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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

57.191 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Amerika, Politiker ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

07.09.2026 um 14:34
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Von denen, die ihm an die Macht helfen, weil seine Politik mit ihren Absichten übereinstimmt?
Oder weil sie glauben/sehen, dass der Kandidat bei seinen Auftritten viel Zulauf erhält und daher auf das "richtige Pferd" setzen? Nützt ja nichts, wenn man jemanden finanziert, nur weil er einem nach dem Mund redet - aber dann keine Chance hat, da nicht populär.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Meine ist ja, das es eben deswegen nicht demokratisch ist.
Was an Herrschaft geht denn weniger vom Volk aus, wenn dieses die Kandidaten selbst bestimmen kann? Leuchtet mir nicht ein.


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

07.09.2026 um 14:55
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Was an Herrschaft geht denn weniger vom Volk aus, wenn diese die Kandidaten selbst bestimmen kann?
Allein die Medien bestimmen die beiden Kandidaten. Die anderen sind bei den Vorwahlen der jeweiligen Parteien praktisch nur Statisten.

In 2016 war vollkommen klar, dass Donald Trump antreten wird für die Republikaner, obwohl es noch 7 Mitbewerber gab. Alles schaute nur auf ihn. Abgesehen davon - Wer Trump kennt der weiß das er nicht irgendwo antritt um Zweiter zu werden. Die ganze Sache hätte man sich damals auch sparen können, aber die Prozedur musste halt eingehalten werden.

Das wird in 2028 auch wieder so laufen, oder denkst Du Trump akzeptiert irgendeinen Random-Kandidaten aus seiner Partei den er nicht leiden kann als seinen Nachfolger ? Irgendwann wird er seinen Nachfolger intern benennen, dann geht die Sache zu FOX-News und die erledigen den Rest. Die anderen Sender folgen danach weil FOX News nur über diesen Kandidaten berichtet den ganzen Tag, und schon wird den Wählern der Kandidat ins Hirn gepflanzt den sie wählen sollen. Wird bei dem Demokraten auch so laufen, nur dort starten MSNBC und CNN zuerst mit der Medienkampagne und FOX-News springt auf.


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

07.09.2026 um 15:02
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Allein die Medien bestimmen die beiden Kandidaten.
Das glaube ich nicht - entscheidend ist erstmal, wie viele zu den Rallies hingehen, und die Medien richten sich nach dieser Aufmerksamkeit. Daher ist wichtig, dass die Vorwahlen noch einer Zeremonie auf der lokalen Ebene ablaufen. Das sind keine Regierungsmedien, denen ein deep state vorschreibt, über wen sie berichten dürfen.
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:In 2016 war vollkommen klar, dass Donald Trump antreten wird für die Republikaner, obwohl es noch 7 Mitbewerber gab.
Ich habe es so in Erinnerung, dass er sich selbst ins Spiel gebracht hat. Die republikanischen Größen haben ihn gar nicht akzeptiert und nur widerwillig, als er die Vorwahl gewonnen hatte.
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Das wird in 2028 auch wieder so laufen, oder denkst Du Trump akzeptiert irgendeinen Random-Kandidaten aus seiner Partei den er nicht leiden kann als seinen Nachfolger ?
Der amtierende Präsident gibt sein Endorsement ab, das ist aber kein Selbstläufer. Und geht nur für eine Seite.
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Wird bei dem Demokraten auch so laufen, nur dort starten MSNBC und CNN zuerst mit der Medienkampagne und FOX-News springt auf.
Einfaches Gegenbeispiel ist Clinton vs Obama 2007.


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

07.09.2026 um 15:17
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Das sind keine Regierungsmedien, denen ein deep state vorschreibt, über wen sie berichten dürfen.
Nein, das sind private Medien, denen schreiben die Eigentümer und Investoren vor, über wen, über was und wie sie berichten dürfen.


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

07.09.2026 um 15:22
@FrankM

Für die Amerikaner bedeutet dies: kein staatlicher Eingriff. Steht also der Demokratie nicht entgegen.


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

07.09.2026 um 15:25
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Steht also der Demokratie nicht entgegen.
Dass Millionäre bestimmen, wo es lang geht, ist das Gegenteil von Demokratie.
Die USA sind eine Oligarchie, keine Demokratie.


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

07.09.2026 um 15:27
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Dass Millionäre bestimmen, wo es lang geht, ist das Gegenteil von Demokratie.
Nur wenn diese alleiniges Wahlrecht hätten. Die Stimmen werden aber auch nicht abhängig vom Eigentum anders gewichtet.


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

07.09.2026 um 15:31
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Die Stimmen werden aber auch nicht abhängig vom Eigentum anders gewichtet.
Das ist doch nur das Schauspiel für das Volk, wenn du darauf rein fällst....


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

07.09.2026 um 15:32
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Das ist doch nur das Schauspiel für das Volk, wenn du darauf rein fällst....
Dann erklärtest du das Wahlvolk für unmündig, wenn du meinst, es könne nicht für die eigenen Interessen stimmen. Das ist allerdings gar nicht demokratisch.


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

07.09.2026 um 16:35
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Dann erklärtest du das Wahlvolk für unmündig, wenn du meinst, es könne nicht für die eigenen Interessen stimmen. Das ist allerdings gar nicht demokratisch
ob demokratisch oder nicht - bei den Deutschen sah man doch mMn schon manchmal dass der Spruch stimmt: "nur die dümmsten Kälber wählen ihren eigenen Metzger".
Glaube nicht, dass es in den USA recht viel anders läuft.
gar nicht demokratisch
am demokratischsten geht mMn sowieso z.B. die Schweiz vor, mit ihren Direktwahlen.


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07.09.2026 um 18:43
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Dann erklärtest du das Wahlvolk für unmündig, wenn du meinst, es könne nicht für die eigenen Interessen stimmen.
Nee, du hast den Punkt einfach nicht verstanden.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Dann erklärtest du das Wahlvolk für unmündig, wenn du meinst, es könne nicht für die eigenen Interessen stimmen. Das ist allerdings gar nicht demokratisch.
:D Was für ein hahnebüchener Unsinn.
Mal abgesehen davon, dass ich die Wähler nicht als unmündig abgetan habe, wäre es auch nicht undemokratisch, wenn das meine Meinung über diese Wähler wäre.

Und wenn du ein System demokratisch findest, wo der Verlierer, der drei Millionen Stimmen weniger als seine Gegenkandidatin hatte, als Gewinner gekürt und Präsident wird...tja, dann ist das so.

Das ist aber schlicht grotesk, sowas demokratisch zu nennen.


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

07.09.2026 um 18:49
@Groucho

Mein Argument war, dass die Direktwahl des Präsidenten, also sowohl die Vorauswahl der Kandidaten als auch die Endauswahl zwischen den Lagern, demokratischer ist als ein Auskungeln im Hinterzimmer.

Zu dem Rest hatte ich oben schon was geschrieben:
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Es gibt natürlich auch Nachteile, v.a. weil bekanntlich die Wahlleute aus den Staaten ebenfalls nach Winner takes it all abstimmen und es dann passieren kann - dass wie bei den zuletzt sehr knappen Ausgängen - die unterlegene Seite formal mehr Stimmen erhält. Trotzdem wollen die Amerikaner dieses System aus der Zeit der Postkutschen nicht ändern, denn es folgt einem eingespielten Zeremoniell, bei dem auch die Wähler in den bevölkerungsarmen Staaten die Wahl und die Kandidaten aus der Nähe erleben können, und sie den Eindruck haben, dass ihre Stimme auch wirklich zählt.
Dies berührt nach meiner Auffassung nicht die Demokratie, sondern allenfalls das Prinzip der Gleichbehandlung.


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

07.09.2026 um 19:17
@Panaetius
@Groucho
@Optimist

Könntet ihr eure Diskussion bitte in diesen

US-Politik und Wahlen - allgemeiner Diskussionsthread


Thread verschieben?

Hier gehts um Trump und nicht um das US-Wahlsystem.

So, und jetzt BTT:

Trump dreht auf seinem TruthSocia-Kanal wieder mal so richtig auf, hier ein paar Highlights aus den letzten 24 Stunden:

Trump1

Trump2

Trump3

Trump4

Was extrem auffällt: er wiederholt seine Postings immer und immer wieder, das kommt mir vor wie bei einem Alzheimer-Patienten oder Besoffenen, der der immer wieder die selbe Geschicht erzählt. ( die nebenbei oft völliger Quatsch ist)


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

07.09.2026 um 19:20
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Mein Argument war, dass die Direktwahl des Präsidenten, also sowohl die Vorauswahl der Kandidaten als auch die Endauswahl zwischen den Lagern, demokratischer ist als ein Auskungeln im Hinterzimmer.
So demokratische ist das bei der Präsidentenvorwahl aber auch nicht. Je nachdem wann dein Staat bei den Vorwahlen dran ist, hast du als Wähler großen oder keinen Einfluss. Wenn du in einem Staat wählst, der am Ende des Kalenders steht wie Montana, ist deine Stimme meist egal.


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

07.09.2026 um 19:31
Zitat von SuppenhahnSuppenhahn schrieb:Trump dreht auf seinem TruthSocia-Kanal wieder mal so richtig auf, hier ein paar Highlights aus den letzten 24 Stunden:
Nicht zu vergessen, dass er den Mond für Amerika reklamiert hat. Seine Space Armee hat jetzt Uniformen in Anlehnung ans Imperium. Sieht aber eher wie Spaceballs oder Iron Sky aus 😝


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

07.09.2026 um 19:38
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Anlehnung ans Imperium
Welche in Anlehnung an deutsche Wehrmachtsuniformen designt wurden. So schließt sich der Kreis. Bestimmt Zufall.


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

07.09.2026 um 19:39
Der Pazifik und Atlantik müssen auch beide in American Ocean west und American Ocean east umbenannt werden.


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07.09.2026 um 19:42
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Sieht aber eher wie Spaceballs
Oder Starship Troopers: Alle anderen sind Bugs.


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

07.09.2026 um 19:43
Mich wundert, dass er Mexico vereinnahmen will. Das sind doch aus seiner Sicht alles Gang-Mitglieder und Terroristen (und ich glaube, er hat auch Tiervergleiche bemüht). Will er alle Mexicaner vorher deportieren, vielleicht nach Ecuador, oder so?


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

07.09.2026 um 20:01
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Dass Millionäre bestimmen, wo es lang geht, ist das Gegenteil von Demokratie.
Die USA sind eine Oligarchie, keine Demokratie.
Da wäre ich aus deutscher Sicht mal ein bisschen vorsichtig.

Man kann die Präsidentenwahl sehen wie man will, aber für das tägliche Leben haben die Wahlen in den Bunsesstaaten und in den Kommunen viel größere Bedeutung.

Während wir hier alle 4 Jahre mal beim Kanzler ein Kreuz setzen und alle 5 Jahre im jeweiligen Bundesland, wählen die US-Amerikaner gerne 1-2 mal im Jahr und vor allem bei den Kommunalwahlen - wir reden hier von Richtern, Sheriffs, Staatsanwälten, Bürgermeistern usw stehen gerne auch mal 30 verschiedene Menüpunkte auf dem Wahlzettel, angefangen von Gesetzen, lokalen Steuern über Verwendung von Geldern (Spielplatz oder Kreuzung modernisieren, sowas in der Art)

Der Alltag ist wesentlich basisdemokratischer als bei uns, wenn man sich nur mit der Präsidentenwahl auseinandersetzen will, kann man das gerne machen, aber dann mal ein bisschen vorsichtig mit den Aussagen.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Und wenn du ein System demokratisch findest, wo der Verlierer, der drei Millionen Stimmen weniger als seine Gegenkandidatin hatte, als Gewinner gekürt und Präsident wird...tja, dann ist das so.
Das kann Dir in jedem Land mit anglikanischem Wahlrecht passieren, denn die alle haben das Winner-Takes-it-all, auch England/UK. Auch dort gibt es nicht das Verhältniswahlrecht sondern jeder Wahlbezirk komplett für den Gewinner des Wahlbezirkes gezählt.

Aber die Engländer sind wohl auch keine Demokraten, scheiss Magna Charta.


Verstehe mich nicht falsch, ich bin absolut gegen Maga, gegen Trump und das widerwärtige Gesocks, aber das allgemeine USA-Bashing und alle Amis sind doof geht mir fast genauso auf den Sack.


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