Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA
um 20:10Beim Kanzler kann ich als Wähler kein Kreuz setzen.cejar schrieb:Während wir hier alle 4 Jahre mal beim Kanzler ein Kreuz setzen
Beim Kanzler kann ich als Wähler kein Kreuz setzen.cejar schrieb:Während wir hier alle 4 Jahre mal beim Kanzler ein Kreuz setzen
Ist alles richtig, ist aber nicht der Aspekt, den @Panaetius so sehr (und zu Unrecht) schätzt.cejar schrieb:Während wir hier alle 4 Jahre mal beim Kanzler ein Kreuz setzen und alle 5 Jahre im jeweiligen Bundesland, wählen die US-Amerikaner gerne 1-2 mal im Jahr und vor allem bei den Kommunalwahlen - wir reden hier von Richtern, Sheriffs, Staatsanwälten, Bürgermeistern usw stehen gerne auch mal 30 verschiedene Menüpunkte auf dem Wahlzettel, angefangen von Gesetzen, lokalen Steuern über Verwendung von Geldern (Spielplatz oder Kreuzung modernisieren, sowas in der Art)
Ja, aber eben auf Wahlkreisebene, als viel kleinteiliger, als es einem US-Bundestaat entspricht. Irgendwo muss man dann eine Grenze ziehen udn einen Kompromiss eingehen, sonst bräuchte man am Ende für jede einzelne abgegebene Stimme auch einen gewählten Kandidaten.cejar schrieb:Das kann Dir in jedem Land mit anglikanischem Wahlrecht passieren, denn die alle haben das Winner-Takes-it-all, auch England/UK. Auch dort gibt es nicht das Verhältniswahlrecht sondern jeder Wahlbezirk komplett für den Gewinner des Wahlbezirkes gezählt.
Und das ist in mehrfacher Hinsicht beruhigend.Röhrich schrieb:Beim Kanzler kann ich als Wähler kein Kreuz setzen.
wie langweilig - als wenn nicht jeder weiß das damit die Bundestagswahlen gemeint sind *gähn*Röhrich schrieb:Beim Kanzler kann ich als Wähler kein Kreuz setzen.
Mir ging es nicht um den Aspekt, ich finde es albern sogar Kandidaten zu wählen, das können die Parteien gerne in sich ausfechten, sondern um die Aussage das die USA keine Demokratie sei.Quiron schrieb:Ist alles richtig, ist aber nicht der Aspekt, den @Panaetius so sehr (und zu Unrecht) schätzt.
Ok, da sind wir uns einig. Noch ist die USA eine Demokratie, trotz teilweise fragwürdigem Wahlsystem. Fragt sich, wie lange noch unter Trump und Konsorten.cejar schrieb:Mir ging es nicht um den Aspekt, ich finde es albern sogar Kandidaten zu wählen, das können die Parteien gerne in sich ausfechten, sondern um die Aussage das die USA keine Demokratie sei.
Genau um die ging es.cejar schrieb:wenn man sich nur mit der Präsidentenwahl auseinandersetzen will, kann man das gerne machen,
Wieso?cejar schrieb:aber dann mal ein bisschen vorsichtig mit den Aussagen.
Dir ist aber schon aufgefallen, dass dies der Präsident der USA Thread ist?cejar schrieb:Das kann Dir in jedem Land mit anglikanischem Wahlrecht passieren, denn die alle haben das Winner-Takes-it-all, auch England/UK. Auch dort gibt es nicht das Verhältniswahlrecht sondern jeder Wahlbezirk komplett für den Gewinner des Wahlbezirkes gezählt.
Aber die Engländer sind wohl auch keine Demokraten, scheiss Magna Charta.
Ich habe keinen Schimmer, warum du mir das schreibst, ich habe weder allgemeines USA bashing betrieben, noch "alle Amis sind doof" geschrieben.cejar schrieb:aber das allgemeine USA-Bashing und alle Amis sind doof geht mir fast genauso auf den Sack.
Tja, sehe ich halt so und das hat in dem Falle nichts mit Trump zu tun.cejar schrieb:sondern um die Aussage das die USA keine Demokratie sei.
Überfordert Dich wenn man zu Erläuterung eines Argumentes auch andere Länder als Vergleich hinzuzieht? Oder was willst Du mir damit sagen. Entkräftigt das die Aussage?Groucho schrieb:Dir ist aber schon aufgefallen, dass dies der Präsident der USA Thread ist?
Es ist undemokratisch das sehr vermögende Menschen Einfluss auf die Politik haben, es hat überhaupt nichts mit Demokratie zu tun Vermögen zu akkumulieren. Das ich selber für Umverteilung bin ist ja kein Geheimnis, dahingehend habe ich mich oft genug positionert. Hat aber nichts damit zu ob die USA eine Demokratie ist.Groucho schrieb:Tja, sehe ich halt so und das hat in dem Falle nichts mit Trump zu tun.
(Vielleicht sollte ich an der Stelle erwähnen, dass ich es absolut undemokratisch finde, dass es Milliardäre und ab einer bestimmten Höhe auch Multi Millionäre gibt und das gilt für jedes Land, bevor du wieder mit England kommst, oder gar die Aldi Brüder anführst. )
Die dann gern mal den harten Hund raushängen lassen und sich übers Gesetz stellen, um wiedergewählt zu werden.cejar schrieb:vor allem bei den Kommunalwahlen - wir reden hier von Richtern, Sheriffs, Staatsanwälten
Vielleicht weniger Hollywood? Das es überall schwarze Schafe gibt, geschenkt. Daraus nen Allgemeinplatz zu machen - sehr gewagt. Vielleicht bringste ja mal Zahlen, Daten, Fakten am besten Prozentual von Menschen in der Kommunalpolitik in allen Auswüchsen, die sich über die Gesetze für eine Wiederwahl stellen.SomertonMan schrieb:Die dann gern mal den harten Hund raushängen lassen und sich übers Gesetz stellen, um wiedergewählt zu werden.
Nee du, sowas geht überhaupt nicht.
Vielleicht nicht arm sein? Denn dann biste als Angeklagter in den USA im Ar***.cejar schrieb:Vielleicht weniger Hollywood?
Was hat das jetzt mit meiner Aussage zu tun? Wir reden über Demokratie, du kommst mir mit alle Kommunalpolitiker sind korrupt, ich bitte dich um Zahlen und Du kommst mit so nem Quatsch?`SomertonMan schrieb:Vielleicht nicht arm sein? Denn dann biste als Angeklagter in den USA im Ar***.
Es sind nur weder die Vorwahlen noch die Präsidentschaftswahlen Direktwahlen, sondern es werden Wahlmänner gewählt. Und diese sind zum einen nicht an einen Wählerauftrag gebunden, zum anderen gibt es auch schmutzige Tricks, um die Wahl der Wahlmänner zu umgehen.Panaetius schrieb:Mein Argument war, dass die Direktwahl des Präsidenten, also sowohl die Vorauswahl der Kandidaten als auch die Endauswahl zwischen den Lagern, demokratischer ist als ein Auskungeln im Hinterzimmer.