Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA
07.09.2026 um 20:10Beim Kanzler kann ich als Wähler kein Kreuz setzen.cejar schrieb:Während wir hier alle 4 Jahre mal beim Kanzler ein Kreuz setzen
Beim Kanzler kann ich als Wähler kein Kreuz setzen.cejar schrieb:Während wir hier alle 4 Jahre mal beim Kanzler ein Kreuz setzen
Ist alles richtig, ist aber nicht der Aspekt, den @Panaetius so sehr (und zu Unrecht) schätzt.cejar schrieb:Während wir hier alle 4 Jahre mal beim Kanzler ein Kreuz setzen und alle 5 Jahre im jeweiligen Bundesland, wählen die US-Amerikaner gerne 1-2 mal im Jahr und vor allem bei den Kommunalwahlen - wir reden hier von Richtern, Sheriffs, Staatsanwälten, Bürgermeistern usw stehen gerne auch mal 30 verschiedene Menüpunkte auf dem Wahlzettel, angefangen von Gesetzen, lokalen Steuern über Verwendung von Geldern (Spielplatz oder Kreuzung modernisieren, sowas in der Art)
Ja, aber eben auf Wahlkreisebene, als viel kleinteiliger, als es einem US-Bundestaat entspricht. Irgendwo muss man dann eine Grenze ziehen udn einen Kompromiss eingehen, sonst bräuchte man am Ende für jede einzelne abgegebene Stimme auch einen gewählten Kandidaten.cejar schrieb:Das kann Dir in jedem Land mit anglikanischem Wahlrecht passieren, denn die alle haben das Winner-Takes-it-all, auch England/UK. Auch dort gibt es nicht das Verhältniswahlrecht sondern jeder Wahlbezirk komplett für den Gewinner des Wahlbezirkes gezählt.
Und das ist in mehrfacher Hinsicht beruhigend.Röhrich schrieb:Beim Kanzler kann ich als Wähler kein Kreuz setzen.
wie langweilig - als wenn nicht jeder weiß das damit die Bundestagswahlen gemeint sind *gähn*Röhrich schrieb:Beim Kanzler kann ich als Wähler kein Kreuz setzen.
Mir ging es nicht um den Aspekt, ich finde es albern sogar Kandidaten zu wählen, das können die Parteien gerne in sich ausfechten, sondern um die Aussage das die USA keine Demokratie sei.Quiron schrieb:Ist alles richtig, ist aber nicht der Aspekt, den @Panaetius so sehr (und zu Unrecht) schätzt.
Ok, da sind wir uns einig. Noch ist die USA eine Demokratie, trotz teilweise fragwürdigem Wahlsystem. Fragt sich, wie lange noch unter Trump und Konsorten.cejar schrieb:Mir ging es nicht um den Aspekt, ich finde es albern sogar Kandidaten zu wählen, das können die Parteien gerne in sich ausfechten, sondern um die Aussage das die USA keine Demokratie sei.
Genau um die ging es.cejar schrieb:wenn man sich nur mit der Präsidentenwahl auseinandersetzen will, kann man das gerne machen,
Wieso?cejar schrieb:aber dann mal ein bisschen vorsichtig mit den Aussagen.
Dir ist aber schon aufgefallen, dass dies der Präsident der USA Thread ist?cejar schrieb:Das kann Dir in jedem Land mit anglikanischem Wahlrecht passieren, denn die alle haben das Winner-Takes-it-all, auch England/UK. Auch dort gibt es nicht das Verhältniswahlrecht sondern jeder Wahlbezirk komplett für den Gewinner des Wahlbezirkes gezählt.
Aber die Engländer sind wohl auch keine Demokraten, scheiss Magna Charta.
Ich habe keinen Schimmer, warum du mir das schreibst, ich habe weder allgemeines USA bashing betrieben, noch "alle Amis sind doof" geschrieben.cejar schrieb:aber das allgemeine USA-Bashing und alle Amis sind doof geht mir fast genauso auf den Sack.
Tja, sehe ich halt so und das hat in dem Falle nichts mit Trump zu tun.cejar schrieb:sondern um die Aussage das die USA keine Demokratie sei.
Überfordert Dich wenn man zu Erläuterung eines Argumentes auch andere Länder als Vergleich hinzuzieht? Oder was willst Du mir damit sagen. Entkräftigt das die Aussage?Groucho schrieb:Dir ist aber schon aufgefallen, dass dies der Präsident der USA Thread ist?
Es ist undemokratisch das sehr vermögende Menschen Einfluss auf die Politik haben, es hat überhaupt nichts mit Demokratie zu tun Vermögen zu akkumulieren. Das ich selber für Umverteilung bin ist ja kein Geheimnis, dahingehend habe ich mich oft genug positionert. Hat aber nichts damit zu ob die USA eine Demokratie ist.Groucho schrieb:Tja, sehe ich halt so und das hat in dem Falle nichts mit Trump zu tun.
(Vielleicht sollte ich an der Stelle erwähnen, dass ich es absolut undemokratisch finde, dass es Milliardäre und ab einer bestimmten Höhe auch Multi Millionäre gibt und das gilt für jedes Land, bevor du wieder mit England kommst, oder gar die Aldi Brüder anführst. )
Die dann gern mal den harten Hund raushängen lassen und sich übers Gesetz stellen, um wiedergewählt zu werden.cejar schrieb:vor allem bei den Kommunalwahlen - wir reden hier von Richtern, Sheriffs, Staatsanwälten
Vielleicht weniger Hollywood? Das es überall schwarze Schafe gibt, geschenkt. Daraus nen Allgemeinplatz zu machen - sehr gewagt. Vielleicht bringste ja mal Zahlen, Daten, Fakten am besten Prozentual von Menschen in der Kommunalpolitik in allen Auswüchsen, die sich über die Gesetze für eine Wiederwahl stellen.SomertonMan schrieb:Die dann gern mal den harten Hund raushängen lassen und sich übers Gesetz stellen, um wiedergewählt zu werden.
Nee du, sowas geht überhaupt nicht.
Vielleicht nicht arm sein? Denn dann biste als Angeklagter in den USA im Ar***.cejar schrieb:Vielleicht weniger Hollywood?
Was hat das jetzt mit meiner Aussage zu tun? Wir reden über Demokratie, du kommst mir mit alle Kommunalpolitiker sind korrupt, ich bitte dich um Zahlen und Du kommst mit so nem Quatsch?`SomertonMan schrieb:Vielleicht nicht arm sein? Denn dann biste als Angeklagter in den USA im Ar***.
Es sind nur weder die Vorwahlen noch die Präsidentschaftswahlen Direktwahlen, sondern es werden Wahlmänner gewählt. Und diese sind zum einen nicht an einen Wählerauftrag gebunden, zum anderen gibt es auch schmutzige Tricks, um die Wahl der Wahlmänner zu umgehen.Panaetius schrieb:Mein Argument war, dass die Direktwahl des Präsidenten, also sowohl die Vorauswahl der Kandidaten als auch die Endauswahl zwischen den Lagern, demokratischer ist als ein Auskungeln im Hinterzimmer.
Wo habe ich geschrieben, dass sie korrupt sind? Korruption ist ja wohl das ganze Gegenteil von meiner Aussage! Ich habe gesagt, dass dort Leute in ihren Ämtern es sehr übergenau nehmen mit dem "Recht".cejar schrieb:Wir reden über Demokratie, du kommst mir mit alle Kommunalpolitiker sind korrupt, ich bitte dich um Zahlen und Du kommst mit so nem Quatsch?`
Warum sollten sie auch jemanden finanzieren und aufbauen, der nicht nach ihrem Willen regiert? Oder denkst du ernsthaft, die tun aus Nettigkeit, weil er so ein lieber und netter Onkel ist? Nein, so naiv kannst selbst du nicht sein. Das passt auch zu deinem Text von unten, dass das Volk den Kandidaten selbst bestimme. Aber nur den, den es entsprechend schön serviert bekommt. Da geht es weniger um Parteiprogramme sondern mehr um Meinungsmache.Panaetius schrieb:Oder weil sie glauben/sehen, dass der Kandidat bei seinen Auftritten viel Zulauf erhält und daher auf das "richtige Pferd" setzen? Nützt ja nichts, wenn man jemanden finanziert, nur weil er einem nach dem Mund redet - aber dann keine Chance hat, da nicht populär.
Zum einen durch die Wahlkampffinanzierung, die Geldgeber wollen ja was sehen für ihr Geld. Und das eben nur Zwei Parteien Kandidaten aufstellen. Und davon letzten Endes auch nur Zwei. Und dieses Wahlmännersystem. Dazu haben sich auch andere hier schon genug geäußert.Panaetius schrieb:Was an Herrschaft geht denn weniger vom Volk aus, wenn dieses die Kandidaten selbst bestimmen kann? Leuchtet mir nicht ein.
Propagandatrick. Wiederholen und wiederholen bis zum erbrechen, bis es alle intus haben und nichts anderes mehr mitbekommen (wollen). und den Murks auch noch glauben.Suppenhahn schrieb:Was extrem auffällt: er wiederholt seine Postings immer und immer wieder
Na, immerhin steht da nicht "Trump Ocean East" und "Trump Ocean West" oder so. Soweit ich gehört habe, hat Trump schon ernsthaft überlegt, auch mindestens einen Ozean umzubenennen (entweder nach "America" oder nach sich selbst?).Suppenhahn schrieb:Trump dreht auf seinem TruthSocia-Kanal wieder mal so richtig auf, hier ein paar Highlights aus den letzten 24 Stunden:
Er kennt wahrscheinlich noch nicht einmal genug Geschichte seines Landes um den Sinn des Namens zu verstehen...Stirnsänger schrieb:Dass das "New" dann redundant wäre...würde das ein Mann verstehen, der höchstwahrscheinlich nichtmal dieses Wort kennt?
An mir soll es auch nicht liegen, das hatte ich schon zuvor angeboten. :)Panaetius schrieb:das Thema hier nicht weiter auszubreiten. An mir liegt es nicht...
1:3.6 würde ich nicht als "geringe Ungleichgewichtung" bezeichnenPanaetius schrieb:Dass das Direktwahlprinzip mit Winner takes it all (aka Wahlmänner) unvermeidlich dazu führt, dass Stimmen nicht 1:1 zählen, sondern geringe Ungleichgewichtung besteht, schränkt die Demokratie nicht ein, sondern stärkt im Gegenteil die Bindung der Bindung der Gewählten an das Wahlvolk (im Gegensatz zum Listeneinzug, bei dem das Volk bestimmte Politiker gar nicht direkt abwählen kann)
Es wird so gehandhabt, stimmt aber Rechtlich nicht.Panaetius schrieb:Die Wahlmänner stellen ein mögliches Korrektiv dar, das aber in der Geschichte der USA bislang noch nicht gezogen wurde, da sich die Präsidentschaftswahl durch die Stimmauszählung entscheidet, die Wahl durch Wahlmänner nur eine Formalität ist.
Vielleicht liegt es daran, dass wir im Grunde Parteien wählen und keine Individuen. Eine Partei muss nun einmal einen Kandidaten aufstellen, denn wenn sie es nicht tun würde, mit wem soll man sich dann unterhalten über die Zukunft des Landes ?Panaetius schrieb:Mir will es nicht in den Kopf, dass eine Auskungelei von Kandidaten im Hinterzimmer als demokratischer (= direkter vom Volk ausgehend, nicht von einer politischen Elite) empfunden wird, als die Wahl der Kandidaten durch das Volk. Das ist für mich genauso logisch wie die Aussage, dass Wasser kälter ist als Eis.
Dieses Problem ist ja auch allgegenwärtig. In den USA ist FOX-NEWS zweifelsfrei der Haussender der Republikaner, und MS NOW ist der Haussender der Demokraten. Schaut man 6 Stunden FOX NEWS und 6 Stunden MS NOW und schaltet danach den TV aus, dann bekommt man Probleme genau zu erfassen was eigentlich wahr ist und was nicht, denn beide Sender tun alles dafür die Realität so gut es geht zu beeinflussen und lenken.Panaetius schrieb:Ein Problem ergäbe sich erst, wenn die Medien nicht frei wären in dem Sinne, dass sie von der politischen Klasse beeinflusst werden oder es sonstige staatliche Eingriffe gäbe