Panaetius schrieb:Das einzige Kriterium ist der Preis.
Quatsch. Ein weiteres Kriterium ist natürlich die Verfügbarkeit. Was wir nicht haben, können wir natürlich auch nicht anbieten. Es wurde quasi ja die Produktion von Artikeln des alltäglichen Bedarfs ausgelagert, um mehr "Luft" für Goldrand-Lösungen zu schaffen.
Das muss natürlich wieder ausgewogener werden, aber - wir brauchen China und China braucht uns.
Wie das gehen kann, wenn Trump die Zoll-Keule schmeißt, siehst du jetzt an dem kanadisch/chinesischen Deal über die 49.000 E-Autos zum niedrigmöglichsten Steuersatz von irgendwas um die 6%.
China ist pragmatisch und wir sollten das im Umgang mit China auch sein.
Russland ist ein ganz anderer Fall. Die braucht im Grunde nämlich keiner.
Putins Ansatz war, eine Energie-Abhängigkeit zu schaffen und dadurch dann das Druckmittel zu besitzen, dass seine imperialistischen Wahnvorstellungen achselzuckend hingenommen werden müssen.
Nur, Putin hat dabei diverse Kardinalfehler begangen, die XI nie passiert wären, da Putin eben doch nur ein großkotziger Prolet ist.
Er wähnte sich in einer Position, die stark genug ist, es aber nicht war.
Wenn er gewartet hätte, bis NS2 ans Netz gegangen wäre, also wenigstens noch ein weiteres Jahr die Einlull-Taktik gefahren hätte, gleichzeitig sich militärisch besser vorbereitet hätte, ja, dann hätte das womöglich was werden können.
Die Rollen zwischen China und Russland sind so ungleich verteilt, wie es nur sein könnte.
Das Ding mit der "endlosen Freundschaft" ist nichts mehr als eine temporäre Zweckgemeinschaft.