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Biolebensmittel verbieten?

337 Beiträge, Schlüsselwörter: Hunger

Biolebensmittel verbieten?

26.02.2014 um 14:11
@25h.nox
Die gibt es hier nicht. Abgesehen davon stören mich schlicht die überteuerten Preise. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die in irgendeiner Weise berechtigt sind. Und wenn ich sehe das Nachbarn am Monatsende auf ein Produkt verzichten müssen (versteh mich recht: Wenn`s ein neuer Pc wär, tät ich mich nicht aufregen; aber Gemüse Obst Fleisch?!) dann krieg ich nen Hals. Armut gibt es nicht nur in der dritten Welt. Leider? hmm..


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Biolebensmittel verbieten?

26.02.2014 um 14:14
ich bin der meinung die EU muss endlich eingreifen und den biolandbau verbieten. es stehen menschen leben auf dem spiel, oder sind inderkinder und negerkinder weniger wert als die ideologie der ökos?
Darauf war meine ursprüngliche Aussage bezogen. HIER stehen zwar keine Leben (unmittelbar) auf dem Spiel; wohl aber die Gesundheit von unter anderem Kleinkindern! Allein wegen der Preise von Bio Zeugs das den Bürgern aufgezwungen wird.


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25h.nox
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Biolebensmittel verbieten?

26.02.2014 um 14:17
Astardia schrieb:Die gibt es hier nicht.
feinkost albrecht gibt es überall... die haben die welt in nord und süd aufgeteilt und sie dann erobert.
große schilder mit nem blauen A drauf, findeste bestimmt in deiner nachbarschaft.


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Biolebensmittel verbieten?

26.02.2014 um 14:22
ups jetzt weiss ich was du meinst, sry. Nee da haben mal zwei Freundinnen von mir gearbeitet und wurden echt mies behandelt, die boykottier ich


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26.02.2014 um 14:23
Ich seh das Problem aber zumindest bei uns überall: Vom Lidl über Netto, k&k bis hin zu Rewe. Das ist reines Aufzwingen; und das nervt


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cde
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Biolebensmittel verbieten?

26.02.2014 um 16:28
Meiner "Meinung" nach gibt es "Bio" nur aus "politischen Gründen". Damit "konventionell" nicht von denen bekämpft wird, die keine "Giftnahrung" wollen. Somit glaube ich nicht, dass "Bio" jemals verboten wird. Aber die Kriterien werden schleichend immer weiter aufgeweicht zugunsten von "konventionell", so dass irgendwann auch "Bio" wieder von den bewussteren Menschen hinterfragt werden muss, was nur weiter zur Aushandlung irgendwelcher "Kompromisse" zugunsten von "konventionell" führen wird. Mit "Hunger in der Welt" hat "Bio" allerdings nichts zu tun, im Gegenteil. Ich bin für "Bio für alle" und glaube, dass das möglich wäre, wenn es "politisch gewollt" wäre.


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26.02.2014 um 16:47
Dummerweise sind zu Zeiten massiver landwirtschaftlicher Überproduktion in Europa - als Stichworte seinen hier genannt "Butterberg", "Milchseen", "Schweineberg", die Vernichtung von Obst und Gemüse und die Abschlachtprämien - im rest der Welt genau so viele Menschen bzw. sogar noch mehr vor Hunger krepiert als heute, da der Bioladenkäufer das "Negerkind" ausrottet.

Ob mit dem massiven Einsatz von Gentechnik und Massentierhaltung, mit mehr Pestiziden und Kunstdünger eben jene "Negerkinder" vorm Hungertode gerettet werden, wage ich beim herrschenden System zu bezweifeln.


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cde
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26.02.2014 um 16:55
Doors schrieb:Ob mit dem massiven Einsatz von Gentechnik und Massentierhaltung, mit mehr Pestiziden und Kunstdünger eben jene "Negerkinder" vorm Hungertode gerettet werden
Dass man soetwas Menschen glauben lassen kann, ist schon ziemlich erstaunlich.


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26.02.2014 um 16:58
In Vietnam haben sich die USA damals beim Herbizideinsatz den Umweg über die Pflanzen erspart und die Menschen gleich damit umgebracht.


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lernender
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27.02.2014 um 11:11
Biobauern verwenden Sorten und Rassen, die konventionelle Bauern nicht verwenden. Was machst Du wenn eine Krankheit auftaucht, die konventionelle Sorten und Rassen tötet?
Biolandwirtschaft ist optisch schön und auch für Kinder sehr interessant. Willst Du die ausrotten?

Nur ein paar Argumente, die Nicht-Ökos auch verstehen sollten.


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27.02.2014 um 13:57
@25h.nox
Das Problem, das Du hier ansprichst, ist sehr schwer zu lösen, ...ich kann Deine Argumentation schon nachvollziehen.

Mein erster Ansatz:
In Deutschland werden jedes Jahr 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfall produziert, was eine Schande ist. (6,7 Millionen Tonnen in den privaten Haushalten)

Wäre es nicht der erste vernünftige Schritt, diese Abfälle so weit wie möglich zu reduzieren, um den Hunger der Welt bekämpfen zu können?

Quelle:
http://www.globaleslernen.de/de/aktuelles/fokus-lebensmittelverschwendung


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25h.nox
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27.02.2014 um 14:01
fumo schrieb:In Deutschland werden jedes Jahr 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfall produziert, was eine Schande ist. (6,7 Millionen Tonnen in den privaten Haushalten)
das liegt aber zum guten teil auch daran das es immer frische lebensmittel seien sollen, haltbware lebensmittel sin vorallem unter den ökos sehr unbeliebt.


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27.02.2014 um 14:05
@25h.nox
Also gehen wir konform in der Ansicht, dass die Menge an Lebensmitteln, die im Moment in unserer Gesellschaft zur Verfügung stehet, im ersten Schritt anders gelagert oder anders auf dem Markt platziert werden müssten, um die Produktion von Abfall zu verhindern? (Mehr Dosen- und Tiefkühlgemüse)

Müsste im nächsten Schritt ein verändertes Einkaufsverhalten bei den Verbrauchern erreicht werden?


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25h.nox
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27.02.2014 um 14:38
fumo schrieb:Also gehen wir konform in der Ansicht, dass die Menge an Lebensmitteln, die im Moment in unserer Gesellschaft zur Verfügung stehet, im ersten Schritt anders gelagert oder anders auf dem Markt platziert werden müssten, um die Produktion von Abfall zu verhindern? (Mehr Dosen- und Tiefkühlgemüse)
das würde helfen, aber auch hier steht die bioideologie im weg... außerdem bräuchte man dafür wieder europa einheitliche vorgaben um das sinnvoll umsetzen zu können, auch das ist ein punkt wo vorallem die anhänger von bio heftig polemisiert haben(gurkenverordnung und co).
fumo schrieb:Müsste im nächsten Schritt ein verändertes Einkaufsverhalten bei den Verbrauchern erreicht werden?
das problem ist die ideologie hinter dem biokonsum bio wird geauft um sich überlegen zufülen, ualitativ und geschmacklich gibt es keinen grund bio zu kaufen, im gegenteil die qualität von einigen lebensmitteln nimt bei bio ab, da gerne alte sorten udn rassen verwendet werden die von minderer qualität sind, aber besser ohne düngung und unkrautbekämpfung zurecht kommen.


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27.02.2014 um 14:45
@25h.nox
Ich will ja zunächst mal nur bei Deinem Eingangsbeispiel bleiben und alle Möglichkeiten ausschöpfen, die möglich wären, den Hunger der Welt mit der momentanen Lebensmittelmenge zu decken, bevor ich Hand an die Bioprodukte lege.
25h.nox schrieb:das würde helfen, aber auch hier steht die bioideologie im weg... außerdem bräuchte man dafür wieder europa einheitliche vorgaben um das sinnvoll umsetzen zu können, auch das ist ein punkt wo vorallem die anhänger von bio heftig polemisiert haben(gurkenverordnung und co).
Das wäre also ein richtiger Schritt in die richtige Richtung. Selbstverständlich müssten die Ökos hierbei große Kompromisse eingehen, wenn die größte Menge an Lebensmitteln auf Dosen und Tiefkühlware umgestellt würde, doch könnte man grundsätzlich die Bioprodukte für diejenigen, die sie gerne möchten, erhalten.

Wäre das ein Kompromiss, mit dem beide Seiten leben könnten?


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25h.nox
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27.02.2014 um 14:53
fumo schrieb: doch könnte man grundsätzlich die Bioprodukte für diejenigen, die sie gerne möchten, erhalten.
das heißt alle leute sollen sich einschränken damit die ökos so weitermachen können wie bisher?


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27.02.2014 um 14:58
@25h.nox
Auch die Ökos müssten sich einschränken, da das Angebot an frischen Produkten gewaltig eingeschränkt würde. So müsste jedoch keine Seite vollkommen auf irgendetwas verzichten!


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27.02.2014 um 20:29
25h.nox schrieb am 18.02.2014:eben nicht kleinbäuerliche verhältnisse und subsistenzwirtschaft sind der feind der menschlichen entwicklung.
Kapitalistische, industrielle Landwirtschaft ist allerdings nur denen förderlich, die dabei einen Job bekommen. Und solange das Wasser reicht. Die Jobs sind dann die ungelernter Arbeiter in einem Industriebetrieb, Erntehelfer und Handlanger. In schlechten Jahren ist an den Job los und hat auch kein land mehr, das einem als Sicherheit dienen könnte.
Die Bauern und ihre Familien, die keinen Job bekommen, wandern in die Stadt ab, und dürfen dort die Freuden kapitalistischer Ausbeutung von ungelernten Arbeitskräften kennenlernen.
Die bäuerlichen Moralvorstellungen werden natürlich moderner, wenn die Töchter anschaffen gehen müssen. Klar.
In Indien gilt das Kastensystem aber unverändert weiter. Man krempelt eine Gesellschaft nicht auf modern, indem man ihr beibringt, wie Landflucht geht
.
Die hergestellten Lebensmittel kommen wiederum nur denen zugute, die es sich leisten können.
Eine Lobby von Grossbauern kann natürlich mehr politischen Druck ausüben ... aber auch die Preise steuern. Man kann die Nahrungsmittel auch auf dem Weltmarkt verkaufen, wenn die Preise im Land zu sehr fallen. Man kann auch andere Dinge anbauen, die auf dem Weltmarkt mehr bringen, als Getreide:
Rohstoffe für Bioethanol, Rosen, ...

Sinnvoll ist es, die Bauern zu Genossenschaften zusammenzuschliessen (oft kein grosses Problem, da sie schon immer auf Hilfe untereinander angewiesen waren), die Anbaumethoden und vor allem: die Lagerung und Verteilung zu verbessern.
Alleine durch bessere Bewässerung und zusätzlicher Kompostierung konnte der Ertrag von Baumwollfeldern in Indien um 20% gesteigert werden, der Wasserverbrauch um 30% gesenkt (wenn ich mich richtig erinnere). Wohlgemerkt: gegenüber der konventionellen Landwirtschaft mit Düngemitteln.

Die industrielle Landwirtschaft ist das eine Problem, das die Bauern arbeitslos macht ... das andere ist das Gen-Saatgut, das gerade in Gegenden mit Dürreperioden und Monsunregen langfristig keine Vorteile für die Bauern bringt: http://www.deutschlandradiokultur.de/es-hoert-nicht-auf.979.de.html?dram:article_id=249584

Nicht jede moderne Errungenschaft ist besser.

Das ganze Problem wäre schon gelöst, wenn man die Nachernteverluste in den Hungerregionen verringern würde. Nagetiere, Fäulnis und Insekten vernichten weit mehr, als man durch eine Ertragssteigerung durch Einstellung des Biolandbaus in Deutschland produzieren könnte.

Keinen Gefallen tut man den Bauern, wenn man sie durch Importe aus Europa noch mehr unter Druck setzt. Es ist schon die Textilindustrie einiger Länder praktisch zum Erliegen gekommen, weil wir unsere Gebrauchtklamotten dorthin verkaufen. Wohin will man mit all den Arbeitslosen? Bekommen die dann Jobs in der Dienstleistungsbranche?

Fazit: Eine selten dumme Idee. Unüberlegt, ohne jeglichen Überblick über die Zusammenhänge und Hintergründe, Problematiken und Folgen.


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25h.nox
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28.02.2014 um 18:19
FF schrieb:Alleine durch bessere Bewässerung und zusätzlicher Kompostierung konnte der Ertrag von Baumwollfeldern in Indien um 20% gesteigert werden, der Wasserverbrauch um 30% gesenkt (wenn ich mich richtig erinnere). Wohlgemerkt: gegenüber der konventionellen Landwirtschaft mit Düngemitteln.
quelle?


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28.02.2014 um 18:40
@25h.nox

Ich nehme mal einfach an, dass mehr konventionelle Lebensmittel als Biolebensmittel hergestellt werden, auch deswegen weil deren Produktion billiger ist.
Dennoch gibt es nach wie vor ein großes Hungerproblem. Inwiefern sind Biolebensmittel daran Schuld?


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