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Gewinnt der islamistische Terrorismus?

9.223 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: IS, Isis, Umzug ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Gewinnt der islamistische Terrorismus?

26.10.2020 um 18:18
Zitat von ribsterribster schrieb:Bei Opfern rechter Gewalt wird zurecht ein öffentlicher Aufschrei erwartet um den Opfern aber ganz besonders den Tätern zu zeigen, ihr handelt nicht in unserem Namen, wir sind gegen euch und eure Taten.
Und das ist auch gut so. Wobei der Aufschrei wohl eher die Leute beeindruckt, die sonst alle Deutschen für Gesinnungsgenossen der Täter halten könnten. Während die Täter selbst sich sicher kaum davon beeindrucken lassen. Es ist also eher eine Demonstration nach außen, auch für das Ausland, gerade aufgrund unserer Vergangenheit.
Zitat von ribsterribster schrieb:Bei islamistischen anschlägen herrscht nur schweigen
Das ist das Problem. Ich kann nur Angst vor irgendwelchen Folgen (z.B. weiteren Anschlägen) als Grund sehen. Außerdem gibt es ja keinen geschichtlichen Bezug.
Für die Täter und ihre Gesinnungsgenossen kann dieses Schweigen natürlich nach Schwäche oder gar heimlichem Zugeständnis aussehen.

In beiden Fällen meine ich die (Nicht-)Reaktion führender Politiker, nicht die der Bevölkerung.
Zitat von MalihülyaMalihülya schrieb:So wie du da einen Haufen Leute findest, die Terror beklatschen, so findest du auch etliche die eben genau das Gegenteil tun.
Leider sind die "Klatscher" eben lauter als die differentiert und zivilisiert denkende Mehrheit. Die Klatschenden sorgen dann mit dafür, dass viele Nicht-Muslime glauben, die meisten Muslime würden so denken. Was natürlich genauso blödsinnig ist, wie wenn man denken würde, die meisten Österreicher würden Menschen im Keller gefangen halten, nur weil zwei solche Fälle bekannt geworden sind.
Es geht (zumindest mir) nicht um das Schweigen der friedlichen Muslime zu solchen islamistischen Morden, sondern um das Schweigen der Politiker. Oder habe ich, was Deutschland betrifft, doch etwas verpasst?
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:Es geht darum Terroristen zu signalisieren, dass andere Muslime diesen Terror verabscheuen. Solange keine oder wenige Muslime gegen Terror demonstrieren, könnten Terroristen den Eindruck haben, dass andere Muslime ihre Anschauung teilen.
Eigentlich sollte jedem normal denkenden Menschen klar sein, dass das nicht der Fall sein wird. Hinzu kommt: Ein religiöser Fanatiker wird sich sicher nicht durch den Protest gemäßigter Personen von seinem Wahn abbringen lassen. Im schlimmsten Fall sieht er diese Leute als Abweichler.
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:Wenn es mehr Demonstrationen von Muslimen geben würde, die sich gegen den islamistischen Terror richten, würde es vielleicht weniger Anschläge geben.
Das glaube ich leider nicht. Siehe oben.


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Gewinnt der islamistische Terrorismus?

26.10.2020 um 18:20
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Eigentlich sollte jedem normal denkenden Menschen klar sein, dass das nicht der Fall sein wird.
Ich sehe das anders.
@AlteTante
Willst du mich jetzt als nicht normal denkenden Menschen bezeichnen?

Ich sage auch nicht, dass Menschen, die in diesem Punkt eine andere Meinung haben „nicht normal denken“.
Die Formulierung ist abwertend und hat in einer sachlichen Diskussion nichts zu suchen.


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Gewinnt der islamistische Terrorismus?

26.10.2020 um 18:27
@Kreuzbergerin
Glaubst du denn etwa, dass alle Muslime denken, dass jemand wie der französische Lehrer den Tod verdient hätte?

Vielleicht war "normal denkend" nicht die richtige Formulierung. Es war nicht abwertend gemeint. Mir ist nichts besseres eingefallen.

Vielleicht hätte ich schreiben sollen: "Eigentlich sollte jedem Menschen, der nicht nur pauschalisiert, klar sein, dass das nicht der Fall ist.


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Gewinnt der islamistische Terrorismus?

26.10.2020 um 18:27
Zitat von OptimistOptimist schrieb:könnte es sein, dass friedliche Muslime Angst haben zu demonstrieren?
Gute Frage. Kann ich dir gar nicht wirklich beantworten, aber wäre möglich, dass manche da auch Angst haben.

Ich für meinen Teil hätte jetzt keine Angst davor gegen Terror demonstrieren zu gehen, ich fühle mich einfach nur nicht verpflichtet dazu bzw. sehe meine Pflicht halt eher darin, den Islam im Alltag friedlich zu repräsentieren. Das hat meiner Erfahrung nach auch wesentlich mehr Wirkung, als bspw. bloße Worte.

Mein Eindruck ist, dass so manche Muslime das ganz ähnlich sehen.

Ich glaube, die Gründe dafür weshalb Muslime wenig gegen Terror demonstrieren, sind echt vielfältig.
Ich denke, dass es zum Teil auch an den anderen Problemen innerhalb der muslimischen Gemeinschaft liegt.
Muslime haben z.B leider das fette Problem, dass sie keinen richtigen Zusammenhalt finden können, weil sie sich oft gegenseitig selbst in sämtliche Schubladen stecken und jede Schublade will irgendwo die bessere sein, man kommt da leider oft auf keinen gemeinsamen Nenner und dementsprechend distanziert sind sie tatsächlich häufig voneinander. Die Kommunikation fehlt da einfach irgendwo.
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:Was sollten Muslime bei solchen Demonstrationen zu befürchten haben?
Muslime, die Terroristen verurteilen, die sich auf den Islam berufen, sind in den Augen derer keine Muslime mehr und somit absolute Feinde. Man ist dann einfach nur ein Feind, der sich gegen den Islam stellt (ihre verdrehte Auslegung davon).

Muslime selbst sind ja ebenso Opfer von eben jenen Terroristen, wenn man mal in andere Länder schaut.
Zitat von Apache205Apache205 schrieb:Eine komplette Reform des Islams muss her, und solange das nicht geschieht ist es verständlich das man dieser Religion mit Ablehnung Gegenüber steht.
Was verstehst du denn unter einer Reformation des Islam?


Ich nenne mal den Koranübersetzer Muhammad Asad als bekanntes Beispiel. Seine Übersetzung + Erläuterung des Korans gibt es nicht erst seit gestern und er wird heute öfter mal im Zusammenhang mit einer Reformation erwähnt.

Manche verstehen unter einer Reformation, dass der Koran an einigen Stellen umgeändert werden solle, was ich persönlich für Quatsch halte, denn eine Reformation im Sinne von Veränderungen bei der Interpretation des Koran, fand und findet immer wieder statt. Jede Zeitepoche hat ihr Islamverständnis weiter entwickelt so wie das auch in anderen religiösen Gemeinschaften ganz automatisch geschieht. Nennt sich ganz einfach Wandel der Zeit und für diesen Wandel gibt es auch innerhalb der muslimischen Gemeinschaft etliche Beispiele.


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Gewinnt der islamistische Terrorismus?

26.10.2020 um 18:34
Zitat von MalihülyaMalihülya schrieb:Muslime, die Terroristen verurteilen, die sich auf den Islam berufen, sind in den Augen derer keine Muslime mehr und somit absolute Feinde. Man ist dann einfach nur ein Feind, der sich gegen den Islam stellt (ihre verdrehte Auslegung davon).
Aber das bedeutet, dass Muslime auch auf anderen Wege nicht offen ihre Ablehnung des islamistischen Terrors äußern können. Sie müssen in jedem Fall Angst haben Ihre Meinung frei zu äußern, weil sie befürchten müssen von anderen Muslimen umgebracht zu werden, weil sie sich gegen die Auslegung des Islams der Terroristen stellen.
Das ist natürlich schwierig.


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26.10.2020 um 18:45
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Eigentlich sollte jedem Menschen, der nicht nur pauschalisiert, klar sein, dass das nicht der Fall ist.
@AlteTante


Hältst du die Unterstellung, dass „jemand nur pauschalisiert“ für weniger abwertend, als die Formulierung „jemand denke nicht normal“?
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Glaubst du denn etwa, dass alle Muslime denken, dass jemand wie der französische Lehrer den Tod verdient hätte
@AlteTante Da ich nichts in dieser Richtung auch nur ansatzweise geschrieben habe, ist schon die Frage ziemlich platt.
Aber ich merke schon, dass das dein Diskussionsniveau ist.


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Gewinnt der islamistische Terrorismus?

26.10.2020 um 18:50
@Kreuzbergerin
Jemand, der glaubt, dass alle oder zumindest fast alle Angehörigen einer Religion Terroranschläge im Rahmen ihrer Religion befürwortet, ist meiner Meinung nach jemand, der pauschalisiert. Also, jedenfalls bei diesem Thema, nicht differentiert, sondern die Angehörigen dieser Religionsgemeinschaft über einen Kamm schert.
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:Da ich nichts in dieser Richtung auch nur ansatzweise geschrieben habe, ist schon die Frage ziemlich platt.
Dann habe ich dich falsch verstanden.
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:Aber ich merke schon, dass das dein Diskussionsniveau ist.
Deines gefällt mir auch nicht.


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Gewinnt der islamistische Terrorismus?

26.10.2020 um 18:51
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Dann habe ich dich falsch verstanden.
Das ist zumindest eine gute Erklärung für deine Beiträge.


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26.10.2020 um 18:52
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:warum ist das so
Das hängt einfach viel mit der wahhabitischen Ideologie zusammen, worauf sich besagte Terroristen berufen.
Das Islamverständnis in dieser Gruppierung (Wahhabismus) ist ein ganz anderes, als das der meisten anderen islamischen Gruppierungen.
Wahhabiten haben zum Teil ihre ganz eigenen zusammen gebastelten Regeln und Gebote, ohne jeglichen Bezug zum Koran.

Aus wahhabitischer Sicht ist jeder ein Kafir, Abtrünniger und ein potenzieller Feind, der nicht denkt und lebt wie ein Wahhabit.
Sie sehen sich halt gerne als DIE absolute wahre Definition eines Muslims. Leider.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:wie groß schätzt du den Anteil der Muslime ein, für die der politische Islam wichtig ist (also sharia Recht, zB, aber auch der Weg durch die Instanzen) und gibt es da eine scharfe Abgrenzung zu dschihadistischen Bewegungen?
Ich schätze den Teil der Muslime, die eine wirklich gefährliche Glaubensauffassung haben als gering ein, im Vergleich zu den Normalos.
Surft man diesbezüglich viel im Netz, kann man schon mal schnell einen anderen Eindruck bekommen, aber in der Realität sehe ich wirklich nur eine geringe Gefahr.

Ich schrieb ja schon von islamischer Literatur...
Wenn man sich die moderne islamische Literatur mal anschaut, gibt es immer häufiger eine scharfe Abgrenzung und auch Warnung bezüglich radikaler Glaubensauffassungen. Das gab es aber tatsächlich auch schon vor Hunderten von Jahren in einigen alten Büchern. Besonders im türkischen Bereich gab und gibt es da einige solcher Bücher, im deutschen mittlerweile aber auch häufiger. Von Jahr zu Jahr tut sich da was, also das ist das, was ich so beobachte.
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:Aber das bedeutet, dass Muslime auch auf anderen Wege nicht offen ihre Ablehnung des islamistischen Terrors äußern können.
Ich würde sagen in Deutschland kann man das eigentlich noch am ehesten.


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Gewinnt der islamistische Terrorismus?

26.10.2020 um 19:00
@Kreuzbergerin
War vielleicht wirklich missverständlich, was ich geschrieben habe.

Du schreibst:
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:Solange keine oder wenige Muslime gegen Terror demonstrieren, könnten Terroristen den Eindruck haben, dass andere Muslime ihre Anschauung teilen.
Darauf ich:
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Eigentlich sollte jedem normal denkenden Menschen klar sein, dass das nicht der Fall sein wird.
Ich meinte damit:
"Eigentlich sollte jedem ... klar sein, dass das nicht so sein kann, dass viele andere Muslime die Anschauung dieser Terroristen teilen".


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Gewinnt der islamistische Terrorismus?

26.10.2020 um 19:05
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Ich meinte damit:
"Eigentlich sollte jedem ... klar sein, dass das nicht so sein kann, dass viele andere Muslime die Anschauung dieser Terroristen teilen".
Wahrscheinlich können wir uns darauf einigen, dass Terroristen keine normal denkenden Menschen sind.


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26.10.2020 um 19:10
@Kreuzbergerin
Auf jeden Fall.


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26.10.2020 um 19:52
@Malihülya
Danke dir für deine Erklärungen.
Ich finde es sehr gut, mal die Sicht einer Muslima bezüglich dieses Themas lesen zu können.
Zitat von MalihülyaMalihülya schrieb:Ich schätze den Teil der Muslime, die eine wirklich gefährliche Glaubensauffassung haben als gering ein, im Vergleich zu den Normalos.
gut zu wissen.


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Gewinnt der islamistische Terrorismus?

26.10.2020 um 20:15
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Ich schätze den Teil der Muslime, die eine wirklich gefährliche Glaubensauffassung haben als gering ein, im Vergleich zu den Normalos.
gut zu wissen.
Den Opfern des islamistischen Terrors ist sicherlich egal, ob der Anteil der gewaltbereiten Muslime 10%, 5% oder weniger als 1% beträgt.

Selbst wenn es nur 100 gewaltbereite Muslime gäbe, wäre es zuviel.


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Gewinnt der islamistische Terrorismus?

26.10.2020 um 20:22
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:Den Opfern des islamistischen Terrors ist sicherlich egal, ob der Anteil der gewaltbereiten Muslime 10%, 5% oder weniger als 1% beträgt.
da hast du natürlich auch Recht.
Das ist wie bei jedem Terrorismus - jeder Fall ist einer zu viel - und den Opfern nützt es nichts, dass es nur eine Minderheit ist.


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26.10.2020 um 22:39
Das „Problem“ mit dem Islam (Problem in Anfühungszeichen, da mir das Wort nicht ganz passend vorkommt aber mir auch kein besseres einfällt) ist doch folgendes:

Es gibt verschiedene Strömungen innerhalb des Islam, so wie es auch in anderen Religionen der Fall ist. Dabei wird ein breites Spektrum abgedeckt, von radikal fundamentalistisch bis hin zu absolut modern und mit der Zeit gehend.

Nun ist es so, dass zumindest meiner Auffassung nach, die radikalen Islamisten die mit Abstand Gewaltbereitesten religiösen Extremisten sind. Zumindest sind mir keine bspw. christlichen oder buddhistischen Anschläge in jüngerer Vergangenheit bekannt, und wenn doch welche stattgefunden haben, dann sicherlich in deutlich geringerer Anzahl.

Dazu kommt, dass sich ja sogar Vertreter verschiedener Strömungen innerhalb des Islams gegenseitig bekriegen und sich gegenseitig das Recht absprechen, sich als Muslime bezeichnen zu dürfen. Es ist schwer ein gutes Bild von sich zu vermitteln wenn sogar innerhalb der eigenen Glaubensgemeinschaft Blut fließt.

Was für ein Bild soll sich nun bei Menschen ergeben, deren Informationen über den Islam lediglich aus solchen Medienberichten bestehen? Die eventuell überhaupt keinen Kontakt mit Muslimen haben? Es ist doch klar, dass da erst einmal viele Menschen jeden Moslem unter Generalverdacht stellen.

Und hier denke ich sollte es im Interesse der Muslime sein, sich selbst in besseres Licht zu stellen. Mir persönlich wäre so etwas wichtig.


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Gewinnt der islamistische Terrorismus?

26.10.2020 um 23:16
Zitat von DieGarneleDieGarnele schrieb:Was für ein Bild soll sich nun bei Menschen ergeben, deren Informationen über den Islam lediglich aus solchen Medienberichten bestehen? Die eventuell überhaupt keinen Kontakt mit Muslimen haben? Es ist doch klar, dass da erst einmal viele Menschen jeden Moslem unter Generalverdacht stellen.
wieso sollte das klar sein? Das zeugt doch nur von Vorurteilen, sonst nix.
Zitat von DieGarneleDieGarnele schrieb:Und hier denke ich sollte es im Interesse der Muslime sein, sich selbst in besseres Licht zu stellen. Mir persönlich wäre so etwas wichtig.
Und mir persönlich erscheint das anmaßend. Sollte es nicht eher so sein, dass Menschen an ihren Vorurteilen arbeiten sollten, anstatt zu erwarten, dass die, gegenüber sie die Vorurteile hegen nicht nur Aufklärung betreiben, sondern auch noch aktiv gegen diese Vorurteile vorgehen sollen? Also so aktiv, dass der gemeine Nicht-Muslim erkennen kann, dass es sich um "ganz normale Menschen" handelt, die niemandem etwas antun, die nicht radikal sind, die die gleichen Sorgen, Ängste, Träume, Erwartungen etc haben wie Du und ich?


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26.10.2020 um 23:36
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:wieso sollte das klar sein? Das zeugt doch nur von Vorurteilen, sonst nix.
Natürlich sind viele Vorurteile dabei, aber es ist sicherlich in vielen Fällen auch das Ergebnis von einseitigem Erleben. Wieso sollte sich ein neutrales Bild im Kopf bilden wenn man nur negatives hört? Bedenke, dass in unserem Land und auch sonst auf der Welt unglaublich dumme Menschen unterwegs sind, die Dinge nicht unbedingt tiefergehend hinterfragen. Diese Menschen wissen nicht, dass sie einem Vorurteil aufgesessen sind, sie denken Sie „wüssten was abgeht“. Und diejenigen die Muslime generell schlecht reden wollen werden das so oder so weiter tun.

Die muslimischen Verbände könnten so viel tun, ich habe allerdings noch nie eine Einladung zum Tag der offenen Tür in einer Moschee bekommen oder ähnliches. Auf mich ist noch nie ein Moslem zugekommen und hat mich gefragt ob ich mich jemals mit seinem Glauben und seiner Lebensweise die daraus resultiert auseinander gesetzt habe. Es hat noch niemand an meiner Tür geklingelt und wollte mich für den Islam begeistern. Ich habe nirgends einen Stand gesehen der objektiv über den Islam berichtet, über gute sowie schlechte Seiten.
Wenn man wollte wäre so viel möglich.


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Gewinnt der islamistische Terrorismus?

26.10.2020 um 23:45
@DieGarnele
es gibt den Tag der offenen Moschee, um ein Beispiel zu nennen, seit über 20 Jahren.....also man muss etwas Interesse haben, sonst funktioniert das nicht.
Zitat von DieGarneleDieGarnele schrieb:Die muslimischen Verbände könnten so viel tun, ich habe allerdings noch nie eine Einladung zum Tag der offenen Tür in einer Moschee bekommen oder ähnliches. Auf mich ist noch nie ein Moslem zugekommen und hat mich gefragt ob ich mich jemals mit seinem Glauben und seiner Lebensweise die daraus resultiert auseinander gesetzt habe. Es hat noch niemand an meiner Tür geklingelt und wollte mich für den Islam begeistern. Ich habe nirgends einen Stand gesehen der objektiv über den Islam berichtet, über gute sowie schlechte Seiten.
Wenn man wollte wäre so viel möglich.
bist Du schon mal auf Muslime zugegangen, hast Dich offen und vorurteilsfrei mal einfach interessiert? Ich brauche keine Muslime, die an meine Tür klopfen, das würde sowieso dazu führen, dass dann sofort wieder von der Islamisierung Deutschlands die Rede wäre. Man kann seinen Horizont nicht erweitern, wenn man nichts dafür tut. Man muss neugierig sein, offen und nicht erwarten, dass jemand kommt, der einem davon überzeugt, dass Moslems sind wie Du und ich. Das sind sie nämlich und darauf könnte man auch selbst kommen......so man denn wollte.


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Gewinnt der islamistische Terrorismus?

27.10.2020 um 00:36
@Tussinelda

Vielleicht wäre es eine Option solche „Infoveranstaltungen“ intensiver zu bewerben und interessanter zu gestalten? Ich meine es ist ihre Religion auf die sich solche Terroristen beziehen, da ist es doch das beste die Menschen darüber aufzuklären warum der Großteil der Muslime diese Taten ablehnt und dass solche Menschen Extremisten sind, die nicht repräsentativ für alle Muslime sind. Jemand muss den Menschen den Islam in massentauglicher Form verständlich machen - das heißt für dumme. Man kann keine Neugier und besonderes Interesse voraussetzen. Man kann ja nichtmal genug Bildung, Objektivität und Willenskraft etwas zu verstehen voraussetzen.

Aber wir sind einfach verschiedener Meinung.

Ich für meinen Teil erwarte gar nichts an Reaktionen seitens der muslimischen Verbände etc. Dann muss man sich aber auch nicht wundern wenn der Islam als Ganzes immer wieder ins Fadenkreuz gerät.


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