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Integration in Deutschland - Top oder Flop?

483 Beiträge, Schlüsselwörter: Integration

Integration in Deutschland - Top oder Flop?

11.02.2019 um 13:33
Doors schrieb:Offenbar hat der Humanismus hierzulande auch derzeit keine grosse Konjunktur - jedenfalls nicht gegenüber Nichtdeutschen.
Den könnte sicher jeder Kulturkrieger mal ins Poesiealbum schreiben lassen. ^^


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Integration in Deutschland - Top oder Flop?

11.02.2019 um 13:35
Um mal meine Lieblingsösterreicher zu zitieren:

Humanismus und menschliche Ethik
bringen keine Kohle, darum hammas auch nicht nötig.
Sokrates, Plato, Hegel und Kant
waren an der Börse nie genannt.

(EAV, Willkommen im Neandertal)


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Integration in Deutschland - Top oder Flop?

11.02.2019 um 13:36
Kc schrieb:Ich will dir ja nicht den Spaß verderben, aber zu Lebzeiten Ciceros, Platons, Sokrates und Aristoteles gab es noch keine Kirche. Schon gar keine mächtige römische. Das war noch ein paar Jahrhunderte hin.
Und Quintilian hat zwar nach Christi Geburt gelebt, aber auch bei seinem Tod etwa 96 n. Chr. gab es noch keine Kirche.

Unter strenger Beobachtung ,,der Kirche“ standen sie nicht.
Dann verderbe ich dir jetzt den Spaß, und verweise auf die Renaissance, von der wir sprachen, und in der diese ganzen Lehren und Strömungen wieder bei uns verbreitet wurden. Kamen übrigens aus dem barbarischen Morgenland zu uns, das ja noch nie was von Humanismus gehört haben soll, bevor es das Christentum gegeben hat.
Kc schrieb:Unter strenger Beobachtung ,,der Kirche“ standen sie nicht.
Ich empfehle die Geschichte der "heiligen" Inquisition zu lesen.


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11.02.2019 um 13:44
weißichnixvon schrieb:Der Punkt hier ist doch der, dass nicht das Christentum den Humanismus geprägt hatte, sondern umgekehrt.
Die christliche Nächstenliebe hat seine Wurzeln in der hebräischen Bibel bzw. entspringt diese vorallem aus einem Gebot aus der Thora. (Lev 19,18) Jesus stellte die Gottes- sowie auch die Nächstenliebe später jedoch über alle anderen Ge- und Verbote.

Aber ich würde das jetzt auch nicht weiter vertiefen da es hier nur ins OT führen würde.
weißichnixvon schrieb:Dem kann ich ansonsten schon eher zustimmen, denn du nennst hier den eigentlich wichtigen abendländischen Beitrag zur Menschenrechtsdeklaration. Die Aufklärung, die wie wir wissen Religionen allesamt verwarf, und sich auf den reinen Logos - also die Vernunft stützte. Mit Nichten was besonders christliches, eher eben wie ich weiter oben schon schreib was außerordentlich universelles. Deshalb mein Veto in dem Punkt an @Kc
Die Aufklärung verwarf die Religionen nicht per se. In erster Linie ging es vorallem darum, religiös dominierte Machtstrukturen durch die srikte Trennung von Regierung (Parlament, König), Bürger und Kirche abzuschaffen. Dem Ganzen gingen jedoch erstmal diverse politische Ereignisse in den meisten Teilen Europas voraus die schon mit der Reformation und den darauffolgenden konfessionellen Auseinandersetzungen in Gang gesetzt wurden.
weißichnixvon schrieb:Sicher. Cicero, Quintilian, Plato, Aristoteles, die Stoiker, die Epikureer oder die Skeptiker hatten aber eines gemeinsam. Sie standen unter strenger Beobachtung der Kirche, und mussten weitgehend Opportunisten sein, was den Glauben angeht. Meist haben sie ihre Gedanken so formuliert, dass sie mit dem Christentum irgendwie vereinbar waren und stets korrespondierten, was ihnen dann eben bloß einen christlichen Anstrich verpasste. Der Ursprung und auch die ganze Intention dahinter ist aber schon im Kern eher agnostisch.
Hä? Cicero, Quintilian, Plato und Aristoteles lebten allesamt (lange) vor der Machtergreifung der christlichen Kirchen. Einzig die Vertreter der Stoa, des Epikureismus und des Skeptizismus wurden mit dem Aufstieg des Christentums zur Staatsreligion im Römischen Reich sowie von christlich-dogmatischen Philosophen des Mittelalters allmählich verdrängt und erst mit Thomas von Aquin, Wilhelm von Ockhamder und später auch in der Epoche der Scholastik teils wieder aufgegriffen.
weißichnixvon schrieb:Ich nehme an, dass die Griechen dort ihre Inspiration schöpften, und den Antiken Zeitgeist damit prägten. Der Wurde im Orient während des Mittelalters konserviert, und in der Renaissance wieder aufgewärmt. In der Aufklärung erweitert, und recht ansehnlich ausgebaut.
Das wäre eine These die jedoch erstmal belegt werden müsste.
weißichnixvon schrieb:Ich bilde mir nicht ein mit solchen kleinen Spielereien sofort den Weltfrieden zu schaffen, aber irgendwo muss man doch mal anfangen, und wenn man schon weiß, dass sowas Generationen dauern kann, dann setzt man doch am besten dort an, wo jedes mal eine neue Generation geprägt wird. Im Kindesalter. Wenn man dort nur etwas Verständnis für die unterschiedliche kulturelle Prägung einpflanzen könnte, und damit die Kommunikation insgesamt erleichtert und fördert, ist doch schon mal was Konkretes getan.

Allemal sinnvoller als sein ganzes Leben damit zu verplempern über Burkas und Ehrenmode zu schimpfen, und sonst nichts weiter großartig Wirksames bzw. politisch Praktikables dagegen zu unternehmen. Ist aber nur meine persönliche Meinung, die ich hier ganz unverbindlich zur Diskussion stellen wollte.
Da stimme ich auf jeden Fall auch mit Dir überein. Es bringt nichts nur die Symptome bekämpfen zu wollen während die Wurzlen bzw. die tatsächlichen Hintergründe jedoch unbeachtet bleiben. Ein Ansatz wäre dies allemal, einzig beim dem wie gibt es die verschiedensten Herangehensweisen die nach wie vor in vielen Integrationsdebatten eine wesentliche Kontroverse darstellt.


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11.02.2019 um 13:51
Libertin schrieb:Hä? Cicero, Quintilian, Plato und Aristoteles lebten allesamt (lange) vor der Machtergreifung der christlichen Kirchen. Einzig die Vertreter der Stoa, des Epikureismus und des Skeptizismus wurden mit dem Aufstieg des Christentums zur Staatsreligion im Römischen Reich sowie von christlich-dogmatischen Philosophen des Mittelalters allmählich verdrängt und erst mit Thomas von Aquin, Wilhelm von Ockhamder und später auch in der Epoche der Scholastik teils wieder aufgegriffen.
Was heißt da hä? Weißt du wovon du sprichst, oder tust du gerade nur so?
Es ist doch wohl offensichtlich, dass ich hier von den verschiedenen Schriften und Schulen sprach. Im Übrigen kann ich dir genau belegen, welche Schulen gerade in der Renaissance besondere Beachtung fanden, und in den Humanismus einflossen.
Libertin schrieb:Das wäre eine These die jedoch erstmal belegt werden müsste.
Jederzeit, wenn auch OT, wie du sagtest.
Libertin schrieb:Da stimme ich auf jeden Fall auch mit Dir überein. Es bringt nichts nur die Symptome bekämpfen zu wollen während die Wurzlen bzw. die tatsächlichen Hintergründe jedoch unbeachtet bleiben. Ein Ansatz wäre dies allemal, einzig beim dem wie gibt es die verschiedensten Herangehensweisen die nach wie vor in vielen Integrationsdebatten eine wesentliche Kontroverse darstellt.
Schön, dass wir hier wenigstens zusammen kommen.


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11.02.2019 um 13:55
weißichnixvon schrieb:Was heißt da hä? Weißt du wovon du sprichst, oder tust du gerade nur so?
Es ist doch wohl offensichtlich, dass ich hier von den verschiedenen Schriften und Schulen sprach.
Nö, war es nicht da Du erst klar zwischen den Einzelpersonen und philosophischen Denkrichtungen getrennt hattest:
weißichnixvon schrieb:Sicher. Cicero, Quintilian, Plato, Aristoteles, die Stoiker, die Epikureer oder die Skeptiker hatten aber eines gemeinsam. Sie standen unter strenger Beobachtung der Kirche, und mussten weitgehend Opportunisten sein, was den Glauben angeht.
Muss aber jetzt erstmal weg.


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11.02.2019 um 13:56
@Libertin
Kann man so und so lesen, zugegeben. Dachte, es sei klar, dass es hier um die Schriften ging, die im Orient erhalten blieben, und erst wieder in der Renaissance aufgegriffen wurden.


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11.02.2019 um 16:53
Tussinelda schrieb:Vielleicht solltest Du also erst einmal herausfinden, ob Deine These eine Grundlage hat?
Welche These meinst du denn? bzw. worauf beziehst du das nun wieder (wäre wirklich nett, wenn du mal mehr mit Zitaten arbeiten würdest, damit man nicht laufend Rätselraten veranstalten muss).
Ging es um dies hier?:
Tussinelda schrieb:Ich hatte irgendwie noch im Kopf, dass es gar nicht genügend Plätze gibt
worauf ich geantwortet hatte: partiell ist das so (denn wo ich wohne gibts z.B. genügend Kita-Plätze).
Aber dennoch stimme ich dir doch zu, dass es bundesweit zu wenige gibt, deshalb fügte ich dann auch das noch an:
Optimist schrieb:Und das ist es eben auch - da fängt es schon an und sollte Politik bessere Vorraussetzungen schaffen. Wie soll es denn flächendeckend mit Integration klappen, wenn schon das Grundlegendste nicht klappt!
Stimmt das nun etwa nicht? (Oder was genau fandst du nun wieder falsch an mmeinen Aussagen)?
Dass nicht Alle ihre Kinder in Kitas bringen wollen, das kanns doch auch nicht gewesen sein, denn das ist mMn Tatsache, hatte ich jedenfalls schon in dem einen oder anderen Thread gelesen und auch in Fernsehberichten gehört, dass dies manche nicht wollen. Ist evtl. vielleicht (hoffentlich) eine Minderheit, aber diese gibts halt mMn.
Doors schrieb:Über die Schwierigkeiten, die die Polen hatten, die Anfang des 20. Jahrhunderts zuwanderten, und wie sie gehasst wurden, als fremde, kulturferne Neuankömmlinge. Später hassten dann die integrierten Polen die Gastarbeiter der 1. Generation, meist Italiener, weil sie fremd und kulturfern waren, jedenfalls in den Augen der polnischstämmigen Bürger. Mit der 2. Generation der Arbeitsmigranten wiederholte sich das Spiel. Die integrierten Italiener hassten die fremden Türken, weil sie so anders waren.Heute hassen die interviewten Türken die Rumänen, die eine neue Einwanderwelle im Ruhrgebiet stellen.
So isses.
Bin heute gerade mit einem Türken an einem Döner-Imbis ins Gespräch gekommen und hab nicht mal mehr gestaunt, da mir das inzwischen schon bekannt war, dass einige so denken...
... nämlich dass er die Flüchtlingspolitik schei... findet, dass er die AfD wählt, nur um der Regierung eins vor den Bug zu geben und dass er Erdo gut findet...
Doors schrieb:Integration entscheidet sich in der Nachbarschaft, in der Kita, in der Schule
richtig.
Dafür muss es halt nur auch genügend geben.
Doors schrieb:Integration entscheidet sich in der Nachbarschaft, in der Kita, in der Schule. Einer der Gründe, warum ich hier jedes Flüchtlingskind, dessen ich habhaft werde, in eine Kita zu stopfen versuche - und wenn ich mir dabei bei seinen Eltern und den Kita-Trägern nebst Sozialzentren den Mund fusselig rede. Ebenso sehe ich zu, dass ich jeden, der sich bewegen kann, in einem Sportverein unterbringe - und Frauen, die damit kulturelle/religiöse/individuelle Probleme haben, gemeinsam mit Männern leichtbekleidet ihre Körper zu verrenken, drücke ich unseren Landfrauen auf's Auge zum Kochen, Handarbeiten und Basteln. Die kriegen wir hier schon irgendwie wegintegriert. Gelingt uns ja auch Jahr für Jahr mit anderen Zugereisten
Finde ich prima deinen Einsatz.
Was ich immer wieder bedauere, dass dies vermutlich in ländlichen Gegenden viel besser klappen kann als in Großstädten (These und meine Meinung).
Zumindest glaube ich nicht, dass solches Engagement schon flächendeckend praktiziert wird und wie gesagt, denke ich, dass dies in ländlichen Gegenden viel einfacher klappen kann, wegen der Strukturen (man kennt sich, kürzere und unbürokratischere Wege usw).


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11.02.2019 um 17:27
Doors schrieb:umanismus und menschliche Ethik
bringen keine Kohle, darum hammas auch nicht nötig.
Sokrates, Plato, Hegel und Kant
waren an der Börse nie genannt.
Und wie heißt es noch, erst kommt das Fressen dann die Moral.
weißichnixvon schrieb:Allemal sinnvoller als sein ganzes Leben damit zu verplempern über Burkas und Ehrenmode zu schimpfen, und sonst nichts weiter großartig Wirksames bzw. politisch Praktikables dagegen zu unternehmen. Ist aber nur meine persönliche Meinung, die ich hier ganz unverbindlich zur Diskussion stellen wollte.
Tja, was Sinnvolles dagegen Unternehmen ist ja recht schwer, weil Burka Tragen und Antiquierte Ansichten gehören eben zur Freiheit.


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11.02.2019 um 17:38
weißichnixvon schrieb:Kann man so und so lesen, zugegeben. Dachte, es sei klar, dass es hier um die Schriften ging, die im Orient erhalten blieben, und erst wieder in der Renaissance aufgegriffen wurden.
@Libertin

Kann man eigentlich auch nicht, wenn ich ganz ehrlich bin. Fällt mir jetzt erst auf. Ich hab den Satz mit den Opportunisten ziemlich verhunzt, und es ging nicht wirklich anders, als hier noch mal nachzuhacken. Mea culpa, ist mir erst nicht aufgefallen.
Fedaykin schrieb:Tja, was Sinnvolles dagegen Unternehmen ist ja recht schwer, weil Burka Tragen und Antiquierte Ansichten gehören eben zur Freiheit.
Sehe ich auch so. Vllt erörterst du das besser mit @borabora und @insideman
Ich hab mich da nicht weiter drüber ausgelassen, sondern im großen und Ganzen das vertreten, was du gerade sagst.


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11.02.2019 um 17:45
Ich sagte nicht das ich diese Freiheiten Gut finde. Ich finde einiges was toleriert wird auf Dauer Kontraproduktiv für die Gesellschaft.


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11.02.2019 um 17:47
@Fedaykin
Ich sagte auch nichts von gut, und dass man sich dagegen währen muss.


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11.02.2019 um 18:15
Optimist schrieb:Zumindest glaube ich nicht, dass solches Engagement schon flächendeckend praktiziert wird und wie gesagt, denke ich, dass dies in ländlichen Gegenden viel einfacher klappen kann, wegen der Strukturen (man kennt sich, kürzere und unbürokratischere Wege usw).
Widerstände von Behörden, Institutionen, Arbeitgebern und Privatpersonen gibt es auch hier.
Aber im Laufe meines Lebens und meiner politischen Arbeit sowie meiner beruflichen Tätigkeiten habe ich gelernt: Kein Brett ist so dick, dass es sich nicht durchbohren liesse.

Widerstand ist oft zum Kotzen - aber manchmal auch zum Brechen!


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11.02.2019 um 20:34
Doors schrieb:Widerstände von Behörden, Institutionen, Arbeitgebern und Privatpersonen gibt es auch hier.
Das glaube ich schon.
Dass auch ländliche Gegenden kein "Wolkenkuckucksheim" sind, das dachte ich mir. :)
Dennoch denke ich nach wie vor, in Städten, vor allen den Großstätdten ist es halt noch schwieriger.

Das was du und alle anderen Ehrenämtler machen, davor kann ich nur den Hut ziehen.
Und ich finde es sehr schade und nachteilig, dass der Bund, die Länder und Kommunen sich mMn zu sehr auf diese verlassen und nicht selbst diesbezüglich mehr aktiv werden.
Zum Beisp. mehr Begegnungsstätten, Veranstaltungen welche die Integration fördern könnten.
Und Aufklärungsprogramme in Kitas und Schulen (das was @weißichnixvon heute schon angesprochen hatte).

Mit dem Geld wird ja auch immer so sehr geknausert, was ich so mitbekomme.
Aus diesem Grunde u.a. können ja manche Kommunen dann auch nicht so, wie es sein sollte oder sie wöllten. Und das wird sich bestimmt so schnell auch nicht ändern - war ja schon immer so, dass gegeizt wurde - in allen möglichen Bereichen.


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11.02.2019 um 21:59
Optimist schrieb:Ging es um dies hier?:
um was sollte es denn sonst gehen? ich habe doch direkt auf Deine posts reagiert.....aber Du hast es ja dann doch noch in einen Zusammenhang bringen können.
Optimist schrieb:worauf ich geantwortet hatte: partiell ist das so (denn wo ich wohne gibts z.B. genügend Kita-Plätze).
Aber dennoch stimme ich dir doch zu, dass es bundesweit zu wenige gibt, deshalb fügte ich dann auch das noch an:
echt? Also Du stimmst mir zu, aber bei Dir ist es natürlich anders, somit relativierst Du Deine vorgegebene Zustimmung ja sofort wieder.
Optimist schrieb:Dass nicht Alle ihre Kinder in Kitas bringen wollen, das kanns doch auch nicht gewesen sein, denn das ist mMn Tatsache, hatte ich jedenfalls schon in dem einen oder anderen Thread gelesen und auch in Fernsehberichten gehört, dass dies manche nicht wollen. Ist evtl. vielleicht (hoffentlich) eine Minderheit, aber diese gibts halt mMn.
also irgendwie gibt es das, sind vielleicht nur ein paar, aber trotzdem versuchst Du Deine Argumentation darauf aufzubauen, dass einige ja ihre Kinder nicht in die Kita bringen. Sind das größtenteils Migranten? Oder glaubst Du das nur? Wie viele sind es überhaupt, ist es eine Zahl die eine Rolle spielt, Integration betreffend? All dies sind Dinge, die DU herausfinden müsstest, bevor Du Dir eine Meinung bildest wie ich finde.
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/kita-krise-in-deutschland-warum-fehlen-so-viele-plaetze-a-1211083.html
Kitaplatzmangel
Wir müssen draußen bleiben
Zu viele Kinder, zu wenige Erzieher: In Deutschland fehlen laut Experten 300.000 Kitaplätze. Obwohl die Bundesregierung gegensteuert, wird sich der Mangel in den nächsten Jahren wohl noch verschärfen.
ist von Juni 2018........
Optimist schrieb:Bin heute gerade mit einem Türken an einem Döner-Imbis ins Gespräch gekommen und hab nicht mal mehr gestaunt, da mir das inzwischen schon bekannt war, dass einige so denken...
... nämlich dass er die Flüchtlingspolitik schei... findet, dass er die AfD wählt, nur um der Regierung eins vor den Bug zu geben und dass er Erdo gut findet...
und was soll uns das sagen? Ist das irgendwie repräsentativ?


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11.02.2019 um 22:20
Tussinelda schrieb:um was sollte es denn sonst gehen?
ich hatte in meinem Post 2 Punkte angesprochen, wäre trotzdem nett, wenn du mal immer mit einem Zitat zeigen könntest, was genau du gerade meinst, ist denn ein Zitat wirklich so viel verlangt?
Tussinelda schrieb:echt? Also Du stimmst mir zu, aber bei Dir ist es natürlich anders, somit relativierst Du Deine vorgegebene Zustimmung ja sofort wieder.
na und, warum denn auch nicht. Bei mir ist eben nicht immer entweder/oder, 1 oder 0.

Und egal wieviele Kitaplätze fehlen, deswegen gibts trotzdem auch Leute, welche ihre Kinder nicht hinschicken wollen. Wenn diejenigen das auch noch wöllten, dann würden noch mehr Kitas fehlen.
Tussinelda schrieb:Wie viele sind es überhaupt
ich hab sie nicht gezählt... entschuldige dass ich auf solch eine Frage nur so reagieren kann.
Darüber hinaus: dazu wirds wohl vermutlich auch keine Statistiken geben.
Und außerdem ist die genaue Anzahl nicht wichtig, weil ich DAS nicht getan hatte:
Tussinelda schrieb:aber trotzdem versuchst Du Deine Argumentation darauf aufzubauen
ich hatte das nur mal so nebenbei mit erwähnt und du scheinst daraus wieder eine ellenlange Debatte machen zu wollen.
Tussinelda schrieb:und was soll uns das sagen?
das war eine Bestätigung - anhand eines Beispiels - für das, was ein anderer user geschrieben hatte, war das so schwer zu erkennen?
Ich hatte es schon fast geahnt, dass dazu wieder ein Einwand kommt.


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11.02.2019 um 22:43
@Optimist
also war das
Optimist schrieb:Es müsste mMn alles schon im Kindergarten beginnen. Nur was würde das nützen, wenn viele ihre Kinder gar nicht dort hin bringen? Dann wird bis zur Einschulung weiter am "alten Zopf" festgehalten. Und in der Schule ist keine Zeit und Kapazität vorhanden oder wird (wie weiter oben von frauzimt geschrieben wurde) sogar noch ausgebremst.Genau dieses
Optimist schrieb:wie viele ihre Kinder nicht in einen Kindergarten bringen wollen, weiß ich nicht, gehe aber davon aus, dass nicht wirklich ALLE sie hinbringen, auch wenn es genug Plätze gäbe.
Optimist schrieb:aber ich denke, auch nur partiell.
Und das ist es eben auch - da fängt es schon an und sollte Politik bessere Vorraussetzungen schaffen.

Wie soll es denn flächendeckend mit Integration klappen, wenn schon das Grundlegendste nicht klappt!
Optimist schrieb:Stimmt das nun etwa nicht? (Oder was genau fandst du nun wieder falsch an mmeinen Aussagen)?
Dass nicht Alle ihre Kinder in Kitas bringen wollen, das kanns doch auch nicht gewesen sein, denn das ist mMn Tatsache, hatte ich jedenfalls schon in dem einen oder anderen Thread gelesen und auch in Fernsehberichten gehört, dass dies manche nicht wollen. Ist evtl. vielleicht (hoffentlich) eine Minderheit, aber diese gibts halt mMn.
kein Versuch einer Argumentation, um Deine Meinung zu untermauern? Du hast also nur Deine Annahmen mitgeteilt, auf denen Deine Meinung beruht und dies deshalb
Optimist schrieb:nur mal so nebenbei mit erwähnt
Ach so.


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11.02.2019 um 23:08
@Tussinelda
lassen wir das am besten, du findest doch immer "ein Haar in der Suppe", hab keine Lust laufend Haarspalterei mit dir zu betreiben.

Worum es mir geht, ist sicher vielen klar geworden und wenn es bei dir nun nicht der Fall ist, kann ich das nicht ändern.


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11.02.2019 um 23:49
weißichnixvon schrieb:@Libertin
Kann man so und so lesen, zugegeben. Dachte, es sei klar, dass es hier um die Schriften ging, die im Orient erhalten blieben, und erst wieder in der Renaissance aufgegriffen wurden.
Ja, genau. Kann man so oder so lesen, toll. DIE Schriften sollte man, wenn man sie hier schon argumentativ anbringt, ein wenig kennen! Das ist aber bei dir offensichtlich nicht der Fall! Du magst vielleicht ein wenig drin gelesen haben. Den Zusammenhang scheint dir keiner beigegebracht zu haben.

Stell dir mal vor: Es gibt ein Studienfach Theologie. Was sagst du dazu? Wollen etwa alle, die Theologie studieren, entweder Papst werden oder etwa u. a. mehr Wissen über die Menschen und ihre (extra in Anführungszeichen, weil man muss das hier ja markern!) "Obsession" erfahren. Ja, seltsam. Die einen finden Religion interessant (wissenschaftlich gesehen), die anderen leben sie (einige sehr obsessiv). Tja, was lernen wir daraus? Vielleicht mehr Wissen wollen/anhäufen können?

Versteh mich nicht falsch: Meine Erfahrung sagt mir unmissverständlich, dass es viele Schwätzer gibt. Ich ziehe mir mein Wissen aus vielen verschiedenen Quellen. Eine besondere Quelle für mich sind u.a. Menschen mit Erfahrung, kombiniert mit Wissen (und nein, das muss kein Schul- oder Studienwissen sein)! Schul- oder Studienwissen muss nun aber auch kein Negativum oder Postivum sein!

@weißichnixvon


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12.02.2019 um 06:01
@realrealo
Du hast es richtig erkannt. Ich bin tatsächlich ein Schwätzer. Ich schreibe gerne Zeug, und lese gerne Kommentare dazu. Ich tue so, als sei ich gebildet, und schreibe in Wirklichkeit Dinge von anderen Internetseiten ab. Ich kenne mich weder in der Philosophie noch in der Religion noch sonst wo aus. Hangle mich eher von Satz zu Satz auf der Suche nach der nächsten Improvisationsmöglichkeit. Wie ein Affe im Wald. Stelle verrückte Behauptungen auf, versuche sie zu verteidigen, und gehe Leuten gelegentlich auf den Zeiger. Also zumindest denen, die das Spielchen gleich durchschauen. Das tun Trolle nun mal. Dafür wurden wir geboren. Auch wohl eines von Gottes ewigen Mysterien, die er in seine Schöpfung pupste, keine Ahnung.


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