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Bundeswehr am Boden

1.705 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Bundeswehr ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Bundeswehr am Boden

11.03.2021 um 00:20
Überhaupt, zur Allgemeinbildung:

https://marineforum.online/die-lenkflugkoerper-systeme-der-deutschen-marine/

Da kann man eine ganze Menge lernen, gänzlich unbeschönigt.


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Bundeswehr am Boden

11.03.2021 um 02:25
Zitat von WardenWarden schrieb am 05.03.2021:Interessant finde ich wiederum, dass ja augenscheinlich auch Linke in der BW dienen.
Ist nun schon lange her, aber weil ich schon mal darauf stoße, hier eine kurze Anekdote meinerseits:

Einer meiner besten Freunde, ein waschechter Wiener, hat einen marxistischen Bruder. Also wirklich kompletter Radikalkommunist. Und der ist im Bundesheer, auch nicht nur als einfacher Mannschaftsgrad, weil: "Wir dürfen die Streitkräfte nicht den Nazis überlassen!"

Und das finde ich einen sehr interessanten Gedanken. Nicht auszumalen, wenn in der Armee tatsächlich nur eine politische Strömung zu finden wäre - Putschversuche wären deutlich leichter.

Unter diesem Aspekt sollten deutlich mehr Linke ins Militär.


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Bundeswehr am Boden

11.03.2021 um 03:43
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Unter diesem Aspekt sollten deutlich mehr Linke ins Militär.
Sollten unsere Soldaten nicht neutral sein? Und wenn, dann für das Gute kämpfen müssen? Ich finde politische Ansichten dort genauso falsch wie in der Bevölkerung. Das spaltet bloß noch mehr!


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Bundeswehr am Boden

11.03.2021 um 08:58
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Einer meiner besten Freunde, ein waschechter Wiener, hat einen marxistischen Bruder. Also wirklich kompletter Radikalkommunist. Und der ist im Bundesheer, auch nicht nur als einfacher Mannschaftsgrad, weil: "Wir dürfen die Streitkräfte nicht den Nazis überlassen!"

Und das finde ich einen sehr interessanten Gedanken. Nicht auszumalen, wenn in der Armee tatsächlich nur eine politische Strömung zu finden wäre - Putschversuche wären deutlich leichter.

Unter diesem Aspekt sollten deutlich mehr Linke ins Militär.
Ich kann den Aspekt nachvollziehen und ich kann quasi auch im Sinne von "Querschnitt der Gesellschaft" argumentieren, doch muss ich zugleich auch dem Post hier zustimmen.
Zitat von DavemanDaveman schrieb:Sollten unsere Soldaten nicht neutral sein? Und wenn, dann für das Gute kämpfen müssen? Ich finde politische Ansichten dort genauso falsch wie in der Bevölkerung. Das spaltet bloß noch mehr!
Ich erwarte in der Dienstausübung eine gewisse politische Neutralität in einem tolerablen Spektrum. Das ist in DE im öffentlichen Dienst die Spielregel, ich denke bei Soldaten/Reservisten im aktiven Dienst kann man das auch erwarten. Natürlich gilt: Die Gedanken sind frei...

Und wenn sich gewisse Personengruppen die Waagschale halten, ok. Den Aspekt weiter oben kann ich nachvollziehen. Aber zugleich frage ich mich, ob das wirklich gesünder wäre. So als "Radikalkommunist", was schon extremistisch klingt.

Also, will sagen, schwierig oder zweischneidiges Schwert. Am Ende sicherlich nicht in jedwede Richtung komplett zu verhindern, solange aber keiner anfängt politische extreme Ansichten in der Truppe zu predigen: Live and let live, schätze ich.



Ich beziehe all das eher auf eine deutsche Sicht bzw. mit groben Kenntnissen der Rechtslage und Erwartungshaltung. Will sagen, so sehe ich das zumindest bei der Bundeswehr, die ja eigentlich radikale bzw. extremistische Elemente draußen halten sollte, im theoretischen Sinne natürlich. In Köpfe schauen kann man nicht immer. Das nur anbei als Disclaimer, weiß nicht wie es der Staat Österreich bzw. das Bundesheer so sieht und handhabt.


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Bundeswehr am Boden

11.03.2021 um 10:03
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Das tu ich nicht?? Wo beschränke ich mich auf Europa? Zitat bitte.
Weil du immer die Nordsee erwähnst. 7nd bedrohung der Küstenlinie
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Exakt meine Rede
Dann schau nach.. Wo das Problem liegt
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Und ein Verteidigungsfall ist realistisch
Begrenzte Konflikte sind immer denkbar. Aber gut wenn du die Zukunft kennst... Dann braucht man es ja nie, weil niemand Waffen einsetzen würde...

Und asw Schiffe brauchst du überall wo kein landgestutztes asw hast.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Ich sehe aber keine Gründe, bei denen das Schiff seinem Einsatzzweck nicht nachkommen kann.
Oder du sagst, der Einsatzzweck ist käse, dann brauchen wir uns aber mit dem Schiff nicht befassen. Denn das kann ja dann den Ansprüchen sowieso nicht gerecht werden.
Das ist simple Logik.
Es war Käse eine schiffsklasse dieser Größe so schwach zu bewaffnen das es die anderen Aufgaben der bundesmarin nicht erfüllen kann. Angesichts einer eh geringen Anzahl an Schiffenvund Personal eine kurzsichtige Entscheidung.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Ja.
Überall eingerüstet? Ist ja nun auch schon 15 Jahre alt...

dmkn.de › uploads › 2018/03PDF
Webergebnisse
Hochwirksame Präzisionswaffen - DMKN

https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://dmkn.de/wp-content/uploads/2018/03/Pr%25C3%25A4zisionswaffen.pdf&ved=2ahUKEwjJwNSg36fvAhXDCOwKHZ_DCTIQFjAAegQIARAC&usg=AOvVaw0GB9Mvw86DmacYHdbFvfsS&cshid=1615449233790
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Das ist ja erstmal eine Behauptung von dir. Das Ding hat ein ganzes Pflichtenheft, u.A. das Absetzen von Spezialkräften etc. Du unterschlägst da ne Menge
Nee, wie gesagt zu speziell... Für den Rest der Aufgaben die Fregatten erfüllen müssen.. Zumal sie ja nicht zusätzlich beschafft wurden.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Ansonsten haben andere Nato-Staaten Schiffe, die diese Aufgabe leisten können, sollte sie erforderlich sein. Bisher wüsste ich nicht einen real existierenden Einsatz, bei dem ein Vertical Launch System eine irgendwie geartete Rolle spielen könnte. Die Dinger brauchen gewaltig viel Platz und sind natürlich auch eine Schwachstelle im Schiff bei feindlichen Treffern.
Willst du die Schiffbrüchigen im Mittelmeer jetzt mit VLS wegballern?
Nee der Verweis auf andere Nato Länder ist ja nicht. Es ging ja im Ursprung um das was du meintest bzgl maritimes Möglichkeiten der BW bzgl Missionen

7nd immer noch siehst du ein zu enges Spektrum und die Gegenwart.. Dann ist das f125 halt ein friedenskreuzer aber kein vollwertiger Ersatz als den sie mal angedacht war.


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Bundeswehr am Boden

11.03.2021 um 10:52
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Überall eingerüstet? Ist ja nun auch schon 15 Jahre alt...
RBS15 Mk3
Quelle: https://marineforum.online/die-lenkflugkoerper-systeme-der-deutschen-marine/

Wikipedia: RBS15

Die hamwer auch.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Für den Rest der Aufgaben die Fregatten erfüllen müssen
Diese Fregatte muss diese Aufgabe nicht erfüllen, die Aufgaben, von denen du sprichst, erfüllt die Nachfolgerklasse und bis dahin unsere Bündnispartner.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:im Ursprung um das was du meintest bzgl maritimes Möglichkeiten der BW bzgl Missionen
Da habe ich aber nicht postuliert, dass unsere Marine ausreichend wäre, das zu bewerkstelligen, vielleicht liegt hier unser Missverständnis?

Ich sagte natürlich, ich fände es nett, wenn die DM für sich stehen könnte, wie auch die ganze Bundeswehr.
Meine Behauptung war aber nicht, dass sie dazu derzeit in der Lage wäre.
Ich sage daher auch nicht, dass unsere Schiffe alle Aufgaben erledigen könnten, ich sage, dass unsere Schiffe bei voller Einsatzbereitschaft in der derzeitigen geostrategischen Lage in Zusammenarbeit mit seinem Bündnis gut aufgestellt ist.

Zur Nato noch so viel: Ja, ich bin kein Freund von denen. Man braucht eine Europäische Armee, die bilateral mit den Amerikanern zusammenarbeitet, aber ich halte nichts von US-Amerikanischen Vasallentum.


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Bundeswehr am Boden

11.03.2021 um 10:57
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Das ist halt nicht wahr.
Doch asw ist eben eingeschränkt möglich...

Ohne die richtigen Schiffe...

https://www.bundeswehr.de/de/organisation/marine/aktuelles/u-boot-abwehr-teil-2-heuhafen-groesser-geworden-2972070

Wer weiß was sie da wieder fantasieren..

Ist nen 3 teiliger Bericht.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Das ist mir vollständig klar, du hast behauptet, man wäre nicht zu ASW fähig:
Nein, die Fähigkeiten verkümmern und da Schiffe und Flugzeuge fehlen umso mehr. Weil der Ersatz fehlt.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Selbstverständlich. Wir ja auch, Sea Lynx und King, NH90 im Zulauf, entsprechende Systeme auf den Schiffen zur ASW Ergänzung sind vorhanden.
Der sea king ist nicht mehr im mil Einsatz war immer Sar.

Und welche Schiffe haben wir für das asw noch am laufen.


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Bundeswehr am Boden

11.03.2021 um 11:06
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Weil der Ersatz fehlt
Da stimme ich durchaus zu.

Was den Sea King betrifft, habe ich die SAR-Auslegung nun auch wahrgenommen. Ich hatte in Erinnerung, die seien ASW, hab ich mich geirrt. Womit habe ich die verwechselt?
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Doch asw ist eben eingeschränkt möglich...
Aber ASW ist in der aktuellen Bedrohungslage auch nur eingeschränkt nötig, deswegen meine Frage nach realistischen Bedrohungsszenarien.

Man darf ja nicht vergessen, wir befinden uns in Friedenszeiten.


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Bundeswehr am Boden

11.03.2021 um 11:08
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Die hamwer auch.
Zu wenig.. Und auch schon was älteres
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Diese Fregatte muss diese Aufgabe nicht erfüllen, die Aufgaben, von denen du sprichst, erfüllt die Nachfolgerklasse und bis dahin unsere Bündnispartner
Eben da ist der Fehler, und der Nachfolger ist bestenfalls in den 30er im Zulauf.

Du sprichst jetzt von Bündnispartnern... Aber es ging ja darum das Deutschland sich mehr maritim engagieren sollte.. Etc und da sagte ich ja ist die marine nicht für ausgerüstet....und trotz deiner Argumente ist die marine momentan nicht wirklich auf einen guten Einsatzlevel.. Klarstand. Fähigkeiten fehlen oder sind unterentwickelt.

Damit die Marine so handeln kann wie es ja vorschwebt müsste sie größer sein..
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Aufgaben erledigen könnten, ich sage, dass unsere Schiffe bei voller Einsatzbereitschaft in der derzeitigen geostrategischen Lage in Zusammenarbeit mit seinem Bündnis gut aufgestellt ist.
Aha also was völlig anderes und selbst das unter der Hypothese der vollen Einsatzbereitschaft was aber leider viele ersatzinvestitionen erfordert.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Zur Nato noch so viel: Ja, ich bin kein Freund von denen. Man braucht eine Europäische Armee, die bilateral mit den Amerikanern zusammenarbeitet, aber ich halte nichts von US-Amerikanischen Vasallentum.
Ach der Unsinn... Zur europäischen Armee würde viel gesagt, wo kein Staat da keine Armee..

Vom versallentum ist eher wenig zu sehen, eher das wir viel runterschrauben und uns auf die USA verlassen.

Wenn du das durchbrechen willst... Musst du Fähigkeiten und Quantität aufrüsten.


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Bundeswehr am Boden

11.03.2021 um 11:16
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Und auch schon was älteres
Also, nein. Wir verwenden den Mark III, von 1995. Die meisten seegestützten Marschflugkörper die Weltweit von allen Marinen eingesetzt werden, sind entweder älter oder ungefähr die Altersklasse.
Hier betreibst du unzulässiges Framing, an den RBS15 ist militärisch rein gar nichts zu bemängeln.

Man muss nicht auf Zwang alles schlecht finden, nur weil es die Bundeswehr verwendet, der Eindruck stellt sich bei mir langsam ein.

Klar haben die Probleme, aber deswegen sind das keine Südsudanesischen Rebellen in ihrer Ausstattung.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Zur europäischen Armee würde viel gesagt, wo kein Staat da keine Armee
Na, ich meine auch eher ein Bündnis aus Nationalarmeen mit gemeinsamen Standarts, kein "Europäisches Heer" unter EU-Kontrolle, so nicht.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Musst du Fähigkeiten und Quantität aufrüsten.
Das ist mir vollständig klar. (Wenn es nach mir ginge, würde ich die Hochseeflotte aus Scapa Flow bergen, sinnbildlich gesprochen).
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Aha also was völlig anderes
Wir haben aneinander vorbei geredet, das sag ich ja

Klar müsste die Flotte größer und besser ausgestattet sein, hätten wir keine Bündnispartner.
Mir ist aber selber klar, dass meine feuchten geostrategischen Träume einen Furz an Wirkung auf die echte Welt haben.


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Bundeswehr am Boden

11.03.2021 um 11:52
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Also, nein. Wir verwenden den Mark III, von 1995. Die meisten seegestützten Marschflugkörper die Weltweit von allen Marinen eingesetzt werden, sind entweder älter oder ungefähr die Altersklasse.
Hier betreibst du unzulässiges Framing, an den RBS15 ist militärisch rein gar nichts zu bemängeln.
Bleibt die Frage nach der quantität. Die sind nur auf den korvetten.


https://www.bundeswehr-journal.de/2020/ergaenzungsbeschaffung-seezielflugkoerper-rbs15-mk3/



https://augengeradeaus.net/tag/sealynx/

Probleme mit dem alten sea lynx usw..

Also ich sehe halt unser Marine in einem sehr fragwürdigen Zustand.



Alles halbgar ausgeführt..
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Man muss nicht auf Zwang alles schlecht finden, nur weil es die Bundeswehr verwendet, der Eindruck stellt sich bei mir langsam ein.
Ich schrieb nicht von schlecht... Nur ist eben alles in der marine auf knirsch.

https://www.deutschlandfunk.de/von-allem-zu-wenig-die-deutsche-marine-geht-unter.724.de.html?dram:article_id=441290
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Klar haben die Probleme, aber deswegen sind das keine Südsudanesischen Rebellen in ihrer Ausstattung
Nee.. Das ist ja nicht der Anspruch...

Und was schlecht finden aus Prinzip angeht zeigte sich ja die Ar. Debatte
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Na, ich meine auch eher ein Bündnis aus Nationalarmeen mit gemeinsamen Standarts, kein "Europäisches Heer" unter EU-Kontrolle, so nicht.
Fedaykin schrieb:
Wo wäre jetzt der Unterschied zur Nato?

Eher wenig Vorteile, nur weil man den USA Unsinnsargumentation folgt der NATO Gegner

Wie gesagt teuer wird es sowieso


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Bundeswehr am Boden

11.03.2021 um 12:35
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Prinzip angeht
:D nochmal das leidliche Thema? Ich habe mehr als genug aufgezeigt, dass es mir um mehr als das Prinzip ging, seis drum.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Wo wäre jetzt der Unterschied zur Nato?
Also... Ich stehe vor einem Dilemma. Für mich sind die Vorteile offensichtlich, ich sitze aber am Handy und da tippe ich ungern Monologe.
Daher in Stichpunkten:

- Übergreifende Einsatzkonzeptionen und sinnvoöle Aufteilung der Kräfte über die Nationen
- Mögliche, zielgerichtete und lokale Verteidigungsstrategien, die nicht darauf bauen, dass der große Bruder über den großen Teich zur Hilfe eilt
- Keine Beteiligung an primär amerikanischen Konflikten
- Keine diplomatischen Verhebungen durch Nato-Verstrickungen, sei es mit Oststaaten oder innerhalb des Bündnisses, weil einem mangelnde Ausgaben vorgeworfen werden.
- Rüstungsprogramme sind zumeist jetzt schon europäische Kooperationen, bessere Synergien nutzen, dadurch:
- Bruch des amerikanischen Rüstungsmonopols
- Freisetzen von Kräften, Ressourcen, Geldern die derzeit in Nato-Verbänden gebunden sind
- folgend eine verbesserte Zusammenarbeit der beteiligten Staaten
- zusätzliche Garantie, dass innereuropäische bewaffnete Konflikte der Vergangenheit angehören
- die USA als failed state, an dessen Spitze 4 Jahre ein despotischer Psychopath stand, nicht länger als "verlässlichen" Partner zu betrachten, in dessen Händen unsere nationale Sicherheit liegt.

Uvm


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Bundeswehr am Boden

11.03.2021 um 13:54
Zitat von EinElchEinElch schrieb:nochmal das leidliche Thema? Ich habe mehr als genug aufgezeigt, dass es mir um mehr als das Prinzip ging, seis drum.
Hat nicht überzeugt... Weil wohl auch die Militärs sich wohl für das HK416 entschieden haben
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Übergreifende Einsatzkonzeptionen und sinnvoöle Aufteilung der Kräfte über die Nationen
Klappt ja nicht... Denn wir haben dann immer noch das Problem das jeder ne eigene Armee mit den Fähigkeiten braucht. Diese schöne Idee sich da die Rosinen rauszupicken kam öfters bzgl
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Mögliche, zielgerichtete und lokale Verteidigungsstrategien, die nicht darauf bauen, dass der große Bruder über den großen Teich zur Hilfe eilt
Das erfordert Aufrüstung.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Keine Beteiligung an primär amerikanischen Konflikten
Macht die Nato gar nicht. Afghanistan ist da eher Präzedenzfall.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Keine diplomatischen Verhebungen durch Nato-Verstrickungen, sei es mit Oststaaten oder innerhalb des Bündnisses, weil einem mangelnde Ausgaben vorgeworfen werden.
Doch das Problem wäre doch gleich, wer was bietet und leistet.

Und du willst die EU oststaaten ausnehmen? Wie soll das gehen.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Rüstungsprogramme sind zumeist jetzt schon europäische Kooperationen, bessere Synergien nutzen, dadurch:
- Bruch des amerikanischen Rüstungsmonopols
- Freisetzen von Kräften, Ressourcen, Geldern die derzeit in Nato-Verbänden gebunden sind
Da widerspricht sich doch..

Es gab seit den 49 kein us Rüstungsmonopol in Europa obwohl es natürlich sinnvoll gewesen wäre aus militärischer Sicht wenn es nicht so ein Zoo wäre

Welche Nato Verbände binden denn Geld was dann frei würde? Eher müsste noch viel mehr Dinge jeweils National beschafft werden.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:folgend eine verbesserte Zusammenarbeit der beteiligten Staaten
Auch hier sehe ich nicht woraus das folgt bzw warum es besser sein sollte als jetzt.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:zusätzliche Garantie, dass innereuropäische bewaffnete Konflikte der Vergangenheit angehören
Nee...
Zitat von EinElchEinElch schrieb:die USA als failed state, an dessen Spitze 4 Jahre ein despotischer Psychopath stand, nicht länger
Okay bullshit lassen wir mal außen vor
Zitat von EinElchEinElch schrieb:verlässlichen" Partner zu betrachten, in dessen Händen unsere nationale Sicherheit liegt.
Witzig denn dafür müsste man ja mal das machen was gefordert wurde seine Ausgaben anpassen. Und Aufgaben übernehmen. Es ist ja eher so das man die Sicherheit in die USA gelegt hat weil man sparen wollte


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Bundeswehr am Boden

11.03.2021 um 14:17
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Und du willst die EU oststaaten ausnehmen?
Hab ich doch gar nicht gesagt, ich verwende nicht den Begriff EU-Oststaaten, sondern Oststaaten.
Jesus, auf dieser Basis kann man auch einfach nicht diskutieren, wenn du wirklich schlicht meine Aussage verdrehst - du kapierst auch einfach den Unterschied nicht, wann von konjunktivistischen Möglichkeitsszenarien und Luftschlössern die Rede ist.

Ganz im Ernst, das macht so keinen Bock.

Auch ist "Nee" als Reaktion darauf, dass eine intereuropäische Streitkräftebasis die Möglichkeiten von intereuropäischem Krieg reduziert, erstens grob falsch und zweitens nicht adäquat.


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Bundeswehr am Boden

11.03.2021 um 15:08
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Hab ich doch gar nicht gesagt, ich verwende nicht den Begriff EU-Oststaaten, sondern Oststaaten.
Und wen meinst du damit?
Zitat von EinElchEinElch schrieb:diskutieren, wenn du wirklich schlicht meine Aussage verdrehst - du kapierst auch einfach den Unterschied nicht, wann von konjunktivistischen
Ich verdrehe nicht, allein stimmen nicht mit deiner Prämisse übereinstimmt.

Aber Schlüssel ich mal auf. Deine Forderung
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Na, ich meine auch eher ein Bündnis aus Nationalarmeen mit gemeinsamen Standarts, kein "Europäisches Heer" unter EU-Kontrolle, so nicht.
Mhh.. klingt wie die NATO ohne USA.

Und nur weil der Name Anders ist und die USA nicht dabei wären heißt noch lange nicht das hier
Zitat von EinElchEinElch schrieb:- Keine Beteiligung an primär amerikanischen Konflikten
- Keine diplomatischen Verhebungen durch Nato-Verstrickungen, sei es mit Oststaaten oder innerhalb des Bündnisses, weil einem mangelnde Ausgaben vorgeworfen werden.
- Rüstungsprogramme sind zumeist jetzt schon europäische Kooperationen, bessere Synergien nutzen, dadurch:
- Bruch des amerikanischen Rüstungsmonopols
- Freisetzen von Kräften, Ressourcen, Geldern die derzeit in Nato-Verbänden gebunden sind
- folgend eine verbesserte Zusammenarbeit der beteiligten Staaten
- zusätzliche Garantie, dass innereuropäische bewaffnete Konflikte der Vergangenheit angehören
- die USA als failed state, an dessen Spitze 4 Jahre ein despotischer Psychopath stand, nicht länger als "verlässlichen" Partner zu betrachten, in dessen Händen unsere nationale Sicherheit liegt.
Das ist einfach mal so dahin zugezogen worden, obwohl eigentlich vieles davon genauso bei der NATO stattfindet.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:einfach den Unterschied nicht, wann von konjunktivistischen Möglichkeitsszenarien und Luftschlössern die Rede ist.
Ich achte nur auf die Aussagen. Und du sprachst hiervon:
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Keine diplomatischen Verhebungen durch Nato-Verstrickungen, sei es mit Oststaaten oder innerhalb des Bündnisses, weil einem mangelnde Ausgaben vorgeworfen werden.
Wieso sollte das bei obigen Aufbau nicht auftreten können?
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Auch ist "Nee" als Reaktion darauf, dass eine intereuropäische Streitkräftebasis die Möglichkeiten von intereuropäischem Krieg reduziert, erstens grob falsch und zweitens nicht adäquat.
Etwas Kurz gefasst. Aber es ergibt sich nicht wieso das mehr reduzieren sollten oder zusätzlich. Immerhin ist es doch dasselbe wie bei der NATO. Viele Nationale Armeen die in einem "Bündniss" zusammenarbeiten sollen. und gewisse gemeinsame Standards erreichen sollten.

Ich sehe da eben nicht das da ein Krieg wesentlich unmöglicher Wird als jetzt. nur weil das Kind nen anderen Namen hat.
Und du sagtest ja selbst es sind getrennte Armeen, autark...folglich keine Europa Armee sondern eine NATO Variante ohne die USA.


Generell sehe ich da irgendwie halt eher eine Anti US Ideologie wenn man schon von Failed State spricht etc..

Und darauf basierte schon teilweise die AR15 Diskussion. Wo du aus prinzip Dagegen warst. Obwohl 2 Gewinner halt Abwandlungen davon waren.... ohne genaueres Wissen warum die BW das HK33 wohl nicht Favorisiert hat.


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Bundeswehr am Boden

31.03.2021 um 14:26
Eine EU Armee im Sinne Olaf Scholz ist zb eine Utopie und Wunschdenken. Die französisch-deutsche Partnerschaft sehe ich eher im Ungleichgewicht. Während Frankreich in Teilen nicht auf Airbus angewiesen ist, man hat ja noch Dassault die von einer franz. Familie dominiert wird, hat Deutschland nichts vergleichbares mehr um Kampfflugzeuge in Deutschland von A bis Z zu produzieren. Eine EU Armee kann nur so funktionieren wie die NATO. Dazu bedarf es aber einer größeren Bundeswehr um allem adäquat gerecht werden zu können. Deutschland zog sich unter Frau Merkel konsequent zurück, was die Ausstattung der Bundeswehr angeht, obwohl die Herausforderungen grösser werden. Obwohl die Zahl der Auslandseinsätze kontinuierlich stieg, musste die Bundeswehr in Deutschland massiv schrumpfen. Vom neuem Gerät wurden und werden weniger gekauft als man Aktuell hat. Ein Beispiel: Es existieren 8 P3C Orion, die US Regierung hat den Verkauf von 5 Boeing P8A Poseidon genehmigt. Warum werden nicht 12 Seeaufklärer gekauft? Eine gemeinsame Streitkräftebasis könnte sinnvoll sein, so lange alles auf gleichberechtigte Partnerschaft aus ist. Ich frage mich gerade, ob Frankreich seine strategischen U-Boote und Atomwaffenarsenale einer EU Armee unterstellt. Mit Sicherheit wird dass nicht passieren.


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Bundeswehr am Boden

31.03.2021 um 15:02
Zitat von tomkyletomkyle schrieb:franz. Familie dominiert wird, hat Deutschland nichts vergleichbares mehr um Kampfflugzeuge in Deutschland von A bis Z zu produzieren
Hatten wir eigentlich nie. Und auch Desault kommt an Grenzen. Jede Generation wird aufwendiger, sie Stückzahlen kleiner.... Ähnlich wie Saab wird man da auf den Markt nicht mehr mitkommen ohne Fusion.
Zitat von tomkyletomkyle schrieb:Frankreich seine strategischen U-Boote und Atomwaffenarsenale einer EU Armee unterstellt. Mit Sicherheit wird dass nicht passieren.
Nein, wobei strategische Atomwaffen für eine EU Armee nicht so relevant sind.


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Bundeswehr am Boden

03.04.2021 um 12:34
Aber...Dassault wird weiterhin Kampfflugzeuge bauen bzw kann es jetzt! In Deutschland gab es 1990 MBB/ DASA, zwar von keiner deutschen Familie dominiert, aber bis dato konnte man eigene Flugzeuge bauen! Heute, ist man abhängig von Airbus und Airbus ist nicht breit genug aufgestellt. Die Deutschen gaben MBB/ DASA auf, was gaben die Franzosen auf? Zugunsten der europäischen Einigung? Ihre staatlichen Werften? Wurde Dassault aufgegeben bzw in Airbus integriert? Gaben die Franzosen ihre Atomwaffenarsenale auch an die europäischen Partner? Ähnlich wie die USA?


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Bundeswehr am Boden

03.04.2021 um 13:42
Zitat von tomkyletomkyle schrieb:Aber...Dassault wird weiterhin Kampfflugzeuge bauen bzw kann es jetzt! In Deutschland gab es 1990 MBB/ DASA, zwar von keiner deutschen Familie dominiert, aber bis dato konnte man eigene Flugzeuge bauen!
Was waren das für Flugzeuge, schon der Alpha Jet und Tornado waren europäische Kooperationen.
Wikipedia: Liste von Luftfahrzeugen der Bundeswehr


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Bundeswehr am Boden

03.04.2021 um 13:59
Zitat von tomkyletomkyle schrieb:Heute, ist man abhängig von Airbus und Airbus ist nicht breit genug aufgestellt. Die Deutschen gaben MBB/ DASA auf, was gaben die Franzosen auf? Zugunsten der europäischen Einigung? Ihre staatlichen Werften? Wurde Dassault aufgegeben bzw in Airbus integriert? Gaben die Franzosen ihre Atomwaffenarsenale auch an die europäischen Partner? Ähnlich wie die USA?
Nun frankreichs stolz in ehren wie gesagt generation 5 bzw 6 wird dassault auch nicht mehr stemmen

Und wie soll man ubootgestutzte Raketen abgeben?


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