vincent schrieb:Und wenn man dann erst ein signiertes Exemplar bekommt, dann ist man Gott aber so nah, dass man seine Barthaare zählen kann!
Alles nur geklaut und abgeschaut. Der Onkel Addi hat das richtig durchgezogen, guggst du:
Der erste und der zweite Band erschienen in einer Erstauflage von je 10.000 Exemplaren zum Preis von je 12 RM.[1] Die NSDAP finanzierte sich ganz wesentlich über den eigenen Parteiverlag Franz Eher Nachfolger GmbH, an dem auch Hitler persönlich beteiligt war. Ab 1930 wurde eine einbändige Volksausgabe gedruckt. Sie kostete zunächst 8 RM, später 7,20 RM. Ab 1932 erschien außerdem eine zweibändige kartonierte Ausgabe für 5,70 RM (2,85 RM pro Band). Bis Januar 1933 wurden von sämtlichen Ausgaben insgesamt 287.000 Exemplare verkauft. Hitler erhielt pro verkauftem Buch 10 Prozent Tantiemen.[14] In den 1920er Jahren nutzte der Eher-Verlag die Einnahmen aus diesem Bestseller, um die Verluste zu kompensieren, die der Völkische Beobachter machte, die Parteizeitung der NSDAP.[15]
Und als der Absatz klemmte, wurde nachgeholfen und angesklurbelt, via Erlass. Das kennt man ja mittlerweile auch von Donnie.
Ab 1936 wurde aufgrund eines Runderlasses des Reichsministeriums des Innern – „soweit die finanzielle Lage der Gemeinden es zulasse“ –[20] von vielen Standesämtern deutschen Brautpaaren anstatt der Bibel Mein Kampf auf Kosten der jeweiligen Stadtkasse geschenkt.[21][22] Es wurde von Parteimitgliedern erworben und von Schülern im Unterricht verwendet.
Heute hätte man kopiert, damals weitergegeben. Um das zu umgehen, musste separat ver /gekauft werden!
Um dieses für den Parteiverlag und ihn einträgliche Geschäft nicht zu gefährden, erwirkte Hitler eine besondere Regelung der Reichsschrifttumskammer, dass das Buch im Buchhandel nicht aus zweiter Hand verkauft werden durfte.[23] Bis 1939 stieg die Gesamtauflage auf 5,45 Millionen und erreichte bis 1944 10,9 Millionen Stück.
Aber wer weiß, vielleicht kommt das ja alles noch (mal).
Quelle:
Wikipedia: Mein Kampf