@Chavez Andrei Nikolajewitsch Illarionow, er war Berater für Wirtschaftsminister Gaidar sowie des Ministerpräsidenten Tschernomyrdin. Unter Putin war er Haupt-Wirtschaftsberater und wurde Vertreter Russlands bei der G8. Er wurde nicht gekündigt, sondern er hat den Job hingeschmissen.
Das war für mich gefährlich: Begeht dein Chef eine Straftat und du bleibst, billigst du die Tat. Also habe ich sofort meinen Rücktritt eingereicht.
In dem Sinn, dass der Staat von einem Konzern besessen wird. Einem Konzern der aktuellen und ehemaligen Agenten des KGB, FSB und anderer Geheimdienste der Sowjetunion und Russlands.
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europastaaten/658842_Vertraue-nur-den-Eigenen.htmlDas ist die sogenannte Sankt Petersburg Connection.
Frei in die eigene Tasche wirtschaften. Eine schöne Muschpoke hat Russland da.
Illaeionow weiter:
Mit dem System, das er aufgebaut hat, hat sich Putin in eine Sackgasse navigiert. Er kann seine Präsidentschaft an niemanden weitergeben. 2006, 2007 hat er ernsthaft über einen Rückzug aus der Politik nachgedacht. Aber als er sich die Situation angesehen hat, merkte er, dass ab dem Moment seines Rücktritts niemand seine persönliche Sicherheit garantieren kann.
Russland wird den Putin nicht mehr los. Er wird irgendwann mit den Füssen voran aus dem Kreml getragen werden.