frauZimt schrieb am 08.03.2026:
SvenLE schrieb am 08.03.2026:Die Beliebtheit von Trump ist ins Bodenlose gefallen, weil genau das nicht passiert.
@SvenLE
Ist da nicht ein bisschen Wunschdenken deinerseits dabei?
Und könntest du dir vorstellen, dass Trump rechtzeitig irgendetwas in die Hände spielen könnte, wodurch
er wieder gut dasteht? Das Glück ist nicht nur mit den Glücklichen, leider.
Umfragewerte bilden nur immer Momentaufnahmen ab.
MMn versuchen Donnie und seine Cosplaytruppe das ja seit geraumer Zeit. Eine News jagt die andere, abwechselnd innen-/außenpolitisch, wie man es grad braucht. Allerdings scheint es mit dem "wegloben" von Noem erstmals nicht so ganz funktioniert zu haben, also gabs ein erstes Bauernopfer.
Suppenhahn schrieb:
Lanza schrieb:Und das machst du nun an Schuhengeschenken aus?
Nö, aber das ist ein weiterer Puzzlestein der auf seine mentale Verfassung schließen lässt.
Naja es kann auch ein perfides Spielchen sein um die "Treue" festzustellen. Über Stalins Trinkgelage gehen Gerüchte das sie weit mehr als das gewesen seien. Es ging nicht nur darum, ob und wem der Alkohol die Zunge löste. Es ging auch darum wie sich die Leute verhielten, ob sie komplett mittranken, etc.
Übersetzt auf Donnie könnte man annehmen, das er wissen will wer ihm in absoluter Treue und Kritiklosigkeit ergeben ist und wer evtl. doch aufmuckt. Und das die Idioten seine Schuhe scheinbar um jeden Preis tragen könnte daraufhin deuten, das dort ein Klima der "Angst" oder (wahrscheinlich eher) "Nibelungentreue" herrscht.
PrivateEye schrieb:
martenot schrieb:Es kann schon sein, dass jemand aus seinem Team ihm eine Rede choreographiert, aber er scheint sich nicht dran halten zu wollen oder zu können. Stattdessen driftet er in alle möglichen Richtungen ab, und die Rede wirkt wahllos und ziellos (abgesehen davon, dass sie immer Attacken auf seine Lieblingsfeindbilder, sowie Selbstbelobigungen enthält).
Natürlich haben solche Persönlichkeiten Personal, die solchiges entsprechend (mit) vorbereiten. Aber wie du selber schon vermutest, driftet er von sich aus ab.
Kein POTUS (und mMn sollte das kein Politiker tun, wenn er sich einen leisten kann) seit Warren G. Harding schreibt seine Reden (komplett) selber. Jeder hat ein Team aus Redenschreibern, allein weil die Themen je nach Rede (Wahlkampf, Inauguration, State of the Union, Kaufhauseröffnungen
;) ) zu komplex sind und zuviele Fallstricke lauern können. Wenn ich aber Donnie reden höre fallen mir nur 2 Möglichkeiten ein,
1. Donnie hat seine gefeuert bzw. keine eingestellt
2. da wurden MAGA-Rednecks angeheuert
So einen Schrott kann kein halbwegs fähiger Redenschreiber zusammenkritzeln!
Nemon schrieb:Das geht nun aber auch schon ewig so. Und er ist offensichtlich immer nicht nicht so weit, dass der Vize das Zepter in die Hand nehmen muss/darf.
Naja, wer schießt schon ohne Not seine Gallionsfigur ab? Noch funktioniert er ja scheinbar in großen Teilen seiner MAGA-Sektenjünger.
Die Absetzung des POTUS bei Amtsunfähigkeit, im Gegensatz zum Impeachement, ist halt (auch?, hab nicht weiter gegoogelt) im 25. Zusatzartikel geregelt:
Nach Absatz 3 des Verfassungszusatzes kann der Präsident selbst – durch Schreiben an die Vorsteher der beiden Kammern des Kongresses – seine zeitweilige Amtsunfähigkeit erklären. Er kann auf dem gleichen Weg die Wiederherstellung seiner Amtsfähigkeit erklären. Zwischen diesen beiden Zeitpunkten übernimmt der Vizepräsident als kommissarischer Präsident die Rechte und Pflichten des Amtes, nicht jedoch das Amt selbst. Dabei ist der Sprecher des Repräsentantenhauses der gewählte Vorsitzende dieser Kammer und dem Präsidenten des Deutschen Bundestages vergleichbar. Präsident des Senates ist jedoch an sich der Vizepräsident. Dieser übt allerdings ausschließlich im Falle einer Stimmengleichheit ein Stimmrecht aus und sitzt den Verhandlungen im Senat nur selten vor. Der Senat wählt deswegen einen so genannten Präsidenten pro tempore (pro tem), d. h. einen Präsidenten „auf Zeit“, der im Falle der Abwesenheit des Vizepräsidenten formal die Sitzungen leitet. Es handelt sich dabei stets um den dienstältesten Senator der Mehrheitspartei; dieser überträgt die tatsächliche Sitzungsleitung aber meist seinerseits auf einen jüngeren Senator.
Absatz 4 regelt in einem recht komplizierten Verfahren, wie die Amtsunfähigkeit des US-Präsidenten ohne oder gegen seinen Willen festgestellt werden kann:
Wenn der Vizepräsident und die Mehrheit der Minister (secretaries) den Vorstehern der beiden Kammern schriftlich versichern, dass der US-Präsident nicht in der Lage ist, seinen Amtspflichten nachzukommen, so übernimmt der Vizepräsident unverzüglich die Amtsgeschäfte. Der Kongress kann statt des Kabinetts (principle Officers of the executive department) auch ein anderes Gremium mit einer solchen Aufgabe betrauen; von diesem Recht hat er jedoch bisher keinen Gebrauch gemacht. Eine Mitwirkung des Vizepräsidenten ist in jedem Falle erforderlich.
Erklärt der Präsident gegenüber den Vorstehern der beiden Kammern, dass er nun wieder in der Lage sei, die Rechte und Pflichten des Amtes auszuüben, so übernimmt er diese wieder, es sei denn, dass der Vizepräsident und die Mehrheit der Minister binnen vier Tagen dieser Aussage widersprechen.
Haben der Vizepräsident und die Mehrheit der Minister der Stellungnahme des Präsidenten widersprochen, so tritt der Kongress spätestens binnen 48 Stunden zusammen. Spätestens 21 Tage nach diesem Zeitpunkt muss er entscheiden, ob er mit Zweidrittelmehrheit in beiden Häusern der Auffassung des Vizepräsidenten und der Mehrheit des Kabinetts zustimmt. Stimmt er nicht zu, so übernimmt der ursprüngliche Präsident wieder die Amtsgeschäfte.
Quelle WikiUnd so wie ich das überflogen habe geht die Verfassung auch hier mal wieder von einem Ideal eines Menschen aus. Sprich, man hat sich einen POTUS und eine Partei wie Donnie und seine REPs nicht mal entfernt vorstellen können.
Nemon schrieb:Jedenfalls hilft es nichts, den POTUS halb totzureden, wie es viele Tag für Tag tun. Ist irgendwann mal redundant.
Der Umkehrschluß wäre, es nicht mehr zu erwähnen, wodurch es gerade in heutigen Zeiten schnell vergessen würde. Du hast mMn nicht ganz unrecht, ständiges Spekulieren hilft wenig und könnte sogar dazu führen, das es als eine Art "Running Gag" abgetan werden würde. Ist ein schmaler Grat...
frauZimt schrieb:Wenn er dement wäre, würde er labern-und am Ende weiss niemand, was er denn sagen wollte.
Er labert mMn doch nur und was hängen bleibt sind seine Beleidigungen gegenüber anderen. Zumindest bei vielen Reden und Statements, die ich so im Lauf der Zeit gesehen habe. Um Inhalte geht es doch in der Hauptsache auch eher selten!