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Gibt es so etwas wie einen bewussten Schöpfer von Allem?

202 Beiträge, Schlüsselwörter: Geist, Gott, Tod, Seele, Welt, Wahrheit, Erleuchtung, Budda
oneisenough
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Gibt es so etwas wie einen bewussten Schöpfer von Allem?

02.02.2013 um 01:34
@LuciaFackel
LuciaFackel schrieb:Ich komm nicht ganz mit, wieso das Objekt kopiert wird, indem ich es betrachte.
Hast du denn schon mal Folgendes gehört oder selbst etwas darüber gelesen?

Sehr vereinfachte Darstellung über die Wahrnehmung einer Blumenvase:

Vor dir auf dem Tisch steht eine Blumenvase. Das von der Vase reflektierte Licht tritt durch die Augenlinse ein, wobei es gebrochen wird und seitenverkehrt auf die Netzhaut an der Hinterseite der Augen projiziert wird. Nach Ablauf einer Reihe von chemischen Prozessen wandeln die Stäbchen- und Zapfenzellen in der Netzhaut dieses Bild in elektrische Impulse um. Diese Impulse wiederum werden dann durch die Augennerven zu einem Bereich im hinteren Teil deines Gehirns geleitet, dem sogenannten Sehzentrum. Und hier werden diese elektrischen Impulse als das bedeutungsvolle und dreidimensionale Bild wahrgenommen, welches du Blumenvase nennst.

Diese vereinfachte Beschreibung kann man wissenschaftlich noch sehr viel exakter und präziser beschreiben, doch hier soll sie derart genügen, weil sie prinzipiell das beschreibt, wie die Wissenschafter diesen Vorgang erklären.

Weil du hier nun fragst, wieso ein Objekt kopiert wird, möchte ich dich hier zunächst fragen, ob du solche Erklärungen kennst, oder nicht?

Haben wir es mit 2 Blumenvasen zu tun, eine, die auf den Tisch steht, und eine zweite, in Form einer Kopie als Abbild in deinem Gehirn?

Was ist deine Überzeugung hierzu?


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Gibt es so etwas wie einen bewussten Schöpfer von Allem?

02.02.2013 um 02:48
@oneisenough
Haa, wenn man es genau nimmt befindet sich noch eine dritte Blumenvase zw. Sender und Empfänger. Der elektromagnetische Informationsfluss sozusagen. Jedoch sind alle 3 nur reine Illusion/mehr Schein als sein.


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Keysibuna
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02.02.2013 um 17:34
Jop, und zwar den der Mensch sich selbst erschafft.


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02.02.2013 um 20:22
@oneisenough
oneisenough schrieb:Sehr vereinfachte Darstellung über die Wahrnehmung einer Blumenvase:

Vor dir auf dem Tisch steht eine Blumenvase. Das von der Vase reflektierte Licht tritt durch die Augenlinse ein, wobei es gebrochen wird und seitenverkehrt auf die Netzhaut an der Hinterseite der Augen projiziert wird. Nach Ablauf einer Reihe von chemischen Prozessen wandeln die Stäbchen- und Zapfenzellen in der Netzhaut dieses Bild in elektrische Impulse um. Diese Impulse wiederum werden dann durch die Augennerven zu einem Bereich im hinteren Teil deines Gehirns geleitet, dem sogenannten Sehzentrum. Und hier werden diese elektrischen Impulse als das bedeutungsvolle und dreidimensionale Bild wahrgenommen, welches du Blumenvase nennst.

Diese vereinfachte Beschreibung kann man wissenschaftlich noch sehr viel exakter und präziser beschreiben, doch hier soll sie derart genügen, weil sie prinzipiell das beschreibt, wie die Wissenschafter diesen Vorgang erklären.

Weil du hier nun fragst, wieso ein Objekt kopiert wird, möchte ich dich hier zunächst fragen, ob du solche Erklärungen kennst, oder nicht?

Haben wir es mit 2 Blumenvasen zu tun, eine, die auf den Tisch steht, und eine zweite, in Form einer Kopie als Abbild in deinem Gehirn?

Was ist deine Überzeugung hierzu?
Definitiv habe ich durch das Betrachten/ Wahrnehmen einer Blumenvase keine solche im Kopf. Es ist kein Porzellan in meinem Hirn, wenn ich eine Porzellanvase ansehe. Das könnte man theoretisch operativ feststellen, darin sind wir uns hoffentlich einig.
Ebenso ist die Fotografie eines Leoparden ja auch kein zweiter Leopard.

Erklärungen wie die, die Du oben geschrieben hast, sind mir bekannt.

Allerdings meine ich von Dir gelesen zu haben, dass Wahrnehmung ein Schaffensakt ist.
Gehst Du soweit zu sagen, dass alles, was ich im Aussen wahrzunehmen glaube, in Wirklichkeit nur in meinem Kopf bzw. zuerst in meinem Kopf besteht und von mir erst nach aussen projiziert wird?
Dann wäre die Vase draussen auf dem Tisch die Kopie, und das Original in meinem Kopf. ;)

Nein, stimmt auch nicht - in meinem Kopf wäre die Blaupause, die Idee der Vase, während draussen die Manifestation entsteht. Oder die Illusion der Manifestation.


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oneisenough
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03.02.2013 um 19:23
@LuciaFackel
Gehst Du soweit zu sagen, dass alles, was ich im Aussen wahrzunehmen glaube, in Wirklichkeit nur in meinem Kopf bzw. zuerst in meinem Kopf besteht und von mir erst nach aussen projiziert wird?
Es wäre falsch zu sagen "im Kopf". Der Kopf, die sinnlichen Fähigkeiten und das Gehirn sind nur die Hilfsmittel, um es zum Ausdruck zu bringen.
LuciaFackel schrieb:Dann wäre die Vase draussen auf dem Tisch die Kopie, und das Original in meinem Kopf.
Die Blumenvase existiert an keinem anderen "Ort" als im Bewusstsein, weil sie nur dort bemerkt werden kann.


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03.02.2013 um 19:31
@oneisenough
oneisenough schrieb:Die Blumenvase existiert an keinem anderen "Ort" als im Bewusstsein, weil sie nur dort bemerkt werden kann.
Was aber ist der "Anlaß", sie zu bemerken? Ist das nicht ein "Input" von Außen?
Und *wo* ist das Bewusstsein?


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oneisenough
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03.02.2013 um 19:40
@LuciaFackel
LuciaFackel schrieb:Was aber ist der "Anlaß", sie zu bemerken?
Blumenvasen gibt es nur, weil sie jemand benötigt und sie deswegen "erschaffen" hat.
LuciaFackel schrieb:Ist das nicht ein "Input" von Außen?
Was genau ist außen? Bist du innen und getrennt vom dem, was du als außen empfindest? Oder ist das, was du bemerkst, innen, und du befindet dich außen? Hast du das schon entschieden?
LuciaFackel schrieb:Und *wo* ist das Bewusstsein?
Der Begriff "Bewusstsein" ist eine Überschrift, eine Zusammenfassung. Es gibt kein "Ding", auf dem sich ein Etikett mit der Aufschrift "Bewusstsein" befindet.

Das jeweils Bewusste ist immer dort, wo du es, unter Bezugnahme zu etwas anderem, platzierst.


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03.02.2013 um 19:48
@oneisenough
Du schreibst zwar immer eine "Erwiederung" auf meine Postings, aber Du beantwortest meine Fragen nicht.
An einer Stelle schreibst Du, es gäbe zwei Vasen, nämlich die "auf dem Tisch" oder so, und ihr Abbild/ Kopie in meinem Gehirn.
Dann schreibst Du, es sei keine in meinem Kopf. (Wo hab ich denn dann mein Gehirn?)
Dann: nur im Bewusstsein - aber erklärst mir nicht, wie sie dahin kommt.

Und wo das Bewustsein ist, in dem Du die Vase oder ihr Abbild oder ihre Kopie, also Vase Nr. 2, ortest, willst Du mir auch nicht sagen.

Werd doch mal ein bisschen konkret, weniger labern, mehr klar erläutern.


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oneisenough
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03.02.2013 um 19:55
@LuciaFackel

Lies mal bitte genau, was ich schreibe, und nicht, was ich geschrieben haben könnte, dann gibt es auch keine Missverständnisse.

Ich schreibe keinesfalls, dass es 2 Blumenvasen gibt, sondern ich hinterfragte zunächst, ob es 2 davon gibt.

Eine Wo-Frage ist die Frage nach einem Ort. Es gibt aber keine Orte. Sie entstehen erst dann, wenn man 2 Eigenständigkeiten miteinander in Bezug setzt als Ergebnis dieses Vergleiches.

Wenn du also fragst "Wo hab ich denn dann mein Gehirn?" dann benötigst du 2 Eigenständigkeiten, eine, die du dein Gehirn nennst, und etwas anderes, was NICHT dein Gehirn ist, zum Beispiel deinen Schädel. Dann wirst du als Ergebnis den "Ort" erhalten und das Gehirn genau dort platzieren. Allerdings gilt es zu berücksichtigen, dass du all das nur innerhalb dessen tun kannst, was man Bewusstsein nennt.


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oneisenough
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03.02.2013 um 20:05
@LuciaFackel

Wenn du deinen Blick auf einen Stern am Himmel oder auf einen Baum wirfst, ist das was du siehst, nicht der Stern oder der Baum selbst. Du siehst etwas, das hauptsächlich mit Hilfe deiner Sinnesorgane und deines Gehirns erzeugt wird und im Bewusstsein als das Ergebnis von Anschauung überhaupt erst erschaffen wird. Das ist das Original für dich.

Deine Augen, die hauptsächlich aus Proteinen, Fett und Wasser bestehen, sind dabei wesentliche Elemente bei dem Vorgang des Sehens. Sie erzeugen ein gestochen scharfes Bild von dem Stern, und man denkt, dass das Bild, das man sieht, das Original ist.

Viele Menschen können nicht begreifen, dass alles, was sie sehen, tatsächlich selbst erschaffen ist.

In gleicher Weise wie der Sehvorgang findet auch der Hörvorgang statt. Wir beschreiben diesen Vorgang in der Regel wie folgt: Das Ohr fängt die vorhandenen Luftschwingungen auf und leitet sie über das Mittelohr, wo sie verstärkt werden, ins Innenohr. Dort werden diese Luftschwingungen in elektrische Impulse umgewandelt und ins Hörzentrum des Gehirns geleitet, wo sie aufgrund von Gewohnheiten vor-interpretiert werden. Doch das ist falsch.

Tatsächlich sind es die selbst erzeugten Signale, die uns eine Außenwelt voller Luft vorgaukeln. Denn um von dem Vorhandensein von Luft sprechen zu können, benötigst du zunächst einen geistigen Eindruck, damit du etwas hast, was du dann als Luft bezeichnen kannst und dem du einen "Ort" zu weisen kannst (in diesem Fall: außerhalb von dir). Doch auch du selbst, oder besser gesagt das, was für dich hälst, ist nur ein geistiger Eindruck im Bewusstsein. Dann stellst du diese beiden Eindrücke in ein Bezugssystem und entscheidest, welchen der beiden du als "innen" und welchen du als "außen" verstehen möchtest. Ohne diese beiden geistigen Eindrücke wäre dir das nicht möglich.

Genau wie der Sehvorgang im Sehzentrum des Gehirns erzeugt wird, vollzieht sich der vorbereitende Hörvorgang analog dazu im Hörzentrum des Gehirns. Doch das Gehirn selbst sieht und hört nichts davon. Es erledigt bloß seinen Job, weswegen es erschaffen wurde.

Daraus folgt unwiderlegbar: Es gibt außerhalb des Gehirns keine Töne. Denn der „Ort“, an dem Luftschwingungen in Töne umgewandelt werden, ist weder bei einem Objekt selbst, noch in unseren Ohren und auch nicht im Gehirn, sondern im Bewusstsein. Denn die elektrischen Impulse, welche die Luftschwingungen repräsentieren, haben weder eine Lautstärke noch irgendeine Klangfarbe. Man kann sie für alles mögliche benutzen. Dieselben Impulse sind gut genug, um einen Stern am Himmel zu erzeugen, und dieselben Impulse sind gut genug, um das geistige Verständnis zu erzeugen, dass es dich gibt. Die Impulse haben keine Ahnung, was sie jeweils erzeugen sollen.

Ein weiteres Beispiel zum besseren Verständnis:

Wenn du dich mit einem deiner Freunde unterhälst, dann siehst du die Erscheinung deines Freundes nicht außerhalb von dir, sondern du siehst deinen Freund als einen Bewusstseinsinhalt, den du dir mit Hilfe deiner Sinnesorgane und des Gehirns erschaffen hast. Und auch die Stimme deines Freundes befindet sich nicht außerhalb, sondern wird auf dieselbe Weise erst in deinem Bewusstsein erschaffen, damit du etwas hast, was du als die Stimme deines Freundes bezeichnen kannst.

Ob dein Freund weit von dir entfernt steht, oder ob er direkt hinter dir steht, du glaubst, dass du seine Stimme entsprechend seinem Standort aus der Ferne oder aus der Nähe hörst. Tatsächlich jedoch ist die Stimme deines Freundes weder direkt hinter dir, noch weit entfernt. Die Stimme deines Freundes ist im Bewusstsein, denn nur dort kannst du sie bemerken.
LuciaFackel schrieb:Werd doch mal ein bisschen konkret, weniger labern, mehr klar erläutern.
Das Labern hat nun ein Ende.


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03.02.2013 um 20:12
@oneisenough
OK, dann erkläre mir bitte das Wort "bemerken".
oneisenough schrieb:Die Blumenvase existiert an keinem anderen "Ort" als im Bewusstsein, weil sie nur dort bemerkt werden kann.


Bevor ich mich weiter auf das einlasse, was Du schreibst, erkläre ich Dir noch einmal, wie es sich meiner Überzeugung nach verhält:

Es gibt nur zwei "Dinge", die existieren, nämlich Bewusstsein und Energie.

Das Bewusstsein greift eine Möglichkeit, ein Potential, auf, und formt die Energie, manifestiert so das Potential - das nennt man "Erschaffen".

Räumlichkeit, also ein "wo", entsteht erst, wenn es zwei Bewusstseinspunkte gibt, z.B. "Ich" und "Es". Es gibt nicht per se Raum und Zeit, denn diese beiden Begriffe brauchen mindestens diese zwei Punkte und spielen sich zwischen ihnen ab.

Das "Ur-Bewusstsein" ist allumfassend, und jedes Ich, das im Raum gegen ein Nicht-Ich abgegrenzt ist, ist Illusion, eine Spielerei dieses einen Urbewusstseins.
So auch z.B. *ich und die Vase*, also ein Betrachter und etwas Betrachtetes.


Solche Begriffe wie wahrnehmen, bemerken, sehen etc. setzen voraus, dass etwas da ist, was so aufgenommen wird. Das meinte ich mit dem Begriff "Anlass" - kommt ein Reiz auf Deine Netzhaut? Dann wäre die Vase aussen, und Du holst sie per Sehen in Dein Bewusstsein.
Oder "denkst Du sie Dir aus", dann wäre sie ein Output, und was hätte dann Deine Netzhaut damit zu tun?
Sich etwas ausdenken heisst für mich, ein Potential aufzugreifen. Die sind in der Leere vorhanden immer schon, alle.

Du schreibst abwechselnd, die Vase existiert nur im BEwusstsein, und dann,
oneisenough schrieb:Das jeweils Bewusste ist immer dort, wo du es, unter Bezugnahme zu etwas anderem, platzierst.
Bitte schreibe nicht immer nur, wie ich Dich evtl. missverstanden habe, sondern erkläre, was Du meinst.
Erkläre so, als ob Du Dir wünschst, dass ich Dich verstehe.


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oneisenough
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03.02.2013 um 20:25
@LuciaFackel

Es gibt zwei Richtungen:

Wenn Wahrnehmung jene Richtung meint, die zu dir hin weist, dann muss es zwangsläufig etwas Vorausgesetztes geben, von dem etwas ausgeht, und zwar zu dir hin.

Wenn es jedoch stimmt, dass der Beobachter das Beobachtbare mit dem Akt der Beobachtung erschafft, dann gilt diese Richtung nicht mehr. Dann ist es keine Wahrnehmung mehr, sondern eine Wahrgebung. Und wenn das zutreffen sollte (was der Fall ist, aber eben noch nicht alle verstanden haben), dann irren sich alle, die von einer Wahrnehmung sprechen.


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03.02.2013 um 20:47
Kurze Antwort auf die Eingangsfrage:

Vielleicht


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03.02.2013 um 21:19
@oneisenough
Diese letzte Antwort von Dir gefällt mir sehr gut. :) Danke dafür.

Und an welche dieser beiden Richtungen glaubst Du?

Und wenn ich sage, dass alles als Potential bereits existiert und vom Bewusstsein aufgegriffen und so erschaffen/ manifestiert wird, dann wäre doch beides der Fall - zunächst die WahrNEHMUNG des Potetials, und dann die WahrGEBUNG, also Manifestation, beides kraft des Bewusstseins.


Auf den langen Text, den Du weiter oben gepostet hast, werde ich später noch eingehen; ich war vorhin so mit dem Verfassen meines Postings beschäftigt, dass mir Deine zwischenzeitliche Antwort entgangen war.


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DieSache
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Gibt es so etwas wie einen bewussten Schöpfer von Allem?

03.02.2013 um 21:37
Bewusster Schöpfer müsste bedeuten etwas personifiziertes konstruiert kognitiv mit festgelegtem Ziel, an solch eine Schöpfung glaube ich nicht, verstehe unter Gott vielmehr eine Art physikalische Kraft und sehe in der Schöpfung die Kausalität von Resonanzmustern...


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Gibt es so etwas wie einen bewussten Schöpfer von Allem?

03.02.2013 um 22:24
@DieSache
DieSache schrieb:an solch eine Schöpfung glaube ich nicht
Das ist schon gut gesagt...

Mehr kann man im Moment auch nicht, als glauben. :)
Dies tun auch die Wissenschaftler: Sie glauben nicht an Gott aber glauben vielleicht eine Erklärung zu haben, von der sie aber wissen dass sie nicht 100% zutreffen muss, da sie zumindest bis jetzt damit nicht alle "Aspekte" einschliessen können oder besser gesagt nicht alle "Phänomene" erklären können.

Einstein aber z.B. sagte: "Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich grenzenlos überlegene Vernunft - die gängige Vorstellung, ich sei ein Atheist, beruht auf einem großen Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat diese kaum begriffen."


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DieSache
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04.02.2013 um 10:51
@Astralvogel

er sagte auch, dass Gott nicht würfle, ich glaube er spielt vielmehr Billard im Universum ;)


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oneisenough
ehemaliges Mitglied

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04.02.2013 um 13:33
@LuciaFackel
LuciaFackel schrieb:Diese letzte Antwort von Dir gefällt mir sehr gut. :) Danke dafür.

Und an welche dieser beiden Richtungen glaubst Du?
Deine Formulierung, an welche dieser Richtungen ich glaube, ist die Frage nach einer Vorstellung. An etwas zu glauben ist dasselbe wie sich etwas vorzustellen.

Ich stelle mir jedoch nicht vor, dass es entweder die eine oder die andere Richtung geben könnte, sondern ich beobachte tatsächlich, dass es nur eine einzige Richtung gibt, und zwar die der Wahrgebung.
LuciaFackel schrieb:Und wenn ich sage, dass alles als Potential bereits existiert und vom Bewusstsein aufgegriffen und so erschaffen/ manifestiert wird
Auch hier beobachte ich etwas anderes, und ich formuliere es auch anders, und zwar:

Vom Bewusstsein wird nichts erschaffen, sondern: Das Erschaffte ist dann das jeweils Bewusstseiende. Beispiel: Ein Kühlschrank ist mir bewusst. Der Kühlschrank ist ohne jeglichen Zweifel ein Teil des Bewusssteins, denn sonst wüßte ich nichts über ihn.

Daher ist für mich das Bewusstsein immer ein ganz konkretes Ding, ein ganz konkreter Gegenstand, eine ganz konkrete Eigenständigkeit, die von etwas anderem unterscheidbar ist. Wenn ich alle Dinge, die es gibt, die ich bereits kenne, und auch jene, die ich noch nicht kenne, - wenn ich all diese Dinge zusammenfassend in einem Begriff zum Ausdruck bringen sollte, dann nehme ich dazu den Begriff "Bewusstsein", einfach deswegen, weil es sich dadurch erklärt, dass Bewusstsein alle Dinge sind, die mir bereits bewusst sind, wie auch solche, die mir prinzipiell bewusst werden können.

Da ich jedoch all diese verschiedenen Dinge beobachten kann, bin ich selbst kein solches Ding, da Beobachtung immer eine Distanz zwischen Beobachter und Beobachtetem benötigt, weil sonst keine Beobachtung zustande käme.


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Kayla
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05.02.2013 um 10:39
@oneisenough
oneisenough schrieb:Daher ist für mich das Bewusstsein immer ein ganz konkretes Ding, ein ganz konkreter Gegenstand, eine ganz konkrete Eigenständigkeit, die von etwas anderem unterscheidbar ist. Wenn ich alle Dinge, die es gibt, die ich bereits kenne, und auch jene, die ich noch nicht kenne, - wenn ich all diese Dinge zusammenfassend in einem Begriff zum Ausdruck bringen sollte, dann nehme ich dazu den Begriff "Bewusstsein", einfach deswegen, weil es sich dadurch erklärt, dass Bewusstsein alle Dinge sind, die mir bereits bewusst sind, wie auch solche, die mir prinzipiell bewusst werden können.
Was wir für das Ding oder die Sache selbst halten sind lediglich Phänome, ein zurückgeworfenes Bild, eine Darstellung von Etwas, von dem wir glauben, das wir es direkt wahrnehmen. Wenn wir einen Baum sehen, dann sehen wir nicht wie er ist, sondern wir nehmen ihn so war, wie er uns von unserem Gehirn dargestellt wird. In unserem Bewusstsein existieren keine Dinge, sondern nur Phänome, Kopien davon.
Wir leiden an einer Täuschung, wenn wir glauben, die Bilder in unseren Köpfen wären die äußere Welt. Wir täuschen uns, wenn wir denken, dass der Baum, den wir sehen, der Baum selbst ist. Unser Bewusstsein ist von der Struktur her nichts weiter als eine leere Leinwand, auf welche die Phänome durch die wahrnehmende Struktur unserer Sinne, die Übersertzungen des Gehirns projeziert werden. Wir erkennen keine Wirklichkeit, sondern nur deren Phänome und Kopien.


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oneisenough
ehemaliges Mitglied

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05.02.2013 um 13:40
@Kayla
Kayla schrieb:Unser Bewusstsein ist von der Struktur her nichts weiter als eine leere Leinwand, auf welche die Phänome durch die wahrnehmende Struktur unserer Sinne, die Übersertzungen des Gehirns projeziert werden. Wir erkennen keine Wirklichkeit, sondern nur deren Phänome und Kopien.
Es gibt keine Kopien, weil Originale genügen. Wenn du aus dem Fenster in die Welt schaust, dann schaust du "ins" Bewusstsein. Wo solltest du sonst hinsehen können?


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