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Zuwanderung in Deutschland begrenzen? Wie würdet ihr abstimmen?

pokpok
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Zuwanderung in Deutschland begrenzen? Wie würdet ihr abstimmen?

14.04.2014 um 10:15
@Shionoro
Okay, ich sehe schon du hast nichts anderes anzubieten als mich hier weiter anzugreifen. Ich habe es versucht mit dir eine Basis zu finden.
Mir bleibt nur zu sagen dass wenn du meinst mich hier weiterhin anzugreifen oder iwelche Aussagen die ich nie getroffen habe zu unterstellen dann werde ich dich ohne Vorankündigung melden.

Ich erwarte jetzt deinerseits keine Antwort mehr auf diesen Post.

Mir wäre es jetzt Recht @all wenn wir zum "Tagesgeschäft" über gehen könnten.


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Zuwanderung in Deutschland begrenzen? Wie würdet ihr abstimmen?

14.04.2014 um 10:16
@pokpok

Doch, z.b. hab ich dir gezeigt wie die EU die afrikanische wirtschaft zerstört und von dir kam kein einziges Argument, und du hast auch nich spezifiziert, was du mit deiner aussage gemeint haben könntest.

Ich weiß nicht, was du dir unter einer Diskussion vorstellst, vermutlich, dass man dir recht gibt.


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Kurosagi
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Zuwanderung in Deutschland begrenzen? Wie würdet ihr abstimmen?

14.04.2014 um 10:17
@Shionoro
Shionoro schrieb:Aber hier werden Menschen die aus wiedrigsten Verhältnissen fliehen herabgesetzt und zu Feiglingen oder Schmarotzern degradiert, oder wenigstens leuten, die aus Bequemlichkeit nach Europa kommen, und das geht gar nicht.
Wer hat das geschrieben?

Also ich nicht, zwar bin ich der Meinung das wirklich viele zu leicht manchmal hier etwas bekommen, gleichzeitig weiß ich aber auch das bestimmte Krisengebiete gefährlich sind und man am liebsten in Sicherheit sein will.
Ein gutes Beispiel ist der Film Blood Diamond.

Allerdings ist es doch wohl klar, dass Deutschland nicht als Auffangbecken für jeden Ausländer da sein soll, andere Länder sind da auch strenger wie die Schweiz z.b.

Ich finde es einfach übertrieben, dass Merkel anderen in den Arsch kriecht, für das was die Deutschen Obernazis damals verzapft hatten.

Es ist klar dass Menschen Hilfe suchen und ein neues Leben beginnen wollen, dass verstehe ich.

Dennoch bin ich der Meinung das wir nicht verpflichtet sind jeden zu helfen, ob wir es können oder nicht, spielt keine Rolle.

Man sollte versuchen die Dinge in den Krisenländern zu lösen.

Beispiele gibs etliche in Afrika, viele Pächter verarschen die Bauern, geben eine Art Kredit und der Bauer kann es kaum zurück zahlen, viele Naturkatastrophen und Hungersnöte sind vorhanden, woraufhin die Bürger öfters zurück gedrängt werden zu fliehen oder wegen dem Hauptmerkmal, Krieg.

Doch man sollte sich vor Augen führen, dass es auch nichts bringt dort Nahrung oder Spenden hin zu schicken.
Sondern einfach nur Diplomatie um die Lagen zu beruhigen und den Leuten helfen die Lebensbedingungen besser zu sichern, denn eins liegt doch wohl auf der Hand, wenn sich dort nie was ändert, wird sich auch nichts mit den Flüchtlingen ändern und es werden immer mehr und mehr und irgendwann kann Deutschland auch nicht mehr.

Man muss da schon an einern Lösungsstrang ziehen, dass mit dem flüchten auf Dauer ist keine Lösung, zumindest nicht für die Krisen die dort herrschen, denn sie werden weiter existieren.

Und eins ist klar, Ausländer die hier rein kommen, werden öfters als billige Arbeitkräfte missbraucht, während viele Deutsche vom arbeitsmarkt zurück gedrängt werden.

Ich habe das schon oft gehört, lieber wurde ein Polner/russe genommen, der nicht mal wirklich deutsch kann, als ein Deutscher, einfach nur lächerlich.

Beide Seiten sollten sich einen gefallen tun, nämlich das sie versuchen die Dinge dort zu lösen und wir helfen dabei.

Natürlich gibt es welche die keine andere Möglichkeit haben außer zu fliehen, aber ich finde das es sowas nicht geben dürfte, man müsste dort die Dinge anpacken, um den Krebs zu bekämpfen, sonst streut er immer weiter.

So wenn du diese Meinung als falsch empfindest oder sie nicht verstehst, kann ich dir auch nicht mehr helfen.


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Alano
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14.04.2014 um 10:19
pokpok schrieb:Mir wäre es jetzt Recht @all wenn wir zum "Tagesgeschäft" über gehen könnten.
wäre es nicht sinnvoller, wenn sich einige hier lieber mal ne Arbeit suchen würden?


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14.04.2014 um 10:36
Kurosagi schrieb:Ich finde es einfach übertrieben, dass Merkel anderen in den Arsch kriecht, für das was die Deutschen Obernazis damals verzapft hatten.
Das Ganze hat viel tiefgreifendere Gründe und beteiligt bzw. verpflichtet auch weitaus mehr Nationen als nur Deutschland oder die EU.

Wenn du mal ein wenig Zeit hast, solltest du dich mal hier einlesen. Das bringt etwas Licht in's Dunkel. Wikipedia: Humanitäres_Völkerrecht


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Kurosagi
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14.04.2014 um 10:38
@Aldaris

Ok ich schaue mal rein, nur kommt es mir so vor das Deutschland immer im Mittelpunkt als Helfer steht.


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14.04.2014 um 10:40
@Kurosagi
Kurosagi schrieb:Allerdings ist es doch wohl klar, dass Deutschland nicht als Auffangbecken für jeden Ausländer da sein soll, andere Länder sind da auch strenger wie die Schweiz z.b.

Ich finde es einfach übertrieben, dass Merkel anderen in den Arsch kriecht, für das was die Deutschen Obernazis damals verzapft hatten.
Aber das passiert doch gar nicht.
Merkel verfolgt, wie die gesamte CDU, eher eine Abschottungspolitik und zahlt für nichts, was nicht auch Deutschland in irgendeiner Form nützt.

Gib da doch mal Beispiele.

Wir werden mit einer fast absoluten Mehrheit von einer konservativen Regierung geführt.

Wir sind sicherlich kein 'Auffangbecken für jeden ausländer', richtig ist dass wir eine Migration haben die wir benötigen, sowohl was den Arbeitsmarkt betrifft als auch unsere Demographischen Verhältnisse.
Wir haben mittlerweile sogar einen Braindrain mit dem wir Fachkräfte aus Krisenländern herausziehen, was diesen Ländern teilweise sogar schadet, uns aber nutzt.
Unsere Migration hat mit Altruismus nichts zu tun, was wir da an Migranten bezahlen, die hier Sozialhilfe empfangen, das machen wir wieder wett.

Wem kriecht Merkel denn in den Arsch?

Es gehört zum guten Ton, NAzi verbrechen anzuprangern und daran zu erinnern, aber wenn es um's Geschäft geht tritt Deutschland genauso egoistisch auf wie alle anderen Länder, insbesondere seit der Merkel Ära.
Es ist klar dass Menschen Hilfe suchen und ein neues Leben beginnen wollen, dass verstehe ich.

Dennoch bin ich der Meinung das wir nicht verpflichtet sind jeden zu helfen, ob wir es können doer nicht, spielt keine Rolle.
Warum sollten wir denn nicht helfen, wenn wir zum teil für die Verhältnisse in den entsprechenden Ländern sogar mitverantwortlich sind, sei es durch wirtschaftliche Aktionen oder durch Waffenexporte?
Es geht hier nicht um unser Märtyrium für die Welt, es geht hier auch um Gerechtigkeit.
Es ist nicht gerecht, von seiten der EU die afrikanische wirtschaft beispielsweise durch eigene Subventionen zu vernichten, die dann sogar als 'Exporthilfen' getarnt werden, und dann zu sagen 'ihr müsst selbst sehen wie ihr mit euren Problemen klar kommt'.

Und sich dann sogar noch als lieber helfer, der ausgenommen wird, hochzustilisieren.
Man sollte versuchen die Dinge in den Krisenländern zu lösen.

Beispiele gibts etliche in Afrika, viele Pächter verarschen die Bauern, geben eine Art Kredit und der Bauer kann es kaum zurück zahlen, viele Naturkatastrophen und Hungersnöte sind vorhanden, woraufhin die Bürger öfters zurück gedrängt werden zu fliehen oder wegen dem Hauptmerkmal, Krieg.
Wie gesagt sind solche Probleme nicht von einzelnen Nationen lösbar in einer globalisierten Welt mit Komplexen Abhängigkeiten.

Es gibt vielerlei Unsinn, den man gerade in Afrika angestellt hat, und viele Konflikte, die auch ursächlich auf Europäer und Amerikaner zurückgehen.

Jetzt alle Verantwortung dafür abzustreiten ist nicht ehrlich.

Insbesondere ist es ja nicht so, als habe es aufgehört, wir richten immernoch viel Unheil in den dortigen Regionen an.
Doch man sollte sich vor Augen führen, dass es auch nichts bringt dort Nahrung doer Spenden hin zu schicken.
Sondern einfach nur Diplomatie um die Lagen zu beruhigen und den Leuten helfen die Lebensbedingungen besser zu sichern, denn eins liegt doch wohl auf der Hand, wenn sich dort nie was ändert, wird sich auch nichts mit den Flüchtlingen ändern und es werden immer mehr und mehr und irgendwann kann Deutschland auch nicht mehr.
Ja richtig, das bringt nix, genau das machen wir aber.
Wir schicken genau so viele Almosen, als das es dort keine MAssenfluchten gibt.

Man hat sogar Diktatoren wie Gaddafi dafür bezahlt, dass er keine Flüchtlinge auf das Meer ließ.
Und man hat sich dabei weiterhin als edlen Helfer aufgespielt.

Diplomatie ist heuchlerisch.
Man redet und redet und tut so als wolle man helfen, und im gleichen Atemzug zwingt man Staaten zu Verträgen die eigentlich nur uns nützen.

WIR sind ein großer Grund dafür, dass es immer mehr Flüchtlinge gibt, und trotzdem wollen wir das nicht wahrhaben und versuchen uns abzuschotten, sie wieder abzuschieben wenn sie doch rüberkommen, die Verantwortung dafür abzustreiten und weiterhin nennen wir uns dann 'die Wohlfahrt der welt'.



Beispielsweise dumpt man Lebensmittel, die man hier zu viel hat, nach Afrika herüber und 'verschenkt' diese, obwohl afrikanische Staaten das nicht wollen und sich sogar versucht haben dagegen zu wehren, weil das für uns billiger ist, als sie zu vernichten.
Das führt dazu, dass natürlich, wenn man sie umsonst verteilt, in entsprechenden Ländern keiner mehr die heimischen Produkte kauft.

Und man nennt das dann einen Akt der Entwicklungshilfe, so heuchlerisch gehen wir in Afrika vor.

Und trotzdem erzählt man immer weiter das märchen, dass wir da unten die Leute ganz altuistisch durchfüttern.
Kurosagi schrieb:Man muss da schon an einern Lösungsstrang ziehen, dass mit dem flüchten auf Dauer ist keine Lösung, zumindest nicht für die Krisen die dort herrschen, denn sie werden weiter existieren.
Sie existieren weiter, weil niemandem hier ernsthaft an einer Lösung gelegen ist.
Viele der Konflikte gehen auf uns zurück, jedenfalls auf Europäer.

Viele der Konflikte könnte man mit ernsthafter Entwicklungshilfe entspannen.
Kurosagi schrieb:Und eins ist klar, Ausländer die hier rein kommen, werden öfters als billige Arbeitkräfte missbraucht, während viele Deutsche vom arbeitsmarkt zurück gedrängt werden.
Es wird immer die unterste soziale schicht ausgebeutet, ob wir hier Ausländer haben oder nicht.
Das können wir wie gesagt auch in sehr homogenen Staaten beobachten.

Verdrängt wird hier keiner, nicht umsonst haben Ausländer höhere Arbeitslosenzahlen als Deutsche.
Wir haben schließlich nichteinmal hohe arbeitslosen zahlen, im Gegenteil, auf lange sicht benötigen wir ausländische Arbeitskräfte weil wir in einer alternden Gesellschaft leben.

Wenn gut ausgebildete junge Spanier hierher kommen dann nutzt uns das etwas.
Kurosagi schrieb:Ich habe das schon oft gehört, lieber wurde ein Polner/russe genommen, der nicht mal wirklich deutsch kann, als ein Deutscher, einfach nur lächerlich.
Oft macht der aber auch einfach ruhig seinen Job und hat weniger Ansprüche, oder macht einen Job, den nur wenige deutsche machen wollen.

Wie willst du in der Pflege ohne polnische oder osteuropäische Pflegerinnen auskommen?
Es gibt keinen großen deutschen Nachwuchs, und wie willst du später die Altenheime dann mit Pflegekräften versorgen?

Außerdem sind Migration und Asyl ja zwei ganz unterschiedliche Sachen.
Asylanten dürfen ja nichtmal arbeiten, die nehmen auch keinen den Arbeitsplatz weg.

Unser Arbeitsmarkt braucht ausländische Arbeitskräfte, ohne die ging es uns allen in Deutschland schlechter, wirtschaftlich.
Migration nutzt Deutschland, sonst wäre sie schon längst gedrosselt worden.
Kurosagi schrieb:Beide Seiten sollten sich einen gefallen tun, nämlich das sie versuchen die Dinge dort zu lösen und wir helfen dabei.
Wie gesagt, Asyl und Migration sind zwei ganz unterschiedliche Sachen.

Wie soll eine Syrische Witwe mit ihrem Kind, die hier her flieht, 'die dinge vor ort lösen'?

Wie ein Minenarbeiter im Kongo, oder Leute aus Hungerregionen, wo das essen nicht für alle reicht?
Warum sollen die in ihrem Land bleiben, wie sollen sie da irgendein Problem lösen, was nichtmal national zu bewältigen ist, sondern nur international?
Kurosagi schrieb:Natürlich gibt es welche die keine andere Möglichkeit haben außer zu fliehen, aber ich finde das es sowas nicht geben dürfte, man müsste dort die Dinge anpacken, um den Krebs zu bekämpfen, sonst streut er immer weiter.
Aber wer soll das machen, wenn nicht wir als EU oder Staaten Gemeinschaft?
Kurosagi schrieb:So wenn du diese Meinung als falsch empfindest oder sie nicht verstehst, kann ich dir auch nicht mehr helfen.
Diese Meinung basiert halt auf einigen Vorstellungen, die so nicht stimmen.
Wenn man von falschen Prämissen ausgeht, dann kann man, auch wenn man korrekt folgert, zu falschen Ergebnissen kommen.

und die Prämisse, Deutschland füttert altruistisch leute durch, die ist so nunmal falsch.


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14.04.2014 um 10:40
@Alano

hey hey hey, ich arbeite im Moment.


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14.04.2014 um 10:44
pokpok schrieb:Hältst du diese Flüchtlinge wirklich für so blöde dass sie ihr Hab und Gut eintauschen für eine Chance auf Sterben?
Die meisten wissen von den Risiken, spätestens wenn sie die Bootsfahrt antreten.
Man muss aber die Situation kennen, aus der sie flüchten, um verstehen zu können, dass sie wirklich alles Geld zusammenkratzen und Hab und Gut (wennüberhaupt vorhanden) hinter sich lassen und ihr Leben riskieren. Oder die Familie legt zusammen, in der Hoffnung, dass irgendwann etwas Geld zurückgeschickt wird.
Das mag schwer zu verstehen sein, aber es gibt genug Reportagen und Berichte, und man kann auch mal mit einem Betroffenen selbst sprechen - eine Freundin ist mit 13 aus Kenia gekommen, alleine, mit nichts als einer Adresse in der Tasche. Wenigstens konnten ihr Verwandte ein Flugticket kaufen, sie musste nicht ihr Leben riskieren.
Sie durfte bleiben, weil sie von sehr grosszügigen Menschen adoptiert wurde.
Kurosagi schrieb:Man sollte versuchen die Dinge in den Krisenländern zu lösen.
Niemand übt meines Wissens irgendwelchen nennenswerten Druck auf eine afrikanische Regierung aus, die Lebensumstände ihrer Bürger zu verbessern.
Die Millionen, die Nigeria für Öllizenzen kassiert, kommen nirgendwo bei der Bevölkerung an. Muckt man dagegen auf, hat man die Polizei oder einen Schlägertrupp auf dem Hals. Selbst Lehrer haben nicht die Möglichkeit, irgend etwas zu verbessern ... mit Schulen, die aus einem einzigen Raum für sämtliche Kinder des Dorfes bestehen und kaum Material haben, mit einem Hungerlohn für den Lehrer und so weiter und so fort.
Dasselbe Bild findet sich in den anderen zentralafrikanischen Staaten, die unter Bürgerkriegen, Korruption und Rohstoffvorkommen leiden.
Man gibt höchstens Geld für Flüchtlingscamps aus, die die Grösse von Kleinstädten erreichen, man versucht die Flüchtlingstrecks abzufangen, man unterrichtet die Soldaten und Polizisten im Umgang mit Flüchtlingen.
Einzelne Projekte, die Erfolge zeigen, weisen nur umso deutlicher auf das Desinteresse der Regierungen hin, irgendetwas zu verändern. Und die Rebellengruppen der Region schon gar nicht.

Warum die Menschen ihr Leben riskieren? Weil immer nur diejenigen zurückkehren, oder sich melden und Geld schicken, die erfolgreich waren. Die Toten und die, die in Italien und Spanien, Griechenland und Portugal mittel- und obdachlos dahinvegetieren, die verschweigen ihr Scheitern oder können nicht mehr berichten.
Die Werber und Schlepper werden die Risiken nicht erwähnen ... und nicht jeder in Afrika hat Internetanschluss und liest Zeitung.

Ja, man sollte versuchen, die Probleme in den Krisenländern zu lösen. Zunächst mal muss man sich aber auch darüber klar werden, dass man an der Entstehung vieler Krisen unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist.


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14.04.2014 um 10:58
Kurosagi schrieb:Ausländer die hier rein kommen, werden öfters als billige Arbeitkräfte missbraucht, während viele Deutsche vom arbeitsmarkt zurück gedrängt werden.
Ja, es sind deutsche Arbeitgeber, die davon profitieren. Vor allem ungelernte Hilfskräfte im Niedriglohnsektor haben da das nachsehen.
Ist die Lösung nun, die Jobs wieder für Deutsche freizumachen, oder wäre die Lösung nicht eher, einen Mindestlohn einzuführen und Arbeitslose besser zu qualifizieren, damit sie nicht auf solche Jobs angewiesen sind?
In jedem Fall ist die Lösung nicht, die ungewünschten Arbeitskräfte rauszuschmeissen.

Und wie @Shionoro schon schrieb: viele Jobs sind nicht mehr mit Einheimischen zu besetzen ... oder nur mit staatlicher Subvention, wenn der Lohn nicht zum Leben reicht und Hartz4 aufgestockt werden muss.


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Kurosagi
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14.04.2014 um 11:03
@Shionoro

Alles oder das meiste was du geschrieben hast, weiß ich selbst. ;)

Natürlich sind die Industrieländer schuld, dass es denen da so schlecht geht.

@FF

Jo


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14.04.2014 um 11:05
@Kurosagi

Weswegen bist du denn dann dagegen, mehr Flüchtlinge aufzunehmen?
Es geht ja nicht nur um mehr, es geht um bessere Betreuung von Flüchtlingen und einen menschlicheren Umgang mit ihnen, bei dem sie nicht einfach nur in Lager verfrachtet werden.

Europa kann sehr wohl mit sehr viel mehr Flüchtlingen fertig werden, wenn man sie gerechter aufteilt.

Deutschland nimmt ja kaum welche auf, dieses Problem bleibt meist auf den Mittelmeerstaaten sitzen.


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pokpok
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14.04.2014 um 11:15
FF schrieb:Ja, man sollte versuchen, die Probleme in den Krisenländern zu lösen. Zunächst mal muss man sich aber auch darüber klar werden, dass man an der Entstehung vieler Krisen unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist.
Seit vielen Seiten endlich mal etwas vernünftiges zu lesen bekommen.
Gleich vorweg, ich habe keine Lösung, sonst würde nicht hier sitzen. Und ehrlich gesagt wäre ich mit der Aufgabe auch überfordert.

Dennoch bleibe ich dabei zu sagen das es sinniger wäre diese Situation aus den eigenen Reihen anzupacken. Das sie dabei jegliche Unterstützung unserseits erhalten sollten, steht außer Frage.
Es bringt niemanden etwas immer nur die Symptome zu behandeln wenn die Ursache nicht bekämpft wird. Und da haben wir schon das Stichwort "Kämpfen". Menschen sind schon für weniger gestorben. Wir hier in D wären nicht dort wenn unsere Angehörigen nicht das getan hätten was sie getan haben. Heißt, wenn ich bereit bin mein Leben iwelchen Schlepperbanden zu opfern dann kann man das auch für bessere Verhältnisse im eigenem Land einsetzen.
Wir könnten zB die Antifa rüberschicken, denn die wird ihnen schon zeigen wie es funktioniert. ;)
FF schrieb:Ist die Lösung nun, die Jobs wieder für Deutsche freizumachen, oder wäre die Lösung nicht eher, einen Mindestlohn einzuführen und Arbeitslose besser zu qualifizieren, damit sie nicht auf solche Jobs angewiesen sind?
Dem Mindestlohn stehe ich gespalten gegenüber. Auf der einen Seite macht er viele kleine Läden kaputt. Um das wieder rein zu bekommen müssten die Preise wieder angehoben werden. beißt sich also die Katze in den Schwanz.

Arbeitslose besser zu qualifizieren ist sone Sache. Wäre die Bildung hier exzellent, bräuchten wir keine Fachkräfte von Außerhalb. Was wiederum bedeutet das Zugereiste hier auch nicht die erhoffte/erwartete Bildung genießen werden da es ja nicht mal für die eigenen Reihen ausreichend ist. Hier kommt die Katze wieder ins Spiel.


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14.04.2014 um 11:30
pokpok schrieb:wenn ich bereit bin mein Leben iwelchen Schlepperbanden zu opfern dann kann man das auch für bessere Verhältnisse im eigenem Land einsetzen.
Erstens sind sich viele, wie gesagt, der Risiken nicht bewusst. Und zweitens tauschen sie ganz sichere Repressalien (Inhaftierung, Folter, Schlägertrupps, Arbeitslosigkeit oder auch mal Tod) gegen eine Hoffnung, die realistischer erscheint (und wohl auch ist) als die Hoffnung auf Veränderung im eigenen Land.


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Kurosagi
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14.04.2014 um 11:35
@Shionoro

Sagen wir mal so, ich bin allgemein dagegen das die Industiestaaten so viel Mist verzapfen und wir dadurch so ein Schlamassel haben und mehr Flüchtlinge kommen.

Im Prinzip ist das wie ein Kreislauf, ein Fluch, wo nur mehr Leid und Ausnutzung weiterhin existiert und das ist einfach nur krank.

Gutes Beispiel ist schon für die billigen Arbeitskräfte für die Textilbanche bzw Kleidung usw, während die ein Hungerlohn kriegen und es hier teuer verkauft wird.

Einfach nur widerlich wie der Kapitalismus verläuft.


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14.04.2014 um 11:40
FF schrieb:Und zweitens tauschen sie ganz sichere Repressalien (Inhaftierung, Folter, Schlägertrupps, Arbeitslosigkeit oder auch mal Tod) gegen eine Hoffnung, die realistischer erscheint (und wohl auch ist) als die Hoffnung auf Veränderung im eigenen Land.
Zumal es auch um den Schutz der eigenen Familie inkl. der Kinder geht. Ich habe heute morgen noch gelesen, dass in Nigeria 60 Menschen von radikalen Islamisten einfach abgeschlachtet wurden - mehrere Dörfer. Wer Mord, Folter oder langjährige Haft fürchten muss, ja .. da würde ein jeder von uns ebenfalls die Flucht ergreifen. Das sollten hier alle verstehen.


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pokpok
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Zuwanderung in Deutschland begrenzen? Wie würdet ihr abstimmen?

14.04.2014 um 11:44
Kurosagi schrieb:Gutes Beispiel ist schon für die billigen Arbeitskräfte für die Textilbanche bzw Kleidung usw, während die ein Hungerlohn kriegen und es hier teuer verkauft wird.
Angebot und Nachfrage, so einfach ist das.


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Zuwanderung in Deutschland begrenzen? Wie würdet ihr abstimmen?

14.04.2014 um 11:50
ich würde ebenfalls nach dem schweizer System abstimmen und ich habe selber einen Migrationshintergrund. Wer hier leben will, soll sich integrieren und sich für eine Staatsangehörigkeit entscheiden. Fertig.


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xionlloyd
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14.04.2014 um 12:13
Kurosagi schrieb:Gutes Beispiel ist schon für die billigen Arbeitskräfte für die Textilbanche bzw Kleidung usw, während die ein Hungerlohn kriegen und es hier teuer verkauft wird.
Nein, eher schlechtes Beispiel.


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Kurosagi
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14.04.2014 um 12:14
@xionlloyd

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