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UN will bis 2030 die Armut besiegen

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UN will bis 2030 die Armut besiegen

16.08.2015 um 08:03
@DerVorleser
Oh, da muss ich mich dann doch mal informieren was der Donald so vorhat!


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UN will bis 2030 die Armut besiegen

16.08.2015 um 09:19
UN will bis 2030 die Armut besiegen
Solange es Kriege und Ausbeutung gibt, wird dieses Ziel eine Utopie bleiben.


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Warmduscher
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UN will bis 2030 die Armut besiegen

20.08.2015 um 12:16
Ein endlicher Planet kann keine unendlichen Zahl von Menschen tragen.
1804: 1 Mrd. Menschen
1927: 2 Mrd. Menschen
1974: 4 Mrd. Menschen
1999: 6 Mrd. Menschen
2011: 7 Mrd Menschen
Viele Rohstoffe ob nachwachsende erneuerbar oder nicht sindin einer Welt mit sieben Milliarden Menschen bereits heute verknappt. Hierzu gehören insbesondere Wasser, Boden, Energie u. Nahrung.
Problem Wasser:
Wie knapp u. lebenswichtig der Rohstoff Wasser ist, verdeutlichen folgend Zahlen: Nur 1% der weltweiten
Vorkommen ist für den Menschen überhaupt nutzbar.
97% sind salziges Meerwasser u. somit ohne Aufarbeitung nicht genießbar. 1,5% sind an Gletscher gebunden.
Weitere Resourcen lassen sich bisher nicht nutzen, weil sie zu tief in der Erde liegen. Aber selbst auf die Quellen
ist der Mensch bald angewiesen.
Problem Nahrung:
Schon heute hungert eine Milliarde. Bis zum Jahr 2050 muss die Nahrungsmittelproduktion nahezu verdoppelt werden
Die Vorrausetzungen sind zur Zeit nicht gegeben. Unruhige Zeiten stehen bevor.Die Finanzmärkte haben das
Geschäft mit Agrarrohstoffen entdeckt. Im jahre 2008 fanden rund um den Globus von Haiti über Ägypten
u. Vietnam, den Philippinen bis Bolivien zahlreiche gewalttätige Demonstrationen wegen überhöhter bzw nicht mehr
bezahlbarer Nahrungsmittelpreise statt.
Problem "land grabbing"
Während die Ärmsten der Armen in den von Hunger heimgesuchten Regionen in letzter Konsequenz gezwungen
sind Land flucht zu begehen, betreiben inbesondere Staaten der G 20 Gruppe Landerwerb.
Die Gründe dafür sind verschieden. Sei es zur Existenzsicherung ihrer eigenen Bevölkerung, zur Wohlstandmehrung oder um den Anbau von Monokulturen (Pflanzen für die Energiegewinnung oder Agrarrohstoffe) für den Weltmarkt

Ich hoffen natürlich trotz aller Skepsis, das die UN es schafft.


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20.08.2015 um 12:33
Wachstum erreicht doch bald Peak

und was Hungern angeht, knapp nur eine Mrd. Angesichts de Weltbevölkerung hungern weniger Menschen als früher.


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20.08.2015 um 13:29
In 10-20 Jahren wird es Soylent Green geben, das besteht zwar aus Menschenfleisch, besiegt aber das Problem des Hungers und wird auch der Knappheit des Beerdigungsraumes gerecht werden :Y:

#Ironieoff
---> https://de.wikipedia.org/wiki/…_Jahr_2022_…_die_überleben_wollen
Mögliche Folgen exzessiver Nutzung endlicher Ressourcen, Umweltverschmutzung und Überbevölkerung werden in einem Zukunftsszenario thematisiert.


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20.08.2015 um 13:49
900000 pro Jahr/365 Tage = 2466 pro Tag bei 75kg evtl. 50kg verwertbar und 80Mio. Einwohnern in Deutschland = 1.54 Gramm pro Tag. Würde sagen Soylent Green wird da nicht helfen ;)


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20.08.2015 um 14:23
Warmduscher schrieb:Schon heute hungert eine Milliarde. Bis zum Jahr 2050 muss die Nahrungsmittelproduktion nahezu verdoppelt werden
und ich dachte immer, dass wir, wenn wir nicht so viel essen wegwerfen würden, schon alleine mit der heutigen Produktion mehr als eine Welt ernähren könnten.
Außerdem wird sich die Produktion durch Gen-Technik, Labor-Fleisch, oder "alternativen" Lebensmitteln wie Heuschreken, Mehlwürmer usw. vorraussichtlich noch weiter steigern können.
Warmduscher schrieb:Wie knapp u. lebenswichtig der Rohstoff Wasser ist, verdeutlichen folgend Zahlen: Nur 1% der weltweiten
Vorkommen ist für den Menschen überhaupt nutzbar.
97% sind salziges Meerwasser u. somit ohne Aufarbeitung nicht genießbar. 1,5% sind an Gletscher gebunden.
schöne Zahlen, nur völlig ohne Bedeutung.


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20.08.2015 um 14:46
@Nahtern
Möchtest Du das Butterbrot, das du nicht isst mit der Post.nach Indien schicken?
Nahrunsmitteknappheit ist im Moment vor allem ein Logistisches Problem.
Später werden Erdöl u. Düngemittelknappheit die Verteilung u. Produktion erschweren.
Warum sind die Zahlen zum Wasser ohne Bedeutung?


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20.08.2015 um 14:52
Warmduscher schrieb:Möchtest Du das Butterbrot, das du nicht isst mit der Post.nach Indien schicken?
Das nicht, aber ich werde mir z.B. kein Butterbrot aus indien bestellen, zur hälfte essen und dann wegwerfen
Warmduscher schrieb:Warum sind die Zahlen zum Wasser ohne Bedeutung?
wenn du sagst, ein rohstoff ist knapp, und das dann damit begründest, dass der größte teil des rohstoffes nicht nutzbar ist, ist das keine Begründung.
Genau so gut könnte ich sagen, Sauerstoff wäre knapp, da so uns so viel % des gesamt Sauerstoffes irgendwo anders gebunden ist.


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20.08.2015 um 15:08
@Nahtern
Muss mich kurz fassen , da ich mit dem Handy schreibe.
Nach Schätzungen internationaler Organisation 1,5 bis 2 Milliarden
Menschen kein sauberes Trinkwasser u. einen hohen Verschmutzungsgrad
bei der Wasserentsorgung.

Lege dir die Analogstudie von Sandra Postel
“Der Kampf ums Wasser“ ans Herz.


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21.08.2015 um 13:25
@Warmduscher Ohne Aufbereitung hätten wir in Deutschland auch nicht genug Trinkwasser. Ein Eimer dreckige Brühe kann kein Trinkwasser sein, mit Aufbereitung aber doch.


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21.08.2015 um 13:25
Doppelt


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21.08.2015 um 13:56
@taren
Ein Beispiel:
In Afrika stellt der Nil, an dessen Wassernutzung zehn Staaten beteiligt sind, das grösste Streitobjekt
dar.
Die Oberlieger im Süden sind Eritrea, Tansania, Uganda, Burundi, Ruanda, Kongo u. KENIA.
Sie haben Wasserüberschuss!
Die Unterlieger sind Ägypten , Sudan u. Äthopien und haben Wassermangel. In dem über 3 Mill
km grossen Einzugsgebiet leben heute ca. 250 Millionen . Die jährliche Zuwachsrate liegt bei 2-3%
wird die Bevölkerung im Jahr 2025 die 400 Millionen Marke überschreiten u. im Jahr 2060 bei
ca. 1 Millarde liegen.
Manche haben eben nichts "Aufzubearbeiten".


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21.08.2015 um 14:36
Eigentlich schon, in erster Linie liegt es am Schlechter Trinkswasserinfrasturktur, Kanlaisation usw.

Allein durch Investititionen in diese Bereich liese sich viel Beheben.

es geht nicht um Süßwassermangel an sich als Hauptproblem


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21.08.2015 um 15:07
@Fedaykin
Das wäre klasse, wenn das so einfach wäre.
Ist ja nicht so als würde nicht getan , Menschen sind leider nicht so einfach.
Der Sudan droht von Zeit zu Zeit unmissverständlich damit Ägyptens Lebensstrom zu reduzieren. Eine Bedrohung
die für Kairo "kriegsfall" bedeutet. Zurzeit scheint die sudanesische Wasserpolitik für Ägypten noch keine Auswirkungen zu haben., da tauchen neue Staaten im Verteilungaskampf auf:
-Äthiopiens Staudämme am Blauen Nil u.
-Tansania baut eine Pipline zur Verbesserung seiner Wasserversorgung aus dem Viktoria See

Während einer im März im ugandischen Entebe stattgefundenen Konferenz aller Nilanlieger forderten
Insbesondere Äthiopien, Tansania u. Kenia eine Revision alter Kolonialverträge zwischen Ägypten u. Großbritannien, in denen zugesichert wurde, dass Ägypten den größten Teil des Nilwassern für sich zu beanspruchen kann.
Der damalige Minister für Wasserwitschaft , Mahmud Abu seid, erklärte während der Konferenz in Entebbe
lapidar, dass die ägyptische Position " nicht verhandelbar sei.
Und so dreht sich die Spirale um das Nilwasser weiter.


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21.08.2015 um 15:32
Ja, wie ich schrieb, die Hauptproblem liegen eher im Politischer Instabilität.


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22.08.2015 um 09:05
@Fedaykin
Jein, um einen in Überfluss vorhandenen Rohstoff muss man sich nicht streiten.


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22.08.2015 um 09:18
Gott sei dank habe ich keine Kinder die das noch mitkriegen könnten.....
Die Vorstellung sie könnten einen Kampf um das letzte Schlückchen Wasser schlagen müssen,einfach scheußlich... :(


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22.08.2015 um 09:58
Warum wohnst du in Nordafrika?

Die ganze Wasserdebatte ist wie erwähnt eher ein Politisch Technsiches Dilemma


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UN will bis 2030 die Armut besiegen

21.09.2015 um 18:36
Die Millenniumsziele sind das Prestige-Projekt der UNO im Bereich der Entwicklungshilfe. Im Jahr 2000 verabschiedeten die Staatschefs die sogenannte Millenniums-Deklaration, und damit 8 Haupt- und gut ein Dutzend Unterziele, die die UNO bis ins Jahr 2015 erreichen wollte. Das prominenteste Ziel war die Halbierung der Armut. Am kommenden Wochenende jährt sich die Verabschiedung der Millenniums-Deklaration zum 15. Mal. Die UNO zieht Bilanz, eine sehr positive Bilanz:

UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon meint unbescheiden: «Dank den Millenniums-Zielen entstand die erfolgreichste Bewegung zur Armutsbekämpfung aller Zeiten.» Fakt ist: Auf Druck der UNO hat die staatliche Entwicklungshilfe in den vergangenen 15 Jahren einen Schub erlebt. Die Ausgaben stiegen von vormals 81 Dollar auf inzwischen 135 Milliarden US-Dollar pro Jahr.

Der Effekt dieser Milliarden lässt sich indes schwer messen. Der renommierte Statistiker Howard Friedman hat sich die Mühe genommen.

In einer 162-seitigen Studie, die der UNO-Angestellte Howard Friedman während eines Sabbaticals an der Columbia-University in New York verfasst hat, kommt Friedman allerdings zu einem ernüchternden Schluss: «Nach dem Jahr 2000 gab es keine statistisch signifikante Beschleunigung bei den Millenniumsziel-Indikatoren.» Wenn es Trendwechsel gab, das heisst Entwicklungen hin zum Besseren, dann geschahen diese in der Regel deutlich vor dem Jahr 2000.

Diese Erkenntnis ist für die Uno derart ernüchternd, dass sie «ECO» keine Erlaubnis für ein Gespräch mit Howard Friedman gab. Ebenso verzichtete sie auf eine Stellungnahme zu den Resultaten von Howard Friedman.
http://www.srf.ch/news/wirtschaft/uno-ueberzeichnet-laut-studie-erfolg-der-millenniumsziele-massiv
Theoretisch könne die Weltbank Hilfestellung leisten, meint Deaton, aber «das wird natürlich nicht passieren, da die USA es nicht zulassen.» Die in Washington ansässige Weltbank ist klar amerikanisch dominiert, was sich schon darin zeigt, dass die USA seit der Gründung sämtliche Präsidenten gestellt haben. Das hat die Kritik zahlreicher Schwellenländer ausgelöst.

Inzwischen gründen allen voran die BRIC Staaten eigene Entwicklungsbanken. Deaton sieht in ihnen natürliche Partner der Entwicklungsländer. Sie könnte den Entwicklungsländern Experten zur Seite stellen, die sie beim Aushandeln bilateraler und multilateraler Handelsverträge beraten. Wer helfen will, sollte also die neuen Entwicklungsbanken stärken.

Die UNO und mit ihr die Entwicklungshilfe-Industrie hielten aber an alten Rezepten fest und diskutierten lieber das Spendenaufkommen. So fordern die Vereinten Nationen 0,7 Prozent des BNP von den reichen Staaten, um Geld für neu formulierten Entwicklungsziele aufzutreiben. «Es geht viel zu sehr um uns und viel zu wenig um die Bedürfnisse der Menschen, die die Hilfe bekommen», kritisiert Deaton
http://www.srf.ch/news/wirtschaft/entwicklungshilfe-ist-zynisch

Das lässt ja aufs Topic bezogen echt "hoffen".


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