du beim Meditieren tatsächlich tust ist, dir einen Gedanken zu erschaffen, der zum Ausdruck bringt "Ich denke nichts". Und genau auf diesen Gedanken richtest du dann deine Aufmerksamkeit, nennst es Meditieren, und hast demzufolge auch etwas, was du bemerken kannst.

Wenn du nicht denken willst, musst du auch das Meditieren sein lassen.
Das ist eine Behauptung, tatsächlich habe ich das aber NICHT beim meditieren getan.
Ich lasse den Atem einfach fließen und mit der Zeit erhebe ich mich quasi über meine Gedanken.
Wenn sie noch kommen sollten, dann lasse ich sie einfach gewähren, weil ich mich mit ihnen nicht mehr identifiziere. So wird es nach und nach leiser.

Natürlich wäre es paradox zu denken "ich denke nichts", doch eben davon spreche ich in keinster Weise. Auch wenn ich z.B. vor dem Einschlafen ruhig liege, erlebe ich Momente, in denen es im Kopf ganz still wird.
Wie gesagt, Aufmerksamkeit entsteht im Geist, nicht in den Gedanken. Letztere sind lediglich Umwandlungsprozesse feinstofflicher Natur.


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Warum kann ich nicht Nicht-denken?

20.01.2013 um 23:21
ohne den Fred gelesen zu haben:
welches denken ist denn hier gemeint? Ich kenne da durchaus unterschiedliche Zustände.

Es gibt das "aktive, gezielte nachdenken", zB über ein ganz *konkretes* Problem (etc.). Entweder beim werkeln oder bei einer konkreten Aufgabenstellung.

Es gibt so ne Art verselbstständigtes "unterbewußtes denken", in dem man sich der Inhalte nur teilweise bewußt wird (wenn man sich darauf konzentriert), und in dem Gedankengänge unbewußt, ohne festen Willen fortgesetzt werden können.

Es gibt einen "verträumten" Zustand mit "verdrehten Augen", in dem das Hirn mit sich selber beschäftigt zu sein scheint (?), die "Gedankentätigkeit" nicht aktiv erfasst wird, man aber "merkt", daß das "Hirn" beschäftigt ist

und es gibt (das ist jetzt der 4. Zustand) das absolute NICHT-denken im Zustand tiefster Meditation (Trance), in dem man nur noch reine, "glückliche Existenz" verspürt und kein einziger Gedanke mehr stört. Das ist aber (bei mir) schon ein Zustand von "absoluter Taubheit", wie man sich körperliche Lähmung vorstellen könnte und in dem eine Regung auch tatsächlich schwer fällt, bzw. eine Art Barriere, eine Blockade vor einer körperlichen Regung zu existieren scheint.

Ob dieser (letzte) Zustand *wirklich* ganz frei von Gedanken ist oder ob man dort blos keine Gedanken mehr wahrnehmen kann, bzw. keine Hirntätigkeit mehr bemerkt: für mich ist es "Gedankenfrei".


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oneisenough
ehemaliges Mitglied

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Warum kann ich nicht Nicht-denken?

21.01.2013 um 17:32
@Sidhe
Sidhe schrieb:Ich lasse den Atem einfach fließen und mit der Zeit erhebe ich mich quasi über meine Gedanken.
Wenn sie noch kommen sollten, dann lasse ich sie einfach gewähren, weil ich mich mit ihnen nicht mehr identifiziere.
Es gibt keine Gedanken für sich, mit denen du dich nicht mehr identifizieren könntest.

Es gibt keinen Gedanken für dich, in dem du nicht "enthalten" bist.

Es gibt keine Gedanken, die ein "Eigenleben" haben könnten.

Stattdessen:

Du repräsentierst jeden einzelnen deiner Gedanken. Sie sind DEIN jeweiliger kommunikativer Ausdruck. Verstehst du das? Gedanken haben kein Eigenleben im Sinne von "mal tauchen sie auf, dann wieder nicht", ohne jeglichen Bezug zu dir, so dass du die Wahl hättest zu entscheiden, ob du sie benutzt oder nicht. So etwas ist vollkommen unmöglich. Niemand außer dir benötigt deine Gedanken. Sie haben absolut keine Bedeutung, außer der, die du ihnen in dem Moment, in dem du sie erschaffst, für einen ganz bestimmten Zweck zuweist.
Sidhe schrieb:Keineswegs, die unmittelbare Erfahrung und Wahrnehmung erfolgt mit dem Geist.
Er ist von einer Schnelligkeit, von der das Gehirn nur träumen kann.
Dass du irgendetwas tun, erfahren oder wahrnehmen könntest, noch bevor es von deinem Gehirn umgesetzt werden kann, wäre eine medizinische Sensation. Wir beide aber kennen den Grund, warum du dieses Talent in keinem medizinischen Labor der Welt verifizieren lassen wirst, und dich damit genügst, es in einem Forum zu posten, nicht wahr?

Hast du noch mehr solcher Talente in deinem Repertoire? :)


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Sidhe
ehemaliges Mitglied

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Warum kann ich nicht Nicht-denken?

22.01.2013 um 14:23
@oneisenough
oneisenough schrieb:Es gibt keine Gedanken für sich, mit denen du dich nicht mehr identifizieren könntest.
Du meinst also, außerhalb von meinen eigenen Gedanken existieren keine solchen, die ich zwar wahrnehme, aber die ich nicht selber erzeugte? Da irrst du dich, denn jeder Mensch erzeugt individuelle Gedanken, die sich zwar inhaltlich gleichen aber keinesfalls bei jedem gleichmäßig vorhanden sein müssen.
Die Gedanken bilden eine eigene Welt, die aber mit der unsrigen sowie den feinstofflichen höheren, aber auch niederen, Ebenen je nach Eigenart verbunden ist. Jeder Gedanke nimmt eine seiner Art entsprechende Form an.
Da wir wiederum mit unseren Gedanken verbunden sind, jedenfalls solange wie wir sie nähren, sind wir dadurch auch mit der jeweiligen jenseitigen Welt verbunden.
Wenn nun ein Mensch nur gute und aufbauende Gedanken in sich trägt, wird er von sich aus nicht mit dunklen Gedanken wie z.B. Neid, Gier oder Rache verbunden sein, es kann jedoch passieren, daß diese negativen Gedankenformen den Guten dennoch sozusagen umkreisen und ihn dadurch nach und nach beschmutzen.

In der gesamten Schöpfung herrscht u.a. ein Gesetz, nach welchem sich Gleichartiges anzieht.
Somit gilt dies auch für die Gedankenformen, und da diese sich durch die feinstofflichen Ebenen ziehen, sind die Menschen auch ohne sich persönlich zu begegnen untereinander verbunden, so daß Gleiches sich stärkt. Was liegt darin für eine aufbauende aber auch zugleich destruktive Kraft, denn wenn man sich die Menschheit im Allgemeinen ansieht stellt man ihre große Unreife und Destruktivität fest, die sich in den Gedankenformen manifestiert, welche durch die Menschen wiederum zurück auf die Grobstofflichkeit wirken.
oneisenough schrieb:Es gibt keinen Gedanken für dich, in dem du nicht "enthalten" bist.
Ich bin aber weitaus mehr, als meine Gedanken.
Richtig formuliert müßte es heißen "jeder von mir erzeugte Gedanke ist durch mein individuelles Empfinden gefärbt".
oneisenough schrieb:Es gibt keine Gedanken, die ein "Eigenleben" haben könnten.
Je nachdem, wie sehr sie von der Empfindungskraft durchglüht werden, können sie das in einem gewissen Rahmen schon. Sie schließen sich wie gesagt zu gleichartigen Sammelstellen zusammen.
Somit beeinflußt jeder Mensch mit seinen Gedanken immer auch die gesamte Menschheit, und man wäre erstaunt, könnte man nur das feinstoffliche Leben betrachten, wer darin alles für, z.B., Verbrechen mit verantwortlich ist, auch wenn er sie irdisch sichtbar nicht begangen hat. Alleine durch das "in Gedanken Tun" beeinflussen wir alle unsere Mitmenschen und so kann ein Mörder, also jemand, der das Verbrechen tatsächlich begeht, oft nur das schwächste Glied einer Kette sein, die von Vielen gedanklich gespannt wurde. Das enthebt ihn nicht seiner Schuld, weitet diese aber enorm aus.
Die Gedanken sind nicht zollfrei, wie es immer so schön heißt.
oneisenough schrieb:Du repräsentierst jeden einzelnen deiner Gedanken. Sie sind DEIN jeweiliger kommunikativer Ausdruck. Verstehst du das? Gedanken haben kein Eigenleben im Sinne von "mal tauchen sie auf, dann wieder nicht", ohne jeglichen Bezug zu dir, so dass du die Wahl hättest zu entscheiden, ob du sie benutzt oder nicht. So etwas ist vollkommen unmöglich. Niemand außer dir benötigt deine Gedanken. Sie haben absolut keine Bedeutung, außer der, die du ihnen in dem Moment, in dem du sie erschaffst, für einen ganz bestimmten Zweck zuweist.
Wie es sich wirklich verhält, habe ich oben dargelegt.
oneisenough schrieb:Dass du irgendetwas tun, erfahren oder wahrnehmen könntest, noch bevor es von deinem Gehirn umgesetzt werden kann, wäre eine medizinische Sensation. Wir beide aber kennen den Grund, warum du dieses Talent in keinem medizinischen Labor der Welt verifizieren lassen wirst, und dich damit genügst, es in einem Forum zu posten, nicht wahr?
Und du glaubst, so eine "medizinische Sensation" hätte irgendeine Berechtigung? Solch ein Denken offenbart nur grobes Unwissen über die natürlichsten Vorgänge, aber die Wissenschaft kann hierbei auch nicht helfen, da sie in ärgster Beschränkung nur das Materielle sehen will.

Das Gehirn ist ein Werkzeug für den Geist, während dieser inkarniert ist, und kann nur Impulse umsetzen. Was denkst du denn, wie du nach dem Erdentode ohne Gehirn wahrnehmen kannst?^^
Dann müßte bei dir ja laut deiner Theorie die große Schwärze herrschen, dabei ist die Grobstofflichkeit und das dazu gehörende Instrument >Gehirn< nur ein winziges Teilchen im Räderwerk der gesamten Schöpfung, ebenso, wie es die Welt der Gedanken ist.

Den Blödsinn mit dem Labor lasse ich mal unkommentiert.
Gehst du jedoch von einer rein intellektuellen Ebene an dieses Thema heran, wirst du auch niemals auf einen richtigen Weg finden und jede Diskussion erübrigt sich.
oneisenough schrieb:Hast du noch mehr solcher Talente in deinem Repertoire?
Nur für den Lahmen ist das normale Gehen ein Talent.


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Sidhe
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Warum kann ich nicht Nicht-denken?

22.01.2013 um 14:42
@oneisenough

Ergänzung hierzu:
Sidhe schrieb:Richtig formuliert müßte es heißen "jeder von mir erzeugte Gedanke ist durch mein individuelles Empfinden gefärbt".
>> Das Empfinden ist mein wahres Selbst.


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Warum kann ich nicht Nicht-denken?

22.01.2013 um 14:48
Mein Gott, ist das nervtötend eine solche Diksussion mit Leuten zu führen, die den Unterschied zwischen denken und wahrnehmen nicht kapieren....

Sidhe hat recht, und acc hat recht, und jeder andere auch, der sagt, dass man nicht-denken kann.
Denken ist eine Funktion eines Teils des Gehirns, das man u.a. in Meditation ausschalten kann. Denken ist ein Prozess, in dem Wahrnehmung analysiert und bewertet wird, und das kann unterlassen werden, so dass stattdessen eine unmittelbare ungefilterte Wahrnehmung stattfindet.
Muss man mal erlebt haben...


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oneisenough
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Warum kann ich nicht Nicht-denken?

22.01.2013 um 15:08
@Sidhe
Sidhe schrieb:Du meinst also, außerhalb von meinen eigenen Gedanken existieren keine solchen, die ich zwar wahrnehme, aber die ich nicht selber erzeugte? Da irrst du dich, denn jeder Mensch erzeugt individuelle Gedanken, die sich zwar inhaltlich gleichen aber keinesfalls bei jedem gleichmäßig vorhanden sein müssen.
Jetzt hast du mich richtig neugierig gemacht ...

Welchen Gedanken anderer Menschen hast du denn schon mal wahrgenommen? Und wie machst du das? Beamst du dich vielleicht in das Bewusstsein eines anderen, um dessen Gedanken zu denken, oder wie muss ich mir das vorstellen?

Magst du mir mal ganz konkret sagen, wie es sich anfühlt, wenn ich an meine Schulzeit denke? Oder wie für mich ist, wenn ich an Beethoven´s 9. Sinfonie denke? Und wie ist es für mich, wenn ich deine Antworten hier überdenke? Erzähl doch mal ...
Sidhe schrieb:Gehst du jedoch von einer rein intellektuellen Ebene an dieses Thema heran, wirst du auch niemals auf einen richtigen Weg finden und jede Diskussion erübrigt sich.
Auf welcher "Ebene" bewegst du dich denn, die ich nicht auch jederzeit erreichen könnte?

Ich bin dir äußerst dankbar, dass du mich mit solchen Postings wie deinem letzten, auf den richtigen Weg führen wirst.


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Sidhe
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Warum kann ich nicht Nicht-denken?

22.01.2013 um 16:21
@oneisenough
oneisenough schrieb:Welchen Gedanken anderer Menschen hast du denn schon mal wahrgenommen? Und wie machst du das? Beamst du dich vielleicht in das Bewusstsein eines anderen, um dessen Gedanken zu denken, oder wie muss ich mir das vorstellen?
Eigentlich ergibt sich die Antwort auf diese Fragen schon aus dem Kontext meines obigen Beitrages.
Ich sagte, daß die Welt der Gedankenformen auf die grobstoffliche Welt einwirkt, und daß wir mit den Gedanken verbunden sind.
Hast du denn noch nie gespürt, wenn jemand schlecht oder auch gut über dich gedacht hat?
Wie genau sich dies anfühlt, kann ich dir nicht adäquat beschreiben, man muß die Erfahrung selber machen. Es ist aber nichts besonders, ein wenig Sensibilität genügt. Man spricht doch auch von einer "Atmosphäre" oder "Stimmung", die in einem Raum herrscht, was meinst du, woher die kommt?!
oneisenough schrieb:Magst du mir mal ganz konkret sagen, wie es sich anfühlt, wenn ich an meine Schulzeit denke? Oder wie für mich ist, wenn ich an Beethoven´s 9. Sinfonie denke? Und wie ist es für mich, wenn ich deine Antworten hier überdenke? Erzähl doch mal ...
So funktioniert das nicht, zumindest bei mir nicht, es mag Menschen geben, die dir auch so konkrete Fragen beantworten können.
Ich empfange eher die Stimmung, und auch das passiert ohne mein Zutun, ich kann es also nicht
herbei rufen.
Aber eines ist sicher, du überbewertest das Denken ganz gehörig :D
oneisenough schrieb:Auf welcher "Ebene" bewegst du dich denn, die ich nicht auch jederzeit erreichen könnte?
Auf der Ebene einer holistischen Wahrnehmung, in der ich nicht nur einen Teil, sondern das Ganze
im Zusammenhang betrachte. Selbstverständlich kannst du sie jederzeit erreichen.
Alles eine Frage des Wollens bzw. der Entwicklung und rein gar nichts Außergewöhnliches.
oneisenough schrieb:Ich bin dir äußerst dankbar, dass du mich mit solchen Postings wie deinem letzten, auf den richtigen Weg führen wirst.
Wenn du nichts weiter als Spott übrig hast, sobald jemand dein Weltbild kritisch beäugt, kann ich diese Diskussion gerne beenden, das spart dir und mir Zeit.





@LuciaFackel
Hat Recht, solchen Diskussionen fehlt der Geist und damit das Lebendige.
Es ist unglaublich ermüdend und unfruchtbar.


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Amiraji
ehemaliges Mitglied

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Warum kann ich nicht Nicht-denken?

22.01.2013 um 20:28
@all

Ich kann etliche Sekunden absolut ohne Gedanken sein, einfach so,
ohne irgend eine Meditation, im Tagesbewusstsein, entweder mit
offenen Augen, dann bin ich sehend wahrnehmend ohne Gedanken,
sehr entspannend und doch ist man aufmerksamer als vorher oder
mit geschlossenen Augen, das ist fast schwieriger.....aber ich habe
keinen Trick oder sonstwas, es geschieht einfach so.

Möchte ich es länger gestalten, (ein paar Sekunden mehr) dann
sage ich in Gedanken: Ich bin im Zero und dann ist Ruhe im Ge-
dankenzirkus, obwohl ich hellwach bin, sogar noch mehr als mit
Gedanken, weil mich nichts ablenkt beim Wahrnehmen.

Also ich kann gut mal ohne Gedanken sein.


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