Ahmose schrieb:Aktuell stecken Ukraine und Russland in einem Patt bzw. Stellungskrieg fest, wie auch der ukr. Oberbefehlshaber Saluschnyi sagt. Es wird nicht direkt gesagt oder eingestanden, das die ukr. Gegenoffensive gescheitert sei. Aber de facto kann man das jetzt, nach Saluschnyis Aussagen, wohl bedauerlicherweise so festhalten. Leider stehen der Ukraine schwere Monate bevor. Was sie jetzt dringend braucht sind weitere Waffensysteme, viel mehr Munition und Ausbildung für ihre Soldaten. Sonst wird auch das Jahr 2024 nicht besser enden als dieses Jahr.
Er hat auch noch etwas sehr Entscheidendes gesagt, nämlich dass in Russland das Leben billig ist. In so gut wie jedem anderen Land (außer in irgendwelchen islamischen Ländern wo Sterben etwas Ehrenwertes ist) wäre der Führung bei den Opferzahlen von Russland schon die Luft ausgegangen, weil der Druck der Bevölkerung zu groß wäre. Aber in Russland ist das halt leider nicht so.
Vor allem der deutsche (europäische) Ansatz scheint zu sein, dass man Putin nur lange den Schwitzkasten nehmen muss bis er aufgibt, das wird aber nicht passieren. Man muss zuschlagen und einen KO setzen.
Dafür hätte die Ukraine schon vor einem Jahr massivste militärische Unterstützung bekommen müssen, vor allem die weitreichenden Waffensysteme und Kampfflugzeuge, auf die sie ohnehin erst mal trainiert werden müssen.
Aber wenn russische Raketen und Drohnen an (oder über) die Grenze zu Polen und Rumänien fliegen und sich die Kommu äh Sozialisten in Berlin in die Hosen machen, dass die Ukraine Raketen bekommt die es über die russische Grenze schaffen könnten, dann wird es schwierig.
Dabei hätte es das oberste Ziel sein müssen, der Ukraine zum Sieg zu verhelfen (wie man das halt definieren mag, aber das jetzt gerade ist keiner) BEVOR ein nächster amerikanischer Präsident gewählt wird. Denn wenn der Trump heißt, dann ist eine Erholung der russischen Kriegsmaschinerie inkl. weiterer Eroberungen in der Ukraine nur das kleinste Problem Europas.
Bin gespannt wer dann "uns" Raketen liefert und darauf achtet, dass die nur ja nicht zu weit fliegen.